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nicht für eine der Wichtigkeit bei Gegexstaxde! nicht entprechenbe Durchpeitschx», bei Gesetzes, toii erinnern aber, daß in den Plenarbemthnngen nicht nur die prinzipiellen MeinungSverschlebenheiten über gnnze Theile bei Entwurfs, wie z. B. Obligationen, recht, Familienrecht, »ereix-rech»,' fonbern auch Bedenken und Abänderungsvorschläge im Einzelnen znm Änltraa gebracht werden können. Wenn die persönliche S-mpfesweise, zu der ja auch bei diesem Entwürfe wenig Anlaß vorliegt, aufgegeben und fachlich verhandelt wird, dann läßt sich an jedem Tage ein gutes Stück vorwärts kommen, ganz abgesehen davon, »aß über ganze Gruppen bei Entwurfs Debatten kann» stattstaden werben. So würbe die Durch- beratung t« Plenum nicht nur eine Garantie für da» rasche Zustandekommen del Gesetzes, sondern auch eine gute Schule für die Parlamemarier sein, tu sachlicherer Form Verhandlungen zu führen und »en Sitzungen etwas fleißiger deizuwohneu, all es gegenwärtig geschieht.
Wird die Borlage nicht in dieser Form behandelt, gelaugt fie vielmehr en eine Kommission, so hegen « r ernstliche Zweifel nicht nur daran, daß fle noch in »teser Session zu Staude kommt, sondern, daß sie üb-rhaupt votirt wird.
einem Seisterkranken unter einem Dache zu leben, nicht« Abschreckendes für Sie besitzt.*
,34 glaube weder feig, noch herzlos zu fein,* lautere Äronet'« errste Erwiderung. „Wenn also jenes Bedenken da» einzige, und wenn nrcht weiter triftige -*
»Nein, o nein!" rief Charlotte Wildow hastig.
„Dann, mein gnädig!« Fräulein, lassen Sie un« sogleich die näheren Mrethsbedingungen festsetzen — Wie ich schon gegen meinen jungen Freund bemerkte* — Doktor Äronet nickte Han» lächelnd zu — „liegt mir daran, von meinem neuen Heim noch heute — fall« Ihnen dies so angenehm — B.fitz zu ergreifen."
lieber Charlotten« feines blaffe« Gesicht lief ein tüchtiger Rosenschimmer, fie neigte zustimmend den leinen Kopf und wagte nun erst durch eine an- muthig einladende Handbewegung den baldigen Haur- genossen zum Nieder sitzen auszufordern.
Die nöthigen Formalitäten wurden aus'« Schnellste » gegenseitiger Zufriedenheit erledigt; Dokcor Krönet fügte einen kurzen Aufschluß übet seine persönlichen Verhältnrffe hinzu und empfahl sich, pnj beglückt von bet Au«ficht, binnen wenigen Stunden feinen Einzug in die freundlichen Räume lOften zu können.
Hinter seiner hohen Gestalt hatte di« Thür stch aum geschloffen, al« Charlotten- maßvolle Ruhe tnem gewaltsam sich bahnbrechenden Gefühl»- türme wrch. Während fie tief aufschluchzte, wie befreit von drückender Sorge, schoß e« ihr heiß in sie Augen und Thräne um Thräne perlte über ihre Langen.
„Lolo, Du »einfitz"
Utbtr den seltsamen Anblick bestürzt, flogen
schiedeuhett zu betonen, daß es Aufgabe bei G-setz- gebet« sei, den mit der «euderuug der sittliche» Au- schauuugeu und der materielle» Verhältnisse st« wandelnde» «echtlanffaff»»ge» des Volkes durch neue RechtSbi dmig brzw. «echtSumbildung Rechnung zu tragen: Mit andere» Worte», der große Gelehrte oertrstt die wahrhuft moder»e Anschauung, daß Gesetze nicht für die Ewigkeit geschaffen find, sondern dem Wandel unterliege».
We»n wir diese Auffassung auch gegenüber dem bürgerliche» Gesetzbuch vertrete», so geschieht da» wahrlich nicht, um da» große Werk heravznsitze», fonbern um el zu fördern, wir wollen nämlich damit de» Retchsboteu an's Herz lege», baß sie nicht mit dem Gefühle au ihre Aufgabe heranzutreten brauche», »na et» Gesetz verabschiede» zu muffe», dal i» der Gestalt, die e« durch die Zustimmung des Reichstages erhält, für alle Jahrhunderte unver ändert erhalte» bleibe» muß. Wäre das der Fall so würde» wir e» menschlich durchaus begreiflich finden, daß die einzelne» Abschnitte, ja die einzelnen Paragraphen, nur nach langem Berhandelu und nach vi.lfachen KommtsstonSberathungeu oorüt würden.
Wir sagen: es wäre menschlich begre.flch; vir sage» aber utcht, daß e» Vortheilhast für daS Gesetz wäre, wen» eS, sei eS i» seinem gejammte» llmfa»ge, sei e, i» erhebliche» Theile», etxer KommftfionS- berathuug unterzogen würde. Wir erinnern a» die Reichs jasttzgesetze; sie wurde» im Herbst 1874 dem Reichstage vorgelegt, und vo» diesem »ach kurzer Beraihnug einer Komwissto» (bet Reichrjusttzkom "ffston) überwiese». Lauge dauerte» die Berathangeu der Kommiistou nud erst »ach »ehr al, zwet Jahren gelangte« die Gesetze zur Verabschiedung. Und bet Erfolg? Schon wenige Jahre nach der Einführung der Gesetze wurden «lagen laut, und jetzt stehen wir vor einer Novelle, die einschneidende Sendernngen vornehme» will. Und ob diese Änderung« a»«- reichend sein werden, ist »och sehr die Frage.
Nn» war bet den Reichljufttzgesetze» eine Ko« mtsfionsberethnng immerhin noch eher am Platze, als bet de« Entwürfe bei bürgerlichen Gesetzbuches. E« h-nselt sich viel mehr als bet diesem nm Fragen, die in daS politische und das Parteilebe» hinein, spielte», n»d e« stand ferner das Parlament einem einseitige« RegiernngSentwnrfe gegenüber. An der 2esta.tung des dürgerrich-n Gejetzonches aber sind in liberaler Weise «eben de« Beamten und de« Ge> lehrte« auch Männer der bürgerliche« Berufe be- lheiligt gew.'se« und wo« Ian« wohl sage«, daß kaum jemals eine Vorlage so wenig den Stempel
Marburg, Mittwoch, 5 Februar 1896.
einer „Regierungsvorlage" getragen hat. Elitz auch je kau« ei« Entwurf so klar i« seiner Fassung, so durchsichtig i« den ihm beigegebenen Motive» gewefe», all dieser.
Wenn mir aber für eine Berathung im Plenum eintraten, so letzet un» ferner dabei die Erwägung »aß e» allgemach «othwmdig wirb, die Bedeutung der Plenarsitzungen wieder zu erhöhe«. Der Umstand, daß fast jede Vorlage eiset Kommission Übergebe« •irb, ist nicht zum kleinsten Theile schuld daran, daß immet wieder Klagen über den geringen Befnt »er Plenarsitzungen ertönen. Die Abgeordneten haben sich daran gewöhnt, daß die eigentliche Arbeit von den Kommisffonen Übernommen wird, daß sie dann einen sauberen KommiffiouSbericht vorgelegt erhalten, den sie gemächlich durchlese« — ober auch nicht — und daß fie «ar zu bex maßgebenden Abstimmungen zu erscheinen brauche«. Dadurch wirb dal Berantwortlichkeitlgefühl der
Bei den letzten Worten begann er mit nervösem Eifer in feinen Zeitungen zu wühlen, ohne nur wfzuschauen und ganz unbekümmert übet da» weitere Bleiben oder Gehen der andern Beiden.
I« Vorderzimmer faßen Han» «tob Lgn.-« Verschüchtert nebeneinander. Seitdem die heimgekehrte ältere Schwester von dem noch ganz enis-tzten Knaben flüchtige Kenntniß von dem Vorgefallenen «halten und dann nngefonmt sich znm Vater beleben hatte, harrten die Kinder in bangem Schweigen ttf Doktor Ärener*» Wiedererscheinen. Er hatte f» liebeniroürßig mit ihnen sich unterhalt«, daß fie gemeint, mit einem alten Bekannten zu plaudern! Aber welche Miene würde er jetzt zeigen, nachdem ft ein« unerwarteten Einblick in ihr Familien- Elend gewonnen? MU der Hoffnung, ihn al« #«en Mietheherrn drüben einjieljen zu sehen, war'» Un unzweifelhaft vorbei.
Endlich kam er, von Charlotte begleitet.
Kaurn schlug die Portiöre hinter ihr zusammen, «» Charlotte jeder Bemerkung de« Fremden zuvor- kommend, mtz ihrer sanften, klangvolle«' Stimme
„Sielwerden sehnlichst wünschen, dies Unglück», hau«, in welchem ein bedauerlicher Zufall Sie
Doktor Wildow lächelte zufrieden.
„Du hast el gehört, Lolo!" nickte er der Tochter, fie gleichsam zur Z ugin aufrufenb, zu. »Jetzt sei so gut, mein «md, uno begleite Exzellenz; mir «angelt'« an Zeit, eine so großartige Joee dfisi weislich bedacht fein." —
über Gebühr festgehalten, so rasch wie möglich zu verlassen, nur gestatten Sie mir noch, Jynen zu danken, aufrichtig zu danken, für Ihre Gute gegen meinen armen Vater."
„Verzeihung, mein gnädiges Fräulein" — lehnte Kroner den Dank artig ab — „auf eine so kost- bare Gabe besitze ich keinen Anspruch, wenn e« wir aber in Zukunft gelingen sollte, durch meine fliegen« wart, — ich nehme an" — unterbrach er sich in fragendem Tone — „Sie kennen beretil den Zweck meint« Hiersein« ?*
»Ich betrachte Ihren Wunsch all nicht ausge- sprochen," entgegnete die junge Dame rasch.
Doktor Kroner blickte fie verwundert, sichtlich unangenehm berührt an.
„Heißt dal in deutlicher« Wort«: die in
üe&enbe Wohnung ist nicht für mich zu
„Bitte, mißverstehen Sie mich nicht" — ver- letzte Fräulein Wildow ernst. „Rach dem, wo« Sie hier gehört und gesehen, glaube ich annehmen zu vürfm, daß die Wohnung nicht« Verlockende« wehr — und ich finde die« ja begreiflich — für Sie haben kann!"
Jetzt sverstand Doktor Kroner den Sinn ihrer Hebe.
„Unb w«n da« fllegentheil der Fall wäre?" — fragte er rasch.
Sie hob die dunklen, tiefen Augen voll zu ihm empor.
„Lassen Sie sich nicht vom augenblicklichen Mitleid bestimmen, wein Herr! Glauben Sie nicht, mein armer Later erwartet Sie morgen, er hat vielleicht schon jetzt Ihr« Besuch vergessen! Darum bitte, prüfen Sie sich erst, ob der Gedanke, mit
einzelne« Abgeordnete« abgestumpft. Ra« werde« i» einzelne» Fällen (Milttärvorlage« Haubellverträge nsw.) Kommisstonibrrathunge« uoth wendig sei», damit die Vertreter der Regierung vertrauliche Erklärungen abzugeb.-n vermögen, die sie im Plenn« nicht machen könne». Davon aber ist t» diesem Falle keine Rebe. Die Vertreter der Regierung werde» überhaupt kaum etwa« Andere! zu sagen habe», al« wal in bex Notizen und dem bet gegebenen Material bereit! enthalten ist. Und wie sollte auch eine Kommission zusammengesetzt fetal W.n, sie nur au« Juristen bestände, so würde dai gegenüber der Kommission, die de« Entwurf zuwege gebracht hat, eine Verschlechterung bedeute«, und wen« sie auch aus Jnritze» uxd Mäxxerx der p.ak- i chex Berufe znsam«enge,etzt würbe, so würbe ter derzeitige Reichrtag, wie er xax einmal ist, kau» b hervorragende Männer ix die Kommission ent sende« lön»e», al« a« dem Entwurf mitgearbdtet habe«. Denn auch da« wirb man bei die« Vergleiche mit ber parlamentarischen Geschichte der Reichrjustizgesetze — ei« Vergleich, der stch natur gemäg ausdräugt — zugebe» «iff.n, daß bei Reichstag damals ganz andere Mä.ner zu seinen Mitgliedern zählen durfte, als gegenwärtig.
So würde eine KommisstonSdernthung voraus- ichtlich nur eine reformatio in pejus behexte«, mfür aber eine bedeutende Verzögerung zur Folge >aben. Die Zerplilternng der crvtirechtltchex Ver- hältuiffe in Deutschland hat aber wahrlich lange genug gedauert, al! daß man nicht wünschen möchte, daß ihr ein Ende berctut würde. Wir sin> wahrlich
(Nachdrnck verbot«.)
Die Salon-Fee.
Roman von A. Mnrbtz.
kFortietznuß.)
Aiqeig« nimmt entgegen die Erpedition diese» Blatte», sowie di« Annoneen-Bnreaur von Haasenstein u Vogler in 5rralfort a. M., taffcl, Magdeburg und Wien; Rudolf XTTT Mofse in Frnukfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L.
Dnub« tt.6o.ta Frankfurt a. M., Berlin Hannover Pari»
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. — Quartal-Abonnement»-Prei» bei der Grpe- dition 2 M!., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (ejfi. Bestellgeld). JnserttonSgebühr für die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg. Reklamen für die Zelle 25 Wg.
Deutsches Reich.
* Merttw, 3. gebt. (Tagesbericht.) Die Kaiserliche» Majestäten wohnte» gester» dem Iottssdieust in der Kaiser Wilhelm «edächlnißkicche -ei. Zar Tafel war die Abordnung del 8. bayerische» .Infanterieregiment! gelabt», ebenso zu eine« sol- geuse» Herrenabend. Hexte machte da! «aiserpaar eine Promexaoe durch de» Thiergarten. Auf et« Rück »ege konferirte Se. Majestät im Auswärtigen Amt mit dr« Staatssekretär o. Marschall. 3« Königlichen Schloß empsiuz der Kaiser eine D.pu- tattan der Gardes»-n Corps, welche stch zn be» Be- grävaißfesirltchkeiten nach England begiebt. Später »öite ber Monarch Bonräge. — Als Vertreter bei beatmen Kaisers bei ben «eisetzungsfeierlich, leiten bes Prinzen Heinrich von Battenberg, die am Mittwoch auf der Insel Wtg t er» folgen, hat sich Prinz Albrecht von Preußen, tzegent von Braunschweig, nach Loudon begeben. Dortselbtz ist auch der GroßherzogvonHessen eingetroffen. — »-gen Ableben» der Groß- Herzogin von Oldenburg wird der für Mitt» «och geplante Hofball bet den Äatferl. Majestäten nicht stat.finden. — Der Kaiser empfing gestern den Hanl und Agnes auf die Schwester zu, sie mit ihren Armen umschlingend.
„Nicht au» Schwäche," sagte Charlotte leise, „ei find Thränen der Dankbarkeit gegen den AllglUigen, oer in höchster Roth un» Hilfe gesandt."
„Steht'» so schlimm mit um?" murmelte Han» düster. „Und trotzdem brachtest Du allerlei Bedenken vor? Welche Angst habe ich au»geftanben I"
„Ermiß daran, wie e» in meinem Herzen aus« mh" — antwortete Charlotte sanft. „Aber ich mußte handeln, wie ich geihan l Wa» hätte e« wohl genützt, wäre ber Herr heute ein- unb morgen — oder nach acht Tagen rowöer ausgezogen?*
.Da» steht von Doktor Kroner nicht zu erwarten, Lolol" rief der Knabe lebhaft. „Ihn zu oer» sihern, daß er von unserem armen Papa keine Störung zu befürchten hat, war kaum nötytg, will er doch freiwillig Papa besuchen. Du wirst e» ihm nicht verweigern, liebe Schwester. Er besitzt ein eole», liebreiche» Herzt Hättest nur hören sollen, wie gütig er mit un» plauderte — nicht wahr, Agne» ? Sott, ich war zuerst ganz starr vor Schreck — unb Du bliebst so lange I — Aber ichließlich ist'» ooch glücklich abgelaufen — glaube mir, Lolo, dem neuen Miether wird e» bei uni gefallen — ber zieht sobald nicht wieder fort"
„Sott gebe el!" seufzte Charlotte. „Die «in- büße, wenn die Zimmer leer stehen, ist zu groß! Ich war nahe daran, die Möbel zu verkaufen."
„O, Lolo, die schönen allen Sachen, die Dir so an'« Herz gewachsen sind?* rief Han« erschrocken. „Da« darfst Du auf keinen Fall, lieber" — er stockte einen Moment, um dann mit erhöhtem Eifer fortzufahren: „aber so lange Sott diesen wenigen einen Engel tut Seite stellt, wie unsere Lolo, haben fie leint Ursache, zu klagen!" (Fortsetzung folgt)
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marbnrg nnd Kirchhain 3tebattion8unb ^w«ditimnMarü"2I^"^"^ ‘,*** Jllnftrirtes Sonntagsblatt. Sprechenden der SRebatttan:*
Der Dank des Kaisers.
* Se. Majestät der Kaiser läßt durch den .Reichsanzeiger* seinen wärmsten Dank kundthun für die Glückwünsche zu seinem Geburtstage. Der Erlaß lautet:
Nur wenige Tage sind vergangen, feit Ich für zahlreiche Kundgebungen treuer Anhänglichkeit gelegentlich der Feier des Erinnerungstages der Kaiserproklamatton öffentlich zu danken hatte, und schon wieder bin Ich in der glücklichen Lage, in gleicher Weise Meinen Gefühlen der Freude und des Dankes Ausdruck zu geben. Der Tag, an welchem Ich durch Gottes Gnade ein neues Lebensjahr beginnen durfte, ist im Anschluß an die er hebenden vaterländischen Gedenkfeiern diesmal in besonders patriotischer Weise begangen worden. Ueberall, wo Deutsche weilen, selbst in den fernsten Weltthetlen, ist Meiner in treuer Liebe gedacht worden. Glückwunsch Telegramme, Adressen und Kundgebungen mannigfachster Art sind Mir in einer Anzahl zugegangen, daß ihre Sichtung noch eine geraume Zeit in Anspruch nehmen wird. Mein landesväterliches Herz ist dadurch auf's Innigste erfreut worden. Mit lebhafter Befriedigung erfüllt Mich die sich aus der Fülle der Beweise liebevollen Vertrauens mir aufdrängende Wahrnehmung, daß Mein unausgesetztes Bemühen, für die Sicherheit und Wohlfahrt des Vaterlandes nach Kräften zu wirken, in immer wetteren Kreisen verständnißvoller Würdigung und freudiger Bereitwilligkeit zu treuer Mitarbeit begegnet. Mögen Alle, welche — sei es im Verein mit gleichgesinnten Festgenossen, fei es für sich allein — Mich an Meinem Geburtstage mit Austnerksam- keüen bedacht haben, Meines herzlichsten Dankes und Wohlwollens versichert fein. — Ich ersuche Sie, diesen Erlaß alsbald zur öffentlichen Kennt niß zu bringen.
Berlin, den 3. Fe.rnar 1896.
Wilhelm. I. E. An den Reichskanzler.
Die praktischste Behandlung des bürgerlichen Gesetzbuches durch den Reichstag.
Ein Wort in letzter Stunde.
V Proftffor Bt»di»g, brr berühmte Straf- Achtslehrer, pflegt i» feixe» Vortrag-, über be» lUgemetae» Theil bei Rechte! mit vejo. derer E»t-