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Sturm der Entrüstung sein.

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39.

Handlungen des Reichstages trennen uns noch gerade fünf Wochen. Es ist deshalb noch nicht zu übersehen, welche der im Bundes­rath vorbereiteten wesentlichen Vorlagen dem Parlament bei feinem Zusammentritt werden

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jemand zu finden, dem fie ihr Herz schenken könnte. Glaubst Du, wenn es eine solche Mög­lichkeit gäbe, ich hätte das Mädel dorthin ge­schickt? Darüber mach Dir keine Sorgen, aber sage mir nur, wo Du mein Mündel kennen ge­lernt hast, nnd weshalb Du ihr nicht schon früher Deine Liebe gestandest."

Du fragst etwas viel auf einmal. Ich wohnte Jahre lang, bis ihre Mutter starb, im gegenüberliegenden Hause, konnte das reizende Ding also täglich sehen, und da wir gute Nach­barschaft hielten, auch öfters mit ihr sprechen, wenn sich auch die Unterhaltung nur um gleich- giltige, nebensächliche Dinge drehte. Ich freute mich an dem Anblick des rosigen, blühenden KindeS, das ich schon als kleines Mädchen kannte. Ihre nach und nach sich entfaltende wunderbare Schönheit habe ich lange genug be­trachtet. Die Kleine fang und sprang und tanzte durch das Haus, war zu allen freundlich und hatte für jeden ein Lächeln. Von meiner Liebe ahnte fie nichts, und ich wagte auch nicht, ihr davon zu sprechen, dann entschwand fie fie mir aus den Augen u»d ich wußte dir heute nicht, wo ich das Mädchen suchen sollte. Jetzt freilich weiß ich, warum mir niemand Aus­kunft über dessen Verbleib geben konnte. Du scheinst daS Geheimnis des Aufenthaltsortes gut bewahrt zu haben, ich konnte trotz aller Nach­forschungen nichts darüber erfahren. Als ich den Gegenstand meiner Neigung nicht mehr täglich sah, schlummerte meine Leidenschaft nach und nach ein, um heute, durch den Anblick deS BildeS aufs neue mit aller Gewalt hervorge­rufen zu werden. (Gvwsetzkmg W4

Ich werde ihr noch heute schreiben, es hätte sich für fie ein Freier gefunden," lachte Böhler.

Thue das lieber vorläufig noch nicht; ich halte es nicht für gut. So ein junges Ding hat immer gegen einen Freier, den es nicht kennt, eine gewisse Voreingenommenheit; ich werde dem Mädchen hier bei Dir begegnen, und ich will, daß es ohne Dorurtheil ihrerseits geschieht; hat Deine Nichte wich erst kennen ge­lernt, und weiß fie die Vorzüge, die sich ihr durch eine solche Heirath bieten, richtig zu schätzen, dann hat man leichteres Spiel bei ihr. Ihr dies beizubringen, sowie meine Person in ein günstiges Licht zu setzen, ist alles, was Du bei der Sache zu thun hast; ich hoffe. Du er­füllst Deine Aufgabe, die wahrlich leicht genug ist, nach meinem Wunsche.

Du sollst mit mir zufrieden sein, Georg, das versichere ich Dir. Hütten wir die Kleine nur erst hier, dann hätten wir schon halb ge­wonnen."

DaS wird nicht schwer halten. Du schreibst einfach, fie möchte jetzt endlich zurückkehren, fie wäre nun lange genug fort."

O, da kennst Du den kleinen Eigensinn aber schlecht, lieber Freund. Sie wird uns auslachen und doch nicht kommen, es scheint ihr dort aus­gezeichnet zu gefallen."

So hat fie am Ende ihr Herz bereit» ver­schenkt," fuhr Winter hastig auf.

Ha, ha, ha, ich glaube wahrhaftig, Du bist schon eifersüchtig," lachte Böhler wieder.Freund, das ist zu köstlich, ich möchte mich totlachen! Ts dürste Röschen sehr schwer werden, dort

tuzzati, Führer der dortigenHandelsver­tragsfreunde", hat nämlich mit dem römischen Vertrauensmann des deutschen Handelsvertrags- Vereins eine Unterredung gehabt, in der er die laktik erörterte, welche dieinternatio- »alen Handelsvertragsfreunde" so brückte der italienische Staatsmann fich auS

Der Handelsvertragsverein und das Ausland.

Die Deutschen Handelsvertragsfreunde und Freihändler haben bisher beharrlich geleugnet, ihre Thätigkeit die Interessen des Aus­landes fördert, wenn fie gegen die Erhöhung der deutschen Getreidezölle eintreten. Nunmehr liegt ein vollgiltiger Beweis dafür vor, daß tatsächlich die ausländischen Jntereffenten mit der deutschen Anti Kornzollbewegung Hand in Hand arbeiten, um unsere Tarisreform zu ver­hindern und dem Auslande Frist zu verschaffen, damit dieser erfolgreich dem geplanten Schutze

Amschau.

Parlamentarisches, dem Wiederbeginn der Der-

IRachdruck verboten.!

Das Glückskind.

Erzählung von Irene von Hellmuth.

(Fortsetzung.)

fprechungen auf verstärkten Zollfchutz der land- wirthfchastlichen Produkte eingelöst werden. Der Bauerntag verlangt gleiche Verzollung der vier Getreidearten und einen Mindestzoll von 6 Mark per Doppelcentner für diese, eine der Ausbeute entsprechende Verzollung von Malz, Mehl und den sonstigen Müllerererzeugniffen, Aushebung der gemischten Tranfitläger, Mimmalzölle für Vieh und Ihierifche Erzeugnisse, sowie für sämmtliche land» wirthschaftliche Produkte, wie Tabak, Obst, Wein u. s. w.

Mündel für mich zu interessieren. Du würdest mir einen großen Dienst leisten, den ich Dir danken wollte, so lange ich lebe."

Und und, Du wolltest wirklich auf das Geld verzichten?" fragte Böhler noch immer ungläubig und zweifelnd.

Ganz gewiß. Das Geld ist mir vollständig Nebensache; denn wenn mein Onkel, dessen Universalerbe ich bin, heute oder morgen das Zeitliche segnet, dann find 30 000 Mark für mich die reine Lappalie, ein Nichts in meinen Augen."

Um die vollen Lippen des Sprechers spielte ein verächtliches Lächeln, er machte eine weg­werfende Bewegung mit der Hand.

Der Freund zweifelte noch immer.Glaubst Du denn, daß auch daS Mädchen aus ein solches Kapital verzichten wird?"

Ach, das wäre wohl das Wenigste. Wir könnten ja einfach sagen, Du hast mir daS bereits ausbezahlt, wie es fich doch gehört, denn dem Manne kommt es zu, dafür zu sorgen. Das Uebrige überlaß nur getrost mirz ich werde es schon machen."

Arthur war nun wirklich ernst geworden. Auf eine solche befriedigende Lösung der Ange­legenheit, die ihn so lange beschäftigte, hatte er nie gehofft, und er wollte nun das Eisen schmieden, so lange eS warm war.

Winter nahm das Bild wieder zur Hand und betrachtete es mit begehrlichen Blicken, dann wandte er fich wieder zu Böhler:Du mußt versuchen, daS Mädchen so bald als möglich zu- rückzurufen."

j. beobachten sollen, um das Zustandekommen der deutschen Tarifresorm zu vereiteln. Zunächst

Zolltarif-Entwurf.

Bayerischer Baaerutag. Der von 5000 Per­sonen besuchte Bayrische Bauerntag, dem auch zahl­reiche Reichstags- und Landtagsabgeordnete bei­wohnten, nahm folgende Resolution an: Der Bayrische Bauerntag erklärt die künftige Gestaltung des Zoll- tariss für eine Lebensfrage der Landwirth- schast. Die bayrischen Bauern verlangen von den verbündeten Regierungen, besonders von der bayrischen, daß die den Landwirthen wiederholt gegebenen Ver-

unterbreitet werden können. Jedenfalls wird darauf hingearbeitet, sowohl den Reichshaus' Haltsetat für 1902 als auch den Zolltarifgesetz­entwurf möglichst bald dem Reichstage vorlegen zu können. Es ist nach den Vorgängen früherer Jahre als ziemlich sicher anzunehmen, daß die Vorlegung des Etats in den letzten Tagen des November möglich sein wird. Im vorigen Jahre trat der Reichstag am 14. No­vember zusammen, der Etat für das laufende Jahr wurde ihm am 24. November zur Be- rathung und Beschlußfassung übergeben. Die Etatsvorarbeiten im Bundesrathe sind aber jetzt mindestens ebenso weit wie im Vorjahre ge­fördert. Was den neuen Zolltarifgesetzentwurf betrifft, so dürfte dieser selbst große Schwierig­keiten im Bundesrathe Wohl noch kaum Hervor­rufen, er soll dem Vernehmen nach in den Bundesrathsausschüssen schon zur Annahme ge­langt sein. Mit ihm ist aber bekanntlich der neue Zolltarifentwurf verbunden, und die Er­örterungen und Entscheidungen über die Ein­zelheiten des letzteren werden immerhin »och einige Zeit in Anspruch nehmen. Hier handelt es sich auch darum, die noch von den Einzel­regierungen in den letzten Monaten ein­geholten Gutachten der Sachverständigen zu sichten und zu verwerthen, die in großer Fülle eingelaufenen und noch immer einlaufenden Petitionen der verschiedenen Interessentenkreise zu prüfen, über Streitfragen, die in letzter Stunde sich noch erheben, Gutachten einzuziehen u. s. w. Indessen hofft man in BundesrathS- kreisen, namentlich nachdem die Arbeit syste­matisch vertheilt ist, auch hieraus nicht allzu lange Zeit mehr verwenden zu müssen. Im Allgemeinen find doch, abgesehen von wenigen Ausnahmen, auch diese Einzelheiten nunmehr spruchreif geworden, und eS läßt fich deshalb eine Entscheidung herbeiführen. Sollte fich, waS immerhin möglich, die Feststellung des Zoll­tarifgesetzes mit dem Zolltarif doch noch etwas über das Ende November hinaus verzögern, so würde es dem Reichstage trotzdem nicht an BerathungSstcff fehlen, da er solchen, abgesehen von dem neuen Etat, noch reichlich aus dem früheren Tagungsabschnitt aufzuarbeiten hat. pn.

Vereins, der die Unterredung publiziert hat, sehr zufrieden fein können. Aus den nach­stehenden Äußerungen des Leiters der italienischen Handelsvertragsfreunde" geht deutlich hervor, daß er auf die Hilfe der deutschen Antikornzoll­bewegung zu Gunsten italienischer Interessen rechnet.

.Deutschland vollends muß so bemerkt er jeden Strohhalm in feiner jetzigen wirthschasts- politischen Lage ergreifen, in die es Graf Bülow mit dem Zolltarif-Entwurf leichtsinnig gebracht hat. (!) Bis zum Jahre 1904 würde die Protestbewegung gegen die Agrarier unter Zuhilfenahme der Reichstags­wahlbewegung von 1903 unzweifelhaft die große Mehrheit des Volkes mitreißen und dem Parlament das Schauspiel jener Obstruktion gegen den Zoll­tarif-Entwurf ersparen, die jetzt unvermeidlich erscheint. Gras Bülow könnte bei zunehmender Beruhigung der Gemüther das Gleichgewicht wiedergewinnen, das er einen Moment verloren hat, und das Deutsche Reich käme nicht mehr in Gefahr, für den zukünftigen Hort wirthschastlicher Reaktion zu gelten."

Für die Anmaßung, mit der Luzzati fich hier in deutsche Verhältnisse einmischt und die Unverfrorenheit, mit der er unfern Reichs­kanzler beleidigt, hat der deutsche Handelsver- tragSverein keine Empfindung. Die nationale Würde fehlt jenen Politikern anscheinend voll­ständig. Was sagt aber das deutsche Volk dazu, daß ein Ausländer fich herausnimmt, zur weiteren Verhetzung und Verbitterung bei uns zu Lande «ufzufordern und daß eine deutsche Jntereffentenklique sich dazu hergiebt, diese aus­ländischen Pläne zu fördern? Kann es Scham­loseres geben als die Veröffentlichung solcher Auslassungen in deutschen Blättern?

In der Thal muß jedem nationalgefinnten Deutschen die Schamröthe ins Gesicht steigen, wenn er fieht, was man dem gewaltigen Reiche im Auslande bieten zu dürfen glaubt. Man kann mit Recht behaupten, daß ein Ver­halten wie daS der deutschen Zolltarifgegner in keinem anderen Lande der Welt möglich wäre. Kein Blatt würde sich in Italien, Frankreich, England oder Amerika finden, das solche dreiste Anmaßungen eines ausländischen Staatsmannes zustimmend abdrucken möchte. Einmüthig würde vielmehr allenthalben der

Deutsches Reich

»erlitt, 23 Oktbr

Der Geburtstag der Kaiserin ward in der kaiserlichen Familie sehr still begangen. Die hohe Frau ist von ihrer Unpäßlichkeit noch nicht Sanz wieder hergestellt, und die Trauer um den Tod er Kaiserin Friedrich warf ebenfalls noch ihre Schatten auf die Geburtstagsfeier.

Mit der Zulassung derReal gymnasial, abiturienten zu den ärztlichen Prüf- ungen hat fich der Bundesrath in seiner Sitzuag abermals beschäftigt Der Bundesrath hatte früher beschlossen daß die Realghmnafialabiturienten vom 1. Oktober dieses Jahres ab ohne weitere Nachprüfung zum ärztlichen Studium zugelassen werden sollen. Es war nun von juristischer Seite die Frage aufge­worfen worden, ob sich diese Vergünstigung auch bereits auf diejenigen Medizmstudierende» erstrecken folle, die vor dem 1. Oktober d. I, also in der Zeit zwischen den großen Ferien und den Michaelsferren, das Reifezeugniß erworben haben. Der Bundesrath hat diese Frage, wie eigentlich selbstverständlich war, bejaht, so daß die Realghmnafialabiturienten, die demnächst das Studium der Medizin beginnen werden, von jeder Nachprüfung im Lateinischen und Griechischen befreit bleiben.

Die Haftpflicht Prämien derLehr er, welche fich für ihre Thätigkeit im Beruf gegen Haft- Pflicht versichern, find nach einer kürzlich erfolgten Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts bei der Veranlagung zur Einkommensteuer von dem steuer- pflichtigen Einkommen in Abzug zu bringen. Die Versicherung gegen Haftpflicht bezweckt eben die Sicherung des Vermögens, fällt also unter § 9 des Preußischen Ein kommensteuergesetzes, der besagt: .Von dem Einkommen sind in Abzug zu bringen die zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung des Vermögens verwendeten Ausgaben." Dem Oberverwaltungsge- richt lag bereits ein bezüglicher Streitfall vor.

Der .Reichsanz." schreibt: In verschiedenen Blättern begegnen wir der Behauptung, daß die deutsche Regierung beabsichtige, die Handelsver­träge überhaupt nicht zu kündigen. Es ist mcht rcchtverständlich, wie eine solche Auffassung entstehen konnte, wo ein neuer Zolltarif ausgearbeitet und allgemein bekannt ist, daß die deutsche Regierung mit Hilfe diefes Zolltarifs zu einer neuen Regelung der handelspolitischen Bestehungen zum Auslände, insbesondere unter stärkerem Schutze der heimischen Agroprodukte zu gelangen bezweckt Der Entschluß, die geltenden Handelsverträge überhaupt nichr zu kündigen, wäre zweckwidrig und würde nur eine Stärkung der Pofition der ausländischen Staaten bedeuten, mit denen wir Handelsverträge auf neuer Basis abschießen wollen. Die deutsche Regierung muß fich also selbstverständlich freie Hand Vorbehalten, im geeigneten Zeitpuntte die bestehenden Handelsver-

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bei soll seitens der italienischen Regierung, ver- «uthlich im Anschluß mit anderen Vertrags- p n 51 ßaaten,mit allen diplomatischen Mitteln für bei We Hinausschiebung der Kündigung der Handels- Münschv «rträge seitens Deutschlands und Oesterreichs" f* "Etrügearbeitet werden; dann aber sollen die >s 52. tmd-internationalen Handelsvertragsfreunde" über- meintstü,Hauptalle Kraft darauf richten, die Ver- * längerung der geltenden Verträge bis zum Ä. 16j31, Dezember 1904 durchzusetzen."

Faselil Wir haben bereits darauf hi»gewiesen, daß deutsche Sektion dieser internationalen Ber- /, ]6leinigung bereits in diesem Sinne für das Aus- Tr.-Äfland thätig ist. Wenn jetzt Luzzati zu dieser W»!hätigkeit natürlich nur im Interesse der M italienischen Nation noch besonders anspornt, UM so dürfte das den deutschen Mitstreitern nicht | sehr angenehm sein; denn so etwas kompro- I mittiert doch sehr stark. Auch ist die Kund- 6 gebung Luzattis sehr geeignet, die deutsche Be- 1 völkerung darüber auszuklären, daß es nicht 3 nationale, sondern internationale Interessen find, jj die die deutschenHandelsvertragsfreunde" im 1 luge haben, wenn fie gegen den neuen Zoll- V tarif anstürmen, und schließlich wird auch die S deutsche Reichsleitung fich über die Pläne I tuzzatir und seiner internationalen Bundesge- 1 nassenihren Vers" machen können.

i Man wird deshals mit der Offenheit Luzzatis I und mit der Unklvgheit des Handelsvertrags-

W tes HEL» $ UL. Erscheint täglich «rtztr «n Wittagen nach Sonn- uns Feiirt-ü«,

9ff 9*A M «6* 8M«K. («L WW. e«i*tK£toeU«gi: Jllaftrirte» 6***t*i*M*tt.

* Z1)U Donnerstag,24 Oktober 1«M. *=* -

-belzüch der deutschen Produktion vor ausländischer Konkurrenz entgegentreten könne.

(3 Der italienische Minister und Abgeordnete

Aha, ich verstehe jetzt alles," unterbrach Winter hastig den Freund. Indem er einen B leise pfeifenden Ton hören ließ, murmelte er für sich:Also das ist der Hacken, ich dachte es mir, daß etwas dahinter steckt." Laut fuhr er fort indem er das Gesicht Böhlers aufmerksam W betrachtete:Gesetzt den Fall, es käme einer, der auf das Geld verzichtete, was würdest Du dann thun?"

M Böhler lachte, daß ihm die Thränen in die »lugen traten und meinte:Na, den Fall wollen M toir lieber nicht weiter verfolgen, so etwas giebt es heute nicht mehr..

Bitte, antworte mir, was würdest Du dann > hun?"

M Böhler lachte noch immer.Ich würde mit Freuden meine Einwilligung geben und meinen

l. Segen dazu, wenn fich ein solcher Freier fände.

1Nun denn, es hat fich einer gefunden,

ich ich werde Deine Nichte heirathen, bs fie geht und steht, vorausgesetzt, daß fie

«ich will."

Der Andere riß die Augen weitaus, sprach- «ses Erstaunen malte fich auf seinem Gesicht, U '«ln brach er abermals in ein lautes Gelächter

»As:Du spaßest, Freund, oder ist Dir der Sein bereits in den Kopf gestiegen?"

Keiner von beiden, ich spreche im vollen Ernst. Willst Du mir behilflich sein, Dein