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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marbarg «ad Kirchhai«.
JK 296
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Zweites Blatt
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SE" Ter hrvtige« Nummer liegt L? Kreisdlatt Nr. 100.
Akademie, die über den LitteraturpreiS zu bestimmen hatte, angegriffen und betont, daß fie bei der Zuerkennung des Preises nicht dem allgemeinen Urtheil Ausdruck gegeben habe. Die im Protest unterzeichneten Schriftsteller und Künstler, unter denen sich u. A auch Strindßerg, von Heidenstamm, Austav of Geigerstam, Per Hallström befinde», sehen in Tolstoi nicht nur einen Patriarchen der gegenwärtigen Litteratur, sondern einen großen, tiefsinnigen Dichter, der in erster Reihe bei der Preisvertheilung hätte berücksichtigt werden müssen.
Verantwortlich für die Redaktion: Hans Hupfer in Marburg.
ilikation klagt man über Mangel an Arbeit; Ire Industrie der Steine und Erden hat in We der Jahreszeit der Betrieb in den Stein- Een die übliche winterliche Einschränkung H)ten; in den Textilgewerben arbeitet die vmerei ziemlich allgemein mit verkürzter «itkzeit; in der Baumwoll- und Seinem jirinerei beträgt die Productions-Reducirung Dir 30 Prozent; in den Wollereien ist die tschränkung am stärksten in der Baumtooll- che; im Holzgewerbe haben namentlich die V- und Hobelwerke ihre Erzeugung sehr bgemindert. ,
Biedenk»tzf, 16. Dezbr. Wie unvorsichtig «lye Mütter zu Werke gehen, zeigt folgender vriger Vorfall, der dem „Hinterl. Anz." von ivkershausen mitgetheilt wird. Die Ehe- des Hüttenarbeiters Zimmermann stellte Topf mit kochendem Wafser auf dem Fusion. Das 2-jährige Söhnchen, das spielend Zimmer umherlief, fiel unglücklicherweise in tTopf und verbrannte sich derartig, daß der & nach 2 Lagen quallvollen Leidens eintrat. Herbsr», 16. Dezember. Wie das .Herb, tfiebl." schreibt, wird in den nächsten Tagen ü dem ArbeitSzugbetriebe auf der Neubau- ^e Herborn-Weidenhausen zwischen den Staren Herborn und Eisemroth begonnen werden, "s Betreten des Bahnkörpers außerhalb der eübergänge wird daher untersagt, sobald Zug in Sicht ist. C? .
Wetzlar, 17. Dez. Zu den Gönnern unserer bausache hat sich nach einer Meldung der arer Blätter neuerdings auch ein Mann gesellt, dessen Namen in der ganzen Welt mt ist. Se. Exzellenz, der Herr Wirkliche me Rath Krupp, hat zu den Zwecken des bauvereins eine Summe von 1000 Mark nbet und ist damit in die Reihe der Patrone 6 Vereins eingetreten.
Wetzlar, 16. Dezbr. In der heutigen ^ung des Schwurgerichts zu Limburg wurde M den Arbeiter Heinrich Nagel von Klein- ^enstädten verhandelt, welcher am 18. Novbr. c3$. den Schreinerwerster Willy Haupt von Riat durch mehrere Messerstiche gelobtet hatte. ? der Beweisaufnahme und den Reden des ^atsanwalts und des DertheidigerS folgende ^lrthung der Geschworenen dauerte nur 8 ^uten. Die Geschworenen bejahten die
[ „6. Tgbl." mit dem Gedanken umgeht, eine [ lang den ganzen Betrieb still stehen zu St. In der Maschinen und Werkzeug-
Tas Erdbeben in brr Rheingezend in der Nacht zum 14. dS. Mtö. wurde rheinaufwärts bis Oberwesel wahrgenommen; auch in einigen Orten des vorderen Hundsrücks (Rheinseite) hat man das Erdbeben gespürt. Einzelne Berichte melden 2 Stöße, übereinstimmend wird die Richtung von Osten nach Westen angegeben. DaS Zentrum der Naturerscheinung ist zwischen Koblenz und St. Goar anzunehmen. Im Lahn- thale scheint die Grenze bei Ems zu sein.
Erdbebe« i» Mavila. Manila wurde am Sonntag durch ein starkes Erdbeben in Schrecken versetzt. Der Erdstoß dauerte volle 65 Sekunden. Ein großer Theil der Bevölkerung befand sich gerade bei der Andacht in der Kirche. In panikartiger Flucht stürzten die Besucher auS den Gotteshäusern auf die Straßen, die sich im Nu mit vielen Tausenden füllten; aus den großen Hotels und auS den Häusern erhielt die Menge noch lange, nachdem das Erdbeben vorüber, reichlichen Zuzug. Diele Personen sind verunglückt, doch läßt sich zur Stunde der Umfang der Katastrophe noch nicht übersehen.
8i« einer alten Unsitte wird aus Göttingen berichtet: Vier Wochen vor Weihnachten ertönt allabendlich das „Katharinenläuten'. Nach alter Sitte »der vielmehr Unsitte bildet das erste Glockenzeichen das Signal zu einer Art Volksjustiz, indem sich große Menschenmengen in den Straßen sammeln und in den Ruf einstimmen: „ Hie hebbet se ’nen, hie schrubbet se 'nen!' Auf die Frage: „Wen denn?" wird dann der Name einer Person, die sich durch irgend eine Rede oder Handlung in der letzten Zeit mißliebig gemacht hat, auSgerufen. DieL Schreien wiederholt sich allabendlich, geht auch wohl zu Thätlich- teiten über, sodaß die Polizei ihre Last hat, Ordnung zu schaffen. In diesem Jahre war der SenatorWetzler dasOpfer des „Schrubbens", und der Senat wie die Stadtverordneten haben eine öffentliche Erklärung erlassen, in der fie ihrer Entrüstung über diese That Ausdruck geben.
An- Nah nnd Fern. Im bremischen Oster- Holz wurde die 50 jährige Ehefrau des Landmanns Schnackenberg von dem 26 jährigen Maler Grimm aus Sachsen, der einzubrechen versuchte, mit einem Rafirmesser ermordet. Der Thäter ist verhaftet. — Wie die .Münch. Ztg.' meldet, fand vor kurzem in München zwischen einem Burschenschafter uxb einem siavischen Studenten eine Säbelmensur ohne Binden und Bandagen statt. Beim ersten Gang blieben beide Gegner unverletzt. Der zweite Gang wurde durch das Kommando .Halt!' des Unparteiischen plötzlich unterbrochen. Da ereignete fich etwas, das in den Xnnalen des Münchener Studentenlebens einzig dastehen dürste. Bon Wuth ersaßt, erhob der Slave plötzlich seinen Säbel und führte nach fernem Gegner einen furchtbaren Hieb, der demselben tue Brust bis aus die Rippen durchtrennte. Das war auch für den deutschen Studenten zu viel. Auch er erhob nunmehr seinen Säbel, und ehe es die Sekundanten verhindern konnten, sauste derselbe auf das Haupt des Gegners nieder, ihm die Kopffchwarte vollständig durchschlagend. Die Mensur wußte natür- lich sofort unterbrochen werden. >
Ftzr die Bure»
gingen ferner bei uns ein: I. E. 8 Mk.
Weitere Gaben nimmt entgegen die Exped. der .Oberh. Ztg.'.
Schuldfrage und verneinten die Frage nach mildernden Umständen. Das Urtheil lautete nach einem Bericht des „W. Anz.": Nagel wird zu 12 Jahren Zuchthaus und zum Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte aus die Dauer von 10 Jahren verurtheilt.
Lokar, 16. Dez. Heute Nacht wurde, tote dem „Gießener Anz." gemeldet toird, in dem Bureau der hiesigen Güterabfertigung die Kasse erbrochen und ihres Inhalts beraubt. Der Einbrecher zertrümmerte eine Fensterscheibe, öffnete daS Fenster und gelangte durch dieses in das Burau, too sich die Kasse befand. Ueber die Höhe der gestohlenen Summe konnte man noch nichts erfahren. Von den Thätern fehlt jede Spur. (Man scheint es mit denselben Leuten zu thun zu haben, die in Amöneburg und Mardorf die Einbruchsdiebstähle versucht haben. D. R. d. Oberh. Ztg.)
Kirchliche Nachrichten.
Mittwoch den 18. Dezember 1901. Bibelst««ve (Kernerkapelle;.
Abends 8 Uhr: Herr Superintendent H a P P i ch. Michaelskapelle (Adventsgottes dienst).
Abends 8 Uhr: Herr Pfarrer Metz.
Nesormirte Stadt- und NuiverfitätSkirchL.
Adventsgottesdienst in der Kirchenstube.
Abends 7*/« Uhr: Herr Pfarrer Scheffer.
Donnerstag den 19. Dezember 1961. Bibelstuuve in Ockershausen (Schule).
Abends 7*/» Uhr: Herr Superintendent Happ ich.
en-Naffau utw NachbargebieA
Hofgeismar, 16. Dez. Auf dem Wege Beberbeck wurde, wie die „Hofgeismarer ' meldet, gestern Mittag der Bureaugehilfe jt Kumpel von hier von einem Handwerks- schen ngefallen. Letzterer gesellte sich, au5 । Walde kommend, aus der Straße durch Aeir.hardSwald zu K. und sprach diesen ein Almosen an, weil er angeblich seit gen Tagen nichts Warmes mehr genossen e, Tiefer Bitte wollte K. in Beberbeck auch fprechen. Indessen schien es der Wegelagerer Haares Geld abgesehen zu haben, denn nach iei gemeinschaftlicher Wanderung und nach- lK. ein dahingehendes Verlangen abgelehnt, ig der Rowdy plötzlich von hinten mit em Knüppel auf K. ein, der fich sofort zur ste setzte. Es entstand nun nach Mittheilung Ueberfallenen ein etwa viertelstündiger zweifeltet: Kampf, in welchem K. zahlreiche sctzurgen im Gesicht und an den Händen tt. Schließlich zog es der Wegelagerer doch , von seinem Opfer abzulasien und zu flüchten. ; Vorfall ist sofort zur Anzeige gebracht, i bie ein geleiteten Recherchen sollen bereits die Spur des Thäters geführt haben.
Fultza, 16. Dez. In Fulda bestehen 33 briken und man hat daher nicht Unrecht in man Fulda eine Industriestadt nennt. ! wirthschaftliche Lage ist im Allgemeinen ! ungünstige, wenn auch nicht gerade eine rnkliche: fast überall haben Betriebe- und Er- Miiß - Einschränkungen stattgefunden; am Msten in der Möbelbranche, wo eine Fabrik
Marktberichte.
Frankfurt, 16. Dez. (Getreidemarkt.) Am heutigen Wochenmarkt war Landweizen ausgiebig ausgeboten und fand derselbe zu unveränderten Preisen befriedigenden Absatz Landroggen besser gefragt und etwas höher bewerthet. Ausländische Brod- früchte eher etwas bester beachtet, aber die relativ hahen Forderungen noch immer schmier g zu bedingen Gerste still. Hafer fest und gut gefragt Mais kleines Eefchäft zu strammen Preisen. Es rrtiren nach Qualität: Weizen, kiesiger und Wetterauer Mark 16,60—16,75, kurhessischer Marl 00,00—00,00, norddeutscher Mark 00,00—00,00,
Allerliebste Weihnachtsbilder werden von der Liebig's Fleisch Extract-Compagnie ihrer Kundschaft überreicht, wie schon oft zu diesem Feste geschehen. Die neue Serie der bunten Farbendruckkärtchen, die von so vielen Sammlern begehrt werden, bietet eine Geschichte des Weihnachtsbaumes. Das Pflanzen, das Fällen, das Verkaufen auf dem Markt, das Aufputzen durch die Eltern, die strahlende Pracht am heiligen Abend und Plünderung werden anschaulich dargestellt. Die Kochrecepte auf der Rückseite werden der Hausfrau willkommen sein; möge auch auf ihrem Weihnachtstisch ein Töpfchen Liebig nicht fehlen, das man gerade zu diesen festlichen Tagen so gut verwenden kann und das fich überhaupt zu praktisch nützlichen Weinachtsgaben ganz besonders eignet.
Wissenschaft, Kunst und Leben.
Bvm Nobelpreis. Gegen die Verleihung des Preises an Sully Prubhornme wird aus den Kreisen der schwedischen Schriftsteller und Künstler energisch Protest eingelegt. Diese Kundgebung ist merkwürdigerweise an Tolstoi gerichtet, und man darf sie daher gleichzeitig als eine Huldigung für den großen russischen Schriftsteller auffasten. In dern Protest wird die Zusammensetzung der fchwedtfchen
Neue Bücher.
Gnade «m Gnade. Die wichtigsten Abschnitte der Heil. Schrift für die tägi. Morgen- und Abendandacht des eoaugel. (Christenhanses unter Mitwirkung anderer ausgelegt und herausgegeben von Ernst Kühn, Pastor in Siegen und Oskar Brüssan, Pastor in Berlin. Verlag von Velhagen u. Klasing in Bielefeld und Leipzig. 1902. Preis 4 Mk.
Läge der Bearbeitung des vorgenannten Andachtsbuches nicht eine ganz neue, d. h. bisher noch nicht angewandte Methode zu Grunde, so hätte ich bei der schon übergroßen Menge der bereits vorhandenen Andachtsbücher nicht den Muth, noch weniger Freudigkeit, auf ein neues Hausandachtsbuch hinzuweisen. Aber was von dem vorliegenden Buche zunächst gerühmt werden muß, ist - wohl der hohen Kosten wegen — noch bei keinem einzigen derartigen Werke versucht worden. Die 818 Andachten sind nämlich von 92 Mitarbeitern speziell für dieses Buch geschrieben morden, was einen Kostenaufwand von rund 5000 Mk. an Honoraren verursachte. Ist das nicht ein hochherziges Risiko seitens des Verlages? Ich denke, einem solchen — wenigstens bei dieser ersten Auslage — geradezu uneigennützigen Unternehmen gebührt Anerkennung und Dank. — Wodl giebt es ja Andachtsbücher, deren einzelne Abschnitte einer Reihe von Verfassern angehören; ich nenne z. B. den im selben Verlag erschienenen „Pilgerstab' von Spengler. Stets aber sind bei diesen die Andachten aus schon vorhandenen Schriften ausgewählt und zusammengestellt. Die einzelne» Abschnitte können als» unmöglich — wie es bei dem vorliegenden neuen Buche geschehen ist — nach einer einhettlichen Norm gearbeitet sein. Ein Andachtsbuch, das einer größeren Anzahl von Versassern entstammt, ist, wenn diese nach einem einheitlichen Gesichtspunkte arbeiteten, jedenfalls einem solchen vorzuziehen, das von nur einem Verfasser herrührt. Denn bei keinem Gegenstand giebt sich ein Christ innerlich so leicht aus, als bei der Abfassung von „Andachten.' Ein einzelner Christ hat nicht wotl geistliche Mannigfaltigkeit genug, um etwa 800 Andachten in wünschenswerther Abwechslung zu dersasten. — Unter den 92 Mitarbeitern befinden sich die Namen der bekanntesten — positiven — Theologen. Ich nenne Behrmann, Cremer (Vater und Sohn), Faber (Berlin), Kähler, Keller (Düsseldorf), Lemme, Nebe, Quandt, Schreiber (Vater und Sohn), Seeberg, Tiesmeyer, sowie unsre 3 Generalsuper- irtenbenten in Cassel: Lohr, Pfeiffer, Werner. Auch drei Nichttheologen sind unter den Mitarbeitern: v. Bernstorfs, Bosfe (der am 31. 7. 01 verstorbene Staatsminister), v. Knobelsdorff.
Während die meisten neueren Andachtsbücher nur einzelne Sprüche der Hl. Schrift auslegen, liegen den 818 Andächten des in Rede stehenden Buches eben- soviele Abschnitte aus dem Alten und Neuen Testamenten Grunde. Es liegt somit ein Auszug der ganzen Bibel vor, welcher in den täglichen Morgen- und Abendandachten eine sorgsame Aus- legung und Anwendung erfährt. Die alttestament» Hajen Geschichtsbücher liegen fortlaufend den meisten Abendandachten während der Trinitatiszeit zu Grunde; von Pfingsten bis in die 9. Trinitatis Woche hinein wird in den Morgenab'chnitten die Apostelgefchichte ausgelegt; für die Morgenandachten der 4 letzten Trinitatiswochen ist die Offenbarung Johannis bestimmt. Sämmtliche übrigen Bücher der Bibel find in paffend ausgewählten Abschnitten über das ganze hin vertheilt. So erhält man im Laufe eines Jahres einen Ueberblid über die ganze Bibel, und zwar nicht in stets mechanisch fortlaufender Lesung, sondern meist in sorgsam ausgewählten Abschnitten, die der jedesmaligen Zeit des Kirchenjahres entsprechen.
Es ist eine gute und gesunde Kost, die in den Andachten geboten wird .Mancherlei Gaben und Ein Geist' könnte man wohl als Motto dem Buche vorsetzen. Auf eine» Fehler möchte ich aufmerksam machen: S. 356 u. 357 steht wiederholt .Saphira' -Act. 5,1) statt .Sapphira', welcher Fehler also auch auf die Aussprache beim Vorlesen Einfluß haben Würde, wenn er unbeachtet die Eensur pasfierte.
Will Jemand feinem oder einem fremden Hause eine würdige Weihnachtsgabe darreichen, so greife er zu diesem herrlichen Buche; er wird die Ausgabe nicht bereuen. Horbach.'
LT Ein stets willkommenes Geschenk ist die in der ganzen Damenwelt wegen ihrer Vorzüglichkeit so sehr beliebte .Patent-Mhrrolin- Seife'. Einzig in ihrer Art zur Haut und Schönheitspflege, mild und erfrischend im Gebrauch mit angenehmsten Parfüm, sie darf nntermWeihnachtsbanm nicht fehlen. Die .Patent-Myrrholin Seife' ist überall, auch in den Apotheken, erhältlich. Nach Otten ohne Niederlage versendet die Mhrrholin-Gesellschast in Frankfurt a.M. 2 Cartons ä 3 Stück franco gegen Nachnahme von Mark 3.-.
russischer Mark 17,00-18,00, Redwinter Mark 17,70- 18,00, Kansas Mark 17,80-18,20, La Plata Mark 17,25-18,25, Walla Walla Mark 00,00-00,00, Roggen, hiesiger Mark 14,10—14,15, Pfälzer Mark 00,00—00,00, russischer M 14,65—15,00, amerikanischer Mark 00,00-00,00, Gerste, hiesige Mark 15,50-15,75, Pfälzer M. 15,60—16,00, fränkische M. 15,75—16,25. Riedgeiste M. 15,75-16 25, ungarischeM. 00,00-00,06 Hafer, hiesiger M. 15,25—15,75, Württemberger Mk. 00,00-00,00, bayrischer M. 15,00-15,75, russischer M. 00,00—00,00, Amerikaner M. 00,00—00,00. Mais mixed Mk. 00 00-00,00, La Plata Mk. 14,25-14,50. Alles per 100 Kilo netto effektiv loco hier. — Biehl fest. Es notiren: Weizenmehl, hiesiges Nr. 0M. 25,50,-26,00 feinere Marken M. 28,25-28,75, Nr. 1 M 23,50-24,00, feinere Marken Mk. 25,00-25,50, Nr. 2 Mk. 22,50 bis 23,00, feinere Marken Mk. 23,50-21,00, Nr. 3 Mk. 21,50-22,00, feinere Marken Mk. 22,50-23,00, Nr. 4 Mk. 18,00—18.50, feinere Marken Mk. 19,00—19,50, Roggenmehl, hiesiges Nr. 0 Mk. 22,75-23,25, Nr. 1 Mk. 20.55-20,75, Nr. 2 Mk. 14,25-14,75. Alles per 100 Kilo inkl. Sack loco hier. — Futterartikel fest. Es notiren: Weizenschalen Mk. 4,50—4,60, Weizenkleie Mk. 4,25—4,45, Roggenkleie Mk. 5,10 bis 5,25, Futtermehl Mk. 5,50—6,50, Biertreber, getrocknet Mk. 5,15-5,20 je nach Qualität. Alles per 50 Kilo netto effektiv loco hier.
Frankfurt, 16. Dez. (Viehmarkt.) Zum Verkauf standen: 511 Ochsen, 36 Bullen, 997 Kühe Rinder und Stiere, 304 Kälber, 710 Schafe und Härnrnel und 1326 Schweine. Bezahlt wurde für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qual. 68—70 Mk., 2. Qual. 61-63 Mk., 3. Qual. 54-58 Mk., 4. Qual. 00- 00 Mk.. Bullen 1. Qual. 55-57 Mk., 2. Dual. 52-54 Mk., 3. Dual. 00—00 Mk., Kühe, Rinder und Stiere 1. Dual. 60-62 Mk , 2. Dual. 57-59 Mk , 3. Dual. 42-45 Mk., 4. Dual. 32-34 Mk., 5. Dual. 30-31 Mk. Bezahlt wurde für 1 Pfund Schlachtgewicht: Kälber 1. Dual. 78-80 Pfg., 2. Dual. 67-71 Psg., 3 Dual. 55-57 Psg., 4. Dual. 00—00 Pfg., Schafe und Hämmel 1. Dual. 56—58 Pfg., 2. Dual. 46-48 Pfg., 3. Dual. 40—44 Pfg , Schweme 1. Dual. 68 - 00 Pfg., 2. Dual. 67-00 Pfg., 3 Dual. 58-60 Pfg., 4. Dual. 00-00 Pfg. Bezahlt wurde für 1 Pfund Lebendgewichr: Kälber 1. Dual. 46—48 Pfg., 2. Dual. 40-42 Psg., Schweine 1. Dual. 54-00 Pfg., 2. Dual. 53-00 Pfg Geschäft in Hornvieh ziemlich gut, Ueberftanb unbedeutend, in Kleinvieh gut, Markt geräumt — Aus Oesterreich standen 152 Ochsen und 5 Bullen zum Verkauf.
Vt«rtk!jühr«tcher Bezugspreis: bet der Gxp«r>A»u a ML, W-st taguä? außer in Leerwagen naaj <.omv u.,„
del «llm Postämtern S,L8 M. (e;cl. Bestestgew). «r» »■ V U 4- (| Sountagöbeilage: Jllustrirtes Sirnutagsblatt. £>ß
g»f«eii»«sgrbShr: die gespaltene Zeile ober Seren Neuem 10Psg. 1 Q 'Twontfusr 10ßl Druck und Verlag: Joh. Auz. Sich, Univerfltärs-Buchdruckerei
Reclamen die Zelle S5 Psg. L'iMW0ky, lö. IHV!» Marburg, Ma-st 21. - T'l'vboi,