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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhai«.
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Marburg
Donnerstag 29. August 1901.
Vrscheüa täglich außer an Werktagen nach Sonn- uno 5ciertagtn S*»»ta«SdeUa«e: Illustriertes Souutagsblatt. ®tii Mb Verlag: Joh. Sag. Sach, UniversitätS-Bachbrncknei Marburg, Markt 81. — Televbon KS
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Chinesische Krankheiten.
Es ist die Eigenart chinesischer Staatsmänner, daß sie immer dann krank werden, wenn man von ihnen Thaten erwartet. Der alte Li-Hung-Tschang hat seit dem Beginn der chinesischen Wirren in dieser Beziehung sicher Unglaubliches geleistet. Jedesmal wenn von ihm bkzw. seiner Regierung eine bindende Erklärung oder eine entscheidende That verlangt wurde, meldete er sich krank; und auch neuerdings wieder, als von neuen Boxerbewegungen die Rede war und man ihn um Auskunft anging, hieß es, er liegt im Sterben. Dieselbe Meldung wurde von der Berliner chinesischen Gesandtschaft verbreitet, als die traurige Nachricht von der Ermordung Ketteler's Bestätigung fand. Sie ist seit jener Zeit noch des öfteren aufgetaucht, und wir vermuthen stark, daß Li-Hung- Tschang noch sehr oft „im Sterben" liegen, aber so leicht noch nicht sterben wird.
An diese Komödien des alten Li wurden wir erinnert beim Eintreffen der Meldung aus Lasel, daß der Sühneprinz Tschun, der gestern, Sonntag, Mittag, von Genua kommend, dort eintraf und von dem Generalmajor v. Höppner empfangen wurde, erkrankt sei und seine Ankunft in Berlin demzufolge um zwei Tage verschoben habe. Sollte der Bußgang dem Prinzen Tschun so sauer werden, daß er es für nöthig befindet, ihn um zwei Tage hinauszuschieben? Wir können das nicht annehmen, da ja die umfaffenden Berliner Vorbereitungen Sorge dafür tragen, diese Fahrt ihrer Buß- miffion im wesentlichen zu entkleiden, ein "Umstand, der vielfach Befremden erregt. Wir sind nicht so grausam, dem Prinzen Tschun jenes Schicksal eines römischen Kaisers deutscher Nation zu wünschen, den Papst Gregor VII. im strengsten Winter drei Tage lang im Bußer- gewande auf den Hof des Schlaffes zu Canoffa
18 (Nachdruck verboten.!
Ihr Bir«««d.
Original-Roman von Ellen Svala.
(Fortsetzung.)
Elmar sah das Lächeln von dem Antlitze des jungen Mädchens schwinden und den Zug kampfbereiten Trotzes um die Mundwinkel erscheinen, aber das hinderte ihn nicht am Näherkommen und auch nicht daran, die schlanke Gestalt im weißen Kleide, das zarte Antlitz und den blumengefrönten, schimmernden Lockenkopf mit einem langen, seltsam Weichen Blicke zu umfassen.
Felicia sprang auf und wandte sich zum Gehen.
„Warum flüchtet die Königin Fiametta? Fürchtet sie den harmlosen Wanderer?"
Sein Ton war ruhig, aber so spöttisch, daß das heiße Blut verrätherisch in Felicia's Antlitz stieg.
„Fürchten!" sagte sie indigniert. „Habe ich Dir nicht oft schon gesagt, daß ich mich weder vor Dir fürchte, noch Deine Macht über mich anerkenne. Auch kann es Dir eben so gleich- giltig sein, was ich thue, wie es mir gleich- gfltig ist, was Du thust."
„Dennoch wirst Du mich noch eine Weile ertragen müssen."
„Wer weiß!" sagte sie achselzuckend — — .es mögen Verhältnisse eintreten, die---"
„ — — Die Dich meinem Schutze entziehen, heh?"
„Oder Deine hochgeschätzte Ueberwachung Meiner Person vor--andern Dingen---
Jurücftreten lassen!" '
stehen ließ. Etwas mehr Sühne- und um weniger Festprogramm wäre aber doch am Platze gewesen. Vielleicht kommt das noch.
Einige Zeitungen deuten wenigstens darauf hin, daß gerade so wie in Tokio auch von Berlin aus der Empfang der Sühnemission so lange abgelehnt worden sei, bis die Unterzeichnung des Friedensprotokolls seitens Chinas vollzogen worden sei. Es verlautet auch, Prinz Tschun sei verstimmt, daß er bei seiner Ankunft in Potsdam nur von dem Stadtkommandanten Generalmajor v. Moltke und dem Platzmajor Graf von Schwerin empfangen werden sollte, während er auf einen großen Empfang durch den Kaiser gerechnet hatte und endlich soll ein Begleiter des Prinzen Tschun einem Redakteur der „Allg. Schweiz. Ztg." in Basel gesagt haben, Prinz Tschun sei allerdings unwohl gewesen, aber Nachrichten aus Berlin hätten ihn veranlaßt, vorläufig in Basel zu bleiben, da er den Forderungen, die man in Berlin an ihn stellt, nicht entsprechen kann ohne ausdrückliche Genehmigung Chinas.
Wir würden uns freuen, wenn sich das so verhielte. Leider gewinnt man aus den Meldungen aus Basel nicht ganz diesen Eindruck. In Basel stand ein Sonderzug für den Prinzen bereit; deutsche Offiziere waren zu feinem Empfange anwesend. Man rechnete also deutscherseits mit der Weiterfahrt. Es scheint danach, als ob es den Prinzen Tschun gelüstet hat, die Herren in Berlin warten zu laffen. Daß das „Unwohlsein" des Prinzen nur eine chinesische Krankheit war, geht daraus hervor, daß Generalmajor Richter, der Begleiter des Prinzen Tschun, Montag Abend spät von Basel in Wilhelmshohe ein getroffen und sofort vom Kaiser empfangen worden ist. Dienstag früh ist der General von Cassel nach Basel zurückgereist. Lediglich um über Kops- oder Bauchschmerzen des Prinzen Tschun dem Kaiser Vortrag zu halten, wird Generalmajor Richter nicht die Reise nach Caffel gemacht haben. Daß seine Instruktionen derart find, daß dem Prinzen jeder Zweifel an dem Charakter feiner Mission nunmehr gehoben sein wird, glauben wir bestimmt. Sie werden hoffentlich die beste Medicin sein für die „chinesische Krankheit". ***
Zum Zolltarif-Entwurf.
Die Organe des Handelsvertragsvereins find offenbar zu Ende mit ihrem sachlichen Latein. Denn nur so ist es zu erklären, daß sie eine Stimmungsmache mit Mitteln betreiben, für deren Beurtheilung es genügt, fie niedriger zu hängen- So wird an die
Und mit dieser kalt-ruhigen Bewegung neigte sie sich leicht und graziös und lief hinter den andern her, deren Triumphgeschrei ihr verkündete, daß der Flüchtling mit seiner Beute eingefangen war. Und während sie schnell wie ein Reh über den weichen Moosboden lief, sah sie im Geiste Lilian von Dahlen neben der hohen, gebietenden Gestalt ihres Vormundes und Stiefbruders stehen, den schonen Kopf an feine Schulter gelehnt, in den Augen jenen Ausdruck, den sie damals hatte, als er so plötzlich in Frau von Dahlens Salon getreten war. Hatte er sie verstanden?
Es war an einem Nachmittage, eine Woche später. Auf der Freitreppe der Billa stand Felicia, eifrig damit beschäftigt, ihre Handschuhe über die warmen Finger zu ziehen und ab und zu ängstliche Blicke um sich werfend, ob nicht Johanna in der Halle oder an einem der Fenster erscheine. Mit vielen Bitten und Schmeicheln war es ihr gelungen, Onkel Fritz dazu zu bringen, den Ponnywagen für fie »nspannen zu laffen, denn sie wollte troß des Verbots nach Romsdorf fahren und mit dieser Handlung zeigen, wie wenig fie sich aus Elmars v. Rhenen Befehlen machte, und daß fie durchaus nicht gewillt sei, denselben Folge zu leisten.
Während der letzten Woche war ihr von Johanna bald dieses, bald jenes verboten worden, immer im Namen ihres Bruders, und obgleich Felicia von Natur aus gutmüthig war und ihr Bestes gethan hatte, um all die unangenehmen Dorkommniffe ruhig zu ertragen, so schien es doch angebracht, auch einmal zu zeigen, daß fie einen eigenen Willen besaß.
Ihr Vormund war am Tage vorher nach der
in üblicher Weise überaus tendenziös ausgestellte Rechnung, daß die Erhöhung der landwirthschastlichen Zölle der Militärverwaltung einen Mehraufwand von 81/« Millionen Mark verursachen werde, der Ausfall geknüpft, daß die Agrarier Heeressorderungen bewilligen, für welche Nichtagrarier die Kosten tragen, und daß ihnen daher auch die Vertheuerung der Heeresverpflegung keine Kopfschmerzen mache, da diese ebenfalls von der misera contribuens plebs getragen werde. Frisch, frei, fröhlich, fromm wird so über die Thatsache übergegangen, daß die Erhöhung der land- wirthschaftlichen Zölle der Reichskasse sehr viel mehr ein bringen wird, als die Mehrkosten der Heeres- Verwaltung betragen. Selbst aber wenn die Zolleinnahmen, wie ursprünglich beabsichtigt, der Arbeiterschaft zuaewandt würden, bleibt die Thatsache bestehen, daß die landwirthschaftliche Bevölkerung abgesehen davon, daß fie auch den ihr gebührenden Antheil an den Kosten von Heer und Marine trägt, besonders hohe Opfer für die kriegerische Rüstung Deutschlands zu bringen hat, weil fie verhältnißmäßig mehr Rekruten stellt, als die übrige Bevölkerung, was namentlich angesichts des Mangels an ländlichen Arbeitskräften eine schwer empfundene Ueberlastung des flachen Landes bedeutet.
@i«e fürchterliche Prophezei»««. Im Falle einer Erhöhung der Lebensmittelzölle droht die »Boss. Ztg." mit etnei qualitativen und quantitativen Unterernährung der deutschen Bevölkerung, mit der Zunahme von Blutarmuth, Skropizulose, Rhachitis, Brechdurchfällen Kachexie u. s. w. und mit der Erhöhung der Kindersterblichkeit. Aus jeden Fall wachse dann, so behaupte sie, ein körperlich untüchtiges Geschlecht heran, das den Ansprüchen des Lebens, der Arbeit und des Dienstes in Waffen nicht mehr genügen könne. Es fehlte nur noch, daß diese medizinischen Sachverständigen der .Tante Voß" alle die genannten Krankheiten auf die Lebensmittelzölle zurückführen. Indessen waren die genannten Krankheiten schon da, als es noch gar keine Lebensmittelzölle gab, und fie find zurückgegangen, trotzdem Lebensmittelzölle eingeführt worden. Wie wäre es denn, wenn sich die „Tante Boß" einmal mit den Lohnverhältnissen der Konfektionsarbeiter und der dadurch bedingten .Unterernährung" beschäftigte.
Nochmals eine amerikauische Stimme. In Nr. 225 des .Eleveland Plain Dealer" vom 13. August finden wir folgenden Artikel über den deutschen Zolltarifentwurf. Aber wie kann man nur den deutschen Standpuntt anders als den unserigen beurtheilen.....Wenn hervorragende Mitglieder
der bei uns herrschenden Partei ernstlich befürworten, daß an dem Wall unserer Schutzzölle nichts geändert wird, außer daß man ihn hier erhöht und dort verstärkt, und daß bei irgendwelchen Handelsvertrags- Verhandlungen der Zweck nur fein könne, unsere Ausfuhr zu erhöhen, unsere Einfuhr aber zu vermindern, und zwar beides auf Kosten der anderen Vertragsstaaten, dann ist schwer einzusehen wie man den anderen Staaten daraus einen Vorwurf machen kann, daß sie unserem Beispiele folgen. Nun ja, für uns hat die Sache ein anderes Gesicht, wenn unser Ochse abgemurkst wird, und nicht der der lieben Nachbarn; aber vom Standpunkte der Gerechtigkeit sieht ein Fall aus wie der andere.
Die Metzger «ud Wirthe Münchens haben in einer Versammlung eine Resolution angenommen, welche verlangt: 1. Beibehaltung des bisherigen Zolles für einzuführendes Vieh, 2. Einführung lang
Hauptstadt gereist und wurde erst am Abend zurückerwartet, er würde schon noch von ihrem Wagniß erfahren und für heute war fie sicher. Mit stolzer Miene kutschirte fie durch Romsdorf und hielt vor der einzigen Buchhandlung still, um sich aus der Leihbibliothek neue Bücher aus- zusuchen. Die Wahl derfelben nahm einige Zeit in Anspruch, und als fie wieder aus der Thüre trat, war weit und breit kein Ponnywagen zu sehen---aber — — — haffenswerther
Anblick--da stand Elmar von Rhenens
hoher Jagdwagen und in ihm saß ruhig ihr Vormund, sorgfältig eine Cigarre aus seinem Etui auswählend.
„Aha! Da bist Du ja!" sagte er liebenswürdig, sein Etui in die Tasche steckend.
„Jawohl!" erwiderte Felicia verblüfft, indem fie sich vergeblich nach dem Ponnywagen und Berti umsah.
»Ich sagte Dir, daß ich nicht wünschte, Du solltest mit Flip aussahren," fuhr Elmar in kaltem Tone fort. „Ich kann nicht immer bei der Hand sein, um Dich aus jedem Graben zu erretten, und da Du meinem Wunsche entgegengehandelt hast, so blieb mir nur ein einziger Weg offen. Ich habe Berti mit dem Ponnywagen zurückgesandt und werde Dich nun selber zurückfahren."
Einen Augenblick stand fie wie vom Donner gerührt und schaute auf zu ihm, alle Gefühle in ihren Augen. Und er--er lächelte auch
noch — — — lächelte!
„Du nimmst Dir sehr viel heraus!" tief sie erbost und zornroth. „Kein Vormund hat das Recht, fein Mündel zu behandeln, wie Du es thust, und ich erkläre Dir ein für alle Mal,
lausender Handelsverträge und 3. Belaffung des bisherigen Stückzolles.
I« Darmstadt wurde eine Protestversammlung gegen den Zolltarif abgehalten. Natürlich wurde dabei der alte Schwindel aufgewärmt, daß die Sätze des Zolltarifs, soweit fie Lebensmittel betreffen, einen Abschluß von Handelsverträgen unmöglich machen.
Auch Gieße« hat jetzt seine von sozialdemokratischer Seite einberufene Protestversammlung gegen die Lebensmittelzölle gehabt. Man war aber dabei so ehrlich, einzugestehen, daß man aus politischen Gründen die Zölle bekämpft. Die Großgrundbesitzer, der .Hort der Reaktion", würden durch die Zölle gestärkt. Kein Strohhalm dürfe ihnen gegeben werden, selbst wenn sie wirklich in ihrer Existenz gefährdet seien.
Deutsches Reich
Berit«, 28. August
— Das Kaiserpaar ist mit Gefolge Dienstag Mittag mittels Sonderzuges von Bahnhof Wilhelms- höhe nach Berlin abgefahren. Abends 7 ■/< Uhr trafen die Majestäten in Wildpark ein und begaben sich sofort nach dem Neuen Palais. Zum Empfange war auf dem Bahnhofe Prinz Eitel Friedrich anwesend.
— Die Denkmalsenthüllung in der Siegesallee ist verschoben worden und zwar aus Freitag Vormittag 10 Uhr.
— Zur Ausnutzung der bei der ostasiatischen Expedition gemachten Erfahrungen hat der Kaiser nach den .Münch. Reuest. Nachr." den Zusammentritt einer Kommission angeordnet.
— Der neueMarineetat wird eine Forderung für die aeftranbete .Gneisenau" bringen, jedoch nicht als Schiffsneubau, sondern in Form einer größeren Baurate zum Umbau ältererKorvetten zu Schulschiffen.
— Im nächsten Reichshaushaltsetat dürfte auch von den zuständigen Regierungsstellen wie vom Reichstag schon seit einiger Zeit gewünschte Aenderung in den Gehaltsstufen der Postas fistenten ihre Verwirklichung erlangen. An der Aufbefferung dürften die Burauassistenten und Kanzlisten der Post- und Telegraphenverwaltung, die Ober-Post- und Ober ■ Telegraphenassistenten, Post- und Telegraphen- asfistenten und Postverwalter theil haben
— Mit der Einführung einer neuen Disziplinär st rafe für die Rechtanwaltschaft wird sich der nach Danzig berufene Anwaltstag zu beschäftigen haben. Aus der Anwaltschaft selbst ist die Anregung hervorgegangen, das Diszi- plinarstrasen-System zu erweitern. Es soll eine zeitweise Untersagung der Ausübung der Anwaltschaft bis zur Dauer eines Jahres als ehrengerichtliche Strafe eingeführt werden.
— Die preußische Staatseisenbahnverwaltung hat im Etatentwürfe für 1902 eine beträchtliche Anzahl neuer Eisenbahnfekretär st eilen vorgese- hen, um die Anstellung der in den Jahren 1891 und 1892 als Zivilsupernumerare zugelassenen Büreau- diätare I. Klasse zu ermöglichen.
— Für Kandidaten der Theologie der mecklenburgischen Landeskirche wird in Schwerin ein besonderes Prediger-Seminar eingerichtet. Das neue Institut, das der Leitung des Oberkirchenraths unterstellt ist, wird am 1. Oktober eröffnet.
daß ich alt genug bin, um auf mich selber acht geben zu können."
„So! Wirklich! Du denkst also, daß Du eS kannst?"
„Ich weiß, daß ich es kann und werde es Dir zeigen--ich gehe nach Hause."
Ihre Augen funkelten zu ihm auf wie schimmernde Steine und der trotzige Zug um ihren Mund hatte sich verschärft; mit schneller Bewegung wandte fie sich um und ging rasch die Straße hinunter.
Elmar tief ihr nach, aber fie nahm keine Notiz davon, ihrAerger war zu groß für Worte und als gleich darauf der Wagen fie überholte und er in versöhnlichem Tone fragte, ob fie lieber mitfahren wolle, gab fie keinerlei Antwort und fah nicht nach ihm hin. So fuhr er denn an ihr vorbei und fie fah ihm nach. Wie schade, daß solch ein schöner Mann so unleidlich war! Was würde er nun thun? Oft schon hatte sie sagen hören, daß Elmar von Rhenen,weder zu biegen noch zu brechen war! Wie viel liebenswürdiger war doch Fred! Er würde alles thun, was man von ihm verlangte und Onkel Fritz, der erst recht. Erst gestern Abend, als sie im Dämmerlichte von einem Ausfluge zurückgekommen waren, hatte Fred sie gebeten, an ihn zu denken, und dies that sie denn auch--nur daß sie ihn immer —
im Geiste — mit Elmar verwechselte.
Es war sehr heiß, der Weg war staubig und schattenlos und Felicia war nicht an solch lange Spaziergänge gewohnt.
(Fonsetzung folgt).