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Marburg,

Sonntag, 5 Januar 1896

öchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg «nd Kirchham »«->-EtodA..:ME-I. " ^llustrrrtes Sonntagsblatt.

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein u Vogler in Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf YYTI Masse ttt Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln- C L W1 >)Uyrg. Daube u. Co. in Frankfurt a. M Berlin Hannover Paris

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a>,rrncfa iix*.' roenn kr auch niemals zum Verlobten,(willenlosen Sklaven thörichter Launen sich er- n I niedrigen dürfte, er doch Alles einsetzen wird, sein ~ Ä (holdes Frauchen glücklich zu machen und alle ihre

,. iwwer es ihm wurde, Doras zärtlich (gerechten Wünsche zu befriedigen, »enüat dies bittenden Blicken, ihrem süßen Lächeln zu wider«!heilige Versprechen meiner Dora?*

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,»io 7» eder verlieren müffel

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H UZ' ------ »*y |u*iywi 4/u mn u'eiIobf' um einen Triumph der Eitelkeit e ICO*» feiern, dann »a b-a-* a-,.___x

«HesSr Dora erblaßte bi« in die Lippen. | flber ~

ifi«J .A^r dem ist doch nicht fol" rief sie außer Bitte - au?schon ä»T«"Iewmgen Frau Professorin handelt, darf ich um soI Dank Frau Fama, der Lielzüngigen all,eit «e.

Braido,^Lonsee" werden auf Wunsch kostenfrei!ist auch de,^Geburtstag de» in de» letztei füufünd-1habe»''unsere Partetei allen ^«nlaß^dimaT^bol

|ÄnknnTebVU5 Kte^be^HoT »uiffelnem "Zu siehst mich in höchster SpannungI S^onftSSJmS**beP&LVtb

erftibmenben Beredsamkeit seiner jungen Braut, )L,/V m .Meine beste Dora* Bitte abzuschlagen, welche derpottsche Launen wird

verschließen. Jedes Wort trug den Stempel (x ' , , 9 Dir weh gethan, Dora, dann bitte, r> fDrtA ,< nnxzx. ....,« 16er als* der Schimmer eines Lächeln« über«

k Wahrheit Hatte st- gefehlt, war es au« Lieb * mir,* sagte nach kurzer Pause Doktor «n U-berleae es erst 2! dakan « Ä pg ihr Antlitz - .als gest engerEh-Herr gegen ihm geschehen! und er sollte e- über sich gdRron»- » S-waltsam bezwingend. X ^ftte A-r Br2* ' sein arme«, kleine« Weib ^erootte^n?- "

Ä Mädchengeschwätzc«, j D°ra« Antütz, dem^unter seinen.mildklingenden Siebes Herz, sagt- ich nicht bereit« gestern -* L Du?' - die leicht widerstrebende

ao- I^rliedte mit zärtlicher Gewalt an fich ziehend, .Wie, ^te er tief in die glänzenden Augen nun, bet

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einem Kusse auf,An7w°rt.^"' teu,en a,IUHl6IH mu MtL " ja wohl!' nickte sie, lieblich lächelnd.

r </------ - - - , Antwort. ,Jhr schwellender Mund wich seinen begehrenden

«16.«. ®x" .. r --------r-v.» «... WIII(H ävpjrucroregeno, verletzte fielHn°ebin8tI' er mit ruhiger Bestimmtheit.,Lippen nicht länger au, ein heißer Kuß stellte die mit süßem Schmetchelwort nochmal«,abwehrend: * * | ,34 hoffe,mein Mädchen, Du wirst diesen Entscheid,flüchtig gestörte Harmonie völlig wieder her. Ja

, ., | .Böser Spötter, beklage richtiger' meine Obn.,"1^ al4 Maßstab meiner Liebe betrachten, wenn,°l« beide nach einigen Minuten, dem Rufe der weit«

.»ivert, sprich nur ein Wort sag, daß Du, macht. Hat nicht mein heißester Wunsch eine schmäb.,aber nun- f° bleibe ich auch in diesem Falle, hm tönenden Tischglockefolgend, die trauliche Birken« »eine Liebe glaubst! erwiderte er in mühsam,liche Niederlage erlitten?' getrost, denn selbst gegen Deinen Willen muß Dein, taube verließen und dem Hanse zuschritten, lag auf

«rschtem, schwerem Tone: .Wenn ich e« nicht, Doktor Krönet schaute seine Brant wrmit«h»rt I W schließlich Bahn brechen und mir, Dora« rosigem Antlitz strahlendste Heiterkeit, und

W konnte wenn ich fürchten müßte. Du hast, an. ^Durchmich? inwiefern?" verwundert I bnpflichten. Du weißt, mein Entschluß ist nicht, Doktor Krönet r aurdruckoolle Gesichtschge spiegelten f., ~ ------'«''' «er öueneit| aßna <*-. mirifjxzx. «... .... _ Pa4 Ergebniß einer Augenblickslaune, sondern wohl,gfe innere Befriedigung wieder! 6« war ein voll«

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* Iwo e« sich nicht mehr allein um meine Leben».IsMifeln mögen?

cs»'»«««.» 3>:x kx . , ilellung, sondern auch um die Zukunft meiner, 3.

- z°-»P-°!-ff«d> 6mb.lt, tarf ich um fo __ Drnt F,»u Fmm, te «H.dte.,

Erstes Blatt. |Sj"«* * ---»

Mch- Zeitung" werben im Interesse einer Mö,UchkNl-, v°. «»«« h-It, »', > «Vua'eS fu ?" 5'

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-darf es da-u einer Mittheilnng durch Post. «SffSÄjÄ'S

«te, worauf sranlirte Zusendung unter *" * *** »'ÜSttJÄ L S?sS

teuzband erfolgt. | orPeM fber Vertreter deutscher Fürstei licht fehlen,------- | ene Konferenz, in der auch ste die Umgestaltung der

---------- - l*'^ei, ist selbstverständlich Ferner ist die Hoffnung, a»aMxflÄ m .. genannten Bataillone einer eingehenden Besprechnng

II ~ vorhanden, daß auch der Mann zngegen sein wird DkUtscheS Reich. unterzogen. °

Die Ferer des 18. Januar. IS? «f Kaiferp-oklamatlo», in der ewig * N-rN«, 3. Iannar. (Tagesbericht.) Das '(Zuckersteuervorlage.) Für die Zucker.

'Die Feier des 18 «stanuar bes , s:? x r£tn ®cen* f" Schlosse zu Versailles, der,Kaiserpaar empfi g gestern die Halloren aur, stenervorlage hat sich nunmehr auch der landwirtb« »auzigsten Jahrestag-- der Kaiseruroklamatioi itr ^eK Ian^eabei Ulte» da» Pro-, Halle, welche die bekannten AeujahrSgeichenke über-1 schaftliche Centralverein der Provinz Sachse» i» der

Klle«, wird ein^Seitenstück aba^bkn ! bt8 Me"eM deutsche» Reiche-, da- von ihm reichte». Hente hatte der Kaiser im Reichskanzler- beka.ntlich Rübenbau und Zuckerindnstr? besolders « 2. September, welche das gan« ^deutsche Volk, ibrttt«'' dmchgeführte, mit M^» eine Besprechung, an der auch Staatssekretär floriren, ausgesprochen. Dagegm^ HM bie

t eine« frohen nationalen Fest verelniate wen» ts E»® 'Erlich wenn anders der v. Marschall und die Admirale Knorr, Hollman», versnmmlung deS polnischen landwirthschafrliche»

ich auf der Hand liest daß bei den vSllia v« I des bald Eirundachtzisjährige,, und von Sende» theil»ahme». Dem Vernehme», Centralvereins für die Provinz Pose» beschloss »

hbetten Temprratm.Berhältuiflen der 18 Januar,Valtt? kDb 3fn,a*J de« Fürste»BiSmarckI»ach erwiderte Kaiser Wilhelm auf den Neujahrs-(die polnische ReichStagSfraktio» zu ersuche»^ geae» ich Außen hin nicht so in Erscheiunua treten ka»»^, ob" --st- nicht billigte, bleibt Glückwunsch deS Fürste» BiSmarck mit das neue Zuckersttuergesetz in der dem Land wiK

ie der 2. September Jedenfalls aber wird überall!ilugelegenheit ganz gleich. Jeder,--»--» längeren, huldvollen Handschreiben. Der,ichaftrrathe vorgelegten Form einzutreteu. Seae» i den Schulen die Bedentung dieses TaaeS vorae. I 8« u.t m U tr8e eix strammer, f-«»zösi che Botschafter Herbetie überreichte dem! die Zuckersteuerrefor« Hst fich auch die Hamburarr

(Itzststihrt werden, an welche« vor eine» Bierttkiabr f^Ja2 tix> - eine «eburtS-,Monarchen ei» Dankschreiben des Präsidenten,HasdelSkammer ausgesprochen, indem fi- ausfübrte

, - eutol b.?be «n XTÄ Ä Än'*'8 >-i°-<». S"" dl-E.nbu.« beb °lt-g°,isch.. Silbe, hi- bnt.fc&utai., W .». X. toS r tooöu r.wetawtajf.Ura* BaT8' Im ®" $6oZto metiten'bSgtfa b« 18.3«, » b«l!»'m»ft,,mlHtt tua«b"ü6 h,«mns!",'ft,'d't^,»u',<§^'»l'8?ü^'l,?

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ä'SSKE'SS-'Äs»"s r**"*5-i«.I. Wn....jwgggplU*yj ft^Lig^tLxS'Vg1*J^liS^*Slw£ (Nachdruck verboten.)

Die Salon-Fee.

Roman von A. Marby.

(Fortsetznug.)

/, iVb7/, lyvnvui -ocUvcyengeschwatzc», x "vwu* oem unter seinen mtiblltngenben

V* 1C5 ^ verletztem Stolz die« schöne Geschöpf, das ihm i Morten die entwichenen Rosen wiederkehrten, hob sich. m .. , _ - wu «rrincve

2 r»tz <ää x» rJ&xc xr L ä* * wÄJÄffkw »«M.

/»älitz forschte, ob ste den kaum «ewonnenm, mehr ?' ö P 50 Et (kannst Du dem gegenüber Demen gestrigen

^-der v-rlierm müsse? - er sollte sie von sich .Nein! möge unser Zwist mitsammt seiner Bet. ^en?*

fafen? eigenwillig ihrer beider junge» Glück »er» anlaffung für immer in Vergessenheit versinken*!^ " """L* " :

gL a c zi /= n | ®r wollte die zierliche und doch üvoiae Gipflnrt I ^tt-ttven Blicken, ihrem süßen Lächeln zu wider»

ia» !f?x!' ftatre' .^^e Ernst in Doktor Kroner's fester an sich zie^nund mit einemKu^Ä-^' ?Ö0ette Äroner doch keinen Moment mit tot

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