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Feiertagen. - Quartal-Abonnements.Prei« bei d« Err^ Zeigen nimmt entgegen die Expedition dieses BlatteS,

dition 2 Mk., bei allen Postämtern 2Mk. 25 Pfrn !-wie di« Annoncen-Buream von Haasenftein u Vogler in _e,

BesteLgeld). JnsertionSgebühr für die gespaltene Zeil« jftnttttPrftrtrt Qf) cyrtnitrtr <qqz?ni) Wim; Rudolf XXXI

»der drrm Raum 10 Pfg. Reklamen für die Zeile 25 Ma. A/vIinCI, [lug, UV ^ydttUttT 18c,O. in Frankfurt o. SR., Berlin, München a. Köln; 6. L. <Ouy* b*

1 OCTW ___________________ Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin Hannover Paris

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Wöchentliche Beilagen: Krcisblatt für die Kreise Marburg «nd Kirchhain. »»- -»»°i«. Jllnftrirtes Tonutagsblatt.

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Sie »ufetett, wie ich die Katzbucklet jeder Art der» abscheuel Männer «fordett die Zeit, rückgratfeße. überzeuqungSttene Männer l Wollte Sott, daß bei judie Vierteljahrhuxdert elxe Scheidung bet polnische» leistet heraufführe, eine Mojoiiiüt, die dar @efaemt< ixtettfle der Volker über jeder Londeriutereffe stellt. Nur ix solcher Wandelung sehe ich die Bürgschaft für eine gesunde ixxerpolilische Entwickelung, die uns auch xach «aßen stark erhält.

(Der KaisergeburtLtagS,Artikel bet Nachrichten') mit seiner Klage, baß die uOt ®°^er8 "Echt genügende Unterstütz«»» bei den Ministern finbe. ist vielfach auf die angeregte außerorbentliche Berstärkung der Marine bezogen worben. Hierüber schreibe» die .Hamb. Nacht.' »euerdhg,: Wir halten au bet Auffassung fest, daß wlt allerdings meht Kreuzer als biShet gebrauche», um be* Aufgaben zu genüge», die bet deutsche» Mat!»e gestellt fi»b. Wir müsse» so viele Schiffe habe», daß mit lebet Zeit, oh»e i» Virlegenheit zn gerathk», welche bavox irgendwohin schicke» könne», wo ste gerade gebraucht werden Daß eine Brr« mehrnng der große» Schlachtschiffe für'» Erste nöthig sei» wird, glaube» wir »icht.

* (Militärische».) Der Kaiserprei, fürOfst. ziere der Kavallerie der 6. Korps ist für das Jahr 1895 dem Major Frhru. v Schuckmanx im schief. Letbkürassterregiment Großer Kurfürst verliehex wordex. Anläßlich de» Kaisergeburtktage» habex dir Spiellente de» 1. «arderegiment» Greuati-rmütze» erhalte», die Vardehusare» am Zaumzenge ei»en Ster» mft schwarzem Adler u»d die Leibkürasfiere da» Brnst. schtld, ähnlich dem, welche» die Königin.asstere btrher allein trüge».

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wuchs merkwürdig Wohnungesuche begab, die Häuserfronten entlang Die Salon-Fee. üeUe?keit er!mt?^'srobe nach Miethrzetteln ausschauend, meinte er hinter Roman von «. Marbtz. IS *mlfiSL ihr Lachen einem der Fenster, die sein Blick fireifte, das kleine,

(Sortfcixnu Ä ? die werße Gesichtchen mit den abgezirkelten Kirchhof.

ffiet die thalsächliche Bedeutung jener Wotte«!«^ bisher in sich zusammengeschmiegt den Dornammkannte,?»ungeheuren^Mltstad?b?.

SF etwa. «teBedamrn, wußte nicht, s°K erhSE

i?UerfetL®e'| eD' Miß Eharlottei' rief Frau Sertu vor. kich ärgern oder lachen, daß sein Jnterefle an der ^tmeraan?an?.t e ft5eimal* seinen wurfsvoll, während sie todtenbleich zurücksank »ndlangen kranken Frau fich nicht verflüchtigte, wie e»

» »«-leich ein Blutstrom ihrem Munde entquoll d'4 sonst hinftchtlich kurzer Reisebekanntschastm - idrer' «ab e» etae^inn TReUt I Är?n J** mit «wem Gemisch von Grauen flehen pflegt-

« vielen, die er beabsichtigt, war seinen WünschenIoeren fallenreichem blassem «ellckt J?116«?0*8' °*l, Uriler diesen Gedanken vergaß Doktor Krönet «sprechend. Entweder zu -roß oder zu klein ober | wunderbar leuchtende ^a*e ^eTe nl,roe8k ben kiöentltchen Zweck seiner Straßen,

i unbequem gelegen, oder eine zu geräuschvolle | Gert» hernidmblickten ^Lr ^"» | °urchwander»ng, lies hier und dort treppauf, treppab,

-gebung, oder die wenig 1ufagenb«i erfdieinunaen I beiMen Ser friÜ fflr;^.?,te bet ^-ren leider ohne zum Ziel zu gelangen; so war e» be-

1 betreffenden Bermiether bei». Vermietherinnen I wollte ein Schrei?ie, Ireit* Mittag und darüber geworden. Von steigendem

tilich, wo fand et wieder etiÄ S S s üre Lipv-n D- Ä? ^t kam »bet Mißmuth «füllt bei der Befürchtung, 'daß auch

«« Frau Postrath? Verschiedene webmütbiae I Wutb - unt« rasmde I dieser ^Tag resultatlo» bleiben möchte, mußte trotz,

vtszer gallen der Erinnnuna an di« nefwn«. I swnmtnn km ik. $ ?P$et gewaltsamer An-1 dem der ermüdete und hungrige Wohnungssucher kdige alle Dämel Ob infolge zu großer phMcherschütttl»? stierer heiser"hetlwr^^Sie Erholung,^muse fich gönnen und erst, nachdem

Spannung oder wegen de« u^ewö^iltch«l Stra^"|«wachft horvor. .Sie stirbt!' urib et in einem ihm von früher bekannten, besten, rwee bet Großstadt mitsammt .bet mancherlei| «n; ' tnormi?ii en RrkEaut der sogenannt«,

^tigen Ruhestörungen im Gasthause f Doktor I wirren Blicke« umherschauend, mußte er sich lMusenkneipe, weil sie, unfern der Univerfilät y. ttner hatte schlecht geschlafen, war eiaentlick erü l^^ eine Sekunde besinnen, wo er fich befand. legen, hauptsächlich von Rusensö-nen besuch,

Mor^n eingeschlummert, träumte von Dora .Wundttbarer Traum! und doch - wer weiß S h9,.* ^!lr,trenSlte » e! im Ballsaale herumwirbelle, saß °b die LUie nicht bald al« 5C?btenfcone 5 LS. L brf<S 2ie

im Etsenbahnwagm mit der jungen, kranken|junge« Haupt schmückt, Du arme«, liebliche«Im^tb«.* einigermaßen zusagende freie Wohnung zu »« «tttj, ste trug Dora« Purpunose an der! Weib,' murmelle Doktor Krönet gedankenvoll vot l ,

Jft, und al« er nach feinem Eigenthum lauge» fich hin. # WI| «MtHMI W)

Efi "ichi bewege» - un» Da« beängstigende Traumbilb |in6 ihm nicht

Vt<* BMt »ine weiße Liste |e.|<m» dem Siuue. «l» er fich «f die erÄel -----------

»E' Wir eröffnen hiermit ein zwei-lsmcht durch Ordaungsstrafe bis zur Höhe vmimiiistttium wäre» zahlreich vertrete». De» Kaiser. «naMch-« auf die .U »raW. K« Ä1««

Februar und März. Der BeruosvreisI^°rmuiid:chaftSorduu»g bestimmt, vo» deu Berichte»ISouveräre u»d Staatschest.

... m I auSgeübt werde». Der Se»et»de uud der Familie! ♦♦ (Saiferreise.) Nach Mitlheilunrk» au»

für diese beiden Monate ist frei ms HauS l ioll aber ehe gewisse Mitwirkung gesichert weiden.! Genua bestätigt es sich, daß Kaiser Wilhelm am 15 1,40 M., bei Bezug durch die Post 1,50 M ka»u »»ter gewisse» Vora«ssetzu»zen Februar, zu Laude reiseud, dort eixtiifft, um ehe

r ß. 9 V ? Obervormuxdschaft auch einem F°mllii»rath über Begegvmg dem König Humbert von Italien ,«

Siel. Bestellgeld. !trage» werde». Der Vormund hat für die Perso» I habe». Die betreffe»de» Ordre» st»d, den -Müachexer

----- de» Mündel» zu sorge» und da, «Neu ste» Nachnchteu' zufolge, de« deutsche» General.

Der Vormund im bürgerliche»

Gesetzbuche. L8^ bee «wterltegt und! Begegnung theilnehme« wirb. Zugleich wird wieder

Eine Vormundschaft trüt na» be« I 43. Vormunde» I die Behauptung ausgestellt, daß mst der Ankunft

dl» büraerltchex GeseübnckkS da»« ,iw M..n | ^"^iteitex hat. Zur Co»trole be» BormundeS l uasere» Kaiser» dessen Jacht -Hohevzollerx" in Genua

Minderjähriger »icht !ute? elterltcher Gewalt steht, «eg«v-rmx»d"" E-mei»dewaise»rath u»d b» et»ftifft, mit bei derselbe zuerst de« kranke» «roß

Äfcibta lÄ,! bkhF?6l'?e B°r«u.bschaftsordn»ng,I (Kaiser.Aussprüche.) «ixBerliner Blatt ist, »ud sie ka»» vorliege», wen» ei» Volljährig« 3%{ ^at e£ kür! bringt eine Reihe vo» »uSlassu»ge», die der Kaiser

infolge körperlicher Gebreche» i»Ibeso»dere «eil ^erl^^n «r^ aaL.bc? keine» Ange-Igetha» habe» soll. Wit verhehle» u»S »icht, daß

taub, blind ober stumm ist' seine A»aeleaeubeitenI«'m" =tex dersönlichex Dienste» »ochOpferIhi« Wahrheit u»b Dichtung ,usa«me»gekom«e» zu L zu besorge» ver«7g. ' «»g-l-Se-h-iten °°ihre«Vermöge» oder, was de« gleich steht, anbei« scheint; da die Sache abe! wohl viel besproch?»^

^Der Vo'rwunb tritt nur auf Bestellung be» Vor.lL^5^"».^?ert, indem man sie nöthigt, ehe «erden wird, gebe» wir die Hauptsätze wieder: Unsere I UMrdschastSgetichte» ein. Eine ges tzliche Vormund-1 ?e^* Mte n^ aMb£n,,tt, | Parlamente habe» Mcjoritäte», aber keine Majorität

schäft, wie sie ». die pre^iAe »armnxmaf«. da regieren? Ich lasse mir ga»z|

irdnung für die Elter» be» mlnderiäbriae» Siebe» I ( ^och da» Vormundschafr» Igei» vo» einer Versammlung vo» tüchtigen Köpfen

ub be» Botei der Mutter be» uneheliche» M»de»!veri^lt k^ da» vo» ihm limpouire» Mein Volk benutze seine Verfassung»,

tennt, ist de« Entwurf fremd. Zin Bormundschaft t t S 5fl Sicherheit zu leisten habe. mäßigen Rechte, e» räume mit bet rn'eligen Paitei- solle» z»»Schst berufe» werde»: wer vo« Vater oder "" I»er,plitteru»g auf und scheide polüisch die Gar, n

so» d« eheliche» Mutter al» Vormund benannt ist | Deutsches Reich. |D0M den Halben. Kommt habet auch etwa» heraus,

sodann der Gioßvater be» Mündel» vo» väterlicher 28 ^^'"ch »och so sehr gege» den Strich

Md e»dlich derjenige vo» mütterlicher Teste 3» I® «f,, i9 e 6 ""ker I geht, so werde ich doch der Erste sei», bet die Achtung

fn»a»gelM«0 solcher Persone» hat da» B°r^.»»b f ÄS» mit de« Gen« al «vor'der Verfassung in Ehre» hält 3ch erfülle mei»el

ktaitSaeriwt due irtr I J? ..nn? geleitete be» König und bie Königin! mir vo» Sott verliehene hohe Misste» »ach bestem

* (Parlamentarischer.) Bei der «bge. ordneten Ersatzwahl i« 4. Berliner LaudtagSwahl« «ezirk wurde der fteisi,»ige Kandidat Schulz «st 738 Stimmen gewählt. Der Bürgerpartlster «hielt 114 und der Liberale 48 Stimme».

* (Reichstag.) I« R-ichrtage kam heute die Berathnng de» Etat» be» Reich!amt» be» Inner» nur fixen kleine« Schritt vorwärt». Da» Hau» uxterhielt fich noch ehe lange Zeit über die Revision der 3«»alide»v«ficheru»g und nah« de» hierfür ge. stellte» «nttag be» Eentrum» a». Dan» wnrde »och ei»e»gere Zeit über die Thätigkeit bet Kommisfio» kür «rbestetstatistik debattirt. Morge» komme» «»» träge an» be» Hanse zur Beraihung. (Berg!. Reich». tagSbntcht. D. Red.)

** (Zur braunschweigischen Frage) will die ,D. T. Z.' von gewöhnlich gut nntenichiet«

(Nachdruck verbot«.)

Der Geist desSeligen".

Von Wilhelm von Polenz. (Schloß Ober-Cunew«»,.) (Schluß.)

Von da ab war da« gute Einvernehmen ge- stört zwischen der Müllerin und ihrem Knecht. Florian blieb im Dienst, ab« e« war ganz ander» geworden zwischen ihm und der Hnrin; jetzt stand erst recht Etwa» zwischen den Beiden.

Die Verwandten mußten etwas gewittnt haben von diesen Vorgängen; auf einmal waren fi« wieder zur Stelle. D« Reffe au« der Stadt machte fich von Neuern an die Wittwe heran und bteemal, wie e« schien, mit besserem Erfolge. Zwar heirathen wollte die Müllerin den jungen Mensche« auch jetzt noch nicht.

Ader wenn ste auch auf die Werbung de» Neffen nicht einging, so kam sie ihm doch in anderer Richtung entgegen, ste wollte ihm die Mühle ab» taffen, er sollte fich dafür nur verpflichten, ihr eine Rente au«zuzahlen bi« an ihr 2eben«enbe; so hatte e» der Reffe selbst vorgeschlagen. Die Müllerü» ab seinem Drängen schließlich nach; sie mußt« usehen, daß e« für eine einzelne Frau doch allzu chw« sei, einem so große» Getriebe vorzustehen. Ja, wenn Florian der geblieben wäre, bet et üher gewesen; ab« neuerdings hatte er oft solch eigerithümliche Anwandlungen von Trotz und B«, stocktheit. E« war kein Verlaß «ehr auf ihm i eulich war er sogar schwer betrunken im Straßen­traben gefunden worben.

Der Reffe hatte einm Tag festgesetzt, an welche« e Tante zur Stadt kommen sollte, em den Kontrakt beim Advokaten zu xnt«schreiben.

Die Müllnin wollte mit eigene« Geschirr zm

schnftsgericht eine zur Führung der Vormundschaft vonKaTJffiroT.off? ®Dtt verliehene hohe Mission »ach beste« 4, geeignete Person zu« Vormund ,u bnufen wobei I ? Eahrhof. Da» König». I Wille» u»d Ermrssrn u»d denke nicht daran, meine

verwandte oder Verschwägerte be/Mü»be » 'h «B« üb?r JaS * $,bk£X ehgettoffen »nd I «usqaunngen irgend Jemand anfzunöthigen. Sofern

«Xie,u .berücksichtig fiid. " verletzt «erde», mag Jeder feine»

Die Uebernahme bet Vormundschaft ist »ach de« »Mr rnfteiT^m sM ttte « Lust hat! Wo «eine

»»d, Entwurf ehe aUgcmehe Staat,bürgerpflicht vo» .f«?o\6"^4-«|Kräfte bei der Leitung u»s«er politische» Geschicke

sehr »elcher der Bernftne »ur h gewisse» Fällm, die oo! Vreuüe» ^k-r Wilhelm flöitg L^t aurretche», bi» ich Gott für da«, wa» geschieht

verth da» Gesetz aufzählt, eutbu»be» werde» Ian». $icIOr»*hr^.7" ^^""kt de»!nicht «ehr verantwortlich. Unser B-lk hat be» (öl» Gründe, die zm Ablehnung der Vormundschaft iM $iL,ti** nJ kriegerischer Mündigkeit so herrlich erbracht

- 4. fierechrige», stimme» i« Wesentliche» «tt bexe» bet SmSnna »aS OB«? '"Mg« Be. «ei» Großvater hat da be» unvergleichliche» Exerzier.

d-°bisch-» VormundSschaft-ord.-ng übnei». Wenn Di^e!lSiftiSii! « ft h**11 * ? ""fische Ex-rziermeister

Cflt! 3e»a»d, trotzdem er kei»en Ableh»u»gSgtll»b geltend I Saiserli*,» -Jl*' 1 dhgege» ist die Verfassung, die ko»«a,birt i«««

8; vache» kann, fich dennoch »eiget bieorMb I ,1* üblich« Wnselzuützt. »icht eh Ehzelwille; und die politische

8 Heft zu üoer»eh«e», so ka»» et vom Bor»u»dschaftS mSrtia/ hl*b Pe It b8 *8 I Situatto» ist heutzutage stet, da, Werk be, ganze»

- j wärtige Amt, bie «eichska»zlei u»b da, Staat-. LolkeS, »icht da- ehe, ehzige» Ma»»e,. We»»

rufs» arke» [479 ÜM