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liegenden Frage überrumpelt würde. Davon aber ist bei dem gegenwärtigen Parlamente nicht die Rede. Als die Wahlen vom Juni 1898 stattfanden, beherrschte keine bestimmte Frage, die auf daS Verhalten der Wählerschaft suggestiv hätte wirken können, die Situation. Wohl aber wußten die Wähler, daß innerhalb deS Zeitraumes, für welchen der Reichstag ge­wählt wurde, die Zollfragen zur Erörterung und Entscheidung gelangen würden, die Wähler­schaft wußte ferner, daß die Konservativen in ihrer Gesammtheit, die Nationalliberalen und daS Zentrum in der großen Mehrheit für Zölle etwa in der Höhe von 1887 eintreten würden. Wenn trotzdem die Abgeordneten gewählt worden find, die z. Z. die große Mehrheit im Reichs­tage haben, so darf fich der Reichskanzler darauf berufen, baß er nicht nur der parlamentarischen Mehrheit, sondern auch dem Volkswillen, der diese Mehrheit geschaffen hat, entgegen kommt. Statt jetzt den Reichskanzler wegen seiner Haltung anzugreifen, hätte die .Franks. Ztg." vor 3l/t Jahren dafür sorgen sollen, daß andere Männer in den Reichstag kamen.

Wollte der Reichskanzler immer und unter allen Umständen jeder fich bildenden Mehrheit zu Willen sein, so würden auch wir ihm Op­portunismus »orwerfen. An demselben! Tage aber, an dem das demokratische Organ den Reichskanzler so wenig schmeichelhaft abkonter­feite, hat er gezeigt, daß er sich gegebenenfalls auch ruhig in Widerspruch mit der Reichstags­mehrheit setzt. Bei der Polen-Interpellation hatten die Interpellanten zweifellos eine aus dem Zentrum, seinen Anhängseln, der Sozial­demokratie und der süddeutschen Demokratie bestehende Mehrheit für sich, aber dies hinderte ihn nicht, im Sinne der deutsch-nationalen Parteien zu sprechen. Er will also ganz ge­wiß nicht das sein, was BiSmark einmal einen Registrator der Mehrheit" nannte. In diesem Falle aber wird wohl dieFrankfurter Ztg." wieder unzufrieden sein, daß der Reichskanzler so wenig Rücksicht aus die Mehrheit genommen hat. ***

Parlamentarisches.

«eichStag.

a. Berlin, 12. Dezember.

Um die Generaldebatte zum Zolltarif heute be- enden und in die Weihnachtsserien treten zu können, begann die heutige Sitzung bereits um 11 Uhr. Die Aussicht aus baldigen Schluß war beim Beginn frei» lich sehr gering; daS Haus war schwach besetzt, also von der Gnade der Gegner abhängig, die es tn der Hand hatten, durch Anzweifelung der Beschlußfähig- leit die Sitzung zu sprengen, zudem waren noch 20

ihre heftigen Bewegungen.6uLn Morgen, Marie," sagt sie freundlich.Nun, wie geht'-? Wieder ganz marode? Ei, ei!" Dazu ein energisches Kopfschütteln,mich wundert's übrigens nicht, nimm mir's nicht übel, ich würde auch krank und verrückt obendrein, wenn ich so daliegen müßte." Ihr Auge wandert geringschätzig über die Weichen Kiffen und Teppiche, welche die Leidende umgeben und richtet fich dann nach den herabgezogenen Jalousien. Frau von Buchwald bemerkt diesen Blick Wohl. Da fie aber weiß, daß ein treues Herz unter der rauheu Oberfläche schlägt ist fie gar nicht gekränkt über die unzarte Bemerkung der Schwägerin, sondern erwidert voll gutmüthiger Selbstironie:Hast reckt, liebe Therese, Verweichlichung ist die ärgste Krankheitserzeugerin. Aber mir schadet'- ja nichts mehr. Komm, wollen uns nicht darüber täuschen. Ich weiß, wie eS mit mir steht. Vielleicht noch einige Wochen, länger nicht. So laß mich halt diese letzten Erdentage noch so verbringen, wie es dem abgenutzten Körper am liebsten und bequemsten ist. Sag' nichts, Therese Du Liebe, Du kannst ja doch nicht lügen, ich kenne Dich."

Um die Lippen der blaffen Frau spielt ein wehmüthigeS Lächeln, indeß es im Antlitz der Baronin krampfhaft zuckt und arbeitet. Sie will ein Wort der Beruhigung sagen, und findet keines. Sie fieht aus einmal wa8 ihr bis dahin noch nicht ausgefallen ist auS dem bleichen Gesicht da vor ihr mit den fieberhaft glänzenden Augen und den eingesunkenen Schläfen den Stempel der Todes. So drückt fie der kranken stumm die Hand.Werner," Hingt eS

Redner vorgemeldet, von denen nur wenige Neigung zum Verzicht hatten.

Den Reigen der Redner eröffnete heute der

Abg. Dr. Bachnicke <srf. Vgg.): Abg. Lieber hat den Abschluß der letzten Handelsverträge eine Großthat der neuen Aera genannt und bemerkt, das Centrum sei stolz darauf, an dem Abschluß dieser Verträge mitgewrrkt zu habe». (Hört, hört links.» Wie paffen dazu die Ausführungen deS Abg. Heim? Graf Kamtz spricht noch immer von einem allgemeinen Nothstand der Landwirthschaft, obwohl er doch wissen müßte, daß Armuth in Stadt und Land durch höhere Getreidezölle nicht behoben, sondern nur noch Der- schärst werden kann. Wir theile» mit ihm die hohe Meinung vom Werthe der Landwirthschaft. Sie werden dem kleinen Landwirth nie einreden, daß er von der Erhöhung der vetreidezölle einen nennens» werthen Vortheil hat. Und wenn Sie auch heute die Zollerhöhung durchsetzen, in zwanzig Jahren wird eS Ihnen »icht mehr möglich sein. Den Uebergang zum Industriestaat werden Sie nie und nimmer verhindern können. Macht die Rechte Ernst mit ihrer Haltung, dann kann der Ent- Wurf schon heute als gefalle» betrachtet werden. Die Junker reden den Landwirthen immer wieder ein, es herrsche eine große Roth, bis es die Bauern schließ­lich glauben. Hat doch Dr. Rösicke-Kaiserslautern in einer Hildesheimer Versammlung selbst gesagt, die Landwirthe sollen nicht immer von guten Erträgen sprechen, nichts sei schlimmer als diese Tendenz. (Hört, hört, linkst Durch die Minimalzölle wird der Abschluß von Handelsverträgen erschwert. Durch die Tarispolitik der Rechten ist unser Verhältniß zu den Vertragsmächten erheblich verschlechtert wurden. Meine Partei wird alles thun, um die Annahme des Gesetzes zu verhindern.

Staatssekretär Graf v. Posadowskh: Gegenüber den tendenziösen Entstellungen der Sozial­demokraten halte ich es für meine Pflicht, vor dem Lande festzustellen, wie der vorliegende Entwurf ent- standen ist. (Reichskanzler Graf v. Bülow betritt den Saal) Man wollte nicht wieder wie seiner Zeit beim Abschluß des russischen Vertrages wenige Wochen vorher mit den Vorbereitungen beginnen. Deshalb schuf man ein ständiges Organ für Die Vorbereitungen des neuen Entwurfs, den wirthschastlichen Ausschuß. Das Ergebniß der Berathungen des wirthschastlichen Ausschusses ging mit meinem Gutachten an das Reichs- schatzarnt. Danach wurde die Grundlage in wochen­langen Verhandlungen von Vertretern aller beteiligten Ressorts geprüft und danach den Bundesstaaten unter­breitet. Im Bundesrathe zur Annahme gelangt, stellt der Entwurf eine Vorlage der verbündeten Regier­ungen dar. Es ist unrichtig, zu behaupten, ich fei der Vater dieses Entwurfs. Ist es doch gerade Frhr. v. Marschall, die Seele der Handelspolitik des Jahres 1891/92 gewesen, der wiederholt erklärt hat, es müsse ein neuer Tarif aufgestellt werden, und die Linke hat dieser Ansicht nicht widersprochen. Auch der Einwand, der Handel sei bei der Vor­bereitung dieses Entwurfs nicht genügend gehört worden ist unberechtigt. Von den fünf Mitgliedern des Ausschusses des Handelstages find zwei zu den Berathungen zugezogen worden, der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende, der zufällig jetzt Vor­sitzender des Handelsvertragsvereins ist. (Hört, hört, rechts). Man sagt weiter, die Mit­glieder des Ausschusses seien zu höheren Zöllen ,ani- mirt' worden. Wenn das einzelne der Sachver- ständigen behauptet haben, so geht daraus leider her­

leise flehend von deren Lippen, und es liegt eine angstvolle Frage in den abgezehrten Zügen.

Aber Frau Therese gedenft ihrer Sorge um die vergötterte Nichte, und was fie eigentlich der Schwägerin hat sagen wollen; daß jetzt nicht die geeignete Stunde hierfür ist, fieht fie ein. Gut, also erst würde sie mit dem Neffen sprechen, und dann mußte fie vor allem wissen, wer daS Mädel in der Kirche war, er sollt ihr schon Rede stehen, und dann würde fie fich er­kundigen.

Aber warum ereiferte fie fich nur? Viel­leicht oder höchst wahrscheinlich war sie halt einem kleinen Flirt des leichtlebigen Offiziers auf die Spur gekommen, na, deren würde er Wohl schon etliche Dutzend gehabt haben, da wäre also noch keine Gefahr für Ernas HerzenS- ruhe. Dieser Gedanke beruhtgte fie ein wenig, zur großen Erleichterung für Frau von Buch­wald, denn die resolute Dame hat die Gewohn­heit, ihrer Aufregung durch wütendes Herum­stapfen im Zimmer Luft zu machen, und hat dies auch jetzt gethan, ohne an die zarten Nerven der kranken zu denken.

Plötzlich wird fie fich ihrer Rückfichtslofigkeit bewußt und tritt beschämt an das Ruhelager der Schwägerin.Verzeih, liebe Marie, Du fiehst, ich eigne mich zur Krankengesellschaft wie der Bock zum Gärtner." Fast zagend streicht die kräftige Rechte über die heiße Stirn der Leidenden, die unter der ungewohnten Lieb­kosung freudig erröthet. Rasch hält fie die Hand fest und fleht angstvoll:Nicht wahr, Therese, zu Werner kein Wort, ich bitte Dich inständig."Wie Du willst, meine Liebe, »bgleich e» vielleicht ganz gut wäre."O

vor, daß fie die Verhandlungen nicht »erstanden haben. (Sehr aut rechts.) Wer sich gegen den Großgrundbesitz wendet, muß auch das Großkapital bekämpfen. (Sehr richtig rechts.) Man behauptet, 35 »m Hundert feien an der Ausfuhrindustrie betheiligt. Wenn man aber alle die zum Betriebe der Landwirthschaft, zum Bau der Häuser, zur Lieferung von Maschinen beitragen, zur Landwirthschaft rechnet, dann kommt hier noch ein viel höherer Prozentsatz heraus. Die gestrige Rede des Abg. Singer war leere Sensationshascherei. Daß die Lage der landwirthschastlichen Arbeiter gebessert werden muß. wird auch auf der Rechten zugegeben. Diese Besserung tritt aber sicher nicht ein, wenn die ländlichen Arbeiter in die Stadt gehen, um dort die Löhne zu drücken. Redner toatnt 3um Schluß vor überspannten Forderungen, damit die künftigen Handelsvertragsverhandlungen mit anderen Staaten nicht gefährdet werden und die Regierung nicht in die Loge kommt, entweder auf Hmdelsver- träge zu verzichten, oder aber dem Reichstage gegen­über die hohe Verantwortung aus fich zu nehmen, Handelsverträge auf fich zu nehmen, Handelsverträge zu vereinbaren, in denen man unter die aufgestellten Zollsätze hinuntengeht.

Abg. Dr. Arendt (Rp.) bedauert, daß beständig Agrarstaat und Industriestaat gegeneinander ausge- spielt werden. Deutschland solle bleiben, was es ist, theils Agrar» theis Industriestaat. Ein einheitlicher Doppeltarif würde den Abschluß von Handelsver­trägen nur erleichtern. Er sei deshalb für Aus» dehnung der Minimalzölle. Das Vorgehen des Centralverbandes der Industriellen fei weder ehrlich noch klug. Die Freihändler hoffen, bei Reichstags- Wahlen gut abzuschneiden, aber sie vergessen, daß viele von rhne» nur Dank der Unterstützung der schutzzöllnerischen Mehrheit des Volkes hier seien. Die Linke behauptet, bet der Erhöhung der Getreide­zölle werde die Lebenshaltung der Arbeiter ver­schlechtert. In Frankreich bestehen doch aber höhere Setreidezöle. Und weiß denn die Linke nicht, daß in Frankreich gerate ein sozialistischer Abgeordneter eine Weitere Erhöhung der Getreidezölle gefordert hat und gerade mit Rücksicht auf die Arbeiter, deren Löhne durch ausländische Konkurrenz nicht gedrückt werden sollen?

Abg. Münch-Ferber (natl.): Der größte Theil meiner politischen Freunde ist für die gesetzliche Festlegung von Minimalzöllen für Getreide. Wir können nicht annehmen, daß der Landwirth höhere Preise für seine Produkte fordern wird, als es seine wirthscha tliche Lage verlangt. Würde aber der Handel die Volksernährung in die Hand nehmen, so würden bald allerlei Syndikate entstehen, und wir müßten Preise bezahlen, von denen wir uns jetzt nichts träumen lasten (Sehr richtig rechts.) Wir fordern hinreichende Fürsorge für die Industrie, verlangen aber die gleiche Rücksicht auf die Land­wirthschaft. (Beifall.)

Nach weiteren Reden der Abgg. Stolle (Soz.) und Aigner (Centr.), der die Vorzüge des bayerischen HopsenS und bayerischen Bieres ans ureigener Er­fahrung schilderte und damit das Hau3 in eine ge- müthliche Stimmung »ersetzte, sowie der Abgg. Faller (natl.) und Rösicke-Dessau (toilbL) wurde die Debatte geschloffen und die Vorlage an eine Kommission von 28 Mitgliedern verwiesen.

Damit ist die Tagesordnung erschöpst. Das Haus tritt in die Weihnachtsferien ein.

Nächste Sitzung: Mittwoch, 8. Januar 1902. 2 Uhr.

nein, bitte nicht, der Schmerz trifft ihn dann noch hart genug, vielleicht fürs ganze Leben. Laß ihm noch diese wenigen sorglosen Tage, fie kehren nie wieder. Versprich mir'S, Therese." Gewiß, ich werde ihm keine Andeutung machen, kannst Dich darauf verlaffen." Ehe die Sprecherin die Absicht ahnt, hat die Kranke ihre Hand an die heißen Lippen gezogen:Gute Therese, hast so viel für mich gethan, bleib auch dem Werner treu."

11. Kapitel.

ES ist zwei Uhr nachmittags. In feinem behaglichen Junggesellenzimmer steht Werner von Buchwald am Fenster, mit gerunzelter Stirn in den trüben Regenhimmel starrend. Fürchtet er fich denn vor einer Unterredung mit einer Frau und sei fie noch so resolut und mannhaft? Lächerlich! Was ist eS dann aber, waS feine Pulse so fieberhaft klopfen, fein Herz so ängst­lich schlagen macht? Die Ungewißheit, das Schleierhafte, daS feine pekuniären Verhältnisse um flieht. Er fühlt den Boden unter feinen Füßen wanken und jetzt, wo er im Begriffe steht, ein anderes noch viel weltunklugereS Wesen an fich zu fesseln, fragt er fich mit tiefer Be­schämung, wie eS mölich war, so in den Tag hineinzuleben, ohne fich ein klares Bild von seiner Situation zu machen. Er weiß nicht, ob die Mutter und er die Rente der Tante aufgebracht haben, weiß er doch nicht einmal die genaue Höhe des jährlichen Ein­kommens. Er hat stets mit dem Zuschuß ge­reicht, den seine Mutter ihm festgesetzt hatte, als er die Epauletten bekam.

(Fortsetzung folgt.)

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Bernet beugt fich auf die Hand der Baronin, »e sie ihm aber brüsk entzieht.Du weißt, ch bin keine Freundin solcher Sentimentalitäten," agt fie, und fügt innerlich hinzu:Warte lur, Bürschchen, so glatt kommen wir heute ti)t auseinander. Aber ich will Dir." Rit dieser vielverheißenden Drohung ver- chwindet die resolute Dame im Zimmer der Schwägerin.

Diese liegt matt und bleich auf einem «rhesopha. Unwillkürlich mäßigt Frau Therese

Botte:Und der König absolut, wenn er mfern Willen thut." Nach genau diesem Grundsätze aber verfährt dieFrankfurter Ztg." gnfichtlich des parlamentarischen Systems.

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60 etwas beutet auch dieFrankfurter Ztg." tn, indem sie von einersogenannten" agrari­schen Mehrheit spricht, die der Reichskanzler .stark überschätzt." Unserer Meinung nach ist cker diejenige Mehrheit, die überhaupt eine Erhöhung der Getreidezölle verlangt, eine sehr erhebliche und es wäre auch vom freihändlerischen ktandpunkte auS thöricht, fich darüber hinwegzu- tüuschen. Denn für eine Erhöhung der Ge­treidezölle überhaupt treten mindestens 2/s der Reichstages ein, und innerhalb dieser Mehrheit besteht höchstens ein Streit darüber, ob die in bem Regierungsentwurfe vorgesehenen Zollsätze hoch genug find oder nicht.

Eine solche Mehrheit könnte man vom kon­stitutionellen Standpunkte auS höchstens bann

teer Reichskanzler in der Zollfrage. | DieFrankfurter Ztg." verspottet ben Reichskanzler wegen seiner Haltung bei bet kffen Berathung be8 Zolltarifes. Sie erklärt Kn für einen weichen Opportunisten, bei ge» Dhickt unb graziös mit bem Strome zu schwimmen Suche und sich der sogenannten agrarischen Mehrheit, die er stark überschätze, unterwerfe.

Man hätte diese Ausführungen am aller- leenigften in einem Organe erwarten dürfen, SaS fich zu den Grundsätzen de« Parlamen­tarismus bekennt. Wenn Fürst Bismarck gelegentlich hervorhob, baß er fich nicht als Wiener jener parlamentarischen Mehrheit fühlte, p konnte er bes Murrens jener Freunde bet (.Frankfurter Ztg." gewiß sein. Don demo-

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B (Nachdruck verboten.)

Else.

Roman von Hanna Aschenbach. (Fortsetzung.)

Er muß mit bet Tante reden. ES würde feffet fein, man versuchte das -erst, ohne die Kutter zu beunruhigen. Sie war die letzten tage ohnehin wieder fo matt.--Also die

Baronin sollte ihm mal reinen Wein einschenken über seine Position und über seine Ausfichten, str hatte fich ja leider, ja unbegteiflichetweise fis jetzt nie darum gekümmert. Eine heiße stunde würde eS werden, er kennt ja der tonte Abfichten betreffs Erna, gleichviel, eS vuß sein, und je eher, desto lieber.

Man ist vor der Wohnung angelangt. der junge Offizier atmet tief auf und fragt tonn hastig als könne ihn der Entschluß wch reuen:Liebe Tante, darf ich Dich um ine Unterredung bitten?"Gewiß, ich habe Wenfall» das Bedürfnis."Schön, also wenn toßt eS Dir?Zu jeder Zeit. Vielleicht * Deinem Zimmer nach Tisch, wenn Deine

roch als zu unrecht bestehend ansehen, wenn [0590 das Parlament unter dem Zeichen einer be- Pimmten Frage gewählt worden wäre wie

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M 8UrteIi/i6r;*r bei.dttAEon 8 ML, Erscheint täglich außer an Werktagen nach vonn- uns F-.-uagen.

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..........*" ** Sonnabend, 14. Dyember 1901.* ««

Kenn der leitenbe Staatsmann fich einer Bw® politisch demokratisch ober wirthschaftlich frei» händlerischen Mehrheit beugen wolle, so würde er als konstitutioneller und wahrhaft moderner A Staatsmann gepriesen werden, wenn er aber Ve Bit einer schutzzöllnerischen Mehrheit auSzu»