«tt Bern Kreisblatt für die Kreise Marbarg und Kirchhaia.
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Mühe immer die Schwierigkeiten besiegt hat, aber wenn eß schon fast unmöglich sei dürste, im ganzen deutschen Reiche einen Mann von der ungeheuren geistigen Potenz und der zähen Rücksichtslosigkeit Bismarcks ausfindig zu machen, so wird es vollkommen unmöglich sein, einen Mann zu finden, der das ins Feld führen kann, was für Bismarck der Hauptstützpunkt war: die ungeheuren pofitiven Erfolge. Wenn der Mann, der Preußen zum führenden Staate gemacht, Deutschland geeinigt und den Hohen- zollern die Kaiserkrone aufS Haupt gedrückt hatte, dem alten Kaiser zurief: »Entweder — oder!', so mußte der Monarch, abgesehen von der Dankbarkeit, schon um dieser positiven Leistungen willen unter daS DemisfionSgesuch sein .Niemals' schreiben. Diese Erfolge wird, so Gott will, nie wieder ein deutscher Kanzler in seinem Guthaben haben; wir sagen: so Gott will, weil ja die Zertrümmerung des Reichs erst die Voraussetzung zu ähnlichen Großthaten wie den BiSmarck'schen sein müßte. So glauben wir also nicht, daß Traf Bülow, sei eS auS der Zollfrage, sei es aus sonstigen Lorkomm- niffen der letzten Zeit, den Entschluß zum freiwilligen Rücktritt ziehen könnte. Noch viel weniger aber vermögen wir zu glauben, daß etwa der Kaiser gewillt sein könnte, seinen Kanzler zu entlaffen, da hier auch nicht der geringste Anlaß ersichtlich ist. a.
Ereignissen ter letzten Zeit in Verbindung bringen, beispielsweise mit dem Telegramme dlS Kaisers in der Affäre Spahn oder mit dem Eingreifen deS Monarchen in eine Reihe kommunaler Berliner Angelegenheiten. Diese Dinge hoben viel Staub aufgewirbelt, und der leitende Staatsmann hat sich mancherlei Unfreundlichkeiten sagen laffen müffen. Wir meinen, diese Vorgänge können gerade sür den Grasen Bülow keine Ueberraschung enthalten haben. Bevor er den Reichskanzlerposten annahm, war er mehr und häufiger in der nächsten Nähe des Monarchen als irgend ein anderer Staatsmann; während andere Minister monatelang warten mußten, ehe sie des Monarchen ansichtig werden konnten, fuhr der Kaiser eine Zeit lang fast jeden Tag vor dem damaligen Staatssekretär des Auswärtigen vor und konferirte mit ihm. Graf Bülow also kaufte nicht sozusagen die Katze im Sacke, als er dar Reichskanzleramt übernahm, sondern er kannte Art und Persön- lichkkit der Monarchen genau und er bildete sich sicher nicht ein, daß er daran etwas würde ändern können. Ein Mann im 5. Lebensjahrzehnt kann überhaupt seinen Eharafter und die Bethätigun^ desselben nicht ändern, und er wird ei um einer Mannes willen, der, wenn auch hochgestellt, doch sein Untergebener ist, ganz gewiß nicht thun. ES mag ja sein, daß der Kaiser, falls der von ihm sehr geschätzte Reichskanzler wegen eines solchen Vorganges seine Demission einreichte, den Vorgang bedauern, ja sich vielleicht vornehmen würde, inS Künftige derartige Handlungen erst nach Besprechung mit dem leitenden Staatsmanns vorzunehmen, aber erreicht wäre damit nichts, denn kein Mensch kam» sich ein andere» Temperament etwa so anlernen, wie er eine ftemde Sprache erlernen kann.
Wenn nun aber Graf Bülow ginge und ein anderer Reichskanzler an seine Stelle träte, wäre denn damit in dieser Hinsicht etwas gewonnen ? Es würde sich nur immer wieder dasselbe wiederholen und da8 deutsche Volk und daS deutsche Reich hätten von dem fort- währerden Wechsel des höchsten Reichsbeamten sicherlich keinen Vortheil. Im Uebrigen ist dieser Gegensatz zwischen dem persönlichen Willen bezw. dem Einflüsse der Umgebung der Monarchen einerseits und den Ansprüchen, die der leitende Staatsmann stellen muß, andererseits nichts Neues. Kaiser Wilhelm I. hatte gewiß ein ruhiges Temperament und er war seinem großen Kanzler dankbar ergeben, aber welche Schwierigkeit kamen trotzdem vor! Nun wird man einwenden, daß Bismarck, wenn auch mit großer
Umschau.
EhamberlainS Verleumdungen.
Als neulich Chamberlain die brutale englische Kriegsführung in Südafrika mit dem Kampf der Deutschen gegen Frankreich 1870/71 in Vergleich stellte und sogar die englische Kriegsführung für humaner erklärte, zeigte sich in ganz Deutschland gerechte Entrüstung. Daß es Chamberlain aber sehr leicht mit seinen Verleumdungen genommen hat, läßt sich leicht erweisen. Der »Mann mit der eisernen Stirn', — und diese Bezeichnung erweist sich wieder als sehr wahr angesichts der jüngsten Verleumdung — braucht nicht einmal deutsche Belehrung anzunehmen; er kann bei englischen Geschichtsschreibern in die Schule gehen. Mit Recht weist die ,RH.-Wests. Ztg.' auf einige Stellen auS dem Werke des berühmten englischen Kriegsberichterstatters Archibald ForbeS: , Meine Erlebnisse im deutsch- ftanzösischen Kriege' hin. ForbeS war der Berichterstatter der .Daily News' und hat sich als solcher längere Zeit bei der Maasarmee aufgehalten. Er, der
wegen seines anschaulichen und objektiven Werkes sehr bekannt geworden ist, ist der rechte Mann, um die Verleumdungen seine» Landsmannes als Lügen zu erweisen. Nach der Gefangennahme Napoleons schreibt er folgendes:
Zweimalhunderttaufend Mann lagen hier um ihren König. Was thaten die Deutschen in jener Siegesnacht? Feierten sie ihren Triumph durch Lärm und Zechgelage? Nein! Aus jedem Lager stieg rin gemeinsamer Lhorgefang auf, aber lein Zechlied ward. Wahrlich, sie find ein großes Voll, diese Deutschen, ein musterhaftes, wahrhaftes betendes Volk; ficher in mancher Hinficht nicht ungleich den Männern, die Eromwell führte. Der Gesang, der die Nachtluft erfüllte, war ein Kirchenlied, das herrliche .Nun danket alle Gott!' Diese große Kriegsorchester, dieses erhebende Lied unter solchen Umständen fingen zu hören, war allein eine Reise nach Sedan mit all ihren Wechselfällen und Schwierigkeiten werth'
Aber noch eine andere Quelle sei dem Verleumder der deutschen Helden des Jahres 1870/71 genannt; dies Buch entstammt gleichfalls englischer Feder und ist gleichfalls von verschiedenen Augenzeugen verfaßt. Es nennt sich: »Der deutsch-französische Krieg' von Sir S. G. T. Sinclair, Baronet und Parlamentsmitglied (Berlin bei Asher 1873), und enthält u. a. folgende Abschnitte:
Der .Times' wurde geschrieben: Die Deutschen eignen sich auf dem Marsche nicht einmal einen Apfel vom Baume an.
Aus einem Briese deS Parlamentsmitgliedes Auberon Herbert: .Ich habe fie (die Deutschen) zu verschiedenen Zeiten und in den verschiedensten Situationen beobachtet und sie stets ruhig, gehalten ihrem Beruf nachgehen fehen, ohne irgendwelche Neigung, die Bevölkerung, unter der fie fich befanden, zu beleidigen oder zu kränken. Ich war verschiedentlich beim Vortrabe, sowie beim Nachtrabe deutscher Heere, als auch in Gegenden, die nur thril- weise von ihnen besetzt waren aber mit Ausnahme eines Kavalleristen, der betrunken war, habe ich keinen Exzeß begehen sehen rc.'
.Times': .Aus einem Briefe ihrer Korrespondenten: .Wir haben überall Mangel, Leiden und Elend jeder Art gesunden, aber uns ist kein einziger Fall von persönlicher Vergewaltigung der Bauern, von an Frauen verübtem Frevel oder von Beraubung eines Pachthoses, es sei denn etwa um einige Hühner oder etwas Obst, zu Erficht oder zu Ohren gekommen. Unter all den Schrecken, die um uns her vorgegangen sind, pflegen wir uns, wenn wir zusammen find, von der Freundlichkeit, Nachsicht und merkwürdigen Ehrlichkeit zu unterhalten, mit der die Deutschen, in Anbe- tracht aller Derhältnifie, gegen die Einwohner und das Eigenthum der von ihnen durchzogenen Städte und Gebiete Verfahren find rc.'
Aus der .Tiems' .Die gute Aufführung der Deutschen in den besetzten Gebieten bezeugt Herr Winn aufs Nachdrücklichste, wie es ein Jeder gethan hat, der im Anfang des Krieges bei ihnen war.'
Diese Zeugen englischen Blutes mögen genügen, um dem.Manne mit der eisernen Stirn' zu beweisen, wie verleumderisch wieder seine
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Sonntag 3 November 1901. ** "* 'iaw
Krisengerüchte.
fine Reife des Reichskanzlers Grafen von Aülow zum Jmmediatvortrage beim Kaiser in !Kel>enberg hat vielfach Anlaß zu Krisengerüchten gegeben, die mit besonderer KombinationSgabe . ^gilbte Leute sogar dahin brachte», schon den , neuen Reichskanzler ausfindig zu machen.
Liebenberg gilt ja seit dem Jahre 1894 “Ljl ,kritischer Ort ersten RangeS', aber wir »öchte« doch bezweifeln, daß die Krisengerüchte ' irgend welche Unterlage haben, einfach darum, > weil wir keinen Grund zur Demission deS > Reichskanzlers sehen. Freilich wird von einer ßeite ein Gegensatz zwischen dem Reichskanzler , «nd dem Kaiser in der Zollfrage zu tonfttunen ' gesucht, indem angebliche Aeußerungen des - Monarchen zitirt werden, die sich mit den vom > Reichskanzler im vorigen Winter wiederholt ge- thanenen Aeußerungen und dem diesen Aenßer- , langen entsprechenden Zolltarifentwurfe schlecht vertragen würden. Wir glauben aber, daß ' töraf Bülow, bevor er diese Aeußerungen > jhat, fich wohl darüber vergewissert hatte, daß der Kaiser der Hauptsache nach
> eit ihnen übereinstimmte; und noch mehr , ist eS über jeden Zweifel erhaben, daß der ' Holltarifentwurf nicht dem Bundesrathe vor- ' gelegt werden und von den Ausschüssen genehmigt Netben konnte, ohne daß der Kaiser damit ein- ‘ verstanden war. Nun kann man sagen, daß . !der Kaiser seine Zustimmung zu den Sätzen e des Entwurfs, insonderheit zu den Zollsätzen * -für Getreide, nur unter der Voraussetzung ge- , gegeben hat, daß auf dieser Basis HandelSver- möge zustande kommen würden u»d daß er eß Ken leitenden Staatsmann entgelten lassen würde, wenn diese Voraussetzung fich nicht er- süllte und Deutschland dadurch in eine Sack igafse geriethe. Dann wäre der Moment der Demission des Reichskanzlers aber doch erst in ibem Momente gegeben, wo die fremden Staaten ik» ablehnen würden, mit Deutschland auf der Pafis deS Tarifs zu verhandeln. Einsttveilen Kat der Reichskanzler mit dem Entwürfe weder -im Reichstage noch im Auslande eine Schlappe erlitten, denn daß die ausländische Presse und die ausländischen Staatsmänner kein allzu- fteundlicheS Gesicht zu den die ausländische Einfuhr erschwerenden Zollerhöhungen machen ^würden, verstand sich von selbst und bedeutet noch lange keine Niederlage; zwischen einer un- fteundlichen Miene und einer Ablehnung ist ^»och ein weiter Unterschied.
Man könnte eine Demission aber noch mit «deren, weit ab von der Zollfrage liegenden
17. (Nachdruck beibeten.]
Das Glückskind.
Erzählung von Irene von Hellmuth.
(Fortsetzung.)
Winter fuhr fort: .Ich mochte von meinem Rechte keinen Gebrauch machen, weil ich in Deinem kefitz allein mein Glück suchte, nicht in Deinem Reid, wie Du irrthümlich vermuthest. Ich habe zwar Böhler versprochen, Dir nie Andeutungen darüber machen zu wollen, allein, wie die Verhältnisse liegen, konnte ich nicht schweigen, und »inen solchen erniedrigenden Verdacht auf mir fitzen laffen. Und nun siehe zu wo Du den Muth hernimmst, mich wieder zu schmähen.'
Röschen sank nach diesem zornigen Aukbruch toie vernichtet in ihren Stuhl; baß arme Weib Dar nicht fähig einen klaren Gedanken zu fassen, Mur eines begriff eS, daS Schreckliche, Fürchter- uiche: Daß das ganze, große, unermeßliche Opfer umsonst gebracht war!
Nun mußte Waldemar doch verloren sein, Der sollte- ihn retten?
Von ihrem Gatten konnte fie doch unmög- «ch verlangen, daß er, nachdem er auf das «apital verzichtet, auch noch bei Bruders Schulden bezahle, — er würde fie höchst wahrscheinlich verspotten und verlachen, wollte fie chm mit einem solchen Ansinnen kommen, ihm, beu sie so tief gekränkt mit ihrem unwürdigen verdacht.
Aber auch Winter fühlte, daß er in seiner Heftigkeit zu weit gegangen. Er bereute von »anzem Herzen, daß er fich hatte fortreißen **ffeR, und bat sogar der geliebten Frau da» "ergehen ab.
Doch diese hörte nicht. In ihrem Kopfe summte und brummte ei bunt durcheinander Die brennenden Augen schmerzten so heftig, fie fühlte fich wie zerschlagen am ganzen Körper, und zog fich frühzeitig auf ihr Zimmer zurück.
Da lag die arme junge Frau in dem mit LuxuS ausgestatteten Gemach auf ihrem Ruhebett die ganze Nacht mit fieberhaft erregten Nerven, und sann und sann, und konnte doch keinen Ausweg finden.
Der fahle Schein des anbrechenden Morgens stahl fich durch die seidenen Gardinen und huschte über die kostbaren Teppiche, über die geschnitzten zierlichen Möbel, über die Blumen, die in Schalen und Vasen überall umherstanden, und daS ganze Zimmer mit zartem Duft erfüllten, und blieb zuletzt an dem schönen, geisterbleichen Gesicht der jungen Frau hasten, daß so unbeweglich schien als wäre das Leben auß diesen ebenmäßigen Zügen bereits entflohen.
Winter kam und klopfte an die verschlossene Thür, erhielt aber keine Antwort. Mißmuthig entfernte er fich, der Meinung, seine Frau schlafe noch. Der Kammerjungfer, die der Gebieterin daß Frühstück bringen wollte, -ging es nicht besser.
So wurde eß Mittag, da litt eß den besorgten Gatten nicht länger allein. Nachdem er wiederholt in den zärtlichsten Ausdrücken gebeten hatte, Röschen möge doch öffnen, ward ihm die Auskunft, fie wünsche heute für fich zu bleiben.
Erst als die Zofe kam, und meldete, daß fie einen Brief an die gnädige Frau abzugeben habe, wurde geöffuet. Die junge Frau nahm er
blassend das Couvert, und las die Aufschrift: .Frau Direktor Winter, Wohlgeboren.'
„Gott, mein Gott, von Waldemar," bebte es von ihren Lippen.
Sie wagte kaum, das Schreiben, daß in ihrer Hand zitterte, zu öffnen. Doch wie selige Verklärung flog es schon nach den ersten Zeilen über das blaffe Gesicht, die Augen leuchteten hell, wie in glücklichen Zeiten.
Da stand wirklich und wahrhaftig: .Mein liebes, einziges Schwesterlein! Dank, tausend Dank, — das ist alles, was ich immerfort rufen möchte; ich kann eß kaum fassen, daß große Glück, daß ich endlich, endlich befreit bin von der fürchterlichen, drückenden Schuldenlast. Wie hast Du eß nur angestellt, um alles so heimlich fertig zu bringen, welche Mühe mag eß Dir gekostet haben, meine Gläubiger auSzukund schäften! Du zartfühlende große Seele wolltest mir selbst das Beschämende meiner Lage ersparen, indem Du meine Angelegenheit in solch dezenter Weise ordnetest. Ich habe keine Schulden mehr, dies hebt mich himmelhoch und giebt Lebenskraft und Muth zurück. Mein Dank ist unermeßlich und läßt fich nicht in Worte fassen. Lorchen, mein geliebtes Weib, ist überglücklich. Sie segnet Dich, mein Schwesterlein, wie ich eß thue. Die Stellung, die ich habe, ernährt unß reichlich, so daß ich, wenn auch erst nach vielen Jahren, hoffen darf, einen Theil meiner Schuld an Dich abtragen zu können. — Die Welt ist jetzt wieder um zwei Glückliche reicher. Dein Waldemar.'
Was war daß ? Wieder und wieder laß Rofi die glückathmende» Zellen deß geliebten Bruderß, *nd konnte doch nicht fassen, daß fie die Wahr
heit enthielten. Wer in aller Welt konnte der Retter sein?
Ahnungsloß stieg ein Gedanke in ihr auf, und doch — wie war es möglich — aber es gab fast keine andere Möglichkeit, er mußte es sein, — Malljar, — gewiß, nur er konnte so handeln, der erhabene, edle Mann, mit dem großen, edlen Herzen. —
Lange, lange saß die junge Frau, die Hände gefaltet; wie ein Gebet rang es fich miß ihrer tiefsten Brust, ein Gebet für daß Glück dessen, den fie geliebt mit der ganzen Kraft ihrer Seele.
Bild um Bild zog an ihrem geistigen Auge vorüber, die Erinnerung an jene glücklichste Zeit ihre» Lebenß.
Deutlich hörte fie wieder die tiefe klangvolle Stimme MalljarS, wie fie oft an ihr Ohr gedrungen, wenn fie auf der alten Bank saß, neben ihm. Es war im Frühling, nun war eß Herbst, — eine kurze Spanne Zeit und doch, wie viel an Glück und Leid hatte diese Zeit enthalten.
O könnte ihr Herz noch einmal den süßen Frieden empfinden, der eS dort durchzogen, aber daß war vorbei, vorbei für immer)
Und Tage kamen und gingen.
Röschen, die elegante Frau Direktor Winter, die vielbeneidete, überall bewunderte Gattin deß reichen Mannes, der ein kolossales Vermögen besitzen mußte, um all den Luxus bezahlen zu können, mit dem er sein Weib umgab, — fie fühlte fich trotz alledem so elend, wurde immer blässer und hinfälliger, daß der besorgte Gatte endlich einen geschickten Arzt zu Rache zog.
(Fortsetzung felgU