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Altzeigen nimmt cugeytn die Expedition dieses BialteS, sowie di« Annoncen-Buremx von Haasenstein u Voaler in Frankfurt a. M., Caflel, Magdeburg und Wien; Rudolf Ulf Mojfe in Frankfurt a. M., Berlin, München u Köln; C L Daube u. Eo. in Frankfurt a. M., Berlin Hannover VariS

WSche«ttiche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg «nd Kirckbai«.

8 ^'awou^Er'r^itte^Martt'A^'^ to 3Rarourg- SfotttlfdCtSHCltt« Friedrich Eolbatzky in Marburg.

— ——T WVfHHWBVVWH«______Svreckstunden der Redaktion: 10—11 Uhr Bormittags

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Deutsches Reich

* Es ist Pflicht eines jeden Gastwirthes, der im Betrieb seines Geschäftes Reisende mit ihren mit­gebrachten Gegenständen bei sich aufnimmt und be­herbergt, die zum Schutze dieser Habe des Gastes zweckmäßigsten Einrichtungen zu treffen. Denn mit der Aufnahme des Publikums in seiner Wirthschaft übernimmt er stillschweigend die Zusage, für die Sicherheit jener Habe zu sorgen. Diesem Grundsätze folgen die meisten Gesetzbücher, u. A. auch das preußische Landrecht, und es ist vor Jahren vom Reichsgericht enffchieden worden, daß der Gastwirth haftet, wenn z. B. ein Diebstahl erfolgt. Ebenso hat der Entwurf des neuen bürgerlichen Gesetzbuches diese strengere Haftung der Gastwirthe für den Verlust oder die Beschädigung der von den Gästen einge-I

möglich vom Eintritt des Schadens in Kenntniß setzen muß, damit dieser in der Lage ist, seinerseits die Angaben des Gastes zu prüfen und rasche Schritte zur Abwendung d.s Schadens zu thun. Hiervon ist nur dann die eine Ausnahme gemacht, wenn dem Wirth der Gegenstand zur Aufbewahrung übergeben war, weil er in diesem Falle auch später noch bi Richtigkeit der Angaben des Gastes zu prüfen vermag.

! bereits am 1. August nach den bekannt geniachten Frühjahrskommandirungen für die Flotte zusammen- s tritt, während der einjährige Urlaub des Prinzen erst am 30. September zu Ende geht. Auch muß es zweifelhaft erscheinen, daß Prinz Heinrich als Admiral bei seiner ersten Bordkommandirung als Divisionsches gerade das Kommando über eine Reserve­division übernehnien sollte, die zumal nur für die beiden Monate August und September (während der Zeit der großen Flottenmanöver) zusammengezogen

dieses Geschwaders der Enffcheidung des Kaisers noch Vorbehalten.

Uebrigens bauen die Verantwortlichkeit des Wirthes auch nach der Abreise des Gastes wegen solcher Sachen noch fort, die derselbe mit Vorwissen des Wirthes zurückgelaffen hat.

Die Haftung der Gastwirthe für die eingebrachten Sachen de* Gaste .nach dem Entwürfe des neuen bürger­lichen Gesetzbuches.

^Berlin, 12. März. (Tagesbericht.) Se. Majestät der Kaiser nahm heute im Schlosse die Vorträge des Kriegsministers und des Chefs des MUitärkabinets entgegen. Aus Anlaß des Geburts- Prinzregenten von Bachern waren zur

* (Gehaltsregelung nach Dienstalters­stufen für die richterlichen Beamten.) Der Gesetzentwurf, betreffend die Regelung der Richter- gchälter und die Ernennung der Gerichtsassessoren, welcher dem Landtag nunmehr zugegangen ist, bezweckt die Einführung des Dienstaltersstufensystems auch für die Besoldung der richterlichen Beamten. Die neue Gehaltsordnung konnte bei den Richtern nicht, wie! bei den übrigen Beamten, durch den Staatshaushalts­etat eingeführt w rden, weil die für Bestimmung des Ticnstalters gegenwärtig maßgebende Königliche Ver­ordnung nur im Wege des Gesetzes abgeändert werden darf. Es sind im Ganzen bitr Gehaltsklaffen in Aussicht genommen:

1. Senatspräsidenten, Oberstaatsanwälte (einschließlich des Ersten Staatsanwalts bei dem Landgericht I in Berlin), I Landger chtsptäsidentkn und Präsident des Amtsgerichts 11 in Berlin. Gehalt: 7500 bi« 9900 Mark; vier Zulagen I zu b< 0 Mark. Erreichung bei Höchstgehalts in 12 Jahre» I

2. vzberlandergerichtsräthe, Landgerichtsdirektoren, Ei sie I Staatsanwälte. Gehalt: 4800 bis 6600 Maik' iie zwei I ersten Zulagen zu 500 Mark, die zwei späteren zu 400 Mark I Erreichung des Höchstgehalts in 12 Jahren. I

3. Land- und Amtsrichter. Gehalt 2400 bis 60001 Mark; die zwei ersten Zulagen zu 600 Mark, die sechs I Ipateren Zulagen zu 400 Mark Erreichung beS Höchstge-1 Halts in 24 Jahren. I

4. Staa sanwälte. Gehalt 2400 bis 4800 Mark;! vier ^Zulagen zu 600 Mark. Erreichung des Höchstgehalts!

* (Marine.) In Marinekreisen soll nach einer! Meldung verschiedener Blätter aus Kiel verlauten,! Prinz Heinrich von Preußen werde nach Ab-! lauf seines Urlaubs das Kommando über die Reserve-! division, bestehend aus den Panzerschiffen „Hildebrand",! „Beowulf", „Siegfried" und „Frithjof", übernehmen.! Diese Nachricht erscheint wenig glaubwürdig, da die! Reservedivision in der angegebenen Zusammensetzung!

I ‘ (Reichstag.) Im Reichstage stand heute I die Berathung der von sozialdemokratischer und anti- I semitischer Seite ausgegangenen Anträge wegen Auf- I Hebung des Impfzwanges aus der Tagesordnung. I Antragsteller Förster - Neustettin und Reißhaus l begründeten in langen Reden ihre Anträge, fanden laber Seitens der Aerzte des Hauses, der Abgg. Kruse «und Langerhans, sowie Seitens des Staatssekretärs I Poetticher eine energische Widerlegung. Die von Iden Antragstellern beantragte Verweisung an eine l Kommission wurde abgelehnt. Morgen steht der I Kolonialetat auf der Tagesordnung. (Vergl. Reichs- Itagsbericht. D. Red.)

! * Delmpld, 11. März. (Landtag.) Die

I Stimmung im Landtage von Lippe-Detmold ist dem IRegenten Prinz Adolph von Schaumburg-Lippe, I Schwager des Kaisers, andauernd wenig günstig. IMan hat jetzt die Bewilligung von 3000 Mark IWohlthätigkeitsgelder zu „Händen der regierenden Fürstin" bis zur Klarstellung der Erbschaft beanstandet.

* München, 12. März. (Geburtstags­feier.) Zur Feier des Geburtstages des Prinzen Luitpold, welcher sein 75. Lebensjahr vollendete, fand heute große Reveille statt und wurden bei Sonnenaufgang 25 Kanonenschüsse gelöst. In der Hofkirche, sowie in allen Stadtpfarrkirchen wurden Hochämter gehalten. Bei dem Tedeum wurde mit 51 Kanonenschüssen salutirt. Die Truppen rückten zum Gottesdienst konfessionsweise in großer Parade aus; später fand Parademarsch statt. Sämmtliche Staats- und städttschen, sowie zahlreiche Privatgebäude hatten Flaggcnschmuck angelegt.

* Nürnberg, 11. März. .Gerücht.) Der „Fränk." Kur." meldet, Fürst Löwenstein-Rosenberg betreibe neuerdings die Gründung einer katholi­schen Universität in Fulda.

hewor: „Ich kann nicht — schreiben — kann — seine — Frau nicht werden!"

Einen Moment starrte der Steuerrath seine Tochter verständnißlos an; plötzlich wurde sein ge bräuntes Gesicht lief bleich, bann duukelroth.

„Wessen Frau kannst Du nicht werden?" wieder­holte er in zornbebenbem Tone. „Unseliges Kind, wäre es dennoch wahr, was diese Schmutzwotte — er schlug verächtlich auf den ihm zunächst liegenden Zettel — „andeuten?"

„Edmund!" rief Frau Steuerrath Herbst er­schrocken — „Du wirst nicht im Ernst glauben, unser Kind — "

„Könne so weit sinken" — ergänzte er schwer athmend — „Schande über sich und uns —"

„Papa!" schrie Dora auf, die Hände abwehrend erhebend.

„Wohl uns Allen" — veisetzte er hart, — „wenn es Dir gelingt, dm schmählichen Verdacht zu entkräften. Ich will klar sehen, was Dein seltsames Wesen, Deine Rede bedeuten, will wissen, was" — I mit der einen Hand auf die Briefe deutend, während I die andere sich schwer auf Doras Schulter legte —I „wahr und was falsch daran ist."

llloch nie hatten des Vaters Augm mit so! kaltem Ausdrucke auf dem verwöhnten Kinde geruht,! noch nie halte die sonst so milde Stimme in solchem! hart befehlenden Tone zu Dora gesprochen, sie litt! unsagbar, aber, da das Gericht nun doch früher, als! e gewünscht, über sie hereinbrach, galt es, für ihre! Liebe muthig zu kämpfm. I

„Papa" — sagte sie, ihre ganze Kraft zusammen-! nehmend, — die Helle Stimme klang laut und tonlos I — „ich schwöre bei Gott, diese Beschuldigungen! nd schamlose Lügen — seit einer — oder zwei! Stunden weiß ich erst," — eine flüchtige Röth«!

(Nachdruck verboten.) I deutet übrigens auf eine weibliche Hand — sich ver- Die Salon-^ee !-Ä um, ber giftigen Lästerzunge auf'«

* I schlagendste zu beweisen, wie hoch er ihre „gütigen"

«««u von «. Marby. Warnungen schätzt, bittet er, die Hochzeit möchte

(Fortsetzung.) stattfinden. Auf Doras und unseren

Ein leiser Schmerzeuslaut — dann preßten Doras! «t“- Sron<r in den nächsten Tagen nach Lippen sich krampfhaft fest aufeinander, ihr Antlitz! alles Nöthige mündlich zu besprechen

nahm eine erdfahle Farbe an, ihre wcitgeüffnctcn I “r Silbe, Dora möchte sich ver-

Augeu irrten mit einem hilflosen, entsetztm, flehenben!^.<rten' Glaube an die Reinheit seiner Braut Ausdruck vom Vater zur Mutter, von der MutterKn unantastbar heilig, dafür sind wir ihm ge- zum Vater. . wissermatzen Gmugthuung schuldig und werden wohl

Das Herz der Ersteren schwoll in Mitleid daß unser Herzblatt bald seine

ihr geliebtes Kind. kleine Frau wird."

„Bester Edmund", versuchte sie den erregten|Q. ~Lr toar. wahrend seiner Rede im

Satten zu beschwichtigen — „nimm's nicht allzu!EA," aus- und abgeschrittcn, jetzt blieb er vor der streng! Den frechen Verleumdungen eines Menschen, 1wtt liebkosender Hand über ihr der feige genug ist, sich in Anonymität zu hüllen, ist ™ und fügte hörbar be­

dach keine Wichtigkeit beizulegen! Albert ist hoffent-1 ~nÄu"J a' Vögelchen, einverstanden? Kopf lich so gerecht, dies einzusehen?" !^och, Do^ra er zog liebreich ihre kalten Hände

„Ja, Sott sei Dank!" der Steuerrath strich tief- |JJt bte nicktsmA?^« »6 — „Mama hat athmend über seine Stirn — „er glaubt kein Wort v^dien^ nickt ^llck frcmbtr Mensche»

Mn («ff™. e*Ä“-

„^u" ~ strl Flau Steuerrath unwillig ein ferne Wünsche stimmen doch sicher mit den Deiniaen — „dann hätte er schweigen und in schonendem! überein? Du mußt womöglich nock beute aut- Zartgefühl D-ra und uns diesen Aerger ersparen Worten, er W nod) We aat'

li-°- Sn--.- f* »L’ÄttÄ ä b“ mit entschiedenem Nachdruck, „wenn ich mir erlaube, l lähmt. Seine gütigen Worte verursachten ihr unde- anderer Ansicht zu sein. Kroner handelt schreibliche Qual - unb nun - S

°ls vollkommener Ehrenmann. Lies seine» Brief! ihn nicht in seinem Jrrthuwe lassen - NM rang aus jeder Zeile spricht „zartfühlende Schonung", aber! cs sich wie ein Schrei über ihre blutlosen Livven^ er Ware en verächtlicher Schwächling, wollte er!„Niemals ^niemals wieder!" .

ferner schweigend ertragen, daß man seine und seiner! „Niemals?" der Steuerrath stutzte — ick ber- Braut Ehre durch gemeine Schmähungen besudelt, stebe nicht — erkläre Dich deutlicher'" " ®r «laubt zuerrathen, wer hinter dieser Anonymität Wieder versagte dem g-folteitcn Mädchen das — diese kritzlige, augenscheinlich verstellte Schrift'Wort, endlich brachte es mit gewaltsamer Ansircnm.na

/.l1;®. "'elnen Raumen Konservativen, vorstellen. Nachmittags 5 Uhr ward Haf?una abb- r k lart, daß er die Graf Goluchowski von der Kaiserin Friedrich Wirtb befsiiOihW Resiendenvom; tn deren Palais empfangen. Abends entsprach Graf

Äck?» -6 3 r Behaltmpen, wann sich die i Goluchowski einer Einladung des Reichskanzlers Diner. - Der deuffche Botschafter in Wien des Wrrthes die bloße Behauptting des Gastes, daß ~ j----- ~

er an seinen Sachen im Gasthofe einen Verlust er­litte^ habe, nichts aus, sondern er muß, da er sich den schaden durch eigene Nachlässigkeit zugezogen hat, mithin von ihm selbst zu fragen ist, noch weiter dar- thun, daß er das Zimmer beim Verlassen ver­schlossen hat, oder daß, wenn auch solches ge­schehen wäre,, der Verlust selbst nicht vermieden worden wäre.

Erne neue und sehr zweckmäßige Besttmmung des t _ ------------ -.a. , Entwurfes ist es, daß der Gast bei Vermeidung des

brachten Sachen in einer Weise aufgenommen, welche Verlustes seiner Ansprüche den Wirth sobald als den letzteren wirksamen Schutz gewährt und dabei!möglich vom Eintritt des Schadens in Kenntniß doch die Wirthe nicht unbilliger Weise belästigt. Hiernach umfaßt nämlich, wie die „Straßb, Post" in einem dieser Frage gewidmeten Arttkel ausführt, die Haftung des Wirths ohne Rücksicht auf eigene Schuld jeden Schaden, der durch seine Leute, andere Gäste oder durch Dritte oder auch durch einen nicht als höhere Gewalt anzusehenden Unfall bezüglich der eingebrachten Sachen herbeigeführt wird. Unter „höherer Gewalt" sind nicht nur Nattirereignisse, wie Erdbeben und Wasserfluthen, sondern überhaupt Vor­kommnisse zu verstehen, welche die menschliche Vorsicht in der gegebenen Lage der Verhältnisse übersteigen, z. B. Einfall des Feindes während des Friedens.

Bringt der Gast Geld, Werthsachen'und Kostbar­keiten ein, so haftet der Wirth nur bis zum Betrage I N.«0OT*t, i-d°ch d-rüb-r 4

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bewahrung übernommen oder ihre Aufbewahrung ab- bayerischen ffiefnnhtfAnff b T ? 5

ff1ÄX LS'" “ * ÄÄ Äi 1 Sri °°n e*ngi» m d-rs-ft L selbst oder einer seiner Begleiter oder dritte Personen,! bei -DerMer esibUck^

die er bet sich ausgenommen [>at, den Schaden ver- Auswärtigen Graf G^>r» An^sr^r, Mmister des ursacht haben, sowie wenn derselbe durch die Be- ft2l ^ bem 4PiAaV^ r schaffenheit der Sache oder höhere Gewalt enffteht. Si'efretiir b /„ S r “f bem

Selbstverständlich kann das Maß der Haftung durch Zm ttanThL? ° ’ A . a"Sere U" erreb“nr9en-

Vereinbarung zwischen Wirth und G^t oe^ngert Bosicha °r i^ ^erretchischen

^Ech «n werden. Rechtlich wirkung"s-IM'F'r7r.^^^^^^ L

Graf Philipp Eulenburg ist ebenfalls auf telegraphische Ordre hin hier eingetroffen. Man nimmt an, daß er bei den Berathungen, die während der Anwesenheit des Grafen Goluchowski hier statt­finden, mitwirken soll. — Der Adel verliehen «evden^ ^heimenMedizinalrath Professor Dr.|roirb. "ÄllerUgs "s7 die Besetzung des Diöisionschefs Leyden. Gehetmrath Leyden, welcher den ver-'^"^° --------- - — - ~ ......

storbenen russischen Kaiser während seiner letzten Lebenszett behandelt hatte, ist inzwischen mehrfach durch Kaiser Wilhelm ausgezeichnet worden.

«stockte — „daß ich in schwerem Jrrthmn befangen I gewesen, al8 ich — als ich Albert z» lieben glaubte I— daß ich niemals fein — sein Weib werden «kann mein Herz, meine Liebe, mein Leben ge- ! hören Einem, der auch Dir Werth ist — Benno ! Hartmann!"

! „Der ist's?" Der ahnungslose Steuerrath prallte Ibetroffen zurück. — „Der? ha, ich hätt's denken Ikönnen! — „Der falsche Freund" — so steht's ja I wohl auf einem der Wische — „fremde Angen sahen I schärfer wie die der mit Blindheit geschlagenen l Eltern! unb trotz alledem hast Du noch die Sttrn, k zu leugnen, bist am Ende »och stolz auf Deinen IWankelmuth, der Dich gestem jenen, heute diesen I und morgen wieder einen anderen lieben heißt. O ich —" I „Rein, nein!" — rief Dora außer sich — „ich habe keinen geliebt, außer Benno! Glaube mir doch, «einziger Papa, glaube mir, daß ich bittere Reue I empfinde. Euch unb — unb Kroner einen großen ! Schmerz zusügen zu müssen, aber kann, barf ich heucheln, was ich nicht empfinbe? Bitte, sieh mich nicht böse an — Mama, hilf mir PapaS hartes Herz erweichen. Ich weiß ja, Ihr liebt Eure Dora, wollt sie glücklich sehen — wenn ich nun schwöre, daß ich es nur mit Benno werden kann, ohne ihn verzweifeln müßte — wie könnt ihr mich dafür strafe» wollen, wenn ich auf meinen Knieen Ver­zeihung erflehe?"

Die unerwartete Offenbarung traf ihn wie ein Schlag. (Forts, folgt.)

Wissenschaft, Kunst und Leben.

— (P r o f e s s o r v. R ö n t g e n.) Der Prinzregent Bon Sagern hat bem Prof. Röntgen in Würzburg das Ritterkreuz bes Kronenorbens verliehen womit ber Abel verbunden ist. An anderer Stelle melden wir heute auch die Nobilitirung des ProfellorS Lenden. Man ’iefr: Wi-ken