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beruht, mit Füßen getreten. Ist das ein Zeichen des höheren Niveaus? Auch der Umstand, daß die bürgerliche Demokratie mit der staats- und reichsfeindlichen Sozialdemokratie gemeinsame Cache macht, daß es in der deutschen Volks-
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Grundsätze zu verleugnen, wenn es gilt ihren Willen durchzusetzen. So hat sie im Reichstag ihr „heiligstes" Prinzip, das Mehrheitsprinzip,
anstalten und Landbriesträgern entgegengenommen.
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Freitag, 31. Mai 1901.
Mit Wat für die Streife Msrömg und Kirchhain.
Das niedrige Niveau
* Aus Parteikreisen schreibt man uns: Die Demokratie kann es noch immer nicht verschmerzen, daß bei der Berathung des Diätenantrags im Reichstage Herr Dr. v. Levetzow geäußert hatte, die Diätenlosigkeit sei das einzig Nichtdemokratische im Reichstage; beseitige man die Diätenlosigkeit, so bringe man den Reichstag auf das niedrigste Niveau einer rein demokratischen Versammlung. Die Erregung, welche diese Worte auf der Linken verursacht hatten und die auch heute noch anhält, ist der beste Beweis dafür, daß der Konservative Führer nichts als die Wahrheit gesagt hat. Man sucht zwar, sich mit der sehr wunderlichen Deutung herauszureden, daß demokratisch gleichbedeutend mit „volksthümlich" sei und daß ein Parlament, welches seinen Zweck erfüllen solle, „möglichst demokratisch" — d. h. möglichst volksthümlich ■— sein müsse. Der Begriff dolksthümlich ist aber von dem Begriffe demokratisch weit entfernt. Je demokratischer der Reichstag geworden ist, desto mehr hat er an Volksthümlichkeit eingebüßt. Je mehr er den politischen Einflüßen die großen Massen verlegt hat, desto niedriger ist in der Thal das Niveau des Parlaments geworden.
Volksumschmeichelung, Byzantinismus nach unten ist heutzutage die Signatur eines großen Theiles der demokratischen Reichstags-Initiative. Daß dadurch das Niveau der Volksvertretung erhöht werde, wird niemand behaupten wollen. Die Demokratie selbst aber steht nicht an, ihre
debatten, wobei die meisten Redner der demokratischen Linken darin einen Ruhm suchen, möglichst brutal und hetzerisch aufzutreten, sehr empfindlich geltend, so offenbart fich dasselbe besonders deutlich bei den Agitationen und in der Presse. Sachlich wird kaum noch gekämpft. Hier eine demagogische Phrase, dort eine verleumderische Unterstellung oder ein persönlicher Angriff, daneben Mißbrauch von Privatbriefen, Ausschlachtung gestohlener Aktenstücke: mit diesen Mitteln macht die Demokratie ihre politischen Geschäfte. Ist dieses das beneidens- werthe Niveau der Demokratie?
Das Parlament hat die Aufgabe, durch die vom Volke gewählten Vertreter dessen Anschauungen und Wünsche zum Ausdruck zu bringen und durch Rede und Gegenrede die widerstrebenden Meinungen zu klären. Die Demokratie hat aber seit Jahren diese Aufgabe völlig verschoben. Nicht die offiziellen im Parlament vorgetragenen Meinungen der nichtdemokratischen Parteien sind für die demokratische Presse zur Beurtheilung der politischen Lage maßgebend, sondern allerlei Legenden und Unterstellungen bilden die Grundlage für den politischen Kampf der Demokratie. Dadurch werden die Parlamentsverhandlungen zum Possenspiel herabgedrückt und verlieren in der urtheils- fähigen Bevölkerung fast jede Bedeutung.
Die Brutalität, mit welcher unter der Herrschaft unseres demokratischen Reichstagswahlsystems, von der Linken die Wahlkämpfe geführt werden, hat jetzt schon zur Folge, daß sich vornehm gesinnte Männer nur schwer entschließen, in umstrittenen Bezirken eine Kandidatur anzunehmen, sie hat aber auch bereits auf die Wählerschaft, die auf einem höheren als dem demokratischen Niveau sich befindet, anwidernd gewirkt und einen großen Theil der Bevölkerung veranlaßt, sich nicht nur von den Wahlkämpfen, sondern selbst von der Wahlurne fernzuhalten.
Dadurch verschlechtert sich das Niveau des Reichstages ganz von selbst. Wenn nun aber noch das einzig Nichtdemokratische im Reichstagswahlrecht e; die Diätenlosigkeit, beseitigt würde, so wäre eine weitere Verschärfung der Wahlkämpfe, eine erhöhte Abstinenz der besseren Bevölkerungskreise von den Wahlen und ein tieferes Sinken des Reichstags Niveaus unausbleiblich ; denn alsdann würde für viele Kandidaten die Erlangung des Reichstagsmandats zu einer materiellen Frage werden. Herr Dr. von Levetzow behält daher in allen Stücken recht, wenn er aus diesen Motiven sich grundsätzlich gegen die Einführung von Diäten erklärt hat.
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für den Monat Juni auf die ^Oterheffifche Zeitung" nebst ihren
einmal ein Zeichen, daß die Buren auch in größeren Verbänden kämpfen gelernt haben und in voller Thätigkeit sind, andererseits ein erneuerter Beleg für die geringe Zuverlässigkeit der britischen Berichterstattung, gegen deren Glaubwürdigkeit selbst die Londoner Preffe jetzt Front zu machen beginnt, indem sie mit Recht auch im Namen des Volkes dem Zweifel Worte Siebt, ob der Krieg in absehbarer Zeit überhaupt zu Ende geführt werden könne oder nicht?
Da dieses Gefecht schon am 2. Mai, also vor 4 Wochen stattgefunden haben soll, so steigen allerlei Bedenken auf, ob Kitchener in der That eine so wichtige Schlappe so lange verheimlicht haben konnte? Andererseits aber brauchen die schriftlichen Nachrichten der Buren, da die Telegraphenlinien sich sämmtlich unter britischer Kontrolle befinden, vier Wochen Zeit, um vorn Kap nach dem Haag zu gelangen, von wo aus die gegebene Nachricht verbreitet worden ist, so daß damit wieder die Wahrscheinlichkeit wächst, daß wir eS nicht wieder mit einer der weniger glaubwürdigen Enten zu thun haben, die an Säulen und in Extrablättern ihr Dasein stiften, sondern mit einer glaubwürdigen Mittheilung.
Die heutigen Nachrichten bestätigen übrigens die Thatsache, daß der M u th und die Kampfkraft der Buren sich geschoben hat; so wird der „Times" aus Cradock eine llebersicht über die militärische Lage in der Kapkolonie, datirt vom 27. Mai, gesandt:
„Die Lage sei in der Kapkolonie weniger günstig als in Transvaal. Die Mißerfolge gegen Kritzinger, Scheeper und Malan bildeten nun schon seit drei Monaten die Ursache der Hauptenttäuschungen des Feldzuges. In den letzten 14 Tagen sei die Lage s ch l im m e r geworden. Daß De Wet in der Kolonie sich befinde, sei nicht bestätigt. Nach mehr oder weniger erfolgreichen Versuchen, Scheepers kleine Schaar aus dem Distrikt Graf Steinet zu vertreiben, ständen die britischen Detachements im dortigen Grenzgebiet dem mit 600 bis 800 Mann zurück- gekehrten Kritzinger gegenüber. Bei Maraisburg hätten die Buren 41 'Mann der Midlander berittenen Schützen nach heftiger Gegenwehr gefangen genommen und befänden sich neuerdings 55 en gl. Meilen östlich von Cradock, Kritzinger habe die Absicht, einen Handstreich gegen eine der Städte in dem Midland auszusühren, der, wenn erfolgreich, ihm für lange Zeit Kleidung und Lebensmittel verschaffen würde. Daher sei für die nächsten Tage heftiges und entscheidendes Kämpfen zu erwarten. Die Hauptursache des beständigen Erfolges des Buren sei die Unterstützung, die er bereitwilligst von der Bevölkerung erhalte."
Wenn die Sachen in der Kapkolonie noch ungünstiger für die Briten stehen, als in Transvaal, so dürfte allerdings die augenblickliche Niedergeschlagenheit der Stimmungen in England nicht ohne Grund sein.
In liberalen Kreisen Londons, die zum Chamberlainschen Regime in ziemlich heftiger Opposition' stehen, wird es als sehr auffällig bezeichnet, daß die Zahl der getötetenAuren viel höher ist, als die der Verwundeten, und man glaubt darin den Beweis zu finden, daß englischerseits der Befehl gegeben worden ist, den Buren keinen Pardon mehrzn geben.
Ausland
England. Dem „auf Urlaub" befindlichen Gouverneur der beiden „Burenkolonien" ist die Pairswürde verliehen worden. London erblickt in dieser Erhebung Mitners zum Lord of Capetown eine Bestätigung der offiziell immer noch bestrittenen Thatsache, daß es mit der südafrikanischen Thätigkeit des Handlangers des Herrn Chamberlain wenigstens vorläufig voll-' ständig vorbei ist. Die Pairswürde wird vielseitig als ein Ausgleich der nothwendig gewordenen Abberufung dieses Mannes von seinem Posten betrachtet, und Chamberlain soll auf diese Weise versuchen, die bittere Pille für fich selbst und für Milner nach Möglichkeit zu versüßen. „
Südafrika Die gestern in unserem Depeschentheil enthaltene Nachricht von einem starken Gefecht dicht bei Pretoria, in welchem die Engländer durch die Burenführer Beyer und Breitenbach eine schwere Niederlage mit einem Totalverluste von fast 850 Mann und 6 Geschützen erlitten haben sollen, ist sensationell. Sollte sich die Nachricht bestätigen, so wäre es
Deutsches Reich
SBetlin, 30. Mai
— Auf Einladung des Kaisers nimmt ein französischer Offizier General Bonnal an der diesjährigen Frühjahrsparade theil. Der franzöfische General hat,
wie aus Paris telegraphirt wird, dem Berliner Ver- weter des „Figaro" gegenüber den vorzüglichen Empfang gerühmt, den er und fein Adjutant seitens des Kaisers Wilhelm und der deutschen Offiziere empfangen haben. Kaiser Wilhelm sagte ihm: „Ich freue mich um so mehr, Sie unter uns zu sehen und ^hre Bekanntschaft zu machen, als unsere beiden Heere gegenwärtig verbündet sind und Seite an Seite für die Gesittung gegen die Barbarei kämpfen." lieber das deutsche Heer sagt General Bonnal: „Es find sicherlich schöne Truppen, aber die unsrigen find gleichfalls prächtig. Beide Heere haben ihre Vorzüge und Fehler. Nicht Parademarsch ist es, womit man Austerlitz gewinnt. Zch schätze, daß Deutsche und Franzosen in jeder Hinsicht würdig sind, sich mit einander zu messen, und daß sie in militärischer Hinsicht viel Nützliches von einander lernen können." — Diese Erzählung des Pariser Blattes klingt denn doch recht unwahrscheinlich.
— Die Königin von Holland wird Berlin besuchen, und zwar nach der Frühjahrsparade am nächsten Freitag. Auf Wunsch des Kaisers wird die Königin am Brandenburger Thor vom Oberbürgermeister Kirschner begrüßt werden.
— Die „Köln. Ztg." meldet: Maßgebende Kreise würden nicht den mindesten Zweifel darüber lassen, daß an eine Auflösung des Abgeordnetenhauses auch nicht im entferntesten gedacht wird."
— Der 80000 evangelische Arbeiter als Mitglieder zählende Gesammtverband der evan- gelischenArbeitervereineDeutschlands ist in Speyer zu seiner Delegirten - Versammlung zusammengetreten. Die über das ganze deutsche Reich vertheilten Landes- und Provinzialverbände haben dazu zahlreiche Abgeordnete entsandt. Die diesjährige Delegirten-Versammlung hat unter anderem sehr ernste Meinungsverschiedenheiten über die Ge- werkschaftssrage auszutragen, wegen der es, wie erinnerlich, schon auf dem vorigen Arbeitervereinstage in Dresden zu einem heftigen Zusammenstöße mit der Naumann'schen Richtung gekommen ist. Die Verhandlungen des Gesammtausschusses am ersten Tage, dem Montag waren mehr vorbereitender Natur. Abends fand eine Festvorstellung: „Der Reichstag zu Speyer"; statt.
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Beilagen werden von unserer Expedition (Markt 21) unseren Ausgabestellen in Kirch - Hain und Neustadt, sowie von allen Post-
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Hf PI Vertretung eine große Partei giebt, die dem >4|C4 Kaiser jede Ehrfurchtsbezeugung verweigert, ist auf di nicht geeignet, den demokratischen Einfluß in n aaLtcJiunferer Volksvertretung als einen mit Sitte und Ordnung verträglichen erscheinen zu lassen. Macht sich das sniedrige Niveau der demo- ikratischen Richtung schon bei den Reichstags-
—5252: 41 (Nachdruck verboten.)
IM Das Heimathlied.
iir^ebf Original-Roman von Irene v. Hellmuth.
(Fortsetzung.)
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Man ist!" sagte der Offizier ruhig. „Sie werden , Eisen, vielleicht denken, daß ich Ihnen eine Schmeichelei “t’e ®e= sagen will, aber dem ist nicht so. Ich habe das Gefühl, daß Ihre Augen nicht lügen,"--
Er brach plötzlich ab, und schaute lächelnd - auf seine Begleiterin, die voll kindlichen Der- ure! »rauens zu ihm aufblickte.
im finbL Während sie dem aufmerksam zuhörenden einige Offizier erzählte, wie es eigentlich zugegangen armor- war, daß er sie außerhalb der Stadt getroffen, ■Ofte”T legten sie an ihrer Wohnung an. Erika eilte (3756 bw Steinstufen empor, die zur Hausthüre Bl. führten. Dort sah sie sich noch einmal um. Ihr Begleiter stand unbeweglich an derselben stelle, und rief ihr ein leises: „Auf Wiederehen" nach.
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Die Vorstellung war zu Ende. Erika konnte vohl zufrieden sein mit dem Erfolg, den sie teute errungen. Ein wahrer Beifallssturm
hatte sich schon nach dem Lied: „Kennst du das Land" über sie ergossen, und am Schluß steigerte sich der Applaus derartig, daß sich der Vorhang wohl ein Dutzend mal heben mußte. Immer wieder erschien die junge Sängerin, um sich mit lächelndem, überglücklichem Gesicht bei dem enthufiasmirten Publikum zu bedanken. Die Anmuth und Grazie, mit der sie die Beifallsbezeugungen entgegennahm, und der Ausdruck einer wahrhaft kindlichen Freude, der deutlich auf dem jugendlichen Antlitz lag, entzückte die klatschende Menge auf's Höchste. Noch jetzt konnte man aus Aller Mienen herauslesen, welch einen Genuß die Vorstellung den Besuchern geboten hatte, und Ausrufe wie: „Entzückend, — diese Stimme, — herrlich, — wirklich großartig" — wurden laut.
Erika hatte auch wunderschön gesungen, ohne Scheu, als wäre sie jahrelang mit der Bühne vertraut. Nur einmal hatte es eine ganz kleine Stockung gegeben, die allerdings nur der Kapellmeister wahrgenommen. Als die junge Sängerin nämlich bei den Worten: „Dahin, dahin möcht' ich mit Dir, o mein Geliebter ziehen!" zufällig die Augen hob, da bemerkte sie in der Füifften- loge — ihren Begleiter von gestern Abend. Sein lächelnder Blick sagte ihr, daß auch er sie sogleich wiedererkannt hatte. Es schien ihr fast, als nickte'er ihr verstohlen einen Gruß zu.
Dies verwirrte sie eine Sekunde lang. Der Kapellmeister hielt erschrocken den Taktstock in die Höhe, er fürchtete fast, die junge Sängerin würde stecken bleiben, — aber in derselben Sekunde setzte die weiche, liebliche Stimme wieder ein zu dem Refrain, und Niemand hatte etwas bemerkt. Man jubelte, man klatschte stürmisch Beifall, und Erika mußte ihr Lied wiederholen. Das war eine „Mignon", wie man sie noch selten gehört. —
Als die junge Sängerin eben den Bühnenraum verlassen wollte, kam der Intendant scheinbar sehr aufgeregt und eilig aus sie zu: „Se. Durchlaucht wünscht Sie einen Augenblick zu sprechen, mein Fräulein", rief er schon von weitem, „kommen Sie rasch, ich werde Sie führen." Erika erröthete vor Freude. Es gab ihr einen Stich ins Herz.
War der junge, hübsche Offizier, den sie heute Abend in der Fürstenloge erblickt hatte, ein Verwandter des Fürsten? Würde sie ihn am Ende gar bei diesem sehen? Oder war es der Adjutant? Oder wer sonst? fragte sie fich.
Sie folgte ihrem Führer mit hochklopfendem Herzen, und stand gleich darauf vor einem älteren, überausgütig blickenden Herrn, hinter dem das lächelnde Gesicht ihres Begleiters von gestern sichtbar wurde. Der Aeltere ging Erika einen Schritt entgegen, und, mit einer Handbe
wegung auf den hinter ihm Stehenden t eutenb, sagte er: „Mein Sohn, Fürst Leopold."
Erika senkte ein wenig verwirrt die dunklen Wimpern, als der junge Mann wiederum, wie vorhin bei ihrem Lied den Blick so seltsam grüßend auf ihr ruhen ließ.
„Mein Fräulein," begann der Fürst sofort, „daß Sie mir und allen Theaterbesuchern heute einen hohen Genuß bereiteten, brauche ich Ihnen wohl kaum zu sagen; sie hörten es wohl aus den begeisterten Beifallsbezeugungen, die man Ihnen spendete, deutlich genug heraus! Sie find eine echte Künstlerin, die sich in die Herzen der Zuhörer zu singen versteht!"
„Durchlaucht find zu gütig," stammelte Erika indeß wieder eine dunkle Röthe sich über ihr schönes Gesicht ergoß.
Der junge Offizier sagte kein Wort. Aber sie wußte und fühlte es dennoch, daß auch ihm ihr Gesang gefallen habe.
Seine Blicke verriethen es ihr.
„Ich habe den lebhaften Wunsch, S:c an unser Theater zu fesseln," fuhr der Fürst fort, „deshalb ließ ich Sie rufen. Werden Sie das Engagement annehmen, mein Fr (ui.'ein? Ich weiß sehr wohl, daß fich unsere Bühne nicht mit der eines großen Hoftheaters messen kann.
(Fortsetzung folgt.)