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Kirburg,
Freitag, 6. März 1896.
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition diese» Blatte», sowie die Annoneen-Bureaux von Haasenstein u Vogler in Frankfun a. M., Laffel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXXI. Habra Moffe m Frankfutt a. M., Berlin, München u. Köln; C. L. xyUyty,
Daube u. ko. in Frankfutt a. M., Berlin Hannover Patt»
öchcntliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg ««d Kirchhai», rn-gar^ Jllustrirtes Sonntagsblatt,
Der Zucker im Reichstag.
* Zu langdauernden Debatten hat der Reichstag von Neuem ausgeholt, um über das, was das Leben versüßt, zu einer Entscheidung zu gelangen. Schon vor Monaten hat es Verhandlungen über die Zucker- srage gegeben, als der nattonalliberale Abgeordnete Paasche seine Interpellation an die Regierung richtete; jetzt haben sich in der Hauptsache die Wünsche, die damals vorgettagen wurden, verdichtet zu einem con- creten Gesetzentwurf, dessen Vertheidiger sich in allen Frakttonen bis an die Grenze des Freisinns finden, wenn auch nur wenige Parteien vollständig geschlossen in der Abstimmung vorgehen dürften. Denn es handelt sich bei dem neuen Gesetz nicht nur um die allgemeinen Interessen und um die Bedürfnisse der Zuckerindustriellen und der Rübenbauer, sondern auch um regionale Interessen, die zuweilen denen der anderen Landsttiche widerstteben. Als die Vorlage beim Bundesrath weilte, tauchten schon Versionen auf, nach denen von süddeutschen Bundesstaaten Oppositton gemacht worden sei gegen grundsätzliche Feststellungen des Entwurfs; es ist erfteulich, daß Graf Posa- dowsky das Gegentheil feststellen oder doch wenigstens darauf Hinweisen konnte, daß nur Bedenken gegen die Höhe der Kontingentirung geäußert worden seien. Es ist aber auch erfteulich, daß der zweite der ministeriellen Redner, Herr v. Hammerstein - Loxten, mit Energie dem hämischen Vorwurf des Abgeordneten Richter entgegengetreten ist, als ob die Vorlage im Wesentlichen der Jnittattve einiger vornehmer Herren entspringe, und daß er ihm mit überzeugender Kraft zurufen konnte, ein schlimmerer Vorwurf sei bisher im Reichstage selbst bei den Herren von der äußersten Linken der Regierung nicht gemacht worden.
Das nächsteZiel der Zuckersteuervorlage besteht darin, dem deutschen Zucker wieder Zuschüsse in einer solchen Höhe zu gewähren, daß der Export mit unseren vauptkonkurrenten auf dem Zuckermarkte gleichen Schritt halten kann. Dies ist so lange notwendig, bis es gelingt, entsprechende Maßnahmen anderer Staaten herbeizuführen, durch welche die Zuschüsse entbehrlich werden. Nun würde jedoch durch eine bloße Erhöhung der Ausfuhrzuschüsse die unverhältnißmäßig große Ausdehnung der Produttion, zu der wir ttotz der niedrigen Preise und der geringen Staatssubvention gelangt find, noch eine weitere Steigerung erfahren, wenn nicht durch die Einschränkung der Rüben- und Zuckererzeugung ein Abzugsventil geschaffen würde. Hierbei darf es sich natürlich nicht um ein gesetzliches Verbot des Rübenbaues oder der Zuckerfabrikatton über ein bestimmtes Maß hinaus handeln, wohl aber erweist sich eine
(Nachdruck verboten.)
Die Salon-Fee
Roman von 8L Marby
(Fortsetzung.)
„O, nun zürnen Sie mir doch!" klagte Frau Notth betrübt.
„Nein, wahrlich nicht — zum Beweise' — Doktor Kroner strich langsam über seine Stirn und Augen — .Vertrauen gegen Vertrauen, verehrte Frau! will ich Ihnen zugestehen: Ihr durch fteund- liche Theilnahme geschärfter Blick hat diesmal in meinen Zügen richttg gelesen. Zwischen meiner Braut und mir besteht in der That" — er athmete hastiger — .eine leichte Verstimmung, welche fteche Läster- zungm durch anonyme Zuschriften zu schüren Der suchen. Diesen ein- für allemal den verletzenden Stachel zu nehme», habe ich geftern davon Dora Mit theüung gemacht und um die nöthige Erklärung gebeten. Beiderseits ehrliche Offenheit ist rer beste Weg zur Verständigung, meinen Sie nicht? In wenigen Tagen hoffe ich Ihnen erzählen zu können, daß die kleine Mißhelligkett mit ihrem trübenden Schatten verschwunden ist."
Frau Getty ließ fich durch den erzwungen leichten Ton seiner Stimme nicht täuschen, sie glaubte zornigen Schmerz über fich selber hindurchklingen zu hören, daß es ihm nicht besser gelang, den schlimmen Zwiespalt in seiner Brust hinter einer Heller lächelnden Außenseite zu verbergen.
.Das wünsche ich Ihnen, bester Freund," er« widerte sie bewegt — .wünsche Ihnen: alle dunklen Räthsel Ihrer Seele mögen llr beglückender Harmonie fich lösen."
Erschwerung der Produktion über einen angemessenen Bettag hinaus als zu ässtg und nothwendig. Darum soll eben alljährlich für jede einzelne Fabrik eine das „Kontingent" derselben bildende Zuckermenge festgesetzt werden, bei deren Ueberschrellungen sie zu gewissen Zahlungen je nach dem Umfange d.r Mehr- fabnkation herangezogen wird. So wird die Möglichkeit geschaffen, daß die deutsche Zuckeriudustric als Ganzes, besonders in dem Wettbewerb mit dem Auslande, auch ferner existenzfähig bleibt, daß aber zugleich das Verhältniß der einzelnen Theile unserer Zuckerindustrie zu einander völlig unberührt bleibt. Es ist überdies einer der größten Jrrthümer des Manchesterthums, den ja auch Herr Richter mit dem ganzen Brustton einer verbohrten Ueberzeugung wieder einmal vorgebracht hat, daß jeder Einzelne sehen müsse, wo er bleibe und daß dem Starken schließlich keine andere Rolle übrig bleibe, als die des Todten- gräbers, der die in dem rasenden Wettlauf am Wege bleibenden Existenzen einsargt und sogleich beerdigt. Wenn im Jahre der Zuckerprcis für 100 Kilogramm auf 17,05 Mark zurückgeht, während der Herstellungspreis selbst für die besteingerichteten, großen Fabriken 19,10 Mark beträgt, so ist hier die Entwickelung ebenso ungesund, wie im Körnerbau, dann ist auch hier Gefahr vorhanden, daß nur die Reichbemittelten die schlechten Zeiten überdauern, um späterhin das Gewerbe gewissermaßen zu monopolisiren.
Das Schicksal der Vorlage ist in der Haupffache durch die kurze Rede des Abgeordneten Spahn bestimmt, wie ja immer in dem Kampfe zwischen Links und Rechts das Centtum die Entscheidung fällt. Er ist mit der Höhe der Verbrauchsabgabe und der Ausfuhrprämie nicht ganz einverstanden, doch steht er grundsätzlich dem Entwurf fteundlich gegenüber. Hiermit ist der Weg angedeutet, der wohl zum Ziele führen wird: Das Kompromiß. Wenn aber unsere Hausfrauen fürchten, daß in Zukunft der Zuckerpreis eine erhebliche Steigerung erfahren und daß ihr Witthschaftsgeld in Mitleidenschaft gezogen werde durch die Beschlüsse des Reichstags, so mögen ie nicht vergessen, daß auch ohne diese Beschlüsse chon jetzt eine Steigerung der Preise eingetreten ist und daß die Folgen des Gesetzes an und für sich in keinem Falle Grund zu schlimmen Befürchtungen geben. Gehen aber so und so viel Fabriken zu Grunde, verlieren so und so viel Arbeiter den Verdienst, dann wird die Rückwirkung direkt auch für die nicht direkt Betheiligten in einer erheblichen Einschränkung des Witthschaftsgeldes bestehen, weil jede Krise sich nicht auf den einzelnen Beruf beschränkt, sondern weithin ihre Kreise zieht in das ganze witthschaftliche Leben.
Dann klingelte sie nach Licht; zugleich mit der Lampe brachte Frau Betsy die Meldung: .Miß Wildow lasse um Enischludigung bitten, vor sechs Uhr könne sie heute nicht erscheinen."
Bei aller Sehnsucht nach Charlotte war deren Botschaft in diesem Augenblick Frau Getty sowohl, wie Doktor Kroner willkommen. Beide gewannen nun Zeit, ihre durch das ernste Gespräch heraufbeschworenen Empfindungen einigermaßen niederzukämpfen, zur Mithilfe wählte Frau Notth das beft erprobte Heilmittel - die Musik. Auf ihre Bitte nahm Kroner vor dem Piano Platz, und d e unter einen Singern hervorquellenden Tonwellen verfehlten auch heute nicht ihre Macht.
16.
„Unerhört! Wie für eine Fünfzigjährige! Eine unbegreifliche Geschmacklosigkeit von Frau Wilke, mir zuzumuthen, ich solle dieses Monstrum tragen!"
„Gnädiges Fräulein wünschten ausdrücklich einen Capothut —"
,3ur Probe, ja! Aber Sie sehen doch, wie ab® cheulich er mir steht!"
.Verzeihen, gnädiges Fräulein, das kann ich durchaus nicht finden."
.Nun, das muß ich doch bester wiffenl Nehmen Sie den Hut sogleich wieder mit, ich wähle das blaue Sammetbarett, in spätestens einer Stunde muß es fertig sein. Bestellen Sie, bitte, Frau Wilke, wenn sie unseren Wünschen nicht besser zu entsprechen versteht, ehen wtt uns genöthigt, ihr unsere Kundschaft zu entziehen."
Die junge Modistin packte schweigend den oliv®
Deutsches Reich.
* Berlin, 4. März. (Tagesbericht.) Kaiser Wilhelm hatte sich gestern Abend zu dem italienischen Botschafter Grafen Lanza begeben, um ihn zu ermächtigen, dem König Humbert sein Bedauern über die Niederlage in Aftika auszudrücken. Später nahm der Monarch beim englischen Botschafter den Thee ein. Heute früh machte Se. Majestät eine Spazierfahrt, hörte bann im Schlosse den Vortrag des Chefs des Civilkabinets und besichtigte später das Atelier des Bildhauers Prof. Unger. Abends fand bei den Majestäten eine größere Tafel und hierauf musikalische Soiree statt. — Die Kaiseryacht „Hohen- z^ollern" dampft, so wird aus Kiel gemeldet, am Sonnabend über Gibraltar nach Abbazia ab, wo später der Kaiser auf dem Landwege eintrifft. Die Abwesenheit des Schiffes dauert acht Wochen. Die Meldung klingt sehr unwahrscheinlich. — Der Kronprinz und Prinz Eitel Friedrich tteffen nach neuerer Bestimmung nicht am Freitag nach Ostern in Plön ein, sondern erst in der zweiten Hälfte des Monats Apttl. Der jetzige Stand der Bauten am prinzlicheu Palais läßt den zu frühen Einzug der Prinzen nicht rathsam erscheinen. — I -r Karl Peters wurde heute in Dresden vomKönig von Sachsen in längerer Audienz empfangen. — Abg. Ahlwardt hat einem Berliner Freunde mit- getheilt, daß er bestimmt von Amerika nach Deutschland zurückkehren werde. Er habe jetzt das, was ihm bisher haupffächlich gefehlt habe, nämlich Geld — viel Geld!
* (Hofprediger Frommel.) Der Militär- Oberpfarrer und Konsistorialrath Hofprediger Frommel, welcher bekanntlich den Konfirmattons - Unterttcht an die Kaiserlichen Prinzen ettheilen soll, und zu diesem Zwecke vom 1. April nach Ploen in Holstein übersiedelt, wird für seine Aemter in Berlin die Emeri- tirung nachsuchen. Hofprediger 1>. Frommel steht im 69. Lebensjahr und hat erst kürzlich eine schwere Krankheit überstanden. Mit ihm scheidet ans dem kirchlichen Leben Berlins eine der hervorragendsten Peffönlichkeiten aus, die seit Jahrzehnten einen maßgebenden Einfluß nicht nur in den Kreisen der Militärgeistlichkeit sondern auch im Berliner Leben bis zum Kaisetthron hinauf entfaltet hat. Sein Scheiden aus dem Amte wird in weiten Kreisen auftichttg be- dauett werden.
* (Aus der konservativen Partei.) Wie die Abendblätter melden, hat die konservattve Fraktton des Reichstages beschlossen, für die §§ 1300 usw. des bürgerlichen Gesetzbuchs (Eheschließung vor einem
grünen Sammethut wieder ein und entfernte sich eilig, gewiß im Süllen darüber nachdenkend, wie sehr schwer es sei, einer verwöhnten vornehmen Dame irgend etwas recht zu machen; wenn sie nicht selbst erlebt, wie übellaunig das schöne Fräulein Herbst sein und andere Menschen .schuhttegeln" könne, sie hätte es Niemandem geglaubt.
Kaum hatte die Pntzmachettn den Salon verlassen, als Dora noch in vollem Unmnth heftig agte:
„Es ist gräßlich, wie abhängig man von solchen Leuten fein muß! Warum stimmtest Du mir nicht bei, Mama?"
Frau Steuerrath Herbst, welche scheinbar eifrig lesend am Fenster saß, schaute jetzt langsam auf.
„Weil Du entschieden im Unrecht warst, liebes !kind" — versetzte sie in mild tadelndem Tone. „Ich vermuthe, Frau Wilke dürste den angedrohten Verlust einer so faprjiöfen Kundin nicht schwer empfinden."
„Aber Mama!" — Dora wurde dnnkelroth vor Aerger — „ich konnte doch unmöglich diesen abscheulichen Hut —"
.Dieser Hut erschien mir als ein kleines Meisterwerk geschmackvoller Kunstsettigkett," fiel Frau Steuerrath ein. „Er stand Dst reizend und paßte vorzüglich zu Deinem neuen grünen Kostüm."
„Weßhalb sagtest Du dann aber nichts, Mama —'
„Ei, ich denke doch, ich habe mein Entzücken »utlich genug ausgedrückt? Dir jedoch etwas gewaltsam aufzudrängen werde ich mich hüten."
Standesbeamten) die Bestimmung der kirchlichen Trauung, also die Einführung der fakultativen Civilehe, zu beantragen. Frhr. v. Manteuffel hatte Aehnlichcs bereits im Plenum angekündigt.
* (Reichstag.) Im Reichstage kam heute die effte Berathung der Zuckersteuervorlage noch nicht zum Abschluß; da Abg. Richter nach 5 Uhr nicht mehr das Wort nehmen wollte, so beanttagte er die Vertagung und nach Ablehnung derselben die Auszählung des Hauses, welche die Beschlußunfähigkeit des Hauses bei Anwesenheit von 165 Mitgliedern ergab. Zum Worte kamen heute die Abgg. Götz v. Ohlenhusen, Paasche, v. Komierowski, Meyer-Danzig, Batth, Zimmermann, v. Staudy. Morgen steht außer der Forffetzung der Zuckersteuerdebatte die zweite Berathung der Novelle zur Gewerbeordnung auf der Tagesordnung. (Sergi. Reichstagsbericht. D. Red.)
o (Das bürgerliche Gesetzbuch und die EntmündigungTrunksüchtiger.) Die Reichstagskommission zur Berathung des bürgerlichen Gesetzbuchs will besondere.Bestimmungen über die Entmündigung Trunksüchtiger getroffen wissen. Nach dem Beschluß der Kommission können „Geisteskranke, Verschwender und wer infolge von Trunffucht seine Angelegenheiten nicht zu besorgen vermag, oder sich und seine Familie der Gefahr des Nothstandes aussetzt oder die Sicherheit Anderer gefährdet", entmündigt werden. Die Aufnahme dieser Bestimmung in das bürgerliche Gesetzbuch ist, so wird der „Voss. Ztg." von einem Arzte geschrieben, „sehr bedenklich. Es würde damit der Zustand erreicht werden, der früher durchras Gesetz wider die Trunksucht angestrebt wurde. Alles, was gegen diesen Entwurf damals vorgebracht wurde, kann jetzt gegen den Kommisstons- beschluß cingewendet werden. Aber noch Neues fomrnt- hinzu. Am bedenklichsten ist, daß man der Trunksucht eine Sonderstellung in dem Gesetze giebt. Wollte man logisch verfahren, so müßte man auch Personen, die dem übermäßigen Genüsse anderer, das Seelenleben beeinträchtigender Stoffe gewohnheitsmäßig stöhnen, in das Gesetz einbeziehen und den Trinkern gleichstellen. In Frage kämm die Morphinisten, Cocainisten, die Aethettrinker. Ob schließlich die Geisteszerrüttung durch Alkohol oder ob sie durch Morphium, Cocain oder Aether herbeigeführt ist, verschlägt nicht viel. Der Morphinismus ist überdies in besttmmten Kreisen zum Mindesten nicht weniger verbreitet als die Trunksucht. Diese Gegen- übefftellung leitet darauf hin, worin der wesentliche Fehler des Kommissionsbeschlusses liegt. Man ist bei der Ausarbeitung des Entwurfs des bürgerlichen Gesetzbuchs bestrebt gewesen, eine vermeintlich soziale Aufgabe durch die Gesetzgebung zu erfüllen. Man
„Mein Gott, Mama" — lenkte Dora ein — »wenn Du ihn wirklich so kleidsam findest? Zu dem grünen Kostüm ist ein neuer Hut ja doch unbeb ngt nothwendig, so kaufe ihn mir!"
-Und das blaue Sammetbarett dazu? keineswegs, mein Kind!" erwiderte Frau Steuerrath Herbst in verschärftem, bestimmtem Tone. „Außer dem letzteren wirst Du Dst an dem schnarzen Rembrandt genügen lassen. — Deine Schmollmiene, liebe Dora, hilft zu nichts! sie nöthigt mich nur, Dich wieder und wieder darauf aufmerksam zu machen, daß Papa nichts weniger ist, als ein reicher Mann! auch Kroner ist, wie Dst be» kamst, kein Krösus! Du würdest daher gut thun. Dich in Deinen Ansprüchen bei Zeiten bescheiden ju lernen."
„Um Himmelswillen, nur keine Strafpredigt, Mama!" rief die junge Dame heftig.
(Fortsetzung folgt.)
Wissenschaft, Kunst und Leden
* $*Oe d. ®-, 3. März. (Universität.) «I» »«hffcheinlicher Nachfolger de» in den Ruhestard tretenden Professor» der praktischen Theologie v. Köftlin wird der Ober»Konfistorialrath Hosprediger D. Breun tu etnttgert g-reunt.
,** Berlin, 4. März. (Neue» Drama.) Da» Berliner Theater soll in nächster Zeit ein Drama zur Stuf« uhrung bringen, dessen Annahme und Einstudirung auf dieser Bühne auf besonderenWunschdesKaiser» erfolgt sei. Den Tttel des Drama» und den Namen des Verfasier» möchten wir, so schreibt da» „Kleine Journal', vorläufig noch diskret behandeln.