Mn
Erstes Blatt.
wurde die Debatte geschloffen nxb der
bereits, wie
wonen.
an,
D)
rsll-
Rei-
>81
W
8g
habe, derselbe möge auch Nicht au der der Freuude de» Artragss Kanitz
r die und
gen,
gen
re f. talt, • die
Bevölkerung GestiNURg zweifeln.
Danach
mH ibex (74
B 2k
berg (Reformpartei). 68 kommt sofort wieder zu einer Scene und zwar zwischen de» Redner und dem StaatSminister von Hcimmerstei». Der Abg. Lieberwarn begann nämlich damit, dem Staats Minister nachjusagen, letzterer sei früher ein Mitglied bei Landes der Landwirthe gewesen, gegen welche Behauptung sich Herr v, Hammerstein sofort erhob. — Später giebt Redner zu, daß der Minister für Landwtrthschaft ein warmes Herz für die ländliche
Antrag Kaitz, wie oben bemerkt, abgelehnt. Das HauS vertagte fich darauf bis Montag.
!Ü.
dm
Aus Marburg und Umgegend.
• Morturg, 18. Januar. (Gedenktafel des de,tsch.französischen Sri eget.) Saiserproklamirung zu Versailles. — I« Norden Sefeckt bei Tertly Poeuilly zwischen Peronne und St. Quentin. — 3« Südosten Rückzugsgefecht der Franzosen bei Montbältard.
er» W
m bes Gar m
» i. (66 rtf
icke liebe» rfer *. w. bei
Ird- itadt ach-
* (Parteiwesen.) Der Elferausschuß der Konservative» beschloß eine Erklärung, wonach der Ausschuß über die Hammetstein Sache nicht so recht« zeitig unterrichtet war, mm zu Hammerstetn'S Verhaftung beizutrageu.
** Arustrelitz, 17. Januar. (Amnestie.) Der Großherzog hat durch Guadenakt alle» den« jeuigeu Persone», welche bis zu« 18. Januar ein« schließlich zu Freiheitsstrafen von nicht «ehr als »echs Wochen oder zu Geldstrafen bis zu 150 Mark veruktheilt find, diese Strafen, soweit fie »och nicht vollstreckt find, und die rickständigen Koste» erlassen.
•* 17. Ja». (Amnestie.) Et»
StrafetL-6 erging am 18. Januar für alle dir zu 6 Wochen Gefängniß »'er 150 M. Geldstrafe Verurteilte», wen« die Sttafen noch nicht vollstrickt find.
** Hera (Neuß), 17. Januar. (Amnestie.) Cer Fürst hat alle Personen amnestirt, welche z» Freiheitsstrafen bis zu sechs Wochen bezw. zu Geldstrafen bis 150 Mark verurtheilt find.
er, 1485
S‘/2% tr ftüiti nbarui
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes, s»wie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein u Vogler in Frankfurt a. M-, Cassel, Magdeburg und Men; Rudolf XXII. Habra.
Moffe in Frankfutt «. M., Berlin, München u. Köln; E. L. ‘ 'Vu,*i ü
Daube u. Co. in Frankfurt a. M, Berlin Hannover Paris
Deutscher Reichstag,
* Aertt«, 17. Ja». (18. Sitzung) Im Reichstage wurde heute die gestern begonnene Debatte über den Antrag Kanitz fortgesetzt und »och »ie vorher ist es dabei so lebhaft zugegaugeu; die Neiunnß» Verschiedenheiten platze, recht heftig auf> «chlmLer. Das Resultat der Berathung war, wie Per schon vorausgeschickt sein mag, Ablehnung des Antrages mit 219 gegen 97 Stimmen. Dieses an und für fich betrübende -rgebniß wird jedoch die Landwüthschaft nicht abhalten, auch fürder hi, energisch für ihre Forderungen und eine Besserung ihrer Lage ei»zutreten.
Ausland.
Hesterreich-Ilugemr.
* Wie», 17. Jan. (Vom Thronfolger.) 68 scheint j-.tzr erwiesen, daß der österreichische Thron- folger, Erzherzog Franz Ferdinand d'Eße, an Tuderkeln i« «chlkopf, und zwar bösartiger Natur, l tdet. Sein Zustand soll alle Hoffnung auf Heilung assschließen.
Die bereits mehrfach erwähnte
illustrirte Festnummer
zu« Gedächtniß an die Neuerrichtung des deutschen Kaiserreiches ist der heutigen Auflage für unsere sämmtlichen Abonnenten heigelegt.
Atalie».
* Htom, 17. Jan. (Abessinien.) Wie el frißt, ist jetzt die gesammte italienische Streitmacht rm Lorrück.» gegen die «besstnter begriffen. Ob diese zu einer Feldschlacht fich stellen ober weiche» werde», bleibt »bzuwarte». Jedenfalls ist der Stet» an» in's Rolle» gekommen und wird die 6utscheidu»g valv falle».
flenommen haben, find nöthig gewesen, um das umfassende Werk zu Stande zu bringen. Um so glücklicher bin ich, dieses der echten Begeisterung für dal neu geeilte Vaterland entsprungene Werk gerade jetzt au den Reichstag bringen zu können, in den Tagen der E htnentrgifekr en die grabe Zeit, der mir da« Reich verdanken. (B «vo 1) Getragen von der nationalen Idee, welche der Schaff.ng dr ei gemeinsamen bürgerlichen Gesetz S zu «runde liegt, haben die verbündeten Regierungen dal Ihrige gethan, damit der Abschluß deS umfaficnden GesctzgebungSwerkel zu Stande käme. Wenn nunm hr der Reichstag an die verfafluvgSmäßige Prüfung der Aufgabe herantritt, so wird er, wie ich zu Haffen wage, von der gleichen Hingebung geleitet werden. Geschieht solche!, dann wird die Z it der E-- innerung en die großen Tage, da dal Reich enlstar d, auch die G-buitlstunde werden für das gemeinsame Recht, bei die Einheit noch weil» festigen soll. Jndeß w-rde ich den Entwurf dem Herrn Prästder ten überreichen, ES ist mein herzlicher Wunsch, daß die Berathurgen del ReichktageS den Hoffrungen der verbündeten Regierungen entsprechen werden. (Bravo I)
Nachdem darauf bet Präsident Freiherr v. Buol i* Name, der Hause» die BeieitEigkttt a»8- gesproche, hatte, fich bem Werke ungesäumt und mit gauzer Kraft zu widme», trat ma» wieder i, bie Tagesordnung ein. StratSmiaister Freiherr v o » Ham »er stet» leukt »ochmalS die Aufmerksamkeit auf bi» Punkt, um bei eS fich bei bet Ausführbarkeit deS Antrages handelt. Ei» ähnlicher Antrag, in Frankreich durch Sozialisten eingebracht, sei dort mit sehr großer Mehrheit abgelehnt worden. Der Zweck deS vorliegenden «»trage» sei nicht allein, de» Preis zu heben, sondern ihn festzulegen und eine Krnkvtrenz auSznschlKßee. Damit stimme man bei sozialdemo- krarischen Wirthschafisordnung zu. Redner glaubt nicht, daß brr Niedergang bet Getreidk preise von Dauer sein werbe und führt einige Gründe für feine Meinung an. Die Preisbildung sei aber nicht der einzige »rund bet lanbwirthschafilichen Krists. Di- klein u Mittel seien sehr wohl geeignet, zu einer Besserung der Lage beizuiragen, »nb ihr Bortheil sei bie schnelle Hilfe für die Laudwirthschaft. Der «n trag «an tz vergesse ganz die E tichädignngen, bie «o» doch zweifellos weite» Jnieress »kreisen zahle» muffe. Der Redner »ahnte zur ruhigen obj.kuven Behandlung der laubwtrihschaftlicheu Frage. — «ährend Cent:»» und linke Seite bei Hause» Bravo rufen, zischt die Rechte a» Schluß bet Rede. Sine starke Unruhe herrscht im Hause. Cer sozialdemokratische Redner Herbert kann fich Anfangs nicht verständlich mache». Em großer Th-il bet Abgeordnete» »erläßt den Saal. Abg. Herbert begrüßte schließlich den Antrag als eine Förderung bet sozialdemckiatischen Ansichten. — Da» Wort erhält bann bet Staatsminißet Fthr d. Hammetstein, um zu erklären, daß er in (einet Verurtheilung nicht bie Konservativen, sondern bie Agitatoren für be» Antrag gemeint habe. — Darauf giebt bet Abg Fthr. v. Manteuffel »e» schmerzlichen Gefühle An,druck ibet bie Be- z-ichnnng „sogenannte Konservative" durch einen preußischen Minister. Die ganze konservative Partei stehe mit zanz wenigen Ausnahmen hinter dem Anträge Kanitz. — EtaatSministrr Freiherr von Hammetstein wieberholt, baß er nut bie Agitatoren gemeint habe, nnb biefe legten doch Werth daraus, nicht mit den Konservativen «18 politische Pan ei identifizirt z» werden. — Abg. von Kardotff (Reichepartei): Bei der schwere» Noihiage bet Laudwirthschaft sei es zu entschuldige», wen» einmal ein scharfes Wort falle. Die Bet- |a»«Innge», welchen «ebner beigewohnt habe, seien ehr objektiv gewesen. Die Dnichfuhtnng beS An trage» Kanitz sei wohl von der Regierung z» be wältigen. Den Sozialdemokraten liege am Verfall der »entschen Bauern. De» Abg. Rickert gegenüber •äffe bemerkt »erben, daß ganze Lö fer in ben egten Jahren zu Grinde gegangen. Den Rational liberalen dürste die Gegnetfchast zu» Anträge Kanitz nicht zu» Bortheil gereichen. Die Haltung des Sentru»» sei bebauet»* Vielleicht könne »an unter Zustimmung von Oesterreich »nb Rußland auf da» seewärts, aul Länder» mit »nterwerthlger Valuta er»gehe»de Getreide eine» erhöhte» Einfuhrzoll lege». Wit hätte» alle» Gru»b, unsere ländliche Bevölkerung zu erhalten. — Abg. Richter (Fceffg. Vereinig.) wendet fich gegen die Unnatur, bie nach be» Redner» Meinung be» Anträge bas Gemeingefährliche giebt. Am Schluffe einer längeren Rede empfiehlt der Ab ! leorbuete Ablehnung des Antrages — «ach einer ange» Reihe von persönliche» Bemerkunge» erhält bas Schlußwort Abg. Li eher man» v. Sonne»«
Ans rem Ganz bet Verhandlungen sei Folgendes WVUawähnt:
Sing« »stund,
Deutsches Reich.
* Merkt», 17. Jan. (Tagesbericht.) Die Kaiserliche« Majestäten besuchten heute die Gedächtnißfeier i» der Kaiser Wilhelm Gedächtnißkirche. Nach dem König!. Schlosse zurückgekehrt, wurde bann programmmäßig das Fest de» Schwarzen Adlet otdens gefeiert. (8ergl. unten.) — Der Kaiser hat dem Reichsgericht in Leipzig seine Büste in Bronze gewidmet. Dieselbe wirb am motgeud-n Sonnabend i» Hauptfitzungisaale in Gegenwart der Mitglieder de» «eichlgerichi» und der Reichrauwalt- schaft enthüllt werde». — De» Mitglieder» de» Reichstage» fi»d heute die Einladunge» zur morgende» Feier im Berliner Königl. Schlosse zu gegangen, «l» Fraktion werden ihr nur bie Sozial bemokraten fern bleiben. Der Gesammtvorstaub ist vo» Reichskanzler für Dienstag zu» Tiner geladen. — Das Präsidium de» preußischen Abgeordnete»' Hause» ist heute von bet Kaiserin Friebri» empfange» worbe». — Der hanseatische Gesa»bte Krüger ist gestern Abend plötzlich an Magen blutung erkrankt und heute Nachmittag gestorben.
• (Fest bei Schwarzen Ablerorbens.) Gegen bem bisher üblichen Gebrauch ging bet Heun vollzogenen Investitur bet netten Ritter des Schwarz-» AdletotdenS eine kirchliche Gedächtnißfeiet voraus die in bet Kaiser Wilhelm Gebächtnißkirche vollzöge» würbe, nnd bet sämmtliche Ritter des Schwarzen AblerorbenS, soweit fie in Berlin anwesenb und nicht beurlaubt find, und alle hier und in Potsdam dienenden Mitglieder souveräner deutscher Fürsten- Häuser beiwohnten. Die gottesdienstliche Handlung trug einen lithurgischen Charakter. Oderkonfistorial- rath Köhler knüpfte in seiner Aniprach t an bei jüngst erfolgten Tob deS ältesten Ritter» be» Schwarzen Adlerorden», deS Prinzen Al,runder von Preußen, an und gedachte der hohen Verdienste der entschlafenen Ordensritter, in erster Reihe de» Kaiser» Wilhelm und de» Kaiser» Friedrich. An die Feiet in bet Kirche schloß sich die Javestitnr bet neuen Ritter be» Schwarzen Adlerordens, deS General adjatante» Grafen L.hnbotff, be» Generaladjutanten o. Hahnke nnb be» General» bet I«sanierte v Schlichting. Die Investitur faub i» Rittersaal be» Königlichen Schlöffe» statt. Der Kaiser ertheilte den Ritterschlag den neuen Rittern, al» deren Patheu bet Generaladjutaut Fürst Anton Rabziwill nnb bet SiaatSministet Graf Eulenburg handelten. Auf bie Jnorstttur folgte eine Kap tttfitzaug be» Orden». Prinz Albrecht von Preußen wat durch eine leichte Uaräßlichkeit verhindert, de» Feste bet» zuwohukn. Dagegen wat Prinz Friedrich Leopold, der nebst seiner Gemahlin für die nächsten Tage in feine» hi-stgen Palais em Wilhelm»protz Wohnung genommen hat, bei bet Feier zugegen. Abend» fand an» Anlaß der Investitur im Schloß ein Diner von etwa 60 Gedecken statt. Auch die Ädferin Friedrich nah» an demselben Theil.
* (Einen Gnadenerlaß au Militär- Personen) veröffentlicht da» Armee-Letordnung» blatt. Der Erlaß lautet: „Ich will, um den Tag an dem vor 86 Iahten die Neubegtüudnug de» deutschen «eiche» erfolgt ist, auch hinsichtlich bei Armee durch einen Akt der Gnade zu bezeichnen, denjenigen RilitSipersoueu, gegen welche bi» zum heutigen Tage im Bereiche der preußischen Mtlttäroer» waltung 1) Strafen im DiSzipliuarw-ge verhängt find »der 2) durch ein Militärgericht auf Fteihest« strafen von nicht »ehr al» sech» Wochen »bet Geldstrafen von nicht mehr als 160 Mark oder beide
vereinigt rechtskräfttg erkannt worden ist, diese Strafen, soweit fie noch nicht vollstreckt find und die noch rückständigen Kosten in Gnaden erlaffeu. AuSgeschloflen von dieser Gnadeuerweisung bleiben: 1) Die wegen Beleidig ug, Vorschrift»widriger Behandlung ober Mißhandlung Untergebener verhängten Strafen; 2) Freiheitsstrafen, neben denen zugleich auf eine militärische Ehrenstrafe erkannt ist; 3) Die gegen FahneuflSchtige i» UngehorkamSverfahren veriängten Geldstrafen. Ist in einer Entscheidung die Bet- nrtheilnng wegen mehrerer strafbaren Handlungen ausgesprochen, so greift diese Gnadenerweiftng rnt Platz, fef tn die Strafe inigefaemt da» oben be» Zeichnete Maß nicht übersteigt. Berlin, 18. Januar 1896. Wilhelm.' Dieser Erlaß ist drahtlich gemeldet, vo» „Vorwärts'
veröffentlicht
Wie die „Post' höit, wird wegen dieser nuverantwortlichen Indiskretion die allerstrenxste Untersuchung eingeleitet werden, die für die Be» theiligten sehr unangenehme Folgen haben dürste, da man an maßgebender Stelle gewiß nichj» versäumen wird, em den Schuldigen aur findig z» machen. Die Untersuchung dürste fich besonders auch auf die Angestellten der Druckerei erstrecken, in welcher der Erlaß gesetzt worden ist,
Reichskanzler im Namen Seiner Majestät dir iubringung de» Entwurf» eines bürger chen Gesetzbnche» mit folgende» Worten:
Meine Herren 1 Im Auftrage Sr. Majestät del Kaisers lebe ich Ihnen hiermit den Ärteuxf eines bürgerlichen chtzbuchel für dal deutsche Reich (Bravo l) zur Verfassung!- •tilgen Beschlußfassung. Dem Gesttzentwurs» ist eine chrift beigegeben, in welcher die wichtigsten Puntte Einwurfe» unter Vergleichung mtt den bisherigen »zuständen im deutschen R-iche begründet und erläutert d-n. Dem Wunsche der veibüudeten Regierungen würde entsprechen, wenn da» bürgerliche Gesetzbuch auch gleich- mit einem EinführungSgesetz beratben würde. Diel VführungSgesetz wird eine Reihe allgemeiner Bestimmungen alten, bie tn dem Gesetzentwürfe selbst leinen Platz Es wird vor allen Dingen diejenigen Rechtebezeichnen, auf welchen ben Landelgesetzgebungen einzelnen Bundesstaaten wie bisher freier Spielraum Itaffen »erden wird D«S Einführungsgesetz hat die Bedungen im BundeSrath noch nicht durchlaufen, ich hoffe , Ihnen ten Entwurf in den nächsten Tagen zugehen zu können. Meine Herren t Mit der Ausarbeitung bürgerlichen Gesetzbue^S haben Vie verbündeten Ne- »urvngen eine Aufgabe erfüllt, welche ihnen durch gemeinsame Beschlußfassung deS BundeSratbeS und des Reichl- bald nach der Auflichtung bei deutschen Reichel geworden ist. Schw re hmgebunglvolle Arbeiten, an nicht nur die zunächst berufenen VerttauevSwänner,
ru auch weite Kreise der bürgerlich« Gesellschaft TheU
Parlamentarisches.
Deutscher Reichstag.
Die Budgetkommission hat die Berathung bei Postetatl zu Ende geführt und im Ertraordlnariu» die Forderung der Regierung genehmigt. B-willigt wurden die eiste Rate zur Herstellung eine» neuen Dienstgebäude» in Zerbst 86 000 SR ; zur Vergrößerung bei Postgrund- üückr in Biomberg 168 460 SR.; zur Erwerbung eine» Grundstücks in Großenhain 180 000 SR.; Vergrößerung del Gru. dstücks in Halberstadt 17,614 HR.; Erweibuug eine! Bauplatz-S sür ein neue» Dienstgebäude in Karlsruhe 840 000 M.; Bauplatz in Rheydt 175 810 SR, Auch der Etat der ReichSdruckciei wurde unverändert genehmigt!
i fine vnr wünschen und hoffen, baß, wenn der An- ter8'. N heute fällt, daun auch fein Schicksal für immer iver-1 besiegelt ist. (Rase rechtl: Neiu l) Der »vgeorbuete
\ Begreift, daß der Niedergang der Kornpreise in \ Veiten Kreisen Besorguiß Hervorrufen »üffe. Wa-
volle man aber dem schwer daruieberliegenbeu Handwerk sagen, wenn auch dieses eine Sicherheit «sprechend dem 6orliegen b:n Anttage fordere. Auch fie Textil- und Eisenindustrie hätten schwere Krisen fiachgemacht, ohne solche Fürsorge zu fordern. Alle febriler Hü ben aus der Annahme des Anträge» ! feusktzueuzen ziehen, bie mit dem sozialdemokratischen roll- • feaate identisch seien. Die Agitation für den Antrag Kaaitz sei leibet in verhetzeuber Weise bttritbtn und habe ar». - lediglich den Sozialdemokraten Freude bereitet, 0 ' fie auf die Uneinigkeit der bürgerlichen Parteien 1 stchueteu, um bald lachende Erben zu werden. So Tri-1 jfefe es nicht weitergeheu. Es sei wünschen»»mH, 1 «6 der Antrag mit großer Mehrheit vom Haufe Melehnt werde. Dagegen sei die Mstwitkung aller MtSerhaltendeu Parteien und der «giernng zu Wen, wo e» fich um ausführbare Anträge zum l.v.\ festen der Laudwirthschaft handele. Während der febe de»Abg. Bennigsen hatte Fürst Hohenlohe fi» Saal betreten. Al» ersterer geenb t, verkündete
3m Namen der Polen erklärte Fürst R adziwil l, seine Freunde den Antrag nicht als ein geeignete» ttel zur Hilfe für die Landwirih chrft betrachteten l aber der Meinung seien, daß die Verwirklichung ieS Antrages verhängnißvoll für unsere soziale und
vstthschaftliche Entwickelung »erben müßte. Der «tionalliverale Abg. v. Bennigsen führte au», daß auch seine Parteigenoffen mit wenigen Au» Mimen gegen den Antrag stimmen werden. Er
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain Dm« d Varl g ^Edattion^uud ^pedittonl^Martt^tt^"^j""“1 Jllustrirtes Sonntagsblatt. Sprechenden der Äebdtion^ lO^-lVutr* $orJ{tia$8
Erscheint täglich außer an Werttagen nach Sonn- und
Feiertagen. - Quartal-Abonnements-Preis bei der «rpe- V>mtDllLU.
dstion 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (exkl. **
Bestellgeld). Jnserttonsgebühr für die gespaltene Zeile SlMlttlltt IQ Qlrtttimr 1RQK
-der deren Raum 10 Pfg. Reklamen für die Zelle 25 Pfg. ÖUiUHUg, 13 1090.