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Marburg
Donnerstag 8 August 1901.
Erschetnl täglich auger an Werktagen nach Sonn- uuo Feiertagen. So»»tagSbetlage: JlluftrirteS So«utagsbl»tt.
Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, Universitäts-Buchdrucker« Marburg, Markt 91. — Telepbon 55
Jahrg. 36.
Zum Tode der Kaiserin Friedrich.
Die letzten Augenblicke.
lieber die letzten Augenblicke der Dahin- grschiedenen Kaiserin werden noch folgende Einzelheiten bekannt: 7,6 Uhr früh umgaben der Kaiser und die Kaiserin mit dem Kronprinzen, sowie die Töchter der Leidenden mit ihren Gatten das Sterbelager und pflegten die Kranke, unterstützt von den beiden Aerzten Prof. Dr. Renvers und Dr. Spielhagen. Der Kaiser saß häufig neben dem Bett und hielt die Hand der scheidenden Mutter innig umschlosien, die dis zur Mittagszeit trotz großer Schmerzen bei voller Besinnung blieb. Dann schlummerte sie allmählig ein und kam nicht wieder zum Bewußtsein. Kurz nach 6 Uhr Abends gaben die Aerzte ein Zeichen, daß nunmehr die Scheibc- stunde gekommen sei. Ter Kaiier ergriff die Hand der Sterbenden und hielt sie fest, bis das Leben völlig erloschen war. Die übrigen Angehörigen umringten knieend in stummem Gebet das Sterbelager. Alsdann begaben sie sich in das Nebenzimmer, und die Aerzte, unterstützt von der langjährigen treuen Pflegerin bahrten die Leiche aus dem Sterbett auf, in getreuer Erfüllung des oft ausgesprochenen Wunsches der Verblichenen, daß keine fremde Hand nach ihrem Tode sie berühren, kein fremdes Auge sie erblicken solle. Als das Werk der Aufbahrung beendet war, traten die Angehörigen wieder ein und die Prinzessinnen bestreuten das Lager der tobten Mutter mit Rosen. Dann wurde der Hofstaat und die unmittelbare Bedienung zugelaffen, um in stiller Andacht der geschiedenen Herrin den letzten Gruß zu bieten. Vorerst bleibt die Kaisern auf ihrem Lager, bis der Sarg hergestellt ist. Den Rosenschmuck des Lagers erneuert man von Zeit zu Zeit.
Für die Beisetzungsfeierlichkeiten find folgende Bestimmungen getroffen: Am Donnerstag findet im Schloß eine Familienandacht statt, an der nur die Angehörigen, der Hofstaat und die Schloßdienerfchaft theilnehmen. Sonnabend Abend 1 .,10 Uhr wird die Leiche mit Fackelbekleidung nach der Cronberger Stadtkirche übergeführt. Am Sonntag Nachmittag 4 Uhr fall in der Stadtlirche eine Feier abgehalten werden. Das Kaiserpaar reift noch am selben Abend nach Potsdam ab. Montag Abend wird die Leiche nach Potsdam befördert, wo am Dienstag den 13. ds., Vormittags, die Beisetzung im Mausoleum der Friedenskirche statt- findet. Sämmtliche Feierlichkeiten sollen sich,
52 (Nachdruck be.-boten.)
Dir Feaerlirsr.
OrioinaMtoman von Irene v. Hellmuth.
(Schluß statt Fortsetzung.)
In • den vordersten Reihen der Arbeiter entstand eine Bewegung, ein Wagen bog um die Ecke, und einige kräftige Stimmen riefen nach hinten: „Sie kommen! Kinder aufgepaßt, los Jungens, schreit, was ihr könnt."
„Hurra! hurra!" tönte es aus hunderten von Kehlen, gleichzeitig schwangen alle Versammelten die Mützen und Hüte, und die Arbeiter brachen in Hochrufe aus.
Der Wagen hielt an. Der Fabrikherr sprang mit jugendlicher Leichtigkeit heraus und half seiner schönen Frau beim Aussteigen. Er richtete einige herzliche Worte an die fröhliche Schar, die mit einem „Bravo" ausgenommen wurden. Dann rief et einen grauhaarigen Arbeiter heran, reichte ihm die Hand, indem er etwas leiser sagte: „Heute soll es Euch gutjgehen, Kinder, ich werde schon Sorge tragen, daß man Euch tüchtig bewirthet."
Darauf zog die ganze Schar in das nächstgelegene Wirthshaus, um den festlichen Tag zu feiern.
Baron von Hagedorn zog den Arm feiner Frau durch den {einigen und stieg bewegt und wortlos die Treppe mit ihr empor.
Die Trauung war in Rom still und einfach vollzogen worden. Liese hatte es ausdrücklich so gewollt, denn sie fürchtete, daß die alte Baronin eine Szene herbeiführen könnte, wenn die Trauung in der Heimath stattfand.
dem ausdrücklichen Wunsch der Verstorbenen entsprechend, in möglichst einfacher Form vollziehen, unter Hinzuziehung nur bet Nächststehenden. Diel fürstlicher Besuch ist nicht zu erwarten; doch ist anzunehmen, daß der König von England nach Cronberg kommen wird.
In Cronberg.
Die Physiognomie der Stadt Cronberg ist die der allgemeinen Trauer. Fast jedes Haus trägt jetzt Fahnen mit Trauerschmuck. Die Schaufenster find mit fchwarzem Flor autzge- schlagen und zeigen Büste oder Bild der Heimgegangenen Kaiserin mit Flor. Die Trauer ist wahr und tief, hatte man doch im letzten Jahrzehnt mehr wie anderswo Gelegenheit, den wohlthätigen und humanen Sinn der Kaiserin kennen zu lernen, die ihre Fürsorge namentlich der Pflege der Schwachen und Kranken zu- wendete. Man rechnete es ihr zudem hoch an, daß sie die Bedürfnisse ihrer Hofhaltung, soweit es irgend möglich war, im Orte selbst deckte und dadurch allen von ihr Abhängigen ein zwingentes Beispiel gab. Der Zuzug von Auswärts ist im Wachsen. Der Haupteingang zum Schlosse ist fortwährend von Theilnehmenden umringt. Die Eiozeichnungen in der Condo- lenzliste mehren sich rasch.
Beileidskundgebungen.
In den wärmsten Worten abgefaßen Beileidstelegramme sind schon am Dienstag Morgen von sämmtlichen deutschen und außerdeutschen Souveränen und Staats-Oberhäuptern, darunter solche vom König von England, dem Kaiser von Oesterreich, dem König von Italien, dem Kaiser von Rußland, sowie dem Präsidenten Loubet und dem Präsidenten Mc Kinley eingelaufen. Auch der Papst sprach fein Beileid aus. Magistrat und Stadtverordnete von Berlin richteten eine Beileidsadreffe an den Kaiser; ebenso sandte die Stadt Mainz ein Telegramm.
In Kopenhagen findet am heutigen Mittwoch an Bord des deutschen Schulschiffs „Moltke" Trauergotteßbien st statt, woran der König, der Kronprinz und Prinz Christian von Dänemark, sowie mehrere andere Mitglieder der dänischen Königsfamilie theilnehmen werden. Auf den englischen Schiffen wurde die deutsche Flagge Halbmast gesetzt.
Hof- und Landestrauer.
Hoftrauer ist für den königlichen Hof für die Tauer von 3 Monaten angeordnet; der sächsische Hos trauert 6 Wochen, der württern- bergische 4 Wochen. Die Königin-Regentin von Spanien ordnete eine lOtägige Hoftrauer an.
Als Liese am Arme ihres Gatten die Räume wieder betrat, wo sie einst geschaltet und gewaltet, da wurde es ihr eigenthümlich ums Herz, sie fühlte sich so geborgen, so sicher in der beglückenden Liebe des edelsten Mannes.
In dem noch genau wie früher eingerichteten Speisezimmer war die Haushälterin eben beschäftig, die Tafel zu decken, als der Baron mit Liese eintrat.
Die Haushälterin verbeugte sich und kam glückwünschend näher.
„Haben Sie meine Aufträge, die ich Ihnen brieflich mittheilte, pünktlich besorgt, Frau Roth? fragte der Hausherr, indem er der Angeredeten die Hand reicht.
„Alles genau nach Ihren Angaben, gnädiger Herr.,,
„Haben Sie meiner Schwägerin der Baronin Hagedorn mit der Mittheilung von meiner Vermählung einen Korb Wein hinausgeschickt, wie ich bestimmte?"
„Gewiß, Herr Baron, ich selbst habe den Korb hinausgetragen."
„Und was sagte die Baronin zu alledem?"
Die Wirthschasterin strich glättend über ihre weiße Schürze und blickte verlegen zu Boden.
„Ach Herr von Hagedorn, ich weiß nicht, ob ich das vor der gnädigen Frau so sagen darf?"
„Nun, ja doch," lächelte Liese.
Frau Roth fuhr nun zögernd fort: „Als ich der Frau Baronin die Mittheilung gemacht hatte, wie der gnädige Herr es wünschte, da wurde sie furchtbar böse und schleuderte eine Flasche nach der anderen auf den Boden, sodaß der Wein nur so herumspritzte. Dabei schrie
Für Preußen tritt auch Landestrauer auf 6 Wochen ein. Nach den jetzt noch gültigen Trauer-Reglements vom 7. Cf tobet 1797 müssen Musik und Schauspiele bis nach der Beisetzung eingestellt werden. Die Glocken werden 14 Tage lang von 12—1 Uhr geläutet. In den Kanzleien wird 6 Wochen lang schwarz gesiegelt.
Preßstimmen.
„Kreuzztg.": .Im Buche der Geschichte wird die nun in Gott ruhende Fürstin gewürdigt werden als Kaiserin Friedrich, die Humane!"
.Deutsche Tageszeitung": .Ueberblickt man das Wesen und das Leben der Vollendeten, so wird man als den Grundzug ihrer Eigenart die hingebende Liebe erkennen . . . Hat sie vielleicht einmal gefehlt, so geschah es jedenfalls aus Liebe."
.Post': „Durch Uebernahme der Hausfrauen- psiichten bis in die äußersten Konsequenzen des Küchenregiments hat die verblichene Herrscherin mehr Propaganda als tausend Abhandlungen für den häuslichen Beruf der Frau gemacht."
.Staatsb-Ztg.": .Es hat allerdings nicht an Zeiten gefehlt, in denen sich mancherlei Mißstimmung gegen die Gemahlin unseres Kronprinzen, die nach, malige Kaiserin Friedrich, bemerkbar machte. Vor der Bahre verstummt jedoch der Streit der Meinungen und Parteiungen."
„Nat-Ztg.": .Was wir jetzt an kunstgewerblichen Anschauungen, Antrieben und Schöpfungen besitzen, müssen wir zum besten Theil der regen Theil- nahme und dem Eifer zuschreiben, die sie oieser Bewegung seit der Mitte der sechziger Jahre widmete."
.Berliner Tageblatt. .Bekannt ist ja jene Szene im kaiserlichen Palais, die sich zwischen der Kronprinzessin und Bismarck zugetragen hat. Die Kronprinzessin rauchte den Kanzler um ein Glas Wasser, und als es dieser unter der gebotenen Ver> beuaung darbot, dankte sie ihm durch ein leichtes Kopfnicken, aber ihrer fürstlichen Nachbarin flüsterte sie zu: .So viele Tropfen in diesem Glase, so viele Thränen hat er mich gekostet."
„Berliner Ztg.': .Unzertrennlich wirkte sie mit dem Gatten zusammen in der Förderung des geistigen und moralischen Fortschritts, nt der Fürsorge um die materielle Wohlfahrt des Volkes, um Bildung, Kunst, Wohlthätigkeit. Ihre hochsinnige Denkweise ließt sie die Giftmischer des Rassen-, Klassen- und Massenhaffes verachten."
.Vorwärts": .Hie Kaiserin Friedrich hatte den Ruf einer gescheidten, unterrichteten und ernsten Frau. Sie gehörte wie auch die Kaiserin Augusta zu den Frauen des Hofes, die Bismarck ingrimmig haßte, der über die höfische .UnteiroctSpolitir die derbsten Neußerungen im Munde zu führen pflegte. Sie war ihm lediglich die Engländerin, die liberale Engländerin, die zu Gladstone hielt und die demokratische .Volks-Zeitung" las! Von ihrem .englischen Dünkel" hat er seinen Vertrauten allerlei Anekdoten in die Feder diktirt."
Umschau.
Graf Waldersee in der Heimath.
Wenn auch nicht mit den Lorbeeren eines Siegers in heißen und blutigen Schlachten, so
sie mich an: „Bringen Sie mir nie mehr etwas von jenen — jenen undankbaren Menschen, ich will nichts vom Baron Hagedorn mehr hören; er, der mich verschmähen konnte um dieser — dieser —"
„Schon gut, schon gut, Frau Roth," unterbrach der Baron die Erzählerin.
Mit finster zusammengezogenen Brauen wartete er, bis diese das Zimmer verlaffen, bann zog er Liese zärtlich an seine Brust und flüsterte: „Laß Dich nicht beunruhigen, mein Lieb, jenes Weib hat keine Macht über uns, wir wollen alles zu vergeffen suchen, was hinter uns liegt."
* ♦ ♦
Der Winter stand wiederum vor der Thür.
So unheimlich es draußen war, in dem Zimmer, wo schon ein lustiges Feuer brannte, war es um so behaglicher. Bon der Decke herab hing eine mächtige Hängelampe und verbreitete helles Licht in dem gemächlich eingerichteten Gemach.
Frau Liese hatte eben den inmitten des Zimmers stehenden Tisch bedeckt und betrachtete noch einmal ihr Werk. Die Musterung schien ganz zu ihrer Zufriedenheit ausgefallen zu fein, denn ein Lächeln schwebte um den hübschen Mund der Hausfrau. Sie rückte noch die vier Stühle zurecht, wobei sie ihrem Manne freundlich zunickte, der mit den Augen unablässig die Gestalt des schönen Weibes verfolgte.
„Nun bin ich fertig, Rudolf," sagte Liese, deren Wangen sich von dem Eifer, mit dem sie das Decken des Tisches besorgt hatte, tiefer gefärbt hatten.
„Du," begann sie nach kurzer Pause, „die
kehrt Graf Waldersee doch reich an diplomatischen Erfolgen heim. Als er sich am 21. August v. I. in Genua nach China einschiffte, begleiteten ihn aufrichtige Wünsche von allen Seilen. Niemand unterschätzte die Schwierigkeiten. Es galt, die vielsprachigen und oft von verschiedenen Gedanken beseelten Kriegsvölker, unter vorsichtigster Rücksichtnahme auf ihre Eigenheiten, wie auf die ihrer Regierungen in der Heimat, unter dem Marschallstab des deutschen Generals zu einem Ziele zu führen. Feldschlachten mit entwickelten Divisionen aller Herren Länder wären wohl nicht dem Feldmarschall allein eine angenehmere Aufgabe gewesen, als die Uebertoinbung ber täglichen Anforderungen einer diplomatisch - militärischen Kleinkunst. Schwieriger jedoch und nach Lage der Dinge auch dankbarer und ersprießlicher war jedenfalls die letztere Aufgabe. An der Art ihrer Lösung ist nichts auszusetzen. Die anerkennenden Urtheile fremder Diplomaten und Generäle über den Feldmarfchall, ber wohlthuenbe Geist ber Kameradschaft, ber viele Kontingente in ihren Beziehungen zueinander durchdrungen hat, wiegen schwer in der Wage der Erfolge. Der „Weltmarschall" — das Spottwort, das man ihm anzuhangen vermeinte, hat Gras Waldersee zum Ehrenarnen erhoben — betritt heute wieder als deutscher General den heimathlichen Boden, und Deutschland ruft ihm aus dankbarem Herzen zu: Willkommen in der Heimath!
Der Empfang des Feldmarschalls Grasen Waldersee kann unter den veränderten Umständen naturgemäß auch nur ein stiller sein. Weder der Kaiser, noch der Kronprinz Wilhelm können den aus China Heimkehrenden begrüßen, der heute wieder deutsches Land vor Augen hat. Der Kaiser wird sich vielmehr durch den kommandirenden General des Armeekorps, Generaladjutanten v. Wittich vertreten lasten.
Am Dienstag um 6 Uhr lief nach einem Dankgottesdienst die „Gera" in den Jnnenhafen von Cuxhafen ein, woselbst trotz strömenden Regens eine zahlreiche Menge dem Feldmarschall einen begeisterten Empfang bereitete. Waldersee hielt im Anschluß an die Predigt eine Ansprache, in der er auf die Leistungen und Gefahren des verflostenen JahreS hinwies und seinen Dank für die gute Haltung ber Soldaten aussprach. Abends fand ein stilles Abschiedsesten an Bord statt. Am Mittwoch erfolgt die Ausschiffung ber Reconvalescenten nach Bremerhaven.
werben uns bvch keinen Streich spielen und sich am Enbe durch das schlechte Wetter abhalten lassen? Mir wäre nur um meinen schönen Kapaun leib, ber wirb ohnehin nicht bester, wenn er so lange stehen muß."
„Nur Gebulb, Liese," meinte Baron Rubolf, „komm, setze Dich noch ein wenig zu mir, sie werben schon kommen.
Sie setzte sich gebulbig zu bem Gatten, ber zärtlich seinen Arm um ihre Taille legte.
Plötzlich hörte man Peitschenknallen unb das Rollen eines Wagens von der Straße.
„Sie kommen, sie kommen!" rief Liese und war schon zur Thüre hinaus.
„Liese, ich bitte Dich, Du wirst Dich erkälten, bei diesem Wetter, nimm Dir wenigstens etwas um!" rief der besorgte Gatte ihr nach.
Als er unten ankam, öffnete der Kutscher eben den Wagen, ein zierliches, bis zur Nasenspitze eingemummtes Frauchen sprang heraus, hinter ihr der lächelnde junge Ehemann.
War das ein Begrüßen, Umarmen, Händeschütteln, sodaß Baron Rudolf mehrmals mahnte: „Kommt doch ins Haus, das ist ja ein abscheulicher Sturm."
„Ach ist's hier behaglich warm bei Euch!" ries Aennchen, als sie ins Zimmer traten, „ich sage Euch, ich bin ganz ausgefroren, hu, horcht nur, wie ber Regen die Fenster schlägt."
Sie stanb direkt unter der großen Lampe, die ihren vollen Schein auf das reizende Gesichtchen ber jungen Frau warf unb es boppelt rosig erscheinen liefe.
„Nun kommt aber zu Tische," mahnte Liese, „mein Braten wirb sonst von feinet Güte verlieren."