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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
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b««Dienstag, 3 September 1901.
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frage behandelt haben. Das ist aber unmöglich, weil ach die Handelsverträge, soweit sie Tarifverträge find,
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Diese Darlegung ist in ihrem ersten und
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stimmte Nummern ausgeführt sind, und zwar stammen diese aus den Zolltarifen der contrahirenden Länder.
Wünschend, eine hohe Gestalt möge zwischen den Bäumen erscheinen, oder der elegante Jagdwagen wöchtein Sicht kommen! Saß fie am Fenster schwer- müthig und gelangweilt, wie zuckte fie zusammen, wenn eine menschliche Gestalt die Landstraße öaherkam und hell und licht erschien ihr alles, wenn Elmar dann wirklich kam, wenn seine tiefe, sonore Stimme das Zimmer erfüllte
Die Geltungsdauer der Zolltarife.
In der Erörterung des neuen Zolltarife Gesetzentwurfes wird — so schreibt man uns — Wn verschiedenen Seiten die Frage behandelt, ,b es angängig sei, daß die Reichsregierung von einer Kündigung der laufenden Handelsverträge Abstand nehme, nachdem der Zolltarif- tzesetzentwurf Gesetz geworden sei.
Gegenüber den Stimmen, welche eine Weiter- führung der bisherigen Handelsverträge schlechthin für möglich halten, weisen die .Hamburg. Nachr." auf die Gedankenlosigkeit dieser Auffassung hin. Sie führen aus:
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Zum Zolltarif-Entwurf.
Wie man Unterschrift ea sammelt, lieber die Art, wie die Unterschriften unter die Berliner sozialdemokratischen Petitionen gegen die Erhöhung der
Deutsches Reich
Berlin, 2. Septbr
— Kronprinz Wilhelm wird nach seiner Rückkehr von England bezw. Schottland in Potsdam eintreffen und dort einstweilen Aufenthalt nehmen; alsdann begiebt er sich in Begleitung des Obersten v. Pritzelwitz nach Königsberg i. Pr, um der am 7. September statt findenden großen Kaiserparade beizuwohnen.
schien Johanna vergefien zu haben, daß das junge Mädchen doch unmöglich in den alten Schulkleidern erscheinen konnte. Mehrere Male hatte sie das Freifräulein schon darum gebeten, aber jedeSmal war die Bitte wieder in Der- geffenheit geraten und doch war es ihr eigenes Geld um welches fie bat. Der Stolz hielt fie zurück, sich an Elmar zu wenden, denn immer und immer wieder hatte Johanna ihr erklärt, daß ihr Vormund keinerlei Extravaganzen erlaube und fie knapp zu halten wünschte.
Die Einladung zu Frau von Dahlen setzte Felicia in nicht geringe Verlegenheit. Sie hatte fast kein präsentableS Kleid mehr und mußte in einem bereits sehr vertragenen Sammt- kleide erscheinen. Es waren wie immer sehr viele Menschen dort versammelt, alle viel älter wie Felicia. Elmar lehnte am Kamine und sprach mit einer Dame. Er sah mehreremale nach Felicia hin, besonders aber, als Fred eintrat und sich sofort zu ihr gesellte. Eine Wolke lagerte sich auf seine Stirn und er wände sich hastig um. Lilian, welche in diesem Augenblicke auf ihn zutrat, mußte wohl etwas über sie gesagt haben; denn er wandte sich um und überflog beide mit kalt prüfendem Blick. Umsonst bemühte sich Felicia, Jntereffe an Fred's neuer Mandoline zu zeigen, wie im Traume hörte fie ihm zu, wie im Traume spielte fie die Begleitung zu seinen Liedern, aber alles, waS Elmar that, war ihr bekannt, fie wußte, wo er stand, mit wem er sprach und auch, daß er niemals nach ihr hinsah.
Erst als fie sich zum Fortgehen anschickten, trat er auf sie zu: „Warum hast Du ein so häßliches Kleid an?"
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zusammenfallen lasten wolle. Wir glauben, daß die Autoren tes neuen Zolltarifentwurfes auch mit der Möglichkeit gerechnet haben, daß dieser Tarif einzelnen Ländern gegenüber auch schon früher in Wirksamkeit gesetzt werden könne, als unsere langsristigen Handelsverträge zum Ablauf komme. Es kann wünschenswerth erscheinen, einem Lande gegenüber, das unseren Export mit prohibiiioen Zöllen bedroht, mit schärferen Bestimmungen, als fie der jetzige Zolltarif bietet, sobald als möglich entgegentreten zu können. Zu diesem Zwecke würde es aber praktischer sein, die fragliche Bestimmung dahin zu fasten, daß der neue Zolltarif mit dem 1. Jan. 1904 im allgemeinen in Kraft trete, daß es aber dem Bundesrath zustehe, gegenüber solchen Ländern, deren bisheriges Vertragsverhältnis mit uns vor diesem Termin aufhöre, den Tarif auch schon früher in Wirksamkeit zu setzen.
Auf die angebliche Absicht, den neuen Zolltarif erst mit „den neuen Handelsverträgen" zugleich in Kraft treten zu lassen, können wir die gesetzliche Festlegung unseres neuen Zolltarifs um deswillen nicht aufbauen, weil alsdann das eine oder andere unserer bisherigen Dertragsländer es für nützlich halten könnte, vorerst „den neuen" Handelsvertrag mit uns nicht abzuschließen. Sollte dann etwa das In-Kraft-treten des neuen Tarifs weiter vertagt werden? Eine derartige Absicht kann man doch keiner vernünftigen Regierung, und unserer jetzigen erst recht nicht zutrauen.
Bei dieser Sachlage kann die einzige Abficht der Regierung, wenn fie dem Bundesrath die Bestimmung de8 Zeitpunktes, an dem der neue Zolltarif in Kraft treten soll, überlassen will, darin liegen, den Zolltarif gegebenenfalls ganz oder theilweise auch schon vor dem natürlichen Ende der bisherigen Handelsverträge in Geltung zu bringen. Damit wäre zugleich der Möglichkeit Raum gegeben, daß sich unsere bisherigen Vertragsländer unter Aufgabe der bisherigen Verträge zu neuen alsbald in Wirksamkeit tretenden Verträgen bereit finden ließen. Ob das letztere zu erreichen wäre, steht allerdings dahin. Aber das Be- dürfniß derjenigen Staaten, welche uns gegen über eine aktive Handelsbilanz haben, nach neuen langfristigen Verträgen wird natürlicherweise größer sein, als unser Verlangen in dieser
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von Dahlen so lange Gast in der Villa. Eine angenehme Zugabe war sie durchaus nicht, wenigstens so weit es Felicia anbelangte. Nie konnte das junge Mädchen sicher sein, welche Laune Lilian gegen fie herauskehren würde, manchmal war fie die Liebenswürdigkeit selbst, aber meistens das Gegentheil. Dazu hatte sie eine leichte Erkältung, hielt alle Fenster und Thüren sorgfältig verfchloffen uud lag den ganzen Tag auf den bequemsten Sophas oder saß in einem großen Lehnsessel am Kamin. Johanna umgab fie mit aller nur erdenklichen Aufmerksamkeit und fand dadurch wenig Zeit, Felicia zu beobachten und zu überwachen, wie fie es während der letzten Zeit gethan hatte. Rach dem Studio kamen die beiden nicht und so athmete die kleine Gesellschaft, ganz besonders aber Onkel Fritz wieder frei auf, aber fie vermißte Fred, Felicia sah melancholisch auf die Mandoline, welche aus dem Klavier lag und wünschte, ihr Eigenthümer sei zurück. Er war so lustig und liebenswürdig und fie hatte ihn liebgewonnen wie man einen Freund oder Bruder lieb hat--
mehr konnte fie ihm nicht geben, uud daS war es gerade, was Fred so unglücklich machte. Er liebte Felicia mit der ganzen treuen Liebe eines guten Herzens und sehnte fich nach Gegenliebe.
Elmar war, trotzdem Lilian von Dahlen da war, nun fast zehn Tage nicht dagewesen, er hatte einige Herren zur Jagd eingetaden, aber trotzdem dieselben wieder abgereist waren, kam er doch nicht. Daher stammten LilianS schlechte Launen.
. (Kvrtsetzung folgt).
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keit lag, daß er eine stolze Natur, aber deshalb AI nicht weniger zugänglich für die weichen Regungen des Herzens war. Ja! Immer wenn rS von uns gegangen ist, erkennen wir das Tute, welches wir verkannt und versäumt!
Noch eine große Sorge lastet auf ihr. Während all der Monate, die fie in Billa Echneehauch zugebracht, hatte fie teilten Pfennig Taschengeld erhalten und jetzt, wo der Winter kam und fie allerhand neue Dinge brauchte,
und seine Augen auf Augenblicke nach ihrem Sitze herschweisten. Würde er Lilian heirathen? Liebte er sie? Wie oft fie fich diese beiden Fragen vorlegte. Glücklich würde er mit Lilian wohl niemals, denn Lilian war falsch, launisch und berechnend, und er — — ? Merkwürdig, auf einmal wußte fie, daß unter dem augenscheinlich strengen kalten Wesen ihres » Bormundes viel Güte, Wärme und Freundlich-
Ging Felicia mit Johanna aus, wie sie den langen, einsamen herbstlichen Weg unter, der nach dem Schlöffe führte, heimlich
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Deutschland nicht mehr giltig wäre. Das ist doch eine aistrl staatsrechtliche ^Unmöglichkeit. V""—2L‘X'JC
— Die erste Bismarcksäule in Lothringen ist in Mörchingen errichtet und dieser Tage eingeweiht worden.
— Prinzessin Marie zu Hohenlohe- £D«bringen, Enkelin des letzten Kurfürsten von Heffen, ist in Kassel zum evangelisch en Glauben übergetreten.
— Baseler Privatmeldungen 'versichern, daß die Entscheidung bezüglich der Weiterreise des Prinzen Tschun nach Berlin Montag zu erwarten sei. Es heißt der chinesische Kaiser selbst selbst sei geneigt, den deutschen Wünschen nachzugeben, unter seinen Rathgebern machten sich indessen Einflüsse geltend, die eher die Rückkehr des Prinzen als die Erfüllung des »erlangten Zermoniells befürworten.
— Zur Frage der Haftpflicht der Lehrer hat die königliche Regierung in Merseburg jetzt verfügt, daß, wenn gegen einen Lehrer ihres Bezirks eine Klage auf Schadenersatz nach § 832 oder 839 des bürgerlichen Gesetzbuches erhoben wird, der betreffende Lehrer sofort eine Abschrift der Klageschrift und eine genaue Darstellung des der Klage zu Grunde liegenden Vorfalles einzureichen hat, damit die Regierung in der Lage ist, gegebenenfalls nach dem Gesetz boxt 13. Februar 1854 den Konflikt zu erheben.
— Wie dem „Rh. 6.' aus München telegraphiert wird, ti'uiTi'ii Bayern und die anderen fübbeut- scheu Bundes st aaten von der Reichsregierung um Meinu n gsabgäbe wegen eventueller Begründung einer deutschen Kolonialarmee ersucht. Wir warten zunächst eine Bestätigung dieser Meldung ab. Wie wir im Allgemeinen zu dem Gedanken an die Begründung einer Kolonialarmee stehen, haben wir vor kurzem bereits ausgeführt.
— Der Gesammtvorstand des Alldeutschen Verbands beschloß: Ein engeres wirthschaftliches Bündniß des Deutschen Reichs mit der österreichischen Reichshälfte liegt im beiber- feitigen Interesse. Der Verband hofft, daß dieser Gesichtspunkt bei der bevorstehenden Neuregelung der wirthschaftlichen Verhältnisse seitens der Reichsregierung entsprechende Berücksichtigung findet.
— Der vielbesprochene Fall Besser gelangte in diesen Tagen vor dem Kriegsgericht der 1. Garde- infanteriebitiifion in Berlin zur Erledigung. Der Angeklagte Hauptmann der Kameruner Schutztruppe von Bester befand sich wegen wiederholter schwerer Mißhandlung seiner Untergebenen — farbigen Soldaten — sowie eines Vergehens gegen dai Leben eines Untergebenen bereits seit dem Herbst vorigen Jahres in Untersuchungshaft. Die Verhandlung fand unter Ausschluß der Oeffentlichkeit statt. Hauptmann von Bester wurde wegen Mißhandlung von Untergebenen in sechs Fällen für schuldig befunden und mit sieben Monaten Festungshaft bestraft. Von der Anklage wegen Vergehens gegen das Sieben eines Untergebenen wurde der Angeklagte freigesprochen.
— Im Vorort Lichterfelde kann man feit einiger Zeit berittene Garbeschützen sehen. Es find dies die Führer der Maximgeschütze, mit denen besonders im letzten Manöver beim Gardeschützen- Bataillon umfangreiche Versuche angestellt worden sind und auch fernerhin noch angestellt werden. Als Fahrer der mit vier Pferden bespannten Geschütze find Artilleristen zum Bataillon tommanbirt worden, während die Bedienungsmannschaft aus vier Garbeschützen besteht, bie stets auf ben an ben Geschützen angebrachten Sitzen, theils auf bem Protzkasten stitzen. Die berittenen Führer, Oberjäger unb Gefreite, tragen
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Getreidezölle zusammenkommen, wird der „Kreuzztg." geschrieben, baß bie Petitionsbogen vielfach Unterschriften von Schlafburschen, Nähmädchen, Dienstmädchen und halben Kindern enthalten. Vielfach haben Kinder unb Jungen von vielleicht 13 unb 14 Jahren unterschrieben.
Zille ans Schnhwaure«. Der Gesammtvorstand des Verbandes deutscher Schuhwaaren h ä n b l e r hat sich im Allgemeinen gegen eine Erhöhung ber jetzt geltenben Zollsätze ausgesprochen. Falls aber eine Erhöhung doch vorgenommen werde, soll die Gewicht- grenze von 1100 gr auf 1200 gr erhöht werden. Der Vorstand wünscht ferner, amerikanische Schuh- waaren mit dem gleichen Zollsatz zu belegen, wie ihn die amerikanische Regierung ber deutschen Einfuhr gegenüber erhebt, da die Einfuhr aus ben Vereinigten Staaten eine Ausnahmegefahr für bie gefammte beutfdje Schuhindustrie bildet. — Also Amerika gegenüber wünschen auch die Schuhwaaren- hündler einen Schutzzoll.
Die 8a«dwirthschastSka«»er i» Caffel hat ben Zolltarif-Entwurf besprochen. Bei ben neuesten Positionen würbe ein Höheren Zoll als ber des Entwurfes zu befürworten beschlosten. Jnsbesonbere würben bie Minimalsätze ber Getreidezölle nicht als genügenb erachtet unb ein energischer Schutz ber gärtner- ischen Produktion, die in bem Entwurf gänzlich leer 'ausgegangen ist, verlangt, ebenso eine Erhöhung ber Zollsätze bei einem Theile ber thierischen Erzeugnisse Der Vorsitzenbe würbe beauftragt, in ber Sitzung des Ausschusses des deutschen Landwirthschasts» rathes nach Möglichkeit im Sinne der bei der Be- rathung zu Tage getretenen Anschauungen einzutreten. Eine Mittheilung, daß eine Sitzung der ständigen Kornmision des Landes -Oekonomie- Kollegiums zur Beratung des Zolltarifgesetzes für Anfang Oktober in Aussicht genommen sei, wirb zur Kenntniß genommen.
Die Handelskammer i« Mainz hat sich gegen bie Festsetzung von Minimalzöllen für Getreibe ausgesprochen. Sie wünscht ferner u. A. Zollerrnäßigung für Hopfen, frische unb getrocknete Pflaumen, getrocknete Aepfel, Cognac, Arrac, Schaf- und 31 egen- fette. Einwendungen gegen die Höhe der Getreidezölle erhebt sie nicht.
Die Handelskammer in Schopfheim hat gleich- falls fich gegen ben Doppeltarif für Betreibe ausgesprochen, ohne Einwendungen gegen die Höhe der Zollsätze zu erheben.
Die Handelskammer in Magdeburg hat sich in ihrer letzten Sitzung entschieden gegen die Minimalzölle für Getreide ausgesprochen, so meldet die „Freis. Ztg." — Auch diese Handelskammer scheint danach keine wesentliche Bedenken gegen die Höhe der beabsichtigten Zölle zu haben.
(Nachdruck verboten.»
Ihr Bormuud.
Original-Roman von Ellen Svala.
(Fortsetzung.)
„Es ist warm."
„ES ist abscheulich! Ich sah nach Dir hin und konnte gar nicht begreifen, was los sei. WaS machst Du eigentlich mit all Deinem Taschengeld?"
Ein amüsiertes Lächeln erschien auf Felicia's Antlitz.
„Da ich keines habe, kann ich wohl schwerlich etwas damit thun."
„Was! Was! Du hast keines? Du willst doch nicht sagen, daß Du all diese Monate keines gehabt hast?"
„Natürlich will ich daS sagen."
Elmar fuhr herum und sah auf Johanna, welche mit sehr schuldbewußtem Antlitz dastand. Der Zorn röthete sein Antlitz, er machte einen Schritt vorwärts — — dann aber sagte er ruhig mit wunderbarer Selbstbeherrschung:
„Ich hoffe Johanna, daß Du meinem Mündel heute Abend alles Geld giebst, welches Du ihr schuldig bist."
Kein weiteres Wort wurde zwischen ihnen gesprochen und doch stand er auf der Treppe und sah zu, wie Fred Felicia in den Wagen hob und die Decke mit so viel Sorgfalt und abscheulicher Langsamkeit um fie herumschlug, wie es nur ein Liebender — — sonst kein anderer Mensch in gleicher Weise thun kann.
♦ * ♦
Und nun war der Itovember gekommen, ein häßlicher, regnerischer November, der dem Walde die letzten bunten Blätter, dem Thale die wenigen bleichen Blumen raubte. Felicia'» Leben hatte fich um nichts gebeffert, im Gegentheil, Fred war mit seiner Mutter auf einen Monat nach der Riviera gereist und Lilian
Ericheml täglich außer an Werktagen nach Sonn- uns Feiertagen.
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„Formell schon ist es unzuläsfig. Sieht man fich bie Tarifverträge, wie sie u. A. mit Oesterreich-Ungarn, Italien, Schweiz, Belgien abgefchloffen sivb, burch, fo auf he wirb man finben, daß in ihren Anlagen, in benen bie ' (Koi zollbinbungen, Zollermäßigungen unb Zollbefreiungen . pv» fich befinben, vor jeher der betreffenden Rubriken de-
Zubehöi :mieths e 10 Zubehö, heil, » (4§ Parten »mittogj
e zu vei ‘ e, dun!
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©arte Für bie Zölle, welche bei ber Einfuhr in bas deutsche rmietfe Zollgebiet maßgebend fein sollen, finb die Nummern (ka des letzt geltenden deutschen autonome:
des letzt geltenden deutschen autonomen Zolltarifs ge- m wählt Wird letzterer, was doch unbedingt nothwendig - fr - ist, durch den neuen Zolltarif aus der Welt geschafft, Uei fo fällt selbstverständlich auch die alte Rubrizirung, 1 ..und die Nummern, welche in den Tarifverträgen auf- 01 geführt find, würden sich, falls die Handelsverträge *?Der -J weiter laufen sollten, auf ein Gesetz beziehen, das m
Regierung die Bestimmung, wonach der Bundes- ermiech den Termin des Inkrafttretens des neuen - Zolltarifs anordnen soll, um deswillen getroffen q-—^Ijabe, weil sie diesen Termin mit demjenigen A -1 des Inkrafttretens der neuen Handelsverträge he, Bod a—
.«i würbe sich die Sachlage bald dadurch klären, daß die anderen Staaten, mit denen wir Verträge abgeschlossen t bZim haben, ganz mit Recht diesen keine Bedeutung mehr er nel Rimessen würden, weil sie ohne gesetzliche Unter- m 1. £ jage in Deutschland wären. Die Erfinder dieser
(48 Theorie hätten sich von ihrer Unhaltbarkeit schon dadurch überzeugen können, daß bie bei ber Ausarbeitung des neuen Zolltarifgesetzentwurfes beteiligten amtlichen Stellen es als durchaus nötig erachtet haben, die Bestimmung einzustellen, wonach der in d. Bundesrat den Termin des Inkrafttretens des neuen zu ver» Zolltarifs anordnen foll. Das ist doch nur geschehen, aße 31. weil man diesen Zeitpunkt mit demjenigen des Jnkrait- —tretens der neuen Handelsverträge zusammenfallen _ J laffen will. Würde die Regierung der obigen Theorie neu h huldigen können, fo würde sie darauf gar keinen Be- [ (Okto! dacht genommen haben. Sie würde einfach die (5- Handelsverträge ganz unabhängig von der Zolltarif-
aße 20, .. . „ .
Ball letzten Theile zweifellos beweiskräftig. Zwerfel- zu De: haft erscheint nur die Bemerkung, daß die krgaffe zteaieruna die Bestimmuna. wonach der Bundes-