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Kugdgen nimmt entgegen di, Expedition biete» Blattes.

sowie di, Annoncen-Bureaur von Haasensiein u Vogler in _

Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXII. ftafini Moss, m Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; C. L. *^uylo

Daube u. Co. in Frankfurt a. M.. Berlin Hannover Paris

Wöchentliche Beilage«; Krcisblatt für die Kreise Marburg ««d Kirchhain Jllustrirtcs Sonntagsblatt.

Ntzint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und KntiSBHÄSÄS rbEburg, »btt decenRaum 10 Pfg?R^amm^ tebftÄÄ Mittwoch, 25. März 1896.

K* Unsere verehrlichen Po st-Ab on> nenten werden in ihrem eigenen Interesse ersucht, das Abonnement auf dieOberh. Ztg." zum Preise von 2 Mk. 25 Pfg. (aus­schließlich Bestellgebühr) pro zweite» Quartal 1 896 umgehend bei den betreffenden Postämtern erneuern zu wollen, damit am 1. April in der Zustellung des Blattes keine Unterbrechung eintritt. Letztere können wir nicht verhindern, falls die Erneuerung des Abonnements nicht recht­zeitig erfolgt.

Das jüngste Reichstagsfest

in kritischer Beleuchtung.

<y" Die Zeiten wandeln sich. Sie sind ja in vieler Beziehung besser geworden, als in den Tagen, m denen der Vorgänger des Fürsten Hohenlohe den widerwärtigen Kampf gegen Friedrichsruh führte, aber will man sich der Gegenwart freuen, so muß man doch auch der Vergangenheit gedenken, um das Heute und das Gestern recht zu würdigen.Menrinisse juvat Sich erinnern macht Freude", das ist ein alter Spruch. Da fällt uns unter anderen Schriftstücken «mS alter Zeit ein hochoffiziöser Arttkel derNordd. Allg. Ztg.", veröffentlicht in den Wiener Hochzeits­tagen, in die Hände. Hier steht zu lesen:Es scheint die Sorge des Fürsten Bismarck zu sein, die schwierige Lenkung des Wagens durch gewaltsam erregtes Mißtrauen in die Führung bei Freund und Feind mit allen Kräften zu gefährden. Ob dies wohl patriotisch ist?" Da heißt es weiter:Wiederum wird die Ehrfurcht vor dem Kaiser durch vollkommen willkürliche Aeußerungen verletzt" ...Es werden Alle mit Schrecken erkennen, daß die Erinnerungen des Fürsten bereits anfangen, sich völlig zu ver­wirren. . . Es ist ein Anblick ohne Beispiel, daß ein Staatsmann und Held den größten Beitrag leistet zur Erfüllung der theuersten Wünsche seines Volkes, daß er dann aber Alles thut, um die Führung zu vereiteln und das Werk der Zerstörung fortzusetzen" . . . So stehen die Männer, denen die ehrenvolle Be-

(Nachbruck verboten.)

Die Salon-Fee.

Äeakm von 8L Me rbtz,

(Fortsetzung.)

22.

ES war kurz vor Weihnachten. Charlotte saß emsig zeichnend an ihrem Arbeitstische; der Nach, mittag ging schneller vorüber; darum hieß es, das Tageslicht möglichst ausnützen Sie war allein, die Geschwister in der Schule, der Papa hielt seinen Mtttagsschlaf. Plötzlich zuckte sie zusammen, der Zeichenstift in ihren zitternden Fingern zog durch die brnstvoll verschlungene Arabeske einen ungleichen Strich. Im selben Moment klopfte es und ohne einHerein" abzuwarten, trat Doktor Kroner über die Schwelle, ein offenes Schreiben in der Hand haltend.

In seinem geistreichen Antlitz spiegelte eine starke innere Bewegung sich wider und klang auch aus dem gewaltsam beherrschten Ton feiner Stimme, als er, mit raschen Schritten seiner jungen Wirthiu stch nähernd, sprach:Verzeihung, Fräulein Wildow. Möge die Veranlassung, welche mich zu Ihnen führt, die Störung zu so ungewöhnter Stunde ent- schuldigrn."

In Charlottens GefichtSzügen deuteten nichts auf den Schreck, welcher ihr Herz durchzllterte. Mit an« mnthiger Handbewegung Kroner zum Sitzen auf­fordernd, fragte sie ruhig:

»Sie erhielten hoffentlich keine betrübende Nach­richt r

«Mit der damit verbundenen Trennung" er dickte Charlotte fest angewissermaßen doch be- trübend."

Das junge Mädchen wurde schneebleich eine Frage schien dem kleinen Munde entschlüpfen zu «ollen, wurde aler gewaltsam zurückgedräugt und

rufung zu Theil geworden, das Werk des Fürsten Bismarck fortzuführen, vor der Aufgabe, ihre Arbeit vor Allem zu schützen vor dem Mann, dessen Schöpfung sie erhalten sollen". . .Niemand kann den Umsang des Schadens ermessen, den der Fürst dem eigenen Vaterlande zuzufügen willens ist". . . Damals prägten die berüchtigten Erlasse, die Graf Caprivi imReichsanzeiger" veröffentlichte, der offiziösen Kundgebung den offiziellen Stempel auf. Heute, nach fünf Jahren, spricht der dritte Kanzler, ein Mann von ritterlicher Art und feinem Sinn, von dem größten unter den Männern der Heldenzeit, der mit sorgendem Blick den Geschicken des Reiches folgt und manch mahnendes Wort an die Epigonen der großen Zeit richtet". Das Schicksal ist gerecht: Noch lebt Fürst Bismarck, um aus dem Munde des dritten Kanzlers die Anerkennung zu hören, daß er stets nur das Beste und Größte gewollt, daß auch die Mahnungen des Entlassenen nur den edelsten Mottven entspringen und noch lebt Graf Caprivi, fast vergessen, in einem Dorfe hausend, von dem kaum Einer weiß, wo es liegt, während die Dichter der Welt die Baumkronen des Sachsen- waldes besingen. Ob der Alte von Skyren inzwischen wohl darüber nachzusinnen begonnen hat, um wieviel sympathischer das Handeln des greifen Hohenlohe ist, als das seine, um wieviel Stufen höher den dritten Kanzler die Weltgeschichte stellen wird als den zweiten?

Der Kern der jüngsten Episode im Reichstag liegt in der Rede des Fürsten Hohenlohe. Aber noch eine andere Seite bietet sich der Betrachtung. Auch hier gilt wieder der Satz n eminisse juvat. Vor einem Jahre erhob sich ein wilder Sturm unter den Rothen, Goldenen und Schwarzen, als es galt, dem Achtzigjährigen einen Gruß zu senden. Ta mußte Herr v. Levetzow zuiücktreten und mit ihm der Ver­treter der Nationalliberalen, Herr Bürklin, weil die Mehrheit die Ehrung versagte, und Herr v. Levetzow machte manche Unterlassungssünde gut durch fein tapferes Verhalten. Jetzt, nun die Schwarzen sind noch so schwarz wie früher und auch der Freisinn schimmert noch in seiner alten Farbe. Und sie haben cs auch durchgesetzt, daß nur ein einzigeroffizieller" Toast gesprochen wurde das gebot die Würde. Aber dann haben sieoffiziös" Hoch geschrieen und angestoßen mit den Gläsern und Sett getrunken, wie vor einem Jahre Herr v. Buol und Herr Spahn an der Kaiserlichen Tafel. Das ist mehr als amüsant,

nur die dunklen Augen hefteten sich bang forschend auf Doktor Kroner.

Letzterem war Charlottens Bewegung nicht entgangen. Ein ungestümes Frohlocken wallte in ihm auf, doch bezwang er sich so viel wie möglich und agte gemeffen:

3n diesem Schreiben ergeht an mich au8 H ... der ehrenvolle Ruf, den durch Professor B .. .'S Fortgang nach L ... . erledigten Lehrstuhl emzu- nehmen."

Charlottens Herz schien plötzlich still zu stehen, hre langen Wimpern senkten sich tief auf die blaffen Wangen; da Doktor Kroner den angebotenen Platz nicht eingenommen, war auch sie stehen geblieben, aber hre Hände griffen unwillkürlich nach einem Halt und umklammerten die Seffellehne.

Verleihen Sie, Herr Doktor, wenn ich e8 kommt so überraschend," stammelte sie endlich, noch mit ihrer Fassungslosigkeit ringendaber nichtsdestoweniger nehMe ich ftendigen Antheil. Sie werden selbstverständlich gehen und wohl bald?"

Das Ja oder Nein meiner Antwort hängt einzig und allein vonIhnen ab," erwiderte er mit tief- klmgender, bewegter Stimme.

Sie hob flüchtig den umdunkelten Blick.

Charlotte," Doktor Kroner näherte sich ihr, m seinem Ton lag eine unbeschreibliche Zärtlichkeit

i<n «he. Sie haben mich verstanden I Nun be- darf es kaum noch der Worte, die Jhnm sagen, wie unaussprechlich theuer Sie mir __

«Halten Sie ein, ich bitte, halten Sie ein!" unterbrach sie ihn wunderbar ruhig bei seinem Geständniß wich der momentane Bann von ihr mit der Erinnerung an ihre Pflicht kehrte auch ihre Kraft zurückes wäre besser gewesen, jenes Wort blieb unausgesprochen, ich ich habe dafür keine Antwort."

Wie?" Doktor Kroner schaute sie an wie be»

das ist eine Farce. Ob die Herren denn gar kein Gefühl haben für das Kornische? Heine hat einmal eine ähnliche Situation geschildert:Blamir mich nicht, mein schönes Kind und grüß mich nicht offiziell unter den Linden." Einer aber hat am Reichstagsfeste, wie berichtet wird, gefehlt. Er, der Unentwegte, Unwandelbare, der ewige Hasser Engen. Vierhundert aber waren zugegen, um hundert mehr, als einst bei Thermopylae mit Leonidas den Helden­tod starben. Wie viele von unseren Reichsboten zu­letzt das gleiche Schicksal fanden, das hat die Chronik nicht festgestellt. Jedenfalls aber wird ein Aufathmen durch das deutsche Volk gehen, daß endlich einmal die Versammlung beschlußfähig gewesen.

Deutsches Reich.

* Berlin, 23. März. (Tagesbericht.) Tas Kaiserpaar besuchte am Sonnabend Abend im Opernhause eine Vorstellung der OperLa Traviata". Nach Schluß der Vorstellung wurde Signorina Prc- vosti in die Königliche Loge befohlen, woselbst das Kaiserpaar der Sängerin seine Anerkennung anssprach. Gestern Vormittag wohnten beide Majestäten dem Gedächtnißgottesdicnste in der Kaiser Wilhelm - Ge- dächtnißkirche bei. Nach demselben fuhren beide Majestäten nach dem Mausoleum in Charlottenburg, ünt anläßlich des Geburtstages weiland Sr. Majestät des Kaisers Wilhelm I. am Sarge des großen Kaisers einen Kranz niederzulegen. Nach der Rückkehr von dort gewährte Se. Majestät der Kaiser dem Prinzen Ludwig von Thurn und Taxis eine Audienz und danach dem General - Adjutanten, General der In­fanterie von Werder, welcher die Ehre hatte, Sr. Majestät ein eigenhändiges Schreiben des Kaisers Nikolaus von Rußland zu überreichen. Das Frühstück nahmen beide Majestäten mit den ältesten Prinzen bei Ihrer Majestät der Kaiserin Friedrich ein. Heute um lll/2 Uhr Vormittags haben der Kaiser und die Kaiserin mit den beiden ältesten Prinzen vom Potsdamer Bahnhof aus die Mittelmeerreise über Basel und Genua mittelst Sonderzuges ange- treten. Die Einschiffung an Bord der Kaiserlichen JachtHoheuzollern" erfolgt voraussichtlich morgen Abend zwischen 6 und 7 Uhr in Genua, worauf die Kaiserliche Jacht alsbald nach Neapel in See geht. Die Mittelmeerreise des Kaiserpuares wird wie folgt verlaufen: In Neapel wird bis zum

täubtdie süße Ahnung, welche mir zuflüstcite: )aS herrliche Mädchen ist dein, es erwidert deine Liebe wäre jämmerlicher Selbstbetrug? Charlotte, ich beschwöre Sie: seien Sie wahr gegen sich und mich; spricht nichts garnlchts für mich n Ihrem Herzen?"

Wohl erschauerte sie unter seinen Blicken aber nur in dieser Sekunde keine Schwäche zeigen. Sie richtete die schlanke Gestalt höher auf und sagte fest:

Dies Glück blüht nicht für mich. Meines Lebens Wegweiser ist nicht die Liebe, sondern die Pflicht."

Sie würden also der Pflicht Ihre Liebe opfern?"

Warum quälen Sie mich?" ihre sonst so klare Stimme hatte einen schweren Klang, aber Charlotte konnte nicht lügen, deßhalb fuhr sie unter einen schmerzvoll fragenden Blicken fort:Ja elbst wenn wenn Sie recht hätten, könnte ich nicht anders, die Pflicht muß mk höher stehen als des Herzens Stimme."

Mein geliebtes, thöttchtes Mädchen!" rief Doktor Kroner mit überströmender, leidenschaftlicher Gluth, Charlottens widerstrebende Hände fest um» chließend und an seine Lippen pressendnicht abwendig machen will ich Dich Deinen heiligen Pflicht«, nur theilen sollst Du sie mit mir; lange genug hast Du die schwere Last allein geringen, jetzt nehme ich sie fteudig auf meine Schultern!"

Nein, nein!" wehrte siees ist unmög­lich"

Du kämpfst vergebens, Charlotte" unter­brach er sie, mit stürmischer Zärtlichkeit.Dein tolzes Herz gehört mir und ich gebe es nicht frei in alle Ewigkeit! War ich Dir dagegen bieten kann, Geliebte, außer meinem Herzen, ist freilich nur gering, kein äußerlich prunkvolles glänzendes Loos, nur ein einfaches, stilles Gelehrtenheim*

O still, still!" widerstandslos, wie schwindelig vor überwallender Seligkeit lehnte Charlotte ihr

31. März Aufenthalt genommen werden. Die An­kunft in Venedig wird am 11. April erfolgen, wo dreitägiger Aufenthalt genommen wird und eine Zu­sammenkunft mit dem italienischen Königspaare er» folgt. Am 13. April erfolgt die Abreise nach Wien, woselbst bis zum 15. April Aufenthalt genommen wird. Der Kaiser reift dann über Karlsruhe, Coburg und die Wartburg nach Strehlen zum Besuch des Königs von Sachsen. In Berlin wird er dann am 30. April wieder eintreffen. In Neapel trifft das Kaiserpaar mit dem Prinzen und der Prinzessin Heinrich zusammen. In Coburg wohnt das Kaiser­paar der Vermählung der jüngsten Tochter des Her­zogs Alfred bei.

* GM faire v. Kotze.) Das ehrengerichtliche Verfahren in der Angelegenheit des Zeremonien» meisters v. Kotze hat nunmehr seinen Abschluß ge­funden. Wie dieKreuz-Zeitung" erfährt, lautet die Allerhöchste Entscheidung aufWarnung". Darnach müßte man annehmen, daß der Kaiser auch das Er- kenntniß des Hannoverschen Ehrengerichts umgestoßen hätte.

* (Zur Handwerkerfrage.) Nach neueren Mittheilungen ist die im preußischen Handels­ministerium ausgearbeitete Handwerkervorlage soweit sertig gestellt, daß sie in nächster Zeit, nachdem das Staatsministerium sich darüber schlüssig gemacht hat, dem Bundesrathe vorgelegt werden kann. Ob sie dort so rasch erledigt werden wird, daß es noch möglich ist, sie dem Reichstage in der laufenden Session vorzulegen, steht dahin. Sollte der Gesetz­entwurf, der angeblich die Bildung von Fachinnungen sowie von Innungen für verwandte Gewerbe in Bezirken, wo die Handwerker eines Berufs zu schwach sind, um selbstständige Korporationen zu bilden, an» ordnen wird, erst im Mai ober noch später an den Reichstag gelangen, so wird nicht erwartet werden können, daß es noch möglich sei, ihn zu verabschieden. Die vereinigten Jnnungsverbände und der allgemeine deuffche Handwerkerbund, die erfteulicherweise ihre Differenzen beigelegt haben, werden zudem durch eine gemeinsame Handwerkerkonferenz die neue Vorlage eingehend prüfen; es wird also auch dazu noch einiger Zeit bedürfen, bevor der Reichstag das letzte Wort spricht. Sollte der Bundesrath in diesem dringenden Falle der Berathung der Vorlage besondere Eile angedeihen lassen, so wäre das mit Freuden zu begrüßen; denn jedenfalls ist die Handwerks-

Haupt an Kroner's Schulterwas Bringe ich Dir mit als Heirathsgut? einen kranken Vater und zwei Geschwister!"

Und das Glück, meine Lolo, das Glück! Nicht weinen," er küßte ihr die Thränen von den WimpernTu weißt ja, wie lieb mir die Deinen, wie stolz ich darauf bin, mit Dir vereint für ihr Wohl sorgen zu dürfen. Glaube mk, mein einzige« Mädchen, wk werden eine beneidenswerthe Familie fein. Horch! da kommen unsere großen Kinder! Hans! Agnes! Wir empfehlen uns Euch als Ver­lobte!Nun, wollt Ihr uns nicht Glück wünschen?"

Lolo! o Lolo! Herr Doktor!"

Unter heißem Erröthen, unter Lachen und Weinen hielten die Geschwister sich umschlungen. ___ (Fortsetzung folgt.)

Wissenschaft, Kunst und Leden

* Eisenach, 23. März. (Versammlung deutscher Privatrechtslehrer.) Wie vor einiger Zeit berichtet wurde, wollten die deutschen PrivatrechtSlehrer in den Osterferien zusammentreten, um über die fernere Gestaltung de» juristischen Studium» noch Annahme de» bürgerlichen Gesetzentwurfs gemeinsam zu bnathen. Diese Versammlung ist heute Vormittag hier eröffnet worde . Erschienen sind etwa 70 Professoren von 18 Universitäten. Geheimrach Friedberg-Leipzig führt den Vorsitz; erftei Redner ist Professor Brunner-Vertin, welcher über die Gestaltung deS Uni erricht» de» deutschen Recht» spricht; hieran schließt sich eine Besprechung be» Vorträge».

Echmeri« i. Meckl.. 23. März. (v. Wickede f) Der Militärschriststeller Rittmeister a. D. Juliu» v. Wickede ist gestern getzo den. Er war am 11. Juli 18:9 hierselbst geboren. _____

(Universität» Nachricht en.) Der lirherige Privatdozent Dr. Brinkmann zu Bonn ist zum außer- ordevtlichen Professor in der philosophischen Fakultät der Universität zu Königsberg L Pr. ernannt worden. Ter bisherige Privatdozent in der medizinischen Fakullät der Friedrich WUHelmS-Universität, Assipenzarzt an der chirurgischen Klintt bei der CharitS zu Berlin, Professor Dr. Hildebrand ist zum außerordentlichen Prcsessor an derselben Fakullät ernannt worden.