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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg «ad Kirchhain.

»itrteljühr.tchtt »e,u,»pf t» bei btt ElpeditUm 3 RL, Srichtiat täglich außer an Werktagen nach wann- u,u> ^tt-uage»l.

bei eie* Postämtern 3,85 ML (excl. Besitllgeib). VUIJJ Sountagsbeilage: Jllaftrirte» Sonntagoblatt.

Donnerstag, 12. Dezember 1901. ** -

Brüder jenseits der Meere".

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rcben seien, gezeigt.

Gewiß, an den üblichen Festessen, Triumph­en, Adressen u. s. w. hat eS bei dieser Reise ht gefehlt, aber es ist unS wohl bekannt, ß neben dem offiziellen Jubel in mehreren ilonien eine starke Mißstimmung einherging;

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SS* hlagwort von den

99* eere" in der letzten Woche unmittelbar hinter- *£0?* »ander von dem Staatssekretär Ritchie in Vydon und bei dem Festeffen zu Ehren der

glischen Thronfolgerpaares in London von n Premierminister gebraucht worden. Durch t Reden beider Staatsmänner zog sich der Jjt Gedanke hindurch, daß England die Feind- ast der ganzen Welt ruhig ertragen könne, nn eS nur in seiner Politik die Zustimmung

LA* >litik wären, das habe sich gelegentlich der 125* Mgung, die dem englischen Thronfolger»

99* «re bei seiner Weltreise überall dargebracht 92*

| ist eine Spezialität der englischen Poli­er, Schlagworte zu erfinden, die dann auf icial allseit g gebraucht werden und dadurch gen gewiffen Eindruck machen. So ist daS Brüdern jenseits der

~ r Kolonien findet; für Englands Haltung 3Qtfc cime nicht, so erklärte Lord Salisbury, die 3d* ificht anderer Völker in Betracht, sondern die «er zum britischen Reiche gehörenden Brüder, ie einverstanden aber diese mit der englischen

ii D> hielt man in Süd-Afrika, und zwar nicht ?.? i in burischen Kreisen, den festlichen Empfang ' t Rücksicht auf die trostlose Lage für sehr ilaciert; so war in Kanada der hohe Besuch c der Anlaß zu verstärkten Reibungen zwischen gelsächssischen und französischen Kanadiern, m6 der Effekt tatsächlich eine Schwächung, ____ ht eine Steigerung der Sympathien sür vßbritanien war.

Selbst diejenigen Elemente in den Kolonien er, die mit dem englischenReichsgedanken" npathifiren, was thun sie denn, um dieser Mpathie praktischen Ausdruck zu geben? Die »willigen, die von Australien, Kanada und »dien nach Südafrika hinübergingen, standen rer Zahl nach in gar keinem Derhältniß i der Bedeutung dieser Kolonien; von ihrer Qualität schweigt man bester. WaS ferner ie Kosten des Krieges anbelangt, so überlasten Ibie Kolonien gern dem Mutterlande, Schulden ^machen und unpopuläre Steuern auSzuschreiben. ir eine Kolonie, Indien, hat der Krieg sogar ine Ersparniß bedeutet, indem nämlich diejenigen iglo - indischen Truppen, die nach Südafrika Hangen find, vom Mutterlands bezahlt werden ib so für das indische Budget in Fortfall

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wen.

11 (Nachdruck verboten.)

Else.

- Roman von Hanna Aschenbach.

(Fortsetzung.)

Miß Wilson's Augen waren nicht so schön, daß Jon nach ihnen gesehen hätte. AIS nach einigen Whrm ihre Gesundheit litt, kam sie in ein E Ead. Dort lernte sie eine Landsmännin, die Mterin eines Töchterpensionats in Deutschland, hnen. Diese nahm Miß Wilson als english _ foverness mit nach Dresden in ihre Boarding- Uen

iot-Ä<L Mit bewegten Gefühlen betrat das alternde an. Mädchen das Vaterland des Geliebten. Sie V nicht daran, ihn wiederzusehen, noch am Xnen Aufenthalt zu erforschen. Sie war ihn'rchWcklich, in seiner Heimath zu leben, die bald en FaMch die ihre wurde. Und nun ist sie alt ge- ter u. Horden. Sie hat wohl nicht mehr allzu weit i alle ewigen Heimath. Wie freut sie sich darauf le, $5*°^ wird sie auch ihn einst Wiedersehen, dort wen, ^ucht sie sich nicht fernzuhalten, sondern darf TourWelte an Seite mit ihm in die Ewigkeit wallen.

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stücke, »Stunden find vergangen, seit Elfe ihre Ehrerin verlosten. Drei helle Schläge die Mah Mrliche Stutzuhr mahnt zur Arbeit. Da hebt « ber Weiße Kopf, die milden Frauenaugen > Etz «Wilken verwundert auf das Zifferblatt.Schon £ spät ist es? kaum zum glauben, daß ftrhff0? so lange träumen kann."' Ihr fällt ein, pe tzgtz Mittagsmahl versäumt hat; gleich- pL sie spürt keinen Hunger. Während nun

Bieten die Kolonien dem Mutterlande in der Stunde der Gefahr wenig praktische Hilfe, fo bedeuten sie andererseits unter gewiffen Umständen eine direkte Gefährdung der eng- lichen Position. England selbst ist durch seine insulare Lage und durch seine starke Flotte vor einem Angriffe so gut wie sicher; wohl aber kann eS von Rußland in Indien und Nord­ost-Asien, von Frankreich in Hinter-Indien und Süd-China, sowie am Nil, von den Vereinigten Staaten in Kanada, eventuell auch in Mittel­amerika angegriffen werden. Bei einem et» waigen kombinirten Angriffe muß eS entweder einen Theil seiner Kolonien ohne Schwertstreich Preisgeben oder aber seine militärischen Kräfte in einer Weise zersplittern, daß der Sieg für die englischen Waffen von vornherein aus- geschlosien ist.

Es ist also einfach eine Redensart, daß England auf die Freundschaft oder Feindschaft der fremden Staaten keinen Werth zu legen brauche, wenn eS nur der Zuneigung seiner Kolonien sicher sei. Es giebt aber außer der der Kombination deS Angriffs einer fremden Macht auf England in seinen Kolonien, auch eine andere, für England noch fatalere, daß nämlich eine Kolonie mit einer fremden Macht gemeinsame Sache macht. DaS große Gebiet der Vereinigten Staaten ging den Engländern da­durch verloren, daß dieRebellen" im Jahre 1778 mit Frankreich ein Bündniß abgeschloffen. Im Frieden von Versailles mußte dann England nicht nur die Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten von Nordamerika anerkennen, sondern auch noch Gebietsabtretungen an Frankreich machen, also derjenigen Macht etwas heraus­zahlen, die der englischen Kolonie zum Abfall geholfen hatte.

Wir sind überzeugt, daß 20 Jahre vor dem Frieden von Versailles ein englischer Staats­mann ebenso gesprochen haben könnte, wie heute Salisbury. Und mit mehr Recht. Denn da­mals war England eben durch den Frieden von Paris, der Frankreich und Spanien schwere Bedingungen auferlegte, auf den Gipfel seiner Macht und seines Ansehens gekommen, während heute der Rest ist Schweigen. Und siehe da, noch nicht ein Menschenalter nach jenem Frieden von Paris ist England gedemüthigt und zwar mit Hilfe einer seiner Kolonien.

Diese historische Reminiszenz sollte den eng­lischen Premierminister und die Imperialisten überhaupt ein wenig bescheidener stimmen, denn sie zeigt, daß der Kitt, durch den die englischen Kolonien mit dem Mutterlande verbunden find, doch nicht so fest ist, daß nicht durch einen kräftigen Stoß von außen da» ganze Gebäude inS Wanken geralhen könnte. ***

ein paar graue Kinderstrümpfe hervorgesucht werden, und die Nadeln rastlos klappern, schweifen die Gedanken zu dem zurück, der die Erinnerung ihr heute so mächtig aufgerüttelt hat.

von Buchwald! Sollte, könnte eS ein Sohn gewesen sein? Gang und Haltung frappierten mich, gleich. Du lieber Gott, wenn daS wäre, wenn er in dieser Stadt lebte, wenn ich ihn sehen dürste?!" Die alte Dame springt erregt auf. Wie ihr das Herz pocht! Sie lächelt wehmüthig.Du altes, thörichteS Ding, willst Du noch immer keine Ruhe finden? Ihn noch einmal sehen," murmeln die Lippen der Einsamen,noch ein einziges Mal, mein Gott, daS wäre zu viel Gnade."

Die Wolken zieh'» herüber, So dichtgedrängt und grau, Und trüber, immer trüber Wird rings des Himmels Bleu. Und Du, wie ist entflogen Die alte Heiterkeit, Die Seele überzogen Von unnennbarem Leid.

(Spitta)

10. Kapitel.

Und wieder ein Sonntag, doch dieser grau und düster. Dichte Wolkenschleier verhüllen die Sonne, und von allen Dächern, Mauern und Bäumen rieselt es nieder, Tropfen um Tropfen in monotoner Gleichförmigkeit. Der Regen hat zwar aufgehört, aber eS hängt neuer in der Luft, und das ist wohl die Ursache, daß die Zahl der Andächtigen, die zur Kreuzkirche wallen, gar so gering ist.

Umschau.

Neue Drohungen des russischen Finanzministers.

Nachdem der Reichskanzler in so unzwei­deutiger Weise erklärt, daß Drohungen deS Auslandes auf den AuSgang unserer Zolltarif­reform ohne jeglichen Einfluß bleiben werden, nachdem er sogar den russischen Finanzminister ausdrücklich darauf hingewiesen hat, daß zoll­politische Differenzen nicht auf publizistischem, sondern nur auf dem Wege der Diplomatie ausgeglichen werden können, macht eS einen seltsamen Eindruck, daß Herr Witte trotzdem wieder eine, allerdings in der Fvrm anscheinend mildere als die vorhergegangene, Drohnote nach Deutschland richtet. Augenscheinlich bezweckt der russische Finanzminister da er davon überzeugt sein muß, an maßgebender Stelle bei uns tauben Ohren zu predigen, die deutsche Opposition gegen den Zolltarifentwurf zu Gunsten der russischen Interessen zu stärken. Wir zweifeln, daß ihm dies gelingen werde.

Nicht partikularistisch sondern deutschnational.

Der sächsische Staatsminister von Metzsch hat sich als Lundesrathsbevollmächtigter in der DonnerstagLfitzung des Reichstags das Verdienst erworben, Herrn Bebel gegenüber hervorgrhoben zu haben, daß das Königreich Sachsen als Theil des Deutschen Reiches sich verpflichtet gefühlt habe, in Bezug auf die Zolltarifreform nicht partikularistisch zu handeln, sondern die Allge- meinintereffen Deutschlands im Auge zu be» halten. Das war eine sehr empfindliche Lehre nicht nur für den sozialdemokratischen Führer, der den PartikulariSmus nur aufstachelt, um in die Verhältnisse des Reichs Zersetzung zu tragen, sondern auch für den großherzoglich koburgisch-gothaischen Minister Heutig, der sich bekanntlich in der engherzigsten Weise der Zoll­tarifvorlage gegenüber auf den Boden deS PartikulariSmus gestellt hatte. Der Abgeord­nete Bebel hatte ferner, weil in Sachsen nur vierzehn Prozent der Bodenfläche der Land- wirthschast zugehören, die Ansicht ausgesprochen, es sei von der königlich sächsischen Regierung unverantwortlich", daß sie für die Zellvorlage gestimmt habe. Demgegenüber bemerkte Herr von Metzsch sehr zutreffend, daß auch sür diese vierzehn Prozent gesorgt werden müsse und dies umsomehr, wenn, sie nvthleidend seien. Was würde denn Bebel und seine Partei sagen, wenn man nach seinem Grundsätze, daß ein schwächerer Bevölkerungs- theil schlechter zu behandeln sei als ein stärkerer,

Eben beginnt das erste Leuten, da fährt im Trab ein Fiaker vor das Portal, aus dem sich elastisch ein junger Offizier schwingt. Er reicht einer ältlichen Dame in grauer Seide ritterlich die Hand zum Aussteigen, doch diese schiebt ihn mit einem eigenthümlichen, fast männlich klingenden Lachen zurück.

Mach keinen Schnack, Werner, die Guts­herrin von Buchwald kommt schon allein auS solchem Vehikel, wäre auch noch schöner! Uebrigens, wenn ich blos wüßte, was diePres- firerei bedeutete. Erst kannst Du mich nicht früh genug von Hause wegkriegen, läßt mich kaum richtig frühstücken, Du unhöflicher Mensch, dann muß die Mähre laufen, als handle fich's um Leben und Tod, und jetzt stehen wir hier und halten Maulaffen feil." Der Leutnant lacht halb verlegen, halb be­lustigt, antwortet aber nicht.Nun, wie wird's?"Wir können ja hinaufgehen, Tante, wenn eS Dir recht ist."Recht ist?" echot die Dame,Du bist wohl ein bischen hm?" eine deutliche Geberde mit dem Zeigefinger vervoll­ständigt die liebenswürdige Anfrage.Natürlich will ich hinauf, meinst, ich will hier warten, bis Jupiter PluviuS geruht, mich gründlich einzuweichen?" Werner von Buchwald hört nur halb, was seine Tante sagt, seine Augen forschen nach Elfe Herwig, die er sich unter keinen Umständen entschlüpfen lassen will.

Nachdem er die Baronin in einer der Logen der Zwischengalerie untergebracht hat, verläßt er sie schleunigst unter einer gemurmelten Entschuldigung, die aber die alte Dame nicht

verführe, wenn man beispielsweise erklärte: Die Arbeitslosen betragen ja noch nicht ein Prozent der Bevölkerung, also wäre esunverantwort­lich", zu Gunsten dieser Nothleidenden der Ge- sammtheit Opfer aufzuerlegen. Auch in dieser Frage hat Bebel gezeigt, daß er nur in klein­licher Weise Hetzen kann und daß ihm der weite Blick, mit welchem allein die Gesammtlage beurtheilt zu werden vermag, versagt ist.

Deutsches Reich

Berli«, 11. Dezbr

Unser Kaiser hat der Stadt Malaga ein bakteriologisches Eabinet für das dortige Kranken­haus zur Verfügung gestellt.

Die .Kreuzztg." macht auf folgende N o t i z der frankfurter Zeitung" aufmerksam: .Mit Ende dieser Woche und dieser Generaldebatte will der Reichstag in die Weihnachtsferien gehen, nachdem er vorher den Zolltarif an eine Kommission verwiesen hat, voraus» gesetzt, daß der Reichstag in der letzten Sitzung deschlußfähig ist; in den letzten Tagen war er e8 schon nicht mehr." Das genannte Blatt schreibt dazu: Die .Frankfurter Zeitung" scheint damit an­deuten zu wollen, daß die freihändlerische Minorität durch Ai zweifelung der Beschlußfähigkeit am nächsten Sonnabend die angekündigte Obstruktion bereits einleiten wolle. Wir richten deshalb an unsere Freunde das dringende Ersuchen, in der letzten Sitzung dieses Jahres vollzählig zugegen zu sein.

Die preußische Klassenlotterie soll um gestaltet werden. D r Finanzminister von RheinbabenbeabfichtigtnachAngabeeinerKorrespondenz infolge gewißer Mißerfolge der preußischen Klaflen- lotterie einige neue organisatorische Maßnahmen zu treffen. So soll nach dem Muster anderer Staats­lotterien in erster Linie sür die letzte Klasse eine Prämie in der Höhe von 300000 Mk. eingestellt werden, um die Gewinnchancen auch nach der Ziehung des großen Looses günstig zu gestalten. Des weiteren würden die strengen Bestimmungen des Lotteriegesetzes in manchen Punkten eine Milderung er ahren. Die neuen Bestimmungen sollen bereits für die im Juli nächsten Jahres bevorstehende Lotterie in Kraft treten.

Von dem Abg. Bebel erhält die .Krzztg " eine Berichtigung worin er mittheilt, daß er in seiner Zolltarifrede das Eichsfeld mit keinem Wort erwähnt habe. Der Vorgang, den er erwähnt habe, sei in einem Orte in Sachsen vorgekommen. Es lag demnach ein Mißverständniß dem Protest aus dem Eichsfeld zu Grunde.

Das Marburger nationalsoziale Blatt das seine Antwort auf unsere Darlegungen in Nr. 279 in einem besonderen Artikel direkt hinter dem Leitartikel gebracht hat, antwortet uns tiesmal aus seinem Brieskasten heraus. Es versichert, wir hätten ihm mit. um eren Darlegungen in Nr 289 einen unschätzbaren Dienst erwiesen und erklärt uns, Herr von Gerlach sei seiner Mittheilung nach bereit in jeder öffentlichen konservativen Versammlung, die freie Diskussion gewähre, zu reden Dieser letzte .Trumpf" dks nationalsozialen Blattes ist geradezu niederschmetternd. Es klingt gerade so, als wenn em kleiner Junge seinem Ueberwältiger zürnst: Warte nur, ich sags meinem großen Bruder, der haut Dich dann durch! Und das von einer Redaktion hören zu

versteht. Draußen steht er nun, an die Thür der Galerie gelehnt und wartet von Minute zu Minute sehnsüchtiger und ungeduldiger. So »ft ein leichter Schritt ertönt, beugt er sich vor, aber stets biegt ein bei Weitem weniger reiz­volles Gesicht um die Ecke der Wendeltreppe.

Elfe kommt noch nicht, und schon läutet e8 zum dritten Male. Der Lieutenant befindet sich in fieberhafter Erregung. WaS wird die Tante sagen, daß er fie so vernachlässigt, sie, die er doch um jeden Preis bei guter Laune erhalten muß, da doch von ihr zum größten Theil die Erfüllung seiner süßesten Hoffnungen ab hängt."

Er eilt die Treppe hinab und späht nach allen Seiten nichts zu erblicken. Na pünkt­lich war fie nicht, das hatte er nun sch»n öfters erfahren können; er mußte ihr das entschieden abgewöhnen. Drinnen beginnt die Liturgie, und noch immer steht der getreue Ritter Toggen- burg wartend auf seinem Posten. Muß er wirklich die Hoffnung ausgeben?

Da, ein leiser Schritt, es kommt etwas die Treppe heraufgehüpft, und der Mann fühlt an seinem stockenden Pulsschlag: Das ist fie, die böse, reizende, süße Elfe. Wie fie um die Ecke biegt, bleibt fie zögernd stehen, während daS halbe Gesichtchen tief erglüht. Werner's Unmuth ist verflogen, verwandelt in Entzücken, das geliebte Mädchen zu sehen, und allein zu sprechen.Militärische Pünktlichkeit, mein gnädiges Fräulein", ruft er ihr scherzend ent­gegen, worauf fie lächelnd den Kopf senkt.

(Fortsetzung folgt.)