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Dimstag 14 Mai 1901.

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Einbringung unb Verabschiedung des Zolltarifs zu dringen, die Handelsverträge rechtzeitig zu kündigen und neue Verträge mit demnoth- wendigen größeren Schutz" der landwirthschaft- lichen Produktion zu vereinbaren. Wir rechnen mit diesem Versprechen des Reichskanzlers und warten das weitere ab.

In der verflossenen Tagung hat der Reichs­tag eS auf die stattliche Zahl von 96 Sitzungtz- tagen gebracht. Nimmt man hinzu, daß seit Neujahr fast ununterbrochen täglich vier bis fünf Kommissionssitzungen abgehalten wurden, von denen jede mindestens 30 Abgeordnete in Anspruch nahm, so können die Abgeordneten sehr Wohl von sich sagen, daß sie auch in dem verflossenen Arbeitsabschnitt deligentiam prästirt haben. Der erste Abschnitt vom 14. November bis 13. Dezember war der sogenannten China- Vorlage, der Generaldebatte zum ReichShaus- haltsetat und der ersten Lesung jener Gesetz­entwürfe gewidmet, die das Arbeitsfeld der Session bilden sollten. Für die Chinavorlage war ein scharfer Angriff gegen die Regierung, insbesondere gegen den damaligen Reichskanzler, Fürsten zu Hohenlohe vorbereitet worden, weil dieser die Verantwortung vor dem Reichstage zu tragen hat, aber in einer schwachen Stunde eingestand, daß er von den meisten Vorgängen in Ostasien und den Maßnahmen unserer Re­gierung erst aus den Zeitungen erfahren habe. ES war ein glücklicher Griff Mseres Kaisers, daß er noch vor dem Zusammentritt des Reichs­tags den Kanzlerwechsel eintreten ließ, und da­mit den Angriffspunkt für die Opposition be­seitigte.

Der zweite Arbeitsabschnitt von Januar bis Ende'^März war der Fertigstellung des Reichs­haushalt ketats und den Kommissionsarbeiten Vorbehalten. In dem jetzt abgeschlossenen dritten Abschnitte ist infolge des verfrühten Schlusses so gut wie nichts zum Abschluß gebracht worden. Die umsassende Seemannsordnung, deren Verab­schiedung von den beteiligten Kreisen sehnlich erwartet wird, das Süßstoffgesetz, das Schaum­weinsteuergesetz und vieles andere wird als Ballast in die neue Session hinübergenommen. Ebenso hat sich die Session inbezug auf den Zolltarif als ein todtes Rennen erwiesen. Andererseits muß dankbar anerkannt werden, daß mit der Verabschiedung des neuen Urheber­und Verlagsrechts, mit dem Gesetz behufs besserer Versorgung der Kriegstheilnehmer und ihrer Hinterbliebenen und vor allem der Verab­schiedung des Weingesetzes positive Arbeit ge­schaffen ist. Sollte es dem Reichskanzler ge­lingen, die Schwierigkeiten, die der Fertigstellung

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Parlamentarisches.

Reichstag. - - : ----- np. Berlin, 11. Mai.

Als Vorlage neu eingegangen find die Akten der Haager Konferenz vom Juli 1899.

Auf der Tagesordnung steht zunächst die Be- ratung des Antrages des Reichskanzlers wegen Ber-

Der Reichstag.

( Heute, Montag, wird, um einen Ausspruch ; seligen Windthorst zu gebrauchen, die Reichs- dude geschloffen. Die Vertagung kommt uner­wartet schnell, aber sie ist sachlich gerechtfertigt. Dor wenigen Tagen erst noch hielt das Aeltesten- dllegium des Reichstages, bestehend aus den von den Fraktionen gewählten Vertrauens­männern, eine Sitzung ab, um sich über den weiteren Arbeitsplan schlüssig zu machen. Man kam dahin überein, sich am 14. Mai zu ver­tagen und sich nach den Pfingstferien wieder zu löblichem Thun zusammenzufinden. Hebei Nacht kam's anders. Der Präsident des Reichs­tags trug dem Vertreter der verbündeten Re­gierungen, Grafen Posadowsky, vor, daß es nicht möglich sein werde, den Reichstag arbeits­fähig über Pfingsten hinaus zusammen zu halten. Ilm die Vorarbeiten zu den einzelnen Gesetz- ßntwürsen nicht einfach unter den Tisch fallen zu laffen, verständigte man sich dahin, die Session nicht zu schließen, sondern bis zum Herbst zu vertagen. Die Genehmigung des Kaisers war schnell eingeholt, die Vertagungs­vorlage gelangte noch an demselben Tage an den Reichstag, und so kam es, daß heute bereits das Heimweh der Reichsboten gestillt werden kann, daß sie heute noch zu ihren heimischen Penaten abdampfen können.

Damit tritt in Bezug auf die innere Politik jene sommerliche Ruhe ein, die nach den Auf­regungen der letzten Wochen und Monate all­gemein dankbar empfunden wird. Die neuen in's Ministerium eingetretenen Männer haben Zeit, sich einzuarbeiten, und die Vorarbeiten für die große handelspolitische Aktion, mit bet es dem Grafen v. Bülow Ernst sein soll, können mit jener Sorgfalt und Energie in Angriff ge­nommen werden, die wir im Interesse der Sache wünschen.

Entspricht sonach die Vertagung des Reichs­tags, die den Abgeordneten manche Vortheile bietet, allgemeinen Wünschen, so stößt der vom Grafen v. Bülow für den Wiederzusammentritt gewählte Zeitpunkt vielfach auf Bedenken. Die Freunde der Politik des Schutzes nationaler Arbeit hätten die Wahl eines früheren Termins lieber gesehen, weil sie fürchten, daß infolge des späten Zusammentritts des Reichstags auch der nächste Arbeitsabschnitt derart überlastet werden könnte, daß dabei eine gründliche Durchberathung und Verabschiedung des Zoll­tarifs zu kurz kommen muß. Jedoch der Reichs- >kanzler hat versprochen, auf eine beschleunigte

der Zolltarifvorlage und des Zolltarifgesetzes entgegenstehen, zu beseitigen nnd die Vorlage rechtzeitig in der neuen Session an den Reichstag gelangen zu laffen, so dürfte er des Dankes weiterer Kreise der Nation sicher sein. r.

Deutsches Reich

Bern«, 13. Mai

Die Kampfmittel der Sozialdemo­kratie erweisen sich so ost als unlauter, daß man nur mit Auswahl darauf Hinweisen kann. Hier ein ein neues kleines Beispiel: Im Reichstag erklärte der Abgeordnete Hoch, daß auf den Höchster Farbwerken für 6q0ö Arbeiter nur ein Fabrikarzt vorhanden sei. Dem gegenüber theilt die Werksleitung mit, daß die ärzliche Behandlung ihrer 4000 «nicht 6000) Arbeiter durch achtzehn Arzte erfolgt; es wird hinzugefügt, daß die Aerztehonorare nicht von der Betriebskrankcn» kafle, sondern von den Werken selbstgetragen werden."

Mit Bezug auf das Auftreten des deutschen Vertreters in der Sitzung der Londoner Ent- schädigungs-Kommission schreibt derDaily Chronicte":Der Wunsch der deutschen Regierung, ihre Unterthanen zu schützen, ist natürlich durchaus verständlich. Es ist sehr wahrscheinlich, daß die Lokalbehörden in einigen Fällen in willkürlicher Weise handelten. In Kriegszeiten geschieht manches, was nicht strikt gesetzlich ist. Die Beschlagnahme deutscher Schiffe war ein anderer Fall. Im retzigen Falle wie in früheren traten Rechtsfragen hinter politifchen Rücksichten zurück. Wenn eine Nation wissentlich ihre Befugnisse überschreitet, muß sie für den Bruch zu zahlen bereit sein. Unter ähnlichen Umständen würde die britische Regierung daraus be­stehen, daß ihren Unterthanen ihr Recht würde und wir können nichts dagegen einwenden, wenn die Deutschen das Gleiche thun." - ~

Umschau.

Ausländer an deutschen Hochschulen.

In München ist unter den deutschen Hörern der Technischen Hochschule eine Bewegung im Gange, die auf eine Beschränkung der Zulassung ausländischer, insbesonderer slavischer Hörer abzielt. DieAlld. BI. beschäftigen sich eingehend mit dieser Frage und heben sehr richtig den Widersinn herv«, der darin liegt, daß der Staat Anstalten aus Steuergeldern errichtet, um unserer Intelligenz einen Vorsprung im Wettbewerb mit anderen Nationen zu sichern, und diese selben Anstalten, denen er einen großen Erfolg der nationalen Arbeit verdankt, unter­schiedslos auch den Ausländern öffnet, um sich aus Kosten deutscher Steuerzahler darüber zu unterrichten, wie sie am besten den deutschen Wettbewerb aus dem Felde schlagen. Es wird sich, wie weiter richtig bemerkt wird, nicht um Ausschluß der Ausländer an deutschen Hoch­schulen handeln; aber wenigstens muß verlangt werden, daß sie nicht bevorzugt werden.

An der Eharlottenburaer Hochschule wird aber z. B. nur das Reifezeugniß einer Mittelschule ver­langt, das im Heimathlande des betreffenden zum Besuch einer Hochschule berechtigt. An vielen Hoch­schulen nicht einmal das; und wenn man gesehen hat, wie geschmeichelt sich manche Profefforen durch den Zulauf exotischer Schüler fühlen, dann kann man es nicht unbegreiflich finden, wenn einmal ein deutscher Student in den Schmerzensruf ausbricht: Schade, daß ich kein Japaner bin! Es ist ganz zweifellos, daß an manchen deutschen Universitäten Leute ihre Studien und ihren Doktor machen, die beispielsweise an den angesehenen amerikanischen Universitäten nicht zuge- laffen worden wären, und es ist eine Tbatsache, daß der deutsche Doktor in den Vereinigten Staaten sehr an Ansehen verloren hat. Also mit den moralischen Eroberungen, die wir durch unser Entgegenkommen machen, ist cs nicht allzu weit her. Wie kann übrigens ein Unterricht fruchtbringend sein, wenn ein Schüler nicht einmal die Voraussetzung erfüllt, daß er die Sprache, in der er ertheilt wird, vollkommen beherrscht.

Im allgemeinen sollten folgende Grundsätze für die Ziilaffung von Ausländern an deutschen Hochschulen maßgebend sein:

Im allgemeinen sollten folgende Grundsätze für die Zulassung von Ausländern an deutschen Hoch- schulen maßgebend sein:

Reichsländer sind in der Zutheilung der Plätze in den Hörsälcn und bei den praktischen Uebungen in erster Linie zu berücksichtigen.

Sofern es der Raum gestattet, sind Ausländer zuzulaffen, wobei in erster Linie Ausländer deutscher

Nationalität, die eine deutsche Mittelschule besucht haben, zu berücksichtigen sind.

Ausländer, die nicht eine deutsche Mittelschule Oesterreichs oder der Schweiz besucht haben, haben sich einer Prüfung zu unterziehen, bei der dieselben Anforderungen gestellt werden, die die Bedingung für die Zulassung von Inländern zum Besuch der betreffenden Hochschule bilden.

Ausländer haben erhöhte Kollegiengelder zu be­zahlen, die annähernd den vom Staate für jeden Hörer gemachten Aufwendungen entsprechen.

Ob man diese Forderungen sogleich für alle Fächer unterschiedslos durchführen soll, darüber ließe sich wohl reden; praktisch sehr wichtig wären sie vor allem für die technischen Hoch­schulen und für das Fach der Chemie an den Universitäten. Endlich sollte der Punkt bezüglich der Vorbildung unbedingt bezüglich aller Hörer, die einen akademischen Grad erreichen wollen, gefordert werden. DieAlld. Bl." sprechen sich freilich hinsichtlich der Verwirklichung dieser Hoffnungen sehr pessimistisch aus.

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*it de» KrsiEatt für die Kreise Mardurg und Kirchhain.

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89 (Nachdruck verboten.)

Das Helmathlie-.

OriginaMtoman von Irene v. Hellmuth.

(Sortierung.)

Ich selbst werde Ihnen die Kinder zu- sühren," sagte Lothar, wie in tiefer Bewegung. .Ich habe das der Lisbeth versprochen, und ich werde mein Mort halten. Ihr Mann schrieb mir, oder ließ mir schreiben daß seine Frau gestorben sei, er hätte ihr ein ehr­lich Begräbniß zu theil werden lassen, aber seine Zeit und seine Kasse erlaube ihm nicht, länger zu rasten, oder selbst hierher zu reisen, kr muffe Geld verdienen, wenn er leben wolle. Das Begräbniß habe unmenschlich viel Geld gefcftet, er sei schon wieder unterwegs, und habe die Kinder ein Stück weit mitgenommen. Er habe sie dann einem Reisenden, der denselben Weg zurückzulegen hätte, übergeben, und, so theilte er mir mit, heute Abend werden sie auf der nächsten Station eintreffen, man solle sie dort abholen. Mir scheint," schloß Lothar, ,bie Kinder sind dem Manne eine rechte Last, weil er sich ihrer so rasch zu entledigen sucht. $un wissen Sie Alles, ich mache mich fertig, «ach der Station zu fahren, und bringe Ihnen die Kinder. Aber vergessen Sie nicht, was sie versprachen. Reinen Mund zu halten.

Tie Beiden befeuerten es nochmals,

Laffen Sie mich nach der Station fahren," Ht Trautmann, der feine Bewegung zu be­geistern suchte,Sie haben schon so viel ge- chan, daß wir Ihnen dies Opfer nicht auch noch jUmuHjen dürfen."

Nein, wehrte Lothar eifrig.Die Lisbeth hat mein Wort, daß ich selbst die Kinder in das Haus ihrer Eltern führen will, das darf ich nicht brechen."

O Dank, taufend Dank! Ohne Sie wüßten wir nichts von unseren Enkeln, wer kann sagen was aus ihnen werden würde!" rief der Ver­walter mit zuckenden Lippen.

Frau Betty trocknete ihre Thränen. Sie hatte ja nun fo viel zu thun, zu besorgen und anzuordnen, damit die Kinder ihrer Lisbeth ein warmes, bequemes Nestchen fänden, wenn sie kämen. Sie entwarf hundert Pläne wie sie es den Kleinen recht behaglich machen wollte.

Und nicht wahr," bat sie, die Briefe, die meine Lisbeth an Sie schrieb, die geben Sie mir, damit ich sie lesen kann?"

Dies schien Lothar zu verwirren. Doch nur einen Moment, dann entgegnete er mit fester Stimme:Das ist unmöglich, Frau Trautmann ich habe die Briefe sofort verbrannt, es erschien mir nicht gut dieselben aufzubewahren. Warum sollte ich auch? Bedenken Sie, wenn meiner Braut oder dem Grafen so etwas vor Augen käme? Das müffen Sie doch selber einsehen, ich konnte die Briefe nicht aufbewahren, der Zufall spielt oft zu wunderlich."

Ja, das begreife ich wohl."

Aber das Grab unserer Lisbeth, wo liegt es, gnädiger Herr?" fragte Trautmann.

£>, lieber Mann," Lothar legte feine Hand auf den Arm des Fragenden,warten Sie wie hieß es doch nur gleich, es ist ein Städtchen an der russischen Grenze richtig, jetzt weiß ich es wieder Nikitina!"

Nikitina? Den Namen habe ich noch nie gehört. Das ist wohl recht weit von hier?"

Ja, sehr sehr weit!"

Dann werden wir wohl das Grab unseres Kindes niemals sehen!" weinte Frau Betty wieder.

Sie würden eS vermuthlich gar nicht finden, da es eben weder den Namen, noch sonst ein Kennzeichen trägt!" meinte Lothar traurig.

So weit können wir alten Leute nicht mehr reifen, Mutter," sagte Trautmann gut= müthig.

Ja, ich weiß."

Nach einer kleinen Pause fragte Frau Betty wieder:Ob die Kinder wohl getauft sind? Tas wissen Sie nicht, Herr?"

Getauft find sie," entgegnete Lothar rasch und bestimmt,aber, ob sie gerade ihren Tauf­schein mitbringeu werden, kann ich nicht be­haupten. Wer weiß, ob derselbe überhaupt noch existirt? Bei solchem Leben, wie Lisbeth es sührte, gehen diese Papiere eben leicht ver­loren. Die arme Frau war ja niemals lange an einem Ort. Sie schrieb mir nur Alter und Namen der Kinder auf. Sonst weiß ich natür­lich nichts!"

Auch nicht, wo sie geboren wurden?"

Lothar machte eine fast ungeduldige Beweg­ung. Diese Frau trieb ihn ordentlich in die Enge, es war Zeit, all den Fragen ein Ende zu machen.

Auch das kann ich nicht sagen," antwortete er, sich erhebend.Wir sprechen später noch darüber, für heute nur noch dies: Sie machen den kleinen Jagdwagen zurecht, damit ich ohne viel Aufsehen fortkomme, ich fahre hinten zum Parkthore hinaus, um allen unnützen Fragen

aus dem Wege zu gehen. Und noch eins Traut­mann. Wenn ich Ihnen einen guten Rat er» theilen soll, so hören Sie: Geben Sie den Kindern Ihren Namen, wer kann wissen, was der Vagabund, der ihr Vater ist, noch für Streiche machen wird, so daß die Kinder, wenn sie erwachsen sind, sich vielleicht schämen müßten. Mir kann es ja egal fein, aber hm ich meine, es ist doch ein unschätzbares Gut, einen ehrlichen Namen zu haben, man wird nichts einzuwenden haben, wenn Sie die Kinder adoptiren."

Ja, das werde ich, gnädiger Herr; die armen Würmer haben ja eigentlich gar keinen Familiennamen, wer will unter diesen Ver­hältnissen ergründen, wo sie geboren wurden?"

Ja, es würde schwer fein, das zu erfahren." meinte Lothar, "ich weiß nämlich nicht, wie jener Mann heißt, der sich in seinem Briese nun allerdings mit seinem Namen unterzeichnete, aber ich habe denselben leider vergessen! Ich achtete in der Aufregung auch gar nicht darauf."

Der Verwalter schüttelte Lothar treuherzig die Hand zum Abschied, ebenso Frau Betty, die eiligst im Hause verschwand.

Das wäre abgemacht!" sagte Lothar, etwas später bei seiner Mutter eintretend.Ich habe den Alten da drüben ein Märchen erzählt, von ihrer verstorbenen Lisbeth, von meiner heim­lichen Liebe und wie sie mir ihre Kinder an= vertraute. Ich sage Dir, Mama, die Frau Verwalterin zerfloß in Thränen; ich glaube, ich habe meinen Beruf verfehlt, hätte eigentlich Schauspieler werden sollen! Mit solch einem Talent hätte ich sicher Karriere gemacht, und -war sehr rasch." (Fortsetzung folgt.)

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