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Ein Rückblick auf die Kaiserrede
V Kaiser Wilhelm hat seit Jahr«, schon als er noch nicht die «tone trug, an de» Festuahl des »älkischeu Provttzla'trg« Theil genommen, und gerade vo« hier aus find die bedeutsame» Kund gedungen entflossen, die so oft den «»laß boten zu heftiger «uSetnandersetzung. Hier sprach ei, jugendlich begeisterter Mund von de« Bauuertriger der Nation, hier fiel auch da» Wort von den „mißv-t- guügteu Nörglern", die am Beste» thäte«, wtnx sie ,de» deutschen Staub vo» ihre» Pantoffeln schüttelten" und stch unseren „elenden und jammervollen Zustände»" auf da» Schleunigste extzögm, hier wurde der PesstmiSmu», der die Sucht zu mrhetzcu und zu krlttfire» gebäre, al» et»e Kiudc kcaukhrit ber- 4«t, an der unsere Zeit leide, e» wurde ei'".«'/baß da» Urtheil der großen Menge der O^ktivität zu sehr entbehre, und gefordert, bo6 W$o:i in fich geh?, unbeirrt vo» fremde» Stimmen auf Sott baue »ab auf die ehrliche fürsorgende Arbeit feixt» augestammtt» Herrscher». Auf de« Mahle der Brandenburger hat Kaiser Wilhrl« einst vo» Frarci» Drake gesprochen, wie er »ach stürmischer Reise von einem Häuptling auf de» Berg geführt wmde, btt zwei Meere tre-nt, wie Jener zu de« Entdecker sprach: „Du suchst das große Wasser, folge mir, ich werde e» Dir zeigen," wie die Beiden trotz warnenden Zuruf» hiiaxstikgex und zu« Ziele gelangte« und wie er selbst, der Kaiser, solche« Beispiel folgt n wolle. Er werde vorwärt» schreiten auf dem Weg-, den ihm der Hi««el gewiesen, und Sott werte ihm hel'en. Hier erklang die Mahnnug: „Zu «roße« find wir noch bestimmt und herrlichen Tagen führe ich Euch entgegen", hier wurde» die Märker ermahnt, daß sie stch „durch lei» mißvergnügliche» Parteigerede ihren Blick i» die Zukunst vert unkel» oder ihre Freude an der Mitarbeit verkürzen lassen' und mit Nachdruck »»sicherte der Monarch: „Mei, Kur« ist der richtige, und er wstd weiter gesteuert."
Immer wieder hat Kaiser Wilhelm auf de« Feste de» »älkische» Provinzial tage» da» Wort ergriffen. Lor eine« Jahr erst hob er e» hervor, wie seine alndes väterliche Sorge vor Allem de« bedrängte»
(Nachdruck verbot«».)
Die Salon-Fee.
Roma» von A. Marbtz.
(Fortschun,.)
„Nein" — fuhr Krönet bewegier fort — „art- Worte noch nicht, bedenke, Dor», daß Du mit jeder Srlbe die schmerzenden Stiche, welche mir Dein launenhafte» Wesen in den letzten Tagen zn- gefügt, leicht zu einem unheilbaren Riß erweitern dürstest I"
„Wie? — soll da» heißen -" tief fie in heftig aufwallendem Zorn — „daß ich die Schuld trage, wenn ich — wenn wir, — verzeih I aber wenn Du mich jetzt allein lassen wolltest, wäre ich Dir dankbar!^
m »Jetzt, wo ich sehe, Du leidest: nein, Kind! Ein paar Minuten mußt Du meine Rähe schon noch ertragen, vielleicht reichen, fie hin, den Schatten, der stch zwischen uh» zu erheben droht, für immer »u bannen, aber dazu genügt nicht allein-— fuhr Krönet eindringllchet fort — „daß ich Dich herzlich um Verzeihung bitte, wenn ich Dir A gethem, und Dir hellig versichere, daß noch heute, wie ehe- fcetn, Dein Glück zu begründen mein aufrichtiger Wunsch ist - auch an Dich ergeht die Mahnung
Deine zu thunl Dora, liebe» Herz" - er im die Widerstrebende mit sanfter Gewalt näher - »laß un» betderstitig unsere Schwächen mit Geduld ertragen. Unermüdlich wollen wir an «ns arbeiten — e« gilt ja da« Glück unserer Zukunft, eine« -anz«, langen, gemeinsamen Leben» I Haben wir gegen einander gefehlt, so wollen wir'« offen ringesteheq, nicht, dmch thörichte Empfindlichkeit und
B^utrnstaude gelte, und wie er «it ganzer Kraft dafür einhtt n wolle, Nötzl.che» auf diesem Bode» zu sch ff u. Damals eitle na aber schon die Waruung, „nicht überspa». te Hvffounge» zu hege» oder gar die Berwirklichnng von Utopie« zu verlaugk»". Damals wurde versichert, daß e» kein Staad bea»- spmchtu körne, auf Koste« der anderen besondir» bevorzugt zu werde«, daß e» de» Landesherr» Auf. gäbe sei, dir Jutereffe» aller Stäube gegeu einauter abzuwageu in) mit ei»ander zu vermittel», damit das allgemeine Interesse he» große» Bateilaxd« gewahrt bleibe. Hier und fast überall, i» Bon», ix Königsberg und Marienburg trüge» die Rede» te» MonarS.ee ei» emi eut po iti che» «epräge und ix lan^daueruder Dirkustox uohm die Oeffeutlich. keit zu he» Kaiserliche» Reden Stellung. Die Rede, dir Kaiser Wilhelm jetzt gehalten hat, extbehtt je»es politischen Chatakets; fie wird auch De«, der die Haare zu spa ten liebt, keine» Stoff biete» zu kritischer Durchforschung, fie wird aber gerade deßhalb um so fteudiger au'a-^me« werde», u»d fie wird De«, d>r hem rhetorisch schöne» «efüge der Worte nrchgeht, eine« ®e*ei« dafür bieten, daß Kaiser Wilhrl» ii seinem Wer egasge weit hixanSgelaxgt ist über die Epoche, i» der der Most mächtig ewporschäuwt, daß seine Weltanschauung fich abgeklärt Hot, und daß i» ih« der Herrscherberuf de» pflichtbewußten Vertreter, da» nationale Grwiffen de» eifrige» Sprechwart gesunde» hat. Die Erinnerung an Deutschland» große Zeit fluthet empor in seine» Worte», fie giebt der «»spräche jene» Schwung, d u nur die Begeisterung verleiht, fie macht de» Sprecher zum Red»er.
Zwei Mome»te führt «aistr Wilhelm herauf vor u»ser geistiges Auge, Momeute vo» gewaltiger Sy«, bolik, Zeugn sse aber zugleich für da» tiefe «» pstnde», mit dem der Monarch auch i» de« Spiel de» Zufall» lie Absichtlichkeit einer Vorsehung erkennt. Er führt un» hinan» auf die blutgetränkte» Schlachtfelder vo» Metz, und er ei öffnet hx» einen Blick in die Empfindungen, die ihn, den Enkel, den Erbt» der Bergangenheit, beseelten bei« Weile» auf dieser erinnernugSreichen Stätte. „Bewegten Herzens und fenchten Anges' hat er ans die Gefilde geschaut, und er hat fich gelobt, daß für die Helden jener Schlachte» ,»-cht» zu hoch und uicht» zu viel sei", um fich bei ihnen zu bedanke«. Und wieder führt un» der Monarch hinüber ix hie Tage, da der Kaiser ÄilhelmS-Kanal eröffnet wurde, um un» ix treffe» der Allegorie zu zeige«, wie auch vor dem deutsch-» Bolle ei»st düstere Wolke« fich ballte», wie Blitze zuckte» u»d Donner grollte«, «ad wie dennoch zuletzt bä» hemmende Tau zerrisse« wurde, wie die ersten Strahlen der Sonne das «ewölk zertheilte». Gott
vertraue« — da» ist e», was der Enkel a« seinem il h»ep, an de« erste« Kaiser de» neuen Reiche» preist, da» ihm al» die «rundlage aller seiner Erfolge erscheint. Darum gilt ihm die ErinneiungSzeit, die wir jetzt durchlebten, vor Allem al» eine „Verherrlichung dieser n«S geradezu heilig gewordene» Persön lichkett", darum hält er e» für seine höchste Pflicht, „da» geheiligte «»denke» an liefe» hrhe» Herr» rein und hehr zu vertheidige» gegeu Jeder»aun, er möge komme», vo» wo er auch will", darum greift er zurück auf de« Triukspruch de» Sedantage». Es war ja auch a» einem Februartage — i« Jahre 1867 - al» Kaiser Wilhelm I. bei der Er- ffousg bi» erste» deutsche» Reichstag» die fromm- gläubige» Worte sprach: „61 ist ein erhebsndei Augenblick, ix welche« Ich ix Ihre Mitte trete; mächtige Ereignisse haben ihn herbeigeführt, große Hofft uxge» kxrpfen fich ax denstlbe». Daß e» mir vergönnt ist, ix Semeiuschast mit eixer Versammlung, wie fie seit Jahrhunderte» keine» deutsche» Fürsten vmgebt« hat, diese» Hoffnungen Ausdruck zu gebe», dafür danke ich der göttlichen Lorsehuug, welche Deutschland de« von seine« Volke ersehnten Ziele auf Wegen entgegenfühlt, die wir nicht wählen oder ooraussehen.' Damals schloß Kaiser Wilhel« I. feine Rede, die erfüllt war vo» der rührend schönen Bescheidenheit diese» Fürsten: „Ich hege da» Bei trauen zu «ott, daß die Nachwelt im Rückblick auf «»sere Arbeite« nicht sage« werd», die Erfahrungen der früheren «ißlungene« Versuche ftie» ohne Nutzen für da» deutsche Volk geblieben, daß vielmehr xnsere Kinder «it Dank auf diesen Reichstag al» den Begründer der deutsche« Stnhtit, Freiheit «>rd Macht zurückblickex werde«. Möge durch unser gemeinsamer Werk der Traum vo« Jahrhunderte», da» Sehne» u»d Ring?» der jüngste« Geschlechter der Erfüllung extgegengefkhrt werden." Seit dieser Rede de» erste» Kaisers find 29 Jahre verflossen — unter tex zhl- reiche» Zeugnissen seines «ottverrrauexs ist fie eins der schönste» gewese». Daß für ih», de» greisen Heide», da» Wort reiche Erfüllu»g fand: „Wer nur auf «ott vertrant und feste nm fich haut, hat nicht auf Saud gebaut', da» wissen w'r Alle. So hat auch der Enkel mit Fug und Recht diese Eigenschaft de» greise» Fürste» heraurgehobe» al» da» hervor- stich'ndste Merkmal sel«e» ganze» Wesen», «ott vertraue» und Pflichtgefühl-auch zur Pflicht mahnt der Kaiserliche Enkel, er mahnt, daß die deusschen Frauen, die eine so gewaltige Macht besitze», eingedenk bl-ibe« ihre» hohe» Berns», ei»e »em, tüchtige Generation heranzuziehe», «ab daß Jedermann im Volke a» seine» Fl ck stehe und arbeite für da» Wohl de» Vater lande».
Der Kolonialetat
in der Budgetkommission.
3» der Budgetkommisfio» de» Reichstag» wurde die «erathung de» Kolouialetat» zu Ende ge ührt und her Rest de» Etat» de» füdwest- afrikanische« Schutzgebiet» «ach de« »«sätz« der Regierung genehmigt. Zugleich wurde s ehe vo» Referenten Prinz «r e« b e r g vorgeschlageue Resolutio« ei»sti»«ig angenomme«, „dex Herrn Reichskanzler ,« ersuche«, eixe« Gesetzentwurf, betr. die Regelung der Militärdienstpflicht s» d" Schutzgebiete« «och i« dieser Session de« Reichstage vorzulege«'. Auch folgende zweite vo« Prinz Armberg beantragte Resolutio« gela«gte einstimmig zurAxuahme: „Tie verbündete» Regierungen zu ersnche«, bei Regelung der i« de« Schutzgebiete« Seiten» der Reichsangehörigen abzuleistenden Wehrp flicht deutsche Missionare der i* de« Schutzgebiete« thätigen MiffionSgesellschaftkn währe«d der Dauer ihrer iu einer dentschex Missionsaxstalt erfolgexdex «oibereitung für den MissioxSberuf, fofetx fie demnächst in die devtschen Schutzgebiete gehe«, sowie für die Dauer ihrer Tätigkeit ix diese« Gebieten von der Ab« leistung der aktive« Die«stpflicht und der nach Maßgabe der Reichsgesetze vorgeschriebexen militärische» Uebuxgex zu befreie«.' — De» Fernere» gab das V-rhalte« Hendrick Witbooi'» und die Stellung der Regierung z« de« Herero» zu einer längere» Debatte Anlaß. An» de« Kreise der «ommisstonkmitgliedet wurde die Befürchtung au», ge'prrche», daß Witbooi bald wieder abtrünnig werden »üide, und die An ficht laut, Major Lentwei» sei de« Herero» gegenüber nicht e:nst genug borge» gangen. Dieser Auffassung widersprach der Dttekior der Koloxialabtheilnng bei Auswärtigen Amte», Direktor Dr. Kayser, i« Namen der Regierung auf dal Allerbestimmteste, indem er versicherte, man werbe ix Zukunft fest auf die Trene Witbom's bauen können. Wal da» Vorgehen bei Mcjorl Leutwein beträfe, so sei entfliehen ein mildes Verfahren besser gewesen, al» schnffe Härte.
Deutsches Reich.
* Kertt», 22. Febt. (Tagesbericht.) Unser Kaiser ist vo» feiner Rttse nach Wilhelmshaven zur Rekruten- Vereidigung wohlbehalten hier wieder an gekommen. In Wilhelmshaven übernachtete/ der Monarch gestern an Bord bei Panzer» „Kurfürst J Niedlich Wilhelm" und befichtig'e heute früh de»
kindischen Trotz unsere Hirzen verbittern und uns eigensinnig um den Genuß —"
„Eigensinn, kindischer Trotz — o, ich verstehe da» zielt natürlich Alles auf mich!« fiel Dora, von ihrem Bräutigam sich gewaltsam loßreißend, in überwallender Heftigkeit ein. „Ich allein bin die Lünderw, Du her Hohe, Vollkommene, her sich da» Recht anmoßt, »ein ganze» Sein und Wesen nach scinenPrinjipien ummodeln zu wollen. Ach, wie , ih" Haffe, diesen ewig uioralistrenden Ton! Und nicht genug, daß er jeden Deiner Briefe durch- ttankt, daß Du damit in jeder Zeile mich lang- werlst, auch alle diese Tage — gestern, heute —
r ,"^chi» Besseres als durch pedantische Schrttwerßhett mich z« ktär.ken. Sieh mich nicht an" -Doras Stimme erhob sich zu schrillem Diskant, Thränen des Zornes fünfe [ten in ihren Augen — ich Chaldäisch: ei ist Alles wahr, was ich gejagt i Schreibt je ein Bräutigam an die Vet- lobte wie Du? kau« der Lehret, her ein Schul m&bfyn zu Hofmeistern das Recht hat, würde fich etdrersten, solchen Predigerton anzuschlagen. Und das soll Liebe seins Wenn Du mich noch liebtest — za, wenn — «renn — mein Gott — wie Unglück- uch bin leg4
.3hre ietzten Worte erstickten unter einem kon- »ulfiorschen Ausschluchze«, dabei warf fie sich auf den Diva» und schlug die Hände übet ihr Antlitz Wenn- Dora nun etwa im Stillen hoffte, ihr Bräutigam werde unter stürmischen Liebkosungen Abbute leisten, so inte fie. Während die an- klagenden Worte wie: ein unhaltsamet Sttitzbach übet ihre Lippe» sprudelten, fragte et fich voll Bitterkeit, ob di« derselbe Mund, der st berückend
süß zu lächeln wußte? Welche Zukunft stand ihm bevor, wenn derartige Scsnen stch öfter» wieder- holen, wohl — in Doras Sinne — die Würze ihrer Ehe bilden sollten? Sein Geficht verlor all- mählig die letzte Sput von Farbe, doch blieb et stolz erhobenen Hauptes stehen, ohne stch seiner Ber lobten um einen Schritt zu nähern. Ob Zorn, ob Schmerz ihn vorwiegend beherrschte, wurde ihm wohl selbst nicht klar, ein Gemisch von beiden durch» zitterte seine Stimme, cls er nach einem schweren Athemzuge in verhaltenem Tone sagte:
„Meine Briefe sollen Dich ferner nicht mehr langweilen! Warum ließest Du mich nicht früher früher wissen, in wie hohem Grade sie Deine Un- zusriedenheit erregen? Wenn ich fürchten müßte, Dora, Deine rücksichtslosen Beschuldigungen find nicht nur ein Etgebniß Deiner heutigen reizbaren Stimmung, sondern Du hüllst Dich in Wahrheit überzeugt, ich, in eitler Selbstüberhebung, verstehe Deine Vorzüge nicht zu würdigen, dann, wenn Zweifel in Dir leben, ob Du auch wohl je da» er- träumte volle Glück an ber Seite de» pedantischen Schulmeister» finden wirst, dann, Dora — betrachte Dich al» nicht gebunden.'
Dora» Hände waren schon seit einet Weile von ihrem Antlitz geglitten, die Wangen jetzt von zlühenbem Roth, daun von Lilienblässe übergossen, tonte; sie ihren Bräutigam mit großen, schreckenr- vollen Augen an. Sein letzt« Wort bewirkte einen gänzlicher Umschwung ihrer Gefühle.
„Du sagst Dich lo»? stöbest mich von Dir Albert, Geliebter' — fie sprang empor und um- chlang ihn mit ihren weichen Armen — ich lasst Dich nicht 1"
„Excentrisch« Kind! wozu nun —"
„Keine Vorwürfe, bitte, keine Vorwürfe" — fiel fie hastig ein, fich ihm zärtlicher anschmiegend. „Sieh', ich weiß, es wat tollet Unfinn, wa» ich geschwatzt — und diese närrische, abscheuliche Dora verdient gar nicht, daß Du fie liebst, aber wenn fie demüthig bittet: vergieb, Albert, sei wieder gut: Dein Lieb verspricht aufrichtige Besserung, da mußt Du —"
„Mein? Ihr kosende» Turteltäubchen-Paar?« erklang plötzlich Steuerrath Herbst'» stark ver» schnupfte Stimme von ber Thür her. „Wo ist den» Mama? Run, liebe Dora, dann sorgst Du wohl mal dafür, baß wir heute den Thee eine halbe Stunde früher trinken, und Kind, daß er heiß auf den Tisch kommt, und mein Zimmer soll sofort nochmal» tüchtig geheizt werden, ich habe ganz leuftlmößig gefroren."
An diese« Abend wollte keine behagliche Stimmung im Hetbst'schen Familienkreise stch ein# stellen. (Fortsetzung folgt)
Wissenschaft, Kunst und Leben.
- (Das Bilddes Kaiser,.) Nachdem „Reich»-. - bat ein. Berliner Kunsthandlung den Auftrag er- halten, alle über die Allegorie „Böller Europas, wahret Z. §ure heiligsten Güter 1* zu erlangruden Preßstünwea za tammeln und dabei auch di« schärfst, Kritik nicht,u . unterdrücken. Mit der Sammlung solcher Preßstimmen würde wohl kau« ein« Kunsthandlung betraut sein, und darum klingt die Nachricht etwas unsicher.
— (Z« Prof. Loser'» Berufung.) Gegenüber dem- offiziöse» Dementt der Mttheitung. daß der Professor Loser in Bonn zum Nachfolger Heinrich von Sybel's al» Direktor der Staatsarchive ausersehen sei, de-