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l#ttex Rückfichttnahme früher aU sonst gegangen, xach ihre «rast unter dem ste üderwältigenben »rmnungsschmerz. Sie weinte zu» tzerzbiechen, »oRre den flkliebten nicht taffen, überhäufte ihn »U einem Gemisch von stürmischen Liebkosungen VU> heftigen Lor würfen über fdn Fortgehen, tz, «ftete «tonet eine fast übermenschliche Inftrengung, •n leioenschafllich erregte Mädchen em,-ermaßen » beruhigen und durch den Hinweis auf ihr Adige« Wiedersehen zu Weihnachten, in zehn «ochen schon, zu trösten, trotzdem, ab» er endlich Mbrach, legte er der betrüolen Mutter eine halb Ohnmächtige en bei Herz.
Krönet hatte Dora dringend geboten, von einem
mir unbegreiflich; trotzdem Du mein Freund, könnte ich Dich um den Befitz eines solchen Geschöpfe» beneiden!-
«roner's halb scherzhaste, halb ernste Ent- gegnung: .Hüte Dich, Don Juan!" erreichte Hart, mann nicht mehr deutlich — nur noch gegenseitig ein wiederholtes Grüßen und Winken mit der Hano — denn sah ersterer die Zurückblerbenben gemeinsam den Perron verlaffen und nach einer verbindlich einladenden Hanobe-vegung feilen» dis Steuer, ralhs den dicht hinter der Barrräre haltenden Wagen besteigen.
In diesem Moment hatte Doktor «tonet die Empfindung, als müffe er sich zwischen jene beiden Manner drängen, als drohe ihm irgendwie Gefahr, wenn er den Platz seinem schönen Freunde überlasse. Da fiel fein Blick auf die sorglich in Moos ge- bettete Purpurrose — sie ihrem Behältniß ent- nehmen UNO wieder und wieder an Mund und Äugen drücken, trieb ihn ein unwiderstehlicher Impuls! Cr flüsterte dabei zärtlich den Namen rer Geliebten, und Dank dieser Beschwörung», fotmel verschwand da« seltsam beängstigende, fan tyemraubende Gefühl! «tonet mußte jetzt darüber ächeln.
.Ein Alpdruck am Hellen Lage!« murmelte er »r sich hin — .war es nicht gestern gegen Abenv gerade fof (Bin abergläubische», von bangen Ahnungen gepeinigtes Gemüth dürste darin eine schlimme Bor. »eoeutung erkennen, was doch nur een einer momentanen Stockung de« träge flietzenden Blute« herrührt. Ja, a, so ist e«! Die überarbeiteten, gereizten Gehirn nerven bedürfen absolut der Erholung, und gegen reinere visionäre Anwandlungen führe ich ja einen Daltoman mit mir.'
Dabei schaute * bewegt aus das duftende, letzte
warsea genehmigt. Mo-ge» findet die Fortsetz«» g der Etatrberathuug statt. (Berg! Reichrtaglbericht. D. Rtb.)
* («ffaire Nürnberger.) Der Oberfeuer« werket Nürnberger in Siegbmg, sowie der in die Angelegenheit verwickelte Hauptmann a. D. find jetzt wieder auf freien Fuß gesetzt worden, nachdem durch die stattgehabte Untersuchung erwiesen ist, daß die Sache nicht die Bedeutung hat, welche ihr anfänglich beigelegt worden war. Daß es sich in dem Falle lediglich nm die Anfertigung eine» Entwurf« ,n einem sogenannten Instruktion» . Taschenbuch handle, haben wir bereit« gestern mitgetheilt. Soweit bekannt, werde» dte gezeichueten Entwürfe für Taschenbücher dem KriegSmintsterinm unterbreitet, wodurch die Möglichkeit eine« Berrath» von vornherein en«, geschloffen ist. Ruch find dieselben bet den Menn« schäften bet Truppen viel verbreitet und von höheren Vorgesetzten empfohlen.
* (Deutschenhetze inßonbon.) Die Londoner «Dime»' veröffentlicht die Zuschrift eine« gewiffen Kacrae, die gegen die allabendliche grobe Beschimpfung »e« deutschen Kaiser« und de« demschen Votke« in den Must.hallen protestirt. Ruch in den Straßen und öffentlichen Lokalen werden Deutsche, wenn ste fich durch Deutsch. Sprechen al» solche zu erkennen geben, gröblich beleidigt, mitunter von Personen der sog. »besseren" Stände!
* A.iedrtchsrnh, 23. Ian. (Da, Befinden de» Fürsten Bismarck) ist ein durchaus zufriedenstellende«. ES liegt nicht der geringste «rund zu «e orvniffen darüber vor und dte sämmiltchen oa» Gegenthell vesageudeu Gerüchte entbehren gluck.tcher« wetje jede« tha sächuchen Anhalts. Der Fürst befindet sta feit den letzten Tagen bei bestem Wohlsein, schläft vorzüglich und macht täglich Spaziergänge uu Park.
" H deukurg. 83. Jan. (Vom Hofe.) Da» heute Über da, B.fi.veu der G-oßherzogin v-röffent- Uchte Bulletin lautet: .Suhalrendet Schlaf behütet sie Großherzogin vor dem Empfinden ihre, Leisen«; Nahrung wird nicht genommen."
* Snüge»Hausen, 23. Ian. («ine Privat- klage) des Frhcn. o. Siumm gegen den christlich, oztalen Pastor Kötzschke in Sangerhausen stand heute oor dem hiesigen Schöffengericht zur Verhandlung. ES hürnelle fich um ein Nach piel zu den scharfen A»griffen, die Freiherr von Stumm in den Reich,tag»- sttzungen vom 9 Januar uns vom 7. Februar o. I. g-geu die christlich»sozialen Geistlichen und die
Das bürgerliche Gesetzbuch.
* Dem deutschen Reichstage ist da» neue bürgerliche Gesetzbuch zugegangcn, und in der Reichstag» ßtzang de» 17. b«. hat diesem richtigen Vorgehen, ein rinhettliche» deutsche« Recht zu schaffe», der Reichs- kaniler einige, diese Bedeutung kennzeichnende Worte gesprochen — leider die einzigen, welche im deutsch! n Reichstage dem Jubiläum der «aiserproklammion p Versailles gewidmet vsrsen find.
Da» bürgerliche Gesetzbuch soll also, wie in halb- amtlicher Einführung der ,B. K." gesagt wird, gründ sätzlich lo» Gebiet de» gesummten bürgerlichen R.chi» regeln; la» öffentliche R.-cht bleibt »«berührt, wenn gleich einige der Vorschriften de» Entwurf» auch in da» öffentliche Recht eingreifen. AnrerersettS wird da» bürgerliche Recht nm insoweit vollständig und erschöpfend geregelt, al» nicht in dem Gesetzbuch selbst »der iu dem EinführangSgesetz Ausnahmen vorgesehen find. Zn diesen Ausnahmen gehören »ach der dem Entwurf beigefüglen Denkschrift vor Allem die privat- rechtliche« veftimamnzen der bestehenden ReichSgesetze. Ihre Ausscheidung an» den betreffenden Einz lgesetzeu würde vielfach den Zusammenhang der letzteren unter brechen und damit das Berßändntß erschweren. Demgemäß sollen die Vorschriften der Reichsgesetze in Kraft bleiben, soweit nicht an» dem bürgerlichen Gesetzbuche selbst oder au» dem Einführung» gese» ihre Aufhebung fich ergiebt. Die Aenderungen bt» Handelsgesetzbuch», der Eioi-ptozeßordnnng und der «oukarrotdnuug, welche fich infolge des bürgerlichen Gesetzbuchs al« nothwendig ergeben, bilden den Gegen, stand einer selbstständigen Revision her genannten besetze, und zwar so, daß diese Gesetze in ihrer neuen Faffung gleichzeitig mit dem bürgerlichen «eietzbuch in Kraft treten sollen.
Sine wettete Ausnahme bildet eine Reihe von Vorbehalten, die |u Gunsten bet Landesgesetzgebung «««acht find. Einige dieser Vorbehalte beschränken fich darauf, für gewtffe in da« Gesetzbuch einbezogene Theile de» bürgerlichen «echte» abweichende ober er- Siu,ende lande,rechtliche Vorschriften znznlaffen: an- bete überweisen einzelne ptivaltechtliche Gebiete bei Landesgesetzgebung vollständig. Zu den letzteren ge hören da« Bergrecht, dar EnteignungSrecht, da» Recht der GcmeiuheiiSthetlung, her Zusammenlegung von Grundstücken, der Regulttnng der gatt herrlich, bäner- Vchen L.rgättniffe sowie der Ablösung von Dienst baikeiten nnd Reallasten. Andere Gegenstände wußten von der Regelung in dem Oefttzbuche
beßyalb ansgefwloffen werden, »eil sie vermöge ibn» Zusammenhanges mit den örtlichen und witthschastlichen Lerhättniffen der verschiedenen deutschen Gebiete einer einheitlichen Behandlung widei streben. «nS diesen Gründen find der LuudeSgesetzgebuug namentlich Vorbehalten dte Borschriften über Familien- fid ikommtffe, Lehen and Stammgüter, über Renten gütet, übet Erbpachttechte und über da» «nerbemecht in land, ober forstwttthschaflltchen Grundstück n, ferner bie Vorschriften über da» Waflerrecht, mtt Einschluß de» Mühlen- und Flößetettecht», über da« Deich- und Sielrecht, da» Jagd, und Fischereirecht und mit srwiflen Etuschränkuugen auch die Vorschriften über »a, Gestnderecht. «ach da, Brrficherungr. und da» Verlagsrecht find nicht in da» bürgerliche Gesetzbuch anfgenommen; beide Materien soll» aber im Rn- 'chluß an da» bürgerliche Gesetzbuch reichsgesetzlich geregelt werde». Ebenso soll da» Grundbuch wese* und die Zwangsvollstreckung in da» unbewegliche Vermögen dmch Reichsgeietz geordnet werden. Snslich sollen die «ugelegeuhetten der freiwilligen Gerichts darkett, htibefonbere auf dem Gebiete des Familien- und Erbrecht» reichSgesetzlich soweit geregelt werden, ul» zur einhettlich-n Durchführung de« bürgerlichen Gesetzbuches erforderlich ist.
Wa» unu di- Einführung be« bürgerlichen Gesetz- buche» anb.tr ffr, so hat der Referent der Reichstag, fraktion für d-ff-lbe beschlossen, die Uebei Weisung der ganzen Vorlage an eine «ommisfion zu befürworten tu der Rbficht, die Äommij fiouS.Verhaudlungeu im 3-tereffe der Erledigung der Vorlage in dieser vejfion möglichst zu beschleunigen.
Da« laute Rufen der Schaffner, Auf. und Za- wippen der Loapächüren, da« ganze geräuschvolle Treiben auf dem Perron einer bedeutenden Station, bem Kreuzungspunkte verfehlet euer Bahnlinien, schreckte Doktor «rotier au« seinem Vorfichhin. iräunen empor. Im Loupä allein, konnte er, Achtend, ter Zug die reizlose Flachebene durchsaufte, wgeuött seinen wehmüthig angenehmen Erinnerungen üachhängen. Natürlich stand Dora im Vordergründe «ller seiner •eher. len. Sie war ihm noch nie so Uebentwürdig erschienen, wie am vergangenen Abend, rjj® ihre gewöhnte sonnige Heiterk.it von einem schwetmüthig träumerischen Hauch gleichsam über- ^leiert wurde. Doch hielt fie in Gegenwart der
Ermnerungszeichen seiner holden Braut, küßte e« nochmal», legte e« behutsam wieder auf sein feuchte« Itiooilager, bann, behaglich in den welch«« Polster- sttz fich zurücklehnend, schloß er die Augen uno ver- |anl in em angenehme« Träumen.
Freundliche Oitschuflen, kleine Stationen, an denen der Schnellzug, ohne anzuhatten, vorüber- brauste, sein Nahen nur durch einen schrillen Pfiff verkündend, eine endlo« lange, trifte Äieferngewe zog an dem einsamen Coupäinsuffen schemenhaft vorüber; er wurde seinem Zustande »Dischen Wachen und Träumen erst entttffen, al» der Zug mtt mark- erschütterndem Pfeifen auf Station Klmgenverg ernfuhr. Hier, ungefähr die Mitte bildend zwischen Grünau und Berlin, fand der längste Aufenthalt statt, weil stet« mit den Settenbahnen anlangende Passagiere zur Wetterdefördernng auf- zunehmen waren.
Mit dem von Grünau kommenden Etsenbahnzuge lief fast auf dte Minute ein zweiter von unter» •litt« in Klipgenberg ei». Infolge dessen bildete fich auf dem Perronj besonder» vor dem Slatwn«- gcbäude, ein scheinbar unentwirrbarer Menschenknäuel, dessen allmähliche Auflösung in einzelne Gruppenbilder de» ruhigen Beobachter eine liitidM Unterhaltung bot.
Doktor «teuer stand eben im Begriff, seinen Platz wieder elnzunehmen und fich gemächlich au«# zustrecken, al« die LvupLthüre hastig aufgeriffen und n da« Innere ein wechliche« Wesen halb gehoben, alb geschoben wurde. Ein Paar kleine «.pack- ücke wursen nachgeschleudert und der Schlag dröhnend wieder zugeschlagen, im Augenblicke, als der Zug sich bereit» in Bewegung setzte.
iKartsetzun, folgt.)
nochmaligen Ab,chieke auf dem Bahnyife abzustehen; btt heiligsten Empfindungen vor fremden Augen offenbaren, kam ihm einer Entweihung gleich. Er ah, es fiel ihr schwer ein,»willigen l Dafür ließ d-r Sleuerraty sich nicht nehmen, mit seiner 6»ut page den Scholegersohn abzuholen, er überbrachte ale letzten Gruß von Dora eine prächtige Aber JMt erblühte Parpanose, welche die liebende Braut mtt eigener Hano abgeschnitten. Des weiteren be- richtete der zäciliche Vater, daß der arme Liebln g fich leiblich gefaßt gezeigt.
Al« die Herren auf dem Bahnhofe anlangten, anden fie dort bereit« Bruno Hartmann vor. Er hatte fich nicht versagen können, dem Freunde noch ern letzte« Lebewohl zuzurufen. Der junge Steuer- eontroleur war noch ganz entzückt von dem über- au« liebenswürdigen Empfange, der ihm, dem unverhofften Gaste, im Herbst'schen Haufe zu Theil geworoen! fttoner hatte nicht zu viel verheißen, auch die übrigen Anwesenden entsprachen feinen Erwartungen nicht nur, er sah dieselben in jeder Beziehung übertroffen. Son Dora Herbst'« tzi- schernung, der er in begreiflicher Spannung entgegensetzen, war er nicht allein überrascht, lontern völlig bezaubert.
XI« Doktor Äioner erwartungsvoll fragte; -Wie gefällt Dir meine Braut»' tief Hartmann hSchft» Lxiase- .Mensch! Du biß ttst Glücke pilzl »ubt es solcher himmlischen Wesen hier noch mehrere, bann glaube ich jetzt auch, daß es ich in diesem Grünau wird leben lassen.'
Und als Beide im Augenblick der Abfahrt dm letztm Htndtd.uck touschtm, konnte Bruno fich nicht enthalten, fie» Scheidenden nochmal» in da» Ohr ,n tannen: .Muß gestehe», Albert, Deine frei, »Ullge Trennung von einer ft teizendm Braut ist
mf Eheleute >c be» efitzunz, leb am «is«ar Uhr,
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Derchches Reich.
* Nerttu, 13 Ja». (Tagesbericht.) 6e. ™°I- ber Kaiser hörte heute »ach einet Promenade mit Zh. er Raj. der Kaiserin dte Vorttäge de, Krieg«. miuiaetS, de« 6gef8 de, Mililäikati.et», sowie bet Mluitzei» be« »gl. Hause», «beub» fand bat übliche Diner für bie «ottchaftet statt. — «iz-piüstoent «pah» (teiltnm), Oberlaib-SgeiichtSrath in Pose», ft al» «ammergerichtSrath a» la» Kammerzerlcht in «etlin verfitzt. Sem »aabat erlischt daburch nickt. — «I» Nachfolger be» verstorbenen Geh irne» R- gier»ng»raihe» Doh«e ist der Leitet ber Knast- «mmlunge» in de» Königlichen Schlössern zu Berlin, Jr. Paul Seidel, unter Belaffung i» seinen bi»> herigeu Remtern zu« Dttekiot deS Hohen,ollem- Museum» ernannt worben. — In Jena ist heut: ber OberlnubeigerichtSruth Krieget, ehemalig r
(Nachdruck verboten.)
Die Salon-Fee.
Roma» von A. Narb».
(Fottsamma.)
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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg nnd Kirchhain
^wiratn/n S*^w^itteu-^Martt^"^ " Jllustrirtes Sonntaasblatt. Sprech^nleu der RedÄtion:^lO^-lVui*SerMUta^6“11'
A<ckrigeu nimmt entgegen di» Expedition dieses Blatte», s»»i« die Annoncen-Bureanr von Haasenftein u Vogler in Frankfurt^a. M., Casiel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXII Roste in Frankfutt a. M., Berlin, München u. Köln; S. L. Daube n. t». in Frankfutt a. M., Berlin Hannover Pari»
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nettoeallifieialet RetchStuMbg oroueter für Srustabt- Souber»hausen, gestorben. — In Elbing starb bei Geheime »ornmerzteuruth Feld. Schtchan. In der von ihm errichteten SchtffSbauonstalt wurde da» erste eiserne Schiff t» Deutschland, der erste Dampfbagger und da» erste seefähige Torpedoboot erbaut.
* (Fürst Bismarck über die deutsche Politik) Heber den Fürsten Bismarck hatte Herr v. Bennigsen bei bem nationulliberalen Festmahl am sonntag u. A. gesagt: »Er ist schon bei lebendem Selbe eine historische Persönlichkeit geworden, ein Sttick unseres Holkslebeus, weiche« seine Bedeutung behalten, leben und forttviikeu wird in reu Entschließungen und Handlungen unsere» deutschen Sollt» Jahrhunderte laug I" Dazu schreiben nun die »Hamv. Nachr.*, da« Organ de» Altteichrkanzler»: ,3m Interesse von Reich und Volk ist zu wünschen, daß fich letztere Annahme be» Herrn v. Bennigsen stet, bewahrheite. Deutschland wird dann sowohl vor Schwäche nach Iun-n und Außen wie vor der Ge fahr bewahrt bleibe», dte Fürst Bismarck in seiner RetchStagSrede vom 6. Februar 1888 schilderte, tu bem er äußerte, daß frde Großmacht die anßnhalb ihrer Inter.ffensphäre auf die Politik anderer Länder zu drücken und etnzuwtrkeu suche, Macht und nicht Iutereffenpolitik treibe und auf Prestige htt» »ttthschafte. Auch die Fragen, die ber deutschen Politik auf koloniale» Gebiete gestellt find, werden ihre richtige Lö uuz nur finden, wenn ste vorn Stand- punkt ber deutschen Interessen behandelt und von Stein ftaffnngen durch Macht- oder P.eftigebedürfniß frei gehalten werde». Dte Hinptaufgabe der demschen Politik wird auch in der nächsten Zakuust immer darin besteh-n, den Frieden zu ficher» und die innere Entwickelung vor Störungen zu bewahre».*
* (Reichstag.) Der Reichßtag erledigte heute den Rest des Poft- und Teleg-aphenetat», wobei es bezüglich der Snballembeamten und der Sparsamkett bet Soft tauten noch zu kurzen Debatten kam Daun folgte der Etat de» R-tchSkauzler», bei welchem Abg «atth den R.tchskanzler zu einer AuSlaffuug Übei »tu Staub der Frage der WährungSkouferenz auf forderte, dieser lehnte aber für heute eine Antwort tb stellte fie jedoch für demnächst in «nsficht. Abg. o. «ardorff fühlte fich durch Barth's Aufführungen gereizt und reizte den Letzteren wtederum, so baß e» zu birekten Schimpfworten kam, von denen Präfi eit v Buol anfänglich dte einen, tie bt» Abg. v. Kardorff überhötte und nur dte anderen, die des Abg. Barth, rügen wollte; er rek.ifizi.te fich aber fchließ.ich selbst Der Etat de» Reich, la» gier» und der Reichskanzler
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PreiSl. höchst« [140 lenan, lbo' chttt i»dor- nmi<r ;. De»- cwiuch r
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