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uttt dem Kreisblatt für die Kreise Marburg aad Kirchhai«.

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Auftreten Deutschlands und bet getreulicher Wahrung seiner wohlverstandenen Jntereffen das Ausland schließlich klein beigirbt.

)rignal- jüllung- tweine

Mittwoch 31 Juti 1901

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Der Zolltarisentwurf und seine Beurtheilung.

* Der neue Zolltarifentwurf beherrscht voll- ndig die innerpolitische Situation. Der ragen, welche gelegentlich der Veröffentlichung -r dem Bundesrathe vorgeschlagenen Zollsätze I der Oeffentlichkeit besprochen werden, ist dgion. Im Vordergründe steht natürlich die, die vorgefchlagenen Vertragstarifsätze für ie hauptsächlichsten vier Eetreidearten den Ab-

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f (Nachdruck ve.boten.)

\ Die FmerLiese.

vriginal-Roman von Irene v. Hellmuth.

lFortfrtznvg.)

I SQlinnö schlug die Hände zusammen und die schone ^rau meinte lächelnd:Tas ist Wohl überraschend, doch leicht möglich."

Ja l«. freilich," meinte John nachdenklich. ^Rudolf hat das Gemälde, das heißt selbstver- standlrch bloß dte Lorelei, nach einem Bilde I »nsefertiflt, das er irgendwo aufgestöbert hat, I haae dasselbe stets betrachtet, wenn er malte und konnte mich nicht satt daran sehen; es suutz «der doch wohl ihr eignes sein, denn solche Aehnlrchkeit grebt es nicht."

"2ch wurde in früheren Jahren es ist allergtngs lange her sogar zweimal gemalt und unzählige Male photographiert," lächelte die schöne Frau.Ich habe verschiedene solcher Bilder verschenkt, davon wird ihrem Freund ^eud elnes in die Hände geraten sein, das ist des Rätsels Lösung."

Es ist keine Photographie, sondern ein openbar von Künstlerhand gemaltes Oelbild, das Rudolf als Modell benutzte."

Es existiert allerdings ein solches Bild, obet ~ - 'S weiß nicht -." Sie sann einen Augenblick nach, dann fragte sie lebhaft- ^jhr Freund ist ein Deutscher nicht wahr?"

Er ist ein geborner Deutscher, lebte aber längere Zeit bei uns, und nun hat ihn die Sehnsucht wieder zurückgetrieben ach üer= rerhen Sie, gnädige Frau," unterbrach sich ^ohn plötzlichdaß ich mich noch nicht einmal vorgestellt habe, mein Name ist Smitt John Smitt aus Newyork." M

Sehr angenehm. Uebrigens, Herr Smitt in Newyork war ich auch schon."

Ah wirklich? machte der Angeredete ver­wundert. (Fortsetzung folgt.)

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«ncfrew ragitQ u..,,er cu ^ticrtiugen naaj Souu- u..j ,vc«rzag<n.

,^o«utagebetlage: Illustrirtes Sonntagsdtatt. >

«nb Btrtag: Joh Aug. «och, UniversttätS-Buchdchck.r« Ällhrg. 36.

Marburg, Markt 21. Telepbon R3

Bestellungen

für die Monate August und September auf die

Fberheffifche Zeit««g" nebst ihren

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am bt=. tute.

I Sie mich denn so an, ich begreife nicht, mein Herr, was

Lorelei," flüsterte dieser,Rudolfs Lorelei tote er sie gemalt hat genau so habe ich sie mir vorgestellt, wenn sie lebte und nun wie ist so ettoqs möglich sie ist aus dem I Rahmen gestiegen."

Verwundert und halb ängstlich blickten die beiden Frauen auf den Sprecher, offenbar wußten sie nicht, was das zu bedeuten hatte und fürch­teten für den Verstand ihres Gastes.

Rechtzeitig bemerkte John, was die beiden erschreckte. Er kam langsam auf die zuletzt Ein- getretene zu:Verzeihen Sie, gnädige Frau, ich war einen Moment faffungslos, Sie werden das begreifen, wenn Sie hören, wes- halb. Ich habe nämlich einen Freund der- ehe wir nach Italien gingen, ein I B'ld vollendet - er ist nämlich Maler - ein bezauberndes Bild, das die Bewunderung aller erregte, die es sahen. Die Lorelei, hoch oben auf dem Felsen sitzend, unten der Rhein, auf beffen grünen Wogen ein Kahn schaukelt, darin der Schiffer, welcher mit entzückendem Auge nach oben blickt, wo die Herrliche, Wundersame fitzt, ihr goldenes Haar fällt wie ein Mantel um sie her, in der Hand den goldnen Kamm, I an Hals und Armen blitzt und funkelt ihr Ge­schmeide im Sonnenschein." I

Aber ich begreife noch immer nicht, mein I Herr, was das alles mit mir zu thun hat," I sagte^die schöne Frau noch etwas ängstlich.

'ja das ist das, was mich vorhin so über- I rafcht hat, diese Lorelei sind Sie so I genau, so als hätten Sie dazu Modell ge- I standen."

Zum Zolltarif-Entwurf.

hp, ^"^UcheZölle. Ein richtiges Verständuiß I "es Zolltarifs kann sich eigentlich nur aus einer Ver- I gieichung der vorgeschlagenen neuen Sätze mit den unh"rltfle o" ^ei der ganzen politischen totttfjfdjaplt$en Lage, so tote sie sich entwickelt ^ 'r, rb Streit um den Zolltarif sich in erster Reche um die landwtrthschastlichen Zölle drehen. Eine I . k''? blchung der neuen mit den alten Sätzen wird infolgedessen nützlich sein. Die Zölle für Getreide hnd ja bereits bekannt. Nachstehend geben wir nun I ü.ot? ?E.re Tariferhöhungen für agrarische Erzeugnisse I toobe,1 wir jedesmal den alten jetzt geltenden Tarif I in Klammer beifügen.

. 3-60 l2), Mais 4 (1,40), Speisebohnen

I t ^leesaat 5 (0,00), Aepfel, Birnen, Quitten fiU,nÄ °ber in Säcken frei, anders ver- PE 6 0.00), für diese Artikel ist auch in getrocknetem Zustande eine Zollerhohung vorgesehen. Erdbeeren I IO (U,UU).

k ? bedeutend ist die schon erwähnte Erhöhung des Einfuhrzolls auf Pferde 30 bis 300 (10 bis 20) Stiere Kühe 25 (9) das Stück, Schafe 2 (1) Snnie50/onoi0'0M' *nteno-^ ganz neuer Karpfen- bie Solle auf thlerifche Produkte I §^n starke Erhöhungen auf: Butter 30 (16). Auch Inb ähnliche Zölle werden erhöht, wenn

| ebenso starkem Verhältniß. Eier 6 (2)

I ,n J?alzb Honig in Waben, der bisher schon I 5^. Zoll zahlte, auf derselben Höhe belassen ist, ist Honig in Stocken mit einem neuen Zoll 40 (000) belegt worden. Diese Maßregel dürfte sich daraus erklären, daß mit der Einfuhr von Stöcken Umgehung

Wiener an der nordwestlichen Grenze vielfach I Mißbrauch getrieben worden ist. Bettfedern 2 (0,00) fe«*be£ Produkten die theils als landwirth- schaftliche Erzeugnisse theils als Konkurrenzfabrikate Bedeutung für die heimische Landwirthschaft haben, I wir Starke, grün oder trocken, auch gemahlen Ä (Ä St°rkezucker 40 (Ü00), Obstwein in Fässern 24 (6 bis 24), in andern Behältern 48 (6 bis 48) I ^ar^x7ine st6), alle Nahrungs- und Genußmittel' I hie nicht in einer Tarifposition mit Zoll belegt sind, zahlen 75 (60). Künstliche Süßstoffe sind mit dem I gewaiigen Zollsatz von 8000 (0,00) belegt worden. Ziegelsteine zahlen einen Zoll von 0,05 bis 0,15 <0 00) I ^0.00), Waren aus Pferdehaaren Obis I 46 J20 bis 120). Zn diesem Zusammenhänge möge I erwähnt werden, daß alle künstlichen Dünge- wittel zollfrei gelasien worden find. I

Auch die forstlichen Betriebe sind im Zolltarif leer ausgegangen. Die hauptsächlichsten Positionen lauten. Nutz- und Bauholz in Längsrichtung gesägt I w"st aber mcht vorgerichtet, das Festmeter hart 10 !4p?9 - "eich - oO (4,80), Nutzholz, in Längsrichtung beschlagen oder anderweit mit der Axt vorgerichtet °b^°erklemert 4 (1,80) Nutzholz, in Längsrichtung 5^°gt oder in anbei er Weise vorgerichtet, nicht ge- I hobelt 10 (4,80). Quebrachoholz 2 (0 00) dieser I beüioen^tr W beI?nntI'1$ i£it Jahren Gegenstand I heiligen Streites. Von andern, das Agrargebiet be- I ^UirrC^ob w Anordnungen des neuen Zolltarifs erwähnen w'r die Aufhebung der Zollkredite auf Getreide und die Einschränkung der gemischten Transitlager.

^0^5^ iMarkt 21) unseren Ausgabestellen in K ir ch - memünd-khain und Neustadt, sowie von allen Post- gnstalten und Landbriefträgern entgegen-

)luß von Handelsverträgen unmöglich machen nuten. Man braucht bloß darauf zu ver- iifen, daß auch Frankreich bei einem i Leizenzoll von 5,60 Mk. Handelsverträge abge­schloffen hat, um dieser Befürchtung ein Ende au machen. Auch meinen einzelne Blätter, daß Ue Differenz zwischen den autonomen und Ver- Magssätzen für die vier Getreidearten zu gering Ui und glaubt, daß, um einen so kleinen Mortheil zu haben, das an der Eetreide- Lmfiihr nach Deutschland interessirte Ausland Uch nicht gerade große Mühe geben würde, O«en Vertrag mit Deutschland abzuschließen. M darf dabei aber nicht übersehen werden, ( für alle diejenigen mit Deutschland nicht ist kin Vertragsverhältniß tretenden Staaten, eiufteir Provenienzen aus anderen Staaten bester ^handeln als die Deutschlands, die Gefahr der -MW Höhung des autonomen Zollsatzes bis zum gelten Betrage droht. Die Staaten, welche keine Mühe geben wollten, von Deutschland Minimaltarife für die hauptsächlichsten

Lxreidearten zu erhalten, würden auch mit l Keren Staaten keine diese begünstigenden Wträge abschließen dürfen; denn in demselben 60 PsgLgenblicke, in dem sie sich dazu verstehen, . »ht ihnen die erwähnte Gefahr, und daß der 'Mudesrath in solchen Fällen zögern würde, 'pt ber ihm in dem neuen Gesetze gegebenenfalls 00 M Lehrten Ermächtigung Gebrauch zu machen, 50 ."Md wohl Niemand voraussetzen. Also auch

I . Es ist das alte Geschrei: nur nicht dem I lieben Ausland wehe thun, denn sonst bewilligt es uns keine Handelsverträge. Warten wir es erst doch einmal ruhig ab, ob nicht bei kräftigem fam und behutsam ins Haus, öffnete ein Zimmer

I und half dem Leidenden auf ein bequemes Ruhe- Sopha, dann füllte sie ein auf dem daneben- ftehenden Tischchen befindliches Wasterglas und hielt eS ihm hin.

John trank es auf einen Zug leer.

-Äh danke Ihnen, Sie haben mir einen großen Dienst geleistet, mein Fräulein; wie gut, daß mir der Unfall gerade hier zustieß, wer weiß, ob mir anderswo so rasche Hilfe ge­worben wäre."

O bitte, mein Herr, machen Sie nur nicht solches Aufhebens von ber Kleinigkeit. Geht es Ihnen jetzt mieber bester?" fragte bas Mab- i chen treuherzig. !

, John nickte.Es ist schon vorüber, ich fühle mich ganz wohl."

Er betrachtete aufmerksam das hübsche Mädchen mit den kornblumenblauen Augen und den blonden, in einen schichten Knoten ge­schlungenen Haar. Ein allerliebstes Stumpf­näschen und ein lustiger Zug um den kleinen Mund verliehen dem ganzen Gesicht, das «gent- I lieh nicht besonders hübsch zu nennen war, etwas I schelmisches, Anziehendes.

^ohn bat noch um ein Glas Wasser und I während er danach griff, öffnete sich die Thüre, die ihm gegenüber lag. I

Bei dem Anblick der auf die Schwelle tretenden Frau entfiel das Glas der Hand des jungen Mannes und ergoß feinen Inhalt auf den kostbaren Teppich, der den Boden bedeckte.

Als fetze er ein Wesen aus der anderen Welt, so starrte er auf die Eintretende, die langsam näher kommend, seine Bestürzung be­merkend, fast erschrocken fragte:Warum sehen j

I nach dieser Richtung ist nicht bloß ein Moment maßgebend. Im Uebngen will es allerdings

I scheinen, als ob in dem Taris vielfach die I Minimalwünsche ber Interessenten betreffs der Zollsätze eingestellt sind. Das wäie bedauerlich

I und würde sich bei den Handelsvertragsver- I Handlungen rächen. Hier würde es angezeigt sein, daß sowohl Bundesrath wie Reichstag

I Remedur eintreten lasten, damit später unseren I Unterhändlern Eelegenheit zur Bewilligung von

Konzessionen gegeben ist, ohne die Interessen I der deutschen Gewerbszweige zu schädigen.

I . Die Freihändler klagen natürlich Stein und I Dein über den Entwurf. Eugen Richter ruft in einem Leitartikel feine MannenAn die Gewehre". Die Schaar derselben ist leider zu

I klein, als daß sie imponieren könnte. Die I kürzeste Kritik findet der Entwurf imVorwärts".

Dieser sagt einfach:Nieder mit ihm!" Ein Blatt aber, welches das Gras schon wachsen I hüten pflegt, bevor es überhaupt hat aufgehen I I können, will aus Bundesrathskreisen erfahren haben, daß der Entwurf in der veröffentlichten I 9cim_.bw Zustimmung des Bundesraths I nicht finden, daß dieser vielmehr wesentliche Aenderungen beschließen werde. Seit wann

I soll diese Weisheit neu und nicht bereits aani I alt fein? ä 8

DerHandelsvertragsvereindarfnatür- I lidj nicht fehlen, wenn gegen den Zolltarif zu I Felde gezogen wird. Er giebt folgende Weis- I heit von sich:

.Der erste Eindruck, den man beim Durchlesen I I des Entwurfs hat. ist der, daß derselbe völlig unter dem agrarischen Wahrzeichen steht. Das zeigt sich nicht nur in den Zollsätzen für die agrarischen Pro- I öutte, sondern mehr noch in den einzelnen Bestimmungen I de- ZolltarifgesetzeL. Wir sehen hier in diesem Momente oabon ab, welche Schädigungen der deutschen Industrie I infolge der durch die höheren Getreidezölle bewirkten I Produktiousvertheuerung bevorstehen. Wir stellen uns gegenwärtig lediglich auf den Standpunkt des Willens zur Handelsvcrtragspolitik. Durch den veröffentlichten Zolltarifentwurf dokumeutirt die Regierung, daß sie diesen Willen zur Handelsvertragspolitik nicht hat. I

»-beweist dies nicht nur durch die hohen Eetreide- zollsatze des autonomen Tarifs, fonbern schlagender "och durch den 8 1 des Zolltarifgesetzes. Mit seinem I ersten Paragraphen, welcher den gesetzlich garantiiten I Mlmmaltarlf für Roggen, Weizen, Gerste und Hafer vorfieht, ist der ganze Entwurf gestempelt. Hin zeigt M am krassesten der verhängnißvolle Einfluß jener I Stelle, die unermüdlich für die agrarischen Interessen thatig gewesen ist. Und dieser Minimaltarif ist bei Weizen, Gerste und Haser höher als der jetzige auto- I Nome Tarif! Woher sollen da Handelsverträge I kommen? H I

L Oesterreich «nb Ungar« herrscht, wie

i meldet darüber Einigkeit, daß em frei!

Zolltarif unmöglich sei, und daß den I Ibr ^bUtten ausreichender Schutz gewährt werden Sf'nA6en,Ok"te bci Industrie. Agrarzölle fordert I ^hbsoudere die ungarische Regierung, um sich den österreichischen Markt zu sichern, sie weist aber gleich. I zeitig Prohibitivzölle für die Industrie zurück, weil - «Ä unAnrischen Markt zu stark belasten würde I hnn Jn W'en und Pest die lleberzeugung herrscht, I anUfn^if^e terrer«U rb Ungarn .ein freihändlerischer ZE?"/ unmöglich fei, fo wird man hoffentlich dort bJe Berechtigung nicht absprechew den I hnm Bezug aus das eigene Wirth- l jchajlsgebiet einzunehmen.

,B«f dieVeröffevtlich»«, der Zolltarifvorlage I 2? bmem früheren Zeitpunkte, als er ursprünglich ins I Entfach - bestimmenden

I Anstub ausgeubt, daß die zuständige Stelle in Berlin I §snntmß davon erhalten hatte, daß ein Exemplar der I Vorlage ihren Weg in die Redaktion eines Londoner Fmanzdlatles gefunden hatte, an das es verhöckert Sp"«2 baS. die Publikation des Aktenstückes I plante. Es haben in dieser Sache bereits Haus» I suchungen in Berlin stattgefunden.

I . a Rußland stößt die Preffe natürlich kräftig I *nS Hurn. malt die schlimmen Folgen der vorgeschla^ I Unsn Zollerhohungen für die Beziehungen der beiden I Nachbarstaaten an die Wand und droht mit dem ^oll- bal9117h,rmpfhr doch wohl mit Würbe in

m bhd&e ru fugen. Denn das weiß man

I er x1?? llunz genau, daß das exportirende Ruß- ^"b unbedingt auf Deutschland als Abnehmer an. hn? 9inäTlftsUn9 ?ra! bVe augeblichen Nachtheile für fbQd, Arland maßlos übertrieben worden find und

I fortgesetzt übertrieben werden. Die .Nowoje Wremia" Ta^cks hpn Schluß, daß die Urheber neuen den Z 0 l 1krleg Mit allen Ländern herbei- fuhrcn toolUen, die Deutschland bisher mit Getreide fünften .Birschewija Wjedomosti" meint, die künftigen deutfchen Getreidezölle verschließen den M^^f "./"odwirthschastlichen Produkten den deutschen käst ^lllg. Rußland Antwort könne nur in Erhöh-

9 aVf putsche Importartikel bestehen.

.. Bus de« Berei«igte« Staate« kommt eine u'chr uninteteffante Preßstimme. Die freihänd- LeÄl,rf)e .Evenlng Post verspottet in ihrer Besprechung be? ueuen deutschen Zolltarifs die amerikanischen Ochutzzollner und sagt, der deutsche Taris sei beinahe ostentativ t»em brutalen amerikanischen Tarif nach- ge bil d et : Deutschland sei zu McKinleys Tarif- methoden ubergegangen, und das sei Ruhmes genug ketbst wenn fein Ausfuhrhandel nach Deutschland dadurch vernichtet werde.

n btr Papierzölle nm 66 -;:t »/<,. Die

grofete Ueberraschung, welche der neue Handelsvertrag her heutfchen Presse wohl gebracht hat. ist bie übe®

Ör5e'cba^ aüer Darlegungen der a rr rofe^er_feitJn§ der Presse gegeben worden r Ap? ße Ik1 Druckpapier, also auch für gewöhn- nÄm», Zb'tungsdruckpapier, um nicht weniger als 66,66°/° erhöht werden sollen. Der bisherige Zoll be­trug nämlich 6 Mk. auf den Doppelcentner während er jetzt auf 10 Mk. steigen soll, d i. auf den Satz der un alten Zolltarif nur vorgesehen ist für solche Staaten, mit denen wir nicht zu einem Handelsvertrag kommen s ulso mit anderen Worten.- der bisherige

^tzt allgemein gültiger Mindestzoll m M der gelammten Presse wird dagegen

wohl Widerspruch erhoben werden. H

ist ein Schwindelanfall," sagte er matt, R leibe öfters daran, gewöhnlich ist es halb e roofür B6et' nur ein wenig Ruhe - vielleicht en. achten Sie mir ein Glas Waffer geben. nd EiS i In dem geöffneten Fenster des untersten ) gr«ti» M>tfmerfe§, in demselben Hause, aus welchem

E Mädchen soeben getreten, erschien ein schöner touenfopf.

)n, toeii der erfiq war.

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Jtc Beilagen ro erben von unserer Expedition

tit«tttll6!;rl:d}<r 2*e,ujüpr*i: bei 3er «Afwruian z 2)11, M 177 bei allen Postämtern 9,86 Mk. (ejd. Bestellgrw>

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Äetlamen: bi« Zelle 95 Wc

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rurück- Das Mädchen eilte rasch auf bie kleine 50 Mk. tu^?e 8U und sagte in reinem, unverfälschtem vtsch:O Gott! was ist benn geschehen? 1 der junge Herr unwohl geworben?" ,John schlug bie Augen schon wieder auf. to Blick begegnete den ängstlich auf ihm Kenben Augen des Mädchens, das sich besorgt ffr ihn beugte.

efchäst. «-Was giebt es, Minna?" fragte eine ange= PN kl ngenbe Stimme.

112u.81 .Ach gnädige Frau," sagte die Angeredete, v denk- t Herr hier ist von einem kleinen Unwohl- tabrilflt L hefallen worden, gewiß würden Sie ge- *en, daß er sich ein wenig im Hause erholt, S«»« F üf) ihn hineinbringen?"

Freilich, Minna, nur rasch: das ist doch hftenpflicht."

-Wie gut Sie wieder sind, gnädige Frau." rtftefer Minna legte nun ohne Weiteres den Arm (4055 ns, ber sich recht schwer auf sie stützte, in ihren und bedeutete dem dabei stehenden t.ne, e§ ebenso zu machen, führte ihn lang;

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