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Marburg
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Sonnabend, 29 Juni 1901.
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Ergänzungen der Genfer Konvention.
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Spanien mit 1,94 Mk., Rumänien mit 1,62 Mk.' Belgien mit 1,62 Mk, Griechenland mit 1,20 Mk.' Schweden mit 1,12 Mk. und gleich Oesterreich-Ungarn- das ebenfalls 1 Mk. Zoll erhebt.)
vierteljährlicher Bezugspreis: bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2,25 Mk. (excl. Bestellgeld).
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ob sie die einzigen und wahren Friedensfreunde seien. Das geschah in demselben Augenblick, in dem der grausamste und ruchloseste aller Eroberungskriege beschlossene Sache war. In Gemeinschaft mit diesem heuchlerischen Räubervolke macht man keine Friedenspolitik. Das beste wäre, die Mächte würden unter Ausschluß Englands zu einer Friedenskonferenz zusammentreten und in einer einmüthigen Kundgebung England als Friedensstörer, das Verhalten Englands im Burenkriege als eine Versündigung an der Kultur und Civilisation an den Werken des Friedens brandmarken, damit wäre wenigstens Klarheit geschaffen. Aber dazu ist natürlich nicht die geringste Aussicht.
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keilt noch das jetzige Quartal. Wir machen daher feiere verehrlichen Postabonnenten darauf aufmerk. Mm, daß die Bestellung auf die »Oberhessische Weitung' erneuert werden mutz, wenn in dem fezug der gewohnten Lektüre keine Unterbrechung Wintreten soll.
Auch im neuen Vierteljahr wird die «Ober- hessische Zeitung' bestrebt sein, ihren Inhalt »ehr und mehr zu bereichern und fich ihren Rus als eines gutunterrichteten und schnell und zu-
z. B. durch den Erlaß völkerrechtlicher Bestimmungen über die Anwendung oder Nichtanwendung bestimmter Waffen und Geschosse. Das Friedensmanisest des Zaren und die Haager Friedenskonferenz bewegen sich bekanntlich in berfeiben Richtung, ohne daß ein praktisches Ergebniß erzielt worden ist.
Das Verhalten Englands im Burenkrige (verletzt nun in einer so flagranten Weise alle Begriffe von Menschlichkeit, daß sich von allen Setten, nur nicht von der europäischen Diplomatie, die Forderung nach einer Revision der Bestimmungen der Genfer Konvention erhebt. Man schreibt nns darüber das Folgende:
Bereits im Jahre 1896 hatte der Chef des schweizerischen Militär - Departements beim
Bundes! aih den motivirten Antrag gestellt, die Genfer Convention zu revidiren. Der Antrag war von einem Gutachten des seither verstorbenen Oberfeldarztes Dr. Ziegler begleitet. Kein anderer Staat zeigte damals indeffen Neigung, sich mit der Sache zu befassen. Schon einige Jahre vorher hatten die schweizerischen Stabsosficiere einen revidirten Entwurf der Genfer Convention ausgearbeitet und dem Bundesrath zugestellt. Die Revisionsbedürftig- keit der Genfer Convention hat sich in sämmt- lichen neueren Kriegen gezeigt. Bei den mit der Genfer Convention in Beziehung stehenden Berathungsgegenständen der Haager Friedenskonferenz wurde dies ausdrücklich und zwar einstimmig anerkannt, zugleich der Wunsch nach einer in Kürze zusammenzuberufenen Specialkonferenz für die Frage beschlossen. Die Einberufung dieser Konferenz wurde, wie Professor Dr. Zorn in einer Abhandlung im Januarheft der „Deutschen Rundschau" von 1900 bemerkt, als ein „Ehren- recht der Schweiz" anerkannt, indem die Haager Friedenskonferenz die bereits gethanenen vorbereitenden Schritte der schweizerischen Eidgenossenschaft nach dieser Richtung billige. Mit Wärme und Energie war für diese Prärogative der Schweiz der rumänische Delegierte Beldimann eingetreten, lebhaft unterstützt in erster Linie von Deutschland.
Der Bundesrath hat seither ein vorläufiges unverbindliches Revisions-Programm entworfen und als Zeitpunkt der Konferenz den Herbst dieses Jahres oder das nächste Frühjahr in Aussicht genommen. Der Bundesrath hat jetzt an die der Genfer Konvention zur Verbesserung des Lohns der im Kriege verwundeten Militärs vom 22. August 1864 beteiligten Staaten von Nordamerika und England geschickt. Dabei machte England den bemerkenswerthen Vorbehalt, es wünsche, daß die Konferenz nicht zusammentrete vor der Beendigung des südafrikanischen Krieges. Offiziös ist im Bundesrathshause die Mittheilung eingetroffen, daß mit der Konferenz auch Oesterreich - Ungarn, sowie Deutschland einverstanden sind. Ausstehend ist noch die Antwort Rußlands. Hat auch dieses zugesagt, so haben sich die maßgebenden Staaten für die Konferenz ausgesprochen, und sie ist als gesichert anzusehen.
Daß England den Zusammentritt der Konferenz erst nach Beendigung des Burenkrieges wünscht, ist recht bezeichnend. Die Gesellschaft stellt sich genau so friedliebend wie zur Zeit der Haager Friedenskonferenz, die englischen Delegierten nahmen dort den Mund so voll, als
»erlässig informirenben Provinzialbtattes ju wahren. Wir bitten unsere Freunde um ihre Unterstützung bei diesem Bestreben. Vorschläge zur Ausgestaltung unseres Blattes werden stets, wenn irgend möglich, Berücksichtigung finden. Ebenso sind »ns Anerbietungen von Mitarbeitern stets angenehm.
। Redaktion und Verlag der
“ .Oberhessischen Zeitung'.
Der neueste Bankkrach
hat die deutsche Bevölkerung aufs neue in Unruhe versetzt. So übertrieben indeffen die Befürchtungen sein mögen, daß eine allgemeine Bankkrise zu erwarten sei, so große Beachtung verdient jedoch der Leipziger Krach um seiner Ursache willen. Es handelt sich auch hier wieder um gewiffenloses Fröhnen der Gewinnsucht, um Dividenden und Kurstreiberei nach dem Motto: Die Letzten beißen die Hunde. Diese Letzten find aber niemals die Großen. Wenn jetzt unter Hochdruck auf eine Revision des Börsengesetzes hingearbeitet wird, wenn man behauptet, Treu und Glauben in Bank- und Börsenkreisen hätten durch die Börsengesetzgebung gelitten, so wird man fragen dürfen, ob die Manipulationen, durch welche die letzten Bankbrüche verschuldet und viele Millionen an Privatkapital verloren find, von dem Börsengesetze herbeigeführt worden seien. Die Antwort kann nur lauten: Im Gegentheil, die Börsen- gesetzgebuug ist nicht scharf genug, um derartigen Treibereien rechtzeitig entgegentreten zu können. Die Börsenintereffenten leugnen das Recht des Staates, Privatinstitute, in denen mit Millionen fremden Eigenthums geschaltet wird, scharf zu beaufsichtigen. Die Praxis aber erfordert diese Aufsicht, und die neuesten Vorgänge werden hoffentlich dazu führen, daß die Staatskontrolle über Börsen und Banken fester stabilisiert und energischer als bisher ausge-
llebel möglichst zu mildern, nutzlose Härten zu verhüten und das Loos der auf den Schlachtfeldern verwundeten Militärpersonen zu lindern. Nach dieser Konvention soll der Samariterdienst auf dem Felde und in den Lazaretten von der Wohlthat der Neutralität unbedingt gedeckt sein, deffen Erkennungszeichen das rothe Kreuz auf weißem Grunde bildet. Die ursprüngliche Fassung jener Konvention erwies fich sehr bald 'als zu unbestimmt und zu dehnbar. Es sind
wiederholt im Laufe der Jahre Versuche unternommen worden, die Bestimmungen zu ergänzen,
Krisengerüchte.
k. Die üblichen Hundstagskrisengerüchte stellen sich auch in diesem Jahre wieder em. Ist ein Gerücht dementirt, so taucht flugs wieder ein anderes auf. In den „oberen Regionen" ist schier fein Würdenträger sicher vor jenen liberalen Ferienkombinationen. Die Sache hat aber einen ernsteren Hintergrund als den, der Leserschaft auch in der Hundstagszeit einen „angenehmen" Nervenkitzel zu verursachen. Die Krisengerüchte sind im Grunde genommen nichts weiter als der Ausdruck liberaler Herzenswünsche, sie richten sich am letzten Ende immer gegen zwei der Linken besonders „unbequeme" Minister, die Herren Graf v. Posadowsky und Schoenstadt. Der Reichskanzler genießt abgesehen von einzelnen radikalen Blättern noch immer einer „Schonzeit." Es ist nicht ohne
üriajtiiu laglich außer an Wertragen nach Sonn- uno Feierrageir.
Sonntagsbeilage: Jllnstrirtes Sonntagsblatt.
Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, Universttäts-Buchdruckere: Marburg, Markt 21. — Telephon 55
Umschau.
Die Höhe der landwirthschaftlichen Schutzzölle.
a. Eine interessante Zusammenstellung über die Höhe der landwirthschaftlichen Schutzzölle in den verschiedenen Staaten enthält ein soeben erschienenes Werk des Wiener Nationalökonomen Dr. Josef Grünzel „System der Handelspolitik" (Leipzig, Dunker und Humblot; 614 Seiten, Preis 13 Mk.) Nach diesen Tabellen nimmt Deutschland folgende Stellen bezüglich der Höhe feines Schutzzolls ein. Dieselbe Zollsätze sind um gerechnet auf Mark und verstehen sich bei den ersten vier Positionen per 100 kg, bei den letzten Positionen per Stück:
bei Weizen mit 3,50 Mk. die sechste Stelle (hinter Portugal mit 6,80 Mk., Spanien mit 6,48 Mk., Italien mit 6,07 Mk. Frankreich mit 5,66 Mk., Schweden mit 4 16 Mk ),
bei Weizenmehl mit 7,30 Mk., die achte Stelle (hinter Portugal wo die Einfuhr von Weizenmehl verboten ist, Spanien mit 10,69 Mk., Italien mit 9,96 Mk., Rumänien mit 9,72 Mk., Frankreich mit 8,90 Alk., Oesterreich-Ungarn mit 7,50 Mk., Schweden mit 7,30 Alk ),
bei Roggen mit 3,50 Mk. die fünfte Stelle (hinter Portugal mit;7,26 Mk, Schweden mit 4,16 Mk., Italien mit 3,64 Mk., Spanien mit 3,56 Mk.
bei Bohnen mit 1 Mk. die achte Stelle (hinter Portugal mit 6,80 Mk., Griechenland mit 4,32 Mk., Schweden mit 4,16 Mk., Rumänien mit 3,64 Mk., Spanien mit 3,56 Mk, Frankreich mit 2,42 Mk., Oesterreich-Ungarn mit 2 Mk.),
bei Ochsen mit 25,50 Mk die dritte Stelle (hinter Spanien mit 32,40 Mk., Italien mit 30,78 Mk und gleich mit Oesterreich-Ungarn, das ebenfalls 25,50 Mk. Zoll per Stück erhebt, während Frankreich und Griechenland 24,30 Mk. erheben),
bei Schweinen mit 5 Mk. die sechste Stelle (hinter Portugal mit 16,32 Mk, Spanien mit 16 20 Mk., Schweden mit 8,44 Mk , Griechenland mit 8,10 Mk., Norwegen mit 5,62 Mk ),
bet Schafen mit 1 Mk. die zehnte Stelle (hinter Frankreich mit 7,28 Mk, Italien mit 2,12 Mk., Portugal mit 2,26 Mk , Norwegen mit 2,24 Mk.,
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* Die am 22. August 1864 zu Genf ab- j geschloffene internationale Uebereinkunft, die sogenannte Genfer Konvention, verfolgt bekannt- . sich den Zweck, die vom Kriege unzertrennlichen
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(Nachdruck verboten.)
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Die Feuerliese.
Original-Roman von Irene v. Hellmuth.
(Sortierung.)
Einmal saß Frau Agathe mit einer Stickerei beschäftigt, neben ihrem Schwager im Garten. Seine Blicke flogen immer wieder den breiten Landweg entlang, der nach dem Hause führte. Der Baron war sehr einsilbig und schien zerstreut ; so viel Fragen die Baronin auch an ihn richtete, er beantwortete sie immer kurz und knapp.
Plötzlich faßte sich Agathe an die Stirn, als käme ihr ein erleuchtender Gedanke.
„Rudolf," begann sie fast schüchtern, „da hätte ich bald vergeffen, der Sohn meiner verstorbenen Schwester, Hans von Hohenroth, schrieb mir gestern, er möchte mich so gern einmal Wiedersehen, es ist so lange her, seit wir zum letztenmale beisammen waren, und er hätte solche Sehnsucht nach mir, kurz er fragte an, ob er mich nicht einmal besuchen dürfte. Würdest Du mir erlauben, den liebenswürdigen jungen Mann auf einige Wochen einzuladen? Ich kann es ihm fast nicht abschlagen, der Bries war wirklich rührend, er liegt droben in meinem Zimmer."
„Gern, Agathe, ich habe nichts dagegen, wenn Hans kommt," meinte derBaron, „aber ich w.iß doch nicht, ob wir Liese zumuthen dürfen, jetzt Besuche zu empfangen, sie ist, glaube ich. nickt in der Stimmung und wüßte jedenfalls erst gefragt werden."
Die Baronin biß sich auf die Lippen: „Ich habe auch ihr Wohl dabei im Auge," sagte sie, indem ein lauernder Blick den Schwager streifte, „es wird ihr, denke ich, eine angenehme Abwechslung sein, mit dem jungen Manne, der eine seltene Unterhaltungsgabe besitzt, verkehren zu dürfen, sie bedarf der Zerstreuung, der Anregung."
„Glaubst Du, daß Liese nach dergleichen Verlangen hat?"
„Warum nicht, Rudolf. Liese ist noch jung und war vor ihrer Verheirathung an ein abwechslungreiches Leben gewöhnt, mit der Zeit wird sie sich hier langweilen und unglücklich sühlen. Du wirst sehen, sie willfgt mit Freuden ein. Oder ich schlage Dir vor, wir überraschen Liese und sagen ihr gar nichts von der Einladung."
Der Baron stützte den Kopf in die Hand und seufzte tief.
„Du meinst Agathe, Liese werde sich mit der Zeit hier unglücklich fühlen?" begann er nach kurzer Pause wieder mit merklich beklommener Stimme.
„Das ist meine feste Ansicht, Rudolf."
Es gewährte der Baronin eine boshafte Freude, ihren Schwager, dem man anmerkte, daß ihn etwas quälte, noch mehr zu beunruhigen.
Die Augen Baron Rudolfs wanderten wieder den breiten Gartenweg entlang, auf den die heiße Sonne herabschien und mit ihren grellen sengenden Strahlen das Erdreich förmlich ausdorrte. Plötzlich leuchtete etwas auf in dem Blick des Mannes, Frau Agathe folgte der
Richtung und ihr Gesicht verfinsterte sich sekundenlang.
Tort kam Liese langsam daher, ihren kleinen Rudolf, der mit trippelnden Schrittchen neben der Mutter ging, an der Hand führend.
Das Kind hatte das dicke Händchen voll Blumen, die es dem Baron auf die Kniee legte.
„Da Onkel Udolf, von mir," sagte es, indem es an dem Baron emporkletterte.
Dieser nahm den Kleinen auf den Arm und küßte ihn innig.
„Sage, Liese," wandte er sich an die junge Frau, „ist es Dir nicht zu einsilbig hier, möchtest Du gerne etwas mehr Zerstreuung haben?"
„Ich, Onkelchen? Wie kommst Du nur plötzlich auf diesen Gedanken?"
„Ach ich meinte nur so —--wenn Du
irgend einen Wunsch hast, Liese, Du darfst es nur sagen."
„Ich wüßte doch nicht, Onkel Rudolf."
Es machte Liese fast verlegen, daß der Baron ihr das sagte, während er seine Schwägerin niemals nach solchen Dingen fragte.
Er sah Liese so eigenthümlich forschend an, als wollte er ihre geheimsten Gedanken ergründen. Endlich erhob er sich mit einem schweren Seufzer, indem er sagte: „Ich muß noch einmal in die Fabrik hinüber, komme aber bald wieder, wenn nicht früher, so doch zum Abendeffen."
In der folgenden Nacht schrieb Frau Agatha einen langen Brief an ihren Neffen, diesen zu sich einladend. Eilend glitt die Feder über das Papier hin, sie schilderte in lebhaften Farben
den angenehmen Aufenthalt hier und versäumte auch nicht, Liese dem jungen Manne zu empfehlen. „Das wäre wirklich eine Frau für Dich," hieß es da, „sie ist ein Ausbund von Schönheit und Tugend; wenn es Dir gelänge, sie zu erobern, Du würdest mich sehr zu Dank verpflichten." In diesem Tone ging es fort, vier engbeschriebene Seiten.
* * ♦
L-chon acht Tage war Hans von Hohenroth in der Villa Baron Rudolfs, der den Neffen mit der ihm eigenen Freundlichkeit willkommen geheißen.
Dieser war ein eleganter junger Mann, wenn auch etwas stutzerhaft gekleidet, so doch von einer bestechlichen Liebenswürdigkeit, die dem richtigen Großstädter eigen und von ihm unzertrennlich ist. Sein Benehmen war das eines Kavaliers. Er fand alles reizend hier, die Tante famos, den Onkel charmant und Liese — — ja Liese fand er einfach entzückend, himmlisch.
Die Baronin gewahrte mit heimlicher Freude, wie Hans schon vom ersten Tage an in ihre Schwiegertochter vernarrt war, und sie versäumte keine Gelegenheit, die unverhohlene ©lut, die deutlich aus des jungen Mannes Augen sprach, zu schüren. Sie dachte, wenn Liese auch selten ein Lächeln gegenüber seiner Beredsamkeit zeigt, das würde sich schon machen mit der Zeit, daran wäre gar nicht zu zweifeln.
So oft Baron Rudolf auch jetzt nach Liese fragen mochte, immer war die Antwort die gleiche: „Sie ist mit Hans fort, sie scheint fich vortrefflich zu amüsieren." (Fortsetzung folgt.)