Einzelbild herunterladen
 

r float

tii M» MUMÜNI * St,

(78

-<? f

va .-«* tM6«*** WB m («£ LMtWM.

8.

Die französische Flotten-Expedition.

gründete! Weise an die Wand malen.

cbotS

c.

ichcn

raße 5,

whe

in

St

bitfr

(FartsetzAAg folgt.)

England drückt sich deutlich in dem Herabgehen der Löhne aus. Im September d. I. erlitten

er in

nwattf M Pt» iriussea larkt 12

)/. >-» )** >* I

wie wenig glücklich er beratben war, alr mit seinem Ausfall die öffentliche Meinung Deutschland gegen England aufrief.

toaW

. zu k

i*h i*

*

>*

l i* !*

den Anschein ungeheuren Reichthums zu geben verstanden hatte.

Jetzt freilich wurde es jedem klar, woher er die Mittel für seine kostspielige, an Ver­schwendung grenzende Lebensweise nahm; denn wenn er auch eine gute Stellung hatte, so reichte fein Einkommen doch bei weitem nicht für alle Bedürfniffe deS eleganten Mannes aus.

Bei seiner Verheirathung hatte er es am schlimmsten getrieben; das ganze Haus war neu eingerichtet worden und nichts war ihm zu theuer gewesen, natürlich, er bezahlte ja mit fremdem Gelde.

Anfänglich hoffte er, wenn die große Erb­schaft käme, alles wieder ersetzen zu können, allein der Erbonkel lebte noch, und befand sich auf dem Wege der Befferung.

Die niederschmetternde Nachricht von den Veruntreuungen ihre- Gatten traf Röschen ebenso unerwartet, so unvorbereitet, wie die ganze Bevölkerung der Stadt, und diesem An­sturm war die ohnehin angegriffene Gesundheit der armen Frau nicht gewachsen. Er warf sie nieder, so vollständig, daß auch Doktor Pächtner, den man auf den Wunsch der Kranken herbei­gerufen hatte, an ihrer Rettung säst verzweifelte.

Ein heftiger Nervenfieber war zum Ausbruch gekommen, und der treue Freund stand beinahe machtlos der schlimmen Krankheit gegenüber.

Er hoffte zwar, daß die kräftige Konstitution im Verein mit der Jugend der Patientin den Sieg davontragen würde, allein das ließ fich nicht mit Sicherheit im Voraus bestimmen.

Jndeffen war über die gesummte Habe Winters der Konkurs verhängt worden. Die ganze kostbare Einrichtung wurde versteigert,

stellten Erhebungen folgende maßgebende Ziffern vertragsmäßig festgestellt worden: Es betragen )ie Einnahmen der württembergischen Postver­waltung aus Postwerthzeichen im Jahre 1899 11 441123 Mk., die entsprechenden Einnahmen i)er Reichspostverwaltung 259148 329 Mk., das Antheilsverhältniß der württembergischen Post­verwaltung zu den Gesammteinnahmen also 4,2282 Prozent und der für die Zukunft unter­stellte Prozentsatz der jährlichen Steigerung der württembergischen Einnahmen 6,426 Prozent.

und nur mit Mühe gelang es dem stets über die einstige Braut treulich wachenden Doktor, die unbarmherzigen Menschen, die auch über die arme Frau den Stab gebrochen hatten, von dem Krankenzimmer fern zu halten, so daß dieses in seinem bisherigen Zustand verblieb.

Als die Kranke fich außer Lebensgefahr be­fand, hielt Dr. Pächtner es für seine Pflicht, sie so schonend als möglich von der stattgehabten Veränderung der Verhältnisse zu unterrichten. Er sürchtete, wenn die Aermste die Wahrheit dessen, daß ihr nichts, auch gar nichts verblieb, unvorbereitet erfuhr, ein Rückfall eintreten könnte.

Ruhig nahm die junge Frau die schlimme Nachricht auf; nur als fie erfuhr, daß der Erlös aus allem, das Haus, Wagen, Pferde mit in­begriffen, nicht einmal zur Hälfte hingereicht hatte, den Leuten daS veruntreute Gut zurück­zuerstatten, gerieth fie in eine furchtbare Auftegung und rang verzweifelt die Hände.

Daß fie selbst nichts mehr ihr eigen nannte, kümmerte fie nicht; fie hoffte noch immer, bald von ihrem Leid erlöst zu sein, aber daß fich die armen, meist aus redlichen Arbeitern bestehenden Leute durch die schändliche Handlungsweise dessen, den fie ihren Gatten nennen mußte, betrogen sahen, dar war es, was ihr den meisten Kummer bereitete und für ihre Gesundheit daS Tchlimmste befürchten ließ.

In dieser überaus traurigen Zeit bewies fich Doktor Pächtner als ein wahrer Freund in der Noth und er sühnte so daS Unrecht, dar er einst begangen.

Er sorgte, daß eS der Kranken nie an treuer Pflege und kräftiger Kost mangelte, er

gefühlt und hat das Bedürsniß empfunden, fich von der französischen Kammer schleunigst das Placet für ihre kriegerischen Maßnahmen zu erbitten.

Ale in der Kammer der Abgeordnete Sembat den Wunsch äußerte die auf den 15. d. MtS. angesetzte Besprechung seiner Interpellation über den ftanzöfisch-türkischen Konflikt gleich vorzunehmen, erklärte fich der Minister deS Auswärtigen bereit, diese Interpellation sofort zu beantworten. Die Erklärungen deS Ministers befriedigten die Kammer anscheinend in vollem Maße, sodaß die Regierung ein bündiges Ver­trauensvotum erhielt. lieber die weitere Ent­wicklung der Angelegenheit berichten wir an anderer Stelle.

schaffte die teuersten Weine herbei, und Röschen fragte nicht, wer daS alles bezahlte. Stunden lang saß er am Bett der schwergeprüften Frau, die so wenig Freunde besaß.

Eines LugeS kam die Nachricht, daß man dem entflohenen Direktor Winter, auf dessen Ergreifung eine hohe Belohnung ausgesetzt war, auf der Spur gewesen sei, und daß das Schiff, mit dem er die Ueberfahrt nach der neuen Welt machen wollte, bei einem Zusammenstoß mit allem, waS es enthielt, in die Liefe gesunken war. Nur einigen von der Mannschaft gelang es, fich zu retten, und durch diese wurde es unschwer und zweifellos festgestellt, daß Winter in den Wellen ein nasses Grab gefunden und so der strafenden irdischen Gerechtigkeit für immer entzogen war.

Lange saß Dr. Pächtner über dieser Zeitungs­nachricht und wußte nicht, ob er es wagen durfte, fie seiner Patientin mitzutheilen.

Doch nach reiflicher Ueberlegung kam er zu der Einsicht, daß es wohl am gerathensten sei, wenn fie durch ihn so schonend als Möglich von dem Vorgefallenen in Kenntniß gesetzt würde. Es schien ihm besser, als wenn unvorbereitet ein neuer Schlag die arme Dulderin treffen würde.

Recht schwer dünkte diesmal dem besorgten Manne der Gang nach dem Winter'schen Hause. Unterwegs überlegte er nochmals genau, wie er die Worte wählen wollte. Er fühlte ein tiefes, inniges Mitleid, doch niemals den Wunsch nach dem Besitze der ehemals Geliebten in seinem Herzen aufsteigen.

172 800 Arbeiter eine durchschnittliche Kürzung ihres Wochenlohnes um etwa 80 Pf. Noch stärker war der Rückgang im August, wo 103419 Arbeiter eine Reduktion ihres Wochen­lohnes um 2,30 Mk. im Durchschnitt erfuhren, während im September vorigen Jahres 164199 Arbeiter eine Steigerung um 2,20 Mk. erreicht hatten. Hauptsächlich waren in diesem Jahre Bergleute und Eisenarbeiter auf Grund der gleitenden Lohnskalen der Kürzung auSgesetzt. Streiks gab es wie die »Soziale Praxis" mittheilt sehr wenige. Für unS ist die WirthschastSlage in dem freihändlerischen Eng­land, daS nach der Doktrin unserer »Handels- vertragsfreunde" fich doch eigentlich der ge­sichertsten wirthschaftlichen Zustände erfreuen müßte, sehr beachtenSwerth. Der Rückgang der englischen Industrie ist nämlich in der Haupt­sache auf dieamerikanische Gefahr" zurückzu­führen. Die Arbeiterschaft aber wird auS den vorstehend mitgetheilten Ziffern erkennen, daß ihnen keineswegs durch Freihandel und nament­lich durch Zollfreiheit von Lebensmitteln gute und gesicherte Lebensbedingungen erwachsen. Bei wirksamem Schutzzoll würden fie sich jeden­falls in England besser stehen, denn die Lohn- Tebuttionen machen weit mehr aus, als selbst diejenige Brodpreiserhöhung ausmachen würde, welche unsere Kornzollgegner in völlig unbe-

s

des Dr. men

ka­um! hrt

ktz- ireuk

r 86

91

98

99

92

98

81

98

91

98

Zur wirthschaftlichen Lage in England.

Die rückläufige geschäftliche Bewegung

ete sch, chei« e

er Pack jq un. Dm

Erzählung vo» Irene vonHellmuth.

(Fortsetzung.)

Wäre nicht eben zur rechten Zeit die Polizei eingeschritten, wer weiß, wozu die Menge in ihrer blinden Wuth noch fähig gewesen wäre. Atzt wichen fie der Gewalt unter drohenden Gebärden, und bald darauf lag daS Haus wieder in seiner vornehmen Ruhe da.

Alle Jalousien waren herabgelassen, eS schien wie ausgestorben; in der That schlich die Diener­schaft leise umher, man hatte vorhin die junge 5tou ohnmächtig vom Boden aufgehoben, und sie vorsichtig auf ihr Bett gelegt; da« Gesicht war so weiß, fast wie das Kiffen. Dem eilig herbeigerufenen Arzt gelang es zwar nach vielem Bemühen, die wie leblos Daliegende zur Wirklichkeit zurückzurusen, aber nichts verrieth, daß fie wußte, was um sie her vorging. Dre Augen waren geschlossen, kein Zug bewegte fich in dem schönen Antlitz.

Mit Blitzesschnelle hatte sich am stützen Morgen das Gerücht durch die Stadt verbrertet, daß wie die gestern stattgehabte unvorgesehene amtliche Kassenrevifion ergeben habe, in der Kaffe des hochangesehenen Direktors Wmter an Lar und Werthpapieren 600 000 Mark fehlten und daß er selbst entflohen sei.

DaS rief erst ungläubiges Kopffchütteln, dann aber, als fich die Nachricht wirklich be­stätigte, in allen Kreisen einen Sturm der Empörung hervor, umsomehr, als man von den Unterschlagungen des geachteteten Mannes nicht die leiseste Ahnung hatte, und er fich immer

bejvndk, ie Ach iniebte-

'roguer.

Gegen Joö Chamberlain.

Eine erfreuliche vaterländische Kundgebung geht zur Zeit durch da- deutsche Volk. Der englische Colonialminister Chamberlain, dessen finanzielle Betheiligung am Raubzuge in Süd­afrika hinlänglich bekannt ist, hat die Dreistig­keit gehabt, seinen Raubzug mit dem Besteiungs- kriege Deutschlands gegen Frankreich vom Jahre 1870 auf eine Stufe zu stellen und damit nicht nur die geschichtlichen Thatsachen zu fälschen, sondern auch die deutsche Nation schwer zu be­leidigen und das Andenken an die große Wilhelminische Zeit zu schmähen. Es ist er­freulich, daß das deutsche Volk einmüthig und fest jene Chamberlain'schen Verdrehungen und Beleidigungen zurückweist. AuS den verschiedensten Orten Deutschland« kommen Meldungen von Protestkundgebungen, die veranstaltet worden find, um die Chamberlainsche Rede zurückzuweisen. Die akademische Jugend hat in dieser Beziehung den Vortritt gehabt. Die Studentenschaft Greifswald hat mit einer solchen Kundgebung begonnen, an den übrigen üniverfitäten Deutsch­lands folgen dieselben. Nicht minder einmüthig und erfreulich find die Kundgebungen, die jetzt auch aus den Reihen der Kriegerveine kommen. Obwohl die beleidigende Äußerung erst vor einigen Tagen fiel liegen bereits zahlreiche Kundgeb­ungen von dieser Seite vor, weitere Kundgeb ungen werden folgen, so auch heute Abend hier in Marburg. Auch für Berlin stehen studentische Aeußerungen bevor. Herr Chamber­lain mag aus diesen Kundgebungen, die sich voraussichtlich noch sehr mehren werden, ersehen,

jot

', btei

(7j

Umschau.

Einheitliche Briefmarken.

Wie wir schon gestern in unseren Tele- grammen melden konnten, ist der Gedanke, eine einheitliche deutsche Briefmarke zu schaffen, seiner Verwirklichung einen Schritt näher gekommen. Württemberg hat mit der Reichspostverwaliung ein Abkommen geschlossen, wonach vom 1. April ab in den Gebieten der beiden Verwaltungen gemeinsame Briefmarken eingeführt werden sollen. Die Einrichtung soll in Theilen derart durchgeführt werden, daß die reichsverfassungs- gemäße Selbstständigkeit der württembergischen Postverwaltung, insbesondere in finanzieller Beziehung, erhalten bleibt. Zum Zweck der Berechnung des AntheilS Württembergs an den Einnahmen aus dem einheitlichen Postwerth­zeichen wird die Einnahme der württembergischen Postverwaltung au« Postwerthzeichen für den allgemeinen Verkehr im Rechnungsjahr 1899 zu Grunde gelegt und sodann von Jahr zu Jahr der Prozentsatz zugeschlagen, um den die württem­bergischen Einnahmen auS diesen Wertzeichen in den dem Jahre 1899 vorangegangenen drei Rechnung« jähren durchschnittlich gestiegen find. Dom 1. April 1902 an werden die seitherigen Postwerthzeichen der beiden Verwaltungen außer KurS gesetzt. Der Umtausch der seitherigen Postwerthzeichen gegen die neuen Werthzeichen erfolgt durch die beiderseitigen Postanstalten in der Zeit vom 20. Januar bis 30. März 1902 je für Rechnung der Ausgabeverwaltung. Dieses Uebereinkommen ist bis 31. März 1906 unkündbar. Don diesem Zeitpunft an steht jeder der beiden Verwaltungen ein einjähriges Kündigungsrecht zu. Für die Berechnung des Antheils Württembergs an den Einnahmen auS den gemeinsamen Postwerth­zeichen sind in Uebereinstimmung mit den ange-

[KX 8!

106

89 98

(Nachdruck verboten.)

Das Glückskind.

W stldzug bieten.

Die französische Regierung hat fich offenbar «ich nur deshalb zu dieser fast operettenhaften

Zum Zolltarif-Entwurf.

Stu dewskrattscherAgrarier". Nachdem sechs württembergische, der demokratischen Volkspartei an­gehörige Landtagsabgeordnete in der württembergischen Kammer für eine Erhöhung der Getreidezölle ge­stimmt hatten, ist nun auch ein demokratischer Reichs- tags-Abgeordneter, Herr Augst, in einer demokratischen Versammlung unter Beifall für einen .erhöhten Döll­schütz der Landwirthfchaft" eingetreten DaS Organ der württembergischen Volkspartei, der demokratische ^Beobachter", berichtet selbst darüber und scheint diese Stellungnahme für ganz naturgemäß zu halten, wenigstens macht das Blatt dagegen keine besonderen Einwendungen. Herr Augst hat sich freilich bei seinem Eintreten für die Erhöhung der Agrarzölle auf das demokratische Parteiprogramm berufen und ausgeführt, daß Besitzer bis zu 40 Morgen keine wesentlichen Vortheile von der Zollerhöhung haben. !'a er bestritt, daß die kleine Landwirthschaft übet- >aupt an den Zöllen (nicht bloß an einer Erhöhung derselben) interessiert sei, aber, fügte er bei, .er wolle auch den größeren Besitzern nicht zumuthen, unter den Produktionskosten zu verkaufen". Herr Augst erklärt es also für wirthschaktlich und politisch gerechtfertigt, lediglich um der größeren Besitzer willen eine Zoll- erhöhung vorzunehmen, die seiner eigenen Ansicht nach dem der Zahl nach weit überwiegenden land- wirthschaftlichen Kleinbefitz nichts nützt, nach unzähligen Ausführungen feiner Parteipresse demselben sogarfchadet und dre ganze nichtlandwitthschaftliche Bevölkerung

MchM Mw

«tt lern KreiSblatt für die Kreise Msrhnrg und Kirchhai».

«itt an Werktagen nach Sonn- unk Feier:c«en

Donnerst-« 7 November 1901. *=» - 'W9

I 19b ebaiflt Methvj lisch t, sprech mt»., gj

Oaff, ifitei ffen. - 60 u

Flotten-Expedition auS Rücksicht auf dieinnere Lage* entschlossen. Waldeck Rousseau hatte den Wunsch, fich möglichst bald wieder mit dem Heere auszuföhnen, das sich immer noch beleidigt fühlt durch die Art, wie Waldeck Rousseau den Drehfus-Handel von der Tagesordnung absetzte. Er glaubte, durch das Abbrennen eine) orien- talifchen Feuerwerks Heer und Land wieder in eine gute Laune zu versetzen. Ob dieses Mittel von Erfolg sein wird, bleibt abzuwarten; be­denklich ist es aus alle Fälle, für die Explosiv­stoffe, die fich im Innern anhäufen, die auS- därtige Politik al« Ventil zu benutzen. Im übrigen würden die Franzosen die jetzige Flotten- Expedition nicht in» Werk gesetzt haben, wenn England nicht in Südafrika gefesselt wäre. Das ist die Moral von der Geschichte. Die Expe- dition Caillard ist eine neue Züchtigung Eng- MB lands wegen seines Raubfeldzuges in Südafrika. (45! Damit ist natürlich eine moralische Grundlage a für jene Flottenexpedition nicht gegeben. Die französische Regierung hat daS auch herau«- l-Dreiii um» -

In der Geschichte der internationalen Diplo­matie hat wohl keine Kundgebung militärischen ßharakters so geringfügige Ursache gehabt, wie tzie LuSsenduNg deS franzöfischen Geschwaders unter dem Befehl deS Admirals Caillard in die türkischen Gewässer. Die Einmischung Napoleons III. in die Angelegenheit Mexikos haben auch den Widerspruch der Mächte hervor- «rufen und zwar mit Recht. Damals aber sag wenigstens noch ein gewisser berechtigter Anlaß vor, Mexiko stand als böswilliger gdjulbner europäischen Ländern gegenüber, die ihre Forderungen aus mehr als 500 Millionen Mark berechneten. Heute handelt eS sich der Türkei gegenüber nur um einige 100000 Pfd., die nicht einmal ein wirklicher Franzose, sondern uur ein seit kurzer Zeit in Frankreich naturali- strter Levantiner erhebt. Selbst, wenn der Schuldschein jenes GeldmanneS fich in vollster Ordnung befindet, so ist die Ursache für eine usthim derartige militärische Aktion dann doch zu ge- ringfügig, zumal ja der Sultan Abdul Hamid ~ - die Rückzahlung teilweise bereits bewilligt, die iren ti Forderung zum anderen Theile aber streitig ist. Senn au« so geringfügigen Anlässen militärische Gewalt angewendet und Leben und Eut der _ (® Mitmenschen aufs Spiel gesetzt wird, so bereitet »an damit dasselbe sittliche «ergerniß, das thawberlain und seine Leute mit dem Buren-