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riebach, ormen- diesem Kapital n Zu- tzungs- Arbeiter iangen-- t sollen, e junge ite, als uf be- irts ab, - Der d aus

Eine furchtbare Katastrophe ereignete sich am 23. April bei Katschkarowka, im Gouvernement Lherson, an einer Dnjeprstelle, an welcher schon ist vorigen Jahre 16 Bauern den Tod sanden. Hundert Bauern, Männer, Weiber und Kinder,

retteten sich durch Schwimmen, die übrigen dreißig ertranken, ehe ihnen vom nahen llfer Hilfe gebracht werden konnte.

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Verantwortlich für die Redaktion: Hans Hupfe, in Marburg.

v. Zakrzewski, Johann, Jura, Barfüßerstraße 5. Schiffmann, Georg, Jura, Franlsurterftraße 43. Braun, Walter, Jura, Frankfurterstr. 35. Linnenbrink, Werner, Jura, Wilhelmstr. 25. Saalwächter, Kurt, Jura, Haspelstr. 8. Linnenbrink, Hans, Jura, Wilhelmstr. 25. Deimel, Robert, Jura, Grün 42.

Borgerdorff, Emil, Jura, Markt 7.

Brusius, Anton, Med., Lahnstr. 3.

Weber, Wilhelm, Jura, Lutherstr. 12. Becker, Wilhelm, Jura, Schloßtreppe 2.

Landwirthschaftliches.

Ueber die Ausfichte« des australischen Weizeubaues

Neueste Telegramme

Hofnachrichte«.

Homberg im Schwarzwald, 7. Mai. Kaiser, welcher gestern Abend

Eingesandt.

lOhne Verantwortung der Redaktion.)

Seit längerer Zeit wird an der sogenannfen Drecklochtreppe (Enge Gasse), welche den Pilgrimstkin mit der Wettergaffe verbindet, fortgesetzt Schabernack verübt, ohne daß es bisher gelungen wäre, die Thäter zu ermitteln. Zunächst wurden regelmäßig die Scheiben des Briefkastens, welcher am Hause Nr. 23 angebracht war, zertrümmert, wiederholt die Laternen- scheiben eingeworfen und nunmehr haben die Wüst­linge eine Kraftprobe an dem eisernen Gelände^ sowie an den Treppenstufen durch vollständiges Auseinander- reihen geleistet. Man kann kaum begreifen, .daß es heutigen Tages noch Menschen giebt, welche an- Gegen- ständen, die bet, Allgemeinheit dienen, ihre Wuth auslassen können.'

Es sollte Aufgabe eines jeden Passanten sein, derartige Strolche, wenn sie bei der That erwischt werden, sofort zur Anzeige zu bringen, damit dieselben einer exemplarischen Bestrafung entgegengesührt werden können.

Aber auch Polizei und Nachtwächter sollten ein besonders aufmerksames Auge an den Plätzen haben,

Wri«tra«bea am Hause! wer möchte sie nicht haben? Und wie traulich sieht ein Haus ausmit Reblaub umranket die Fensterlein! Wie selten aber sieht man solch ein Haus; es giebt leider einen fest eingewurzelten Glauben, daß Reben am Hause nur unter besonders günstigen Verhältnissen gedeihen. Im praktischen Rathgeber im Obst- und Gartenbau be­spricht in den laufenden Nummern einer der besten Kenner des Rebbaues in Norddeutschland, Pastor Seippel - Alvensleben, woher die vielen Mißerfolge kommen. Unsere Zeit ist eine kritische; mit dem so sehr gesteigerten Verkehr weht ein erfrischender Wind durch die deutschen Lande und fegt manches alte Vor- urtheil hinweg. Pastor Seippel weist nach, daß in sehr vielen Fällen der Mißerfolg in den Rebsorten liegt. Wer hätte vor einigen Jahren es auszusprechen gewagt, daß der Frühe Malinger oder die Madeleine Angevine, jene weitverbreiteten Spaliersorten, nichts oder wenig taugen! Und hier spricht es Pastor Seippel auf Grund einer langen und reichen Er­fahrung aus: Fort mit. diesen Sorten, sie taugen nichts, sie sind die so viel gerühmten, denen die Miß­erfolge zuzuschreiben sind. An ihrer Stelle empfiehlt Pastor Seippel andere, erprobte Sorten. Das Ge­schäftsamt des praktischen Rathgebers im Obst- und Gartenbau in Frankfurt a. d. Oder versendet auf Wunsch gern eine Probenummer des Blattes.

Verzeichnitz

der für das Sommersemester 1901 an hiesiger Universität neu immatritulirten bezw. inskribirien

LL«rd»r«

Mittwoch 8. Mai 1901

e vonlstrickten. Beweis für die absichtliche Störung üh imtzesTik-Tak" ist, daß sie diese Arbeit zweimal üußer-prneuerten und die Uhr damit zum Stillstand glichen Krachten!

e usw. _ . ---------

v. Jbell, Karl, Jura, Haspelstraße 3.

463. Hohmann, Josef, Jura, Neustadt 1.

Studirenden:

Leineweber, Johannes, Phil., Weidenh. 78.

Tonuelat, Ernst, Phil., Haspelstr. 10.

Klee, Rudolf, Phil. u. Theol., Frankfurterstr. 25.

Braun, Adolf, Phil., Barfüßerstr. 22.

Heisterdorg, Karl, Jura, Kugelgasse 7.

Vilmar, Fritz, Jura, Untergasse 3.

Fromme, Karl, Jura, Markt 10.

Arndts, Friedrich, Jura, Wilhelmstraße 16.

Ries, Adolf, Jura, Universitätsstraße 14. Pörtner, Hermann, Jura, Haspelstraße 9. Grube, Walter, Jura, Haspelstraße 8.

Roger, Karl, Jura, Haspelstraße 11.

5 Uhr mittelst Extrazuges hier eintraf, begab sich unmittelbar darauf zur Auerhahn-Jagd in das Reichenbachthal, erlegte 4 Hähne und reiste heute Morgen um 7 Uhr mittelst Sonderzuges in Begleitung des Fürsten Fürstenberg nach Donaueschingen ab.

Donaueschingen, 7. Mai. Heute Vor- miitag 8l/2 Uhr traf der Kaiser mittelst Sonder­zuges hier ein. Bei der Fahrt durch die Stadt wurde der Kaiser von den Spalier bildenden Vereinen und Schulen und dem zahlreichen Publikum lebhaft begrüßt. Im Schlosse wurde der Kaiser von den Fürstinnen und Prinzen empfangen. Darauf fand gemeinsames Früh­stück statt.

Baden-Baden, 7. Mai. Der Kronprinz ist gestern Abend 11 Uhr 44 Min. nach Bonn abgereist.

Die Unruhe« in China.

Shanghai. 7. Mai. Die hiesige Handels­kammer richtete an die Handelskammer in Berlin, London, Paris, Newyork Protestkund­gebungen gegen den Vorschlag der Gesandten in Peking, den Zoll zu erhöhen, da ein solches Vorgehen gegen die bestehenden Verträge verstoße.

Der südafrikanische Krieg.

Kapstadt, 7. Mai. (Reuter.) Hier sind 5 neue Pe st fälle vorgekommen, in Port Elizabeth einer.

London, 6. Mai. In der Prüfungskommission für Entschädigung der aus Südafrika ausgewiesenen Personen erklärte der niederländische Vertreter Bischop, er sei von seiner Regierung angewiesen, eine vier­zehntägige Vertagung der Verhandlungen zu beantragen, damit das Erscheinen der Zeugen vor der Kommission ermöglicht würde. Der Vorsitzende er­widerte, die Kommission bestehe nicht darauf, daß jeder Einzelne seinen Entschädigungsanspruch persönlich ver- treien müsse, werde aber die Berechtigung der An­sprüche besser beurteilen können, toettn dieselben persönlich vertreten würden. Bischop ist damit ein­verstanden, daß die bereits anwesenden Zeugen gehört werden, der Vorsitzende sagte, andere Geschäfte könnten nachher erledigt werden, während der Zeit der Vertagung, welche verlangt worden fei. Bischop erklärte, seine Regierung wolle die Kommission mög­lichst unterstützen in der Hoffnung, daß die Freund­schaft zwischen beiden Regierungen nicht durch un­verantwortliche Zeitungsartikel beeinflußt werde. Der Vorsitzende sagte, solchen Zeitungsartikeln werde keine Beachtung geschenkt. Bischop erklärt, er beabsichtige, seinen Ansprüchen die Kosten beizufügen, welche die Reise der Zeugen nach England verursacht. Hierauf wird die Vernehmung des Zeugen Boonkraa fort­gesetzt und ergab die Thatsache, daß dieser voller Bnrgher und kein Angehöriger des befreundeten Staates ist. Bischop entgegnete, in diesem Fall liege wie in vielen anderen Fällen ein Jrrthum vor. Der Vorsitzende sagte, er wolle überlegen, ob er den Fall entscheiden könne und werde morgen seinen Entschluß bekannt geben.

Ans dem englische« Parlament.

London, 6. Mai. Rach lebhafter Debatte nahm das Unterhaus die Resolution betr. die Einführung des Kohlenausfuhrzolles mit 333 gegen 227 Stimmen an.

Unglücksfälle.

Berlin, 7. Mai. Die Morgenblätter melden aus Breslau: Auf dem Wrangeschachte bei Niederhermsdorf, Kreis Waldenburg setzte gestern früh beim Schichtwechsel der Förderkorb so heftig auf, daß 17 Bergleute schwer verletzt in das Lazareth gebracht werden mußten.

München, 7. Mai. In einem Neubau der Juttastraße in der Dorstadt Nymphenburg stürzte in Folge zu früher Herausnahme der Stützen das Gewölbe unter dem Treppenhause ein. Ein Arbeiter ist tobt und 3 Arbeiterinnen sind schwer verletzt.

Drei Personen ermordet.

Berlin, 7. Mai. In Martendorf bei Berlin ermordete am 6. Mai der Agent Bobbe die Ehefrau seines Hausbesitzers Kemmling und die beiden Knaben seiner Geliebten Stäger, verwundete den heimkehrenden Kemmling, den er zu einer Tasse Kaffee einlud durch 2 Schüsse und floh. Beim Besteigen der Pferdebahn wurde Bobbe verhaftet, er erschoß sich aber im Augenblick seiner Verhaftung.

«nd zwar abermals in die Kollekte des dortigen Kaufmanns Liebeskind. Die Slücksgöttin hat diesmal recht gut getroffen, denn der Riesengewinn fällt an mehrere Leine Kaufleute, Handwerker und Arbeiter. Haupt-

Hill"- Inders für die nächste Zeit, zuversichtlich eine "us Weigerung. Daraufhin find, wenigstens von non sUofityorrr ffpftptimpifp iinnpfipiirp

Paris, 7 Mai. Der Marineminister sicherte dem Luftschiffer de la Vacese, der von Toulon mit einem dreitausend Cubikliter faffenden Ballon das Mittelländische Meer überfliegen will, die weitgehendste Unter­stützung des Marineministeriums zu. Die Kosten des Unternehmens sollen durch öffentliche Subskription aufgebracht werden.

Paris, 7. Mai. Aus Dschibuti wird vom 16. März gemeldet: Zwischen den Atiopiern und Somalis fand ein blutiger Straßenkamps statt. Zwei Atiopier wurden gelobtet, 14 schwer verletzt. Auf Seite ber Somali gab es zwei Verw unbete.

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werden Mengen ausgestapelt, und ich traf Bahnstationen ei bem Ito, auf denen sich in dieser Weise bis zu User- ß 000 Dutzend und mehr zum Verlaus mit Urnge- bheren Preisen angesammelt hatten. Aber tt Per- llbst bei niedrigen und noch niedrigeren Heizenpreisen wird Australien den meisten

nberen Weizenbauländern gegenüber im Vorzug ein. Es wird bei weiterer, in den letzten 10 fahren schon stark herabgegangener Derminder- jng der Unkosten in der Erzeugung und lieber:

Marktberichte.

Frankfurt, 6. Mai. «Setreibemarlt) Arn heutigen Wochenmarkte konnte sich in Landweizen bei äußerst spärlichem Angebot und in Folge un­rentabler Forderungen ein irgend nennenswerther Umsatz nicht entwickeln. Landroggen sehlend. Aus­ländische Brodsrüchte in Folge der fehlenden Land­frucht für nahen Bedarf besser beachtet, aber im Preise nicht voll behauptet. Gerste war geschäftslos. Hafer jedoch gut gefragt und im Preise stramm gehalten. Mais lag fest, aber bei wenig belangreicher Bedarfsfrage eher etwas billiger erlaffen. Es notiren je nach Qual.: Weizen, hies. und Wetterauer M. 17,7017,80, kurhess. M. 00,00-00,00, norddeutscher M. 00,00-00,00, ru1. M. 17,6018,25, Redwinter M. 17,8518,15, Kansas M. 17,8518,10, La Plata M. 17,25-18,20, Rumämer M. 00,0000,00, Roggen, hiesiger M. 14,7515,00, Pfälzer M. 00,0000,00, russischer M. 15,20-15,40, amerikanischer M. 00,0000,00, Gerste, hiesige M. 00,00-00,00, Pfälzer M. 00,00-00,00, fränkische Pi. 00,0000,00, Riedgerste M. 00,0000,00, ungarische M. 00,00-00,00, Hafer, hies. M. 15,00-15,76, Württem- beiger M. 00,0000,00, bayerischer M.15,0016,00, russi­scher M. 14,7516,25, Mais mixed M. 11,8512,00, La Plata M. 00,0000,00. Alles per 100 Kilo netto effeetiv loco hier. Mehl still. Es notiren: Weizenmehl hiesiges Nr. 0 M. 25,7526,25, feinere Marken M. 28,5029,25, Nr. 1 M. 24,50-25,00, feinere Marken M. 25,25-25,75, Nr. 2 M. 23,50-24,00, feinere Marken M. 24,25-24,75, 3ir. 3 M. 21,50-22,00, feinere Marken M. 22,25-22,75, Nr. 4 M. 18.25-18,75, feinere Marken M. 19,25-19,75, Roggenmehl, hiesiges Nr. 0 M. 23,0024,00, Nr. 1 M. 20,50-21,50, Nr. 2 M. 14,7515,25. Alles per 100 Kilo incl. Sack loco hier. Futterartikel gefragt. Es notiren: Wetzen­schalen M. 4,905,00, Weizenkleie M. 4,90-5,0u, Roggenkleie M. 5,25-5,50, Futtermehl M. 6,25-7,00, Biertreber, getrocknet, M. 5,255,40 je nach Qualität. Alles per 50 Kilo netto effectiv loco hier.

Frankfurt, 6. Mai. <Viehmarkt.) Zum Verkauf standen: 500 Ochsen, 34 Bullen, 764 Kühe, Rinder und Stiere, 215 Kälber, 127 Schafe und Hämmel, 1415 Schweine. Bezahlt wurde für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qual. 6567 M., 2. Qual. 61-63 M., 3. Oual. 55-19 M., 4. Dual. 00-00 M., Bullen 1. Oual. 53-55 M., 2. Oual. 49-50 M., 3. Oual. 0000 M Kühe, Stiere und Rinder 1. Duc.;. 58-60 M., 2. Dual. 5355 M., 3. Dual. 41-^3 M , 4. Dual. 3032 M., 5. Dual 28-29 M. Bezahlt wurde für 1 Pfund Schlachtgewicht: Kälber 1. Duc. 78-80 Pfg., 2. DuBl. 7073 Pfg., 3. Dual. 6063 Psg., 4. Dual. 0000 Pfg., Schafe und Hämm-l 1. Dual. 60-62 Psg., 2. Dual. 55-57 Pfg., 3. Dual. 0000 Pfg., Schweine 1. Dual. 5800 Psg., 2. Dual. 57-60 Pfg., 3. Dual. 46-48 Psg., 4. Dual. 0000 Pfg. Bezahlt wurde für 1 Pfund Lebendgewicht: Kälber 1. Dual. 4649 Pfg., 2 Dual. 4144 Pfg., Schweine 1. Dual. 46-00 Pfg., 2. Dual. 45 Pfg. Aus Oester, reich standen 133 Ochsen und 5 Bullen zum Berkavs- Gesckätt in Hornvieh mittelmäßig, Ueberstand be­deutend, in Kleinvieh gut, Markt geräumt

m Jahre 1899 fiel

toinn ebenfalls nach Oels, und da im vorigen h^ent-^ahre nach dort Gewinne von 75000 und .00 000 Mark und in den früheren Jahren

c tritt

oerben tob seine zukünftige Bedeutung für den Welt- nsums markt schreibt der Landwirthschastliche Sach- derständige: Daß die Weizenpreise noch viel für die "eiter herabgehen, hält man in Australien nicht lücks üt wahrscheinlich; man erwartet vielmehr, be-

tzur Wage) absteigenden Reisenden zeigt blichen iiQIt ein aus der Wanduhr der Weinstube

8 trotz gar künstlich ausgebautes Nest eines klugen kchwalbenpaares. Merkwürdiger indessen als das in dieser auffallenden Stelle erbaute Nest ist es, n man daß die schlauen Thierchen, die ohne Zweifel durch das gleichmäßige Tik-Tak der Uhr sich belästigt fühlten, ein Mittel sanden, die Störung ihres Brut- und Futter-Geschäftes zu beseitigen f 120 utib den Gang der Zeiger aufzuhalten, m-

klücksgöttin bezeichnet werden.

Kluge Schwalben ober kluger Wirth? DieGazette de Lausanne" berichtet unter dem Datum des 1. Mai (nicht 1. April) aus Jsle i» Waadtland: Den imHotel de la Balance"

Taö große Loos der gegenwärtigen könig- ich preußischen Klassen - Lotterie, welches m Betrage von 500 000 Mark auf die Rümmer 19 894 gezogen wurde, ist wieder Äscher- stinmal nach Oels in Schlesien gefallen vunden

er fein, uch ge­il ver- ur bet allen Berns chützten digkerr. bleiben, r Ihren ier et: nbtag§_- er be- inistetn rmmet: iniftets

führung die Durchschnittsernten nicht unbe­trächtlich steigern können.

An staatlicher Unterstützung fehlt cs dabei nicht. Was die Ende 1900 vollzogene Ver­einigung ber Kolonien darin neues bringt, liegt noch im Dunkeln; aber sicher ist, daß man mit allen Kräften durch Zölle, Verkehrs- erleichterungcn, Gesetze für Landbesiedelung, Maßnahmen gegen klimatische und andere Un- bflden, Errichtung von Versuchsanstalten u. dergl. den eigenen Weizenbau fördern wird. Meist ist damit schon begonnen; so mit der Herab­setzung der Bahnfrachten um 10250 0, besonders für die entfernteren Weizengebiete, mit der Aufstellung von Speichern an den be- treffenden Bahnhalteplätzen und Ausfuhrhäfen, mit der Seßhastmachung kleinerer Landwirthe u. a., und man erwäat, an Stelle des bisherigen Sackabfuhrverfahrens den Weizen in loser Maffe auf den Bahnen zu versenden und an geeigneten Plätzen Elevatoren auszustellen.

Es erscheint alles in allem ziemlich sicher, daß Australiens Weizenernten mit der Zeit um Millionen von Doppelzentnern anwachsen werden. Unter günstigen Verhältnissen kann dies schneller, unter ungünstigeren langsamer vor sich gehen, in guten Jahren werden überraschend große Mengen auf den Markt geworfen, bei allge­meineren Mißernten wenig über den eigenen Bedarf hinaus geerntet werden. Ein besonderer Anstoß würde dem Weizenbau gegeben, sobald die Schafhaltung durch niedrigere Wollpreise und die Milchviehhaltung durch Ueberangebot an Butter sich weniger bezahlt machen sollte. Ebenso ist es andrerseits nicht ausgeschlossen, daß bei weiterem Sinken der Weizenpreise bezw. bei besseren Erträgen aus jenen anderen Er­werbszweigen ein längerer oder kürzerer Rück­schlag im australischen Weizenbau eintritt. Im ganzen aber sprechen die gegebenen Verhältnisse für eine Ausdehnung der Ernten und für die Erlangung einer größeren Bedeutung derselben für den Weltweizenmarkt. Man hat ihnen hier mit um so'mehr Aufmerksamkeit zu folgen, als in anderen Erdtheilen der Weizenbau zum Theil zurückgeht oder doch durch größeren eigenen Bedarf geringere Mengen zur Ausfuhr bringen läßt.

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iso wir östliche f. Verein

etveibe Hundert Bauern, Manner, Wewer nno Kinoer, »er Ge-pie von der Arbeit kamen, wollten alle zu gerecht-fgleicher Zeit auf einer Fähre über den Dnjepr fahren; da die Fähre jedoch alt und schlecht gebaut war, bat der Fährmann die Leute, sich zwei Gruppen zu theilen, die nach einander istrielle |n bQ§ nfer befördert werden sollten. Davon 'akuten yD[[ten aber die Bauern nichts hören, denn es wehte ein kalter, scharfer Wind, und alle üot wollten so rasch als möglich nach Hause ge umge-; |angen Die ganze Gesellschaft stellte sich also auf die Führe, auf welcher außerdem noch drei Pferde Platz fanden. Durch den hohen Wellen­gang in Schrecken gesetzt, begannen die Pferde während der Ueberfahrt unruhig zu werden. Die Folge davon war, daß auch die Weiber in Aufregung geriethen und alle nach einer Seite -er Führe hin eilten. Dadurch verlor die Führe bas Gleichgewicht und schlug um, so daß die Bauern alle ins Wasser fielen. 70 Personen

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vummestbenfalls bedeutende Gewinne fielen, so darf die Stadt Oels alsResidenz" der Lotterie-