Einzelbild herunterladen
 

(thui

Otto

öchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

)

9koA »ab Ofl. "* Jllustrirtes Sonntagsblatt.

icht

M 14

Die Eröffnung des Landtages

9

auen!

H.

vom Präsideute« bei Abgeordnete»

'S.

Ff

Ul

Setter Majestät deS Kaisers uxb ich bei Landtag der Monarchie für

x w« !-ge»

nach voraxgegangcncm SotteSblenße eröffnet worden. Vie schon beim Reichstage, hatte der Kaiser auch diesmal darauf verzichtet, in Person den Lkt za vollziehen, der infolge bessen in schlichteren Formen verlief. Die Bethetttgunz au» beiden Häuser« war nur mäßig; etwa 130 Mitglieder waren der Ein laduxg gefolgt, zumeist im bürge, lichen Gewände. Um 12 Uhr betrat da» Staat»Ministerium in kletter Uniform den Saal und stellte fich zur Linken d-r Throne» auf. Die Minister Freiherr v. Marschall und Freiherr v. Hawmersteiu fehlte». Der Minister Präsident Fürst Hohenlohe ttat vor und verlas folgende

auf B.fchl König» erkläre eröffnet "

Mit eine«

[fei,

nfo«ft

Str. 7 je» K> au* Suusch

hause» v. Koeller »««gebrachten Hoch arf Se. Mnj-stät den Kaiser schloß hierauf die feierliche Handlung.

(306

.

Außerdem werden Ihnen Vorschläge gemacht werben, welche eine finanzielle Unterstütze»! der genoffenschaftliche» Errichtung von Kornhäusern bett:ff ».

Meine Herren, indem ich Sie im Allerhöchste* Auftrage begrüße, gebe ich der Zuversicht aaibtid daß mit Gorte» Hilfe Ihre Thäiigkeit auch in der bevorstehenden Tagung dem Laterlande zum Segen gereichen werbe.

Ganz Deutschland schickt fich an, die fünfund zwanzigjährige Wiederkehr der Neubegrüxdnng de« Reiches festlich zu begehen. Möge die Erttxeruxg an jene große Zeit auch für ur» itte ernste Mahnung fei» zu einträchtige« Zusammenwirken in frucht brttgender vaterländischer Arbeit.

üge [6834 rr, 2.

Verantwortlicher Redakteur: Friedrich Colbatzktz in Maröurg. Sprechstunden der Redaktion: 1011 Uhr Vormittag«

r veranschlagten Fehlbeträge abgeschlossen; ei» gleich günstiges Srgeoniß darf für da» laufende Jahr erwartet werde».

Auch der Entwurf de» Staatshalt»' halt».Etat» für da» Jahr 1896/97, welcher Ihne» alsbald zugehen wird, schttetzt mit einem geringeren Fehlbeträge ab, al» der Etat für das laufende Jahr. Insbesondere habe» infolge des AufichwuxgeS de» gewerblichen Leben» die Erträge der staatliche» Betriebsverwaltungen, »amentltch der Eife»bahuver»altu»g, höher veranschlagt werden ö»»e».

Die mit dem Legin» de» laufende» Rechnung», jähre» zur Etuführung gelaugte Neuordnung der staatliche» Eisenbahuverwaltu»g Hal fich nach de» bisherige» Erfahrunge» iw Allgemetten bewährt und zu deu günstige» Ergebnisse« beigetrage».

**** lde lebet« « «

i.

reffend schc, t,

Die immer [mehr sich verkürzende Zeit, welche er noch in Grünau weilte, wollte sie wenigsten» nach Höflichkeit genießen. Daß ihre uno Sibert« Neigungen nicht überrinstimmten, kümmerte sie nicht. Der Mann, welchen die gefeierte, vielbegehrte Dora mit ihrer Liebe beglückte, war verpflichtet, ihren Wünschen die seinen unletzuordnen.

Warum hast Du mich zu Deiner Braut er» wählt? Nun sieh, wie Du mit dem eitlen Weltkinoe fertig wirst!" lachte sie in ihrer bezaubernden, neckischen Weise, wenn ihr Verlobter einer der ihren zuwideilaufenven Meinung Ausdruck gab; dabei ichmiegte sie ihm sitz an, so hingehend zärtlich, daß rasch die letzte Spur de« Mißbehagen» von seiner 5ttin verschwand. Dora liebte ihn damit allein wollte er rechnen, darauf beruhte die Hoffnung ihrer gemeinsamen glücklichen Zukunft. Wat Dora erst sein Weib, würde e» ihm ein Leichtes sein, ihrem Charakter den ihm noch fehlenden inneren Gehalt zu geben, er würde sie gleichsam noch einmal et. ziehen. E» erschien ihm eine köstliche Ausgabe, die junge bilrsame Frauenseele nach feinen Wünschen umzumodeln.

Je länger und näher Doktor Ktoner Data kennen lernte, desto bewußter wurde er fich ihrer Unähnlichkeit mit dem Ideale, da» feine Phantasie sich einst erschaffen von derjenigen, die ihm vom Schicksal al» »ergänzende Hälfte" feine« Sein« bestimmt sein würde. Aber diese Etkenniniß machte ihm die erwählte Braut nicht weniger theuer, er war fest überzeugt, das reizende Geschöpf, da» ihn zu seffeln verständen wie vordem kein weibliche« Wesen, mit wahret, tiefer Hetzensneigung zu umfassen, ja, echt und treu! wenn sie auch nicht« verspürte vom .himmelhoch jauchzenden Entzücken" oder »zum Tode Betrübtsein". (Fortsetzung folgt.)

Wege» Stwetter»»g de» Staat»eise». bahnnetze» werde» Ihie» auch tt diese« Iahte Vorschläge zugehr», welche die Entwickelung »Ü Schieueuverbttduxgeu »och »icht bedachter La»de». theile zu sördet» besti«»t find.

Auf de« Gebiete der Schale wird Ihre Zu stimmuug zu ehtc« Gesetzentwurf erbeten werde», welcher de» Zweck hat, iu Eifülluug der d»rck Ar titel 25 bet Verfassung dem Staat aliferlegte« Pflicht da» Diensteinkornme« der Lehrer und Lehrertuue» a» den öffentliche» Volk». Ichule» gesetzlich derart g» regel», daß ih«e» überall ei» feste», de» örtlichen Verhältnissen angemessene» Eixkomme» gestchert ist. Fetner wird die gesetzliche Ae»detn»g ettzelnet «estimwuigen de» Pension» gesetze» vom 27. März 1872 beabsichtigt, durch welche Schwierigkette» uxb Zweifel beseitigt werde» solle», die bet der Anwendung diese» G-setze» auf die nicht t« unmittelbaren Staatsdienst stehende» Lehrer urd ücamteu an de» höhere» Unterrichtsanstilten hervor- getreten find.

Der Wunsch nach Stärkung und Erweiterung bet auf gesetzlicher Grundlage bernhenden Vertretungen vo» Handel und Industrie bewegt bie beteiligten Serufsstäude feit längerer Zeit; er ist neuerdings drt»glichet geworben, fettbem tu dem Gesetze übet die Liudwtrthjchastskammern der Baben für eine kraftvolle Vertretung bet Landwirtschaft geschaffen und eine korporative Otganijation de« Handwerks durch die Reichsgesetzgebung in Axgiiff genommen ist. Die bestehende» Organe de» Handels und der Industrie haben fich in ihrer großen Mehrheit für eine daS ganze Staattgediet umfaffexbe Vertretung ausge vroche». Ze« aewäst wird Ihtzey e<s G oorgelegt werde», durch den sich die Organtf arron der Handelskammern übet da« ganze Land erstreckt und durch Ausstattung dieser.perjchajten mit Korporatioxstichten un> Erweiterung ihrer Ge> schäftSkteiseS getiöfitgt werden soll.

Die andauernd uv günstige Lage der Land- wirthschaft nimmt fortgesetzt die volle Aufmerk ttmkeit der StaatStegietuxg tt An pruch. Die Staat» regteinng ist entschlossen, alle Mittel in Anwensuxg zu bringe», welche zur Abhilfe geeignet fUb urd eint Sefferung der Lage düse»ic unsere wirtqschaftlichex Verhältnisse so hochwtttigen Gewerbe» ge-nährleisteu.

Der tm vorigen Iahte ang-kündigte Entwurf eine« Gesetzes, betreffend da» Anerben recht bei Rente». u»d Ansiedetuxgsgütet», welcher die Er« Haltung dieser Gütet bezweckt, wird nunmehr un­gesäumt Ihrer Beschlußfassung unterbresiet werde«.

(Nachdruck verboten.)

Die Salon-Fee.

Roman von A. Marbtz.

(Forrsqxug.)

Jetzt legte e« sich zitternd gegen die Fensterscheibe, aber äuch hier war dem mahnenden Bolen der irdisch.n Ver­gänglichkeit keine lange Rast deschieven, die Windsbraut rast- auf schwarzen Fittichen daher und unter schadenfroh klingendem Brausen rrß die Erbarmungslose da« arme müdegeh.tzte Linienblatt in tollem Wirbel eit fich fort hoch und höher 1 Plötzlich ging seine Spur Krönet'« gedankenvoll nachjchanenden Blicken verloren; e« war, al« ob die dunkle Wolke e« »et. schlangen, welche schon eine Weile Über dem Dow. platze stand, jetzt aber gerade Über der Kirche fich tief und tiefer hetnietetsenkte, daß die beiden schlank aufstiebenden Thürme in die finstere Wolke gleichsam hmeinzuwachsm schienen, wie gigantische Wachter, eine« düster drohenden Geheimnisse«.

Doktor Krönet befand fich eie unter einem Banne, er konnte die Augen von dem feltfam schauerlichen Bilde nicht wende». Da prasselten plötzlich schwere Regentropfen, mit Schlossen unter» wischt, gegen die Scheiden, minutenlang herrschte nächtliche Dunkelheit, aber Dank der heftigen Ge. »alt, mit welcher die unheilverkündende Wolke ihre« Inhalt« fich entlud, ging da« Unwetter schneller noch, al« e« her auf gezogen, vorüber, der Himmel lichtete fich, bald ließen die gölten schimmernden Kreuze aus den Spitzen der Thürme sich wieder er­kennen.

«Die Natur illufirirt bin Abschiedastimmung."

Krönet erschrak beinahe vor de« Laut der eigenen Stimme. Jene Worte hatten fich ihm unwiLkürlich

ronrede:

.Erlauchte, edle und geehrte Herten von beiden Häuser» deS Landtage»!

Sette Majestät bet Kaiser unb König haben wich mit der Eröffnung be» Landtage» der Monarchie zu beauftrage» geruht.

Die Finauzeu de» Staate» habe» fich indem abgeschlossene», wie tu de« laufende» Rechuung» jähre wesentlich günstiger gestaltet, al» bei Aufstellung der Voranschläge anzuxchmen wat. Infolge ns erwartetet Steigerung bet Erträgnisse der Staats- eisenbahnen und ebseiner anderer Staatsbetriebe, sowie erhöhter Uebermi uxge» an» den Eiunihme» der Reiche» hat die Rechnung de» Jahre« 1884/95 «tt einem erheblich geringeren als dem im Etar

über die Lippen gedrängt, danach versank er wieder in nachdenkliche« Schweigen.

.Abschreosstimmungl" Daß sie ihm sich fühlbar machen würde, hatte er gar nicht für möglich ge­halten, seitdem er in letzter Zeit den Tag der Abreise i« Stillen sehnlich herbeigewünscht.

Die vorbereitenden Stubien für seine dem- nächstige akavemische Wirksam!,it nahmen neben der gewissenhaften Pflichterfüllung seine« Lehramte« seine Zeit so vollstänsig in Anspruch, baß er den An. sordetungen, welche seine Braut und deren E'.t m in geselliger Hinsicht an ihn stellten, nur auf Kostens leinet Gesundheit zu genügen vermochte. Rein Abend, ®o man nicht eine großeGesellschast empfing ober besuchte Kroner ei schien meist schon d nk- und ardeitsmüde, »ar gezwungen, bi« zum Schluffe, welcher gewöhnlich m später Nachtstunde erfolgte, auizuharren, um dann sich wieder an seine unfreiwillig unterbrochene Arbeit zu begeben unb diese oft bi« in den Morgen hinein sortzusetzen.

Sein Wunsch, ihn von dieser ober jener Gesell­schaft zu biipenfiren, blieb unberücksichtigt. Steuer- rath Herbst meinte lächelnd, einige schlaflose Nächte hält die elastische Jugendkrast recht gut au«, er wisse da« au« eigener Erfahrung. .Frau Steuerrath detrachtete die ,erheiternden" Abendstunden al« eint wohlthuende Erfrischung für Kroner'« abgespannte« Nervensystem und Dora forderte seine Be. gleitung und Gegenwart al« ihr .Recht', das sie unter keiner Bedingung sich wollte schmälern lassen.

Um seinetwillen einem Vergnügen fern zu bleiben fiel der verwöhnten kleinen Egoistin nicht ein. Der Gedanke, in Kroner'« Abwesenheit bann unb wann m Hause bleiben zu müssen, während alle Anderen fich amüfirten, erfüllte sie schon jetzt mit Betrübniß.

utie* i . t jede«

lichtest der Versichern»» fortgesetzter Fürsorge uxb die Verheißung her Anwendungaller mögliche» und Erfolg verheißexde» Mittel" eine» günstige» Eindruck« auf die laurwirthschafilicheu «reise nicht verfehle»; »a»r»tl ch wen» de» Worte« bald Thate» folgen. Wen» uns auch die Ankündigunggroßer Msttel" »och erspart geblieben ist, so wollen wir doch die .kleine» Mittel" »icht verachte» »,d spreche» deßhalb be» Wunsch au», baß die tt der Thronrede oerhiißene» Gesetzesvorlage» über da» Anerbeurecht bei Reutengüteru und eine finanzielle Unterstützung der geuoffenschastliche» Ettrichiung von Kor? Häuser» iu einer der Laudwirthschaft ersprießliche» Gestalt zur Verabschiedung gelange» möge».

Am Schluffe der Thronrede wird auf bie Feier 'e« sünsund,wanzigsten Geburtstage« de« Deutschen Reiche» hingewiesen. Dieser Hinweis wirb gewiß bei allen Mitgliedern be« preußischen Landtage« freudigen Widerhall finden. Wir sagen mit Abficht bei allen Mitgliedern, und wollen damit der Thal« fache Ausdruck geben, daß die Sozialdemokralie, reiche jüngst durch ihre Haltung zur Jubelfeier der Schlacht von Sedan ihre vaterlandslose Eesinnung in so erschreckender Weise gekennzeichnet hat, in der preußischen Volksvertretung keine Stelle gesunden hat.

Und so u öge denn, in treuer Siebe zum ange­stammten Herrscheihause, der Landtag mit Gotte» 6e en an seine Arbeiten herantreten.

Deutsches Reich.

* Aerki», 15. Ja«. (Tagesbericht.) Se. Majestät der Kaiser hörte heute früh deu Vortrag Ehefs des Eivilkabtncts, Dr. v. Luca»ur, un. fuhr um IO*/, Uhr zur Jag» nach Britz-Buckow. Vie Kaiserin empfing gestern Mttag den Grase» Chotek, bisherige» österreichisch?» Geiaubt-» i» Dresden, in Audienz. Der Monarch hat beschlossen, Freitag, de» 17. Januar, iw Königlichen Schlosse zu Seilte die kapitelfähige» Sitter deS hohen Ord n» vom Schwarze» Adler zur Suinahme eixiger Mit­glieder und zur Abhalttng etter Kapitels um fich zu versammel». Der Kaiser wird bei« Fest am 18. d. M. ei» Faesimtle einer wichtige» Nieder- christ seines verewigte- Großvater» an» der Zeit oor 25 Jahre» vertheilen lasse».

* (Gedenkfeier.) ES verlautet, daß an­läßlich der 25jähr-gen Gebächixißfeier der Wi der- ausrichttxg des Reiche» ei» Amxestieerlaß be» Kaiser» erscheinen wird, durch welchen die Strafe» gewiffer politischer Vergehe» und wegen Majestät».

Nürburg,

Freitag, 17. Januar 1896.

k.

i.k.

ießlich

die 4 [i

bi»-4

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Quartal-Abonnements-Preis bei der Expe» bitten 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 26 Pfg. (extt. Bestellgeld). JnsertionSgebühr für die gespastene Zeile oder deren Raum 10 Pfg. Reklamen für die Zelle 25 Pfg.

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition diese» Blatte», sowie die Annoncen-Burecmx von Haasenstein u Vogler in

Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXXI. Mra

Mofse in Frankfurt a. M., Berlin, München u Köln; 6. L.

Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin Hannover Pari»

» mer, ee,

100M 10 M »zahlen - jahn (80

Ein Nachklang r«r Atter der 150. Wiederkehr Keflitt-zzi s Hesurtxtag.

L. Wau» uxb wo hat Pestalozzi da» Ideal fette« Beben« verwirklicht gefaxbex! Ma» sqettt tm allgemeine» wenig Notiz davon genommen zu habe»; dar»« möchte ich hier «tt kurzen Worte» daraus Hinweise».

Johanne» RamSauer, Pestalozzi'» Pflegesoh» und Gehilfe, der 16 Jahre mit ihm lebte, sagt tt seine» Memorabilie»: .Am Avend seine» L be»» erlebte der edle Greis noch ette Stuxde der höchste» Sonne. Er besuchte mit Schmio Zeller's A»- statt t» Brugge». Selig tt derAnschamug der Anstalt rief PestaloUi an«:

.Da« ist eil

Das ist eil

Da» voll:' ich!"

Die Bmggeuer Anstalt aber war ette der erste» unserer christliche» RettungSaustalte» für verwahr­loste Kinder, die bei der Gründung »ur zwei Vor­gängerinnen hatte, die Anstalt de» LegationSrathe» und Dichter« Johanne« Falk tt Weimar, genannt der LxtherShof, und die Anstalt deS Grafe» vo» der Recke-Bol»erstett tt Düssetihal. I» ganz selbst' ständiger, von jene» 8nfialte» unabhängiger Art, nur be» Geist der erbarmenden Liebe mit ihnen theilend, hat Lhristia» Heinrich Zeller*) mit Hilfe

) Cb. Hi Zeller, ein Württ-mberger, war Elten tiat beider Rechte, hatte auch die jxrtfttsche Pror» mit be« Titel eine» Karzlei-Aovokateu be,eit» begonnen, al» er, einem ttuereu Drange solgeud, diese Laufbahn cuFgob und sich dem L-hr« unb Erziehung-fache widmete. Er wirkte al» Hauslehrer in Augsburg unb St. Gallen, wurde 180« Schuldirektor in Zofiugen, strebte hier >ach Veibifferurgen tu Pestalozzi'» Sinn und hatte ette sehr gesegnete Wirk»

»lehr« * Dir Session de» preußische» Landtages ist am Mittwoch im Weiße» Saale de» Berliner Schuss s

»OK «an» 6561 k.

sO cm 6 cm cher», [807 ße.

Dos einzig Nene, was die Thronrede bringt, ist die Eröffnung eines erfreulichere« Ausblick» in Hi»ficht auf die Finanzen. Dieser ist, wie aus­drücklich hervorgehobe» wird, durch die Beffermg der geschäftliche» Lage bedingt, die zu gesteigerte« Eilen batzneriräge« und andere« firkaliichex Einnahmen geführt hat.

Als wichtigster Gegenstand de» parlamentarische« Penjnms ist da« Gesetz über die Regelung der Besoldung der Volksschullehrer zu be

des Erwartungen.'«: - i>! doch wüusch.«s

werth, daß die damit au gebahnte Besserstellung unserer Bolk«jchullehrer sich soll; ehe« möge.

DieReso »betürstigk^itderbeftehrntze«Haubel»> kümmern ist bereit» seit Jahre« besprochen worden, «nch der Wuulch, ihre Drgoniiaiij« ans das ganz» Laad auszudehne«, ist geretyfertigt. Die hierher gehötige Vorlage, welche die Tzroerede axküudigl wirb daher elieitig auf wohlwollende Prüfung rechnen könne«.

Die Bereitwilligkeit der Köxiglichen Staat«, regitruxg, alle Mittel anzuwenden, welche zur Ab­hilfe der Nothlage der Laudwirthschaft dienen können, »äffen dankbar anerkannt werden. Für die Bemthetlueg dessen, war gescheh» soll fehlt er aber <rx einer hinreichend konkreten Fassung Demnach werde» aber die eröffnete» Aut sichte» durch die Nschdrück»