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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marvmg und Kirchhain.

M 191

Jahr,. 36.

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7

Machdruck verboten.»

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und Weise des Hauses gewöhnte. Johanna von Rhenen schloß alles ein, war geizig und unge­recht und die Dienerschaft fürchtete und haßte sie. Was Onkel Fritz anbelangte, so gab er ihr nach in allen Dingen, that was sie wollte, wie ein Kind und ging ihr aus dem Wege, wo er nur konnte. Sie schien die seltenen Eigen­schaften des alten Mannes nicht zu erkennen und nur sein Geld war es, welches ihm in ihren Augen einen Vortheil verlieh.

Felicia liebte ihn dafür von Tag zu Tag mehr und die beiden brachten ganze Tage mit­einander zu. Johanna von Rhenens Benehmen gegen Felicia war höchst merkwürdiger Art. Don Anfang an behandelte sie dieselbe mit äußerster Härte und Strenge, tadelte die ge­ringste Kleinigkeit und zeigte ihr gehässiges Uebergewicht in hundert verletzenden Worten. Sie nahm sie niemals mit in Gesellschaft, gab ihr nie die geringste Beschäftigung, erlaubte ihr nichts, doch manchmal, wenn sie zu weit ge­gangen war und das junge Mädchen die ge­hässige Absicht ihres Betragens empfand, be- meisterte sie sich und versuchte, liebenswürdig zu sein.

Aber dennoch zog Felicia dieses Leben dem in der Schule vor, und wenn sie ihre Stunden mit Onkel Fritz, die Ausfahrten mit Flip und den Gefährtinnen jugendfrohe Gesellschaft in Betracht zog, dann mußte sie sich sagen, daß sie glücklich war. Eines nur ärgerte sie ge­waltig, nämlich, daß Johanna von Rhenen ihr immer und immer wiederholte, daß sie sich in allem und jedem an sie zu wenden hätte, denn sie wiffe genau, was ihr Bruder ausge­führt haben möchte und daß sie übereingekommen

Ihr B»r««»d.

Original-Roman von Ellen Eva la.

(Fortsetzung.)

Sie hustete leise, und Mars, welcher

könne jetzt noch verhüten, daß unabsehbares Unheil über unser Wirthschastsleben, unser Vaterland, unser Volk" hereinbricht.

Wunderbare Kurzsichtigkeit! Wenn jemals die Masten, welche die Herren Kommerzienräthe nunmehr gegen Regierung und Agrarier auf­rühren wollen, in ernste Bewegung geriethe, sie würden die Ersten sein, die von denselben weggefegt würden. Mögen sie sich zur Zeit darüber Hinwegtäuschen, weil die Sozialdemokratie im Kampfe gegen den ländlichen Grundbesitz mit ihnen Hand in Hand geht. Sollten sie in diesem Kampfe den Sieg behalten, sollte es ihnen mit sozialdemokratischer Bundesgenoffen­schaft gelingen, die einzige zuverlässige Grund­lage unseres Staats- und Volksleben, den Mittelstand in Stadt und Land, zu vernichten und zu proletarisiren denn das würde die unfehlbare Folge ihrer plutokratischen Be­strebungen sein, dann würden sie bald ge­wahr werden, daß sie in diesem Kampfe nichts gewesen find, als die Mauerbrecher der Um­sturzpartei.

Und das nennt der Ausschuß desHandels­vertragsvereins" in seiner jüngsten Resolution konservativen Forderungen zum Siege zu

merkt hatte, daß man von ihm sprach, fing zu brummen an, wofür Felicia ihm ein TheU ihrer Zuneigung schenkte.

Lilian von Dahlen war in einen Stuhl gesunken, bat Felicia den an ihrer Seite stehenden einzunehmen und den Hund auf der anderen Seite zu halten.

Du mußt kommen und mich besuchen," sagte Lilian nach einer Pause,ich bin sicher, daß ich Dich gern haben werde. Ich vermute, daß Du Dich mit den beiden schnatternden Gänschen au8 dem Amtmanntzhause befreundet hast, sie können mich nicht leiden, denn ich ver­suchte, einige vernünftige Gedanken in sie hineinzubringen."

Du bist zu gutmütig, Lilian," sagte Jo­hanna von Rhenen, schmeichelnd.Ich weiß, daß Elmar so denkt."

Lilian von Dahlen machte ein Gesicht, als ob sie sagen wollte, daß man sie sehr oft miß­verstände und ihre guten Seiten nicht aner­kenne. Felicia verwunderte sich, wie unerfahren sie war, vermochte sie die zweierlei Art in Lilian nicht zu verstehen. Trotz der sanften milden Gtimme hatte Lilian doch nie etwas gutes von irgend jemand zu sagen; aber ohne Zweifel war sie eine sehr hinreißende Erscheinung. Stark sah sie nicht aus, durch die Alabaster­haut schimmerden die Adern dunkelblau, aber

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Marburg, Markt 91. Telepbon 55.

wären, daß er keine weiteren Mühen mit ihr haben sollte.

Er hat niemals welche gehabt," sägte Fe­licia entrüstet zu sich selber.Wie ich'ihn Haffe ich bin sicher, daß er das getreue Ebenbild von Johanna ist."

Onkel Fritz! lieber Onkel Fritz! Schnell, schnell, ich muß Dir etwas sagen!"

Den Gartenweg nach dem Pavillon hinunter stürmte Felicia, setzte im Sprunge über ein großes Beet von Heliotrop und Geranien und stand dann athemlos still.

Onkel Fritz, der in der Thüre erschien und nun heiter lächelnd auf das junge Mädchen zu­kam, klatschte in die Hände.Bravo, bravo, ich wollte, Johanna könnte Dich so sehen!"

Jawohl! Um mich gehörig darüber zur Rede zu stellen!" lachte Felicia.Aber Du, Onkel Fritz, wirst mich gewiß nicht ausschelten, wenn ich Dir sage, daß ich nur deshalb so schnell hierhergerannt bin, um Dir als erste die Mittheilung zu überbnngen, daß mein alter, brummiger, unausstehlicher und pflichtvergeffener Vormund heute noch Deinen Augen durch sein Erscheinen eine Wohlthat bereiten wird!"

Ei, der Tausend, der Tausend," sagte der alte Herr, sich die Hände reibend und vergnügt mit den Augen zwinkernd.

Aber Felicia erschien es, als läge eine leichte Unsicherheit in seinem Wesen, die sie sonst nicht an ihm kannte.

Kind, Kind, warum nennst Du ihn immer nur unausstehlich und pflichtvergeffen?"

Warum, warum, Onkel Fritz? Hat er mich nicht 12 lange Jahre vernachlässigt und bei

Marburg

Freitag, 16 August 1901.

Der Ausschuß desHandels-

Zum Zolltarif-Entwurf.

B»M H»«del8»rrtragsverei«. Dieser Tage con. stituirte sich die Münchener Ortsgruppe des Handels­vertragsvereins unter dem Vorsitze eines Commerzien- raths. Mit Rücksicht auf die ganz überwiegend agrarische Stimmung in Bayern und in der bayrischen Volksvertretung hat die Münchener Ortsgruppe ihre Forderungen modificirt, denn sie spricht sich nur da­gegen aus, daß der General-Zolltarif auf Getreide und andere Lebensmittel erhöht und auf neue Artikel ausgedehnt wird. Danach scheint es fast, als ob die Münchener Ortsgruppe sich bei dem 5 Mark-Zoll für Getreide beruhigen wollte, während bekanntlich der Hauptverein mit größter Entschiedenheit an dem 3/i Mark-Zoll festhalten will.

Ei» deiuahe erheiterndes Stück haben sich in jüngster Zeit zwei größere industrielle Verbände ge­leistet. Die sächsischen Posamentenfabriken verlangen für ihre Erzeugnisse eine Zollerhöhung um das Drei- oder Fünffache, die sächsischen Leder­handschuhfabrikanten aber eine solche um das Zwölffache des jetzt bestehenden Schutzzolles; nur so könnten sie mit dem Auslande konkurriren, das viel niedrigere Arbeitslöhne habe, das von vielen Lasten, die der deutsche Fabrikant tragen müsse, über­haupt nichts wisse u. s. w. Ist es richtig, daß nur ein so stark erhöhter Zoll sie vor dem Erdrücktwerden durch das Ausland bewahren kann, so wird die Rechte nicht zögern, ihnen das zu glauben und ihnen helfend zur Seite zu stehen. Um so auffälliger muß es aber erscheinen, daß die genannten Verbände in demselben Athemzuge, mit dem sie ihre hohen Forderungen aus- sprechen, die Forderungen der Landwirthschast auf

sie schien großes Gewicht daraus zu legen, von jedermann als äußerst zart angesehen zu werden und legte es auch jedem nahe. Eie fragte Felicia aus über ihr Leben in der Schule, ob ihr Vormund oft geschrieben, wie alt sie sei u. s. w.; und als einige Zeit später Frau von Dahlen nnd Onkel Fritz zu ihnen kamen, hatte sie alles über des Mädchens vergangenes Leben erfahren, aber nichts von den Gefühlen und Ansichten, welche Felicia beherrschten.

Wir haben einen entzückenden Morgen gehabt," erklärte Onkel Fritz,Arbeit und Spiel."

Hauptsächlich wohl Spiel," sagte Johanna v. Rehnen trocken,ich wünschte, Du würdest die Aquarelle fertig malen, welche Du Lilian versprochen hast," worauf Onkel Fritz sich die Hände rieb, wie er es immer that, wenn ihn etwas beschäftigte und die baldige Fertigstellung versprach.

Elmar kommt am Ende des Monats zu­rück", sagte das Freifräulein nach einer Weile. Ich wünschte, er würde mehr zu Hause bleiben".

Wir müffen die Zeit seines Aufenthaltes unter uns benutzen," rief Onkel Fritz erfreut und sich zu Felicia wendend, sagte er schelmisch: So wirst Du Deinen Vormund auch endlich mal kennen lernen."

Felicia's Antwort starb auf ihren Lippen, ein merkwürdiger, halb scharfer, halb neu­gieriger Blick des Freifräulein hatte sie ge­troffen und auf dem kalten Antlitz lag es wie offene Widersetzung.

Warum haßte Johanna sie so sehr?

Diese Frage beschäftigte Felicia fortwährend, als die Tage vergingen und sie sich an die Art

mähten und nach Lichterfelde in seine daselbst vor kurzem erworbene Villa übersiedeln. Eugen Richter steht im 6. Lebensjahre.

Deutsches Reich

Berlin, 15. August

Nach der .Daily Mail" verlautet in Londoner Hoskreifen, der Deutsche Kronprinz werde mit Oberst v. Pritzelwitz und dem Grafen Wolff-Metternich Freitag früh in England eintreffen. Es werden provisorisch Zimmer in einem Londoner Hotel für ihn bestellt. Der Besuch sei streng incognito und sein Sweck sei unbekannt. Die .Dmly Mail" ist in der Regel wenig zuverlässig. Einstweilen glauben wir daher noch mcht an die Richtigkeit der englischen Meldung.

Dem Grafen Waldersce hat der Zar den Andreasorden mit Brillanten und Schwertern verliehen. Dieser höchste russische Orden mit Schwer­tern ist überhaupt bisher nur zweimal vergeben worden.

Eugen Richter geht auf Freiersfüßen. Er wird sich demnächst mit der Wittwe seines lang­jährigen Freundes, des Abg. Ludolf Parifius, ver­

einen einigermaßen annehmbaren Schutz ihrer Erzeug, nisse als übertrieben, als nicht annehmbar, als agrarische Begehrlichkeit bezeichnen. Das ist salsche Wage, und falsche Wage thut nicht gut!

Auf eine Fälschnug der Freihandelspreffe macht die .Tägliche Rundschau" aufmersam:Wie namentlich die Auslandsstimmen den verschiedenen Bestrebungen dienen müffen, zum Theil aus Kosten der Wahrheit davon gab es erst unlängst ein be- reichendes Beispiel. Die .Frankfurter Zeitung", die gewiß über den Verdacht erhaben ist, eine Freundin des Zolltarifs zu fein, berichtet kürzlich über einen Aufsatz des Herrn Luzzatti des ehemaligen Schatz- Ministers und jetzigen Abgeordneten, in der Italia Coloniale". Aus diesem Bericht ging hervor, daß Luzzatti zwar selbstverständlich den Tarifentwurf ausschließlich von seinem Standpunkt als Italiener im italienischen Jntereffe beurtheilte und daher keine Ursache hatte, blindlings zu leben, daß er aber in maßvoller Weise anerkannte, wie Deutschland natür­lich das Recht habe, seine eigenen Interesse wahrzu­nehmen, und zum Schluß kam, daß der Entwurf fehr wohl die Grundlage zu einer Verständigung darstelle. An diesem Aufsatz hat der Berichterstatter eines anderen demokratischen Blattes alle Stellen hinweg- strichen, die eine objektive Würdigung der deut­schen Interessen enthalten, dafür aber alle Bemerkungen, die die Frage vom Standpunkt Italiens beleuchten, durch Verschärfungen des Ausdrucks in grober Weise entstellt, sodaß sich das Ergebniß sich als eine der tollsten und dretstesten Fälschungen herausstellt, die vielleicht seit langer Zeit in der Oeffentlichkeit geleistet worden sind. Dtes nur als ein Beispiel, mit welchen Mitteln gearbeitet wird!"

Meter dem »«erikaelfchee Blätter«, welche gegen den neuen Zolltarif eifern, spielt der .Commerzial Advertiser" eine Hauptrolle; aber selbst amerikanische Blätter können nicht unterlassen, dabei hervorzuheben, daß gerade der .Commerzial Advertiser" mit besonderem Eifer die h ö ch st en Zölle für Amerika ver­fochten habe. Was also den Amerikanern recht, ist den Deutschen nicht billig; niemand aber kann verlangen, daß wir uns von einer solchen Heuchelei nun auch noch sollen imponiren laffen.

hat eine geharnischte Resolution gegen den Zoll­tarifentwurf veröffentlicht. Neue Argumenti gegen die Erhöhung der Getreidezölle bringt der­selbe zwar nicht vor, dennoch ist er in gewifler Beziehung nicht ohne Jntereffe. Man muß sich dabei vergegenwärtigen, daß dieser Ausschuß desHandelsvertragsvereins" sich unter dem Borsitz von Dr. Siemens aus 73 Mitgliedern zusammensetzt, unter denen neben verschiedenen Lankdirektoren, einigen Finanzräthen usw. sich nicht weniger als 45 Kommerzienräthe befinden. So erklärt es sich leicht, daß dieser Verein von Vertretern der Hautefinance, vertrauend auf die unwiderstehlich Macht des größten Porte­monnaies.", im Anfang seines Wirkens mit einem ungeheuren Selbstbewußtsein austrat. Kühn nahm er das Recht in Anspruch,im Namen des deutschen Volkes und im Jntereffe des Wohls der Gesammtheit unsere wirth- schastliche Zukunft" zu vertheidigen gegen jene Jnteressenpolitiker, welche die Handelspolitik nur betrachten als Mittel zu künstlicher Preis­steigerung ihrer Produkte und Aufrechterhaltung rückständiger Betriebsformen"; mit einer nur der Unwissenheit eigenen Unbefangenheit er« klärte er. daß dieWissenschaft einstimmig in diesem Kampfe auf seiner Seite stehe", und bezeichnete es selbstbewußt als das Ziel seiner Bestrebungen,die maßgebenden Regierungs­stellen" nachdrücklich in seinem Sinne zu be­einflussen". Mit Stolz glaubte denn auch am 8. Mai d. I. in öffentlicher Rede zu Magde­burg Dr. v. Siemens erklären zu können, namentlich aus der Erfahrung der letzten Woche habe er die Empfindung gewonnen, daß die Thätigkeit des Handelsvertragsvereins durchaus nicht wirkungslos" gewesen sei. Und jetzt, nach der Veröffentlichung des Zolltarifs­entwurfs ?

.In den Ocean schifft mit tausend Masten der Jüngling, Still auf gerettetem Boot treibt in den Hafen der Greis".

Von dem einstigen stolzen Selbstbewußtsein ist in der neuesten Resolution des Kommerzien- rathsvereins nichts mehr zu spüren. Klein- müthig klagt dieselbe, daß die Hoffnung, die Regierung werde gegen die verhängnißvollen Pläne der Agrarier einen festen Halt bieten, mit der Veröffentlichung de8 neuen Zolltarif­entwurfes geschwunden sei:Nur eine gewaltige Bewegung in den weitesten Kreises des Volkes"

Ausland

Grotzbritatmien. Für die Stimmung aus Malta bezeichnend ist eine Meldung, wonach dort am Dienstag Abend die anläßlich des Re­gierungsjubiläums der Königin Victoria er­richtete Marmorstatue der Königin mit einer ätzenden Flüssigkeit begossen wurde. Der Ur­heber dieser Frevelthat ist nicht bekannt.

Rußland treibt jetzt seine Beute aus dem Chinafeldzug ein. Die Russen haben in Niu- tschwang eine Proklamation in chinesischer Sprache erlassen, worin angekündigt wird, daß die Ruffen die Suzeränetät über den Distrikt übernommen haben, verschiedene russische Gesetze einführen, chinesische Gesetze aufheben und es den Chinesen unter Androhung schwerer Strafen verbieten, bei Streitigkeiten den Schiedsspruch englischer oder amerikanischer Kaufleute oder Missionäre einzuholen. Alle Streitigkeiten müffen künftig durch die Russen geschlichtet werden.

Südafrika. Die Transvaalgesandtschaft in Brüssel hat eine neue Note an die Mächte gerichtet, die gegen Lord Kitcheners Kundgebung protestirt.

Am Dienstag erschien, wie man der Magdeb. Ztg." aus London meldet, etfte von 460 nonconformistischen englischen Geistlichen unterzeichnete Friedenskundgebung, die darauf dringt, den Greueln des Krieges in Südafrika durch schleunigen Friedensschluß ein Ende zu setzen. Die Unterzeichner geben ihrer Ueber- zeugung dahin Ausdruck, daß ein dauernder Frieden gesichert werden könnte, wenn die briti­sche Regierung dazu bewogen werden könnte, den Buren volle Amnestie anzubieten, Auto­nomie zu gewähren und Entschädigung für die erlittenen Verluste zu versprechen. Abschriften der Erklärung wurden an Salisbury, Balfour, Chamberlain und Campbell Bannermann geschickt.

Ein kleines Gefecht wird aus der Kapkolonie gemeldet: Scobells Kolonne in Stärke von dreihundert Mann stieß am 9. Aua in der Nähe von Fischriver auf eine aNnäArnd gleich starke Burenabtheilung. Die Buren leisteten zwar Widerstand, wurden aber nach vierstündigem Kampfe von Kopje zu Kopje ge­trieben. Auf englischer Seite fielen ein Offizier und ein Mann, sieben wurden verwundet.

Kommandant Pretorias, dem vor einigen Wochen die Augen ausgefchoffen wurden, ist gestorben.