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mit dem Kreisblatt
für die Kreise Marburg «ad Kirchbai«.
Mardurg
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36. Jahrg.
..........””10Sonnabend, 21 Dqember 1901
Von
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sorgniß ausgesprochen, daß der deutsche
l Ittt "del einen schweren Nachtheil erleiden könnte. I WU die dänischen Kaufleute und jene deutschen
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tun gen haben sich bald beruhigt, denn jene irusserklärung war nichts als ein Schreck- ch, der aus die preußische Regierung ein= tfen sollte, und als die Wirkung unterblieb, whigte sich auch merkwürdig schnell der leiden- tftliche Patriotismus der dänischen Kaufleute. Das beste Beispiel dafür, daß die handels-
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jetzt
es wäre unmöglich!
Langsam schreitet Werner den Weg zurück,
nteln; als aber das öffnende Mädchen ihm Bescheid giebt, daß der Herr Notar Göring
des Wort hatte er sich zurecht gelegt, das er m ehemaligen Vormund sagen wollte. Er
vt«7trljühr»tch«r B«z»g»pr«tS: bet der Expedition 3 ML, bei alle» Postämtern 2L5 ML (t$cL Brstellgev).
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in unserem Depeschentheil im Auszug wieder- gegeben haben, wird gewiß lebhaft besprochen werden. Mit Freuden kann aufs Neue kon- statirt werden, daß die deutsche Kunst in Kaiser Wilhelm einen warmherzigen und zielbewußten Förderer hat. Und nicht nur die Künstler dürfen ihm dafür dankbar sein, sondern alle, die mit dem Kaiser von der Ueberzeugvng durchdrungen find, daß die Schätzung und das Ver- ständniß künstlerischer Produktion für die Volksbildung und Dolkserziehung ein Moment ist, das in noch viel höherem Grade, als es bisher geschehen ist, nutzbar gemacht werden kann, nutzbar gemacht werden muß als daS schwerst- wiegende Gegengewicht gegen die immer bedenklicher anwachsende materielle Richtung, die Lebensanschauung und Lebensführung unserer Tage beherrscht.
Gerade so erfreulich ist die scharfe Kritik, die der Kaiser über die Auswüchse der modernen Richtung gefällt hat. Eire Produktion, bei der das Wühlen im Elend und Schmutz Selbstzweck ist, muß abgelehnt werden; sie ist keine Kunst mehr. Es hieße aber die Worte des Kaisers mißverstehen, wenn man annehmen wollte, er hätte die gesammte moderne Richtung, die zweifellos ihre Berechtigung hat und der wir manches verdanken, verdammen wollen. Gleichwohl wird fich wohl gerade gegen diesen Paffus mancher Widerspruch erheben.
Der Kaiser hat auch mit dieser seiner Auslassung bewiesen, daß er als Mann der heutigen Zeit die öffentliche Aussprache über wichtige, das Volk bewegende Kräfte liebt. So trägt er auf allen Gebieten dazu bei, die Diskussion in Fluß zu erhalten und er ist hierbei immer ein Debatter von Geist und Können. Man darf dem Monarchen dankbar sein, daß er immer und überall anregend wirkt; das Volk und die öffentlichen Interessen können fich gut dabei stehen. ____________
Medizinalrath, es besteht doch keine Gefahr ?" — „Eine unmittelbare Gefahr besteht wohl nicht," entgegnet dieser zögernd, „aber es gilt Vorsicht, mein junger Freund." Werner athmet erleichtert auf. „Sie haben mir Angst gemacht, Herr Doktor. Ich dachte noch nie daran, daß
iete Frankreichs, der Damenkonfektion, find Franzosen gute Kunden der deutschen Exeure geworden. Wer heute im „Louvre"
„Bon March6" oder „Printemps" oder immer die großen Pariser Warenhäuser en, ein „echt französsisches Jacket oder Cape , kann mit einiger Wahrscheinlichkeit darauf nen, ein Berliner Erzeugniß vor fich zu haben. Was nun speziell Galizien anbelangt, so en die galizischen Kaufleute bei einigen
Nachdenken wchl darauf kommen, das Wort eines Berliner Gassenhauers „Tritt se mir, so tret' ick ihr" auch auf den Handel paßt, mit anderen Worten, daß der Boykott ein gegenseitiger sein würde. Dann aber dürfte der galizische Handel schlechter abschneiden, als der deutsche. Die galizischen Kaufl-ute, die man besonders in Breslau massenhaft antrifft schließen Geschäfte über Lieferungen von Getreide, Sämereien, Spiritus und andere landwirthschaftliche Produkte in einer Höhe ab, die nicht im Einklänge zu der oft verschlissenen Kleidung dieser Leute steht. Die Kaufleute wissen, daß der deutsche Geschäftsmann ein sehr guter Kunde ist, der ihnen oft sehr erhebliche Vorschüsse zahlt, ehe er noch einen Sack Getreide in seinen Speicher geliefert bekommen hat. Das Aufhören dieser Handelsbeziehungen wäre für Galizien um so schmerzlicher, als der andere Nachbar, Rußland, naturgemäß ein schlechter Abnehmer für die galizischen Erzeugnisse ist, da er in vielfacher Beziehung ein direkter Konkurrent Galiziens ist. Und wenn die galizischen Faktoren den edlen polnischen Schlachzizen, die in Lemberg oder Wien oder Paris ein vergnügtes Leden führen, eines Tages melden müßten, daß sie kein @Jb schicken könnten, weil keine Abnehmer für die landwirthschaftlichen Produkte vorhanden wären, so würden vielleicht selbst die polnischen Edelleute zu der Erkenntniß kommen, daß politische Abneigungen und wirthschaftliche Beziehungen lieber miteinander nicht verquickt werden sollten. Die patriotische Gesinnung der Erwerbsstände, also in erster Reihe des Landwirths und des Kaufmanns ist gewiß nicht geringer zu veranschlagen, als die jedes anderen Standes, ober der Land- Wirth und der Kaufmann muß leben, und das kann er nur, wenn er seine Erzeugnisse bezw. Maaren absctzen kann. Sich selbst die Absatzquellen um politischer Abneigungen willen zu beschränken oder gar zu verschließen, ist wirth- schaftlicher Selbstmord. Es soll darum nicht gesagt werden, daß die Herren in Krakau und Lemberg, die so stolze Beschlüsse fassen, ihren Landsleuten und der ganzen Welt bewußt etwas vorschwindeln. Sie glauben, wie es sicherlich seinerzeit auch die dänischen Kaufleute oder in den 70er Jahren die Franzosen gethan haben, im Augenblicke des Beschlusses wohl daran, daß sie ihn werden durchführen können, aber wenn es gilt, ihn in die That umzusetzen und wenn sie sehen, daß sie sich dabei selbst Wunden schlagen, werden sie wohl mit dieser Selbstgeißelung bald aufhören. Zu politischen Fakiren scheinen uns die galizischen Kaufleute nicht geschaffen. ***
Entwurfs noch in der Sommertaguog zum Ab schluß zu bringen. Vielleicht aber liegt dies gerade in den Wünschen derjenigen Organe der Presse, welche Pfingsten als den Zeitpunkt der Berichterstattung der Zolltarifkommtsfion in Aussicht nehmen, und liegt daher die Annahme nahe, daß in diesem Falle der Wunsch der Vater des Gedankens sein könnte. Aber auch wenn die Berathurgen der Zolltarifkommission vor der Osterpause nicht zum Abschluß gelangen sollten, würde deshalb doch keine Nothwendigkeit vorliegen, die zweite Lesung bis zu einem so späten Termin hinauszuschieben; denn es ist sehr wohl denkbar, daß die Kommission nicht über ihre ganzen Arbeiten einen Gesammtbericht erstattet, sondern diejenigen Theile der Vorlage, über welche sie sich definitiv schlüssig gemacht hat, mit einem Theilbericht vorlegt, so daß der Reichstag, wenn eS seiner Auffassung entspricht, bereits in die zweite Lesung, welche ja nur eine Einzelberathung ist, eintreten kann, auch wenn die Berathungen der Kommission noch nicht vollständig zum Abschluß gelangt find. Es ist daher, auch wenn wider Erwarten die Verhandlungen der Taris- kommisfion sich in die Länge ziehen sollten, keineswegs ausgeschlossen, daß in die zweite Lesung im Plenum bald nach der Osterpause eingetreten wird. Wird so verfahren, so wachsen natürlich die Ausfichten auf ein Zustandekommen der Vorlage noch in der Sommertagung, und es rückt demzufolge auch der Zeitpunkt näher, zu welchem in Verhandlungen über den Abschluß neuer Handelsverträge auf der Grundlage des neuen Zolltarifs eingetreten werden kann.
dieses fortwährende Verzögern der Entscheidung entsetzlich; es machte ihn nervös. Morgen wollte er Elfe auf dem Wege zur Stunde treffen. Er hatte so sicher gehofft, das erklärende Wort sprechen zu können. Nun war es wieder nichts! Er war sich klar, daß er Unrecht that, noch weiter um die Liebe des Mädchens zu werben, ehe die Verhältniffe geordnet waren. Er erwog sogar den Gedanken, die Geliebte am nächsten Tage nicht aufzusuchen, aber er verwarf ihn sofort wieder. Nein, das konnte er nicht, nun und nimmer!
Er verging schon heute fast vor Sehnsucht nach ihr, er mußte sie sehen, wußte er doch nicht, ob es vielleicht das letzte Mal war! Denn, wenn keine seiner Hoffnungen fich erfüllte, wenn eine sichere Zukunft nicht zu schaffen war, dann — und darauf gab er sich sein Wort — dann würde er Elfes Weg nicht mehr kreuzen.
Auf seiner Treppe begegnete er dem alten Hausarzt. „Ah, freut mich, Herr Lieutnant, Sie doch noch zu treffen. Ich wartete schon einige Zeit, sah mich aber gezwungen jetzt aufzubrechen, da ich um 5 Uhr bei einem Patienten sein muß. Ich hätte gern ein paar Worte mit Ihnen gesprochen, indessen —" der alte Herr zögert und blickt auf seinen Chronometer. „Ich habe keine Minute mehr zu verlieren." — „Ich bedaure unendlich, Herr Medizinalrath, wenn ich das geahnt hätte —! Darf ich Sie vielleicht begleiten?" — „Schön, schön, wollte Sie schon darum ersuchen, Herr von Buchwald. Ich gehe nach der Wienerstraße, habe dort einen ernsten Fall." — „Sagen Sie, bester Herr Doktor, ist das Befinden meiner Mutter schlimmer? Haben Sie Besorgniß?"
Zur Zollvorlage.
Ob die in einigen Zeitungen verbreitete Auffassung zutrifft, die zur Dorberathung der Zollvorlage gewählte Komission des Reichstages ihren Bericht erst gegen Pfingsten werde erstatten können, mag dahingestellt sein. In diesem Falle würde es allerdings schwierig fein, die zweite und dritte Lesung des
»#•*'* entschlossen gewesen ihm reinen Wein ein- schenken, seine Liebe zu Elfe zu offenbaren, ^utkisi d dem welterfahrenen Mann um Rath für feine LOO O ikunft zu bitten. Wieder eine fehlgeschlagene Dros< ffnung! Für Werner's ungestümes Naturell war
Des Lieutnants Augen haften ängstlich auf dem Antlitz des Arztes, da er doch darin keine Antwort lesen, da die Züge unbeweglich, und die Augen, die sprechenden Augen des menschenfreundlichen Herrn, durch die funkelnden Brillengläser verdeckt find. Einen Augenblick zögert der Gefragte, bann erwiedert er mit ruhiger Stimme: „DerZustand ihrer FrauMutter ist nicht schlimmer geworden, Herr Lieutnant, indeffen muß ich es Ihnen zur strengen Pflicht machen, jede Aufregung von ihr fern zu halten. Sie darf nur ganz heitere, harmlose Gespräche führen. Der Besuch der Frau Baronin Buchwald war sehr überflüssig. Die Dame hat eine Art, die einem aus die Nerven fällt, so vortrefflich ihr Charakter ist. Wiffen Sie von einem aufregenden Gespräch der beiden Damen?" Werner blickt betroffen auf. „Nein, eS ist mir wenigstens nichts bekannt. Ich hatte allerdings eine Differenz mit meiner Tante, kann mir aber kaum denken, daß sie meiner Mutter Mittheilung davon gemacht haben sollte." — „Wann war das?" — „Gestern Nachmittag." — Nun, dann können Sie beruhigt sein, Ihr altes Faktotum, die brave Ann-Lies, versicherte mir, daß Ihre Frau Mutter seit gestern Mittag niemand gesprochen habe, dagegen ist vor Tisch die Frau Baronin bei ihr gewesen. Wer weiß, was es da gesetzt hat! Jedenfalls ist der Puls eregt und die
t«rl90. r. (82 ibr. 19t esse.
' Der polnische Boykott.
• Eine stattliche Anzahl galizischer polnischer 1 flnen hat letzthin das große Interdikt über ■ t aus Deutschland stammenden Waaren aus- Drrchen und galant wie immer haben sich die Mischen Kaufleute dem Vorgehen der edlen Hjblichkeit angeschloffen und in Krakau und *faberg den Boykott über die deutschen Maaren '^gesprochen.
J Wir stehen derartigen papiernen Verruss- Mrungen kühl bis ans Herz hinein gegenüber. « vor einigen Jahren dänische Kaufleute die ^Weisung von Dänen, die sich in Nord- Peswig mißliebig gemacht hatten, zum Anlaß Mnen, in den Zeitungen feierlich zu erklären, Würden alle Handelsbeziehungen zu Deutsch- M abbrechen, wurden diese Kundgebungen Mir Eifer von solchen deutschen Zeitungen, die Ausweisungspolitik als eine unnöthige ite ansahen, registrirt und es wurde die
Karlsbad zur Kur sei, da süht er doch an
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:r,NelWsuhr die sehr respektable Summe von nahezu
ErichriiU täglich außer in Werktagen nach ^oim- uud ^euiric^ct.. Sonntagsbeilage: Illaftrirtes Sonntagsblatt.
Druck und Verlag: Iah. Aag. Koch, Univrnitäts-Buchdruckerei Marburg, Markt 21. — Telephon SS
großen Enttäuschung, die ihn befällt, welche ung er auf die Unterredung mit dem lichen Freund gesetzt hat. „Ob der Herr Anliegen nicht schriftlich —' „Nein, nein,"
Werner hastig. Er ist, wie viele Offiziere, Freund vom Briefschreiben. Und nun gar das, was ihn jetzt bewegt, zu Papier bringen
Mama von mir gehen könnte, aber eben bei Ihren Worten, da ging mir dieser entsetzliche Gedanke durch den Kopf. Aber es ist ja Thor- heit! Mama ist eine zarte Natur, sie war kränklich so lange ich denken kann, aber ein eigentliches Leiden hat sie nicht. Das sagen Sie ja Herr Doktor!"
Dieser enthält fich der Antwort. Aber Werner beachtet das nicht. Sein sanguinisches Gemüth befreit fich elastisch von der Angst der letzten Minuten, und heiter plaudernd geleitet er den Hausfreund an das Ziel seines Ganges. „Ich gedenke Urlaub zu nehmen von den Manövern, und dann will ich mit Mama irgendwohin aufs Land. Suchen Sie ihr ein recht schönes Plätzchen aus, Herr Doktor. Was schlagen Sie vor?"
Durch die funkelnden Brillengläser fällt ein mitleidiger Blick auf den jungen Offizier. „Ihre Fran Mutter wird fich wohl selbst ein Plätzchen aussuchen," sagt der Arzt langsam. „Bewahre," lacht Werner, „Mama kennt ja nur ihre eignen vier Pfähle und Schloß Buchwald." — „Und dorthin wollen Sie nicht, Herr Leutnant?"
Der alte Herr äußert dies nur, um überhaupt etwas zu jagen. Die Fragen des jungen Mannes werden ihm unbehaglich. Das schroffe „Nein !" das dieser ihm entgegenschleudert, macht ihn betroffen. „Nun, nun, Herr Leutnant, Sie machen ja ein Gesicht zum Fürchten! Sind Sie denn gar so böse auf die Frau Tante?" — „Ich stehe in allerhöchster Ur grabe," lautet bie bittere Antwort, unb bobei wirft bet Leutnant ben Kopf auf eine Weise zurück, die deutlich spricht : „Ich gebe kein gutes Wort, unb wenn es mein Leben kostet." > (Fortsetzung folgt.
Bebels Agrarweisheit.
In seiner „großen" Rebe gegen ben Zoll- tarisentwurf hat ber Abgeorbnete Bebel, um ben „Beweis" barüber zu führen, baß ein Noth- ftanb in ber Landwirthschaft nicht besteht, u. a. folgenbes bemerkt:
„Das bestätigt auch eine Schrift des Ritterguts» befitzers Mcck-Althof-Ragnit, also auch aus dem Osten, der z. B. ansührt, daß er durch die Einführung des elektrischen Betriebes in seiner Wirthschast herbeiführte eine Verbilligung der Produktion pro Hektar um 48 Mk. und eine Steigerung des Ertrages um 45 Mk; alfo insgesammt einen Gewinn von 103 Mk. erzielte. Das sind doch Zahlen die nicht bestritten werden können."
Herr Bebel hat hier wieder einmal seine bekannte Methode, Wahres mit Falschem zu vermischen unb daraus ein Gebräu nach seinem Sinne herzustellen befolgt. In der „Ost- preußischen Zeitung" schreibt nämlich Herr Mack-Althof-Ragnit u. a. das Nachstehende:
>en billiMtischen Beziehungen sich nicht einseitig von t* fe tischen Neigungen und Abneigungen beein- f^?H,,l6en lassen können, ist Frankreich. Man wird Franzosen weder einen glühenden iotismus noch die Fähigkeit zu Haffen ak>- cken können unb so war sicherlich nach bem Frankreich so schmerzlichen Friedensschlüsse 1871 der größte Theil der französischen fleute entschlossen, Deutschland handels- itisch zu „schneiden." Schon Anfangs der Jahre aber betrug der Handelsverkehr kreichs mit Deutschland in Einfuhr und
Umschau.
Der Kaiser und die Kunst.
Die Rede, welche unser Kaiser an ben Kreis Künstlern gerichtet hat, unb bie wir gestern
(Nachdruck verboten.)
Else.
Roman von Hanna Aschenbach.
(Fottsetzung.)
Zwei ©tunben später verläßt Werner eiligen ! W drittes seine Wohnung. Da fein ehemaliger tmunb ja bie pekuniären Verhältnisse seiner ama genau kennt, will er fich an biefen um
lskunft toenben.
Weit braußen in ber Dorstabt steht bie bsche Villa des alten Herrn. Werner fühlt, __e fein Herz schneller schlägt, als er die Schelle ——• hi. „Ich bin zu rasch gelaufen," damit erz Wt er feine Erregung vor sich selbst zu