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_________«u dem Kreisblatt für die Kreise Marvarg and Kirchhain.

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Freitag 20 September 1901."*fc siÄ-361

Die Sicherung der Bauhandwerker­sorderungen.

Durch die Presse lief neuerdings die Meld­ung, die Regierung verfolge mit aller Energie den Gedanken eines größeren Schutzes der Bau­handwerkerforderungen und werbe demnächst einen neuen Entwurf der öffentlichen Kritik unterbreiten. Jene Meldung war geeignet, das Gegentheil von dem Hervorzurusen, was sie an­scheinend beabsichtigte, nämlich nicht eine Stärk­ung des Vertrauens in die Regierung, sondern eine neue Entmuthigung in weitesten Kreisen. Die Frage des Schutzes der Bauhandwerker gegen daS schwindelhafte Bauunternehmerthum, wie es in großen Städten sich breit macht, und gegen unlautere Manipulationen gewisser Bau- banken ist seit mehr als zehn Jahren in der Schwebe. Sie hat jeden Handwerkertag, jede größere Versammlung von Handwerkern be­schäftigt. Die Regierung hat sich zu ernsthastern Maßnahmen entschloffen. nachdem ein erschüttern­der Fall die öffentliche Meinung in hohem Maße aufregte und die Notwendigkeit eines besonderen gesetzlichen Schutzes der Bauhandwerkerforder­ungen mit grauenhafter Deutlichkeit klarlegte, es war der sogenannte Fall Seeger. Der Ober­meister der Berliner Glaserinnung Seeger, tötete mit vollem Einverständnis der Betheiligten zunächst seine Kinder und seine Frau und nahm sich dann selbst das Leben. Die Ursachen dieser grauenhaften That waren die fortgesetzten Verluste, die er infolge schwindelhafter Mani­pulationen von Bauunternehmern erlitten hatte. Der letzte HauSrath war ihm abgepfändet worden, und er schied aus dem Leben, weil er wie er einem Freunde schrieb, nicht selbst be­trügen wollte, wie er betrogen worden war. Die öffentliche Meinung beschäftigte sich damals sehr eingehend mit diesem Wunden Punkt unseres Großstadtlebens, mit den Manipulationen, die von Bauunternehmern und Baubanken getrieben wurden. Unter dem Eindruck jener grausigen That und der allgemeinen Volksstimme schritt die Regierung zur Vorbereitung eines Gesetz­entwurfs, der die Bauhandwerker gegen der­artige Manipulationen sicher stellen sollte. Fast acht Jahre find darüber vergangen, und noch immer ist die Angelegenheit nicht zu einem Abschluß gekommen.

Wiederholt find von den Regierungen Ge­setzentwürfe der öffentlichen Kritik unterbreitet worden, sodaß die jetzige Ankündigung, daß ein neuer Entwurf der öffentlichen Meinung, nicht aber den gesetzgeberischen Faktoren vorgelegt werden soll, sich wie eine Verschleppungsan-

10 (Nachdruck verboten.)

Das Glückskind.

Erzählung von Irene von Hellmuth.

(Fortsetzung.)

Das Gericht bestätigte seinen Antrag, der Vormund der beiden Krnder zu werden. Das paßte alles sehr gut zu den Wünschen des ManneS, und er rieb fich vergnügt die Hände. Doch Röschen sträubte sich lebhaft dagegen, in das Haus des ihr so unsympathischen Vormundes zu ziehen.

Als er seinliebes teures Töchterchen" nach dem neuen Heim geleiten wollte, da erwachte ihr Trotz

Ich will nicht Onkel, gewiß nicht; bin ich nicht selbst Herrin meiner Bestimmung?" rief sie heftig.

Erst dem mütterlich liebevollen Zureden Tante Aureliens gelang es, das Mädchen um­zustimmen.

Der Gedanke, daß es nicht allzulange dauern konnte, bis der Geliebte ihr eine Heimstätte bot, söhnte fie einigermaßen aus.

Einmal nur war es den Liebenden gelungen, einige ungestörte Worte mit einander zu tauschen. Hermann redete seiner Verlobten liebevoll zu, ihr Vorurtheil etwas anderes könne es doch nicht sein tapfer zu bekämpfen, und Böhler, der ein großes Ansehen in der ganzen Stadt genieße, mehr Vertrauen entgegen zu bringen.

Nur mit fichtlichem Widerstreben fügte fich Röschen in das Unvermeidliche.

Trostlos öde erschien ihr das Leben seit dem Tode der Mutter. Hätte sie wenigstens an der

kündigung autznahm. Glücklicherweise bestätigt fich diese Meldung nicht. Auf dem allgemeinen deutschen Jnnungstage, der in der vergangenen Woche in Gotha tagte, hat der Vertreter des preußischen Handelsministeriums, Oberregier­ungsrath Hofmann, die Erklärung abgegeben, daß der vom Reichsjustizamt im Jahre 1898 der öffentlichen Kritik unterbreitete Entwurf eines Gesetzes zum Schutze der Bauhandwerker demnächst den gesetzgebenden Körperschaften zugehen werde. Damit ist also die Hoffnung gegeben, daß diese für den Mittelstand so hoch­wichtige Angelegenheit demnächst das Stadium der Vorarbeiten, Erhebungen und Erwägungen verlassen und in das der gesetzgeberischen Ar­beit hinübergeleitet werden wird. Die Hand­werker werden die Ankündigung mit Freuden vernehmen.

Jener vom Regierungskommiffar Hoffmann angekündigte Entwurf besteht eigentlich aus zwei Vorlagen, einem Reichsgesetze, betreffend die Sicherung der Bauforderungen, und einem preußischen Ausführungsgesetz. Die Forder­ungen der Baugläubiger sollen hinter dem ein­getragenen Baustellenwerth auf Antrag einge­tragen werden, als Baugläubiger gelten die Lieferanten und die durch Dienstvertrag ange­stellten Personen, sofern die Dienstverträge mit dem Eigenthümer der Baustelle abgeschloffen find. Die Eintragung der Bauforderung erfolgt auf Grund einer Glaubhaftmachung derselben durch einstweilige Verfügung. Die Bauforderungen haben unter fich gleichen Rang. Dies die wesend­lichsten allgemeinen Bestimmungen des Reichsge­setzentwurfs. Im übrigen überläßt der Entwurf die Regelung den Einzelregierungen, indem es im § 1 heißt: Durch landesherrliche Verordnung kann angeordnet werden, daß für einzelne Ge­meinden oder Theile von Gemeinden eine Sicherung der Bauforderungen stattzufinden habe. Der Entwurf des preußischen Ausführungs­gesetzes, der eine Ergänzung jenes Reichsgesetzes bildet, hat die Errichtung von Bauschöffenämtern zur Festsetzung der Baustellenwerthe vorgesehen. Die Entwürfe haben seit ihrer Veröffentlichung die öffentliche Meinung viel beschäftigt und auch den in Frage kommenden Korporationen Gelegenheit gegeben, Stellung zu nehmen. Diese Stellung war unter dem Vorbehalt mancherlei Abänderung und Beseitigung von Ungenauig­keiten eine im allgemeinen günstige. Es darf sonach erwartet werden, daß, wenn die Regierung die Entwürfe den gesetzgebenden Körperschaften unterbreitet, auch sehr bald ein brauchbares Gesetz zum weiteren Schutz des Mittelstandes zu Stande kommt.

Seite Waldemars leben können, alles ließe fich leichter ertragen, aber so verlassen, so einsam dahin leben zu müssen, es war kaum auszu­halten.

Böhler wußte es einzurichten, daß das junge Mädchen äußerst selten das Haus verließ, und wenn es geschah, immer begleitete er es als zärtlich besorgter Vormund und Beschützer. So sehr fie ihm auch merken ließ, wie zuwider ihr dies sei, er kümmerte sich nicht darum. Unter diesen Umständen war natürlich an ein Zusam­mentreffen mit Hermann nicht zu denken.

Röschen lebte nur den traurigen Erinnerungen an die geliebte Mutter. Fort und fort rief sie sich jenen Abend ins Gedächtniß zurück, wo die Selige ihr ein schönes, filberbeschlagenes Kästchen überreicht hatte, das ihr früher nie zu Gesicht gekommen war.

Bewahre dies als Dein kostbarstes Eigen- thum, mein liebes Kind," sprach fie dabei weh- müthig, als ahnte fie, daß es bald Abschied zu nehmen galt, von allem.Laß es niemcüs von Dir, hörst Du, niemals, vertraue es niemanden an, wer es auch sei."

Nach kurzer Pause fuhr fie dann fort: Mein Brautschmuck ist darin, ich trug ihn an meinem Hochzeitstage und bei frohen, längst verrauschten Festen. Dein Vater schenkte mir denselben, als wir noch glücklich waren. Auch sonstige werthvolle Familienerbstücke, und den von Tante Aurelia ausgestellten, für Dich hoch­wichtigen Schein birgt der kleine Kasten. Dies alles gehört Dir, Du besitzest nichts mehr, wenn es Dir verloren geht, oder gestohlen wird; denn den kleinen

Das Zarenpaar in Frankreich.

Der Zar ist am Mittwoch auf seiner Nacht Standart" in Begleitung seiner Gemahlin auf der Rhede von Dünkirchen bei überaus stürmischem und regnerischem Wetter eingetroffen. Präsident Loubet war schon am Dienstag in Dünkirchen angelangt, dessen stark nationalistisch gesinnte Bevölkerung ihn nicht eben besonders feierlich empfing.

Für die Landung des Zaren waren die rigorosesten Absperrungsmaßregeln getroffen. Nur eine ganz auserlesene kleine Gesellschaft wurde zugelassen. Der überwiegende Theil der Journalisten war ebenfalls ausgeschlossen.

Trotz der strengen Absperrungsmaßregeln war am Mittwoch natürlich ganz Dünkirchen auf den Beinen. Präsidenten Loubet und die Minister fuhren an Bord des Torpedojägers Cassini" dem russischen Kaiserpaar entgegen. Um 12y2 Uhr verkündete ein Signalschuß das Herannahen des Schiffes mit dem Kaiser und der Kaiserin von Rußland. Die Flotten-Revue wurde von dem Zarenpaar und dem Präsi­denten Loubet von Bord desStandart" aus abgenommen. Dann machte das Kaiser­schiff im Hafen fest. Das Zarenpaar begab fich sodann an Land. Der Bürgermeister von Dünkirchen näherte sich jetzt und bot dem Kaiserpaar Brod und Salz dar. Loubet und die Frauen des Bürgermeisters und des Unter­präfekten überreichten der Kaiserin Blumen­sträuße, die Damen der Halle brachten ihr in reichgeschmücktem Behälter einen Fisch aus Gold dar. Um 2 Uhr 45 Min. begaben sich die Herrschaften zum Banket Bei dem Frühstück in der Handelskammer brachte Präsident Loubet folgenden Toast aus:

Sire! Im Namen Frankreichs, bas bei ber Nachricht von Ihrem baldigen Eintreffen burdj bie Generalräthe, bie kurz vorher gewählt waren, seiner Freude darüber Ausdruck gegeben, bitte ich Eure Wojeftät, die herzlichen Willkommensgrüße entgegen­zunehmen bei diesem Besuch, bem wie vor fünf Jahren bie hulbreiche Gegenwart Ihrer Majestät der Kaiserin einen besonbereu Reiz verlieh. Tie französische Repu­blik ist erfreut, hierin einen Beweis für den guten Einbruck zu sehen, ben Sie sich von Ihrem ersten Aufenthalt bei uns bewahrt Das ganze Lanb em- pfinbet bas umsomehr, als bei neue Besuch vornehm­lich ber Armee unb der Marine gilt, bie beibe rin Gegenstanb seiner unaushörlichen Fürsorge finb unb weiß, baß, durch biese betben geschützt, es mit Sicher­heit unb Würbe seine zähe fruchtbringenbe Arbeit sortsetzen kann. Die Zurufe unserer Marinemann­schaften auf Ihrer Fahrt finb bie gleichen, bie an allen Orten Frankreichs bas geliebte Herrscherpaar ber großen Nation grüßen, bie mit ber unsrigen burch bie gemeinsame Sympathie unb bie über­ein ft imm e n ben Interessen, sowie die jeben Tag in engere Fühlung tretenbe Politik

Rest unseres einstigen Vermögens braucht Waldemar zur Vollendung seiner Studien. Tante Aurelia sprach zwar einmal davon, die­selben zu bezahlen, doch scheint fie es vergessen zu haben, und ich will sie nicht daran mahnen."

Es lag ein ungemein trauriger Ausdruck in dem Gesicht der Mutter, als Röschen das Kleinod nach ihrem Stübchen trug, wo es sorg­fältig eingeschlossen wurde.

Einige Wochen waren seitdem vergangen. Böhler hatte fich einen, nach seiner Meinung vorzüglichen Plan ausgedacht, stieß jedoch bei Aurelia auf entschiedenen Widerstand.

Arthur, ich bitte Dich, quäle das Kind nicht, wenigstens jetzt nicht," flehte sie dringend.

Er stampfte zornig mit dem Fuße auf.

Du bist doch unverbesserlich," fuhr er wild die Frau an, die seufzend schwieg.

Er besaß nämlich einen Onkel, der Förster war. Derselbe lebte mit seiner Gattin auf einer einsamen Försterei mitten im Walde. Dorthin wollte Böhler sein Mündel bringen, denn selten verirrte sich ein Fremder nach dem etwas abseits gelegenen, wenig bekannten Hause. Und wenn es gelang, Röschen dort unterzu­bringen, so war man wenigstens für einige Zeit der Sorge los, es möchte fich einer in das reizende Mädchen verlieben und es zu seinem Weibe begehren.

Du bist so blaß, mein Kind, * sagte Böhler des- halb eines Tages, als Röschen fich eben anschickte, nach dem Friedhof zu gehen,Du brauchst un­bedingt frische, duftige Waldlust, damit Du wieder rothe Backen bekommst; am Ende wirst Du mir noch krank, und ich werde dafür ver-

Jbrer Regierungen verbunden ist. Sire! Die französische Marine bankt Ihnen ganz außer- orbentlich für bie Ehre, bie Sie ihr soeben erwiesen. Jnbem ich biefen Gefühlen Ausbruck gebe, erhebe ich mein Glas auf ben Ruhm ber Regierung Ew. Majestät unb bas Wohlergehen Ihrer Majestät ber Äatferi« unb ber kaiserlichen Familie, sowie auf bas Gedeihen Ihrer Marine, die noch jüngst mit der unfrigen in den Meeren des fernen Ostens brüderlich zusammen- stand *

Nach dem Toast Loubets erhob fich der Zar; er entgegnete:

Die Kaiserin und ich empfinden eine besondere Freude, nach Frankreich zu der befreundeten und Ver­bündeten Nation zu kommen. Wir sind tief gerührt von dem uns bereiteten so sympathischen Empfang. Mit lebhafter Befriedigung habe ich soeben das glänzende Nordgefchwader bewundert, und ich spreche Ihnen, Herr Präsident, meinen aufrichtigsten Dank dafür aus, daß Sie mir bei meiner Ankunft in den französischen Gewäffern dieses eindrucksvolle Schau- spiel geboten haben. Ich trinke auf die Wohlfahrt der französischen Flotte, bie vor kurzem mit ber meinigen in ben Meeren des fernen Ostens brühet- lich zusammenstand, auf bie Ihrige, Herr Präfibent, unb auf diejenige Frankreichs."

Nach dem Banket begaben fich die Herrschaften zum Bahnhof, um sich nach Compi«gne zu be­geben. Dort trafen fie 8:/2 Uhr ein. Im Schloß wurden die kaiserlichen Gäste von Frau Loubet erwartet.

Welche Anstrengungen das republikanische Frankreich gemacht hat, um den Selbstherrscher aller Reußen würdig zu empfangen, mag unter anderem aus der Thatsache hervorgehen, daß zur würdigen Ausschmückung des Schlosses Compivgne mehr als 1 Million Francs ver­braucht worden sind und daß einer der ge­lehrtesten Beamten der Nationalbibliothek den Auftrag erhalten hat, in der Schloßbibliothek zu Compiegne eine Sammlung wichtiger und seltenster Werke für den Zaren aufzustellen. Nicht weniger als 500 000 Bände soll der betreffende Herr zusammengebracht haben. Ob der Zar wohl zehn davon lesen wird?

Zum Zolltarif-Entwurf.

Die Ha«»eksgärt«er für erhöhte« Schutzzoll. Bei der in Mainz stattgehabten Versammlung ber Hanbelsgärtner Deutschlands wurde allgemein betont, baß bie vorgeschlagenen Zollsätze für gärtnerische Artikel nicht genügten; besonbers bie bem Luxus be- barf bienenben Artikel könnten höhere Zollsätze er­tragen. Schließlich würbe mit allen gegen 6 Stimmen folgenbe Resolution angenommen: .Die am 15 Sep­tember in Mainz versammelten probuzierenben Gärtner schließen fich ber von bem Verbände ber Hanbels­gärtner Deutschlands auf feiner Hauptversammlung in Dresden am 6. August gefaßten Resolution für einen besseren Schutz der Produkte der ein­heimischen Gärtnerei an und beauftragen die Vorstände ber beteiligten Vereinsgruppen bei allen in Betracht kommenden Kreisen nach Kräften für eine bessere Berücksichtigung ber beutschen Gärtnerei zu wirken."

antwortlich gemacht. Ich will deshalb an meinen Onkel schreiben, und zwar heute noch, daß er Dich einige Zeit bei sich aufnimmt; er thut es sicher gern. Die beiden Alten werden erfteut sein, wenn ein wenig Abwechselung in ihre Einsamkeit kommt, und Dir thut die Ruhe, die Du dort findest, sehr gut."

Röschen ließ ihn ruhig ausreden. Ihr Ge­sicht war noch bleicher geworden, und die Augen richteten fich mit verwundertem Ausdruck auf den Sprechenden, der gespannt ihrer Antwort wartete.

Ich bitte Sie, waS soll ich jetzt, im Winter, dort machen?" entgegnete daS Mädchen lang­sam, doch fest.Ueberdies fühle ich mich voll­kommen wohl, Sie können meiner Gesundheit wegen ganz unbesorgt sein."

Böhler wandte fich ab, um seinen aufsteigenden Zorn zu verbergen. In das Geficht war eine flammende Röthe gestiegen, es zeigte einen haß­erfüllten Ausdruck.

Nur schwer fand er seine Gelaffenheit wieder; etwas gereizt klang es, als er fich feinem Mündel, die inzwischen mit bebenden Fingern die schwarzen Handschuhe zugeknöpft hatte, wieder zuwandte.

Du solltest meinen wohlgemeinten Rath nicht so ohne weiteres von Dir weisen, überlege ihn doch erst, es wäre nicht so übel."

Kurz und gut, ich will jetzt nicht fort," unterbrach Röschen heftig den Sprechenden, »mit steht doch hoffentlich noch die Entscheidung darüber zu, zu thun und zu lassen, roa<s ich will, und wenn ich Ihnen etwa zur Last falle, bitte, sagen Sie es ungeniert, dann ziehe ich aus; was ich brauche, das kann ich leicht ver­dienen." (Fortsetzung folgt.)