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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für -ie Kreise Marburg und Kirchhain
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*** ■ Jllustrirtes Sonntagsblatt«
A-vigm nhttntt erügrg« di, Expedition dieses Blattes.
•®** ÄVi-W-l-V-ll'I'lle die Amioncen-Burraui von Haasenftein u Vogler in „
aur n.» rv , .on,, Frankfurt a. M., Easitl, Magdeburg und Wien; Rudolf IH1 Qrtßr/v
Ul« Sonnabend, 22 Februar 1896. Roffe i« Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; E. L. * -V^B* *>6. Daube u. Co.in Frankfurt a. M., Berlin Hannover Paris
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Erscheint täglich außer an Werktagen »ach Sonn- und Feiertagen. — Quartal- Abonnements-Preis bei der Czm* bitton 2 Rk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (eriL Bestellgeld). JnsertionSgebühr für di» gefoulte« . ' »der deren Raum 10 Pfg. Reklame« für die Zeil« 25
Verantwortlicher Redakteur: Friedrich Solbatzky i» Marburg. Sprechstunden der Redaktion: 10—11 Uhr Vormittag!
(Nachdruck verboten.)
Die Nachkommen Luthers.
Bo» Pfarrer em. Horbach in Marburg;
(Schluß.)
(Nachdruck verbot«.) I Zuhauiedleiben zufrteven und nehmen mit unserer I Laune wachen wollen? Versuchen Sie doch «al, lieber Die Salon-Fee. e,f^4oft 9ttn 80ll,tb?e > Albert, ihr das närrische Köpfchen zurechtzusetzen
»nut«, hnn * I rI6nnte ttiein£H Men Wünschen besser! und zwar- — Frau Steuerrach schlug einen
hut.k ««»£. l-bhoft- to. Uk, ton - .mit ta SenH^ (8.SWM.) Iwtt, jumjomekt, bo t« Mt Za, oot mein« lt>.| strengt, täten Siel ob« d0M,' Re mlnlte nnb
Do. tnene J-He Kol sein Regiment mü einer!" .Bla.be Ihm nicht, Momo, glaube chm r.l^tiVaZ- •"* " ** %« VSÄ
ttfknUXaae"Kor^es^SKin^un^Bet? Sn Nach Iletztvergangenen^ Taaen Snl 6atte w Zeichensprache nicht verstanden?Idirekte Abstammung derselben von einem Bruder
ttftin XüßC |TOt d ®tctn unö Döin, fein Jlfld)» I wliwrganjcwn Xogen mit solchem bcnljMi DamL mar länoft unh itttmpT I Oei SttletÄ Dr Markin Puth?t’< Mim aV\*v
aeh^m^leo^m bS* Geschmack ge-1 noch blieb e« im Zimmer todtenstill, denn auch I direkten leiblichen Nachkommen de» Reformator»
bSttiS ÄSl lleber^Kroner'« Stirn li-k -in. watE» I®otQ# Schluchzen hatte aufgehört. Sie stano I selbst betrifft, so stnd dieselben in männlicher Linie Schlitt«, und Er»parthien buchstäblich zu Wafferi Sttmme «ÜS*11lrtebe> ttm Wer: da» trotzig verzogene Gesichtchen »« Jahre 1759 aulgeftorben. Ruch darüber sei
*^e"b- „X1- „ Ä J XfT?nÄ’S*' ^e: g^n die Scheib« gepreßt, starrten die noch feucht noch Einige» «Ugetherlt.
.Abscheulich!» klagte Dora Herbst mit trtb- .Wäre Dir die Rolle al» steinerner Gast lieber simmernden Augen wahrhaft trostlo« auf die vr. Martm Luther hatte 6 Kinder: 3 Söhne» - -mm h°b- ich mtchvergeben« g-. geweM, . glitschigen Schneewafferpfützchen i« Vargarten und Johanne», Martin, Paul und 3 Töchter, Elisabeth
ftrutl Die Schlittenparthre nach Waldorf wäre ge.I »^' °iese Rolle, lachte Dora bitter, „führst Duder Straße. Wo dre letztere eine Biegung Magdalena, Margaretha. Zvet dieser Kinder »iß prächtig geworden. Die Misere voll zumachen, «Sein ü, meinet Gesellschaft mit Bravour durch, machte, hatte stch ein förmlicher See gebildet; Dora!starben schon früh: Elisabeth wurde kaum 8 tttxoRttt auch noch Direktor» kleine Ellen, daß ste .Doch wohl nur, wenn Deine angelegentlichen wußte, e« gab deren bei den ungleichen Boden- Monate alt, geb. 10. Dezember 1527, gest. 3. ihre heutige Abendgesellschaft verschieben muffen!lUnterhaltungen mit Hartmann mich al» Dritten zur I Verhältnissen viele! August 1528. Magdalena erreichte ein Alter
gitten wir nur nicht bei Z-ll«'«absagen lassen. EtummheU verurthellen.' «ch, die aufgeweichtm Wege boten eine absolut °°" nur 13 Jahren, geb. 4. Mai 1529, gest. 20.
^me' °uf freiwillige Besuche, fürchte ich, hörbar .Wie b«haft da, klingt! Der Herr Ober-l unmögliche Paffte für Damenfüßchen — nnb Oel SePtembtt 1M2-
e» mochte ihr doch hätte stch doch so gern hinau.gevagt, hätte wer Johanne», da« älteste der 6 Kinder, geb. 7. »ng, .dürfm wir bei de« gräßlichen Wetter nicht I nicht rathsam^ scheinen, ihre Gedanken über den «weiß wa« für einen kurzen Spaziergang gegeben! I Juni 1526, gest. 1575, st»dirte die Rechte und * matt. fomf, »„* »ÄW„ I14u. ’Jt?Üiei,gr5ieUnh in Worte zu kleiden,! Und dieser schreckliche Mensch — statt ste um Ser. trat al» weltlicher Rath in die Dienste Friedrich, II. ünh!« q“L ®,£flet 9^en ihren Verlobten I zeihung zubftten, ihr die Thränen von den Wimpern oon Sachsen, später in die de, Herzog, Albrecht
5? <? mti b€n|’u kaffen — rührte stch nicht, ließ wie ein fühl-!«>n Preußen und starb im Aller von 49 Jahren
ttfälZt hnf Mßchen den Teppich und brach plötzlich in loser Pflock seine Braut stch zu Tode langweilen auf einer Reise in König»berg. Au, semn Ehe
vkaftet, daß er seine Pflichten al, aufmerksamerkThränen au«. | — erwartete wohl gar, ste solle zu ihm kommen?!mit Elisabeth, der einzigen Tochter von seine»
Sllt US ÄSmiA14”' ro '$OranLnnä,«"*nX« W“tt bieli>e Ionnte n »«ten! Sie war sich keine» Unrechte» V-ter« Freunde Dr. Eruciger, Pfaner in Wittenberg,
»etßt, wie peinlich ihm dngleichenist. ^»mtch per-1 Mama. ,Uebm Sw Rachficht, bester Krönet. Da«! bewußt. Wenn etwa die Teppichaeschichte ? Lieber | entsproß eine einzige T^hter, Elisabeth, die stch
AnUch anbetrifft, so btt; ich uach all dem Gesellschaft«, verwöhnte Mädchen ist so leicht reizbar, solch'!Gott, ihr die kleine Lüge, bei der ste stch garnicht« mft M. Nicolau« Böhme in«lenb«g verhetratÜ!
»h? J>eVetiten uugehallmImiserable«Wetter wirkt bes»n^i« nervenverstimmend; Böse« gedacht, deßhalb nachtragen, war lilcherlich! und kinderlo« starb.
über den heutigen Ruhewg, ich gedenke einige Briese «der deßhalb zu weinen? ich begreife nicht. Daß,- Wollte er deßhalb den Beleidigten spielen —| Martin aeb. 9 Ranember vwt «.a arrr 8* lj®n ®eIlen, a?T<^ ®e'ne Wünsche! immerhin, ste gab ihm gewiß kein gute« Wort, wollte i studirte Theologie,' war aber so kränklich, daß er
^'.7L»!»-,--»-» a» M -KUM-Ä0M, «chita« O.ch tüch? aV L-st'.tt ihm Mh-M, « d« u7L.hm- M.. r»R. L fc«”
M*e wetten» «ch Sie stnd «U dem uvthgezwungemn I verantwortlich, xn« nicht »um Abletter Deiner toten j— e« war ja zn« Ersticken! (Forts. fol»t.) I heirathete stch mit der Tochter de» Bürgermeister»
Der ^nfnttinrpfrtf IT“ ,d*tm äD“t*,<*"ittlöeball 10000 ebeefo der Etat für Togo. — Der Etetloder Bauer, ihrem Markgraf« folgenu»d forbesovdere
dver scoiomaieial eiugesetzt. - «bgeordueter Müller-Fulda (<tr) ffir da» südwestafrtkautsche Schutzgebiet wird erst i» Ute»al, gest-tteu würden, daß da, heilige Au-
in der Budgettammission. " •«»!"«« «"«"'» <«• »!»- -« >«»-. en«.« ».«6«. »„h-im "L
° " » aßgebeud sei. Direktor Dr. Kayser: für Afrikaj lf<bm«fct ober i« L« »ntb «,T,,,V2.
3ub«vudget «ommlssiou de, »eich,, gell« besoldete »orschristev, die ges.tzliche Regeluag! M Se Mai stät schla! Li IS J.
-ja,» wurde ar« Douuerstag die «eratbuug de« Etat» sei für später Vorbehalte», «bg. Piiuz »reubergl Deutsche- Reich. Ivräidevbura * «ine« Hoch auf die Prodiu,
für da« ostafrikauische Schaztzgebiet fortzes.tzt swill, daß eveutueto Goldfuude de« Koloaie» zu Gut-! * Aertt», 20. Febr. (läge,beritt) Die! * t3ubiläu«,seier» «tefi.rr.it hn* Wer bie Sofhh» von 25000 Mk.für deu stäud.g« käme» «bg. Dr. Ham« acher weift auf .ie Sch.inig I «ais er licheu R?j7stLt7>"»^ah!eu heut! Bunde, r atj! fckr-eu heute §u?ktfo»kU^er^«oEm-toem bt“ vi- ^rsdausethälialff- Vormittag bei gewohnte» gemeiasame» Spaziergouz. ,aß 0« 20. Februar 1871 der «uudesrath bä
htm Lr A k » M, he h“. Seiner Lustqt uach gehören bie bort gewonnene» I später empsteg der Kaiser b« Krieg*Minister I deutschen Reiche» «um ertzen Male »u eintt Siduna
ist, saü> »ach de« Botschlage de» Rferent-Ui Mtnerali u zunächst de» BodkNvesttzeru. Die Frage I Brousart v Schelleudviff zu« Bortrage u»d arbeitete! zu ammeutrat durch ein Festwabl i« Laistrüos
Prinz Arenbe^tg eifl in dritter Leimig Beschluß ge I et vo» größter Bedeut»», Die Mi»eralie» müßte»Idarauf längere Zeit mit de« Gemraladiataute»! Fürst Hobenlobe faate in eint« Xoafte n « • f«fet »erbe», »achd«. bt« neue G-sztz über die Or- de««eiche ,»falle». De, We t-ren bemä.gett Reo.er, v Hah-ke. 3m »Jl U hj! « dieser Stellet
e*>tlWH M«l-H» »ük. Mt w- et.lt. fit 1 «togtoll, I «, M-..'ch <t.t.läo".a Sorlro«.”. bt»<MBit. äta» *aÄ Ito ttaHth
«b,. Dr. (gt. Serd«ta.) b"i"kt, die! 2 Lerwefsnegrgehtlf-n al» .kanftig Wegfälle»^ be-Izaiückgekehit u Fürste» Hohenlohe Hali«. Nach-1 der Ma»», in dem da, deutsche Bolk nächst de«
Verwaltung »erhalte stch in der «ugelegenheit Peter» zetchuei »erd«. Direktor Dr. Kayser erwidert, mittag, u« 4 llhr beaab der Kaiser stch zu einem aroße» Kaiser Wild-l«^ d« LLLVS»L S£SS:£r±1S*?S.fl! M1i 8"‘™ *—i **ih* >°« STt: Ä gellte Beamte fet del Verlust de- WarteAeldes der I letcx, bald erledigt feiern. Der Kartographie werde I »obntc nm 7 llür Abend- dem (fcff « ndxn Staats I mnhf « .Ä
MMit|wpKyen <j)|« SctAflltttxe möne bmfc bie frifdie 19]nf Fine uptteTe aw?r)u & * . ,, ... I ifl de«!arbeit ein bescheidener und daß mit nur vergönnt
B rsallungmöze b^i>ie frische I Sus eile »eitere «Nsrage Dr. Hammacher S theilt! Provi,zialla»dtageS der Provinz Lrandenburg im! »ar, iheilzuiebwen an be» Bor arbeite» aewister. ‘.S.Ä ??»’'** ?-»--< Sooft Kl (SUK 2i.it) «»-.>, «. m.6 taÄ
Stellung Vers tze», die ih« eine Lerstguug über dass wiundouch für die Kolonie angelegt sei, e» habe aber111 Uhr trat ber Kaiser vom Lehrtrr Bahnhofe au« 1 1870 die Fetzuna tmoortoa*« * «er Reick«kanler »aa.!1». ^,'"«""1--» *' «rt0WM -.g-m-ldtt. «-f.lt «tut Wllittotot. ... - D-tP-l., 1.1.6 ätltWX kX*2K
!ta.a S* ?70M m t?' !1“„"Vl™ I»d"»I°°» «rt.btt, Ist mt« ta 6ttll.tr «bchtll.O, .t«<|cht> Riste. Md dir Srtli» 6lillt. - »u4
«toStBraMt'd kX 8*83SM0 ®t: «"8, o“f “7 ö"/e'J i b’l <“f I.“ ®V.Vt" m « r 'n.’t' ‘ f not!'« "^.io.t. Ist bU
Srn Dr »der« MeÜ |?I? & b?6 Jj*itac TJ M bttMt“ei ^g-luig word«. Professor Qaldde ist be« große» Pablikam Ba.keit stalifind«. Bier offizielle Tli»ksp:üche sollen
to« BUmo.1 w,»' 6.4 stdtr ütL.^f“. 1.6 d.-. d°'.t.t Ot.°!!s.st°!’«r l""»',z .stdl.tr.> M K« K..I.« 91.» ».
k«^«aÄß'^ab^vouE einer arüken^lobbe^ ak! werden, auch sei ein gewiss-»!de, vr a n d e n b n rg i sch en P r o v i» z i a l-!mch der verbündete» Füruengedcch! werden^ “üie
ifoM?e hi?t für Dr Bettt?Ä k>b!e^!b-' ?L b"^stchlise». Auch diellaudtage» erwiderte d-r Kaiser auf de» Ober-Iftlg«de» Trinksprüche gelten dem deutschen Reich
t* toMHA I kTk11»* Ä6t," M<bt 6e”8 |a "Mehren s-in, daipiäfidfute« Dr. Achenbach Rede mit einem Da.k und Bolk vorn 1. ^B-z prost-ent« Schmidt?
WM 6000 Mk fo^ei»1 febt «riae»^aiiKt8faiIi“’« Soldatenmaterial lirfern. Gestrichen für dieLoyalitälSverficherullgen. Se. Majestät warfIElberfeld, deu Shrengäst" vorn 2 Bizep^st»e.te» Pr™*« £
UoirU^^ « -
ri m*Z .ÄÄtSwt Äd«"»" SS ’S* T dxfÄSÄM SÄ«, SSu*.l'.L" I IK« °,"!l!W-‘ .*»_«■»* «'dr. -0. in d« di- st,.. Mmltr & So».
eotbBeebia fein. — Die BdROd» in» 26 000 m, r« Jn .m . ■ , .e” vchlachtfeldt« gede»k«d. hob der Kaiser die beneide,«- l ->a» Einbinden ihrer D-ncksachen chon seit längerer
»L ftr e?■ en fiaibe8,«Vnf*«.I «1 T«. L k ^^erbing« vran»twei» gewährt, aber »etthe Aufgabe derselben: Srziehnng der Jugend Zett besorgen läßt. Dieselben übttbrachien am 14. r«. hl a tt i,b fleftri?tn nMh h1f6r Lft" ?? ? 8<?" Für die und S upflrnzung der »aterland.liebe hervor. Za, Januar da, .Armee. V rorönnugLt?- wi" de«
Leinen Be!ir»amtma!i! kal^Z üLt 7"Jffi SS**,'f% »“ob*"8 «”» »rannt-l Schluß sprach er bie Hoffnung an,, baß seine Mälker,! S-n-stieerlaß'vom 18. Januarbern.Lmwärt«- j L—)|«et« unterbleib«. Der Etat wird unverändeit ge |die Brandenburger, gleichviel, oo General, Lrndralh! Die Berhastoten haben ein volle» Gefäudniß abgelegt.
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