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Mit dem KrrisAstt für die Kreise Msrdur, «ud Kirchhai».

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36. Jahrg.

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»Laß Du die Dame immerhin den Versuch wachen," fuhr die Präsidentin gleichmüthig sort. »Der Graf hatte schon einmal, nicht lange Jod) dem Auftritt mit seinem Sohn, einen Schlaganfall," wandte sie sich an Alice, „die Merzte behaupteten, in Folge der Aufregung.

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.Sage wenigstens Deine Meinung!"

„Ich begreife gar nicht, was Du Dich so kreiserst, mein Sohn," antwortete die Präsidentin »lassen.

tten. Mit ebensoviel Eifer wie Berständniß nd Erfolg hat der junge Kreisdirektor von ammerstein an der Ueberleitung der Menschen üb Verhältnisse in die neue Ordnung der Dinge eatbettet. Vor allem besaß er die Kunst, arten zu können, eine Eigenschaft, die bei Staatslenkern, Diplomaten und Ver­waltungsbeamten viel seltener ist, als man meint. Er strebte niemals nach Augen­blickserfolgen, sondern bemühte sich vor allem, eine feste Grundlage zu legen, auf der auch seine Nachfolger in spätem Zeiten noch weiter­tauen könnten. Mit den liebenswürdigsten Formen des Verkehrs, mit einem aufrichtigen Wohlwollen für seinen Verwaltungsbezirk und mit feinem Berständniß für dessen wirthschaft- liche Bedürfniffe und persönliche Eigenart, ver­band er eine unbeugsame Energie in der Durch­führung dessen, „was nun einmal sein mußte", »ährend er in belanglosen Kleinigkeiten das „minima „non curat praetor“ weitherzig zur Aütung kommen ließ, er verschaffte sich so bald eine weit über seinen Kreis hinausreichende Bedeutung im Lande, und als der Statthalter Feldmarschall Frhr. v. Manteuffel im Jahre

Lothar sah seine Mutter groß an. Begriff ' " v ", was für ihn hier auf dem Was sollte diese passive Ruhe

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Das neue Ministerium.

Am meisten Interesse bekunden die Blätter für den neuen Minister des Innern, dessen Er­nennung anscheinend völlig überrascht hat. Heber die Persönlichkeit des neuen Ministers machen j die Blätter folgende Angaben:

Der neue preußische Minister des Innern, Iians Christian Friedrich Wilhelm Frhr. von »ammerstein, ist als der älteste Sohn des 1872 erstorbenen, ehemals königlich hannover'schen, ann großherzoglich Mecklenburg - strelitz'schen staatsministers Frhrn. Wilhelm v. Hammer­ein, am 27. April 1843 geboren, also jetzt 7 Jahre alt. Er studirte Rechts- und Staats- nssenschasten und war einer der ersten alt- mtschen Beamten, die sich dem Dienste des teichslandes widmeten. Noch nicht dreißig iahre alt, wurde er bereits zum Kreis- und lolizeidirektor in Mülhausen ernannt und damit or die schwierigste Aufgabe gestellt, die es damals im Reichslande zu lösen gab. Denn obwohl die ehemalige freie Reichsstadt, die später der Eidgenossenschaft angehört hatte und erst hn Jahre 1797 der französischen Republik ein- »erleibt worden war, nur etwa siebzig Jahre ranzösisch gewesen ist, war Mülhausen doch diejenige Gemeinde des Reichslandes, wo fran- Sfische Sympathieen, französisches Wesen und ^^französische Sitten am tiefsten Wurzel geschlagen

ey icoiyar jag jein M liefe wirklich nicht, ■ \ Spiele stand? W< 2 knn bedeuten?

(Nachdruck verboten.)

Das Heimathlied.

Orrgmal-Roman von Irene v. Hellmuth.

(Seetfe^uttg.)

Leip r/f/ - , , . . ,,

thekzn. w die Präsidentin an, die stumm dabei saß.

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ndung ! ecfert eerden 'eich st e- mchial- TOsität.

r******** *'**•-' »huji hul eine Wiederholung jenes Anfalles, sondern sogar einen Todt bedeuten. Jede Aufregung soll vgstlich von ihm fern gehalten werden, so schärfen uns die Aerzte immer ein. Nun, Sie > reif. ^llen keinen Rath hören, also auf Ihr Haupt ,, T*e Folgen! Wir thaten das Menschenmögliche, ■e H wasche meine Hände in Unschuld, wenn Ihr reicht Schritt zu einem Unglück führt!"

. Ter überzeugende, ruhige Ton verfehlte kine Wirkung nicht. Lothar, der Alice nicht ws den Augen gelassen hatte, glaubte zu be­merken, daß die junge Frau nachdenklicher

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1883 den Bezirkspräfidenrin von Flottwell in Metz zur Disposition stellen ließ, erregte es keinerlei Befremden, sondern wurde als nahezu selbstverständlich angesehen, daß der damals eben vierzig Jahre alt gewordene Kreisdirektor von Mülhausen an die Spitze des wichtigen Bezirks Lothringen gestellt wurde. In dieser verantwortungS- und bedeutungsvollen Stellung ist Herr v. Hammerstein nunmehr nahe dreizehn Jahre gewesen. Er hat seinen Bezirk selbstständiger verwalten können, als es bis dahin einem seiner Vorgänger beschieden gewesen war. Daher ist auch die augenblickliche, vom politischen und wirthschastlichen Standpunkte aus so zu­friedenstellende Lage in Lothringen hauptsächlich auf sein Eingreifen und sein eArbeit zurückzuführen. Der neue Minister des Innern ist ohne Frage ein ungewöhnlich befähigter, umfassend gebildeter, theoretisch und praktisch hervorragender Staats­mann, der über eine bemerkenswerthe Redner­gabe verfügt und die verbindlichsten Formen besitzt. Seiner politischen Gesinnung nach dürfte er den Konservativen zuzuzählen fein.

Im Allgemeinen nehmen die Blätter aller Parteien dem neuen Minister des Innern gegen­über eine abwartende Stellung ein. Soweit wir es übersehen können, äußert nur der konser­vative „Reichsbote" in mehrfacher Beziehung erhebliche Bedenken.

Einigermaßen bedenklich für den neuen Posten als preußischer Minister des Innern erscheint es, daß Herr von Hammerstein von Hause aus Nichtpreuße und seither stets nur im Reichslande als Beamter thätig war. Warum hat man da nicht lieber einen altpreußischen Beamten, einen der genannten Ober­präsidenten gewählt? Haben diese nicht gewollt und warum nicht? Hat man Forderungen an sie gestellt, etwa inbezug auf die Behandlung der Ver- waltungsbeamten im Lande, die sie nicht über­nehmen mochten? Man hat die Vermuthung aus­gesprochen, daß eben darin auch die Versetzung von Rheinbabens in das Finanzministerium seinen Grund habe, und man glaubt, daß die Beamten, namentlich die Landräthe, fester in die Hand genommen werden sollen, um solche Erscheinungen, wie sie bei der Kanal- Vorlage oustraten, zu verhüten. Was daran Wahres ist, entzieht sich natürlich unserer Kenntniß; das wird erst die Erfahrung offenbar machen. Graf Bülow hat sich früher für eine einheitliche Regierung aus­gesprochen und man glaubt, daß er jetzt den Versuch machen will, eine solche herzustellen. Daß er' mit einigen Ministern nicht harmonirte, konnte man bei seiner auffallenden Zurückhaltung von den preußischen Angelegenheiten sehen.

Der „Reichsbote" kommt zum Schluß, die Entfernung Miquels sei der Kern der ganzen Krisis:

Miquel ist vom Ministerpräsidenten gefällt: in früheren Fällen wurde folchen Ministern, deren Rück­tritt man wünschte, direkt vom König Herr von Lucanus ins Hau? gesendet. Gewisse Blätter möchten in dem Abweichen von dieser Praxis

wurde. ES fiel ihm erst jetzt ein, daß er in der Aufregung ganz vergessen hatte, nach Sieg­fried zu fragen. War derselbe etwa gestorben, oder krank? Dor allem Dingen mußte er sich darüber Gewißheit verschaffen.

„War veranlaßte Sie denn eigentlich zu diesem Schritt?" fragte Lothar, die junge Frau aufmerksam betrachtend. Sie mußten doch immerhin auf eine Abweisung gefaßt sein.

„Ich sagte Ihnen schon, ich kann die Kinder nicht erziehen. Mein Beruf hindert mich daran, denn er hält mich viel vom Hanse fern.

„Und — Ihr Gatte, — billigte er Ihren Entschluß?"

„Ich konnte ihn leider nicht darnach fragen." „So ist er tobt?"

„Geistig tobt, — — er befinbet sich im — Jrrenhause!"

Lothar fuhr entsetzt zurück bei diesem schrecklichen Wort. Auch die Präsidentin war aufgesprungen. Mit leichenblassem Gesicht wiederholte sie: „Im Jrrenhause, wie furchtbar, wie traurig!”

„Ja," nickte Alice, „traurig für ihn und mich! Seit unserer Derheirathung heftete sich das llnglüd an meine Fersen. Mein Gatte trug die Sehnsucht nach der Heimath immer mit sich umher, er konnte nie etwas verdienen, was sollte er auch arbeiten ? Das viele Grübeln, dem er sich nach und nach hingab, war nicht out für ihn, wa8 habe ich alles durckigemacht! Zuletzt ging er den ganzen Tag umher, und fang, — nichts anderes, als sein Heimathlied. Ich glaube, ich wäre selbst noch verrückt ge­worden, wenn ich es noch länger hätte mit an­hören müssen. Ich sah mich gezwungen, einen

eine rücksichtsvolle Behandlung v. Miauels sehen. Uns will es scheinen, als wäre eS ehrenvoller, vom Könige direkt eine solche Aufforderung zu erhalten, wie von einem Ministerpräsidenten, zumal wenn man selbst, wie Herr v. Miquel Vizepräsident ist und so viele Jahre lang unter dem Fürsten Hohenlohe die ganzen Geschäfte des Präsidiums geführt hat. Es scheint uns vielmehr dafür zu sprechen, daß der König die ganze Sache in die Hand des Grasen Bülow gelegt und ihm die Berufung der neuen Minister überlassen hat. Darauf 'chemt auch die Abreise des Kaisers nach Süddeutschland bei Beginn der Krisis hinzudeuten. Tas sähe freilich sehr stark nach den Gewohnheiten parlamentarisch und streng konstitutionell regierter Staaten aus: aber es könnte darin auch eine Prüfung für Herrn v. Bülow liegen, zu zeigen, wie er sich ein einheit­liches Ministerium vorstellt und wie er dann damit zu regieren gedenkt.

Wir glauben nicht, baß bie gegenwärtige Sage Anlaß zu solchen Bedenken giebt, wie sie bas genannte Blatt ansdrückt.

Miquels Abgang.

Der Klatsch bleibt jetzt; jede Zeitung erzählt Gefchichten, bie sich angeblich hinter ben Coulissen abgespielt haben sollen; aber biese Erzählungen widersprechen sich meistens völlig. Einiges über Miquels Abgang sei aus diesen Melbungen herauSbestillirt:

In der vertraulichen Besprechung der Staats­minister am Donnerstag Mittag soll danach von einem Ministerwechfel keine Rebe gewesen sein. Einmüthig würbe auf Vorschlag des Grafen Bülow die Schließung der Session beschlossen. Erst am Freitag Vormittag änderte sich die Sachlage. Herrn Miquel wurde durch den Chef der Reichskanzlei, Herrn v. WilmowSki nahe- gelegt, seinen Abschied zu nehmen. Die Auf­forderung lautete bestimmt und war in. die Form gekleidet, Gräf Bülow sei gern bereit, ein Entlassungsgesuch des Herrn v. Miquel zu befürworten. Das Entlassungsgesuch MiquelS batirt denn auch erst vom Freitag. Noch ein­mal erschien er am Abend des Tages als Minister vor dem Landtag im Gefolge des Grafen Bulow. Wenige Stunden darauf konnte durch das „Wolff'sche Telegraphenbureau" schon die Annahme seines Entlassungsgesuchs gemeldet werden. Nach der „Germania" hat Graf Bülow Herrn v. Wilmowski zu Herrn v. Miquel im Auftrage des Kaisers gesandt.

Der Nachfolger Podbielski's.

Der neue Staatssekretär des Reichspostamts Kraetke steht im 56. Lebensjahre und gehört seit dem Jahre 1864 der Postverwaltung an. Seit 1881 ist er Postrath und Mitglied des Kollegiums des Reichspostamts; 1884 wurde er Geheimer Postrath und Vortragender Rath im

Wärter zu eugagiren, da ich selbst mich ihm nicht widmen konnte; ich mußte doch Brot schaffen; denn daS Alles kostete Geld, viel Geld, umsomehr, als auch die Kinder Jemand zur Pflege brauchten. Ich fühlte, daß daS nicht so weiter gehen konnte, daß ich Abhilfe schaffen mußte, sollte ich nicht selbst dabei zu Grunde gehen. Meine Stimme, bie einzige Er­werbsquelle der Familie, hat ohnehin schon unter diesen Verhältnissen schwer gelitten, und ich fürchtete, sie ganz zu verlieren. Deshalb ent­schloß ich mich, meinen Gatten in einer Anstalt unterzubringen. Für ihn werde ich sorgen, so lange ich fingen kann. Ich möchte im Ausland mein Glück versuchen, aber die Kinder sind mir eine Fessel, ein schweres Hemmniß. Das Keine Vermögen, daß ich besaß, ist sehr zufammen- geschmolzen, es ist gerade so viel, um mich, bis ich in Amerika ein passendes Engagement gefunden, vor Noth zu schützen. Sie sehen also, für mich selbst werde ich nichts fordern, der stolze Graf mag fein Geld behalten, aber für die Kinder soll er sorgen, und ich glaube, Graf Düren wird mir das nicht verweigern können."

„Er wird es dennoch thun, verlassen Sie fich darauf", sagte Lothar, der aufmerksam zu­gehört hatte. „Sie kommen zu sehr ungelegener Zeit, meine. Gnädigste. Der Graf ist gegen­wärtig in einer Stimmung, die ich Ihnen schwer beschreiben, kann. Vielleicht ändert sich das später, ich werde Ihnen bann Nachricht senden, wenn ich den Zeitpunkt für gekommen erachte. Für heute müssen Sie sich an dieser Versicherung genügen lassen, gehen Sie wieder heim, und warten Sie ruhig ab".

Reichspostamt, und 1887 ging er als Gouverneur nach Neu Guinea, von wo er 1890 zurückkehrte. Seitdem gehört er wieder dem Reichspostamt an, und zwar feit 1897 als Direktor der Ab- theiluag ! für die technischen Postangelegen­heiten. Kraetke hat während seiner postdienst­lichen Thätigkeit im Jahre 1879 eine mehr­monatige Reise nach Amerika zum Studium der dortigen Poft Verhältnisse gemacht und ist vielfach im Auslande zum Abschluß von Verträgen thätig gewesen, so 1885 in Aegypten und 1898 in Rußland. Englisch- und Niederländisch- Indien und Australien sind dem neuen Staats­sekretär von seinen Reisen her bekannt. Seit Schaffung des Kolonialraths gehört er dieser Körperschaft und ebenso dem Beirath für das Auswanderungswesen als Mitglied an.

Umschau

Freisinnige Kampfesart.

c. Das „Berliner Tageblatt" berichtete kürz­lich über eine angebliche Entgleisung, die dem konservativen Abg. v. Pappenheim in der Kanal- kommission widerfahren fein sollte und meldete der genannte Redner habe fich darüber daß gegen die Konservativen ein Terrorismus außzuüben versucht werde und erklärt: „Von der aller­höchsten Stelle bis zur niedrigsten würden sie mit Schmutz beworfen." Demgegenüber gab Herr Graf zu Lim bürg-Stimm in der letzten Sitzung der Kanalkommisfion folgende Erklärung ab : „Im „Berliner Tageblatt" findet sich die gestern gefallene Aeußerung des Abgeordneten von Pappenheim in entstellter Weise wiederge­geben, trotzdem Hett v. Pappenheim durch so­fort erfolgte Richtigstellung bei der gejammten Kommission keinen Zweifel gelassen hatte, daß lediglich eine falsche Wortstellung zu einem Miß­verständnis Anlaß geben konnte. — Herr von Pappenheim hat sich nämlich darüber beschwert, daß die li b er ale Presse dadurch Terroris­mus übe, daß sie nach höchsten wie niedrigsten Stellen hin die konservative Partei mit Schmutz bewerfe. Diese Aeußerung wurde dahin ent­stellt, daß Herrn von Pappenheim unter­geschoben wurde, er habe gesagt, daß die konservative Partei von den genannten Stellen mit Schmutz angeworfen werde. Da nun eine Mittheilung über die Aeußerung des Herrn v. Pappenheim nur durch ein Mitglied des Hauses ins „Berliner Tageblatt" gelangt fein kann, so kann die entstellte Wiedergabe der Aeußerung des Herrn v. Pappenheim nicht als ein loyales Verfahren angesehen werden, wie

Lothar wechselte einen raschen, beredten Blick mit seiner Mutter, die mit den Anordnungen ihres Sohne? vollkommen zufrieden zu sein schien; sie nickte ihm verstohlen zu. Er über­legte blitzschnell, daß eS ihm nut auf diese Weise möglich war, Zeit zu gewinnen, und zu überlegen, wie man der drohenden Gefahr am besten begegnen könne. Vielleicht kam ihm der Zufall zu Hilfe, jedenfalls aber wollte er jetzt darauf bringen, daß seine Vermählung mit Beatrice nicht mehr länger hinauSgeschoben wurde. Denn da der Graf ihm als Hochzeits­geschenk eines seiner Güter sogleich notariell zuschreiben lassen wollte, so war wenigstens dieses gesichert.

Wer vermochte aber zu sagen, ob der Graf seinen Sinn nicht änderte, wenn er erfuhr, daß Siegfried Kinder besaß? Aus diesem Grunde mußte die Entdeckung wenigstens hinaus- geschoben werden.

Aber die junge Frau beharrte trotz aller Beredungsversuchen auf ihrem Vorhaben. Lothar wurde sehr ungeduldig, er fühlte, feine Klug­heit ließ ihn hier im Stich. Alle feine Be­mühungen waren umsonst, die jahrelange Hoff­nung, der Erbe des fürstlichen Besitzthums zu werden, schien mit einem Mal in Nichts zu zerstieben. Und bas Alles um dieses eigen­sinnigen Weibes willen, bas fich ihm nicht beugen mochte!

„Wie viel Kinder haben Sie.?" fragte die Präsidentin, um nur etwas zu sagen.

„Zwei, ein Mädchen und einen Jungen." „Wie alt find dieselben?"

„Erika war im vorigen Monat drei Jahre, Reinhold zwei." (Fortsetzung folgt.)