Einzelbild herunterladen
 

L ne lt

Ümotic6l Eitrou,

ISS

mit lern Kreisölatt für die Kreise Mrrö«rs uud Kirchhai«.

Zahrg.

03

men3 bitr^ Beilagen werden von unserer Expedition

| (Markt 21) unseren Ausgabestellen in Kirch -

ktratzc igj anstalten und Landbrieftragcrn entgegerr--

leich.

:rucp.

I« Ctl

bacherivkj ^er hochselige Kaiser Friedrich cs nicht" verschwürt eg, Haden, zu unseren Schülern gerechnet zu-üverden.

ick

Grtzro

qen.

r»efea

!d.

J1.

für die Monate Mai rrnd Juni aus die Oberhessische Arckt»«g" -nebst ihren

lt,

iifen.

iiirk Gutes.

n Milbe

ttn

chr». leises ung.

Die Immatrikulation des Kronprinzm in Bonn.

l)tr= okal 27«

N*tat täglich «afeer en Werktag«»-, nach «wna» und yttnteien. ®eeetei»6tilaae: Jllnftrirtev LonatagSblatt.

«6 Btrie«: 3»h. «ig. «och, llntversttLt«-v»chdmck«rck Aettat« Markt 81. Telephon 65

IIM 97

iverfttüh___

»tarieljährlich.r bet dee enxttU« e aa»

_____.<**?.****"* «. (cpt

eiaelfii-t tngjäluiz

eilen ß um aüil

Marhur«

Freit«, 26. April 1901.

Men ,unter dem verstandmßvoSrs Schutze, unseres «malen Kaisers.

Daü-Krre Majestät der Aoiiner Siudenten^ it sich eusoltchs» erinnern, haben tvir oft .genug epsrchren,

(Nachdruck verbotet'.)

Das Heimathlic».

Ocjsmal.HL.man von Irene v. Hellmuth.

(Fortsetzung^

V.

teer ,ewe Woche später. Di-e Gäste, die Weich nui Beatrice gekommen waren, rüsteten h zur Abreise. Gräfin Luise fühlte sich

chüf ckvolle u: .'rben. 4 isschi lde,

; |.i, und R-uft-dl, ch-wi- ton «Ben Puft^ ajJfiÄ*.*1!!* .*<!*

1 «wffrttfon hmK SJL .. -_____ « ml#. t, . "

nun^Sta u, xl bö,e' ü6er daraus kann nun nichts werden!

I ®raf stand sprachlos vor ihr.

I -Was bedeutet denn das nun wieder?" saate I er imch einer Pause,habe ich recht gehört?" I m Artete auf eine Antwort, doch als stumm blieb, fuhr er fort:Du scheinst £.td> ^lsch verstanden zu haben, mein liebes Kind ich werde Dir jetzt, gleich auf der Stelle, Siegfried schicken, der kann Dir besser als ich erklären, was ich meine!"

LJh/?°Vie e°mteffe ^hend fbie gefalteten I Hände zu ihm empor.

-,r^ein' ~ 0 "ein, - Onkel, bitte thue es I nicyt!

. 5^ rarten Gesicht lag ein solch ge­quälter Ausdruck, daß der Graf unwillkürlich eien schritt näher trat, ihre Hände erfaßte und mit ungewöhnlicher milder Stimme fragte- Beatrice was ist Dir?' - Du weißt doch ebenso gut, wie wir alle, daß Siegfried--"

L./tT Nicht weiter. Die junge Dame I W.(t dre Hande, die fie mit rascher Bewegung rirf x ^atte' an die Ohren gepreßt. Sie lies der Thure zu, und suchte den Ausgang zu gewinnen; der Graf aber vertrat ihr den Weg.

druckte feste Entschloffenheit ans, auf der Stirn lag eine drohende Wolke und unter heftigen Athemzügen hob und senkte sich die breite Brust. '

r J®6e mir, was bedeutet Dein selt­sames Gebühren? Ich will Alles wissen'" -- n®, suchte vergebens, ihrer Stimme die rsestigkeit zu geben, die hier nöthig war, wenn Graf ihr glauben sollte. Die Thränen drängten sich ,hr auf's Repe in die Augen sie

Jünglinge, «ud vou Natur wie dazu geschaffen, findet -derKrouPrmz doch Erinnerungen an seinen herrlichen «roßvater, tec nimmer Bonns vergessen konnte - kln Auge leuchtete, wenn der Name der ihm so lieb gewordenen SlLüt genannt wurde, an seinen Urgrotz.

b-"" d°- Graf stand 'fr, bS anta S 'M Sfcm"8Mö,e ®* d°» «' Wenn es denn nicht anders aebt " ftiefe Seatnce schluchzend hervor,so wisse ---ich

ich kann Siegfried nicht heirathen!"

so liebst Du einen Anderen?"

Nein nein!"

Jetzt wurde die Thüre frei. In seiner grenzenlosen Ueberraschung trat Graf Düren einen Schritt vor, und Beatrice schlüpfte hinaus. ®{g daß sie ihre Sache so ungeschickt als möglich gemacht hatte, aber gleichviel - eS war nun nichts mehr zu ändern. Sie 'floh nach ihrem Zimmer und verriegelte die Thür.

Gras stand erst eine Weile wie angc- wurzelt dann kam Leben in die markige Gestalt.

Das haben. fie dem Kinde eingeredet " murmelte er zwischen den zusammengebiffenen Zahnen hervor.Ja, - gewiß, - e5 ist so'

f^e oIIen mir Rede stehen, und zwar jetzt glerch! K j

hpÄ *? "'bin Sohn.7 herrschte der Graf den Bedienten an, der aus ein heftiges Klinacl ' zeichen bestürzt herbei eilte. 9 8

Ich sah den jungen, gnädigen Herrn mit seinem Freunde ausgehen'" v

-Der Diener brachte die Antwort nur stockend d^^vor, da- grimme Aussehen seines Herrn raubte ihm fast die Sprache 9

"Wann war das?" fuhr der Gras ihn an.

Bor einer Stunde etwa, Euer Gnaden." sobald sie zurückkommen, sollen sie sich hierher bemühen, alle Beide, ich erwarte fie!"

"^hr wohl, gnädiger Herr." (Forts. f.>

Frau Bothas Friedensvermittlung

Erliegenden Meldungen von ex fanv -faum noch ein Zweifel dar- b°ti atte Gerüchte, die in jung fier Zeit von erneuten Friedensvorschläaen der Engländer und den entsprechenden Än- knupsungsversuchen des britischen Oberbefehft-- habers wissen wollten, manches Körnchen Wahr­heit.^ Wie das Kabel von Pretoria meldet, ist die israu des General - Kommandanten Louis Botqa, die bekanntlich schon einmal den Friedens- boten gespielt und ein Zusammentreffen zwischen MkheUeT- Gatten vermittelt hat, da-

ftlbst wieder emgetroffen, nachdem fie int PnUrhrÄ °berxbeffx »esagt auf Bitten des Lord Kt»chener ,ich nochmals bereit erklärt hatte bte Dermfttler-Rolle zu übernehmen und ihrem die Vorschläge zu überbringen, die ihm da- englische Hauptquartier im Einverständniß mit, der englischen Regierung neuerdings in ?hC" tolln^L Gs heißt in der telegraphischen ^dung von Pretoria ausdrücklich, daß Frau

Nach der Tradition der preußischen Königs-f föhne ist nun auch Kronprinz Wilhelm an den Rhein gezogen, um auf den Bänken der Bonner ^lma mater, unter her Leitung der hervor­ragendsten Gelehrten seine wissenschaftliche Aus­bildung zu erhalten. Ein umfassender Stndien- pian ist aufgestellt, und mit möglichster Sorg» falt wird der Thronerbe für feinen künftigen eiuf vorbereitet wt-rden. Aber neben dem rnst der Wissenschaft wird auch der . Frohsinn __er Jugend zu seinem Rechte kommen, und die- schöne Stadt am Rhein ist ganz der. Ort für l AMM freies, ungebundenes Burschenleben. - Gestern. ;

I I leistete der Kronprinz in die Hand des Rektors ^4 nach altem Brauch he:t Eid als akademischere Bürger, durch die Anwesenheit des Kaiser, her­ben Bildungsgang seiner Söhne mit väterlicher - :tr Liebe verfolgt, erhält dieser Akt eine besondere ). B Weihe. Die Feier der Immatrikulation erlief spart mc ^ogrammmäßig. Ter Rektor der. Universität, Geheimer Medizinalrath Professor Dr. Frhr. von La Valette St. George, hielt folgende Rede, die uns noch gestern Nachmittag telegraphisch übermittelt wurde:

I Sw. Majestät wollM dem Vertreter Lei Univsrp tat

(219 ötergnäbigft gestatten, den erhabenen Schirmherrn Mserer alma mater ehrfurchtsvoll zu btxrüßen.

. , 1 Hochbegtückl sind wir durch die Anwesenheit

tenhauli» Eurer Maiestät, LÜerhächstwetche ja seistt, wie auch nrtl firm Ur» MV i f OX . W , V

- '^ bedarf Wohl ßür sie meine lieben jungen Äemtnilitonen, nicht besonderer Erwähnung oder Be- welche Gefühle mein Herz durchzittern, wenn ich WC) int lieben Bonn wieder unter Studenten be- ffs entrollt sich vor meines Geistes Auge I Vf^lich das schunmernde, Bild voll Sonnenschein uitib aluLklich-r Zufriedenheit, welches die Zeit meines YtersewÄ damals erfüllte : dre Freude am Leben, die itreuhe^t den Leuten, al wie jung, und vor allem 1 die Arends an dem erstarkenden deutschen Reiche. So i der Wunsch, der mich vor allem jetzt I em Augenblick, da ich meinen theurcn | " rtlbe- daß ihm eine ebenso I glückliche Studienzeit beschieden sein möge wie mir I etnft geworben. Und wie sollte das auch eigentlich I

Zu arbeiten, es zu heben, zu stärken und zu tragen durchgluhe Sie! Die Zukunft erwartet Sie und wird 3hre Kräfte gebrauchen, aber nicht, um sie in koSmv- politischen Träumereien zu verschwenden oder in den Dienst einseitiger Parteiinteressen zu stellen, sondern um die Festigkeit des nationalen Gedankens und nm unsere Ideale zu pflegen. Gewaltig sind die Geistes- heroen, welche der Stamm der Germanen durch Gottes Hilfe hat hervorbringen dürfen, von Boni- sazlus und Walther von der Vogelweide bis auf Goethe und Schiller und sie sind zum Licht und tzregen der ganzen Menschheit geworden. Sie wirkten .^suversal^und waren doch streng in sich selbst abae- schlossene Germanen d. h. Persönlichkeiten. Manner! Die brauchen wir heute mehr als je. mögen Sie auch dahm streben, solche zu werden. Wie soll das aber möglich sein, wer soll Ihnen dazu verhelfen. Rur einer, dessen Namen wir alle tragen der unjere Sünden getragen und ausgetilgt hat, der uns vorgclebt hat und gearbeitet, wie wir arbeiten fxTr j'. Heiland und Herr, der pflanze den

sittlichen Ernst in sie, daß Ihre Triebfedern stets lauter, Ihre Ziele stets hehre seien. Die Liebe zu Vater und Mutter, zum Vaterhaus und Vaterland wurzelt in der ^icbe zu ihm. Dann werden Sie

Verlockung^ jeder Art, vor allein gegen Eitelkeit und Neid. Dann können Sie fingen und Wir Deutschen fürchten Gott und sonst nichts auf der B ctt Dann werden wir auch fest und kulturspendend in der Welt dastehen und ich werbe ruhig meine rlugen schließen. Sehe ich eine solche Generation um meinen Sohn geschaart heranwa^wn dann Deutschland Deutschland über Alles ' Iu dl sir Zuversicht rufe ich: Es lebe die Universität Bonn'

Der Kaiser komnianbirte fobann selbst den Salamander auf die Bonner Studentenschaft woraus sich endloser Jubel erhob

.wv- ~ lJeren Schülern gerechnet zuiwerden.

Mit Ltolz und Dank blicken wir au" die selÄ- iezeichLeten Namen, welche unser Album zieren.

Die schönen Hoffnungen, zu .denen der Jüngling ierxchtiute, erfüllt der zürn Mann gereifte Herrschers li: herrlichster Weise.

^ater, den edlen Prinzgemahl, den Lebensgefährten 'jener fetzt verklärten königlichen Frau, die stets ein 1 freundliches Verhältniß

: zwifchem ihrem und unserem Volke, die ja beide germanischen Stammes sind, angeftrebt hat und w. manchen anderen edlen deutschen Fürsten, der hier feine Vorbereitung für seinen späteren Beruf durch­laufen hat.

Aber weiter noch. Bonn liegt ja am Rhein! Da wachsen'unfere Reben. Ihn umschweben auch unsere -agen, da redet jede Burg und Stadt von der Ver- gangcngctt. Unser Rhein mit seinem Zauber soll auch auf den Kronprinzen und Sie seine Wirkung üben und wenn der Becher fröhlich kreist und ein frisches Lüed erlchallt, daun soll Ihr Geist sich voll des Kpoarn Augenblicks erfreuen und darinnen aufaehen, m'eVe^- lebensmuthigen deutschen Jünglingen ziemt. Doch die Quelle, woraus Sie Freude schöpfen, sie sei und lauter^ wie der goldne Saft der Reben, sie fei teer und nachhaltig wie der Vater Rhein! Blicken ^tJ?2.nni9eu Rheinland, da steigt vor uns unsere Geschichte in greifbarer Gestalt empor. Kni weuen sollen Sie sich, daß Sie junge Deutsche beim Durchziehen der Strecke Aachen bis Mainz, das heitzt von Earolus Magnus zur Glanzzeit Barbarossa! Aller warum ward ans all der Herrlichkeit, .warum sank das -t-eutfche Reich dahin? Weil das alte Reich nicht auf streng nationaler Basis begründet war. Der Uni' . hEs alten römischen Reiches deutscher fteß die Gntwickelung in deutsch-nationalem ^tnne nicht »il Das Wefen der Nation ist in der Abgrenzung nach autzen der Persönlichkeit des Volkes Jcl"ur ^ass«ngentbümlichkeiten - entsprechend. So 'k^a^Ü^a»0las Glanz erbleichen und des alten Reiches Bestand zerfallen, weil es durch !u?e^nHnlbtI an ?em Krystallisationsprozeß

wurde und zwar zur Natron uu Ganzen, denn kleinere Kerne krtzstallifirten sich in Furstenthümer und gaben den Grundstock für das neue «staateugebilde ab, aber KousiÄ tC,h |:eJ10 .Oberhäupter leider in rbem Umversalismus dienenden « Ü K ??lch gelangen und so ging der innere VeTb^r '^^.^wacher werdenden Reiche verloren.

r.aU£^ "ber diese Entwickelung unseres ftenn^ränt^OltE5 schwerwiegende Wort des großen Kenners Germaniens,Taeitus, geschrieben werden ibre^X^ vn"1- Fürsten neidetm den Kaisern tS,'5 «"ft dem Arminius trotz seines Der Adel beneidete die reich gewordenen »nÄi UnX rber Bauer beneidete den Adcll Was für G^p=8LPOrSex "'blch. schweres Unheil hat unser liebe- Vaterlandpropter invidiam11 erlitten Davon k°nn°n die Gestade des Vater Rhein uns etwas ^r" zahlen. Run, was damals nicht gelang, Gott gab es zu vollbringen. Aachen und Mainz sind uns historische Erinnerungen, aber das Sehnen nach siu- Kmmenschluß zu einer Nation blieb in des Deutschen Bnstn und Kaiser Wilhelm der Große vollbrachte eS cm Verein nut seinen treuen Dienern Drum nach ^bkenz mifis deutsche Eck" den Blick, nach RüdeA ^htNvald, die Bilder lehren und beweisen Vn^hn'9Aba^ e-e Germanen sind im deutschen ' ^nrger einer streng begrenzten deutschen Nation au deren Seil und Entwickelung in Zukunft m t-n' arbeiten Sie alle zur Vorbereitung hier sind 3 freute1 un'h ^H^geblüht steht das Reich vor Ihnen, preuöe und dankbare Wonne erfülle Nie s.*.

ber höchste Beweis gnädiger Huld und ehrenden Ver­

trauens wird Nus heute zu Thest. wo Eure Majestät ,c#l ö;.t. den Eigenen -Lohn, Se. Kaiserliche und Königliche friedliche-s Hoheit ber. Ki-onprinzLn des deutschen Reiches unb von Preußen unserer AniverfiM zusühreu.

Wie E,we Viajestät seinerzeit Sich -'hier Aller Herzen gewmMen haben, so wird auch der neue Hobe Kommilitone es bald ersahreu, wie treu und roanr ihm unsere Herzen ^utgegenschlagen.

.Briefe zu schreiben. Dazu kam, daß schon seit Lttzzfried- Rückkehr verschiedene, stark parfümirte, zrerüche Briefchen eingelaufen waren, die alle die, tzleiche Handschrift zeigten, und offenbar von einer Dame geschrieben waren. Der Graf beobachtete feinen Sohn genau, und er konnte ledesmsl, wenn Siegfried so ein Briefchen ! erhielt, die Wahrnehmung machen, daß ein selt­

sames Aufleuchten über dessen Antlitz flog, und oaß er zärtlich auf fesn rosa Umschlag nieder- dlrckte Und wie sorgsam mußten diese Briefe ^verwahrt werden! Nicht ,eine Spur war davon I ^ufindeu. Daß sie aus der Residenz kamen, wußte Graf Düren ganz genau, doch verweigerte Srrgfrred jede nähere Auskunft, er ant­wortete stets kurz und artsweichend, wenn! man ihn darüber befragte, und Graf ^ktren war zu stolz, um hinter dem Rücken I des Sohnes zu spioniren. Wenn der Vater Siegfrieds auch weit entfernt war, die Wahr- heit zu ahnen, fo beunruhigte ihn die Geschichte doch sehr. Dem Allen wollte er ein Ende I machen. I

jtun stieß er da, too er eS am wenigsten I vermuthet hatte, auf neuen Widerstand. In bent Gedanken, die Sache ein wenig zu be- | schleunigen, fpielte er Beatrice gegenüber als er sie gerade zufällig allein im Mufikfalon traf, aus die bevorstehende Verlobung an

Doch die Comteffe sah ihn mit den.großen, blauen Augen erst verwundert an, als wüßte fie gar mcht was er meinte, dann schüttelte sie als er deutlicher wurde, den Kopf, und ni)em sie die Blicke zu Boden fchlug, entgegnete I

hastig, wie wenn ihr darum zu thun wäre, i redit schnell damit fertig zu werden:Ach | i

c so sauer geworden, die liebenswürdige wkhln zu spielen, wie diesmal. Sie ahnte, * P. ßch irgend etwes in ihrem Hause vor- ®ltete- etwas Schweres, Unheimliches, das 1 -E^r Luft zu schwebeu schien, und daS um * .drückender wurde, weil es in ihrer Fantasie 1« vermochte diesem ungewissen Etwas ^ZPne Gestalt zu geben, noch war sie im Stande, abzuwehren. Es schien auf allen Bewohnern Schlaffes zu liegen wie ein dumpfer Druck, a?T* War so recht ba^u apgethan, jede etwa dl werdende Fröhlichkeit zu hemmen. Die vtd ^"8lose Gemüthlichkeit, die früher in dem Herr« Kreife herrschte, suchte man hier in len Tagen vergeben?.

.^uch Graf Düren war in schr gereizter tntmung.

eefed Er ärgerte sich über Siegfried, weil er be- daß derselbe sich von Beatrice möglichst . n hielt, anstatt, wie er erivartet hatte, sich zu nähern, und er beschloE^endlich ein achtwort zu sprechen. Am meisten ärgerte ' Grafen der Umstand, daß Siegfried oft (2*' vdenlang auf feinem Zimmer verweilte, und "n man nach ihm fragte, hieß es, er habe

. . j in des Album ein. Drr

Rektor verpslichteLe den Kronprinzen dann durch Handschlag, der 'Universitätsrichter überreichte die Erkennungsksrte, der Dekan der juristischen Fakultät mit einer kurzenRnsprachedas Kollegien- buch. Dnnmehr begrüßte der Rektor den Kron- i Prinzen sls jüngsten Kommilitonen und gab i dem Wunsche Busdrnck. daß auch er die ernste ; WisselMMt mitffrischem^zugendmnthe vereinigen möge. Er schloß mit einem 'Hoch auf den Kaiser, das bralisender. LViderhall sand. Die Musik ifpielte die Nationalhymne. Der Kaiser reichte dem Rektor dic -dand, begrüßte febann verschiedene Anwesende unb ließ sich die Mit­glieder des Senats wrrftellen. Dann schritten j ?er Kcuser, der Kronprinz und die Begleitung c M Zuge hinunter zumPortal,-ron too bis Ab-' ^iffhrt unter den jubelnden Hochrufen der Zu- ipchauer, insbesondere -der verfammeltert Stu­dierende«!, erfolgt.

Nach der Immatrikulationsfeier machte der Katser mit dem Kronprinzen mehrere Bsinchc Darauf sand eine Frühstückstafel beim Prinzen und der Prinzessin Adolf zu Schsumburg-Lippe stLtt. Für den Nachmittag war eine Dampfer- I W;rt auf dem Rhein .geplant; Abends sand I

9 r0 6er Komm ews in ber Beethoven- I ZsLe statt. Bei demselben hielt -der Kaiser in Erwiederung der Ansprache des Vorsitzenden des-CorpsBorussia" folgende Siebe-

" Tr MaN siarker Arm sichert Dmkschlandsiß °nders"mLich fein' M

Stadt ffStoSbnt anVÄ lebengÄ

k__Handel und Wandel Jünglinge, und von Natur wie