Zeug- (59 LJ
)ahrei
i und
ree m
llen
t 1 od
teste.
Hl
spalt ~ (427 3
:ben
ßnterthüre hinaus, damit Johann» sie nicht
t 27.
kie
23.
„Vossrsche Zeitung" jüngst eine solche Zuschrift angeblich von einer Hausfrau zu Anklam veröffentlichte, kam die .Rheinisch-Westfälische Zeitung auf den Gedanken, das Schreiben könne eine Mystifikation und eine Kopie freifinniger Preßerzeugnisfe sein. Die „Vosfische Zeitung" widersprach dem mit der größten Entrüstung, muß sich nun aber vom „Reichsboten" folgendermaßen belehren laffen:
20
in, mi
.Run, vielleicht wird die .Boss. Ztg." etwas stutziger, wenn wir ihr im Vertrauen mittheilen, daß noch kurz vor ihrer Publikation genau dasselbe Schreiben, säuberlich geschrieben, auch an unsere Redaktion erntraf. Bei einer .harmlosen Hausfrau", der noch dazu so starke Wirthschaftssorgen drohen, lli PitIP in hiaflatltAa VinEiu'X. QQ-xt. L!i:______ .. •. v..
ift die Anwesenheit der Mehrheit der gesetzlichen Anzahl der Mitglieder erforderlich."
Dies ist der einzige Artikel der Verfaflung, der sich auf die Geschäftsordnung bezieht. Wollte man an diesem rütteln, so wäre das allerdings eine Verfassungsänderung, und das Gerede vpp einem beabsichtigten Staatsstreich hätte einen gewißen Grund. An eine Abänderung dieser Bestimmungen denkt aber kein Mensch. Wenn heute die Frage erörtert wird, wie der Obstruktion zu begegnen sei, so hat man lediglich die Bestimmungen der Geschäftsordnung im Auge, die der Reichstag sich selbst geschaffen hat, um den Gang der parlamentarischen Geschäfte zu regeln, und die er jederzeit abändern kann, wenn sie zur Sicherung des Fortgangs der parlamentarischen Geschäfte nicht ausreicht. Sonach ist also das Geschrei der freihändlerischen
Die Obstruktion.
Obwohl der Reichstag erst wieder im November zusammentritt, der Zeitpunkt also, an dem die parlamentarische Kämpfe um die neuen Zollgesetzentwürfe ihren Anfang nehmen können, noch in weiter Ferne liegt, wird heute bereits lebhaft erörtert, welches Schicksal die Entwürfe
derselben, in dem es heißt: „
Unter Staatsstreich versteht man die Auf- beschließt nach Ultll.
Hebung oder Abänderung der Versaffung oder Mehrheit". Die Geschäftsordnung bietet der einer grundlegenden Bestimmung derselben zum I Minderheit den ' " Zwecke ihrer Verkümmerung. Die Geschäfts- I Sie giebt ihr nrhtHHiA hnS ni<4-i«&• aU«« ##»<*» 03zif4S*_ I cyyx'
(Nachdruck verboten.«
Ihr Virennd.
Original-Roman von Ellen Svala.
,Lv.i Es war kalt und windig, aber die Sonne 1920 hien hell und Felicia kleidete sich warm an, lhlüpfte behutsam die Treppe hinunter und zur
che und ihren Plan vereiteln könne. Sie eilte Kn'» °rwärts, erst die Landstraße entlang; dann Hügel hinaus, immer höher und höher, 8eib„ amei: schneller und schneller, bis sie nach.bei- >eg bi «he einstündigem Spaziergange oben auf der es. ge Hhe stand und hochaufathmend um sich blickte.
>er frische Wind hatte rosige Farben auf ihr r Asches Antlitz gezaubert, ihr alter, fröhlicher ilohw war wieder erwacht, und die großen Ugen spielten die Freudigkeit und Frische
Mt whige sachliche Betrachtung der
:g i. Berhaltmffe. 1 • ■ • - -
3 heee 'S
in«, eg )ktobe
(591 - io.
*31 ai ordnung des Reichstages ist aber kein Bestand- I Mitteln
• (591i «utzung der Geschäftsordnung, um die Gesetz- l teme ™ ein-
age. gebungsmaschine zum Stocken zu bringen. bHbeiF bie Seitimgen der frei«
tttocdi Daraufhin haben einige Zeitungen dargelegt, händlerischen Minderheit mit Obstruktion, der- — daß die Mehrheit des Reichstags und das '^b^°hungen werden aber oft ausgestoßen deutsche Volk, es sich nicht gefallen laffen dürfen, ba.6 Ausführung gelangen. Erst
r«. a»durch -ine kleine Minderheit vergewaltigt zu machen untersuchen Mte Uie große MehÄt I 'X,t* empfangen. Was'Use^Äudr^z "nbe-
geschäftsordnungsmäßige Mittel zur Bekämpfung 7°rr^n «' äU?ex=
der Obstruktion zu schaffen. ^waltigen durch mißbräuchliche Anwendung
«r^p,orr.»^ d« Geschäftsordnung das Zustandekommen der
Eieefc hende« (589?
1, II.
» au®
of 4.
1. Oki cht
13, T,
mmeRegelung.des parlamentarischenGeschäftsganges.
ixrrr
urban b- tcco, iere, a l> :ren, :ein- ein- n
>r M Riet (5911
len,
GöechM Zeilmg
dem Kreisblatt für die Kreise Marburg «ad Kirchhai».
1. Oki. ,ni.
argen- t.
23 a.
hrene-
haben werden. Es ist zweifellos, daß im Reichstag eine konstante schutzzöllnerische Mehrheit vohanden ist, daß also die von der Regierung vorgelegten Entwürfe mit Sicherheit auf eine Annahme rechnen könnten. Die freihändlerische Minderheit, bestehend aus Sozialdemokraten, Freisinnigen und einem kleinen Theil der Nationalliberalen weiß sehr wohl, daß sie in dem Kampfe um den größeren Schutz der fiAHatÜlebe6ßaIbeit .""^liegen maß, sie beab-- I Presse von einem seitens der schutzzöllnerischen fichtigt deshalb, dasjenige Mittel zur An- Mehrheit angeblich beabsichtigten parlamen- ,59sjl wendung zu bringen mit dem sie feiner Zeit tarischen Staatsstreich unbegründet.
. *£7 d»e lei - Heinze und Novelle zum Branntwein- I er „„„ , m ,, .. .
^uergesetz verhinderte, nämlich das Mittel der nu”r r^ecpot^toenbtfl^ett
Obstruktion, d. h. die mißbräuchliche Aus- Abänderung der Geschäftsordnung vor-
----- - . I liegt. Zur Zeit kann davon keine Rede fein.
ihres Gemüthes wieder. Unter ihr etwas weiter Walde sein. Danack tracktete sie mit ollen ffinH r r—7
ienes^TaaeS^aedackte°^d "fi Kräften, aber der Weg führte sie tiefer und Elmar's Stimme und 'seine'hohe Gestalt brach
ß^achte, da sie dorthin gefahren tiefer mS Dickicht und dazu stieg der Nebel sich Bahn nach dem Mabe toD c, f+Qnb srrrr ß®9a"8cn war, rechts erblickte sie empor und ein feiner, leichter Regen begann zu | „Was in aller Welt thust Du hier?"
... ..ä ..., | «sMäS« B= §S S E.-5 EÄ-Lr»« Ä-K- erst SL-NSM 2
Mfrane zu verdienen. Wäre -S dieses ein- da unter ihr im Walde Ratterte und Lallte es und St£ b?eÄ?»TetaeÄJÄ schrecklichen Walde entrinnen zu können, vtige ^ind er würde schnell genug hier sein " von Mntenschüffen, und ab und zu mischte sich bemächtZ?sichihrer mit eisigen KrL All hipf"6tunben diesem Walde ge-
Daß ich mir diefe Bürde auf den Hals dazwischen lautes Hundegebell. Dennoch war SchauergeschichtenbleÄ Tbe J° ^n?eI--
«laden habe--all meine Pläne dadurch es zu kalt, um lange still ru sieben S fBIr imh T u * ■ te «C- U)r tft eS- unb to0 bln ich?"
krnichtet sehe!" — stieß Johanna zornig her- Sie wollte den Wald bei Tageslicht pasfiren 6nbe war zu sehen ^Stundenlan/Lukt7si?^ °K.! ®u gerade auf der
«r und Felicia, welche im anstoßenden Zimmer und um den Hügel zurück heimgehen Leim? umberaeirrt fein — — rbeS. ^,te8, to0. er den Wald flbei-
*öt, eilte davon, so schnell, wie sie ihre Füße I Sie lächelte schwermüthig bei dem Gedanken dunkel^ und immer »nrh f5 to a ß.oni I /agte Elmar mit weicher Stimme, sie
■"ibt ,allS fi- j- rin Hri» gehabt? Unangenehm »-Id- zu entrinnen. Würde J-Ham,a"s,j w” ftn In "
2?1enn”Mm»«"’Ä I» ^«^UVÄ«nnS“a S'U ri’ÄT "Ä i? M fcÄ LSLn°Lrd°"^L1K
®Tb b°xh°nden, und dieser den Dienst, erschöpft und entmuthigt, eiskalt f „O ja'" W * zurückzuflüchten in das düstere Schulhaus und Aber dann richtete sie sich plötzlich auf ->n ® k IU"ße
sehen hatte. Das Tageslicht hatte bereits ab- I noch einmal rief sie und im nächsten Anoen- I TaA^nh „u s, • ®^ntQX
&mn,e"k' bi° D-mmetmng blL stürmteL7he"n nL nX ^'3, £ t™ Ä,** *
N"ken und ehe dies geschah, mußte sie aus dem | Freude beinahe zu Boden. ] ' eT (^rtsetzung f.lgt)
kein Recht mehr, durch chikanöse Verträge, durch Mißbrauch der Geschäftsordnung, mit einem Wort durch Obstruktion diesen parlamentarischen Akt zu verhindern. Thut sie es, so begeht sie einen Staatsstreich, und eS muffen ihr dann in dieser Beziehung die Waffen aus der Hand genommen werden. Eine aktuelle Bedeutung hat, wie gesagt, die Frage der Abänderung der Geschäftsordnung zur Zeit nicht, da die Wieder aufnahme der parlamentarischen Arbeiten noch in weitem Felde liegt. Ueber die Zulässigkeit dieser Maßregel ist nicht zu streiten, ihre Noth- wendigkeit wird gegeben fein, wenn eine kleine
Ä mS" Äwto Sö I w sr
Deutschland jener starken Rüstung zu berauben, wenig überraschend, zumal die Ausdehnung des die es für den Abschluß neuer Handelsverträge m‘Wen§ ebenso groß war wie sein agitatorisches gebraucht * Pathos, und derartige Korrespondenzen das Budget
—' * * I der .Hausstau doch belasten muffen."
—--— I Die sozialdemokratische „Hunnenbrief' -
Hiiddlflll Fabrik hat eben Schule gemacht. Die „Anklamer
. I Hausfrau" bient also wohl nur als Deckfirma
Dom Suhneprinzen. für en .reelles" Filialunternehmen des
Das Frage- und Antwortspiel: Kommt der Kommer -ienrathvereinS. c.
Sühneprinz? Kommt er nicht? ist nunmehr ----------
.. aelöst. Am Montag Abend 11 Uhr ist die Sozialdemo kratische Gewerkschafts-
Sühnemisfion von Basel nach Berlin abge steuer.
Erst s°h^- Der Kaiser wird also die Mission Gegenüber den heftigen Klagen der Sozialernst vor seiner Abreise nach Ost- und West- Demokraten über unerträglichen Steuerdruck, 7---^.. _„.rVwV «uuvtu8 U..UC-- dem die unteren Klassen ausgesetzt sein sollen,
. trifft, so scheint man in Berlin den Chinesen verdient eine Zusammenstellung der Berliner
' I doch Conseffionen gemacht zu haben. Vom I Neuesten Nachrichten alle Beachtung, in der
’ I „Kotan" spricht man nicht mehr. Dagegen I nachgewiesen wird, daß den Arbeitern der Ee-
e - • '. •• । vrr vyeimajieoionunQ oas ’suiiünDetommen der I h^t-knutet, der deutsche Kaiser habe aus eigenster I tvEvkschaften gegenüber die Sozialdemokratie ein
Andeutung einer Abänderung der Ge- neuen Zollgesetzentwürfe zu verändern dann ^"Uiation dem Prinzen Tschung mittheilen sehr viel härterer und anspruchsvollerer Steuerschaftsordnung zur größeren Sicherung der würde der Reichstag nicht nur da?' Reckt Iüffen' ba6 « ihn in Potsdam und zwar erheber ist als der vielgefchmähte Staat. Die
parlamentarischen Arbeit hat tm Lager der sondern auch die Pflicht haben, die Geschäfts- von einem Dolmetscher be- ^'aldemokratischen Gewerkschaften, so schreibt
Freihändler große Erregung hervorgeruseu, man ordnung umzugestalten zum Zwecke einer gleitet, empfangen wollen. Der Prinz habe °as Blatt haben ihre Besteueiung von
redet von einem schutzzöllnerischen Verfassungs- größeren Sicherstellung der parlamentarischen ^legraphisch seinen Dank für diese so gnädige l 116.588 Mk. tm Jahre 1891 auf 7687154
bruch, einem parlamentarischen Staatsstreich und Arbeiten Darin lieat kein varlamentarifcker Behebung der Schwierigkeiten ausgedrückt. Ehe Mark tm Jahre 1899 erhöht; in neun Jahren
bergl- Wie thöricht dieses Gerede ist ze-gtetne Staatsstreich, keine Verfassungsverletzung, sondern t"an dieser neuen Wendung in dem chinesi- ^en sie mit ihrer Steuerschraube 32 Millionen
Jtiifnnp frtrfihrfiP 9AptTn<Jhti.tir, 8pt tkntfnre.r.Ao« > - "" - " . --b- - 9 - L I schen Spiele Stellung nimmt, wird man ab- I Mark ein, tm letzten Jahre allein auf den Kopf
Der sppirhstnn warten müssen, ob die oben erwähnte Meldung eines socialdemokratischen Gewerkschafters über absoluter Stimmen- batüber W bestätigt. “13 Mk.! Da der größte Theil der Arbeüex-
- . ----------- bevölkerung den untersten Steuerklaffen ange-
denkbar größten Schutz." Freihändlerische „Hunnenbriefe". I S' ^^Durchschnitt nur 7 Mk. Steuern eine große 2^ ^ In den freihändlerischen Zeitungen erscheinen in Rechnung gezogen findest^0^1 sich, "daß ' I “b ,uEnb Briefe und „Eingesandts" von der preußische Staat von den Arbeitern nur
>. worin gegen die I halb so viel Steuern erhebt, wie die sozial-
J591 Heil der Reichsverfassung, sie bient lediglich zur zum Ausdruck zu bringen, ihrer Stimme Geltung Hausfrauen Handwerkern uf'w
UBlegelung^eS parlamentarischen Geschäftsganges, zu verschaffen und sich vor Ueberrumveluna iu »eufeSf" ' lu^ul uty:u | ?aiD J?« sieuern eryevt, wie die sozial-
„Der Reichstag beschließt nach absoluter ! Verfaflung vorgesehene Beschlußsossuna vorae die Ertindn"^ hipAnunL rr . ^antaf*e ""d das achtfache des Staatssteuerbetrages. Ta zur Gültigkei. d-r M,chI°b,°,I»°g nummeu w-rdm soll, duuu "i- Mind°rh°,. d.r Hu„°d pU. uZdAgfato, Stata iS Uft F»'Ä*!
8iiigl|retl: bei bet Sxp«dtti»a b ML Iw» ä ~ ... '
HK 9ß7 bd «Bee AM AL (qü. Mirrvura »rschetm taslüd «ur-r an W.rkmgtn nach Sonn- uno Sttcrtaytn
Jn öV« 3aUrH»**«*Hbr: bte pMbMtBaKe ttabeMtÜMB 10Mg, aniu^^<4i * c- r. JllvstrirteS SanutagSblttt. cyrtr.rrt qz»
»ttlfftm- Ni HM « «p*$ iPntuVÜCfi, 4 SCÖfCJUBCt 1901. eeb 9L3oL819' UntversttSts-B»chbnur»r« X>kll)kg. 36.
------ ------------------------------------------ »tarbutj. Markt 21. — Televbon M .