Mn
Erstes Blatt.
80 tu
E
t
i
'S
'-IX'.
w* pelt gt* Itlch«
(6791 tung.
>an<Iee atz (75lj
n. (lei. neue ' Psg e -W. 1SRL Bel6< 2 $lt. Bett« Pf.u. -fisch« rSflig) qxukuvt gtn lot
zurück»
ford
ter
al
etae, der toemtlttotten, »eiche Euer Durchlaucht am 1. April 1895 huldigen durfte«, das ®e« löbniß, die Errungenschaften großer Zeiten alle Zeit tu treuer Hut halten zu volle».
fand den mit patriotische« Enthusiasmus gegebene« Beifall der «»wesende«. Die letzte Rede bei offi ttelle» Theil» war ei« Spruch auf die Alma mater Philippina. Als schließlich dir Fidulitit proklamirt »ar, hielt Gott GamdriuuS die Zecher «och bis zu« frühe« Marge« zusamme«.
Die Feier «ah« ei«e« »»gekörte« Verla«f u«d dürste alle» Theilnehwer» ei«e erhebende Erinnerung bleibe«. Besondere Anerkennung verdient »och da» Arrange«e»t de» Ganzen; man «ar bemüht gewesen, fröhliche u»d «»genehme Stunden ,n verschaffen.
Nachdem «it der Wiedergabe der obizen Berichte der lokale« Pflicht genügt, lenken wir de» Blick unserer Leser h u »ach der Reichshauptstadt, »ach unierem Kaiserhofe, wo die Eri»»er»»g a» da» «roße weltgeschichtliche Sreigniß »it besonderer Pracht begangen wurde. AuS de« meS zugegaaceneu Spezial berichte» habe» wir folge»de überfichtliche Znsammenstrllung gemacht.
Die Jubelfeier i« weiße» Saale.
Die Gedächtuißfeier fa»d a»f Allerhöchste» Befehl i» feierlichster Weise i« Weißen Saale des Berliner Schlöffe» statt. Wie immer, so ging auch dieser Feier ein Gotte»die»st für die z» derselben geladenen Personen, sowohl in der Schloßkapelle al» in der Et. Hed»igkirche, darauf, »ach welche« die Geladene» sich i« Weiße» Saale de» Königlichrn Schlöffe» versa««elte». Die ReichStagSmitglieder nahmen de« Throne gegenüber «nfstellung, währe»i die Gr»er,litiit a» die Kap beiseite, die Minister und die sonst eingeladenen Personen gegenüber an die Fenstrrseite de» Weißen Saale» — »ach de» Lustgarten hi» — träte».
Die Mitglieder de» BuudeSrathe» hatte» sich »ach de» Gottesdienste tat Marinesaal »eben der vilder- galliite versammelt und von dort »ach dem Weißen Saale begebe», wo sie sich li»k» vom Throne auf- stellte». Ihre Majestät die Kafferi» und Königin Friedrich, die Prinzessinnen de» Königliche» Hause» u»d die fürstliche» Dame» hatte» sich in der Rothe» Sammtkammer versammelt u»d bettate» »ach de» G»tteSdie»ste »it Ihre» Gefolge» die Tribüne eef der Kapellensette de» Weiße» Saale», wihre»d die Prinze» de» Kö»igltche» Ha»se», sowie die Prtazr» au» souveräne» altfärftltche» Häuser» »ach de» Gottesdienste sich »ach der Rothe» Sammetkammer begebe» hatte». Seine Majestät der Kaiser und Ihre Majestät dir Kafferi» wohnte» de» Gottesdienste ta der Schloßkapelle bei. Nach demselben bettate» Ihre Majestät »it de» Allerhöchste» Gefolge die Kapelle» Trioüne. Die Persone» de» große» Borttttt», sowie aie zu» Trage» d.r Reich» Instguie» befohlene» Perso»e» hatte» fich »ach de» Gotte»die»ste ta der Bildergalerie eingefund-n, wohi» scho» vorher durch Eskorte 60» zwei Offiziere» «ad vier Ma»» der Garde» d» Sorp» die gedachte» Jnfignie» geleitet worde» Ware».
Nachdem der Reichskanzler Seiner Majestät de« Kaiser die Meldung erstattet halte, daß die Bn sam«ln,g i» Weißen Saale geordnet sei, begab fich der Kaffer unter de» großen Bortritt dorthin, wobei
Der Weiße Saal de« Königlichen Schlöffe», nach seiner prächtigen Renovation mit den herrlich aus- lesührtlN Plafonds und öen meisterhaft he-grstellten Statuen der preußischen Könige bot durch die illustre Versammlung ein Bild dar, wie e» sich wohl kaum glänzender jemals dem Auge ge« zeigt hat. Unvergeßlich wird es Jedem, dem ei vergönnt gewesen, dem festlichen Akts beiwohne» zu dürfen, sein.
Nachdem Seine Majestät der Kaiser und König auf dem Throne Platz genommen, hatten fich auch inzwischen die übrigen im Zuge bifinoli-hen Personen zu ihren Plätzen begebe». Die Prinzen de» Königlichen Hause» und die hier anwesenden Prinzen au» souverainen altfürstlichen Häusern waren zur Rechten de» Throne», vor die dort ausgestellte» Fahnen und Standarten getreten. Die Fahne de» 1. Barde-Rkgimente» zu Fuß und die Standarte de» Regimenter der Garde du Korp« standen unmittelbar hinter Seiner Majestät unter dem Thronhimmel. Die anders Hälfte der Fahnen und Standarten hatte link« vom Throne hinter dem Bundeirathe Ausstellung genommen. General-Oberst Frh. vonLoS hatte sich mit dem Reichrpanier recht», der Krieg»- Minister Bronsart v. Schellendorff mit dem Reichsschwert link» hinter Er. M. auf die mittlere Thronstufe gestellt, während Fürst Anton Radzioill die Krone auf da» recht» vom Thronseffel zunächst iehende Tabouret, der General von Werder da» epter auf da» link» stehende Tabouret, der General-Adjutant Graf von Lehndoiff den Reich«- apfel auf da« zweite recht« stehende Tabouret und der General-Arjulant Graf von Wedel da« Reich«- nstegel auf da» zweite link« stehende Tabouret gelegt und fich auf die unterste Thronstufe den betreffenden ReiL«instgnten zur Sette gestellt hatte». i)te General-Lieutenant«, welche da« Reichtpanier begleiteten, warm recht« auf die unterste Thronstufe n der Nähe de« Reichspanier« getreten, die Erkorte- Osfiziere zu beiden Setten de« Throne« bi« an die Wand zurückgezogen; der große Vortritt hatte bei dem Eintritt in den Weißen Saal Spalier gebildet und e« waren nur die Obersten Hofchargen, welche den Rttchsinstgnien unmittelbar voranschritren, bi« an dm Thorn vorgegangen, zur Rechten ihren s ffatz einnehmend. Da« Gefolge der Allerhöchsten und Höchsten Herrschaften blieb an der Fenstersette oe« Weißen Saale«, nach dem Lustgarten hin, zurück, nur der dienstthuende General-Adjutant ®t. M., General-Lieutenant von Pleffen, war zur Rechte», cer Flügel-Adjutant zur Lmken de» Throne« getreten.
»Hoch Sturmer flüzel rausche»', ließe» noch eine Weile die Gebaute» der A«wese»be» bei de« Altteich». kanzler weile» Wetter «ahme» sodann »och bo» Wort der Kurator der Universität, Herr Geh. Oberregieruig» Rach Stei»»etz, zu etae« Toast auf die Rarburger Studentenschaft »»d Herr Prof Dr. Fischer, der fich die Z»sti«mu»g der Versammlung zur Ab- sendung etae« Telegramm« en Se. Majestät de« Kaiser u«d a« Se. Durchlaucht bt« Fürste« Bismarck erbat. Der Wottlaut des erste«
Setaer Majestät dem deutsche« Kaiser fexbet die zur 25jährige« Jubelfeier der Wiederaufricht»»g de» deutsche« Reiches verei«igte Stude«te«schaft der Universität Marburg u«ter de« Geiöbniß ««. wandelbarer Treue ehrfurchtsvolle Huldignng.
sowie der Wortlaut de» anderen:
Setaer Durchlaucht de« Fürste« Lis«arck erneuert die zur 25jährige« Jubelfeier der Wieder- auftichtung bei deutschen Reiches, zu welcher Euer Durchla»cht weise n«b tharkräftige Mitwirkung so wesentlich beigetrage« hat, nach begeisterter Rede
der glänzende Zug folgende Ordnung aufwie«: Lorauf schritt die Schloß Garde- Kompagnie, der di« zur Feier befohlrnkn Fahnen und Staudarte» folgte». Hinter denselben schrtt.-e» die Hoffonriere, dann folgte« die Königliche» Hofpage«, die Hof-, die Vize Ober-Hof-, die Oher Hof- nab die Oberste« Hof- charge«, paarweffe, die jüngste« voran. A» die Oberste« Hofcharge« schlöffe« fich die nachßeh-nd ansgeführte« ReichS-Jnfignie», paarweise, «äwlich:
». Da» ReichSinstegel, auf einem Kiffen von drap d’argent, getragen von dem General • Lieutenant, General-Adjutanten Grafen von Wedel,
d, das entblößte Reichsscbwert, aufrecht getragen von dem Kricgsminister, General der Infanterie Bronsart von Schellendorf, und rechts davon:
e. der Reichsapfel, auf einem Kiffen von drap d’argent, getragen von dem General der Kavallerie und General- Adjutanten, Landhofmeistcr Grafen v. Lehndorff,
d. das Scepter, auf einem Kiffen von drap d’or, getragen von dem General der Infanterie, General- Adjutanten von Werder und rechts davon:
e. die Krone, auf einem Kiffen von drap d’or, getragen von dem General der Artillerie und General, Adjutanten Fürsten Anton Radziwill,
f. das Reichspanier, getragen von dem Generalobersten der Kavallerie, General-Adjutanten Freiherrn v. Los, welchen die Generallieutenants von Klitzing nnb Graf von Wartensleben geleiteten.
Zur Rechten und zur Linken wurden die Jnfignie» von den bereit» erwähnten Offizieren der Garde du Korp« e«kortirt. Unmittelbar hinter dem Reicht« panier schritt Seine Majestät der Kaiser und König, gefolgt von den Prinz;n de» Königlichen Hause« und den hier anwesenden Prinzen au» souverainen altfürstlichen Häusern. Den Schluß de« imposanten Zuge» bildeten die Generell- Adjutanten, die Generale und Admirale ä la suite und Flügel-Adjutanten, der Minister de» Königlich-» Hauses, der Geheime Kabmeisrath Seiner Majestät und das Gefolge der Höchsten Herrschaften.
Aiueigen nimmt entgegen die Lrpedition dieses Blattes, sswie btt Annoncen-Bureaux von Haasenstein u Vogler in Frnnkfurta. M., Lasset, Magdeburg und Wien; Rudolf HII Moffe in Frankfutt e. M., Berlin, München u Köln; ®. L. A1* Daube u. Co. in Frankfurt M., Berlin Hannover Pari»
öchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain Jllustrirtes Sonntagsblatt. -»£0^
reiner, I Rohr- [1141
r-p"
>e» Be« (1S38
MW 6#
ft 4, in und
[318 mHen- de« Ge- (747« t 21.
•eiten werde» sauber
«rg. onig
r Pfd.- npfiehll ldt.
uenl
Haus i ta bet [849 rtnbti tri, «It ckaufm, au die
<837
« ÄXi . froa. triatto» jonbexi vtll» werde» [«62«
itt kitten änve, leschin,
Staatsmann und besten Bürger. In da» Hoch auf den Altreichskanzler stimmten die Versammelten kräftig ein, ebenso in den Gesang de« nun folgenden dem Fürsten gewidmeten L-.ede« .Heil dem Mann Die Feier des R-ichsjubiläums. £ XÄfÄ 2T.L • 318 am 18. Januar vor 25 Jahre» zu I St. Majestät den Kaiser und den Fürsten Bismarck, Lersaille, i» feierlicher Weise die Kaiser-Proklamation! wurde lebhefte Zustimmung ertheilt. Da« erste ßattfand u»d fich mit dieser die Wiederauf:ichttmg I hatte folgenden Wortlaut:
bei deutsche» Kaiserreich« vollzog, da brauste durch! 8®. Majestät bringen die zur Erinnerung»- zmz Deurschland der Judrlrus de» begeisterte» I feier der W eoererrichtung des deutschen Reiche» ver- Lölkes, bei auch ta bei Herze» aller Deutsche»! einigten Bürger Marburg» ihre allerunterthäniaste jeiseit» der Meere euthustastische» Widerhall saus.! Hulligung.
Das lauge vergebe», erhoffte Werk war i» etaerl Landgerichtsrath Gleim
Stift zur Wahrheit geworden, wie kein Sterblicher Das zweite Telearamm- lautete- A erwarten toxite. Da, deutsche Kaiserreich, deffen “
Wedergang vor jetzt 90 Jahren erfolgte, war weit! k ~te jur ErmnerungSferer der Wiedererrichtung glänzender al, ftüher wieder erstanden, und die! deutschen Reiche» vereinigten Bürger Mar- jdo»e deffelbe» trug »u» jener aufopfernde Königliche! «U^nden Euer Durchlaucht in nie endender HeldcngretS Wtlhei« I., be« Deutschland feint Dankbarkeit ehrerbietigsten Gruß, glänzende Wiedergeburt verdank. Deutschland war! Landgerichtsrath Gleim,
««i'igt ! Die schwarz weiß rothe Fahne entfaltete Den letzten Trinkspruch, der unserer Armee galt, sich glückverheißend i» allen Theilen des »»» so hielt Herr Universität »Buchhändler Oscar Ehr' nächtige» und großen gemeinsamen Vaterlandes, und Hardt- Derselbe g-oachte zunächst der Mit- neun König Wilhelm I. nach der stegreichen Schlacht kämpftr von 1870/71 und feierte dann unsere in Seda» an die Königin telegraphirte: „Welch'!Armee clt den Kern des deutschen Volke», al» eine Wendung durch SolteS Fügung!', so dürste! Deutschlands Stolz und Stärke Da» Hoch tarn' Kst jtdes treu de» Vaterland schlagende deutsche I frä tiger: Widerhall. Kommerslieder und Musik- Herz in tiefster Dankbarkeit gegen den Höchsten diese! stücke wechselten nun in bunter Reihenfolge mit- Worte fich selbst zu eigen mache». Und da» haben! einander ab und hielten die Theilnehmer noch «ch die deutsch denkenden und dentsch fühlend:«!mehrere Stunden in animirtester Stimmung bet- Herze« gethan, der Geburtstag de» Reiche» ist, »it Hammen.
früSL'»eS“Wb “S“ Eine» großartige» Verlauf »ahm fernerhta der Werall »»ter freudiger Begeisterung uns in gehobenerIKommers der Marburger Studentenschaft, BfltTbe”' .«d btI Museum, s-ale stattfand. Kan« vermochte
«S t« alten Vater lande die Jahreszeit gewiffe! letzterer, der mit Bannern, Wappen nnd sonstigen Grenzen für die Gedenkfeier gezogen, die festliche»!Emblemen, sowie mit friste» Grün überreick at» waren zumeist auf geschloffe»e R仫e l schmückt war und in welche« fich vor d-r Bühne ein btt Eegnst-rung hat es keine» Hain erhob, in be* die Büsten btr großen Männer
, c n . unserer großen Zeit aufgestellt waren, die Fülle der
Betrachten wir, naheliegend, nun zuerst den Der-1 Akademiker, unter denen fich auch manche» alte Mf de» Gedenktage» in unserer lieben Stadt! Semester befand, zu faffen. Die Korp», Verbindungen »arburg, so kann von vornherein be«erkt werden,!und Vereine waren so vollzählig wie sonst selten «ß die hier veranstalteten zwei größeren Feier» von! erschienen. Der akademische Lehrkörper, sowie Ehren chll patriotische« Geiste getragen waren und erkennen I gäfte, Militär« ,c. waren in großer Zahl vertt-ttn: «eßen, daß auch weiterhin treu gehatten werden wird! die Galerie zierte ein reich.r Damenflor. Um V,9 ^Kaiser und Reich. Die Bürgerschaft hatte!Uhr wmde der Ko««er» dnrch da» Präfidium str ihre Veranstaltnng den „Saalban' erwählt, der welche, die Bnrschenschast „Alemannia* inne « ein festliche» Gewand gekleidet war. U« */,9 Uhr | hatte, eröffnet und gleich darauf brauste Ernst Moritz ttlffnete dort Herr Landgericht-rach «lei« de»!Arndt'» „Sind wir vereint zur guten Staude* mrger.Ko««er», zu welche» fich eine zahlreiche! mächtig durch die Räu«e. Darnach ergriff der »dettaehmerschast eingefunden hatte. Sine Reihe!Prüfident be, Komm-isiS, Herr stuck, phil. Götte «n «ereinen »ar in corpore erschienen, auf ber (Älewonnta) da» Wort zu einer vegrußll»g»rede «üerie hatte eine Anzahl D««en Platz genommen. I in welcher er allen Erschienenen, be« akademischen wr Präfidirende begrüßte die Erschienenen und sprach! Lehrkörper und den Ehrengästen einen herzlichen »er die Pflege de» deutschen Wesen». Nach de»!Wtllk-m« entbot Er süh-te an«, daß die deutsche «sang de» Liede, „Sind wir vereint zur guten! akade«ttche Jugend mtt Stolz da, bettnchie, »a« vtuude erhielt Herr Generallieutenanl g. D. vo«!unsere Väter erreicht, und gewillt sei, ihnen ta den oartenwerffer das Wort zu« ersten Trink-1auten Thaten nachzueifern und fich ein-, bentfdun ®’• Mojestät be* Kaiser galt. I, Manne« würbig ,n zeige». Ei» Salamander folgte, men Ausführungen, welche die Versa*»elten! Nachdem sodann „Deutschland, Dertschland über »-end entgegennahmen, feierte Redner Se. Mojestät! Alle«* verktange« war, nah* der Rektor nnserer S t" JQott M Ät4t», der Gesetzmäßigkeit, Universität, Herr Geheimer Mediztaalrath Prof. Or. « Frieden», er erinnerte an die Transvaal-!Küster, zu längerer Rede da« Wort Er mgänge, bei denen England von Er. Majestät auf »ab hierbei eine Würdignng der große» Waffe» ^gesetzmäßigen Weg gewiesen worben. Redner thate» unsere» Volke» und flocht einige periö.ltche «tte mit einem begeistert aufgenommenm Hoch auf! Feld,ngSerlebniffe *tt eta. Besonders weihevoll se, S Rajjer' welchem man die Nationalhymne folgen | der «ft gewesen, be* er persönlich beiwohnen durfte »ch. Nachdem auch da» Lied „Deutschland über | die Kttserpioklamatton, und wa» unser großer Kaiser «e« verklungen, nahm Herr Oberlehrer Dr | damals gewünscht und erstrebt, „ein E h,lter bei «ttnge da« Wort zum zwettm Tnnkspruch. Er S-ieden« zu sein*, habe fich ja erfüllt, denn auch «tändelte einen kurzen Abriß von der bewegten »»ser jetziger Kaiser sei treulich tu die Fußtapfen «rzangenheit unsere» Vaterlande», be* deutschen | seine» Ahnen getreten. Se. Magnifieenz wandte fich ^twerkämpfer» bi» zu dem im Jahre 1871 er-1 sodann direkt an die «ommttitonen «tt der Mahnung Wen Znsammenschluß der deutschen Völker zu, daß sie, wie fie sich ihre polüische Meinung auch dereinst ^em ernigen deutschen Reiche unter Preußen« | bilden würden, über diese stet, da» Vaterland und Wrung. Er schloß mtt einem Hoch auf da» deutsche! de» König nnb Kaiser stellen möchten. Denn der da, Vermächtniß der Kämpfer von 1870/71.! Kaiser, und zumal unser jetziger, stehe' nicht nur M eine angenehme Abwechselung hatte der Se-!infolge der Geburt, sonder» auch d»rch setae» Geist mgverein „Llederverein* gesorgt durch den Vor-!als erster da. Ihm u»d dem Baterlande aalt io- twerer Lieder „Dir möcht ich diese Lieder!da» da» Hoch, da» mtt »egeistenrnz «»gebracht m ,run^ »&öre »n« Öetmttnta*. Mit rauschen.! und erwidert wurde. Die Natiouatthmne schloff wurde den Sängern gedankt, sodaß fich diesen, de» feierlichste» Theil des Abend», «ns Mben zu einer Zugabe verstehen mußten. Den Fürst Bismarck toaste Hen stuck, phil. Frank gWen Xmnpr«^ hielt Herr Kaufmann Carl (V. D. St), ihn feiernd al, de» Gründer nnsere« ^"ck. Derselta galt dem Allreichskanzler Fürsten geetate» «atseneiche,. Ei» brausende, Hoch «d Herr Storck feierte den Fürsten al« den Zengniß, wie sehr fetae Sorte Alle» an, der Seele r’tameijter de« deutschen Reiche«, al« ben größten! gesprochen waren, Salamander und da» Bismarcklied, :
Erscheint täglich außer an Werttagen nach Sonn- und CVA <
SäTfe; M'äzä L-K «g Ltarburg, ÄÄÄtfÄ Dienstag, 21 Januar 1896.