Straßenbeleuchtung für den I Kandidaten des landwirthschaft-
Richtungslaternen.
Abend! schäft, Domänen und Forsten erlassenen Ordnung vom
Konzert des Liedervereins. Gestem
Errichtung eines zweiten Seminars
zur pädagogischen Ausbildung von
von 25000 Francs hat Herr Professor Behring dem Staatsfonds zur Förderung der Serumforschung überwiesen. Dieser Fonds soll aus den zu erwartenden Ueberschüssen der amtlichen Controlstation für Diphtherieheilserum gebildet werden.
Volle Beleuchtung. 6i/,—11 Uhr 7-11 „
Keine Beleuchtung 7 */3—10 Uhr 77,-H „
Datum.
1.—14.
15.-21.
22.-28.
29.
30.—31.
* Städtisches.
Monat März 1896.
Parlamentarisches.
Preußisches Herrenhaus.
* Berlin, 29. Febr. Dar Herrenhaus nahm heute den Gesetzmtwurf über die Awhebuug der b stehendeu Tax- orduuugen für approbirte Aerzt« und Zahuäizte, welche durch die neue Texorduung vom L Januar 1897 ab ersetz werden sollen, an und überwies eine Petition kaufmännischer Vereine tu Zeitz um Erhöhung der W mderlag-rsteuer bis auf 100 Mark der Regier«: g zur Erwägung. Eia- Petitio Berliner Bauiuterefleuten zum Schutze der Bauhandwerke, wurde der Regierung als Material überwirfem Sodann wurde die Denkschrift betr die Ausführung der gesetzlicher Vo schriftru über die Rückerstattung der Grundüenii- rntschädigungeu verhandelt, wobei Fiuanzm nister Mqu-i das Verlangen nach Wieberaufhebung der RückzahlungS pflicht ablehnte. Das Hau« nahm eine Resolution gegen die RückzahlungSpflicht au. Nächste Sitzung: Montag 11 Uhr (Kleine Vorlagen und Anträge.)
Preußisches Abgeordnetenhaus.
* Berlin, 29. Febr. (31. Sitzung.) Die heutige Fortsetzung der kultur kämpferischen D batte — denn in et, c solche lief die Fortsetzung der Sp zlalbiiathung d-8 KultuS- etair wiederum «ul — war im Ganzen nur eine schwächere Wiederholung der gestrige« rednerischen Ereignisse. De Äbg. Bachem (6t-.) begann damit, den gegen da» Kultur- Ministerium gestera erhobenen Vorwurf de» Schlend iao« zurückzunehmen, wußte aber für seine berühmten Tabelle- über die angebliche Imparität keine neuen Belege be«zu bringen. Er hielt au seinen Darlegungen über die angebliche imparstätische Behandlung der Katholiken im KultuSetai fest; die eutgegengrs tzten de» Mintstr S seien für ihn nicht eovtroltrbar. Werde ein katholische» Gymnafium zu Berlin an einem geeigneten Orte erbaut, so werde e» schon besucht werden. — Kulturminister Bosse widerlegte nochmals der Vorredner. Za de» AuSgab-a für die Witteuberg-r Schloß- ktrche z. B. fei der Staat richtltch verpflichtet gtto.ftn; mar möge auch in Vergleich ziehen, wa» der Staat zur Wider Herstellung de» Kölner Dom« betgetragen habe. JuBe-li-
Wifsenschaft, Kunst und Leben
•* Stuttgart 29. Febr. («unstau-stelluu«. Eröffnung.) In Gegenwart der Königlichen Familie, de« gesammten Hofe« nnb zahlreicher Künstler wurde soeben
In der Kommission für da» Lehrer- besoldungigesetz wurden die §§ 22 bi» 24 am Sonnabend erledigt, welche von der Belaffuug der Famlli- in der Die,st«ohnung de» verstorbenen Lehrer», von dem Rechtsweg bet Stresttgkesten wegen de» DienstetukommeuS und bet AuSeinanderittzangen handeln.
liche« Fleischüberbleibseln, wenn sie zusammen zubereitet werden, hier in Berlin Buletten sagt. Mau weiß, was die Sache zu bedeuten hat. Und die Lingel-Tangelei hat sich außerhalb Berlins überall überlebt, die Verhimmlung von geschminkten und kreischenden Sängerinnen ist keine Mode mehr. Die Berliner Ausstellungs-Leitung sollte au die Erfahrungen denken, die bei dem vor mehreren Jahren abgehaltenen deutschen Bundesschießen gemacht wurden. Das anständige Berlin blieb fern, und der Refrain war ein Defizit Und 1895 verkrachte erst die auch zum guten Theil auf Tingel-Tangelet begründete Ausstellung „Italien in Berlin". Immer Kohl und immer Kohl ist eben der wenigsten Leute Sache heute.
Da hat der Zirkus Ren, ein anderes Stück tn's Feld geführt, ein Stück Zirkus-Humor tn's kritische Berlin hineingeworfen, so voll Glanz und Pracht, daß keine Kritik mehr möglich ist. Freilich, über eine Viertel-Million, über 300 000 Mark kosten die Vorberestungen zu dem Zauberstück. Und warum so viel? Um der Konkurrenz willen. Der Konkurrenz- krampf in Allem und Jedem wird mit goldenen Waffen ausgefochten, immer mehr Prunk und Glanz, und die alte Berliner Gemüthltchkeit wird dabet ganz aus dem Tempel herauSgetrieben. Wer oben ist, wacht nur darüber, daß kein Anderer oben kommt, und wenn das auch Geld schafft, es kostet auch Geld und ei bringt doch keine Freude. Denn wenn Jemand so zu Boden gedrückt wird, dann ist er nicht zufrieden mit seinem Geschick, e» kommt der Neid und eS kommt der Haß.
lichs« Lehramtes.
ST Auf Anregung des Königlichen Landes- Oekonomie-Collegiums ist im Interesse der systematischen Ausbildung landwirthschaftlicher Fachlehrer und Direktoren der landwirthschaftlichen Winterschulen, Ackerbauschulen und Landwirthschaftsschulen in der Pädagogik nach der vom Minister für Landwirth-
Frankreich.
* Pari-, 29. Febr. (Präsidentenreise.) Auf seiner Reife nach dem Süden ist Präsident Faure in Lyon angekommen, wo 1894 Carnot ermordet
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Ausland.
Italien.
* Rom, 29. Februar. (Abessinien.) Der König richtete an General Baratieri ein Telegramm, worin der demselben seinen Dank für die großen Dienste, die Baratteri dem Vaterlande in den Kolonien geleistet habe, ausspricht und bemerkt, die militärische Nothwendigkeit habe die Entsendung des Generals Baldissera nach dem Kriegsschauplätze erheischt. —- Den wiederholt ausgesprochenen Wunsch des Herzogs von Aosta, seines Neffen, an dem abessinischen Kriege Theil nehmen zu dürfen, hat König Humbert unter Hinweis daraus abgelehnt, daß der Herzog nächst dem noch unvermählten Kronprinzen der erste Thronerbe ist.
Uhr.
ff ff ff
es verboten ist: a) denaturirten Branntwein, dessen Stärke weniger als 80 Gewichtsprozente beträgt, zu verkaufen oder feilzuhalten; b) aus denaturirtem Branntwein das Denaturirungsmittel ganz oder theil- weise wieder auszuscheiden, oder dem denaturirten Branntwein Stoffe beigufügen, durch welche die Wirkung des Denaturimngsmittels in Bezug au Geschmack oder Geruch verändert wird, und solchen Branntwein zu verkaufen oder feilzuhalten. 5) Der Handel mit denaturirtem Branntwein kann Seitens der Steuerbehörde untersagt werden, wenn Thaffachen vorliegen, welche die Unzuverlässigkeit des Gewerbetreibenden in Bezug auf diesen Gewerbebetrieb wahrscheinlich machen. Gegen die Enffcheidung ist die Beschwerde an die Direktivbehörde und die oberste Landesfinanzbehörde zulässig. Die Entscheidung der letzteren ist endgilttg. Von jeder Untersagung ist der Ortspolizeibehörde Mittheilung zu machen. 6) Die Beamten der Zoll- und Steuer-, sowie der Polizeiverwaltung sind befugt, in die Räumlichkeiten, in welchen denaturirter Branntwein feilgehalten wird, während der üblichen Geschäftsstunden oder während die Räumlichkeiten dem Verkehr geöffnet sind, einzutreten, den daselbst feilgehaltenen oder verkauften, denaturirten oder undenaturirten Branntwein zu untersuchen und Proben zum Zwecke der Untersuchung gegen Empfangsbescheinigung zu entnehmen. Auf Verlangen ist dem Besitzer ein Theil der Probe amtlich verschlossen oder versiegelt zurückzulassen. Für die entnommene Probe ist Enffchädigung in Höhe des üblichen Kaufpreises zu leisten. Die weitergehenden Befugnisse, welche der Steuerverwaltung im § 15 Absatz 2 des Regulativs, betreffend die Steuerfreiheit des Branntweins zu gewerblichen Zwecken, eingeräumt sind, werden hiervon nicht berührt. Diejenigen Gewerbetreibenden, welche bereits mit denaturirtem Branntwein handeln und diesen Handel fortsetzen wollen, haben die in Ziffer 2 vorgeschriebenen Anzeigen bis zum 20. März 1896 einzureichen.
* (Transvaal.) Einsichtige Engländer nennen den Prozeß gegen Jameson jetzt schon ein Possenspiel. Daß bei demselben nicht viel herauskommen würde, hat wohl in Deutschland Niemand bezweifelt.
Die Lohnbewegung ist, seitdem der Konfektionsstreik vorüber, schon Nr. 2 unb Nr. 3 im Tagesgespräch geworden, aber zu den Unterabtheilungen von Nr. 1 gehört noch immer das Gebühren, einer Reihe von Brandstiftern, die bereits seit längerer Zeit ihr Wesen treiben und einmal bald hier bald dort die Fackel auflodern lassen. Sie „arbeiten" überall, am häufigsten noch immer im Stadttheil Moabit; trotz aller Belohnungs-Aussetzungen, trotz aller Wachsamkeit noch keine Entdeckung, yD
Uebel dran sind die armen Teufel von Bettlern, die bei dem wieder eingetretenen Winter recht gut ein paar Groschen gebrauchen können. Um die Schutzleute auf den Sttaßen schlängeln sie sich schon herum, aber in den Häusern brauchen sie sich nur blicken zu lassen! In den unteren Etagen bettachtet man sie mißttauisch, kommen sie weiter nach oben und dm Hausböden nahe, dann giebt es Angsttuse. Und fliegen die armen Teufel einen Schreck, dann wird das Zurückfahren für den Ausdruck bösen Ge- wissms gehalten, ein allgemeines Halloh entsteht, und wer nicht schleunigst entweicht, den treffen Harfe Fäuste. So klagt denn mancher hungrige Patton nach feinem „Fechtgange": Wenig Nickel, aber viel Prügel!
Sonnen-Ausgang 6,43 Mond-Anfgang 10,1
Sonnen-Untergang 6,42 Mond-klntergang 7,21
bestände« keine evangelischen, sonder« nur paritätische Gymnasien, und nur solche gründe der Staat, — Adg. Krause (oatlib.) wie» die ««Haupt»», de, Hbg, v. H.yde- brand zurück, daß die veW-guug gegen da» Zedl'tz'sch, Volksschulgesetz künstlich gew.s-n sei; unsere Volksschule» s-ten übrigens schon jetzt thaisächlich christlich-. Anstatt die P«ttät»frage aufzmoerfen, sollte» Ale zusammeustchen geger di« innere« Feinde der gefiMmteu GtaatSordonng. — Der «dz Dauzeuberg (ktr.) freute fich im Segenthell bei Sympathiedqeichuung bei konseroatioen Redner» für da» Cent-um; die Zurücknahme de» Schulgesetze» sei ein Att de- Staat»«nklu,heit gewesen, und die Minister, die bawel», den Grafen Zedlitz ausgenommen, nicht gingen, Herrn Miquel eingeschloffen, seien nicht ehrenvol im Amt geblieben — ein Aur druck, der Herrn Daugenberg ein- energische Rrktifikatiou durch de« SultnSMinister vosse und einen nachttäglicheo Ordnungsruf de» VizrvrästdeMen Freiherr« vo» Heereman zuzog. - Der Adg. von G y n e r n (uallib.) polemifirte ge«en die ulttamontane Preffe und brachte eine Füll, pikanter Einzelheiten über di« Auswüchse derselbe» und über Aeußerungen tu kath»lischeo Versammlung«» bei. — Der Ab,. Rickert (Freistneige Vereinigung) veriheidigie die preußische Staattschule, v,r- langte jedoch eine Reform der Schulaussicht duhiu daß die Lokalschultnspekioren abgeschafft und die Kreis- schuliuspekttoneu lediglich Fachleuten übertragen Würde». — Ministerialdirektor K u e g l e r gab Nachweis« darüber, daß die SchuldiSposilionSfonds ohne Rücksicht auf die Konfession nur nach der Bedürfnißfrage verwandt würden, und erklärte «ine Reform der Schulinspettioneu für nicht nothwendig. — Der Ab». Stöcker, der zur Zeit im Hanse keiner Fraktion zn»ehörig ist, bezeichnete die gegenwärtige Zeit nach Tin.e» und Personeu, den Kultusminister «ingeschloffen, al» durchaus günstig, ein Volkdschulge'etz zu schaffen. Die Staate« schule sei ein großer Jrrtrum, denn die Kinder gehörten zunächst den Eltern und der Kirche an, und dem Staat gebühr« nur die gesctzlire Aufsicht über da» Ganze Als der Redner tadelte, daß die öffentliche Meinung durch die Elektristrmaschine der Preffe gefälscht werde, wurde ihm von her linken Seite „Volk." zugerufen, und der Adg. von Hehdedrand nahm an seiner Se te Platz. Die weiteren sehr lebhaften Ausführungen de» Herrn Stöcker — da» Han» hatte sich inzwischen stark gefüllt und auch die Tribünen wiesen ungewöhnlich zahlreiche» Besuch auf - wurden von der Linken mit lebhaften Widerspruchsäußerungen von der Rechte» und vom Ceutrum wiederholt mit Zustimmau,»rufen begleitet, doch w» den seine v-itcheilungen über di« hohe» Zahlen der jüdifchen Schüler und Schülerinnen an den Berliner Schulen — Verhättnißzahlen, die dem Wesen von nationaler und religiöser Erziehung widersprächen — auf der li cken Seite mit Schweigen ausgenommen. Herr Stöcker mahnte d-S Centrum zum Frieden und schloß mit de: Prophezeiung, daß die Zeit kommen werde, in der e» keine Scheidewand zwischen tat. olische» und protestantisch n Deutschen wehr gebe. - Darauf sprach der Abg Porsch (Ctr.) »n» bewies dirett und indirekt nochmal», daß seine Fraktion an ihrem Jmparitätlglauben festhält. Daß wir eine christliche Volksschule haben, gab der Redner zu; aber sie entbehre der gesetzlichen Unterlage und könne jeden Augenblick nmgestoßen werden. Zum Zusammenarbeiten mit der Rechten, um ein« solche Grundlage zu schaffen, sei da» Centrum bereit. — Am Montag wird die verathung fortgesetzt. _________________
fang der hiesige Männerchor „Liederverein" im großen! 2. Juni 1891 die Errichtung pädagogischer Seminare Museumssaale vor einem recht zahlreichen Publikum.! in Verbindung mit geeigneten Landwirthschaftsschulen Das aufgestellte Programm bot mannigfache Ab-! vorgesehen. Dieselben sollen dazu dienen, die Kan- wechselung. Der Abend wurde eingeleitet durch Ididaten mit den Aufgaben der Erziehungs- und die von der Jägerkapelle gespielte Ouvertüre! Unterrichtslehre in ihrer Anwendung auf die ge- „Meeressttlle und glückliche Fahrt", eines der ersten! nannten Schulen, mit der Methodik der einzelnen Werke Mendelssohn's, das aber bereits den vollendeten I Unterrichtsgegenstände, welche in diesen Schulen be- Meifter erkennen läßt. Mit dieser Kompositton und! trieben werden, insbesondere aber mit der Methodik mit der Ouvertüre zum „Sommernachtsttaum" führte!des naturwissenschaftlichen und landwitthschaftlichen ------------- — I Unterrichts bekannt zu machen und sie hierdurch, so- in de» Festräume» des Königlichen Kunstmuseum» diel wie durch Darbietung vorbildlichen Unterrichts und internationale Kunstausstellung feierlich eröffnet. Sie bietet I durch Anleitung zu eigenen Unterrichtsversuchen für In beschränktem Rahmen «Inen intneffanten Ueberblick über I die Wirksamkeit als Lehrer zu befähigen. Die Dauer i? aräss«*.* --»-d--d-m S-mm--.
Knaus te.), auch Wien, Rom, Venedig, Spanien, Holland. I semester (tm April) oder mit dem Wintersemester Belgien, England, Schottland und Rußland sind mit | (im Oktober) begonnen werden kann, ist auf zwei glänzenden Stiftungen bctfjeiligt Die Ausstellungsräume I Semester festgesetzt; Meldungen sind für das Sommer- nnd prachtvoll geschmückt.__________ semester spätestens im März, für das Wintersemester
-(PfarrerHoehll-.) I« Ehern ist der populäre spätestens im September unter Beifügung der Zeug- „Rhön-Tronbadonr" Pfarrer Hoehl gestorben. Er war ein l nrsse an das Mtmstermm für Landwtrthschaft, Do- eifriger Förderer de» Besucher im Rhöngebirge und ein be-1 mimen und Forsten zu richten. Am Schluffe eines f*rutei S?£?biCkter' eine frische Natur, «in«Kursus wird demjenigen Kandidaten, welcher nach
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heil der hohen Rhön klang in seine formal Hochvollenbete»! Arbeit und nach fernen sonstigen Lerstungen für Lieder. Aber Hoehl war nicht nur ein Kenner der Schön-1 geeignet zur Anstellung erachtet wird, ein entsprechen- beiten seines Gebirge«, sondern «r hatte auch «in Herz für «des Zeugniß erteilt. Auch kann derselbe von dem SnÄt. * Bewohner, dem« er «I» pter fßnft vorgeschriebenen Probejahr dispenstrt werden.
— (Uhland's .E» zogen 3 Burschen") Der!Dieses Zeugniß ist bei jeder Bewerbung uns eine „Berliner Volkrzeitung" wird au» der Pfalz geschrieben:!Lehrerstelle mit vorzulegen.
Vor Kn-zem brannte in Kirchheimbolanden am! Ostern 1892 ist das erste pädagogische Seminar toWWW. m W.itturg eröffnet allein, daß e» schon zu Zetten de» Durchzug» der Napoleonischen! worden. An demselben haben bis zum Schluffe deS Truppen zn Anfang diese» Jahrhundert« eine große Rolle I Sommersemesters 1895 Theil genommen 25 Kandi-
Bewegung und späier war diese» Gast- baten, von denen 12 das Fähigkeiiszeugniß erhalten MÄÄÄftÄ y; * w
der in Heidelberg studitt«, damal» oft über den Rhein zog I ftt, um dem hervorgettetenen Bedurftnß genügen zu und mit dem Wandtrstab bi« schöne Pfalz durchmaß, in! können, die Errichtung eines zweiten Seminars zur W« erste Lieb« fand. Sie war pädagogischen Ausbttdung von Landwirthschaftslehreru 6» E bcr WrtWftWe t»
- rntstand da» alle Volk«, und Studenteulied: „«» »»»«njHlldesheim in Aussicht genommen, dessen Er- bid Burschen wohl Übrr den Rhein." | Öffnung Anfang Oftober 1896 stattfinden soll.
mürbe. Der Präsident wurde mit Ovationen em-!sich s. Zt. der große Tonkünstler in London bei dem pfangen, gedachte auch des traurigen Ereignisses.!englischen Volke so glänzend ein. Vom Verein Das Hauptziel der Reise des Herrn Faure ist be-«wurden vier Chorliedervorgettagen und zwar „Morgen- kanntttch Nizza und seine Begegnung mit dem llied im Walde" von Seydel, „Heimkehr" von Gelbke österreichischen Kaiser und dem russischen Thronfolger! „Ja schön ist mein Schatz nicht" von Schwartz und bei dieser Gelegenheit. Iba§ Minnelied „Mein Herz ist voll Lieder" von
Rußland. I Bünte. Unter dem Taktsrock des Dirigenten Herrn
* (Korea) bleibt das beständige Thema ber|®ärtL$ erklangen,die Lieder sicher, voll und'fein russischen Zeitungen, und es wird gut sein, sich mit|Lu?nctrt unb bewiesen, daß sie mit Verständniß ein- der Thaffache abzufinden, daß dieses Reich nicht allein L btr9?“ren- 9(18 Solisten des Abends traten Frau dem russischen Einfluß anheimfallen, sondern daß es föon Elstermann (Sopran) und Herrn Konzertganz der russischen Verwaltung unterworfen wird.^rStrobel ans nndzwar ebenfalls mit Erfolg, Gelegentliche Erhebungen der Bevölkerung sind sicher ? dubllkum nach den verschiedenen Liedern zu erwarten, Japan wird versuchen, den Moskowitern sendete. Einen weiteren Genuß
entgegen zu arbeiten, aber schließlich ist das Ergebniß I noch die ^agerkapelle mit der Fantasie aus
gewiß. Rußland siegt! Nur ein Weltkrieg könnte! ^^?^°^'grm. Mit Interesse lauschten Alle eine Aendemng herbeiftihren, und ein solcher würde II1” K sauberen Vorttag dieses Werkes und in Ostasten heute mit einem Erfolge Rußlands enden, Kapellmeister Schoner t empfing am Schlüsse dem sich China in haltloser Schwäche in die Arme “ b" ^enenen.
geworfen hat. »Bruchs Ballade „SchonEllen beendete denKonzert-
— ■ — I abend. Das Werk, dessen wir bereits eingehend in
— -«unserer Vorbesprechung gedachten und das infolge
Aus Marburg und Umgegend, reffen ein nochmaliges näheres Eingehen erübrigt, * o an" ia i. I» er . Igelangte zur ttefflichen Wiedergabe. Das ganze
honf2' ^a-r’5’ - Gedenktafel des «Konzert aber bedeutet für den „Liederverein" wiederum deutsch - französischen Krieges. Die R a t l - einen schönen Erfolg.
flkatlon des Friedensvertrages am 2. März! . r- <.• u u
1871 theilte Kaiser Wilhelm der Kaiserin Augusta ‘ .^S°°lbau hlett gestern
in folgendem Telegramm mit: „Soeben habe ich den ???**“
Friedensschluß ratifizirt, nachdem er schon gestem von X‘££“7 b^-^^^'^mladungen der Nationalversammlung in Bordeaux angenommen I ^um ab. Die Fahne des Vereins,
worden ist. Soweit ist also das große Werk vollendet, h s *
welches durch siebenmonatliche siegreiche Kämpfe er= £nL " btC Auffuhmngen durch
rangen wurde dank der Tapferkeit, Hingebung undIKroger gesprochenen Prolog.
vollen Frieden in seiner Gnade aefinaen inffen L r’ct"' und Ltand-Pyramrden. Letztere legten sowohl feiTa&l hie ffJJ DerXSArfS ö,m bem Können der mitwirkenden Tumer wie von
"andwirthschastökammer. Die Landwirth-1 führungen bildenden Marmorgmppen stellten die schaftskammer für den Regiemngsbezirk Cassel ttitt hervorragendsten Werke der anttken Bildhauerei dar. am 3. März, Vormittags 11 Uhr, int Ständehaus! Daß letztere bei den Zuschauern nicht minder Anklang in ®affel zum ersten Male zusammen. «fanden, bewies der einer jeden Gruppe folgende
* Schenkung des Herrn Geh. Rath Behring. I Applaus. Dem zweiten Theil des Vergnügens war Der „H. C." läßt sich aus Berlin telegraphiren:Ider Tanz gewidmet, bei dem die Theilnehmer, wenn Bekanntlich ist Herrn Professor Behring in Marburg! auch zufolge der großen Zahl der Tanzlusttgen der von ber Sßariftr Academie des Sciences bie Hälfte I Raum nur ein beschränkter war, bis zum frühen bes Alberto Levi-Preises, ben fein Stifter für bieIMorgen aushielten.
Entbeckung eines Heilmittels der Diphtherie ausgesetzt! * Witterung. Diese Nacht waren 0 Grad C. hatte, zuerkannt worden. Die andere Hälfte des! Heute Mittag hatt die Lust eine Temperatur vone 50000 Francs betragenden Preises erhielt Professor! 6,25 Grad C. Wärme. Barometerstand 739 mm. Roux in Paris. Den auf ihn entfallenden Antheil I Windrichtung: SW.