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Elemente unter ihnen waren daher bei dem jetzigen stände der Getreidepreise bereits von der Ge- ahr des Unterganges bedroht. Thatsächlich find in den erwähnten sechs Jahren in den der Enquete unterworfenen Ortschaften 12 pCt. der Bauern zu Grunde gegangen. Nach diesen Wahrnehmungen ist in der That Gefahr im Verzüge, und eS ist die höchste Zeit, durch Der- tärkung des ZollschutzeS auf Getreide die Bauernfchast in der größeren, auf Getreide- l)ou angewiesenen Hälfte Deutschlands
trockenen Jahren sind viele Landwirthe ge- nöthigt gewesen, wegen des absoluten Mangels an Futter einen großen Theil ihres BiehbefitzeS geradezu zu verschleudern.
Daß in dieser namentlich den Osten Deutsch- ands umfaffenden größeren Hälfte unseres Vaterlandes die Latifundienwirthschaft überwiegt, ist ein Jrrthum. Auch die meisten Rittergüter betreiben keine Latifundienwirthschaft im eigentlichen Sinne; aber in diesen Landektheilen überwiegt auch der mittlere und kleinere land- wirthschaftliche Betrieb quantitativ. Denn 56 Prozent der landwirthschastlich benutzten Boden- läche bilden Bauern- und noch kleinere Wirth- chaften. Für diese sämmtlichen mittleren und kleineren Landwirthschaftsbetriebe ist mithin die Rentabilität des Körnerbaues eine Lebens,rage.
Nach den von Professor Gering zu wiederholten Malen, zunächst vor sechs Jahren und wiederum in dresem Herbste, in einer Reihe niederschlesischer, an Posen grenzenden, für die Verhältnisfe Nord-Deutschlands typischen Bauernschaften vorgenommenen Untersuchungen brachte im Durchschnitte der letzten 10 Jahre eine in fortschreitender technischer Entwickelung begriffene bäuerliche Wirthschaft von 25 ha, in der der Bauer und die Bäuerin mit vollster Kraft selbst mitarbeiteten, über die Produktionskosten und den unmittelbaren Lebensunterhalt der Familie hinaus nur einen Ueberfchuß von rund 350 bis 450 Mark. In der That also nur ein überaus kärgliches Entgelt für die von dem Wirth und seiner Frau geleistete Arbeit! Dieser Ueber- schuß belief sich auf etwa 3 Prozent des Werthes der Gebäude und des beweglichen Inventars. Von einer Grundrente war daher nicht die Rede.
Wenn so ein unverschuldeter bäuerlicher Wirth sich bei den jetzigen Getreidezöllen nur mühsam über Wasser halten konnte und ohne den Zollschutz jedenfalls wirthschaftlich zu Grunde gegangen wäre, so gestaltet sich das Bild noch anders, wenn man bedenkt, daß nur ein geringer Theil der bäuerlichen Wirthschasten unverschuldet ist. Der vorhin erwähnte Ueber- schuß reicht nothdürftig zur Verzinsung von etwa dem 24fachen Betrage des Grundsteuerreinertrages hin. Die durchschnittliche Verschuldung der preußischen Bauernschaften beträgt aber das 29fache dieses Grundsteuerreinertrages, und es liegt daher klar auf der Hand, daß, obwohl die Getreidepreise der letzten Jahre verhältnißmäßig hoch waren, der Durchschnitt derselben im Ganzen nicht ausreichte, um den Bauern die Verzinsung ihrer Schulden ohne Kapitalaufzehrung zu gestatten' Die schwächeren
Vertragsverein" verbreitet und die nichts weiter als das Echo liberaler Blätter in Wien und Pest find. ____________
Bebel und die .Hunnenbriefe".
In der Reichstagsfitzung am 23. November v. J8. erklärte der Abg. Bebel es für eine .schwere Pflichtverletzung" seitens des KriegS- ministers, daß er nicht von der Macht, die er besitze, Gebrauch mache und die Zivilbehörden nicht heranziehe, damit sie diejenigen, die die „Hunnenbriefe" veröffentlichten, zur Verantwortung zögen. „Die Briefschreiber kann man erst — so bemerkte Bebel weiter — zur Verantwortung ziehen, wenn man sie kennt, die Briefschreiber kann man erst kennen lernen, wenn man die Blätter verklagt, die die $ tiefe veröffentlicht haben. Man verklage die Re- daftionen, man fordere sie auf, die Briefschrcider zu nennen, und wenn man auf diese Weise die Briefschreiber kennt, dann gehe man vor." Durch dieseAuslaffungwollteBebeldenAnschein erwecken, als scheue sich die Militärverwaltung gegen die Verleumder gerichtliche Schritte zu thun; er wußte aber sehr Wohl — denn der Herr Kriegsminister hatte ausdrücklich darauf hingewiesen —, daß erst die nöthigen Informationen aus China eingeholt werden müßten, bevor derartige Schritte mit Erfolg geschehen könnten. Nun haben die Strafprozesse, wie sie Bebel direkt forderte, begonnen und selbstverständlich die Verurtheilung der Angeklagten zur Folge gehabt. Und Herr Bebel? Als Zeuge aufgesordert, Brieffchreiber zu nennen, weigerte sich dessen! Der sozialdemokratische Führer deckt also den Briefschrciber mit seiner Person; er weiß wohl auch warum und wird auch schon im vorigen Jahre gewußt haben, welch' fragwürdigen Quellen er die Ur ter= lagen für seine „Anklage" verdankte. Die „Methode Bebel" bleibt eben die alte.
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Der Zolltarif
und die Landwirtschaft.
Eines der häufigsten Argumente der Gegner gner Verstärkung des ZollschutzeS für die witsche Landwirthschast ist bekanntlich die Be- tWptung, daß eine Erhöhung der Getreidezölle Msschließlich oder doch in der Hauptsache nur fett Großgrundbesitzern zu Gute kommt. In Wirklichkeit liegt 'aber die Sache so, daß eine Verstärkung des ZollschutzeS gerade für Getreide rine Lebensfrage für einen großen Theil des teutschen Bauernstandes ist, welcher andernfalls Gefahr läuft, nach und nach ganz unterzugehen, xie treffliche englische Agrarenquete aus den Zähren 1893,95 zeigte, daß nur in den westlichen Theilen deS Landes die Landwirthschast in der Lage war, durch Uebergang zur vor- -ugrweisen Diehwirthschaft einen Ausgleich für sie Unproduktivität deS KörnerbaucS zu finden, während in dem Osten England» infolge der Unrentabilität des Getreidebaues weite Flächen der Unkultur verfielen.
In Deutschland liegen nun die klimatischen Verhältnisse so, daß dem Westen Englands an Regenmengen nur die Nordseeküste, von der ßmsmündung bis zu den schleSwigschen Marschen, und das bayerische Alpenland zu vergleichen ßnd. Hier überwiegt wie dort demzufolge die Viehzucht den Körnerbau. In den angrenzenden nordwestdeutschen und süddeutschen Landestheilen, in einigen Gebirgsgegenden Mittel- und Süd- Deutschlands und einigen Strichen an der Ostsee, namentlich in Ostpreußen liegen die lliwatischen Verhältnisse noch so, daß wenn auch der Getreide- und Körnerbau eine große Rolle in der Landwirthschast spielen, gleichwohl unter verhältnißmäßig guter Vieh- und niedriger Getreidepreise der Schwerpunkt aus die Viehwirthschaft gelegt werden könnte. Aber anders liegen die Verhältnisse in der größeren Hälfte unseres Vaterlandes. Hier weist die geringe Menge der Niederschläge gebieterisch aus den Getreidebau hin, weil das Getreide die einzige Nutzpflanze ist, welche bei der häufigen Trockenheit noch existensfähig bleibt. Wenn auch die Viehzucht unter Mitwirkung der landwirtschaftlichen Nebengewerbe und unter Heranziehung von Kraftfutter in den letzten Jahrzehnten wesentlich vermehrt worden ist, so ziehen der weiteren Entwickelung doch die klimatischen Verhältnisse eine enge Grenze. Namentlich ist die Aufzucht von Jungvieh, worin bekanntlich der Schwerpunkt der bäuerlichen Viehwirthschaft liegt, mit dem größten Risiko verbunden. In den letzten
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Woman von Hanna Aschenbach.
(Fortsetzung.)
Ein reizendes Häuschen inmitten eines parkähnlichen Gartens, von herrlichen Linden- und Kastanienbäumm umrahmt, die Front entlang laufend eine zierliche Holzgalerie, wie man sie an Schweizerhäusern findet, ihr gegenüber ein lustig plätschernder Springbrunnen, unterm Giebeldach nistende Schwalben und tn allen Fensterbögen blühende Blumen: das ist Elfes Heim, ein echtes „sweet home", just geschaffen für das holde Feenkind. Und da kommt fie herangeschwebt; fast wundert man fich, daß die Thür nicht aufspringt, um die Herrin einzulaffen. Aber Elfe muß klingeln, tote jedes andere Menschenkind, und wie fie nun der •ffnenben Mutter um den Hals fällt und dann - husch _ wie ein Wirbelwind die Treppe hinauf fliegt, und eine Thüre krachend inS Schloß fällt, da merkt man deutlich, daß man ein irdisches Wesen vor fich hat, ein Wesen von Fleisch und Blut, mit stürmischem, uber- schäumendem Empfinden.
Frau Herwig hat der Tochter kopfschüttelnd nachgeblickt: .Solch ein Wildfang", sagt fie halb ärgerlich, halb lachend. Da fie indeß das lebhafte Naturell Elses genügend kennt, mtfe : fie deren sonderbarem Verhalten weiter keine Bedeutung bei und geht wieder nach der Küche, um nach dem Mittagsmahl zu sehen.
Frau Herwig ist trotz ihrer Fünfzig noch eine hübsche Frau, der machkaum Vierzig zutrauen würde. Die elegante Einfachheit ihrer Toilette
Zum Zolltarif-Entwurf.
Das Staatsministerin« ist Montag Nachmittag zusammen getreten, um sich über die von dem Bundesrathsausschüssen vorgeschlagenen Abänderungen des Zolltarrsgefetzes und über die in dieser Sache für das Plenum des Bundesraths gestellten And äge schlüssig zu machen.
Eine Bertreterveriammlnag der Gartrier- Vereine der Provinzen Posen, Ost- und Westpreußen nahmen nach bmt Vortrage des Äerbandsvorsitzenden Pfennig-Posen in Sachsen des Zolltarifs eine Resolution an, in der die Nothwendigkeit ausgesprochen wird, die einheimische gärtnerische Produktion durch Ein- sührung von Zöllen zu schützen, in der Höhe, wie fie der Verband der Hantelsgärtner Deutschlands vorgeschlagen hat. Die Vesammlung beschloß die Absendung einer Petition an den Reichstag in diesem Sinne.
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Zum Mittagsmahl versammelt fich die Familie im Wohnzimmer. Da ist ein schlanker Knabe von vierzehn, in seiner Würde Gymnasiast und seinem geräuschvollen Entrüe nach eine Hauptperson des kleinen Kreises. Aus der Veranda, wo fie mit einem Buche in der Hand träumend gesessen: tritt eine junge Dame, hoch und schlank gewachsen. Auf den ersten Blick überrascht einen die auffallende Ähnlichkeit zwischen ihr und dem Bruder. Dieselben klaren, grauen Augen, da8 feine Näschen, die zartgeschwungenen Linien deS MundeS. Doch der Ausdruck der beiden Gefickter ist so gänzlich verschieden, daß man bei näherer Bekanntschaft die Aehnlichkeit der Geschwister nicht mehr bemerkt. Furchtbar ernst, fast schwermüthig blicken die Mädchenaugen drein, und der kleine Mund ist fest zusammengepreßt. Nun streicht sie mit der Hand über die Stirn, als wolle sie die trüben Gedanken bannen und zwingt ihr Ge» ficht zu einem heiteren Ausdruck. Es gelingt ihr überraschend. Welche Willenskraft steckt in diesem Mädchen? Hat fie trotz ihrer Jugend — fie kann kaum die Zwanzig überschritten haben — schon so viel in der Schule des Lebens gelernt? Es liegt eine Antwort in den stillen Zügen, die einem das Herz mit Weh erfüllt.
Frau Herwig erscheint mit der dampfenden Suppenschüssel: .Wo nur Elfe wieder steckt?" fragt sie ungeduldig und will der eben Eintretenden ein strafendes Wort sagen, als diese wie der Wind an ihrem Hals hängt, und fie mit drolliger Geberde nachahmt: „Elfriede, Du bist sehr unartig, kommst zu spät zu Tisch und hast alle Deine häuslichen Pflichten dernach-
läsfigt. Schäme Dich, Faulpelz." Sie lacht silberhell auf und fragt schelmisch:
„War's recht so, Muttchen, hab' ich ibr'S gesteckt?" Und die Locken in den Nacken schüttelnd, hüpft sie an das obere Ende bei Tisches, wo fie ihren Platz zwischen den Geschwistern einnimmt. Sie ist heute von wirklich bezaubernder Anmuth; ihre überrnüthigen Einfälle, ihr drolliges Gebühren reißen die Anderen zu immer neuen Lachsalven hin, sodaß die Mama ihr endlich energisch den Mund verbieten muß, wenn anders jemand noch an dem zu Ehren des Feiertags reich gewählten Mahle einen Genuß haben soll. Elfe macht ein Schmollmündchen und wirft trotzig daS Köpfcken in den Nacken, aber in den Augen sitzt noch immer die strahlendste Freude, ein trinmph- irendeS Bewußtsein. — „Du, sag, Elfe," neckt jetzt Curt, .wollen wir Dich nicht einmal um- tttufen ? Ich habe noch keinen Menschen gekannt, der seinem Namen so wenig Ehre gemacht hätte. Elfe, ein schmachtendes, mond- scheinschtoärmendes Wesen unb solch ein Ausbund wie Du! Ich schlüge vor, Dich Hexchen zu taufen ober Satanellchen, auch Dickkopf wäre nicht unpaffenb." Mutter unb Schwester lachen, währenb Eischen bem Bruder eine Grimasse schneidet, die Lippen aber trotzig geschloffen hält. „Curt hat nicht so unrecht", meint Hertha. „Ich habe auch schon oft gedacht, daß unser Schwesterlein nicht zu feinem Namen paßt. Sie ist ein lieber, herziger Schneck, aber eine Ette stelle ich mir anders vor. —
(Fortsetzung felgt)
(Nachdruck verboten.) Else.
zeigt die vornehme Dame. Sie hat dieselbe zierliche Gestalt wie ihre Tochter Elfe und gleicht ihr auch sonst auffallend, aber um den Mund liegt ein leiser, weher Zug, und die Augen erzählen von vielen, vielen Thränen, freilich nur dem, der im Menschenantlitz die Runen des Schicksals zu entziffern versteht.
So reizend das Häuschen fich von außen präsentirt, so traulich ist es auch eingerichtet. Zu ebener Erde: Wohnzimmer, Salon, Boudoir und Veranda, oben Schlafräume und im Souterrain die WirthschaftSgelaffe. Weder Pracht noch Reichthum, die Möbel nicht sehr modern, aber über dem Ganzen ein künstlerischer Ton, ein exquisiter Frauengeschmack. Nichts Aufdringliches in der ganzen Wohnung, aber wohin das Auge fällt, bleibt es wohlgefällig hasten. Statuetten, zierliche Etageren, Bilder, Fächer, eine Unmenge reizender Kleinigkeiten, die das Reich der Frau so behaglich machen, und last not least eine verschwenderische Fülle von Blumen. In Vasen und Körbchen, Ampeln und Ständern, überall blühen die lieblichen Kinder Floras, theils die duftenden Frühlingsgrüße der neuerwachten Mutter Erde, theils aber auch ihren Ursprung der kunstfertigen Hand der kleinen Elfe verdankend.
Unb heute am Pfingstsonntag:
Wo ein Gesims nur, ein Schränklein, ein Tisch, Nicken die Sträuße der Hecken;
Birkenbäuwchen so würzig unb frisch, Strecken fich bis an die Decken.--
.Maigrün" wohin das Auge schaut, köstliches, frisches Birkenlaub, denn Frau Herwig ist eine Thüringerin und hält fest an dieser lieblichen Sitte ihrer Heimath.
Umschau.
Ueber den neuen österreich-ungarischen Handelsvertrag
hat fich der Generalsekretär des Centralverbandes der Industriellen Oesterreichs u. A. folgendermaßen ausgesprochen:
,68 würden diesmal keine nennenswerthen Schwierigkeiten vorhanden sein, die einer flotten und günstigen Einigung zwischen Deutschland und Oesterreich-Ungarn hinderlich im Wege stehen. — Vor zehn Jahren war es die Vorsorge Oesterreich-Ungarns für das ungarische Getreide, welche einige Schwierigkeiten bei den damaligen Handelsvertrags-Verhandlungen bot und schließlich für Deutschland die Erlangung besonderer Konzessionen zur Folge hatte. Damals hing für Oesterreich-Ungarn sehr viel von den deutschen Getreidezöllen ab und Oesterreich mußte die Er- niedrigung derselben durch große Opfer erkaufen. Infolgedessen wurden damals die österreichischen Schutzzölle gegen die deutschen Jndustrieerzeugnisse erniedrigt. — Heutei st es anders. Ungarn besteht nicht mehr aus seinem Getreideexport nach Deutsch- land; denn ein großer Theil des ungarischen Getreides wird jetzt m Oesterreich silbst verbraucht, und die in Ungarn auftauchenden industriellen Bestrebungen drängen diese Frage noch mehr in den Hintergrund. So berühren denn im allgemeinen die deutschen Agrarzölle Oesterreich-Ungarn nicht — bis auf einen — nämlich den Viehzoll! Hier ist es aber lediglich wieder Ungarn, welches ihn empfindet und seine Kompensation bifür jedenfalls wird haben wollen. .Wer n ich aber als Oesterreicher sprechen soll," er- klärte Prof. Dr. Gunzel, ,so mutz ich sagen, dah dies uns nur zu gute kommen kann. Ungarn wird auf eigene Faust mit Deutschland keine Verträge schließen können, wird fich daher durch Oesterreich die Konzession holen müssen; Oesterreich aber wird hierin eine Handhabe gegen Ungarn in der Frage des Ausgleiches haben, welche geschickt ausgenützt zu namhaften Erfolgen führen kann." — All drefcs wird aber auf die Verhandlungen selbst bezüglich des neuen deutschösterreichischen Handelsvertrages keinen einschneidenden Einfluß ausüben; der Vertrag wird jedenfalls zu stände kommen. Ein Nichtzustande, kommen ober eine über Dezember 1903 hinaus dauernde Uneinigkeit hätte einen Zollkrieg zur Folge, den keiner von beiden Staaten auch nur zwei Monate aushalten würde."
Das klingt denn doch um Vieles anders al 8 die Alarmnachrichten, die der deutsche „HandelS-
Biert-llähr.icher Bezugspreis: bei der Expedition 2 Ml., 1)1}..Er'a...nr täglid) außer 1:1 Werktagen ruaj sonn- uns Feiertagen,
bei allen Postämtern 2,28M. (excl. Bestellgeld). Sonntagsbeilage: JUustrirtes Souatagsbiatr.
Ins,rtionsgebühr: die gespaltene Zelle oder deren Raum 10 Pfg. 1ünl Druck und Verlag: Joh^Anz. Ä-ch UniversitätS-Buchdruckerei
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