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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

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V,,rr»t1«hrlich,r »«gwglprtie: bet der SxpedMon 2 DU., bei «Ben Postämter« 2,25 Ml. (egd. Bestellgeld).

J«lerti»«»ieb»hr: die gebrätelte Zelle oder beten Rene 10 Pf§, Reelamen: die Zelle 25 Psg.

Marburg

Dienstag 6 August 1901.

tstrictzeini täglich außer an Liertlagen nach Sonn- und Feiertagen. Eeuutagsbeilage: JlluftrirleS Souulagsblett.

Dreck end »erlag: J-h. Ang. Noch, Universitäts-Buchdnuferr. Marburg, Mark 91. Telepbon R5

Jahrg. 36.

, 6.-.

bei:

Die Gegner des Zolltarifentwurfs.

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Mig gerecht werden würde, hat dennoch die reihändlerische Presse über die agrarischen Zoll­

zollkriegdrohungen die Regierung einschüchtern, ast not least der neue Handelsmini st er so verkündete es noch am 8. Mai Dr. von Siemens in öffentlicher Rede zu Magdeburg dafür sorgen, daß die zoll- und wirthschasts- politischen Grundsätze Caprivis auch unter dem örafen Bülow in unveränderter Geltung blieben.

Und was ist nun geschehen? Der Zolltarif nthält zwar an sich nicht beträchtliche, immer- in aber doch Erhöhungen der bisher geltenden Zollsätze für Getreide, aber von einer Entrüstung »er bäuerlichen Kreise darüber ist nicht das Ge- nngste zu spüren. Im Gegentheil: in Bayern, do der bäuerliche Grundbesitz den Großgrund­besitz weit überwiegt, laute Unzufriedenheit über ben ungenügenden Zollschutz für Getreide im teuen Tarif; der rheinische Bauernverein, der acholische Bauernverein Westfalens erklären ein- nüthig, daß esdie Pflicht sei aller derartigen lbgeordneten, welche von der Wichtigkeit des Fortbestehens eines deutschen Bauernstandes

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irg a. Liste extra.

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ätze alle Besinnung verloren, und das ist be­greiflich. Drei Momente waren es. auf die der reihändlerisch-sozialdemokratische Bund haupt- ächlich seine Hoffnungen setzte, als er der Welt erkündete, daß erbrüllen" wolle, wenn die lgrarierschreien", eine Bewegung im deutschen lolke Hervorrusen, desgleichen noch nicht da­gewesen und vor der die Regierung wie die grarische Mehrheit des Reichstags würden zu steuze kriechen müffen: die große Zahl der lüu erlich en Grundbesitzer sollte den brod- oucherischen Gelüsten der ostelbischen Junker gegenüber, weil an der Erhöhung der Getreide- ölle angeblich nicht im Geringsten interessirt, oie ein Mann sich erheben; das Ausland durch

stra«e * Obgleich der Zolltarifentwurf, wenn er in seiner jetzigen Gestalt Gesetz werden sollte, den Wünschen der deutschen Landwirthschaft nicht

- iberzeu gt sind, dafür einzutreten, daß die Mindest-

Iter WWöHe für Brodgetreide noch über die Sätze des

",'Äarifentwurfs hinaus erhöht werden." ren Und das Ausland? Auf die Vereinigten

So«»«ktaaten und auf Rußland hatten die freisinnig- verkaus^ozialdemokratischen Bündler in ihrer patriotischen efle,li6orge für das Wohl des deutschen Vaterlandes --ihre vornehmsten Hoffnungen gesetzt. Von dort

ollte ein Druck auf die Reichsregierung durch

(Stochdruck verboten.!

^^Wollkriegsdrohungen geübt werden, stark genug, sich ^fnn diese zu zwingen, gegen ihre eigenste Ueber-

«weg I s

22.

n Bert

Die Feuerliese.

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HXk.

BeSfelM.

lesen.

Aennchen schrieb:

Mein einzig geliebter Äubolf!

Endlich, nachdem noch eine ganze Woche »ergangen war, trat der junge Maler, einen )ries in der Hand, aufgeregt und furchtbar »laß bei seiner Mutter ein.

Sie merkte sogleich, daß etwas besonderes

geschehen sein müsse und fragte besorgt:WaS st Dir, Rudolf? Was ist vorgefallen?

Er antwortete nicht, sondern legte ihr den srief hin, der vielfach die Spuren vergoffener Hränen trug.

Hastig überflog Liese das Schreiben, dann

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Nr. 25

Original-Roman von Irene v. Hellmuth.

KorNetzang.,

Mußten diese Menschen, nachdem sie sich so »nge Jahre von ihnen fern gehalten, nun noch (inmal ihren Weg kreuzen?

Tag um Tag verging und noch immer keine

14.

achfei

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agte sie traurig:Ö! meine Ahnung hat jL Ui mH nicht getäuscht, ich wußte es ja; rmer Junge. Dies Wiederfinden brachte Dir ein Glück; lieber wollte ich, so glücklich fct>a»ri 8 mich auch macht, wir beide wären uns nicht «§Mu»ehr begegnet, als daß Du durch mich un- !e«Ä§ glücklich werden und Deine geliebte Braut t.cMTtfefi ufgeben solltest."

Rudolf war tief bewegt.So darfst Du meogf» sprechen, Mutter," bat er innig,Aennchen mb ich, wir werden uns doch angehören, '^^rotzdem ihre Eltern es nicht mehr wollen.

Wieder nahm er den Brief, um ihn nochmals

zeugung die deutsche Landwirthschatt auch ferner der ausländischen Konkurrenz schutzlos preiszu­geben. Aber zur großen Enttäuschung der Frei­händler brachte der Telegraph die Nachricht, daß der Kommissar der Vereinigten Staaten für Reciprocität Casson den deutschen Zolltarifent- wurs geprüft und sich dahin geäußert habe, daß derselbe volle Möglichkeit offen ließe für einen einen Handelsvertrag mit Amerika und keinen Anlaß zu Retorsionen biete. Für Kenner der nordamerikanischen Verhältnisse bot diese Nach­richt freilich keine Ueberraschung. Hatte doch schon im März vorigen Jahres anläßlich des deutschen Fleischbeschaugesetzes im amerikanischen Fachblalt, der Cincinnati Price Current, es offen erklärt:Wir können gerechier Weise keine Klage führen, wenn andere Nationen unserem Beispiele folgen, denn unsere Gesetze haben eingestandenermaßen den Zweck, die Ein­fuhr zu hindern. Zudem find Repressalien zweischneidige Waffen. Sie nützen denen nichts, welche durch die Zollgesetzgebung des Auslandes geschädigt werden, sondern treffen diese doppelt hart, indem sie die Einfuhr von Artikeln, die fie kaufen müffen, beschränken und dadurch die Preise dieser Artikel noch erhöhen."

Die Amerikaner sind eben praktische Leute, und es gehörte die ganze Blindheit der deutschen freihändlerischenPreffe dazu, um ihnen zuzutrauen, daß fie, deren Ausfuhr nach Deutschland unsere Einfuhr in die Vereinigten Staaten weit über­steigt, um einer nicht erheblichen Erhöhung der Getreidezölle, durch einen Zollkrieg diese großen Exportintereffen auf das Spiel setzen würden.

Und daß die Sachlage Rußland gegenüber, trotz allen Geschreies der dortigen Presse, keine andere ist, das hat gerade der neue Handels­minister soeben in Memel selbst öffentlich konstatirt.Wenn heute", so erklärte er nach dem Bericht derNationalztg."in weiten Kreisen die Meinung vorherrschte, von einer Aeuderung der Agrarzölle sei eine Gefährdung unseres Verhältnisses zu Rusland zu erwarten, so muffe er diese Anschauungen nach einer weitergehenden Erfahrung für durchaus irrig halten."

Aber Minister Möller sagte demselben Be­richt zufolge in Memel noch mehr:er halte dafür", so erklärte er offen, daß die Ge­währung der hauptsächlichsten agrarischen Forde­rungen absolut nothwendig sei."

Armer Herr v. Siemens, armer Dr. Barth!

-r.

Seit Dein Schreiben bei uns eintraf, habe ich schwere Kämpfe durchgemacht. Papa besteht darauf, daß unsere Verlobung wieder gelöst wird. Er behauptet, daß eine Verbindung mit Dir unmöglich geworden ist, weil er seine Tochter nicht mit dem Sohne einer Theater­prinzessin, der ehemaligenFeuer-Liese", ver- heirathen könne. Sei mir nicht böse, liebster Rudolf, und bitte Deine Mutter, die ich liebe, ohne sie zu kennen, daß fie mir nicht zürnt, aber ich mußte Dir dies schreiben, damit Du begreifst, was Papa für Gründe angiebt. Für mich sind dieselben überhaupt nicht giltig; was liegt mir daran, was Deine Eltern gewesen, wenn ich Dich nur besitzen darf. Uns zu trennen, das vermag Papa wohl nicht, wir gehören zu­sammen für alle Zeit!

Und nun, mein lieber Rudolf, die Entscheidung liegt bei Dir, ich werde thun, Watz Du willst. Schreibe bald

Deinem

treuen Aennchen."

Rudolf faltete den Brief zusammen und blickte auf seine Mutter, die den Kopf in die Hände vergraben vor sich hinstarrte.

Ich denke mir, Mutter," begann ef, nach­dem er vergeblich auf ein Wort von Liese ge­wartet,ich lasse Aennchen sogleich hierher­kommen ; bis alles in Ordnung ist, nimmst Du sie in Deinen Schutz und dann lassen wir uns in aller Stille trauen."

Wieder verstrich eine geraume Welle, ehe die Angeredete antwortete.

Glaubst Du, daß das alles so leicht geht?

O, Aennchen ist klug und tapfer," unter­brach fie Rudolf mit leuchtenden Augen,ich bin gewiß, daß es ihr gelingt, zu mir zu eilen

Umschau.

D i e Rückkehr des Kaisers.

Das wichtigste Ereignis des Tages ist die plötzliche Unterbrechung der Nordlandtzfahrt, die Absage der Theilnahme des Kaisers an den Festlichkeiten bei der Einweihung des Emder Hafens und bei der Ankunft Waldersee's. Den Anlaß zu dieser Abänderung des kaiserlichen Programms hat eine Verschlechterung in dem Befinden der Kaiserin Friedrich gegeben, die das Schlimmste befürchten läßt. "Mit banger Sorge fieht die kaiserliche Familie den nächsten Tagen entgegen, das deutsche Volk nimmt innigen Antheil an dem Kummer unseres Kaisers und bittet Gott, das er Alles zum Besten wenden möge.

Die Nachricht von der plötzlichen Verschlimmer­ung der Kaiserin errichte den Kaiser durch drahtlose Telegraphie bei Bergen in dem Augenblick, als der Kaiser die Abficht hatte noch weiter nach Norden zu fahren. Sofott gab er Befehl zur Rückkehr, sofort sandte er Telegramme an den Oberbürger­meister zu Emden, sowie nach Wilhelmshasen und Hamburg, indem er mittheilte, daß die Verschlimmerung im Befinden seiner kaiserlichen Mutter ihn nötige, von den Festen fern zu bleiben und daß er den Kronprinzen mit feiner Vertretung beauftragt habe. Mit Volldampf erfolgte die Rückkehr, sodaß der Kaiser berits Sonnabend Mittag kurz nach 11 Uhr an Bord derHohenzollern" in Kiel eintreffen konnte, wo er vom Reichskanzler Grafen von Bülow empfangen wurde, der von Nordeney dotthin gekommen mar. Der Kaiser begab sich sofott im Sonderzuge nach Eassel und von dort nach Homburg, obwohl seine Ankunft dort erst Mon­tag Mittag erfolgen sollte.

Kaiserin Friedrich.

Nachdem der Kaiser selbst eine schmerzliche Nachricht über das Befinden seiner hohen Mutter hat in die Oeffentlichkeit gelangen laffen, sodaß der betrübende Zustand der verehrten Kaiserin Friedrich allgemein offenbar wird, werden von allen Seiten Einzelheiten über die Krankheit gemeldet. Danach hat die Kaisettn Friedrich seit dem 4. v. Mts. ihre Zimmer nicht mehr verlassen, aber auch die AuSfahtten, welche die Kaiserin bis dahin unternommen hatte, waren nicht derart, daß fie ihr Kräftigung und Freude bringen konnten. Von Schmerzen gepeinigt, faß sie in gebückter, matter Haltung in ihrem Wagen. Die großen Schmerzen, welche fie

und habe ich das Kind erst hier, fo werde ich mir mein Kleinod auch zu erhalten wissen."

So willst Du das Mädchen zum Unge­horsam verleiten, Rudolf?"

Jene zwingen mich doch dazu, fie laffen mir keine Wahl."

O glaube mir, mein Sohn, daß dies nimmer zum Glück führen kann."

Rudolf wandte sich ab, indes vor Liesens Augen Bild um Bild ihrer Jugend und ihrer ersten Liebe vorüberzog. Wie Oskar um sie geworben, der schöne blühende Mann, damals, ja da war sie glücklich gewesen, sonst nicht mehr, trotz all der Triumphe, die fie seitdem gefeiert.

Sonst nicht mehr?"

Blitzschnell tauchte vor der sinnenden Frau ein dämmernder Gatten auf, der linde, weiche Abendwind fuhr kosend durch die Kronen der Bäume, ein stattlicher Mann saß an ihrer Seite und bat mit so seltsam-bewegter Stimme um ein bischen Liebe.

Liese fuhr sich über die Augen, wie um die Vision zu verscheuchen, aber sie kehrte wieder und eine Stimme erschien in ihrem Innern, die ihr schmeichelnd zuflüsterte:Er hat Dich sehr geliebt, liebt Dich vielleicht nochOnkel Rudolf stand lebhaft vor ihrer Seele. Ob das nicht ein Ausweg wäre? Doch nein, er er dachte vielleicht schon lange nicht mehr an fie, hatte vergessen, daß er ihr einst von Liebe sprach.

Rudolf weckte die Mutter aus ihrem Sinnen.

Willst Du meine Braut in Deinen Schutz nehmen, falls sie kommt?"

Ich will eS, Rudolf!"

Ungestüm eilte er fort, um sogleich zu schreiben. Er theilte Aennchen seinen Entschluß mit und bat fie zu kommen, fügte auch, falls

dulden muß, verließen fie auch bei ihren kurzen Ausflügen in die Umgebung ihres geliebten Cronberg nicht. So kam es, daß sie sich wieder­holt im Wagen einer Morphiumeinspritzung unterziehen mußte, obwohl gerade narkotische Mittel, mit Rücksicht auf das schwere Leiden, von den Aerzten sehr ungern gesehen wurden. Es machte sich eben ein allgemeiner Rückgang der Kräfte bemerkbar. Unter diesen Umständen wurde daS Geheimnis, mit welchem sich Schloß Friedrichshos gegenüber der Außenwelt seit der Erkrankung der Kaiserin umgiebt, noch sorg­samer gehütet als sonst. Da jede Auf­regung von der Leidenden ferngehalten werden sollte, nahmen Prinz und Prinzessin Friedrich Karl von Hessen mit ihren Kindern in Homburg Wohnung. Aber auch die übrigen Familienmitglieder, die zeitweise auf Schloß Friedrichshos vorsprachen, konnten mit der Kaiserin nur immer in kurzem Zwiegespräch verweilen. Seit Sonnabend weilte Professor Renvers als fonfultirenber Arzt im Schlosse. Allen Nachfragen gegenüber wurde dort daran festgehalten, daß der Zustand der Kaiserin zu Besorgnissen keinen Anlaß gebe, bis jetzt der Kaiser selbst die authentische und schmerzliche Nachricht zur Kenntniß theilnehmender, weiter Kreise gebracht hat.

Zugleich ist auch mit der Ausgabe von Bulletins begonnen worden. Gestern wurde uns folgender Krankheitsbericht telegraphitt:

Cronberg, 4. August, 23 4 Uhr Nachm. Bulletin aus Schloß Friedrichshos: Das seit Jahren langsam fottschreitende äußere Leiden der Kaiserin Friedrich hat sich im Verlauf der letzten Wochen auf die inneren Organe ausgedehnt. Bei nicht genügender Nahrungsaufnahme nahmen die Kräfte rasch ab. Ihre Majestät befindet sich bei vollem Bewußtsein und ist gegenwärtig ohne Schmerzen.

gez.: Renvers, Spielhagen.

Ferner ging uns heute Vormittag folgende Nachricht zu, die wir sofort durch Extrablatt oerbreiteit haben:

Cronberg, 5. August. Bulletin von 6'/2 Uhr früh: Der Schwächezustand der Kaiserin Friedrich Nimmt stündlich z«. Die Herz­kraft ist nur noch gering.

gez. Renvers, Spielhagen.

es ihr nicht möglich wäre, ihm eine Nachricht zukommen zu lassen, die Adresse seiner Mutter bei, wo sie ein theilnehmendes, liebevolles Herz und offene Arme finden werde. .

Die Tage vergingen nun in Angst und Unruhe. Unzählige Male während dieser Zeit fragte Rudolf bei feiner Mutter an, ob noch immer keine Nachricht eingetroffen fei.

Immer vergebens.

Liefe begann nun selbst zu zweifeln, ihr war fo bang, so eigenthümlich beklommen ums Herz. Was sollte aus alle dem werden?

Eines Tages, Rudolf war eben fortgeaangen und die Dämmerung begann sich leise und sacht auf die ewige Stadt herabzusenken, saß Liefe allein in ihrem Zimmer.

Sie öffnete das Fenster, um der balsamischen Lust Eingang zu verschaffen, dann lehnte sie den Kops in die Hand. Es war so still im Hause; nach und nach senkte sich der Schlummer herab auf die schöne Frau, die Augen fielen ihr zu.

Da pochte es leise an die Thüre und da keine Antwott erfolgte, wurde dieselbe vorsichtig geöffnet. In berfeiben erschien ein Herr, ge­folgt von einem jungen Mädchen.

Der letzte blaffe Schimmer fiel auf die Schläferin am Fenster. Der Herr legte den Finger auf den Mund, zum Zeichen daß feine Begleiterin schweigen sollte.

Auf den Zehenspitzen schlich er zu Liese hin, dann wandte er sich wieder und flüstette feiner Begleiterin zu:Sie schläft, wir wollen einst- toeüen wieder hinaus."

Draußen begegnete ihnen Minna mit einem Licht in der Hand. Sie hätte fast einen Schrei auSgestoßen, doch der Herr beruhigte fie bald.

(Fortsetzung folgt.)