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erreichen zu können! Diese Bankerotterklärung allem Nachdruck zu unterstreichen, war bte Abftchl

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An des Jahres Wende.

Das Jahr nähert sich seinem Ende. Nur wenige Stunden noch, und von allen Krrch- thürmen wird der Glvckenschlag den Eintritt des neuen Jahres verkünden, und in den Kirchen der ganzen Welt wird aus dankbaren, frommen Herzen daS Lied ertönen: DaS alte Jahr vergangen ist. ______

nämlich Ende Juli, veröffentlicht, so setzen die Gegner des Zollschutzes mit einer beispiellosen Agitation dagegen ein. Der Handelsvertrags­verein, geleitet von einer Anzahl Großkapitalisten, I erschien auf dem Plane und erließ eine Flug- I schritt nach der andern, in der er die Regierung I des BrotwucherS beschuldigte; ihm schlossen sich als Mitstreiter die freifinnige Partei und bte I Sozialdemokraten an. I

DaS neue Jahr wird unS die Entscheidung bringen. Wie fie ausfällt, weiß man zur Zeit nicht, da sämmtliche Redner der schutzzöllnertschen Wahrheit die von der Regierung eingestellten Zollsätze für landwirthschaftliche Produkte nicht für genügend erklärt haben, es zur Zeit aber zweifelhaft erscheint, ob es in diesem Punkt zu einer Verständigung zwischen der Regierung i und der Mehrheit deS Reichstags kommen wird. | Der Ausblick in's neue Jahr ist sonach em unklarer, man weiß nicht recht, welche Lösung die Fragen erfahren werden, die im verfloffenen Jahre im Vordergründe des JntereffeS gestanden haben. Getrübt wird dieser Ausblick noch durch einen wirtschaftlichen Niedergang, dessen be­drohliche Vorboten fich beim Beginn des JahreS einstellten und seitdem immer drückender ge­worden ist. Industrielle Ueberproduktion, Krachs in Industrie und Handel, Leutenot auf dem Lande, Arbeitslosigkeit in den Städten, das tst die Signatur dieser Lage. Unter dem Druck dieser bedrohlichen, den socialdemokrattschen Mühlen Waffer zuführenden ungesunden Ver- hältmffe, leidet das wirtschaftliche Leben der Nation. Wer die Dinge nicht durch die Partei' I drille sieht, wird nicht im Zweifel darüber fern I können, daß wir uns von dieser wirthschastltcheu I Depression nur befreien können, durch die Rück­kehr zu der Wirthschaftspolitik des Altreichs kanzlerS Fürsten Bismarck. Die Nutzanwendung Wahrnehmung für die bevorstehenden zollpolr tischen Debatten im Reichstage liegt auf, der

I Hand. * *

Der Jahreswechsel bietet unS aber , auch I Anlaß, über den engen Rahmen des Familien- ' kreises hinaus Umschau zu halten und noch I einmal die Ereigniffe des verfloffenen JahreS an unserem Auge vorüberziehen zu lasten. Das I politische Leben wurde vorzugsweise durch zwet Fragen beherrscht, die zum Thetl daS Volks- leben bis in seine Grundfesten aufgerüttelt haben, aber bis zur heutigen Stunde noch nicht gelöst find. Sie werden bezeichnet mit den I Worten: Kanal und Zoll. Dem preußischen Landtage ging bald nach seinem Zusammen­tritt am 8. Januar die zweite verbefferte Auf- läge der großen wafferwirthschaftlichen Vor­lage zu, die bereit» im Jahre 1899 eine I Ablehnung erfahren hatte. Der Vicepräfident des Staatsministeriums, Dr. v. Miquel, aus den von varnherein die Verantwortung für das Schicksal der neuen Canalvorlage gewälzt worden war, hoffte dieselbe diesmal mit Hilfe der Konservativen und des Centrums I durchzubringen. Er hatte für den Mittelland- I kanal eine Reihe von sogenannten Kompensationen eingeführt, um ihn auch für den Osten der I Monarchie annehmbar zu machen.

Er hatte fich verrechnet. Je mehr die Kom­mission sich in die Einzelheiten der Vorlage vertiefte, je mehr stieß sie auf Schwierigkeiten, und als man Anfang Mai kurz vor der Ab­stimmung stand, da zeigte fich's, daß auch diese I zweite Vorlage ebenso wie die erste mit er- I drückender Mehrheit eine Ablehnung erfahren I würde. Der Reichskanzler Gras v. Bülow I glaubte es zu dieser neuen Ablehnung nicht kommen lasten zu sollen, schloß kurzer Hand am 3. Mai den Landtag und setzte damit die Kanal­vorlagebis auf weiteres" von ver Tages- I ordnung ab. Gleichzeitig nahm er eine Urn- I bildung des Ministerium vor, indem er fich von den Ministern v. Miquel, Frhrn v. Hammer- | stein-Loxten und Brefeld trennte und als neue I Männer die Herren Möller und Frhrn. von Hammerstein ins Ministerium berief, den I Posten eines Vizepräsidenten des Staats- I Ministeriums aber unbesetzt ließ.

Noch mehr als die Kanalvorlage hat der Zolltarif die öffentliche Meinung beschäftigt und aufgeregt. Derselbe soll die Grundlage für die zukünftige Regelung unserer handels- I politischen Beziehungen zum Auslande bilden | und es sind zu diesem Zweck zum | größeren Schutz der nationalen Arbeit erhöhte Zollsätze für die landwirthschaftlichen Produtte und ein Mindestzoll von rund 5 Mk. pro I Doppelzentner Getreide in Vorschlag gebracht : worden. Kaum hatte der Reichskanzler den I neuen Zolltarifentwurf früher als beabsichtigt,

blau, in ihrem Herzen vibrieren noch immer die Worte, die in diesem Augenblick zum ersten I Male über die keuschen Lippen kommen:Ich liebe ihn, liebe ihn unaussprechlich!" Miß I Wilson'r seuchte» Auge hängt unverwandt an dem zarten Mädchenantlitz neben ihr. Sie wagt fast nicht zu athmen, als könne dies ihr Schauen beeinträchtigen. So hat fie den Lieb- I ling noch nie gesehen. Die reinen Züge strahlen ein fast überirdisches Licht aus, daS kindlich Herbe ist wie weggelöscht, und wie Werner damals in der Kirche, so glaubt auch Miß Wilson die Seele des jungen Mädchens zu er- bilden, die Seele, die geschlummert hat, bi» die Allmacht der Liebe fie erweckte.

Da zieht ein Schatten über daS leuchtende Gefichtchen, ernstes Sinnen breitet fich darüber. Langsam wendet Else den Kops.Miß Wilson, warum sprachen Sie vorhin von Entsagung? Wie kommen Sie daraus? Kennen Sie Leut­nant Buchwald?" Es klingt leise und bang, und die alte Dame erschrickt.Aber darling, was für ein Gedanke! Sie find ein Sonntags­kind, das Wort Entsagung gibt es nicht für Sie, darf es für Sie nicht geben! Und nun lassen Sie fich etwas erzählen, was auch Sie nahe angeht. Es wird Ihnen, manches m meinem Wesen erklären, was Ihnen bisher fremd war, und ich denke, meine Elfy hat ihre alte I Lehrerin nicht weniger liefe, wenn fie erfährt, daß I auch diese einmal geliebt hat, heiß und wahr, daß daS Andenken an diese Liebe ihr ganzes Leben verklärte, und daß der, dem der Cuttus ihres Herzens galt, niemand anderes war, als

| Elfh's künftiger Schwiegervater."

(Nachdruck verboten.)

Else.

Roman von Hanna Aschenbach.

(Fortsetzung.)

Die alte Dame fährt indessen, wie um ihr Zeit zu lasten, fort:So ist e», für mich heißt Liebe Glück! Die Welt spricht auch vonl un­glücklicher Liebe--but I deut widerstand

that. Ob Liebe erwidert wird oder nicht, ob man dem Geliebten angehören darf oder nicht, da» kommt erst in zweiter Lime. Iw«:itself i» happines. Sie ist da» seligste Gefühl des Men» schenherzens. Wer liebt, der sieht um sich lachende Auen und sei es im härtesten Winter; wer geliebt hat, der kann nie ganz verarmen und bräche alles Elend der Wett über ihn herein: er hat den Erinnerungsschatz im Herzen."

Die Rede der alten Dame ,st unwillkürttch in ihre Muttersprache übergesprungen, Be­geisterung leuchtet aus den milden Zügen, und die treuen Augen stehen voll Thränen, als fie von neuem des Mädchens Hand erfaßt.Da­rum, Elfh, freuen Sie fich, feien Sie selig, Sie gehören zu den Auerwähtten, wenn Sie heben, selbst wenn Sie entsagend lieben müßten. Elfes Trotz ist gebrochen.O, Miß Wilson, wie gut Sie find, und wie Sie mich verstehen. Rasch drückt sie einen Kuß auf die Hand der alten Dame.Ja, ich liebe ihn, liebe ihn unaus­sprechlich'" Die blauen Mädchenaugen ruhen einen Augenblick strahlend auf dem Anttitz der mütterlichen Freundin, dann wenden fie sich nach der Ferne. , y

Lange blickt Elfe hinaus ins weite Himmels-

vor das Tribunal der öffentlichen Meinung gezogen, vom Volke verworfen werden würden. Dieser Beweis ist keineswegs erbracht. Im Gegenthefl, die Konser­vativen sind die stärkste Partei im Wahlkreise ge­blieben, sie haben diesmal mehr Stimmen erzielt als je zuvor, während die Freisinnige Veretmgung noch 900 Stimmen weniger aufweist, als sie schon vor 2U Jahren hatte. Der Zuwachs, welchen sie letzt gegen 1898 zu verzeichnen het, fällt, wie aus dem Wahl- kreise berichtet wird, auf die Städte; das Platt- Land scheint ihr die Gefolgschaft vollständiger alsje zuvor versagt zu haben. Alle Beredsamkeit des .Bauernvereins Nordost", baß die GetreideMe dem kleinen Grundbesitzer nur schaden können, ist also umsonst gewesen. Noch bemerkenswerther aber als die Hauptwahl wird nunmehr die Stichwahl werden. Der Zufall will es, dah es gerade Herr Barth selbst sei« muß, der die von diesem verkündete Lehre, daß lerne Partei ihr Heil nur noch im Bunde mit der Sozial­demokratie finden könne, am eigenen Leibe zur Vei> wirklichung bringt. Wunderbar: die Interessenten des ausgeprägtesten modernen Kapitalismus bekennen vor aller Welt, daß sie ihre Zwecke nur mit Hülfe der I gefchworenen Feinde dieses Kapitalismus glauben nt fnnnen! Diese Bankerotterklarnng Mit

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Sozialdemokratie, als fie fich einer sonst unerklar- lichcn Anstrengung in diesen Wahlkampf stürzte.

DerVorwärts" fordert übrigens jetzt seine Parteigenoffen dazu auf, dem Abg. Batth ihre Stimmen zu geben. Demnach werden die särnmt- lichen Stimmen der Sozialdemokraten bei _ der Stichwahl dem Kandidaten der freisinnigen Vereinigung znfallen. Da der freisinnige Dr. Barth demnach bei der Stichwahl den 8045 konservativen Stimmen gegenüber auf mindestens 8692 Stimmen zu rechnen hat, erscheint ferne endgiltige Wahl wahrscheinlich. Aber wir stimmen denHamburger Nachrichten" zu, der Freisinn hat keinen Anlaß aus solchen Steg stolz zu sein und die Getreidezollgegner auch nicht. Nach einem .Antiagrarischen Sturm" sieht auch diese Wahl nicht auS.

Schnellstens

muß die Bestellung auf die .Oberhessische Zeitung" I erneuert werden, wenn in dem Bezug der gewohnten I Lektüre keine Unterbrechung eintreten soll. Um diese Erneuerung der Bestellung bitten wir alle unsere I Freunde. ~ , I

Wie bisher wird die .Oberhessische Zeitung de- I strebt fein, ihren Rus als gut und schnell unterrichtete Zeitung zu wahren ' und zu befestigen. Unsere Ver- I bindungen mit der Continental - Telegraphen Com- I pagnie, die fich während des bisherigen Verlaufs des Burenkriegs bestens bewährt haben, werden wir werter aufrecht erhalten und für eine zweckmäßige Ausge- I stattung unseres Depeschentheils nach wie vor besorgt I sein. Aber auch den Kreis unserer lokalen und provinziellen Mitarbeiter wollen wir mehr und mehr erweitern; wir bitten unsere Freunde in dieser Hin- ficht um Unterstützung. Anerbietungen nach dieser Richtung hin find uns stets angenehm; selbstverständ- lich honoriren wir gern jeden Beitrag. Der bedeutende Abonnentenzuwachs, den die .Oberhesfische Zeitung gerade in den letzten Vierteljahren zu verzeichnen hatte, wird uns ein Ansporn fein, unsere Zeitung mehr und mehr auszubauen und fie fo zu gestalten, daß fie allen Anforderungen entspricht, die man an ein Provinzialblatt stellen kann.

Für Inserenten ist die .Oberh. Ztg." besonders wetthvoll. Sie bietet die Vortheite eines gut ringe- führten Provinzialblattes. Vereinzelte Leser in fremden Provinzen können dem Inserenten nichts nützen; er wird naturgemäß den größten Erfolg seiner Anzeigen bei einem Blatte haben, das nicht einen über ein weites Gebiet dünngesäten Leserkreis h»t sondern das mit seiner ganzen Auflage in Marburg und den nahegelegenen Orten verbreitet wird. Da das bei der .Oberhesfischen Zeitung" der Fall ist und fie die größte Anslage der in Marburg und der näheren Umgebung erfcheinenden Zeitungen hat, kann fie als Jnsertionsorgan bestens empfohlen werden. ,

Der Abonnementspreis der .Oberheff. Zeitung beträgt wie bisher bei allen Postämtern 2,25 Mk , in der Stadt Marburg 2 Mk. pro Quartal.

Redaktion und Verla, de, .Oberhessifchen Zeitung".

Das Wreschener Feuer.

Der polnische Adel feläst kräftig in das Wreschener Feuer. DerDziennik Pozn." schreibt: <..«<. K

Das Wreschener Comite, das für die Kinder der in Gnesen Verurtheilten sorgt, hat diesen, am 24 De- zember eine großartige Wei hnach t s - b e s ch e e r u n g bereitet. In der Reitbahn des Bräsen Poninski waren vier riesige, geschmückte Tannen ausge- stellt, ebenso langrTische, auf denenAnzüae für dieKinder, Bücher, Spielsachen, Pfefferkuchen und Nüsse lasen, von der Decke herab hingen venezianische Lampen. Um 5 Uhr wurden die Kinder in die Reitbahn gesührt, zunächst 13 Kinder der 1. Klaffe, die die meisten Züchtigungen erlitten hatten, dann die Kinder der Verurtheilten, schließlich klassenweise die übrigen Schulkinder zu- sammen 660. Darauf folgten die Eltern der Kinder und Gäste. Nachdem die Kinder dreistimmig Wethnachttlteber gesungen hatten, hielt Graf Poninski eine längere Ansprache, in der et den Kindern ihre Pflichten gegen­über der Kirche und gegenüber der Nation klarlegte.

meinem Himmel, wie der Abendstein, den ich so liebe. Ich weiß, daß ich kein Unrecht

i begangen habe durch meine Liebe, die nur aus guten Gedanken und heißen Gebeten für ihn und die Seinen bestand. Es wäre Sünde, so etwas zu denken, denn Gott der Herr hat fie mir selber in» Herz gelegt. Nun schläft er in Frieden. Und daß sein gütiges, liebreiches Wesen der Sonnenschein eines einsamen Lebens wurde, wird Gott im lohnen!"

Elfe blickt ergriffen auf das unscheinbare Fräulein. Welch reine Liebesfülle ruht in diesem bescheidenen Herzen.Frau von Buch- wald lebt hier mit ihrem Sohne, es ist der einzige, der von vier Kindern am Leben geblieben ist. Frau von Buchwald ist immer krank." Ja, sie war sehr zatt, feine weiße Lilie, er I zeigte mir einst ihr Bild, Elfh, sie sah aus I tote ein Engel Gottes. Also drei Kinderchen I find ihnen gestorben, wie traurig! Ach, Elfh, I tote mich das schmerzt!"

Die alte Dame verfällt in wehmütiges I Sinnen, aus dem fie des Mädchens bittende Stimme weckt.O, Miß Wilson, erzählen Sie mir, wo fie Werners Vater kennen lernten, bitte, bitte!Das will ich, my darling."

In schlichten Worten berichtet die Eng- I länderin ihren schlichten Jugendtraum. Es war I so wenig zu sagen, einfach und unbemerkt waren I die ersten Fäden entstanden zu dem Liebesnetz, I welches das ganze Leben und Sein, daS Denken und Handeln dieses edlen Weibes umschloß und I allem, was die alten Augen in der Welt sahen, einen warmen, rofigen Glanz verlieb.

I (Fortsetzung folgt.)

Umschau.

Schweinitz-Wittenberg.

DieHamburger Nachrichten" hatten den I Freisinnigen vor, daß fie auf ihre Erfolge bei der Reichst ags-Ersatzw ahlinSchweinttz- Wittenberg durchaus nicht stolz fein dürsten, indem sie schreiben: . . I

,3m Stillen werden bte Freisinnigen sich emes Gefühls der Ernüchterung und Enttäuschung Wohl kaum erwehren. Nach ihren unsagbaren Anstrengungen | haben fie sich den Schlag, mit dem sie die Konser­vativen treffen wollten, ohne alle Frage .vernichtender I gedacht. Ihnen mußte alles darauf ankommen, zu I zeigen, wie die Konservativen, mit dem.Wuchertarif I

Das Mädchen starrt im höchsten Erstaunen auf ihre Lehrerin. , I

Wäre das möglich," stammelt fie,tote I wäre da» möglich?,DaS will ich Ihnen er­zählen , Kind, aber vorerst fugen Sie mir: toiffen Sie etwas von ihm, lebt er noch?" I Bang forscht die Sprecherin in dem Gesicht I des Mädchens. Else schrickt zusammen und blickt hilflos in ihren Schoß.Großer Gott!" tönt e» in ihrem Herzen.Wie traurig ! Sie liefet ihn und denkt an ihn, und er ist fett

Jahren tot!"

Das alte Fräulein versteht ihr Zögern. Er ist tat, Elfh, ich sehe es an Ihrem Gesicht er ist tot!" und dann nochmals von Schluchzen halb erstickt:Tot, tot!" Da» Mädchen legt sanft ihre Arme um die Weinende.Meine arme Miß Wilson, es ist so. Er starb schon vor fünfzehn Jahren." Keine Antwort, aber, die alte Dame zieht Elfe fester an sich, und I während diese mit weicher, kosender Stimme das Wenige berichtet, was sie selbst von dem Vater de» Geliebten weiß, beruhigt fich auch daS

I alte Herz an ihrer Seite. .

Als Elfe geendet hat, richtet fich die Eng­länderin auf, trocknet das verweinte Antlitz I und sagt, unter Thränen lächelnd:Nu« bin ich wieder vernünftig, Eish, vergeffen Sie I meine Thorheit. Er war nur der erste Chock," I fügt fie wie entschuldigend hinzu.Für mich I war er ja schon längst tobt, daS heißt, verstehen

Sie mich nicht falsch, Kind," setzt fie ernst hinzu.Ich habe ihn nie begehrt! Er ahnte selbst meine Liebe nicht, und ich hoffte nie auf | die seinige. Er stand so hoch und fern an

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»i.-.uitainitit ö« 4 Sonntagsbeilage: Illastrirte» Sonntagsblatt.

Mrti n.|E bei allen Postämtern S,SS Stt. (tjcL BkUeilgatb). . aai Druck und Verlag: Joh. Aaz. Kech, Univerfitäts-Buchbruckerei

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