rVrTi
UV
öchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchham. Jllustrirtes Sonntagsblatt.
J£ 53
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. — Quartal-Abonnements-Preis bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 M. 25 Pfg. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr für die gespaltene Zeil« oder deren Raum 10 Pfg. Reklamen für di- Zeile 25 Pfg.
Marburg,
Dienstag, 3. März 1896.
Aiqeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes, sowie di« Annoncen-Bureaux von Haasenftein u Vogler in Frankfutt a. M., Saffet, Magdeburg und Wien; Rudolf XXII. c>aüra.
Mosfe in Frankfutt a. M., Berlin, München u. Köln; C. L. * <0
Daube it So. in Frankfutt ■ M.. Berlin Hannover Patts
Die ägyptische Frage.
** Vor einigen Tagen brachten die „Times" aus Konstanünopel die Nachricht, der Sultan habe die englische Regierung ersuchen lassen, in Verhandlungen wegen der Lage in Aegypten einzutreten, das bekanntlich seit dem großen ägyptischen Aufftande vor 14 Jahren von englischen Truppen besetzt ist und dessen Verwaltung noch unter englischer Conttole steht. Die Nachricht wurde anfänglich dementttt, scheint aber doch aus Wahrheit zu beruhen. Von manchen Seiten will man vermuthen, daß der Sultan auf Anregung Rußlands, dessen Einfluß jetzt in Konstantinopel sehr stark ist, die Frage auf's Tapet gebracht habe, wodurch für das Kabinet Salisbury eine neue schwere Verlegenheit geschaffen sei. Allein das ist fraglich; die Anregung kann mindestens ebenso wahrscheinlich von Frankreich oder gar von England selbst ausgegangen sein. Denn die englische Okkupation Aegyptens bildet seit einem Jahrzehnt den stärksten Pfallim Fleische der ftanzösisch-englischen Beziehungen, da seitdem der früher sehr starke und gleichberechtigte französische Einfluß im Nillande fast ganz verdrängt worden ist. Jedenfalls liegt der Schwerpunkt der Verhandlungen nicht in Konstantinopel, sondern in London, wo der französische Antheil an der Sache von dem Boffchafter der Republik, Courcel, einem geschickten Diplomaten, betrieben wird.
Bereits regt sich in England gegen den Gedanken der Räumung Aegyptens eine starke Opposition. Die liberalen „DailyNews" und die konservative „Moming Post" stimmen darin überein, daß das Kabinet Salisbury vor einer Enffcheidung stehe, die für das ganze Ansehen Englands und seine fernere Politik von größter Bedeutung sei. Das liberale Blatt erinnert an das Interesse der Gläubiger Aegyptens, die der englischen Verwaltung im Nillande die geordnete Beftiedigung ihrer Ansprüche zu danken hätten. Nachdem die englische Polittk in der armenischen Angelegenheit schon eine empfindliche Schlappe erlitten habe, müsse der Gedanke, daß sich Albion nun noch in Aegypten den Wünschen des Oberherrn der Menschenschlächter in Armenien beugen solle, aus das englische Publikum einen aufregenden Eindruck machen. Die „Morning Post" klagt über die Jsolirung Englands, die großentheils auf das Schuldkonto der englischen Staatsmänner komme. Die Zwisttgkeiten mit Deutschland auf kolonialem Gebiete feien geringfügig gegenüber den großen Interessengegensätzen zu Rußland und auch Frankreich;
Lord Salisbury möge die srühern Fehler gut machen und sich wieder dem Dreibunde nähern.
Deuffchland kann der weiteren Entwickelung dieser in der That für die internattonale Lage wichttgen Frage mit Ruhe entgegensehen. An und für sich ist die Frage der Räumung Aegyptens für uns nur akademischer Natur. Soweit England in Aegypten Ordnung geschaffen hat, konnten wir kein Interesse daran haben, es aus Aegypten hinauszudrängen; die neutrale Haltung Deutschlands kam bisher praktisch der englischen Stellung in Aegypten zu Gute. Wir könnten es mit ansehen, wenn die Ordnung auf andere Weise garanttrt werden sollte; die mancherlei Beschwerden, die wir gegen England in anderen Gebieten haben, brauchen uns aber nicht zu verführen, uns auf eine Aerger- und Grollpolittk, die immer schlechte Politik ist, einzulassen und England auch da entgegenzutteten, wo wir keine eigenen Interessen wahrzunehmen haben. Freilich wird uns auch die Jsolirung Englands um so mehr kalt lassen, als nach Wunsch gute, d. h. auf Gegenseitigkeit gegründete deutsch-englische Beziehungen vielleicht erst dann ein- tteten werden, wenn sich der englischen Nation die Nachtheile der Vereinsamung noch deutlicher fühlbar machen.
A>m1scherWeich.
* Berlin, 29. Febr. (Tagesbericht.) Unser Kaiser fuhr heute nach dem Reichskanzlerpalais und konferitte längere Zeit mit dem Fürsten Hohenlohe. Nach dem Schlosse zurückgekehrt, hörte der Monarch die Vorttäge des Chefs des Generalstabs v. Schlieffen und des Chefs des Militärkabinets v. Hahnke. Später empfing er den neuen peruanischen Gesandten Anibal Villegas in Gegenwatt des Staats- sekretärs v. Marschall und nahm dann eine Reihe militättscher Meldungen entgegen. — Regierungsrath Di. Bumiller, der Mitarbeiter Wissmann's, ist an der Malaria schwer erkrankt nach Cairo gereist, von wo er nach seiner Genesung nach Deuffchland zurückzukehren gedenkt. Die „K. Ztg." glaubt, daß. er sodann in das Auswärtige Amt berusen werden würde. — Frl. Agnes von Esmarch, eine Cousine der Kaisettn, ist in der Kieler Nikolai- kirche mit dem Hauptmann im 80. Füsilier-Regiment Frhrn. v. Verschner getraut worden. Bekanntlich ist Professor v. Esmarch, der Vater der Brant, in zweiter Ehe mit der Pttnzessin Henriette von Schleswig- Holstem-Sonderburg-Augustenburg, einer Tante der Kaisettn, verheirathet.
über die Revision des Handelsgesetzbuches berathen soll, ist für den 16. März in Aussicht genommen und wird im Reichsjustizamte zusammen- tteten.
* (General v. Stosch f.) In Oestrich ist Freitag Nachmittag der frühere Chef der Admiralität, General v. Stosch, infolge eines Herzschlages plötzlich gestorben. Was der jetzt Dahingeschiedene, der
ein Alter von 78 Jahren erreichte, seinem Vaterlande geleistet hat, ist erst im August vorigen Jahres, als er sein 60jähriges militärisches Dienstjubiläum feierte, in die Erinnerung zurückgerufen worden. Ein an Ehren und Auszeichnungen reiches Leben Hai jetzt seinen Abschluß gefunden.
* (Gnadenerlaß-Prozeß.) Die vorzeitige Veröffentlichung des Kaiserlichen Gnadenerlasses wird nun that ächlich Gegenstand eines Strafprozesses r ilden. Die Anklage, welche gegen die Buchbinder Hillat, Schunet und Zetsche erhoben ist, lautet auf Die stahl bezw. Hehlerei.
♦ (Meiningensch e Thronfolge fr age.) Wie schon durch Telegramm gemeldet, soll auch jctzi im Herzogthum Sachsen-Meiningen eine Regelung der Throufolgefrage durch Gesetz erfolgen, da der Erbprinz Bernhard nur eine Tochter l esitzt. Der Prinz Friedrich von Sachsen-Meiningen ist mit einer Gräfin von Lippe-Biesterfeld vermählt, aus derselben Linie, deren Chef jetzt bekanntlich die Thronfolge in Lippe - Detmold streifig gemacht ist, weil die Linie nicht fürstlichen Geblüts sein sollte. Tie Prinzessin Friedrich von Meiningen wird nun in dem meiningen- schen Gesetz ausdrücklich als e en bärtig bezeichnet. Von noch größerem Interesse ist die ebenfalls aus der meiningenschen Vorlage hervorgehende Thatsache, daß dem Prinzen Ernst von Sachsen-Meiningen, jüngerem Sohn des Herzogs, der sich mit einer Tochter des bekannten Münchener Schriftstellers Jensen verheirathete, deßhalb ein Erffolg- Verzicht nicht auferlegt ist, der Prinz Ernst ist also auch heut noch thronfolge! erechtigt.
* (Konfektionsstreik.) U 6er das Abkommen zwischen den Großkonfektionären, Kleinmeistern und den Ausständigen e.läßt das Berliner Gew erbe gerich t als Einigungsamt eine Bekanntmachung, wodurch der Ausstand der Schneider und Näherinnen in der Herren- und Knabenkonfekfion beigelegt worden ist. Die Bekanntmachung enthält den von drei Kommissionen anettannten Lohntarif und die von diesen festgclegten näheren Bestimmungen, die in Zukunst bei Stteitigkeiten zur Richtschnur für die gewählten drei Kommissionen dienen sollen.
* (Landwirthschaftliches.) Die Konferenz von landwirthfchaftlichen Sachverständigen, welche
*(ZurReform derArbeiterversichernng.) Der neuernannte Unterstaatssekretär im Reichsamt des Innern, Rothe, und der neue Direttor im selben Amt, Wödtke, wurden bekanntlich vor wenigen Tagen vom Kaiser empfangen. Die in einem Theil der Presse hieran geknüpfte Vermuthung, daß dieser Empfang der beabsichtigten Vereinfachung der Arbeiterversicherungsgesetze gegolten habe, wird von der „Rh.-Wesff. Ztg." als unzutreffend bezeichnet. Die beiden Beamten haben sich lediglich, wie dies üblich ist, nach ihrer Beförderung dem Kaiser vorgestellt. Im Anschluß hieran bemerkt das genannte Blatt, daß sich die geplante Umgestaltung der Versicherungsgesetze noch in den ersten Stadien der Vorberathung befinde und bisher feste Gestalt, noch nicht gewonnen habe.
* (Koloniales.) Hinsichtlich der Gerichtsbarkeit üb er die Eingeborenen in dm afttkani- schen Schutzgebieten hat der Reichskanzler Folgendes besfimmt: In dem Gerichtsverfahren über Eingeborene sind zur Herbeiführung von Geständnissen und Aussagen andere als die in den denffchen Prozeßordnungen^ zugelassenen Maßnahmen untersagt. Deß- gleichen ist die Verhängung von außerordentlichen ©trafen, insbesondere von Verdachtsstrafen, verboten. — Nach den „B. N. N." hat die Reichsregierung sich entschlossen, keine englischen Gesellschaften in Südwest-Afrika weiter zu kon- cessioniren.
* (Branntweinhandel.) Nach dem nun- mehttgen Beschluß des Bundesraths werden nachstehende Bestimmungen über den Handel mit dena- turirtem Branntwein am 1. April 1896 in Kraft treten; 1) Auf den Kleinhandel mit denaturirtem Branntwein findet § 33 der Gewerbeordnung keine Anwendung. 2) Wer mit denaturirtem Branntwein handeln will, hat dies 14 Tage vor Eröffnung des Handels der zuständigen Steuerbehörde und der Ortspolizeibehörde anzumelden. Ueber die erfolgte Anmeldung ertheilt die Steuerbehörde eine Bescheinigung. 3) Denatutttter Branntwein, dessen Stärke weniger als 80 Gewichtsprozente beträgt, darf nicht verkauft oder feilgehalten werden. 4) Wer mit denaturirtem Branntwein handelt, hat in seinem Verkaufslokal an einer in die Augen fallenden Stelle und in deutlicher Schrift eine Bekanntmachung auszuhängen, wonach
(Nachdruck verboten.)
Die Salon-Fee.
Äomen von 8L Marby
(Fortsetzung.)
©ine Weile schien die junge Frau zu lauschen, erst als sie vor ihres Mannes nochmaliger Umkehr sicher zu fein glaubte, schwand allmählig das glückliche Lächeln aus ihrem Autlitz, der kleine blasse Mund öffnete sich zu einem schmerzlichen Seufzer.
»Mein guter JameS — wie er mich liebt!" — murmelte Fran Gerty — „wie schwer eS ihm wird, mich auf ein paar Stunden zu verlaffm! — Gott, wie wird er es nur tragen, wenn —"
Die zitternden Lippen verstummten, aber die lange zurückgedrängten Thraneu ergoffen sich nun wie eine unaufhaltsame Fluth. Das laute, herzerschütternde Weinen, dem sich noch ein heftiger Hustenanfall zugesellte, rief die in der Nähe weilende Dienerin herbei — und wie schon vor zwanzig Jahren der jungen Betsy am besten gelang, das kleine Töchterchen ihrer Herrschaft, wenn ihm irgend ein Leid geschehen, zu beruhigen, so half noch heute ihr tröstender Zuspruch im Verein mit den eiligst angewandten krampfstillendeu Tropfen die Leidende be- sSnstigen.
Verwittwet und alleinstehend, war die alte Engländerin ohne Zögern Gerty's Aufforderung, sie nach Deuffchland zu begleiten, gefolgt. Sie liebte ihre junge Herrin und sorgte für dieselbe mit aufopfernder Zärtlichkeit. Nichts kam ihrem Entsetzen gleich, als sie das fruchtbare Erbübel, dem Hettys Mutter und Großmutter zum Opfer gefallen waren, sich entwickeln und reißende Fortschritte machen sah — mit ihrem Herzblute hätte Frau Betsy der lieb
lichen jungen Menschenblüthe die Gesundheit erkaufen mögen.
Herr Notth und Gerty waren sich voll bewußt, welchen Schatz von treuer Ergebenheit sie an Fran Betsy besaßen, beiden war sie mehr Freundin als Dienerin. Was eins vor dem andern zu verheimlichen suchte — die alte Landsmännin machten sie ungescheut zur Zeugin und Mitwisserin ihrer Schwachen, Schmerzen, Befürchtungen oder Hoffnungen!
„Danke, meine alte Betsy, danke" — flüsterte die junge Frau kaum verständlich, den kleinen Kopf gegen die weichen Kissen matt zurücklehnend — „nun ift mir leichter — nur das dumme Herz — hier, ühlst Du? schlägt und zuckt so wild! — Wie gut, daß mein James schon fort — ei thut ihm so weh,
ich huste - Ach! dieser böse Husten - nie! Blut — Betsy? Aber nichts meinem armen James sagen! - hörst Du, Altchen? nichts ver- raiheu!"
Frau Betsy gelobte mit thränenerstickier Stimme Verschwiegenheit, ließ aber dasür sich auch 6er» prechen, daß Gerty nicht ttaurigen Gedanken nachhängen, sondern versuchen müsse, zu schlafen — sie, Frau Betsy, werde die leiseste Störung fern halten.
Sie war auch müde, die arme, kleine Frau Gerty! Wie sie dalag mit geschlossenen Augen, dem chmalen, jetzt ganz farblosen Gesicht, den wachsbleichen Händen, die mit in einander gefalteten Fingern auf der Purpurdecke ruhten, konnte es scheinen, als ob bereite der Kuß des TodeseugelS die junge, blasse Ststn gestreift, wenn nicht die unregelmäßigen kurzen Athemzüge verkündet hätten, daß noch Leben in der zarten Hülle. —
Von Zett zu Zett öffnete sich eine Seitenthür.
Fran Betsy näherte sich auf den Zehen der ruhig Schlummernden, betrachtete sie mit bekümmerten Mienen ein paar Sekunden, bis auffteigenbe Thränen sie am Schauen verhinderten und sie eiligst den Rückzug anrieten mußte, um nicht durch einen gewaltsam hervorbrechenden Klagelaut den Schlaf zu unterbrechen.
Mehr als eine Stunde verging, ehe Frau Notth erwachte und nach Erftischung klingelte. Der Schlummer hatte sichtlich sie erquickt, und die großen, dunklen Augen leuchteten in noch tieferem Glanze, als vorhin.
„War Niemand hier? Ich habe doch nicht etwa >ie Zeit verschlafen? Höre, Betsy, Du hast Miß Mldow oder Doktor Kroner doch nicht abgewiesen? Aber um Fünf pflegen die Freunde doch zu kommen! Ah!" — die junge Frau athmete beruhigt auf — „da klingelt's! Schnell, Altchen" — mahnte sie ungeduldig — eile, eile und laß die lieben Gäste herein."
Im nächsten Augenblick trat Doktor Kroner in's Zimmer. Frau Notth bemerkte sofort, daß er noch bleicher und abgespannter aubsah, als an den letzten Tagen, ebensowenig entging ihr der Ausdruck von Enttäuschung in seinen Mienen bei seiner flüchtigen lmschau in dem schon von leichter Dämmerung er- üllte« Raume.
„Fast fürchte ich, zu ftüh zu kommen, meine gnädige Fran" — sagte er, Frau Gerihs ihm sich entgegensrieckende Hand an seine Lippen führend — „Fräulein Wildow —"
„Ist allerdings noch nicht hier! Ich heiße Sie ober deßhalb nicht weniger herzlich willkommen!" unterbrach ihn die junge Frau ungewöhnlich lebhaft.
(Fortsetzung folgt.)
(Nachdruck verboten.)
Berliner Brief.
Berlin wird in zwei Monaten seinen Ausstellungspalast auf dem Terrain der Gewerbe-Ausstellung haben, und es hat heute schon feinen Meßpalast. Mit dem Ausdruck „Palast" darf man es nun freilich nicht so genau nehmen, in Italien und Frankreich nennt man Alles Palast, was ein Bischen außergewöhnlich sich darstellt. Und nun wird es hier, wenngleich mit etwas mehr Recht, nachgemacht. „Ausstellungs-Gebäude" und „Meß-Gebäude" thuen es auch, wenn nur sonst Solidität darin wohnt. Die Berliner Messe hat es also bis zum „Palast" gebracht, aber von einer Konkurrenz mit Leipzig kann doch, im Ernst gesprochen, feine Rede sein. Es ist eine Veranstaltung, ein Markt, der viele Fremde nach Berlin zieht, die Geld ausgeben, aber es ist kein Weltgeschäft, wie in Leipzig. Berlin wacht ein Weltgeschäft, wortgetreu genommen, in Geld, in Konfektion und in jenen kleinen Artikeln aller möglichen Branchen, die früher als „Arfikel von Paris" die Welt beherrschten. Damit Höri es aber auch auf. Was Eisenindustrie oder Großhandel betrifft, so marschiert Berlin nicht an der Spitze, schon in Maschinen ist das einzige Chemnitz nachnachweislich Berlin über. Nur wegen der Messe brauchte also die ja thatsächlich bestehende bittre Feindschaft zwischen Leipzig und Berlin knicht mehr anzudauern.
Die Ausstellung wird, das wird leider immer deutlicher, in einem mehr als menschenwerthen Maße unter dem Seepter der Tingel - Tangelei stehen. Wenn die Geschichte altberlknisch ober orientalisch in „Alt-Berlin" und „Cairo" aufgestellt werben soll, o ist das gerade, als wenn man zu den wöchent-