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Zu der Strafsache gegen den Zimmermann Benedikt Altenbrandt in Neustadt wegen Beleidigung hat das Königliche Schöffengericht in Neustadt am 4. Juni 1901 für Recht erkannt: Der Angeklagte Zimmermann Benedict Altenbrandt von Neustadt wird des Vergehens der öffentlichen Beleidigung aus §§ 185,200 St.G B. für schuldig erklärt und deshalb zu einer Gefängnißstrafe von zwei Lage» und in die Kosten ver- urtheilt; auch wird dem Verletzten «eudarm Eierdauz die Befugniß zugesprochen, den entscheidenden Theil dieses Urtheiles innerhalb 4 Wochen nach dessen Rechtskraft durch einmalige Einrückung in der zu Marburg erscheinenden Ober- hessischen Zeitung bekannt machen zu lasten. (6319
Die Rechtskraft des Urtheils be- fcheinigt
Neustadt, den 20. September 1901.
Ritter, als Gerichlsschreiber des König!. Amtsgerichts.
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Im Wege der Zwangsvollstreckung sollen die in der Gemarkung Neustadt belegenen, im Grundbuche von Neustadt, Artikel 833, Abtheilung I, unter No. 1 und 2 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerkes aus den Namen
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heute Vormittag 9 Uhr durch den Tod entristen hat.
Unser Schmerz ist unermeßlich.
Cappel, den 23. September 1901.
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Margaretha, geb. Heuser,
Karl Becker, cand. med.,
Fritz Becker, Gymnasiast, A. Battenberg, Pfarrer.
Die Beerdigung, zu der besondere Einladung nicht erfolgt, findet statt Donnerstag, den 26. September, Nachmittags 2 Uhr. (6321
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am 21. November 1901, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht an der Gcrichtsstelle versteigert werden.
Der Versteigerungsvermerk ist am 13. August 1901 in das Grundbuch eingetragen. t
Es ergeht die Aufforderung, Rechte, soweit sie zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerkes aus dem Grundbuche nicht ersichtlich waren, spätestens tm Versteigerungstermine vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anzumelden und, wenn der Gläubiger wider- pruht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung des leringsten Gebots nicht berücksichtigt und bei der Vertheilung des Ver- teigerungserlöses dem Ansprüche des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgesetzt werden.
Gleichen Nachtheil trifft den Inhaber einer Hypothek, die vor dem 1. Juli 1874 entstanden und nicht in eine Hypothek des Preußischen Rechtes umgewandelt ist, sofern diese nicht bis zum vorgenannten Zeitpunkte angemeldet wird.
Dieienigen, welche ein der Versteigerung entgegenstehendes Recht haben, werden aufgefordert, vor der Ertheilung des Zuschlags die Aufhebung oder einstweilige Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls für das Recht der Versteigerungserlös an die Stelle des versteigerten Gegenstandes tritt. (6322
Neustadt, den 12. September 1901.
Königliches Amtsgericht.
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