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Marburg, Freitag 10 April 1896
öcheutliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
- *** Jllnstrirtes Sonntaqsblatt.
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Das Ministerium Bourgeois.
D Das radikale französische Ministerium Bourgeois hat bisher jede Ankündigung seines Sturzes zu Schanden gemacht. Als es im letzten Herbst an's Ruder kam, hieß es, innerhalb acht Tagen werde es mit ihm vorbei sein. Es fehlte auch nicht an heiklen Fragen, die reichlich Gelegenheit boten, die Kraft der Opposition, zu der alle gemäßigten Republikaner, die Bekehrten und die Monarchisten gehören, zu erproben. Der Ausstand von Carmaux, bei dem der sozialistische Theil der Anhänger des Ministeriums seine Macht ju zeigen verlangte, war die nächste Klippe. Eine zweite bildete das alte Verlangen der Radikalen und Sozialisten nach einer Versassungsrevision, deren Zweck sein soll, die Rechte des Senats völlig herabzudrücken und womöglich die erste Kammer ganz zu beseitigen. Das Ministerium Bourgeois verstand es aber, die ungestümen Dränger zu beschwichtigen und die Lahmheit der Opposition, die glaubte, das radikale Labinet werde sich binnen Kurzem von selber ab- wirthschasten, geschickt auszunutzen. Dem Ministerpräsidenten Bourgeois kam es vor Allem darauf an, Zeit zu gewinnen, Zeit namentlich für die Säuberung der höheren Verwaltungsposten von allen unsicheren d. h. nicht radikalen Elementen, um sich so einen günstigen Apparat für baldige Neuwahlen zu sichern, die eine feste radikale Mehrheit ergäben. Und das Ministerium gewann Zeit durch die äußerst geschickte parlamentarische Taktik Bourgeois', die cs verstand, das gebrechliche Kabinetsschiff durch alle Fährlich- keiten hindurchzulaviren.
Die schwächste Seite des Kabinets lag in der auswärtigen Politik. Für den Posten des Auswärtigen Ministers hatte sich kein Besserer finden kaffen, als der betagte Berthelot, ein bekannter Professor der Chemie, der auf diplomattschem Gebiete ein völliger Neuling war. Die Sache wurde ganz schlimm, als die ägyptische Frage auftauchte. Die Spekulation, daß Deutschland und England wegen Transvaal an einander gerathen und die Franzosen trotz ihrer Interessen in Transvaal den ftöhlichen Dritten spielen könnten, erwies sich als verfehlt. Man glaubte sogar in den Pariser Blättern, daß Deutschland aus Ingrimm gegen England die französischen Geschäfte in Aegypten betteiben helfen und die Rücksicht auf seinen Bundesgenossen Italien außer Acht lassen würde, während in Wahrheit Frantteich durch seine Haltung in der Transvaalfrage es Deutschland erleichtert hatte, dem Wunsche Italiens in der Frage des englisch-ägypttschen Zuges nach Tongola
(Nachdruck verboten.)
Aus niedrem Stand.
Original-Roman von Irene v. Hellmuth.
(Fortsetzung.)
Elli hielt die Hände vor das tieferblaßte Gesicht m>d Thiäne ans Thräne rann zwischen den weißen Fingern hervor. Sie schämte sich so unendlich ihrer Herkunft und alle Quälereien, die sie schon als Kind »on Seiten ihrer Altersgenoffen erfahren, standen plötzlich wieder lebhaft vor ihrer Seele. Was war jetzt zu thun? Nimmer wollte sie zugeben, daß die Karte ihres Vaters in die Hände der Pflegeeltern gerieth, und helfen, das fühlte sie im innersten Herzen, helfen mußte sie dem alten Manne doch; aber wie war das zu machen? Armer Vater, wie schlecht und kümmerlich mußte eS ihm ergeheu l sie fühlte plötzlich ein tiefes Mitleid mit ihm. —
Sn ihr Grübeln hinein tönte auf einmal Walterchens frische Stimme: „Elli, was hast Du nur, ich glaube gar, Du weinst?* Der gutmüthige Kuabe war ihr von ganzem Herzen zugethan und Elli hing mit schwärmerischer Zuneigung an dem lieben Kinde. Er kletterte auf ihren Schooß und schlaug die Arme um den Hals des Mädchens.
Hastig verbarg dieses die Postkarte in ihrer Tasche und sich verstohlen die Augen ttocknend, sagte sie scheinbar ruhig: ,O, es ist nichts, Walterchen, gar nichts, weißt Du, Kind, ich habe solches Kopfweh und möchte gern auf mein Zimmer gehen, bleib’ Du iabeffen bei Trine, bis die Eltern znrückkommen, es wttd nicht mehr lauge dauern.*
Es war Elli heute unmöglich, sich wie gewöhn- k«h mtt dem Kinde zu unterhalten, ihm vorzulesen «der die alten Märchen zu erzählen. Er stellte
nachzukommen, obgleich dabei auch England gedient war. In einer offiziösen Pariser Korrespondenz erschien eint Art Drohnote gegen England, die nachher von Berthelot abgeleugnet werden mußte. Statt der erhofften Räumung Aegyptens durch die Engländer und des baldigen Zerfalles des Dreibunds war eine Lage entstanden, der Berthelot in keiner Weise gewachsen erschien. Man sagt, der russische Botschafter in Paris, Baron Mohrenheim, habe auf die Entfernung Berihelot's hingewirkt, um sich damit wieder eine bessere Stellung bei seinem Chef, dem russischen Minister.Fürsten Lobanow, zu verschaffen; jedenfalls verhehlte die russische Presse nicht ihr Unbehagen über die Ungeschicklichkeiten Berihelot's.
Bourgeois entschloß sich nun kurzer Hand, Ber- thclot „auszuschiffen" und selbst das Ministerium des Auswärtigen zu übernehmen. In der Depu- tirtenkammer hat er auch glücklich wieder ein Vertrauensvotum erlangt, wenn schon gegen eine erhebliche Minderheit. Der Senat dagegen hat ihm in der letzten Sitzung vor Ostern fein Mißtrauen mit starker Mehrheit ausgesprochen und dann Ferien gemacht. Dadurch ist von Neuem die Frage entstanden, ob ein Ministerium, das nur das Vertrauen der Tcputtrtenkammer hat, im Amte bleiben darf. Das erste Mal — es handelte sich damals um eine untergeordnete Angelegenheit, Unregelmäßigkeiten bei der Berufung eines Untersuchungsrichters — hatten schon die Radikalen und Sozialisten einen Sturm gegen dm Senat entfesselt, und dieser hatte schließlich klein beigegeben. Auch jetzt hat das Ministerium Bourgeois beschlossen, sich nicht an das Mißttauens- votnrrr des Senats zu kehren und im Amte zu bleiben. Hiermit ist aus der ägyptischen Frage noch eine ernste innere Verfassungsfrage entstanden. Der Ruf der Extremen nach Verfaffungsrevision erschallt von Neuem, während von der anderen Seite die Gefahr entstehen kann, daß die Stellung des Präsidenten der Republik, Favre, schwierig wird.
Deutsches Reich.
* Berlin, 8. April. (Tagesbericht.) Die Mittelmeerreise des Kaiserpaares ist nunmehr, soweit Italien in Bettacht kommt, beendet. Die Fahrt nach Venedig erfolgt aber nicht direkt von der Insel Sizilien aus, sondern die Jacht „Hohen- zollem" nimmt ihren Kurs erst nach der romantischen dalmatinischen Küste, nach Cattaro, wo verschiedene Besichtigungen interessanter Punkte vorgenommen werden sollen. Bei den Bewohnern des österreichischen
dabei tausend Fragen en die unermüdliche Er- zählerin und diese freute sich sonst so sehr über btn klugen Jungen.
Unb heute wollte sie nun plötzlich nicht bei ihm bleiben, gerade heute, wo auch die Mutter nicht da war. Seine Mundwinkel zogen sich tief herab, doch herzhaft wurden die aufsteigenden Thränen zurück- gedrängt, indeß Elli langsam der Thüre zuschritt. Sie sah nicht mehr den traurigen Blick, mit dem Walter ihr nachschaute.
Niemand kümmerte sich um das Kind, das zu- sammeugekauert in einer Ecke des dunkelnden Zimmers saß unb sich fürchtete, ach so sehr. Die Thränen rannen ihm nun boch über die dicken Backen herab, er hielt die Hände vor die Augen, um nichts zu ehe". Mit einem Mal kam ihm ein rettender Ge- ofl’ seinen Muth zusammen unb ief, so schnell er konnte, auf den schon vollstänbig rnsteren Flur hinaus.
Die Dienstboten saßen wohl schwatzenb beisammen in der Gesindestube, die Abwesenheit der Herrschaft zum Nichtsthun benutzend, denn kein Mensch ließ sich sehen und hören. Doch tapfer tappte sich Walterchen werter; wenn Elli nicht bei ihm bleiben wollte, so onnte e r doch bei ihr bleiben, schnell würde er oben sein, und sie würde staunen über seinen klugen Einfall. Hasttg eilte er die ziemlich stellen, steinernen Stufen zum ersten Stockwerk empor, fast war er oben, plötzlich glitt der hastende Fuß aus und mit einem leisen Wehlaut stürzte das Kind die ganze Treppe hinab, schwer schlug es mit dem Hinterkopf «n den scharfen Kanten auf, bewußtlos blieb der kleine Körper liegen. AuS einer tiefen Wunde quoll das warme Blut hervor und färbte mst feinem Purpur die Fließen.
Elli saß, den Kopf sinnend in die Hand gestützt,
Dalmatten sind die Majestäten erst recht einer herzlichen Begrüßung sicher. Von Dalmatien erfolgt dann die Reise über Venedig nach Wien. Nach Besichtigung der anttken Sehenswürdigkeiten in der Umgebung des einst so glänzenden Syrakus haben der Kaiser und di.' Kaiserin noch die gewalttgen Ruinen von Taormina in Augenschein genommen, nachdem sie in Messina, der zweiten Stadt Siziliens, außerordentlich festlich empfangen worden waren. Eine große Menschenmenge war von Nah und Fern auch dort zusammengesttömt. Nunmehr geht die Reise direkt nach Norden. — Der Kaiser hat zwei Skizzen entworfen, wonach jetzt der Maler Karl Röchling zwei Gemälde malen soll, die die Begrüßung des ersten Garde-Regiments zu Fuß durch Kaiser Wilhelm J. nach der Schlacht bei Sedan und den Sturm der Garde auf St. Privat darftellen. — Laut dem offiziösen „Hamburg. Korresp." befindet fich.der Reichskanzler Fürst zu Hohenlohe seit einigen Tagen incognito in Paris, wohin er seine Gatttn begleitet. Sein Aufenthalt daselbst ist auf 8 Tage berechnet. — Der König von Württemberg kommandirte den dienstthuenden General-Adjutanten, Generallieutenant Freiherrn von Falken st ein nach Preußen behufs Verwendung als kommandirender General des 15. Armeekorps. — Wie die „New-Iorker Staatszeitung" erzählt, hat der Rcichstagsabgeordnete Ahlwardt in Hoboken die erste Nummer seiner Antisemitenzeitung veröffentlicht. „Sein Mitarbeiter und erster Redakteur ist ein Herr Friedow, der in seiner vorchristlichen Epoche den Namen Schmnhl geführt hat."
* (Bismarck's Dank.) Füch Bismarck veröffentlicht folgende Danksagung: „Von Nah und Fern, aus Deutschland unb dem Auslande habe ich auch in diesem Jahre viele Glückwünsche zu meinem Geburtstage erhalten. Die Anzahl dieser, mich in hohem Grade beglückenden unb ehrenben Kundgebungen ist so groß, daß ich zu meinem lebhaften Bedauern darauf verzichten muß, jede einzelne dankend zu beantworten. Ich rechne deßhalb auf die Nachsicht meiner Freunde, indem ich sie bitte, für ihr wohlwollendes Gedenken meinen verbindlichsten Dank in dieser Form freundlichst entgegenzunehmen."
* (Marinevorlage.) Der „Hann. Cour." hat seine Leser mit der Nachricht überrascht, die Marinevorlage, welche dem Reichstage im Spätherbst zugehen solle, sei bereits „ansgcarbeitet und dem Kaiser vor seiner Abreise nach dem Mittelmeer unterbreitet worden". Hierzu bemerkt die „Nordd. Allg.
In ihrem kleinen Zimmerchen. Schreckensbleich fuhr sie plötzlich auf, als laute, wehklagende Stimmen an ihr Ohr tönten. Die Zähne schlugen ihr hörbar auf einander, zitternd öffnrte sie die Thür. Errt- ctzlich klang die jammernde Stimme des armen Vaters durch das Haus, der sein einziges Kind, in einer großen Blutlache am Fuße der Treppe liegend, aufgefunden hatte.
Frau Frida war bei dem grausigen Anblick ohnmächtig zusammengebrochen, der Gatte hatte eben nodj so viel Geistesgegenwart gehabt, die umsiukeude Gestalt in seinen Armen aufzufangen.
Mit unsicheren Schritten, langsam, kam Elli die Treppe herab, unfähig, bas entsetzliche Unglück in seiner ganzen Tragweite zu erfassen. Sie klagte nicht mit den Andern, kein Wort kam von den bleichen Lippen, keine einzige Thräne entquoll den brennenden Augen.
Man hatte einen, zwei, drei Bote» nach dem Städtchen gejagt, nm nur recht schnell einen Arzt zu beschaffen. Die noch immer bewußtlose Frau egten ein paar Mä.dc auf ihr Bett nieder, die Stirn mit kaltem Wasser befeuchtend, iudeß der nn- glückttche Vater fich umsonst bemühte, den unaufhörlich entströmenden Lebensquell an dem Äinbe zu stillen.
Noch schlug das kleine Herz, wenn auch kaum ühlbar, vielleicht war noch Rettung möglich. Die Sngen des Knaben waren geschloffen, die Händchen irampfhast zu Fäusten geballt; bleich wie das eines Tobten war das sonst so frische, runde Gesichtchen.
Stan hatte Elli zugeschcn, wie man auch das :Hnb hineinttng und es drinnen niederlegte. Wort- os saß sie nun am Bette, die Minuten schienen sich zn Stunde» zu dehnen, und noch immer kam kein Hr?t. (Fortsetzung folgt.)
3tg.": Nach den parlamentarischen Verhandlungen ist es kein Geheimniß, ^daß eine solche Vorlage sich in Vorbereitung befindet. Wer jedoch sich einen Begriff davon machen kann, welche technischen Schwierigkeiten zu überwinden sind, um auch nur bas Projekt eines Schiffes für Vorlage und Kostenanschlag reif zu machen, wird leicht begreifen, daß es nicht möglich ist, die gedachte Vorlage könnte schon jetzt in so abgeschlossener Form vorliegen, daß der „H. C." allerlei Details daraus mitzutheilen vermöchte. Man hofft, die Vorlage bis zum Znsammentteten des Reichstages im Herbst ferttgstellen zu können; schon hieraus ergiebt sich, daß keine Rede davon sein kann, sie hätte dem Kaiser vor seiner Abreise nach Italien unterbreitet werden können.
* (Französisches.) Gräßliche Faseleien bringen die Pariser Zeitungen über die Unterredung des deutschen Kaisers mitdemKar- dinal-Erzbischof von Neapel, Saufelice. Sm „Figaro" tischt ein angeblich genau unterrichteter Staliener die plumpe Erfindung auf, Kaiser Wilhelm habe den Kardinal unvermittelt gefragt, ob er, wenn er nach dem Tode Leo's Xlll. Papst würde, eine dem Dreibund freundliche Politik befolgen wolle, worauf Kardinal Sanselice geantwortet habe, er würde die vollzogenen Thatsachen anerfennen, sich mit dem italienischen Königthum versöhnen, das Liebäugeln mit Frankreich aufgeben. Denn obschon Frankreich fich die älteste Tochter der Kirche nenne, sei es doch der beständige Feind des Katholizismus. Der Gewährsmann des „ Figaro" legt alsdann dem Kardinal die ungeheure Taktlosigkeit in den Mund: „Er wünsche, er möchte eines Tages Kaiser Wildelm als Sohn der katholischen Kirche sehen können." Vatikanische Blätter bieten die weit wahrscheinliche Lesart, der Kaiser und der Kardinal hätten sich über die Noth- wendigkeit des Glaubens für das Volk unterhalten.
.□ (Wo bleiben die Arbeitergroschen?) lieber die Verwendung sozialdemokratischer Parteigelder wird der „Post" geschrieben: „Ende vorigen Jahres, als der Vertteter für den 3. Berliner Reichstags - Wahlkreis, der Eifenhändler Ewald Vogtherr, vor dem Konkurs stand, hatte der sozialdemokrattsche Parteivorstand darüber zu verhandeln, wie die durch den Ausbruch des Konkurses bedingte Mandats- Niederlegung Vogtherr's zu verhindern sei. Man entschied dahin, daß Vogtherr 9000 Mk. ans der Parteikasse erhalten sollte. 4500 Mk. empfing er als direktes Geschenk, die übrigen 4500 Mk. übernahm der Wahlkreis ans seine Rechnung unter der
(Nachdruck verboten.)
Ein Arbeitstag des deutschen Kaisers.
(Fortsetzung.)
Gegen elf Uhr beginnen wieder die Konferenzen, die Vorträge, aber auch die Audienzen. Jetzt melden sich die höheren Offiziere, die befördert worden sind, die höheren Verwaltungsbeamien, wie Präsidenten und Oberpräsidenten, die neu ernannt wurden; es erscheinen Leute, welche die Orden verstorbener Verwandten überbringen, Privatpersonen, Gesandte und Boffchaster fremder Staaten; Fürstlichkeiten und Standesherren. Mit jedem spricht der Kaiser eingehend, Jedem widmet er einige Minuten angestrengtester Aufmerksamkeit. Oft erweist er bei diesen Empfängen den Herren besondere Liebenswürdigkeiten, die für ihn mit vielen Beschwerden verbunden sind. Er wechselt nämlich in diesen Audienzstunden fünf-, sechs-, tebenmal die Uniform, nur um den Leuten eine Ehre anzuthun. Bringt z. B. der Sohu eines verstorbenen Artilleriegenerals die Orden seines Vaters dem Kaiser persönlich, so wird der Kaiser nicht verfehlen, für diese Audienz, die nur wenige Minuten dauert, Artillertennisorm anzulegen, nm dem Verstorbenen eine besondere Ehre zu erweisen. So trägt er abwechselnd Artillerie-, Kavallerie-, Generals- oder Admiralsuniform, je nach der Person und Stellung des vor ihm Erscheinenden. Empfängt er die Ge- anbten ober Militärattachees fremder Staaten, so wird vielleicht die fremdländische Uniform angezogen, zum Mindesten werden die betreffenben Crben an» gelegt, unb wenn auch der Kammerbiener seinen Dienst genau kennt, so finb bieS boch Umständlich- leiten, bie sich selbst der höflichste Privatmann nicht auferlegen würde.