Einzelbild herunterladen
 

skr lie Kreise M«-«rs »ud «irchhai«.

yic-.;

'^oit räu Kerf,

brän

Mar?

, ä)inrt '

len ,

Mar?

M 137

««rterzatzeUcher 6et s#<?" fcNMrtw 1 ®L

W e*a »ifitnui MIW. (<ecL tHAjat H> i*tiw HM 9te$ tarn W»

SfedlOül Nit HzGt M

K«rht«

Freitag 14. Juni 1901.

Mthti tittich tufcer en tBniiasii» «4<$ toctut- mis 8tttrtig«M. 6eeel*el>eilaet: 3Oefhrtrte» 6e*«tag8Hatt.

tNe» «fc Snteg: ?»tz leg. S»ch, UnfoEäte-Bi-chdrickkrei jRertxte M«tkr 91. Teievh»» 66

36 Jahrg.

Mark.

wN

tanti

England beherrscht die Straße von Gibraltar

(Fortsetzung.,

»liijf rh auf einen kleinen Schemel zu deren Füßen btiUI- iederkauerte, legte sie den schimmernden Kopf

i den Schoß derselben.

3. xUUou

Uhl t 48.

Zinn. Eisen. >ie gc- I.

;er.

ip"a'< itheken. iheke.

Ein seliges Lächeln glitt über das Ge- cht )er jungen Schauspielerin; indem sie ie beiden Hände der Sprechenden ergriff und

nannte marokkanische Frage gelenkt, die eine der vielen Reibungsflächen zwischen England und Frankreich auf kolonialem Gebiete bildet. Frankreich erstrebt eine Abrundung seines nord­westafrikanischen Kolonialbesitzes, es drmgt vom Süden immer weiter nach der Grenze Marokko's vor, und trotz aller Dementis ist es sehr wahr-

Weißt Du, Liese," begann die Alte sinnend, Dein Spiel gestern Abend war eigentlich nicht

Die marokkanische Frage

In Deutschland wird man demnächst Ge­legenheit haben, Vertreter des Sultanats Marokko, jenes in seinem Innern noch einge- schloffenen Reichs in der nordwestlichen Ecke Afrika's begrüßen zu können, besten Bewohner man sich heute immer noch als Seeräuber und Banditen vorstellt. Der junge Sultan Abdul Aziz, der im Jahre 1894 als löjähriger Jüngling alsFürst der Gläubigen" den Thron seiner Väter bestieg, hat eine Sondergesandt­schaft an die Höfe von London, Berlin, Peters­burg und Paris entsendet. Die schwarzen Ver­treter des marokkanischen Sultanats sind soeben in London eingetroffen und vom Könige Eduard empfangen worden. In wenigen Tagen werden sie auch nach Berlin kommen, um später nach Paris und Petersburg zu gehen.

Das Erscheinen dieser Sondergesandtschast hat die Aufmerksamkeit wieder auf die soge-

nd wird schwerlich ohne Weiteres darin willigen, rankreich in den Besitz Tanger's oder Zeuk's

Mark, Merk.

Mar? Marl.

Haur schritt» Porti acht TtraK

l7M

IA

aut

ndimg $ sofort werden, reichste onchisl. 'vosität.

schinei B; wie man es von Dir gewöhnt ist, es schien nell uu nr immer, als dächtest Du an was etwas (876 »nz anders dabei."

zio

a nicht scheinlich, daß das Ziel Frankreichs dahin geht, rn nach eine Schutzherrschaft über Marokko zu erlangen, ^3197 ttie fix England im Osten Afrikas besitzt und weiter auszudehnen erstrebt. Daß England dies nicht zugeben will, liegt auf der Hand, sein unsch, Spanien als Sturmbock gegen französische lüste in Marokko ausnutzen zu können, ist greiflich.

Klangen zu lasten.

lM Der Versuch einer Verwirklichung der Ab- äußertz sichten Frankreichs würde zu einem schweren ir jcdriKonflikt mit England und möglicherweise auch _ .. mit Spanien führen, gleichzeitig würde aber der -erato Sultan Abdul-Aziz, wenn er den Wünschen , Droz. 8^"^ichs nachgäbe, in einen nicht minder ^^ernsthaften Konflikt mit seinem eigenen Lande Itrft Mathen, das von den fanatischen Anhängern

' des Jblam bewohnt wird, die vielleicht noch |t. |6on einem größeren Haß gegen die Christen iseelt sind, als die Chinesen. Nichtsdestoweniger !findet sich England in ständiger Sorge darüber, (4(Haß Frankreich eines schönen Tages mit der

Verwirklichung seiner Absichten auf Marokko vor- ^^^Mhen^onnte^und^dwseSorge^ist^umso^größe^, I (Nachdruck verboten.)

Die Fkucrliesc.

offcll Original-Roman von Irene v. Hellmuth.

(41 enfir.

reu

slweii

Ach ja, Lene, ich fühle das selbst am besten.

(33t wschen mußte.

OPfg arte

»er Oskar war Schuld daran, glaube mir, ui er allein."

.1 Die Stimme des Mädchens klang so süß Slvaul estrickend, daß man unwillkürlich deren Zauber

Er saß ganz nahe der Bühne", fuhr sie

Dualitc

harf

»s machte mich manchmal so verwirrt, daß ich eine Gedanken recht zusammennehmen mußte,

>rt,und schaute mich mit seinen guten, »rlichen Augen so so an, ich weiß gar icht, wie ich eigentlich sagen soll aber er E ^schlang mich förmlich mit den Blicken und

e guten Leute einmal das Vergnügen, daß »se Ottmann eine Dummheit macht und mitten i der Rolle stecken bleibt".

ren . . - .

, -f » nicht aus der Rolle zu fallen. Ich sage es t tagt, w, sobald er kommt, den Platz in der kleinen (41! >ge darf er nicht mehr nehmen, sonst erleben

je mehr England sich wegen seines Räuber­feldzuges in Südafrika die intensive Abneigung der gesitteten Welt zugezogen hat.

John Bull darf einstweilen jedoch noch be­ruhigt fein. Mit dem Erscheinen der marok­kanischen Gesandtschaft ist die marokkanische Frage nur in einigen überhitzten Köpfen des britischen Jnselreichs aufgerollt worden, die Kabinette selbst denken nicht daran, und beeilen sich, abzuwiegeln. Die französische Regierung läßt offiziell durch die Preste kund werden, daß sie sich mit weitgehenden Plänen bezüglich Marokkos nicht trägt und daß sie ein Protektorat über Marokko nicht anstrebt. Auch die übrigen Großmächte Europa's beeilen sich, der Entsendung der marokkanischen Sondermission jede politische Bedeutung abzusprechen Ein Berliner Blatt, das häufig zu Kundgebungen benutzt wird, schreibt, die Entsendung der marokkanischen Gesandtschaft nach Berlin sei nichts weiter als die Erwiderung eines Besuches des deutschen Gesandten Frhr. v. Mentzingen am marokkanischen Hofe. Mit dieser Erklärung können wir die marokkanische Frage einstweilen aus sich beruhen lasten und uns lediglich mit der Frage beschäftigen, wie sich das Verhältniß Deutschlands zu Marokko in der Zukunft ge­stalten soll.

Es giebt Leute, die da sagen, daß es die Aufgabe Deutschlands nicht sein kann, England in Marokko den Rücken gegen Frankreich zu decken und die die Erlangung eines Flotten­stützpunktes in Marokko für nützlicher erachten, als die verschiedenen Phasen der Bethätigung deutscher Weltpolitik in den letzten Jahren. In der That hat der deutsche Handel in Marokko mancherlei Interessen und auch bereits mancher­lei empfindliche Schädigung erfahren. Wir er­innern in dieser Beziehung an folgende Thal- fachen :

Im November 1894 wurde der deutsche Kaufmann Franz Beckmann bei Casablanca, wo er Handelsniederlastungen errichten wollte, von fanatischen Mauren ermordet. Ein deutsches Kriegsschiff wurde dorthin entsendet und er­zwang die Bestrafung der Schuldigen. Am 9. April 1895 erlebte der deutsche Geschäfts­reisende Rockstroh zwischen Sasi und Mogador an der Westküste Marokkos dasselbe Schicksal. Das Erscheinen des damaligen in Tanger wohnenden deutschen Gesandten Grafen Tatten- bach mit einem Kriegsschiff hatte zur Folge, daß der Sultan sich zu einer Entschädigung bereit erklärte. Im Dezember 1896 wurde ein dritter deutscher Kaufmann vor den Thoren Tangers ermordet. Diese Vorkommniste lenkten

Die Alte seufzte tief auf, wie aus recht be­kümmertem Herzen, sie strich zärtlich über das in ihrem Schooße liegende, goldschimmernde Köpfchen hin und meinte zaghaft:Ach Gott, Liese, daß Du von allen Deinen Bewerbern gerade ihn erwählen mußtest, dies ist der einzige Kummer, den Du mir in Deinem Leben be­reitet hast ihn, einen Hagedorn!"

Weil ich ihn wählen mußte. Lene, weil er der Beste, der Edelste von allen Menschen ist, das mußt Du doch einsehen, Lene, weil ich ihn liebe und nicht mehr leben könnte ohne ihn. Was hast Du nur gegen Oskar einzuwenden? Er ist immer so gut gegen Dich, und Du Du brummst auch noch, daß ich ihn gewühlt, ihn, den Herrlichsten von allen das ist nicht lieb von Dir, Lene".

Die Alte seufzte wieder, doch sagte sie nichts, aber ein sorgenvoller Ausdruck war in ihr Gesicht getreten.

Nach einet Weile meinte Liese nachdrücklich, Du meinst, wegen seines Standes, seines Titels? Mache Dir keine Sorge, Lene, Oskar wird den Soldatenrock ausziehen und irgend einen anderen Beruf ergreifen, bis dahin müssen wir eben Geduld haben."

Ja, Kind, das haben schon mehr versprochen und nicht gehalten. Wenn er nur nicht gerade Baron von Hagedorn hieße."

In dem Tone, mit dem Liefe Worte ge- prochen wurden, lag eine tiefe Bitterkeit.

Liese hielt sich die Ohren zu.Ach Lene, das hast Du schon so oft gesagt, ich kann es auswendig."

Und ausstehend warf sich das Mädchen der Alten an den Hals, indem es übermüthig

die Augen Europas auf jenes Räubernest und nöthigen zu Abwehrmaßregeln. Die Gesandten forderten eine Reform des marokkanischen Polizeidienstes, und es muß dem jetzigen Sultan zugegeben werden, daß er in der That bemüht ist, diese Reformen auch durchzuführen. Mi; der Entsendung der bereits erwähnten Gesandt­schaft bekundet Sultan Abdul Azig von neuem, daß es ihm um die Pflege guter Beziehungen mit den europäischen Großmächten ernst ist und daß er die Absicht hat, fein Land der europäischen Kultur und dem europäschen Handel zu erschließen. Vielleicht trägt das Erscheinen der marokkani­schen Gesaudschaft in Berlin dazu bei, die Be­ziehungen Deutschlands zu Marokko enger und nutzbringender zu gestalten. Der Platz an der marokkanischen Sonne konnte für Deutschland nur Vortheilhaft sein, den können wir aber nur erhalten, wenn wir uns nicht lediglich als Sturmbock Englands ansehen. a.

Der südafrikanische Krieg.

Zur Lage.

Wenn man den merkwürdigen Verlauf des Krieges verfolgt, dessen Abschluß zeitlich noch garnicht definitiv festzustellen ist, so berühren den Beobachter in eigenthümlicher Weise über­raschend die Bemühungen, die man sich in Eng­land gab, theils die Früchte noch unreif zu pflücken (wie durch die Annexionen geschah), theils sie sogar einzumachen, indem man sich den Kops über Gestaltungender zukünftigen Kolonieen die man noch nicht einmal beherrscht, förmlich zerbricht. Auch am Kap ist man mit dieser Arbeit beschäftigt. Es wird darüber durch Reuter gemeldet:

daß das Kapminifterium jetzt emsig damit be­schäftigt sei, weitgehende Pläne zu studiren, die zur weiteren Entwickelung der Kolonie dienen sollten. Dasselbe sei entschlossen, so lange es irgend möglich sei, alle politischen Streitereien zu vermeiden und be­sonders den Versuch zu machen, den Rassenhaß dadurch abzuschwächen, daß alle Kräfte darauf konzentrirt werden sollen, um die Aussichten der Kolonie für die Zukunft zu besfern. Von diesem Gesichtspunkt aus ist der Kommisiar für die öffent­lichen Arbeiten, Mr. Smatt, definitiv beauftragt worden, ein Netzwerk von Kleinbahnen über die ganze Kolonie zu ziehen, das alle Distrikte mit einander verbinden soll, die nur einigermaßen produktiv sind oder Aussicht haben, es zu werden. Außerdem soll er Bewässerungsanlagen anlegen, die, wie man hofft, den bereits ansäsfigen Kolonisten viel nützen werden und besonders auch neue Kolonisten an­ziehen sollen.'

Man sieht, daß man dort schon vorsichtiger zu Werke gehen will. Ferner wird berichtet:

.Ein sehr stark besuchtes Meeting der lokalen Ab- theilung der südafrikanischen Liga durchaus briten­

zitierte:Ein artger Herr ist's freilich, fchlank und fein, und zu beneiden mag die Dame fein, die er zur Gattin sich erwählt! 's mag freilich nicht so übel sein, zu wohnen in dem schönen Schloß, zu sagen, Feld und Wald find mein, und mir gehorcht der Diener Troß"

Sie verstummte plötzlich, denn draußen wurde die Klingel gezogen.Das ist Oskar, Lene, ich kenne ihn am Läuten, ach Oskar, mein Ge­liebter!" Und jubelnd eilte das schöne Mädchen zur Thüre hinaus, und im nächsten Augenblick schlangen sich zwei Arme um ihren Hals und sie wurde stürmisch auf den Mund geküßt.

Selig lächelnd schmiegte sich die Glückliche an den geliebten Mann, mit ihm ins Zimmer tretend. Jetzt erst blickte sie auf, und mit einer Bewugung deß Schreckens rief sie:Ach Oskar, was ist Dir? Du bist blaß und finster; schnell age mir, was Dir begegnet ist."

Nichts, nichts, mein Liebling, tröste Dich nur, wenigstens nichts von Bedeutung."

O ja, Oskar, Du täuschest mich nicht."

Siehst Du, Liese," begann dieser zögernd, die Geschichte, die gestern Hauptmann v. Krön erzählte, geht mir im Kopfe herum."

Und waS erzählte er denn so Schreckliches?"

Oskar schilderte ihr den Vorgang im Hause einer Mutter.

Liese lachte:Etwa eifersüchtig mein Herr und Gebieter? Ich kann Dir die Versicherung geben, daß ich einen Herrn von Stetten gar nicht kenne "

Das ist es nicht, Liese, aber man fängt >ereit§ an, über unser Verhältnis zu munkeln, wie ich gestern bemerkte, und ich kann nicht dulden, daß meinetwegen auf Deinen guten Rus

freundlich!) wurde am Sonnabend in Mafeking ab- gehalten. Es wurden verschiedene Resolutionen be­schlossen. Die erste beantragte, daß Englisch die offizielle Sprache Südafrikas werden solle, sie sollte die Grundlage des Unterrichts in allen Schulen werden. Die zweite besagte, daß die momentane Suspension der Kapregierung temporärnoth- wendig fei, um den Frieden zu ermöglichen, das öffentlich^ Interesse erfordere das. Das dritte besagte, daß die Suspension des Bonds als einer ge­fährlichen und den Frieden unmöglich machenden Einrichtung anzurathen sei."

Auch aus diesen Resolutionen ersieht man, daß das, nach Ansicht der Afrikander, eine Rückkehr Milners den englischen Interessen durchaus nicht zum Vortheil gereichen möchte. Die Vorgänge werfen interessante Schlaglichter auf die allgemeine Stimmung in Südafrika.

In London

sucht man inzwischen die öffentliche Meinung zu beschwichtigen.Daily Dlail" läßt sich aus Kapstadt telegraphiren: Die Unterwerfung Bothas und seiner Anhänger wird jeden Augenblick erwartet. Man ist allgemein der Ansicht, daß diese Unterwerfung das Ende des Krieges bedeute. Demselben Blatt wird aus Pietermaritzburg gemeldet, daselbst sei das Ge­rücht verbreitet, daß die Buren sich noch vor dem 15. d. Mts. unterwerfen würden.

Ob diese Nachrichten selbst in England Glauben finden werden ? Die letzten Kämpfe haben doch den Engländern bewiesen, daß die Buren keineswegs an Unterwerfung denken.

Vom Kriegsschauplatz.

Wegen der Wegnahme des Städtchens Jamestown und der Kritzinger gelungenen Auf­frischung seiner Dorräthe tröstet man sich in England mit einem Tirnesbericht aus Capstadt. Dort heißt es, Jamestown habe nur als Falle für Kritzinger dienen sollen; es sei ein aus­gezeichneter strategischer Plan gewesen, nur sei er mißlungen. Das letztere ist freilich richtig. Vielleicht wäre in Zukunft ein Plan, dessen Ausführung weniger Verluste an Gut und Blut kostet, auch nicht schlecht

Die Zahl der gefangenen Buren betrug am 10. Juni 19 042 Mann. Rechnet man als theoretische Höchstleistung der Buren die Auf­stellung von 45 000 Mann, eine Ziffer, die niemals erreicht worden ist, so würden also noch theoretisch etwa 25 000 Mann waffenfähige Buren in beiden Burenstaaten vorhanden sein. Da viele Buren sich überhaupt nicht gestellt haben, andere in großer Zahl den Neutralitäts­eid geleistet haben und halten, einige tausend ferner gefallen und durch Verwundungen kriegS- untüchtig geworden sind, so ist die Zahl von

auch nur der leiseste Makel falle, daß die böse Welt mit dem Schein des Rechtes Dir etwas anhaben könnte, Du Reine, Süße!"

Er zog in überwallender Zärtlichkeit das schöne Geschöpf an sich, als könnte er sie so vor aller Welt beschützen.

Liese sah lächelnd zu ihm auf.Ja, wenn Du so fortfährst und Dich öfters so benimmst, wie gestern im Theater, dann soll es mich nicht wundern, wenn die Menschen recht bald hinter unser süßes Geheimnis kommen. Und wenn Du vollends am Hellen, lichten Tage in mein Haus kommst, und nicht wie sonst in der Dämmerung, dann kann es ja gar nicht lange dauern, , und die Spatzen aus den Dächern er­zählen sich von dem Verhältnis der Liese Ott­mann mit dem Baron von Hagedorn."

Deshalb eben will ich der Sache ein Ende machen und mit Mama sprechen, und zwar so bald als möglich."

Ach Oskar, und wenn sieNein" sagt, was dann?"

Die bisherige sonnige Heiterkeit war plötz­lich aus dem lieblichen Gesichtchen gewichen, das letzt nur noch Angst und Sorge verrieth.

Ja, dann müffen wir es eben in Gottes Namen ohne sie versuchen; meine einzige Hoffnung ist, bald etwas zu finden, irgend eine Anstellung, die uns, wenn auch nicht gerade Überfluß, so doch eine bescheidene Existenz ichert. Du wirst dabei fteilich manches ent- -ehren müffen, was zu Deinen Gewohnheiten gehört, doch das ist alles zwischen uns schon erörtert, und ich bin gewiß, wir werden auch in einfachen Verhältnissen glücklich fein."

(Fortsetzung folgt