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lichkeit trete, jedes sogenannte Verhältniß zur

Preffe aber unterlasse. Merkwürdigerweise be- gegnet man dieser Auffassung gerade in solchen r1- Kreisen, die die Bedeutung dersiebenten Groß-

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macht" nicht hoch genug veranschlagen können.

Kommt aber der Preffe eine so große Bedeutung

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wofern man sich in einer Frage nicht auf den Standpunkt de'' Regierung stellen kann, die er­haltenen Informationen als nicht vvorhanden zu betrachten hat, ist Sache der Ueberzeugung, der politischen Auffassung, der Selbständigkeit

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die verlangen, daß die Regierung überhaupt nur durch amtliche Kundgebungen in die Oeffent-

Ein antisemitisches Blatt in Berlin hatte diese Tage die Mittheilung gebracht, dieNordd. Nllg. Ztg." sei auf Veranlassung des Reichs­kanzlers für offiziöse Kundgebungen des Minister von Miquel gesperrt worden; das Blatt ergänzt fiunmehr diese Mittheilung dahin, daß diese Sperre sich nicht gegen die Person des Herrn von Miquel richtete, sondern ganz allgemein

Doch der Hausherr lächelte gütig dem Mädchen zu:Nicht weinen, mein Kind, was wacht Sie denn so traurig, ich hoffe doch, Sie haben keine Ursache dazu?"

Kind! das Lachen steht Ihnen viel, viel besser," und leiser, nur ihr verständlich, setzte er hinzu: Auch ziemen einer Braut nicht Thränen."

Sie hauchte einen schnellen Kuß auf die Hand des gütigen Mannes, aber er wehrte ihr fast verlegen ab, zog ihren Arm durch den seinigen und führte sie zu Olga, die stumm der kleinen Scene zugeschaut hatte. Nachdem er die beiden Mädchen in aller Form einander vorgestellt, rief er heiter:Und nun kommt zu Tische und laßt uns anstoßen auf eine fröh­liche ungetrübte Zusammenkunft und das Wohl des Brautpaares!"

Die Absicht des Onkels, die Baronin (die inzwischen wieder eingetreten war) zu über­rumpeln und sie so am ehesten zur Nachgiebigkeit zu zwingen, war vollständig geglückt. Wenn sie auch einige giftige Blicke nach ihrem Schwager warf, das störte diesen keineswegs, auch Olgas beharrliches Schweigen that seiner guten Laune nicht den mindesten Abbruch. Er trug fast allein die Kosten der Unterhaltung, denn die beiden Liebenden begnügten sich damit, einander in die strahlenden Augen zu schauen und heim­lich die Hand zu drücken, was der Onkel mit innerem Vergnügen beobachtete und bei sich ge­lobte, das Glück dieser beiden zu behüten, so viel in seiner Macht stand.

Während man das Essen auftrug, trat Liese zu Olga und suchte in ihrer herzig kindlichen Art ein Gespräch mit Olga anzuknüpfen, allein es blieb bei dem Versuch, denn die junge Dame sah immer beharrlich an Liese vorüber, sodaß eine Unterhaltung nicht gut möglich war. Oskar

lagen müssen: je mehr Einfluß, desto besser. Was nun den Standpunkt der Preffe anbelangt, so ist es unseres Erachtens nicht nur zulässig, sondern sogar Pflicht, sich über den Standpunkt der Regierung zu Fragen der inneren und insbesondere der äußeren Politik nach Möglich-

konnte nicht begreifen, wie man dem süßen Mädchen gegenüber so kalt bleiben konnte.

Nach Tisch hatten die beiden Liebenden sich in eine der balkonartigen Fensternischen zurück­gezogen, dort fragte Liese leise:Sage, Ge­liebter, ist es durchaus nothwendig, daß wir gerade hier in Zukunft wohnen muffen?"

Sie schlug die herrlichen Augen zu ihm auf, eine bange Frage lag darin.

Ja mein Lieb, das ist nothwendig. Siehst Du, der Onkel hat uns großmüthig die freie Wohnung in seinem Hause zur Verfügung ge­stellt. es würde ihn sehr betrüben, wollten wer sein Anerbieten ausschlagen, und da ich auch in seine Fabrik eintrete, um zugleich mit ihm die Aufsicht zu übernehmen, sowie schriftliche Arbeiten zu erledigen, so muß ich um des beffern Verständnisses wegen, beständig in seiner Nähe sein, zumal, bis ich mich etwas einge­arbeitet habe. Das siehst Du doch ein?"

Oskar faßte nach Liesens Hand und drückte sie leise.Fürchte nichts, mein Schatz," fuhr er fort,wenn auch manches noch nicht so ist, wie wir es wünschten, die Hauptsache ist doch, wir dürfen uns angehören und in nicht allzu­ferner Zeit uns für immer vereinigen, ist das nicht herrlich?"

Trotz alledem fühlte Liese sich recht bedrückt, die Frage nach ihrer Lene lag ihr den ganzen Abend am Herzen, niemand schien sich um sie zu kümmern, niemand fragte nach ihr, am Ende hatte man ihr nicht einmal etwas zu Essen gegeben. Doch wagte das Mädchen auch nicht, um Effen für Lene zu bitten.

Regierung und Presse.

* Man schreibt uns:

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Innerhalb dieses Rahmens darf jedes Blatt offiziös" sein und innerhalb desselben kann die Osfiziosität" nur Nutzen schaffen. Damit sie aber dazu im Stande ist, ist es allerdings un­bedingt nöthig, daß die Jnformationsertheilung an die Presse einheitlich geleitet ist. Wir be­grüßen daher nicht nur die Bestimmung, daß ganz bestimmte dem Jnlande und Auslande gegenüber als von der Regierung beeinflußt be­kannte Blätter lediglich von einer Stelle aus Informationen erhalten sollen, als nothwendig und selbstverständlich, sondern wir wünschen überhaupt, daß, soweit an die gesammte Preffe seitens der Regierung Informationen ertheilt werden, dies von einer Stelle aus geschehe, da­mit haarsträubende Widersprüche, wie sie sich nicht selten ereignet haben, vermieden werden. Denn man muß immer berücksichtigen, daß, wenn auch innerhalb der Regierung selbst eine völlige Einheitlichkeit herrscht, doch die Jntereffen der einzelnen Refforts sehr verschiedene sein können. Man nehme nur in Bezug aus aus­wärtige Fragen einmal das Reichsmarineamt und das Kriegsministerium einerseits, das Aus wärtige Amt andererseits. Wenn eine neue Flottenforderung oder eine neue Heeresforderung auf der Bildfläche erscheinen, so wird das Reichs­marineamt bezw. das Kriegsministerium ein Interesse daran haben, die Möglichkeit eines ernsten Konflikts mit England bezw. Frankreich als nahe gegeben erscheinen zu lassen, damit die öffentliche Meinung der Bewilligung der Vor­lage günstig gestimmt werde. Zu gleicher Zeit aber kann das Auswärtige Amt das lebhafte Jntereffe daran haben, gerade in dem betreffenden Augenblick das Verhältniß zu Frankreich oder zu England als sehr günstig erscheinen zu lassen. Oder man nehme Fragen der inneren Politik beispielsweise Fragen der Zollpolitik oder der Vermehrung von Beamtenstellen ?c. Auch hier werden die einzelnen Ressorts häufig in einem Gegensätze zu einander stehen. Diese Gegen­sätze bei der offiziösen Beeinfluffung der Preffe in erträglicher Weise zu vermitteln, wird natürlich nur daun möglich fein, wenn diese offiziöse Jnformirung von einer Stelle aus stattfindet. Andernfalls wird nicht nur bei der öffentlichen Meinung im'Jnlande und im Aus­lande Konfusion angerichtet, sondern es wird auch der höchst fatale Eindruck erweckt, als ob die einzelnen Ministerien gegeneinander intrigirten. Man weiß, daß es noch nicht allzulange her ist, daß dieser Eindruck in sehr starker Weise bestand, und man wird zugeben muffen, daß das Ansehen der Regierung dadurch nicht gesteigert werden kann.

Baron Rudolf, der alles aufbot, die allge­meine Stimmung etwas zu heben, rief ebat heiter aus:Kinder, was meint Ihr, wenn ich jetzt eine Bowle zurechtmache, ich verstehe das nämlich aus dem ff. Ich will doch gleich einmal das Nöthigste besorgen."

Damit ging er eilig hinaus und geradewegs in die Küche, wo Lene noch immer unbeweglich auf ihrem Stuhle saß, den Kopf in die Hand gestützt. Bei dem Geräusch der nahenden Schritte wendete sie das Gesicht dem Eintrelenden zu.

Dieser war bei ihrem Erblicken totenbleich geworden, er rang sichtlich nach Fassung, hielt einen Augenblick die Hände vor die Augen und versuchte einige Male vergeblich, ein Wort hervorzubringen. Endlich stammelten die bleichen Lippen:Lene, Du? Sehe ich recht? wie wie kommst Du denn hierher?"

Die Angeredete war, als sie Baron Rudolf erblickte, jäh von ihrem Sitze aufgesahren ur.b hatte, wie abwehrend, beide Hände erhoben. In ihren Augen zuckte ein Funke tödtlichcn Hasses empor; Hqx^stand sie an ihrem Platze, als vermöge sie üicht mehr, sich zu rühren. Hart und schneidend klang die sonst so milde Stimme:Daß ich Ihnen im Leben begegnen würde, hatte ich wohl nicht gewünscht, beim von allen Menschen auf der Welt hasse ich Eie Baron Hagedorn, am meisten. Sie, der Sie achtlos eine zarte Blume pflückten, und dm n, als Sie ihrer überdrüssig geworden toart-, grausam über sie hinwcgschritten, unbekümmert darum, daß sie elend daran zu Grunde ging."

(Fvtcksetzung folgt.)

Der Königlich sächsische Ministerpräsident und Justizminister Dr. Schurig

ist am Sonnabend verschieden. Sein Heimgang wird nicht nur in Sachsen, sondern in weiten nationalen Kreisen betrauert werden; denn er war nicht nur ein treuer Diener seines König­lichen Herrn, ein treuer Beamter seines Vater­landes, sondern ein echt nationalgefinnter Mann. Die gesammte Demokratie hat ihn auch, wo sie konnte, ihren Haß fühlen lassen und noch über das Grab hinaus verfolgt sie ihn mit ihren Nadelstichen. Die demokratischeBerliner Ztg." aber schreibt:Er leitete die Regierung in dem überlieferten reaktionären Geiste, der Sachsen zu dem rückständigsten Staatswesen in Deutschland gemacht hat." Nun, wir meinen, daß sehr viele deutsche Staaten sich nur wünschen könnten, es demrückständigsten" Königreiche Sachsen, das unter seinem geliebten Monarchen zu einem der blühendsten, verkehrsreichsten und wirihschasllich fortgeschrittensten Länder gediehen ist, gleichzumachen. k.

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Mittwoch, 19 Juni 1901

Liese schüttelte heftig den Kopf:Ent- chuldigen Sie, wenn die Rührung über Ihre 6üte mich übermannte, es war nur einen

Die Sozialdemokratie und Bismarck.

c. Auch die sozialdemokratische Preffe bringt Festartikel" zur Enthüllung des Bismarck- National-Denkmals. DerVorwärts" schreibt darin u. A.:

Leitende Staatsmänner find die geseierfften Baumeister des Vergänglichen. Aber auch innerhalb der begrenzten Werthung bleibt Bismarck unter dem Niveau der bedeutenden Staatsmänner, iitio ist die sittliche Größe im Geiste der Humanität ? Wo ist der Reichthum an schöpferischen Gedanken, wo seine Beiträge zur Kultur der Menschheit? . . . Bismarck war einer der erfolgreichsten und gewaltthätigsten Routiniers der rohen Machttaktik . . . Seine Erfolgs­politik richtete furchtbare Verheerungen im deutschen Geist an. Die Bourgeoisie schämte sich, ein Volk der Dichter und Denker genannt zu werden."

Die ohnmächtige Wuth, womit die Sozial­demokratie, während sie einen Wirr köpf wie Liebknecht alsGroßen" feiert, das Andenken des großen Kanzlers zu verkleinern sucht, ist nur geeignet, komisch zu wirken. Allein die Thatsache, daß sich ein großer Theil der Ar­beiterschaft solche wahrheitswidrige LeistungiU bieten läßt, ist doch auch ein bedenkliches und betrübendes Zeichen von dem durch die sozial­demokratischen Einflüffe herbeigeführten Nieder­gange der nationalen Gesinnung in städtischen Kreisen. DerVorwärts" begründet aber, ohne es ausdrücklich auszusprecheu, den Haß,, mit dem die revolutionäre, antimonarchische Sozialdemokratie den großen Kanzler verfolgt, indem er weiter schreibt:

Man muß Bismart zugestehen, daß er das Menschenmögliche leistete, um die Interessen seiner Klasse und Kaste zu fördern. Er vollendete das Werk

Diese Auslassungen regen zu einer Er- tQegen Krterung über das so wichtige Verhältniß zwischen Regierung und Preffe überhaupt an. Man weiß, daß es politische Doktrinäre giebt,

Umschau.

Preß stimmen

zur Rede des Reichskanzlers.

Die Rede des Reichskanzlers bei der Ent­hüllung des Bismarckdenkmals wird in der Preffe vielfach besprochen. DieBerliner Reuest. Nachr" schreiben:

Den Schwerpunkt der Feier bildete selbstverständ. lich die Rede des Reichskanzlers, die allgemein be- friedigte und jdenfalls die beste war, die Gras Bülow bisher gehalten. Er ist der Persönlichkeit und der Bedeutung Bismarcks vollauf gerecht geworden, und der wiederholte laute Beifall, der seine Worte be­gleitete, war ein wohl verdienter. Es war für den Reichskanzler vielleicht keine ganz leichte Aufgabe, dem Kaiser gegenüber Bismarck in seiner vollen Be- deutung und Größe zu würdigen. Graf Bülow hat diese Aufgabe aber so gelöst, wie sie dem allgemeinen Volksempfinden entsprach, und er hat sich damit Dank verdient. Seine Rede war groß angelegt und von monumentalem Eharaktcr, der bedeutungsvollen ge­schichtlichen Stunde würdig. Wenn Graf Bülow bei dieser Gelegenheit die Austastung seines Amtes selbst dahin aussprach, in jedem Augenblick die Grenzen des Erreichbaren deutlich zu erkennen, an die Er­reichung des zu Nutz und Frommen des Landes Er- reichbaren aber alles zu setzen, so wollen wir ihm und dem Lande von ganzem Herzen wünschen, daß diesem Wollen das Vollbringen und Gelingen nie fehlen möge.

Auch diePost" legt Werth darauf, zu betonen, daß Graf Bülow seine Rede vor dem Kaiser hielt; das Blatt sagt:

Für die Beurtheilung des Reichskanzlers als ersten verantwortlichen Leiter der Politik im Reiche und in Preußen ist nicht bloß von Bedeutung, was in jener Rede vor dem Bismarck-Denkmal gesagt wurde, sondern, daß diese Auffassungen und Leitsätze vor dem Kaiser, den deutschen Fürsten und dem deutschen Volke mit solchem Nachdruck in weitester Oeffentlichkeit ausge­sprochen wurden. Diese Thatsache zeigt, daß der Reichskanzler und Ministerpräsident gewillt ist, die volle Verantwortlichkeit für die nach Richtung und Methode von ihm skizzirte Politik zu übernehmen und seine ganze Person für sie einzusctzen. Wer Gelegen­heit gehabt hat, den Eindruck zu beobachten, welchen die Rede des Grafen Bülow in den Kreisen der Ver­treter des deutschen und preußischen Volkes hervor­gerufen Hot, wird sich der Ueberzeugung nicht ver­schließen können, daß das Vertrauen in die Sicherheit, Stetigkeit und Kraft der Leitung der deutschen und preußischen Politik durch sie wesentlich gestärkt worden ist.

In derVoss. Ztg." liest man:

Graf Bülow hat treffend die Eigenart seines ge­waltigen Vorgängers ersaßt, seine gelchlossene Persön­lichkeit, den Gesammtinhalt seiner Thätigkeit, indem er zugleich die Leidenschaftlichkeit des Kanzlers und die Thvrheit derer kennzeichnete, die behaupten wollen, daß er niemals geirrt habe. Wer in dem eisernen Kanzler nur einen Handlanger des ersten Kaisers sieht, wer unablässig an Aussprüchen des Fürsten Bismarck klebt und sie gegen seine Nachsvlger aus­spielt, wer ihn als seinen besonderen Parteigenoffen anspricht und ihn für Fraktionsbestrcbungen in An- fpruch nimmt und auszubeuten sucht, der wird bei der Rede des Grafen Bülow den Kopf schütteln.

Augenblick." Dabei lächelte sie glückselig zu tsfar auf.

Baron Rudolf, der den strahlenden Blick tufgefangen, rief heiter:So ist's recht, mein

* aber etwa, sich diesen Standpunkt unter allen Umständen zu eigen zu machen. Inwieweit

- man das Letztere thut, bezw. inwieweit man,

feit zu informiren. Man mißverstehe uns nicht: ijtf dür sagen, daß eS Pflicht fei, sich über den ' »Standpunkt der Regierung zu informiren, nicht

*19« ""d nicht zuletzt des Taktes. Soweit man aber (43 mit der Regierung Zusammengehen kann, ist es wichtig, sich über deren Auffassungen zu verge-

tz MH verhängt wurde, indem nur solche offiziöse 9 -« Mittheilungen aus Ministerien in dieNordd. zllg. Ztg." gebracht werden durften, die vorher die Billigung des Reichskanzlers bezw. der ihm -unterstellten Beamten gefunden hatten.

toiffern, damit man nicht wider Willen der Regierung Schwierigkeiten bereite, die besonders dem Gebiete der auswärtigen Politik höchst verwirrend wirken können.

- 9 Nachdruck verboten.)

Die Feurrlirse.

Original-Roman von Irene v. Hellmuth.

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Dabei öffnete sie die angelernte Thüre, und ' Lene nahm stumm in der Küche auf einem

k wirklich zu, so wäre es geradezu unverantwort- lich von einer Regierung gehandelt, wenn sie ' Kj*nid)t, besonders für Fragen der auswärtigen Politik, auf die Preffe Einfluß zu nehmen sucht, jßa, vom Standpunkte der Regierung wird man

Stuhle Platz. Die Lampe, die das Mädchen an einen Nagel hing, verbreitete genügend Licht 0( in dem blitzblanken Raum.

Inzwischen öffnete Oskar die Thür zum P Salon, wo Onkel Rudolf eben beschäftigt war, ! einige silberhalfige Flaschen in den Eiskübel zu versenken. Beim Erblicken der Eintretenden c kam er eilig auf diese zu und dem bleichen - Mädchen freundlich beide Hände entgegenstreckend, 9 sagte er mit tiefbewegter Stimme:Seien Sie ö wir herzlich willkommen, mein liebes Kind", _ babei zog er die bebende Gestalt zärtlich an P sich heran und drückte einen innigen Kuß auf de weiße Stirne.

Die mühsam zurückgehaltenen Thränen u lürzten nun unaufhaltsam aus Liesens Augen.