Wtt tzem Kreisvlatt Nr Ute Kreise Marßmrs und Kirchhai«.
=>.
werden.
c.
51.
fNachdrnck tieiboten.]
ba;
-
•V4
W
äten.
Ä*ii
K Lol»
»Ich weiche nicht mehr von hier, mein armes liebes Roselchen, bis Du stark genug bist, mich zu begleiten. ES muß zu Hause auch ein paar
tragen ließ. Als der Bau im Jo hie 1901 fertig Var, kam das Grundstück aus Antrag des 3E. zur Zwangsversteigerung und dieser erwarb eß zurück. Hierbei fielen 52917 Mk. Hypotheken der Baulieferanten und Handwerker auS.
Dies ist der in der Entscheidung sestgestellte Hergang, und das Ergebniß ist: der Herr Rentier X. hat, ohne daß er Geld ausgegeben hat — die 8663 Mk., die er auf daS Grundstück bezahlt hatte, hat er ja als Angeld längst zurück — und ohne jedes Risiko ein Haus er
worben, dcffen Baukosten allein über 167 000 Mark betragen haben und daS nur mit 140000 Mark belastet ist. Nimmt man den Werth des Grund und Bodens nach sachverständiger Schätzung auf SO 000 Mk. an, so hat X. einen Gewinn von 77 000 Mk., ohne die künftige Werthsteigerung beS Hauses. Und auf weffen Kosten hat er den Gewinn gemacht? Fast ausschließlich auf Kosten der Baulieferanten und Handwerker. Denn da am Baugeld schon 44000 Mk. fehlten und aus demselben auch noch Angeld und Zinsen zu zahlen waren, kann man sich denken, wie viel Bauforderungen unbezahlt geblieben find.
Es handelt sich hier nicht etwa um einen Ausnahmefall. Dis Entscheidung des Reichsversicherungsamtes betont ausdrücklich, daß der Vertrag, wie er zwischen X. und W. abgeschlossen wurde, zu den DauspekulativnSgeschäften gehört, „die in Berlin und einigen anderen Großstädten üblich find, und daß auch der Bauqeldver- trag „den üblichen Inhalt hat". Die Freisinnigen, die sich fo .warm" der Bevölkerung gegen den „agrarischen Brotwrchrr" annehmen, begünstigen bekanntlich daS Spekulantenthum in jeder Form, also auch dos vorstehend gekennzeichnete. ES wird aber Wohl endlich auf gesetzlichem Wege dagegen vorgegangen werden, das deutet schon der veröffentlichte Regierungsentwurf betr. die Sicherung der Bausorderungen an — dessen Ziele natürlich schon jetzt vom Freisinn bekämpft
Ein Beispiel aus der Geschäfts- praxis des Bau-Spekulantenthums.
AuS den amtlichen Nachrichten des Reichs- verficherungSamts ist eine Entscheidung dieser Behörde bekannt geworden, deren Begründung von allgemeinem Jntereffe ist. Darin wird u. a. folgender Thatbestand festgestellt: Der Rentner l erwarb im Jahre 1892 eine Baustelle in Schmargendorf bei Berlin für 25 662 Mk. und, nachdem er sie zweimal im Jahre 1892 für 77400 Mk. und 1895 für 79 400 Mk. verkauft, aber in der Zwangsversteigerung zurückerworben hatte, verkaufte er sie im Jahre 1898 für 80000 Mk. an den Bauunternehmer W. 9lu: den Preis sollten 6000 Mk. bei Vertragsschluß und 4000 Mk. bei der Aufloffung als Angeld gezahlt werden; 17000 Mk. Vorhypotheken übernahm SB. in Anrechnung auf den Preis, der Rest wurde eingetragen. W. hatte im ganzen 4000 Mark Vermögen. Weitere 4000 Mark lieh er von dem H lzhändler, der die Holzlieferungen für den Bau erhielt. Hieraus zahlte et die 6000 Mk. Angeld, die weiteren 4000 Mk., die bei der Aufloffung gezahlt werden sollten, wurden erst später auS den Baugeldern (!) gezahlt. W. hatte also zur Bauausführung sage und schreibe 2000 Mk. Der Verkäufer X. hatte fchon vor dem Verkauf einen Bauplan an fertigen und genehmigen laffen, beffen Ausführung Sachverstänbige auf mindestens 163374 Mk. veranschlagen. W. über nahm beim Kauf in d später auch im Baugelderdertrag die Verpflichtung, diesen Plan auf dem Grundstück in bestimmter Zeit auSzusühren. Fehlte er hiergegen ober verstieß er gegen ben Plan, fo war ber Vertrag hinfällig unb bie schon gezahlten Baugelder mußten sofort zurück gezohlt werben. Unter biefen Bebingungen verschaffte X. dem SB., indem er mit feiner Kauf
ganz neues Leben wird bas werben, unb Du, — Du sprichst von vergelten."
„Ach. Onkelchen, wenn ich Dich nicht hätte, was sollte aus mir werben, was sollte ich beginnen ? Verzweiflung wäre mein LoS, ohne Freunb, ohne Siebe."
Der Alte lächelte vor sich hin. „Siehst Du, so ist un-5 beiden geholfen, unb nun werbe mir nur recht bald wieder gesund, daß wir der häß lichen Stadt, in ber Du so Trübes hast erleben muffen, so schnell als möglich ben Rücken kehren können au, Nirnmerwiedersehen."
Röschen hob ben Kopf, ihr Blick fiel auf ben am Eingang stehenben Doktor Pächtner; sie nickte mit einem leisen Lächeln bem Freunde zu.
„Kommen Sie, Herr Doktor, daß ich Ihnen meinen lieben alten Förster-Onkel vorstelle, den besten Freund, den ich besitze."
Dr. Pächtner blickte in ein gutes Gesicht, >as von unzähligen Falten durchzogen, doch ofort einen Mann von seltener HerzenSgüte erkennen ließ.
Die Freude über das unverhoffte Wiederehen hatte bei Röschen Wunder gewirkt. Schon nach vierzehn Tagen konnte Dr. Pächtner unbesorgt die Erlaubniß zur Abreise nach dem alten, lieben Forsthause ertheilen.
N-chts nahm die junge Frau mit sich als iljre Kleider, einige Wäsche und sonst unbedingt nöthipe Kleinigkeiten.
Alles, was ihr von ihrem Besitz noch entbehrlich schien, ließ sie zurück. Sie wollte durch Nichts an die furchtbare Katastrophe erinnert werden. —
Gab baß ein Wiedersehen!
Welche Fluth von Erinnrrungeu stürmte auf
Wochen ohne mich gehen. Tann bleibst Du ganz und für immer bei uns in Deinem geliebten Wald, und Du sollst sehen, wie schnell Deine Backen wieder roth werden. O, es ist schön bei uns, nicht mein Herzblatt?"
Eine kleine Pause entstand, ber Alte bort kämpfte ben Anschein nach mit einet tiefen Rührung.
Nun hob er toieber an: „Unb wenn eß rann wieder Sommer wird, wenn die Vögel wieder singen, und bie Blumen blühen, bann ist es nirgends fo herrlich, als draußen in unserem Forste."
Röschen schluchzte heftiger. „Mein lieber, ieber Onkel, wie bist Du so gut gegen mich, und wie werde ich jemals im Stande fein, all' Deine Liebe zu vergelten?"
Der alte Mann wischte sich die Augen und achte bann schelmisch auf.
„Vergelten?" — Als ob es ba etwas zu vergelten gäbe! Wir, meine Alte unb ich, wir inb boch die Empfangenden, nicht Du, die Du ins durch Deine Liebe stets so hoch beglückt hast. Ach, Kind, Du weißt nicht, wie furchtbar schwer wir Dich vermißten, als Du von uns gegangen! Alles war tobt unb leer um uns her, Tu warst ber Sonnenstrahl, ber in unser einsames Stben fiel, und so wird eß nun wieder werden, wenn Du zurück bist. Sollst sehen, wie Therese ch freut, fie kann es gar nicht erwarten, bis e ihr „Töchterchen" wieder hat. Was denkst Du, — selbst unser alter Waldmann hing ravrig ben Kops, als Du fort warst; er durch- uchte das ganze Haus unb ließ bas Beste, was man ihm vorsitzte, unberührt. Na, wirb der ich freuen, wenn er Dich wieder sieht! Ein
»UW te, Fit
»*$**■»•«•»; M tat äBfrtM&s* s »Ä,, M dfa* 4M« Wi
»Uirtfcra SM ** iE Ä8E »
Röschen ein! Waldmann gebärdete sich wie toll, man hatte wirklich Mühe, daß er in seiner ungestümen Freude die zarte Gestalt nicht über ben Haufen warf. Immer unb immer toieber sprang er an ihr empor, burch lautes Bellen verrathend, was er empfanb.
Tante Therese schluchzte am Halse bes geliebten Kindes, das fo bleich unb angegriffen ausfah, zum Erbarmen.
Röschen bezog toieber ihr altes Stübchen, in bem sich Nichts beränbert hatte. Die Ruhe unb ber Frieben rings umher thaten ihr un- enblich wohl nach all den Kämpfen ber letzten Monate.
Aber stärker noch erwachte bie Sehnsucht in rem Herzen, baS so heiß unb laut pochte, bie Sehnsucht nach einem, der noch immer in der Ferne weilte.
XIV.
Wieder ist es Frühling geworden, die Bäume tragen frisches Grün, alles athmet auf, nach langer, banger Winternacht.
Ostern, das Auferstehungsfest feiert die Menschheit, Auferstehung feiert die Natur. Röschen wandert burch ben Wald. Wie ist's so feierlich, o herrlich hier!"
Nun muß sich alles, alles wenben!
Es ist früh, siegreich steigt bie Sonne empor am wolkenlosen, herrlich blauen Himmel; vom etnen Dörfchen ertönte Glockengeläute, und Röschen ist es fo seltsam zu Mui he, so leicht und frei fühlt sie sich in GotleS herrlicher Natur. „Christ ist erstanden, Christ ist erfanden!" — scheint es zu flüstern in bem Morgenw'nd, der kosend durch bie hellgrünen Blätter streicht. Eovtsetzung folgt)
Hal. Mit gerechtem Stolze darf das Vaterland auf diese Leistungen zurückblicken und in ihnen die Bürg, schäft dafür finden, daß trotz friedlicher Zeiten das deutsche Heer und Volk seinen kriegerischen Geist und seine Opferwilligkeit nach dem Vorbilde der Väter be. wahrt hat, und daß es der hohen, gemeinsamen Aufgabe sich bewußt ist, für deutsche «hre und deutsches Recht an allen Orten mit Gut und Blut einzustehen.
Neues Palais, 31. Oktober 1901.
________ Wilhelm.
Gegen Jos Chamberlain.
Neue Kundgebungen gegen Chamberlains Uebergriffe find erfreulicher Weise zu melden. Wir stellen sie nachstehend zusammen: Die Pfarrkonferenz der Synode in München-Gladbach beschloß, sämmtliche evangelischen G eist lich en der Rheinprovinz zu gemeinsamem Protest gegen die englische Kriegführung unb Chamberlains Beschimpfungen aufzu- fotbern.
Der Rektor ber Un i b e r f i 161 Leipzig forderte die Studentenschaft zu Protestkundgebung gegen Chamberlains Verdächtigungen des deutschen Heeres durch Anschlag am schwarzen Brctte auf. — In Berlin waren zu Mittwoch zwei Protestbersammlungen nach Keller« F.st sälen und nach ber Tonhalle, bie eine von ber Siubentenschaft, bie andere als Volksversammlung, einberufen. Es find außerdem noch andere Kundgebungen in Vorbereitung. Die Veteranen von 1870/71 und die Kriegerberbände planen eine Adresse an ben Kaiser, ben obersten Kriegsherrn, als Protest gegen bie Beschimpfungen ber Armee durch ben englischen Minister. — In Jena haben UniberfitätSprofefforen und Burger eine Einspruchsversammlung gegen Chamberlains Verleumdungen einberufen.
Chamberlain und der Freisinn.
Neben dem sozialdemokratischen „Vorwärts" begreift auch die freifinnige „Berliner Zeitung" nicht, daß deutsche Professoren mit ihren Studenten aufflammen, weil der englische Kolonialminister Chamberlain unser Ringen mit Frankreich 1870 ein ebenso grausames Stück genannt hat, wie die Erdrückung der wenigen Buren durch England, daß er die schmachvolle Art dieser Erdrückung mit dem Ringen zweier ebenbürtigen Gegner vergleicht. Die „Berliner Zeitung" schämt sich nicht, zu schreiben:
Da nützt kein Augenverdrehen und kein Ent- rimungssturm; es giebt keine human und fittenrein geführten Kriege, wie es kein warmes Eis und keine aufwärtsstiömenden Flüste giebt. Der Krieg ist in seiner Ganzheit ein Ueberbleibsel der Barbarei, und rede Einzelheit der Kriegsütrung muß am letzten Ende eine barbarische und unsittliche Handlung sein. Auch unser modernes sittliches Empfinden hat den Krieg
Das Glückski»».
Erzählung von Iren« von Hellmuth.
(Fortsetzung.)
Als der junge Doktor vor der Thüre des Zimmers stand, hörte er drinnen lebhaftes Sprechen. Wer mochte das sein? Ein Bekannter nicht, — ober wer nur, — wer? Er •ffnete leise. Röschen hielt schluchzend die Arme um den Hals eines graubärtigen Mannes geschlungen. Ihr Kopf lag auf dessen Schulter, ober keines bemerkte den Eingetretenen. Die Leiden waren zu sehr mit sich selbst beschäftigt, und Pächtner blieb an ber Thüre stehen, um nicht zu stören.
Schmeichelnb unb liebkofand strich ber Fremde Über baS feibenweiche Haar unb suchte bie Aus- (jeregte zu beruhigen.
Deutsches Reich
Berli«, 7 Mobbt
— Das sogenannte Defizit im Reichsetat, welches bisher auf 100 Millionen Mark geschätzt wurde, soll sich bei der endgiltigen Aufstellung des Gesetzentwurfes für den Bundesrath auf 1.0 Millionen Mark gesteigert haben.
— Die Prozeßverhandlung wegen drS Unterganges des kleinen Kreuzer« .Wacht" in der Nähe von Ancona hat vor dem Geschwader- Kriegsgericht in Kiel begonnen. Die Verhandlnng wird hinter verfchloffenen Thüren geführt.
— Wie die „Köln. Ztg." aus München meldet, ist die Annahme, Bayern werde dem Beispiel Württembergs in der Aufgabe der eigenen Postwerlhzeichen folgen, vollkommen irrig. Die Regierung sei fest entschlossen, an den bestehenden Verhältnissen nichts zu ändern. - Ein solches Verhalten Boierns wäre zu bedauern, weil es der endgültigen Beseitigung des mit vielen Unzutröglichkeiten verbundenen jetzigen Zustandes, bei dem daS einige deutsche Reich nicht einmal eine einheitliche Briefmarke besitzt, im Wege stehen würde.
— Der fünfte christlich.sociale Partei- tag wird gegenwärtig in Elberfeld obgehal'en In der eröffnenden Volksversammlung hielt Hosprediger a. D. Stöcker- Berlin den Hauptvortrag über die politische Lage. Er erklärte, erfreulicherweise sei ein Wohnungsgesetz, wenn auch nicht sür daS Reich, so doch sür Preußen in Aibeit und werde nicht meh- allzulange auf sich warten laffen. In der Frage des Zolltarifs sei er der Ansicht, daß der Land wirth- schaft schon aus dem Grunde ein Schutz zuzubilligen ser, weil bei dem völlig-n Ruin derselben die großen Landgüter lediglich an die Börsenleute übergingen, die dann die Güter durch ihre Inspektoren verwalten ließen, wodurch wiederum für die Lauda, beiter ein viel schlimmeres Arbeitsverhältniß entstehe, als es heute in der Landwirthschast vorhanden sei. Der
gewellt me, mit nftem b- ne Wert 0 verichj O »t, Lamas»,
ammg«! geldhypothek zurücktrat, von einer Hypothekenbank tmistch ein Baugelbbarlehen von 123 000 Mk.; bie ",■ 17000 Mk. Dorhypvlhek wurden auch von ber ViWtLi; ganf übernommen, bie also 140000 Mk. ein
Umschau.
Der Dank beS Kaiser?.
Das Airnee-VerorbnungSblatt veröffentlicht folgenben kaiserlichen Armeebefehl:
Nachdem nunmehr daS vstafiatische ExptditionS- corps soweit Ich es nach Erfüllung der ihm gestellten AufgablN in das Vaterland zurückberufen habe, den heimischen Boden wieder betreten hat, drängt es Mich, ihm für seine Leistungen Meine vollste und wärmste Anerkennung auszusprechen. Unter ungewohnten, schwierigen Verhältnissen hat eS den Erwartungen zu cntsprtchen gewußt, mit denen Ich es in den feinen Ollen entsandt habe, und wenn es ihm auch nicht beschieden gewesen ist, in großen Schlachten seine Kriegstüchtigkeit opferfreudig zu erweisen, so hat es doch überall, wo es dem Feinte entgegentrat, in zahlreichen Kämpfen, unter schwierigen Verhältnissen des Klimas wie des Geländes Proben glänzender Tapferkeit, zäher Ausdauer und treuer Pflichterfüllung geliefert. Dadurch hat es dem alten, uns Allen so theueren Ruhme der deutschen Waffen neu e Ehren hinzugefügt. — Gleiche Anerkennung zolle Ich allen Denen, welche bei der Vorbereitung und der Durchsührung der Expedition thätig gewesen find, deren Hingebung die Ueberwindung so großer und so plötzlich auflretender Anforderungen ermöglicht
nicht sittlicher und nicht humaner gestalten können es Hot nur dazu beigetragen, den großen Widerspruch der zwiscken der modernen Kultur und der Kriegführung besteht, zu vergrößern, das Walten deS Krieges m einem viel helleren Lichte und daher in seiner ganzen Abscheulichkeit und Fratzenhaftigkeit zu zeigen.
3ft eS nicht dreist und t h ö r i ch t, den Entrüsteten zu spielen, weil ein wahrscheinlich vor sich selbst errötender Staatsmann die berühmte Spitzbudentaktik deS .Haltet den Dieb" - RusenS einschlägt, während er doch selbst der Dieb ist? Stillschweigen wollen wir, mäuschenstill wollenwirsein und den Kohl nicht rühren. Wir find in dieser Be- S-gen um kein Haar besser, als die anderen c, aber auch um kein Haar schlechter. Die ganze Einrichtung des Krieges wollen wir mit lauter Stimme verurtheilen, aber nicht unS darauf beschränken, die einzelnen Nuancen der Barbarei zu verabscheuen und die Reinheit .deutscher Kampfes- fitte zu preisen, denn wir haben Butter auf dem Kopf, und wer Butter aus dem Kopf hat, soll nicht in die Sonne gehen!
ES genügt, diese Auslassungen, bie selbst in freisinnigen Kreisen Widerspruch erfahren Haber, nichtiger zu hängen.
E^j^uu <«8« «t LLirttagen nach Gönn- uns
Jllnftrirte» S»»«tagsblntt.
Freitag 8 November 1901. * '686
u tmtrtnert, »Wern 91. — Ttfatfccui
ichster Jantflf u. ra!
„Gräme Dich nicht, mein Liebling, — Du mußt das Geschehene stanbhast zu tragen suchen, ©laube mit, eß ist am besten, daß er tobt ist, x Amr« ein Zusammenleben mit solch' einem Schuft - Mk to®r ja doch nicht mehr zu benken." bloasi Doktor Pächtner erschrack. Die erschütternbe »rtttri ?^4richt war also schon heteingedrungen in bas Mbe*> kille Krankenzimmer. Man hatte jebenfalls ohne alle Schonung ber armen Frau bie Mit- lheilung bauen gemacht, unb er kam nun zu spät. , Während der junge Mann noch immer un- ^weglich stand, fuhr der Sprecher dort fort, in jliel* .1 zärtlichsten Ausdrücken auf die Weinende "nzusprecheii.