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Der Prozeß in Gumbinnen

Nullen u Kübe 8°/- . 27-/.»/», I Der Prozetz in i »uniun vr» w »w

Leb. Hühner, ^ttenuj ro. 63Jl.P.100kg,283n.t>.100kg 5ßerIin fe^r nervös gemacht. Es flieht kaum Gumbinnen begeben, um wegen der Ermordung

GMlachtetes Geflügel . 30 , , , , 46 , , . ^t/eres Gesprächsthema und daher ist es nicht des Rittmeisters v. Krosigk eine neue Unter-

Schinken 36 , , , , 4b , , , , (SpthAIp wie die Mlre suchung anzustellen. Der Zeuge Skobeck sei

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herauf Selbst in dem engen Thale gluyte stuck machten jie nm oenn aue «u, ' w

7^ ^e «Ust und durch die geöffneten Fenster der Felicia und Oukel Fritz - auf den Weg um lichen Anblick langer, gesenster Augenwimper 8 s °lLLUJr ... J_____.1.x «Nnttnifndpn die Ronsdorfer Kirche auf zartem, aekraztem Gesichtchen. Dennoch

ster Anfang nft er- tlehrer.

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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marvwg «nd Kirchhain.

I Indien. 127 Mk. für Wurst in Eri-ch-Uaud. I d. 3.) find °°u ben Unietpffiiimn bei Regi- |

Ätesielllimaem I 113 Mk. für Schmalz in Rumänien, 95 bis I ments nursehr wenige auLgeschleden, und diese I Qu8 8en Neuerungen der Presse d-s Eenlrums mit

135 Mk für Käse in Griechenland und Por- hat man sich genau angesehen, nicht ern Schatten hinreichender Klarheit zu entnehmen sei, ein Mindest.

, . hmQr 920 Mk für Butter in Indien! des Verdachts konnte haften bleiben. Was von zoll von 7,50 Mk. für Getreide nicht die geringste

für den Monat September tugal..220 Mk^fur ^ter^I fensattonellen Nachrichten des. Lok.-Anz." WjtJjJ«. totamlfraftw» rm

auf u ... .. I Deutschland den Vorwurf schutzzöllnerischer übrig geblieben, ist nichts, rein nichts -lieber! de« Befchlutz des ftävdigei» AasfchmffrS

.Oderhessische SeiittUft nebst thren I Hvchstuth machen und behaupten, die neuen I Rittmeister von Krosigk smd auch wieder neue I Deutsche« Laudwirthschaftsrathes vom 16. und ««Innen werden von unserer Expedition Zollvorlagen schlöffen die Möglichkeit neuer ungezählte Gerüchte im Gange. Das ist eine 17. b. Mts. schreibt bas .Wochenblatt bes landwirth. Leckagen werden von uni w Landelsverträae m t dem Auslande aus ? Wes- alte Erfahrung, daß in erregten Zecken die schaftlichen Vereins in . Baiern" . Mck diesem Be- Markt 21) unseren Ausgabestellen m Kirch - Hand^ ^r nationalen Arbeit Fama mächtig bei der Arbeit ist. Aber wie Wtafe Zander ständige

Hain und Neustadt, sowie von allen P st- I denselben Schutz gewähren dürfen, den I dem auch sei, die Gerüchte zeigen, wie intensiv I puntt Denselben theilen nach den jüngsten Regens- «iftnlten und Landbriefträgern entgegen- I andere Staaten der ihrigen längst gegeben sich die Volksseele Mit dem Ausgang des sen- burger Beschlüssen vom 18. d. Mts. grundsätzlich auch

haben Mit solcher Angstmeierei verschone man sationellen Prozesses beschäftigt. die christlichen Bauernvereine m Baiern

U gefättigft. Vf Lir.hfchaftlich°m G-bi-l- MeltSÄÄ'iÄgJ &e7bTb"""6§'8tnl£S

| erreichen wir dem Auslande gegenüber nur I Martens Vertheidiger das Revisionsgesuch I exj[ären sich damit wiederum für den 6 Mark-Zoll.

arnrrtranff? etwas durch nachdrückliche Geltendmachung der besonders auf § 68 der Militärstrafgerichts- Der Gartenbau nud der Zolltarif. Ueber den

Deutsche UNO dUSlunOllCge Agruigttuc. eigenen Jntereffen und nicht durch Angstmeierei, ordnung stutzen, wonach die Militärischen Mit- Zolltarif-Entwurf urtheilt die Zeitschrift .Der Handels.

In der Agitation d.r d-ukfch-» Fr-ihuudel-. Uufere Fr-ibäudl-r aber darf man fr-gen: £«r L

vresse gegen die agrarischen Zollsorderungen Wie bekam Amerika, das außer den oben- alljährlich vor Beginn ^^scyaf,ay z i produzireuden Blumengeschäftsinhabern,

bat man mit besonderer Heftigkeit auch bie genannten hohen Agrarzöllen bekanntlich auch bestellen sind Es soll dies bei tnemmüi ber Tarif in seiner jetzigen Fassung Zustimmung »A:fsp&äSäs s?ä JÄXmÄ es?asw.sftä. Mch D-uIfchl-ud f° stark int-EM-n Am°ri- fertig dir K»»kurrm,fchr°ckm Europas auch auf «WWjff®e?«S)ÄgrtÄjuttortafeta die

ffrhnTtnTtifpI sich auf feinen Fall riefenbaften Maße zu entwickeln. Die Er- Urtherls nothwendig. Denn § 68 bestimmt politischen Muthmaßungen hergeben. Es soll dabei

kamschen Exportartttel sichauf innen riesenhaften Maye zu ranmaeui J allerdings, daß die zur Bildung des Oberkriegs- eine .besondere Aengstkicbkeit' selbst gegenüber den

bieten lassen wurden. I klarung liegt eben nahe. Die ljantees gehe I -j.»» erforderlichen Ossiziere alljährlich vor ! Preußischen Ministern geherrscht haben. Jeder, der

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Deutscher Amerikanischer I --------- | Urtheil sei stets als aus einer Verletzung des I b-e Geheimhaltung der Drucksache allgemein vorge-

Regier.-Entwurs Zolltarif I .-=== I Gesetzes beruhend anzusehen, wenn das erkennende schrieben waren.

Pferde bis 800 M. Werth 30M p.Stck., 126M.v.Stck. IttttiAmt I Gericht nicht vorschriftsmäßig besetzt war. ,, Getreidezoll und Getreidepreis. PaulMombert

. von3001600 , 75 , , , ^6250 , 1. - mMIWuH« ' "" | DieOstd. Volksztg." meldet, eine Kom- ! hatte behauptet, der Getreidezoll kehre im vollen

KKR*& : :tc IV;®* \ ».«»-«»-»i.| mi/rw»

' | hauptung unrichtig sei; zum Beweist führte sie die nnnp mriinunjeiucuiu unu uuuvi tu r.» lllul. , - , . ' I Getreidepreise der Jahre 18851888 an. Stach diesen

hsrhnmhprn^ hftfe die Gerüchte wie die Pilze I suchung anzustellen. Der Zeuge Skobeck fei I Preisen war die Preisdifferenz zwischen London und zu verwundern, daß die Geructzte, Wie Vie P z I QTQnt6 Allenstein aeladen worden I Berlin wesentlich geringer als der Zollbetrag. Auch nach einem warmen Regen, austauchen. Es ist I 8 pH sch «nnrff$rbp Delearanllen- ! die Getreidepreise der letzten Jahre widerlegen Mombert.

in das Gebiet der Fabel zu verweisen, daß der I H^rzu bemerkt dasWolff sche Telegraphen- Jahre 1897 betrug nach einer Zusammenstellung Generalleutnant v. Alten, Kommandeur der 2. bureau daß weder m Allenstein noch m.Gum- bes Vorwärts" der Preisunterschied für. Welzen s.pr Gerichtsberr seinen I bmnen über die obige Meldung Authentisches zwischen London und Berlin rund 28 Mk., im Jahr Division in Insterburg, der Gerichlsyerr seinenrfabren war 1898 20 Mk., im Jahr 1899 rund 10 Mk. Im ver-

' ' " Alles, was über | 3 h ' ______________________________ | gangenen Jahre zeigt sich das gleiche Bild. In den

beiden letzten Quartalen des Jahres 1900 betrug die Differenz rund 15 bezw. 16 Mk. Nimmt man nicht Berlin, sondern einen anderen deutschen Marktort, so wird die Zusammenstellung für Mombert noch un- günstiger. Im Jahr 1898 war der Weizenpreis in 4 ...'J um 3Mk. niedriger als inBresl a u und im Jahr 1899 überstieg der Londoner

Ep'eck.......3»

Schmalz 12J> Butter 30 Käse 30 Margarine 30 Eier..... 6 . . , , - - ,

Aber nicht bloß Amerika, besten Zollsätze Abschied emgereicht habe. q , ----

toit aus speziellem Interesse hier im Einzelnen kaiserliche Entschluffe tn dieser Angelegenheit--------------------------------------

angaben, sondern auch noch vielen anderen Län- verlautet, ist natürlich freie Erftndung. Selbst- Zum Zolltarif-ENtWMf. dern gegenüber bleibt der neue deutsche Tarif- verständlich hat der Kaiser dem Prozeß das . h Zolltarif Die Deuckcke Taaes. entwurf weit im Hintertreffen Beispielsweise größte Jntereste entflegengebracht und noch am ^itu?g° h°tte ber ,K?manm" £ßeÄ daß°die I ß^stiger Im I

wurde im beantragten Weizen-Minimalzoll von I Abend ist ihm telegraphisch das Urtheil mitge- I p,estdeutschen Bauernvereine einen Mindestzoll von I London noch mchs

e $m# ka snf Deutschland auch künftig erst I theilt worden; eine Entschließung des Kaisers 750 Mk. für Getreide vorgeschlagen haben, daß eine I L -. . .

LU» (» W-1 -Eüb-rh°upk noch nicht wrliegen. .Oe gtfctaMÜ-ÄW

Spanien (8,5 Mk.), Italien und Frankreich I Gerüchte über ehemalige Unterofftziere des 11. I X^n wÄS ber Centrumpattei gewesen I die obenerwähnte freihändlerische Behauptung nicht rangiren. Und geradezu spaßhaft erscheinen I Dragoner-Regiments anbetrifft, so stellen sich I jei ber ijn ständigen Ausschuß des deutschen Land. I zutreffend ist. .

die deutschen Zölle gegenüber Sätzen von 160 auch diese als frei erfunden; seit der Erschieß- wirthschaftsraths den Ve.such gemacht habe, die DaS Beispiel Amerikas, das seinen industriellen Mk. pro Doppelzentner für Schinken in Britisch- ung des Rittmeisters von Krosigk (22. Januar Stimmen auf einen Mindestzollsatz für Getreide zu und wirthschaftlichen Aufschwung bekanntlich dem

Rti.Hiitill M ber Sxiwbtttro S Mk.. »rschetm täglich -Uber an Wettlagen nach Sonn- MW Fe,erlagen.

aa onn W all« PostÄM«« S.« (141. BtMg»). 8R<ltPttt(| ' «uchlwiverALS-sIüwntcker« Juhrg. 36.

M 200 y*»** Dienstag 27. August 1SV1. **> w

Nachdruck verboten» ihr Betragen vom gestrigen Abend zu bereuen, Es war etne alte, wunderschöne Kirche und daß er nicht eine einzige Nummer aufschlug 0ta4t»nid verboten. « unfreundlichGuten jeder Herrensitz der Umgegend besaß einen großen, und fein Buch überhaupt nicht berührte, sondern

CXfir NnrMUvd Morgen" und bemerkte späterhin, daß Felicia's geschnitzten, mehrsitzigen Kirchenstuhl mit rothen daß er mit übereinanderfleschlaflenen Armen

l IUUUU. Gesicht nicht allzu zerkratzt aussähe. Sammtkissen. Onkel Fritz schlug die Nummern während des Gesanges aufrecht dastand und

Original-Roman von Ellen Svala. I Ist, hoffe nicht " sagte Felicia mit wieder- | der Hymnen für die Damen auf und nachdem I während der Predigt mit zurückgelehntem Kopse (Fortsetzung.) gekehrtem Frohsinn.' Felicia sich bequem in ihre Ecke zurechtgefetzt träumerisch nach dem herrlichen gemalten Fenster

Draufiet, in den Büschen fchliefen die kleinen I .Sie find nicht -erl-dt, Frünlein °°n hatte, blickte fi- fi» nnt. Ebche» und Lilly fah welches fich dem Stuhle gerade gegenüber

Draußen inoc f$> .. ß. svh^en?" hatten gesagt, daß Elmar niemals zur Kirche befand.

mprhLrhP^mff bei Sßfefe ruhte im Schutze desNein, aber ungehalten, meinem Bruder fo käme, obgleich sein Sitz stets sreigehalten wurde. Bildschön sah er aus mit jenem ruhigen,

Sn nur fie - - sie war allein ohne viel Mühe verursacht zu haben." Um so beffer, es wäre zu störend gewesen, einen melancholischen Ausdrucke feines Gesichtes und

? . en, nur jie 1 . ßiebe' I Ach! Das macht Elmar gar nichts aus," I ganzen Gottesdienst hindurch mit solch unange- Felicia, welche ganz genau wußte, daß er um

iwt ad^- W-b-- MickL nicht bemerkt- Onkel Fritz unschuldig. ?-hm°uM°n,ch. m -in und d-mf°lb-nKirch.n. Lli°uS»ill-n ä?rM= g°g°»g°n, blickt- nach

,!etn . T ffitPTn ,u crcnfter I Er tadelte Felicia sehr--" erwiderte stuhle zu sitzen. Evchen und Lilly waren natür- I ihr hinüber. Elmar jedoch hatte nicht ein etn=

Bat unb Wuchtend die S i। J bQ§ c^äuIein faI^ Aber da er in Lilian ein lich mit Vater und Mutter gekommen und bald ziges Mal nach Lilian geguckt, und aus der

uud w-ich wi- trsstmd-«brt-bdurch di-Bäume? s° gläuz-nde- Batbild Hut, so ist -S ganz s-g-It- auch Frau van Duhl-n h-r°m, sehr deck Stirne der schaue» Erbin tagen mitzmuthig- Würde Er der di- Vagstin unter dem Himmel natürlich, daß jede and-r- nnbed-ui-nd und nnd ,ehr erhitzt anSsehend, neben ihr «>an, Falten.

ernährte und die Lilien auf dem Felde kleidete, schwach daneben erscheint." . blond und kühl, und aus der andern Sette Fred Beim Ausgange traf man sich unter dem

ein verlasienes Menschenkind vergessen? Onkel Fritz stoppte auffällig mel Zwieback Er hatte seine Forstmann^Uniform^ abgelegt I Pg^le. Fred schmuggelte sich sofort zu Felicia

^plicia richtete sich auf beruhigt und ge- I auf einmal in feinen Thee, sagte aber nichts, I und trug einen schwarzen Anzug und in der I hinüber, um genaue Auskunft über den Unfall tröstet durck den Gedanken,' der so plötzlich ihr während Felicia sich daran erinnerte, daß ihr Hand einen hohen, sehr glanzenden Hut. Felicia toom gestrigen Abend zu erhalten und auch Hprr buirhflutete und glitt vom Bett herunter. Vormund ihr auch nicht ein einziges Wort des sah mehreremale nach dem Stuhle, wo er saß, Evchen und Lilly rannten mit angstvollen Fragen

Mebrere M°le hatte sie ein Geräusch zu hören Tadels gesagt hatte, im Gegentheil sie war die unb dachte, was für ein anziehenbes Gesicht er Quf fte JU.

geglaubt unb allste nun nach ber Thüre sah, einzige gewesen welche gut bavon gekommen dost»hab--aber- d° « i^ na^h-stmsch«^, ^as mag nur Elmar zur Kirche gebracht

erblickte sie etwas Weißes auf bem »oben. Es war. Natürlich hatte er einen Tadel bet so mußten ihre Blicke die gelegentlichen Purfch- ^aben ?- stgsterte Lilly, während Evchen und

war ein Stück Zeichenpapier und darauf die Johanna ausgesprochen. Das sah, ihm sehr gange elnstellen , Fred sich über die Kunst zu fahren, stritten.

«ßJL ähnlich! Aber dann kamen plötzlich seine Worte Der Gottesdienst hatte gerade begonnen, » toeife «

88 ©ei nicht traurig, mein Liebling, es ist von gestern--daß er sie nicht geneckt haben und Felicia welche sich ttef über die gefalteten 'War es^nicht herrlich gestern mit ihm zu

nur Zabannas rauhe Art. Gute Nacht und wollte - - in ihr Gedächtmß zurück und sie Hande beugte, bemerkte doch wie eme gebräunt Ar es nicht herrlich, gestern, mit iyrn zu "ur ^oyannas cl ht snDm ßenann »weifeln Hand über die Thure hinüber nach dem Riegel I fayren - e

rmM^rib" 8 8Es wa/Johanna's Gewohnheit, an schönen griff und wie gleich darauf eine hohe Gestalt "Nein abscheulich.

alten Onkel Fritz. * Sonntagen nach der Kirche zu gehen und den vor dem leeren Sitze stand. Nicht einmal IWir haben Fred erzählt, daß wir Dich mit

©nnnia unb heiß zog ber Sonntag-Morgen Wagen zu Haufe zu lassen. Nach bem Früh- währenb bes ganzen Gottesbienstes sah Felicia ihm gesehen hätten unb er ist ganz böse ge- - - 9- - - B dem engen Thale glühte stück machten sie sich benn alle biet, Johanna, aus unb gewährte Elmar ,0 ben überaus lieb- worden. f

ämnVnm^LrSmenaewS4 unb biötHetnbV^ I ausschattigenWa'ldpfaben bie Ronsdorfer Kirche I auf zartem, gekräztem" Gesichtchen." Dennoch sich am Thore unb warteten bort auf die anbern. mLtzEudL°fi°rg7m8u2 fchi-u | zu'-rrnchL. I °b-- wüßte fi- ganz g-»°». er .h°, - | K-rMtzuug ,°lgy.