Einzelbild herunterladen
 

mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

»0.1 M 271

Bt«rteljüyr»rcher >öejeg8>rete: bet »er Expedition 8 $tt, bei al« Postämtern 9,86 SH. (excl. Bestellgeld).

JnserttanSgebühr: die gespalten« Zeile oder deren Ämna 10 PIg.

Reclamm: di» Zeil» 96 Pfz.

Marburg

Sonntag, 37. November 1901.

Grjcheint räglüh «über in Werttagea aacy «sonu- uiio oeieruigen. Sauutagsbeilage: Illustrirtiö Sountagoblatt.

Lrnck and Hrrlag: Joh. 8aj. Noch, UaiperfitätS-Bnchdnlckerri Marburg, Markt 91. Telephon 65.

36. Jahrg.

uns

Schwerinstage.

in.

5Plp.

bei:

at

h

f?en

i seit

Stelle OPt?.

aer

ist liehen

66 läßt sich aber nicht leugnen, daß dar cht der parlamentarischen Initiative in den ten Sessionen des Reichstages vielfach miß- ucht worden ist. Namentlich die Sozial- vkratie überschüttet da8 Parlament bei jedem gungSbeginn mit Dutzende« von Juitiativ- rägen, die größtentheils nur zu AgitationS- ecken verfaßt und eingebracht werden. Unter chen Umständen wird auch diese Wohlthat r Plage und eS hat bereits Vorsorge ge ffen werden müssen, um wenigstens dem her beliebten .Wettlaufen" unter den Üioneu mit Initiativanträge« vorzubeugen. Während nämlich früher diese Anträge nach

ualitätj iflalll M

Die parlamentarische Initiative ist den ichstagsabgeordneten verfassungsmäßig ge- ^hrleistet. ES ist auch durchaus nothwendig, rtnddM die Möglichkeit vorhanden ist, aus dem fe Anträge zu stellen, um der Regierung besonderen Wünschen der Bevölkerung

Ile

' auf s ffohl- wrt.

(Nachdruck verboten.)

Elfe.

Äomee von Hanna Lschenbach.

(Fortsetzung.)

er Reihenfolge ihres Eingänge» auf die Tages- tbnurg gesetzt wurden, gilt nunmehr die St­immung, daß alle Anträge, die innerhalb der ksten zehn Tage einer Session eingegangen sind, i gleichberechtigt angesehen werden. Die raxis hat sich demgemäß so gestaltet, daß der nhenfolge nach jeder Fraktion freigestellt wird, en ihr am wichtigsten erscheinenden Antrag it die betreffende Tagesordnung zu bezeichnen, hm liegen seit dem Beginn der vertagten und w kurzem wieder aufzunehmenden Session noch tzthlreiche unerledigte Anträge aller Fraktionen, Msouderheit ver sozialdemokratischen, vor. Er |l nicht daran zu denken, daß sie alle zur Er- edigung gelangen; denn dem Anfinnen, die sahl derjenigen SitzungStage zu vermehren, an lenen Initiativanträge berathen werden, kann n der jetzigen schwierigen Geschäftslage am Eerwenigsten entsprochen werden.

Man nennt die Tage, an denen Anträge m8 dem Hause zur Verhandlung gelangen, VchwerinStage. Ost genug ist ans die Ent- Gehung dieser Bezeichnung hingewiesen; eS giebt Wer immer noch recht viele Zeitungsleser, die

fiiet. tu: rtoffelg. zu ver- (73

6, I

Darüber nicht Bescheid wissen. Für diese sei (7511 Gemerkt, daß der konservative Abgeordnete Graf Schwerin im preußischen Abpeordnetenhause die ll AAnregung gab, für die Berathung von Anträgen

ntniß zu geben und die Stellung der Parteien .j.! u zu ermitteln. Viele dieser Initiativanträge en auch bereits zur Folge gehabt, daß in Sinne gesetzgeberisch vorgegangen wurde wn8tl,hb manche, namentlich für den gewerblichen ittelstand wichtige Gesetze verdanken ihr Ent- Dmro tehen der Anregung auS dem Hause heraus.

»räulein, Herz und Seele erfrischend." .Ja," kflt fie und hat auf einmal alle Scheu ver- itffen und auch die beabsichtigte Zurückhaltung tat vornehmen Dame. .So kann nur Pfarrer w>hl predigen mein Pfarrer denn er fet mich konfirmiert. Ich versäume selten eine predigt von ihm, hörte ihn aber noch nie wie »»glgute." Du liebliche, kleine Elfe, warum ^^'ßlheint dar oft gehörte Evangelium von der ieg & Hebe dir heute so neu und herrlich? Warum Hcfet Dein Herzchen erst heute seinen erhabenen («Miun? Weil daS uralte, mächtige Zauber- ^SE^efen Liebe deinen Scheitel streift. Hüte dich, n ^MideröSlein!

eurfee*1. Als sich Werner eine Viertelstunde später nd> ** Gartenthore von der jungen Dame verab- , Dro-chiedet, sind fie schon gute Freunde. ES war vsch gegangen, und die weiche Kirchstimmung var die Ursache. Lang hatte diese steilich

__Der llebermuth, der sonst in de» Mädchens .£ Äügen vorherrscht und denselben einen so ItlK «genen Reiz verleiht, ist wie weggewischt. ebenftEin verklärter Schein liegt auf dem zarten Gesichtchen, daS Evangelium der Liebe, daS Dea>ben von der Kanzel erschollen ist. _ ..Unwillkürlich neigt Elfe das Köpfchen, dann knNMill fie an Werner vorüber schlüpfen. Aber II in steht er schon an ihrer Seite. «Eine

,7sEnliche Rede, nicht wahr, mein gnädiges

aus dem Hause bestimmte Tage freizulassen; er schlug demgemäß vor, je einen Tag in der Woche für diesen Zweck festzusetzen. Man aceeptirte diesen Vorschlag und nannte dem Urheber desselben zu Ehren jenen Tag den .SchwerinStag". Der Reichstag übernahm als­bald diese Einrichtung nebst deren Bezeichnung.

Die SchwerinStage sind auf Mittwoch fest, gesetzt, sie werden aber mitunter verschoben oder fallen auch wohl gänzlich aus, wenn wichtige» und dringendes Material vorliegt, da» der Er­ledigung bedarf. Im allgemeinen kann man auch mit der Einschränkung der SchwerinStage einverstanden sein; denn vielfach werden an denselben Anträge erörtert, die bereits wieder­holt und ausgiebig berathen worden find und alljährlich neu ein gebracht werden. Während man ohnedies über wachsende Schwierigkeiten in der Geschäftslage klagt und die Einschränk­ung der Debatten fordert, erhebt die Linke, namentlich die Sozialdemokratie, den Anspruch darauf, daß die Zahl der Schwerinstage erhöht und der Berathung von Initiativanträgen ein weiterer Spielraum gewährt werde.

Diesen Wunsch kann begreiflicherweise nur eine politische Richtung hegen, welcher die praktische Arbeit der gesetzgebenden Körperschaft nichts die Agitation von der Rednertribüne aber aller ist. Liegen wichtige gesetzgeberische Aufgaben vor, so müssen ganz von selbst An­träge aus dem Hause dagegen zurücktreten; denn zum Selbstzweck der Volksvertretung bütfen fie nicht werden. Angesichts der Ueberbürdung der diesmaligen ReichStagSseffion mit wichtigen Arbeiten ist die Einschränkung auf dem Gebiete der parlamentarischen Initiative besonders ge­boten. Namentlich diesmal werden die ver­schiedenen Fraktionen nicht verlangen können, daß auch nur der größere Theil ihrer Initiativ­anträge erledigt werde; gerade die Behandlung dieser Vorlagen giebt häufig besonderen Anlaß zur .ReichStagSstucht", da sich begreiflicherweise jede Fraktion nur oder doch in erster Linie für die eigenen Anträge interessiert.

Die unerläßliche Voraussetzung für die Be­wältigung deS diesmaligen ReichStagSpenfumS, insonderheit der Zolltarifvorlage ist eine voll­zählige Besetzung deS Hauses, und eS muß jeder Anlaß zur .Reichstagsflucht" sorgfältig ver­mieden werden. UnS scheint darum der Vor­schlag deS .Dresdner Journals" sehr praftisch, die für die Erledigung der Initiativanträge angesetzten Tage aus der Mitte der Woche an deren Ende zu verlegen. Der Sonnabend wird vielfach, besonders von den zahlreichen dem kentrum angehörigen Mitgliedern der Geistlich­keit zur Heimreise über den Sonntag benutzt;

nicht vorgehalten, bald war der neckische Kobold in dem Mädchen wieder zum Vorschein ge­kommen. War daS ein Plaudern, Lachen und Scherzen, und welchen Schalk fie im Auge hatte. Da war fie wieder, die wilde Haiderose .und wahrhaftig, war ich mir nur in der Kirche einbildete, muß halb im Traum gewesen sein," sagt sich Werner kopfschüttelnd, .als ich den überirdischen Gefichtsausdruck bewunderte. So ist fie ganz Weltkind die kleine Hexe, aber un­beschreiblich reizend."

Sie waren nach den ersten Worten, die der Predigt gegolten hatten, beide verstummt. Er hatte sich wirklich auf eine Rede besinnen müssen, er, der gewandte Offizier, und da hatte er denn eine Bemerkung über den herrlichen Maitag gemacht. DaS Mädchen hatte jäh den Kopf gewandt und ihm spöttisch lachend die Zähne gezeigt, daß er, den Mißgriff gewahr werdend, bis an die Haarwurzel erröthete. Da» hatte ihm aber auch sein Gleichgewicht wieder gegeben. .Wahrhaftig, gnädiges Fräulein, da fange ich mit dem interessantesten Thema der gesellschaftlichen Konversation, dem Wetter an, werden einen schönen Begriff von mir kriegen." Und dann halten fie gelacht, und ein Wort hatte daS andere gegeben.

Sie erzählt ihm, wo fie wohnt, und daß die Zweige der mächtigen 'Linde vor ihrer Thür in ihr Fenster reichen, und daß die Spatzen dort oft solchen Spektakel machten, daß fie in aller Frühe erwache.Da find Sie wohl eine rechte Frühaufsteherin, gnädiger Fräulein," fragt Werner erstaunt. Elfe lacht hell auf.Wenn

diesem Bedürfnisse würde nach unserem Dasür- hahlten die Verlegung der .SchwerinStage" Rechnung tragen. c.

Umschau.

Zum Zolltarifentwurf.

Auf Veranlassung des Reichskanzlers soll die Drucklegung der Zolltarif Vorlage derart beschleunigt werden, daß fie sammt der umfang­reichen Begründung noch vor Beginn der Reichs­tagsverhandlungen in die Hände der Abgeord­neten gelangt. Die Enttäuschung der Linken über den glatten Verlauf der Bundesraths- berathungen ist eine augenscheinliche. Suchte man fich Anfangs noch dadurch zu trösten, daß man von .pikanten" Vorfällen und Differenzen unter den Vertretern der verbündeten Regie­rungen faselte, so hat ein unverzügliches Dementi dieser neuesten freihändlerischen Erfindung bald ein Ende gemacht. Nun schreiben die Blätter der rothen Phalanx refig»iert, es sei zu erwarten gewesen, daß der Bundesrath den .Wuchertarif" genehmigen »erde. War das aber der Fall, weshalb suchte man dann immer die Meinung zu erwecken, die Vorlage käme überhaupt nur als .Privatarbeit eine» Staats­sekretärs in Betracht und habe eigentlich Nie­manden .hinter fich"? Dar alles war natürlich nur bewußte Flunkerei der Linken; derartige Treibereien werden aber nunmehr aufhören müssen. Jetzt bleibt die letzte Hoffnung der Linken, die Obstruktion; an der ReichStagS- mehrheit aber wird es liegen, ob dieses letzte Mittel mit Erfolg angewendet wird.

* Börsengesetzrevision und Zolltarif.

Die Vornahme einer Revision des Börsen­gesetzes wird namentlich von derjenigen Seite als dringend und unerläßlich gefordert, welche die Nothwendigkeit einer Erhöhung der land- wirthfchaftlichen Zölle bestreitet und daSZustande­kommen des Zolltarifs zu verhindern bestrebt ist. Wie verlautet, wird eine Novelle Zum Börsengesetz dem Reichstage unverzüglich zu­gehen. So weit wir davon entfernt find, einen .Kuhhandel" »der eine Kombination .Börsen­reform-Zolltarif" zu empfehlen, dürfte doch die Frage erwägenswerth fein, ob nicht die Börsengesetznovelle auf jeden Fall hinter den Zolltarif zu stellen, also erst zur Erledigung zu bringen sei, nachdem der Zolltarif unter Dach gebracht ist. Wäre in dem vergangenen Sesfionsabschnitte mit der Gewerbegerichtsnovelle derartig verfahren worden, so würde vermuthlich das Branntweinsteuergesetz zustande gekommen sein. Da die Linke offen eine BerschleppungS-

daS die Mama Hörtel Ich und früh aufstehen, daS ist ja köstlich. Ich schlafe am liebsten bis Mittag. Mama ist immer sehr böse auf mich, weil fie mich nicht auS den Federn bringt. Ich bin halt schrecklich faul! Man kann auch gar so wundervoll träumen des Morgens im Bett. Ich schließe kann die Augen und denke mir etwas Herrliches aus, und da ist es recht ärgerlich, wenn Mama mich alle Augenblicke stört. Freilich ist sie noch viel ärgerlicher und hat wohl recht, aber ich bin nun mal solch Nichtsnutz, waS will man da machen."

Sie blickt halb drollig, halb ernst zu ihm auf. .Mama ist auch meistens gleich wieder gut, und ist es mal gar schlimm, so mache ich solange Unsinn, bi» sie lachen muß. Dann ist es natürlich auS mit dem Schelten."

Sie sagt da» alles mit allerliebster Offen­heit, tote etwas, was doch nicht zu ändern sei, und wenn es wäre, jedenfalls nicht von ihr, der Elfe, geändert werden würde. Gewiß nicht! Sie fühlt sich ganz wohl, so als Allertoelts- tauchenichts bei der ganzen Verwandtschaft ver­rufen und doch um ihrer drolligen Wesens willen von eben dieser Verwandtschaft vergöttert, ein Schmetterling, der nur im Sonnenschein vege­tieren kann, eine- Lilie, die da nicht säet und nicht erntet. Sie will garnicht besser sein; die braven, tugendhaften Mädchen find so lang­weilig. Sie will thun, war ihr beliebt, und da» find nur Beschäftigungen vornehmer Damen. Da» ist überhaupt ihr Ideal; eine vornehme Dame.

So plaudert fie ihm vor und er blickt

taktik gegenüber dem Zolltarifentwurf befür­wortet, so ist es ganz gerechtfertigt, wenn man taktische Gegenzüge beizeiten ins Auge faßt. _____________

Die empfindsame Sozialdemokratie.

Der .Vorwärts" protestirt mit starken Phrasen gegen den grausamen Charakter des Krieges, er meint, man müsse .aufschreien gegen die Greuel eines Krieges." Wenn aber die Sozialdemokratie den Jahrestag der Pariser Kommune feiert, die ganz ungeheure Greuelthaten ausgeübt hat, wenn die Sozial­demokratie diese Kommune als Vorbild preist und deren Helden verherrlicht, wo bleibt ba ber .Aufschrei", wo bieHumanität" bet Hunnenbriefsteller? k.

Zum Zolltarif-Entwurf.

Bet»« ve» Zo>t«rife»tw«rf Im Ganzen sollen, wie dieKreuzztg ' wissen will, im Bundesrathe nicht einmal die drei Hansastädte sondern vielmehr nur ein vielgenannter thüringischer Kleinstaat gestimmt haben. Hiermit scheint Neuß ä. L. gemeint zu sein.

Der Minvisttarif ««» Vie Konservativen Zu einer Mittheilung des .Hannov. Eouriers", man sei aus konservativer Seite zum Verzicht aus den Mindest­tarif bereit, bemerkt die .Kreuzztg.": .Wir wissen nicht, aus welcher Quelle das Blatt diese Nachricht Seschöpft hat. Vorläufig haben Verhandlungen, bte lr die Stellung der Konservativen maßgebend sein könnten, überhaupt noch nicht stattgefunden. Wir haben allerdings Grund zu der Annahme, daß die große Mehrheit der konservativen Fraktion mit Nach, druck aus der gesetzlichen Festlegung von Mindestsätzen bestehen werde. In dieser Auffassung bestärkt uns der die gleiche Forderung enthaltende Beschluß, weichen der Konservative Verein der Provinz Brandenburg gestern in Berlin gefaßt hat."

Deutsches Reich

Berlin, 16. Novbr

Dr. Leyds war dieser Tage in Berlin. Neber bie Gründe seiner Anwesenheit hat «an fich vielsach den Kopf zerbrochen. Die Sache ist sehr ein­fach. Ein Bund zur Unterstützung der unglücklichen Frauen und Kinder der Buren in Südafrika ist jetzt in der Bildung begriffen; in Berlin ist ebenfalls ein Komitee zusammengetreten, daS die Sache in die Hand nehmen will. Dr. Leyds nimmt an diesen Berathungen dieses Komitees theil: daraus erklärt fich auch die gleichzeitige Anwesenheit dcs Mitgliedes der Buren-Abordnung Fischer.

Die Spezialkommisfion des M ü l h a n s e r Gemeiuderaths beschloß zur sofortigen Aus­führung von Nothstandsarbeiten einen Kredit t» der Höhe von Mk. 150 COO zu fordern.

Wie die.Dresdener Nachr." mittheilen, mußte der erste Vizepräsident deS Reichstags, v. Frege, sich einer ärztlichen Konsultation unterziehen, die für ihn die Nothwendigkeit absoluter Fernhaltung vouallenGeschästen ergeben hat. Herr v Frege

lachend nieber auf das Kind mit den egoistischen Worten und dem naiven, unschuldigen Herzen. Ein phantastisches Köpfchen", denkt er, .das doch noch nicht recht weiß, waS eS will."Ihre Hauptbeschäftigung," fährt er laut fort, .haben Eie aber nicht genannt, gnädiges Fräulein." Sie sieht ihn erstaunt an:Wenn Sie fich nur nicht wieder täuschen." .O nein, Ihre Haupt­aufgabe ist, und ich sehe Ihnen an, daß Sie fie getreulich erfüllen, des Hauses Sonren- schein zu fein." Sie lacht leise vor fich hin, ein köstliches, herzerwärmendes Lachen, und bie Augen strahlen fast zärtlich zu bem Manne auf: .So sagt Mama, aber Sonnenstrahlen find auch Luxus, Herr Leutnant. Die Tageshelle genügt dem arbeiten ben Auge." Luxu», mein Fräulein?--vielleicht, aber

ich bin ein glühender Verehrer von Sonnen­strahlen und Luxu», fie geben unser» Leben Duft und Reiz." Sein Ton klingt vielsagend, und Elfe wendet fich befangen zur Seite.

.Mama erwartet mich, Herr Leutnant." .Verzeihung, mein gnädige» Fräulein, ich hielt Sie so lange auf. Nehmen Sie meinen unter- thänigsten Dank für bie gestattete Begleitung." Mit bittenben Augen fügt er hinzu: .Darf ich sagen, auf Wiedersehen!" .Gewiß, mein Herr." .Und wo?" .DaS weiß Gott Zufall." Ein leichter Knix, und fie ist hinter den DoSketts verschwunden. Ein spöttisches Lachen verhallt in der Tiefe des Gartens.

Die Kameraden Werner's aber ertoarten ihren lustigen Liebling heute vergeben».

(Fortsetzung folgt)