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*** Mittwoch, 24 April 1901.

Zweites Blatt

innere

Neueste Telegramme

§ Hanau, 23. April. Am heutigen Diens­tag wird hier das Liszt'sche OratoriumDie Legende der heiligen Elisabeth" vom Oratorien- verein aufgeführt.

Gietze«, 23. April. Bei Herrn Post­sekretär a. D. Mayer, der bekanntlich Mitglied des Verbandspräsidiums der Kriegerkameradschaft »Hasfia" ist, ist lautG. A." dieser Tage eine Feldpostkarte eingetroffen, abgestempelt am 6. März von der K. D. Feldpoststation Nr. 2. Sie überbringt Grüße aus Hongkong in folgen­dem Vers:

Herzlichen Gruß Euch vom Schoppen am Morgen! Trinket Euch frei von allen Sorgen, Wie wir es thun auf dem weiten Meere. Wenn blos der Wein etwas bester wäre!

Der ist ihalsächlich miserabel. Viele herzliche Grübe.

Bartsch. Herzlichen Grub. Fischer.

Der Absender ist der jetzt von den Chinesen ermordete Hauptmann Bartsch. Man kann sich i eines Gefühls der Wehmuth nicht erwehren, wenn man die offenbar in köstlichster Stimmung niedergeschriebenen Worte liest. Mehrere Tage erst nach dem grauenhaften Ende des Haupt­manns Bartsch langten hier die feuchtfröhlichen Grüße an.

Der K««pf gegen die Straßenschleppe ist in einen neuen Abschnitt eingetreten. Nicht mehr bloß Aerzte und andere auf die Gesundheit ihres Nächsten bedachte Menschen kämpfen gegen das Ungethüm, jetzt zieht auch schon eine Stadt-

Die Steigerung der Trunksucht der euglischeu I grauen. Der neueste Jahresbericht der Londoner I Gesellschaft für innere Mission beklagt die er-- I schreckende Zunahmme der Trunksucht unter den I SraueH und Mädchen der arbeitenden Klassen. I Aus sämtlichen 48 Bezirken der Londoner I Missionsthätigkeit wird das gleiche gemeldet, I Missionarinnen haben in Arbeitsstuben und I Fabriken mit 12200 Arbeiterinnen Umfrage I gehalten, wer von diesen bei der Arbeit nicht I Branntwein trinke, und wer von ihnen es als I ungeziemend ansehe, die öffentlichen Branntwein- I und L>chankstätten zu besuchen. Stets sei darauf I mit Hohnlachen geantwortet worden, daß sich I auch nicht eine unter ihnen von diesen Genüssen ausschließe. Die Zahl der Fülle, daß Mädchen I unter 20 Jahren wegen sinnloser Trunkenheit verhaftet und bestraft werden mußten ist von 1300 Fällen im Jahre 1899 auf über 4000 Fälle rm Jahre 1900 gestiegen, und jedermann weiß, daß die Londoner Polizei in dieser Hinsicht eine Langmut an den Tag legte, die in anderen Ländern Europas unbegreiflich gehalten werden würde.

Wie ansteckende Krankheiten durch unver­ständiges Verhalten zu einer verhängnisvollen Verbreitung gebracht werden können, das läßt eine Bekanntmachung erkennen, zu welchen der I königliche Landrath in Fischhausen (Ostpreußen) I sich veranlaßt sieht. Darin heißt es: In einer | Ortschaft deS Kreises Fischhausen haben Diph- I theritis und Scharlach in den letzten Wochen I einen so bedeutenden Ilmsang angenommen, I übet 40 Kinder diesen Seuchen erlagen. I Die angestellten Ermittelungen aber ergaben, I bafj die starke Verbreitung der Krankheiten I hauptsächlich dem unverständigen Verhalten der Bevölkerung zuzuschreiben war. Die Erkrank­ungen wurden möglichst verheimlicht, Mütter I gesunder Kinder besuchten die Krankenstuben, die ausgebahrten Leichen wurden von zahlreichen I Personen besichtigt, und häufig leiteten Eltern ihre gesunden Kinder dazu an, von den Ver­storbenen durch Küssen Abschied zu nehmen. I

und Athmungsapparaten, sowie mit Sauerstoff versehen, fuhren Freiwillige der Feuerwehr nach Finsterwalde, wo inzwischen schon Militär aus Kottbus eingetroffen war. Dem Vernehmen nach sind zwei Personen gerettet worden.

Hessen-Nassau und Nachbargebiete

Cassel, 23. März. Wie schon kurz erwähnt, versammelten sich die Mitwikenden beim Fest­spielDer Reichstag zu Speyer" nach der 1. Aufführung mit dem geschäftsführenden Ausschuß dem Vorsitzenden des Central-Vorstandes des Evangelischen Bundes Graf Wintzingerode, sowie mit der Verfafferin des Bühnenfestspiels Fräulein Marie Luise Heffe nnd deren Ange­hörigen im kleinen Saale des Stadtparks. Herr Oberlandesgerichtspräsident Eeeius, der Vor­sitzende des geschästsführenden Ausschusses, be­grüßte die Dichterin, die in einer längeren Ansprache dankte. Herr Pfarrer Beyschlag aus Pirmasens, der als Vertreter des Bauausschusses der Protestationskirche in Speyer zu den Auf­führungen erschienen war, berichtete über die Einstellung der Bauthätigkeit, da es an den nothwendigen Mitteln mangele. In beredten Worten wußte der Herr Redner die Herzender Anwesenden empfänglich zu machen für diese Sache der Dankbarkeit, die dem Gedächtnisse der Protestation in Speyer gewidmet ist. Mit inniger Dankbarkeit gedachte der Herr Redner der Verfafferin, die ihr Bühnenspiel selbst ein i Baustein zur Errichtung der Kirche genannt und deshalb auf alle persönlichen Dortheile ver­zichtet habe. Mit hoher Befriedigung sprach Herr Pfarrer Beyschlag auch von der hiesigen Aufführung, die die von ihm zu wiederholtem Male in der Pfalz gesehene weit übertreffe. Trotz des herrlichen Wetters am Sonntag ist die Ein­nahme der 2. Aufführung nur um 200 Mark hinter derjenigen der ersten Aufführung zurückgeblieben. Es zeigt sich darin die große Anziehungskraft der hiesigen Aufführungen.

Briefkasten der Redaktion.

liefere verehrten Mitarbeiter bitten wir dringend, ihre Liquidationen für das abgetaufene Quartal umgehend uns einzusenden.

Wissenschaft, Kunst und Leben,

* Volksthümtichc Sochscholknrse. Am Sonn- abend, den 2o. d. M. fand, wie uns aus München n en *Hir5'.. ltt einem von der Ltadtverwaltuna Verfügung gestellten neuen Ratbhaussaale zu München die erste Generalversammlung des ,V e r° bvlksthürnliche Kurse von Hochschullehrern des Deutschen Reiches' Ä dwser Versammlung hatten sich Vertreter der Vvlkshochschulbewegung aus Berlin, Frankfurt L®*" HS*- Karlsruhe Leipzig, Marburg, otunchen, Straßburg, Tübingen eingefnnden, auch aus Oesterreich waren als Gäste Vertreter der Uni­versität Wien anwesend. Da der Vorsitzende, Herr Geheimer Medicuialrath Professor Dr. Waldeh aus 5ei',n am Erscheinen verhindert war, leitete dessen etcllüertrctcr, Herr Geheimrath Englor aus Karls- ruhe, die Verhandlungen. Seitens der Geschäfts- fuhrung, der Eentralstelle für Arbeiter-Wohlfahrts- elnrlchtungen in Berlin, wurde ein gedruckter Bericht ^rtd"lt der eine Uebersicht gab über die Volks- Hochschulbewegung m Deutschland während des ver- flossenen Winters. Nach dem mündlich erstatteten Jahresbericht konnte constatirt werden, daß die Volks- hochschulkurseemeüberraschendeAusdehnung genommen haben, und daß Anfänge ihrer Entwickelung an allen Hochschulen vorhanden sind. Von den Sitzen der I Hochschulen beginnt sie sich allmählich auch auf be­nachbarte Städte (Mannheim, Ludwigshafen, Gaffel, Flensburg, Altenburg) auszudehnen. Der Verband wa.r.m der Lage die Bewegung theils durch baare Beihilfen, theils durch Ueberlassung von Lichtbildern sowie durch Ueberweisung von Schriften und Material 6en Bericht schloß sich eine sehr ein« ge^enbe $i§fuffion, aus der besonders zu erwähnen ist daß auf Anregung der anwesenden Wiener Ver- treter in eine Benutzung darüber getreten werden sU .-Äer Grundlage dauernde Beziehungen m österreichischen und deutsch-schweizerischen Volkshochschulvereinigungen mit dem deutschen $er= banbe Herstellen lassen. Hierauf würbe über von Studenten zu ertheilenden Unterricht verhandelt. Herr Geheimer Regierungsrath Professor Dr. Diels aus ?er«T< erJtattete den Bericht, der nach Schilderung der Entwickelung des Studenten-Unterrichts in Täne- marf, nach Hinweis auf die Anfänge in Breslau und in Belgien, sich eingehend mit dem in diesem Winter J^n erften Male in Berlin gemachten Versuche be° schastigte im Anschlutz an einen vvlksthümlichen Kursus Unterricht durch Studenten zu ertheilen. Als Ergebniß

- - x ---------- , der interessanten und ergiebigen Diskussion an h?r

Verwaltung gegen die Unsitte des Schleppen- M u- A. die Professoren Ziegeler-Straßburg, Riehl­tragens zu Felde. Die Dresdener Stadtver- Lotz-München und Rothpletz - München be= ordneten haben nämlich mit 30 oeoen 23 i i»' »-a-<2? folgenbe ^unlte feststellen: eKfSr 3U roitfen' UnterS"'ÄuSSöeSS

OQß das Schleifen und Schleppen der Frauen- I stunden an Minderbemittelte zu ertheilen. 2. Ein I rletber unb -Mäntel auf bem Straßenhoben ver- ??ßerordentlich geeignet, zur

boten werbe. Gegen ben Antrag ber in Dresben I g .ber sozialen Gegensätze beizutragen. I

W.n m.hr etnSb -usg-wiL Tat Ä SS« 8-7,' ÄÄ Ä Schleppen ber Dresbener Damenwelt zusammen- I schullehrern. 4. Eine Honorirung des Studenten für I ST rtZÄ? &SUS& a S-W- Ä

SSeif"1 s-7 5rcmbeiibe,"ud,, bec sich in dieser I Th«ilnehmk/am Unterricht' muh mögliW^in^kin Weise nicht bevormunden lasse, von der königl. I Eine die Studien beinträchtigende Inanspruchnahme I Haupt- und Residenzstadt ablenken würden; ^udenten ist zu vermeiden.

Dresden sei doch nun mal eine Fremdenstadt. I 111 I

Vermischtes

Akademische Nachrichten. Der französische «ktor der Universität Halle, E i mfo n. wurde als Lektor nach München berufen. Die Münchener Privat- docenten der Medizin Haug, Mollier, Cremer »nb ber Würzburger Privatbozent v. Franque er­hielten Titel und Rang außerordentlicher Prosesioren.

A«S Universitätskreise«. Der Profeffor der Medizin, Dr. Graser-Erlangen erhielt die nachgesuchte Enthebung von seinem Amte unter Anerkennung feiner »leisteten Dienste.

. Ei« graßks Grube« - Unglück wird, wie wir schon gestern in unseren Telegrammen kurz be­richteten, aus Finsterwalde gemeldet. Am Sonnabend ist in der Nähe von Finsterwalde «ieBraunkohlengrubeHenriette" durch schlagende Wetter in Brand gerathen. Elf Bergleute wurden vermißt. Die gesammte Knappmann­schaft, die freiwilligen Feuerwehren, sowie frei­willige Maurer und Zimmerleute beteiligten i Wh an den Rettungsarbeiten. Es lag die Mög­lichkeit vor, daß sich die Vermißten in einem totlegenen Stollen vorläufig - in Sicherheit ge­macht hatten. Am Sonntag wurde die Ber- «Ner Feuerwehr und das Kommando des 3. Armeekorps um Hilfe ersucht. Mit Rettung?- |

I ber Untersuchung ber Grunbverhältniffe bei Adlergrund zurückkehrte, entftanb infolge der

I Entzündung des Heizmaterials Feuer, das mit Hilfe aller Pumpen schnell gelöscht wurde.

Der, südafrikanische Krieg.

I 8o«d0«, 23. April. Ein Telegramm Lord Kitcheners meldet: 39 Compagnien Sübasrika-

I Freiwilliger traten heute die Heimreise an bezw erhielten Bewhl sich zur Einschiffung an die Küste zu begeben.

London, 23. April. Die Morgenblätter melden aus Stanberton vom 22. April: Frau Botha, bie Gattin bes Oberstkommandiienbeii der Buren, ist soeben von ihrem zweiten Besuche bei ihrem Gemahle zurückgekehrt. Sie scheint große Hoffnung zu hegen, baß ihre Bemühungen, den Frieden herbeizuführen, Erfolg haben werden. Sie begab sich jetzt nach Pretoria, um Kitchener über ihren Besuch bei ihrem Gatten Bericht zu erstatten.

Im Luftballon über de« Leran.

o L3. April. DerFigaro" meldet, daß der

ben Plan gefaßt habe, mittels eines 11000 Cubikmeter fassenden Luftballons den atlantifchenOeean zu überfliegen. Gedard glaubt dieReise im günstigsten Falle in 5, im ungünstigen in 12 Tagen zurucklegen zu können. An der Fahrt sollen 10 Per- fönen theiüiehmen. Die Kosten des Unternehmens sollen durch «ubskriptionen in Nordamerika aufge­bracht werben.

Bern«, 23. April. DieVoss. Ztg." meldet aus Hamburg: An Bord des Dampfers Ramona" fand auf der Fahrt nach Fraserriver eine Keffelexplosion statt, wodurch 10 Mann ge- tödtet und viele schwer verletzt wurden.

Marktberichte.

I w r?n.KJ 1' 22- April. (Getreidemarkt.) «m heutigen Wochenmarkte waren einheimische Brod- fruchte knapp angeboten, vermochten aber bei kleinen Umsatzengegenuber berKonkurrenz vonAuslandwaare unb in Folge Zurückhaltung ber Mühlen ihren Wer: h- stand nur unbedeutend verbessern. Ausländische Brod- fruchtegut gefragtunbimPreisebehauptet. Gersteumsau- lvs.Haser bei befriedigenberVebaifssrage weiter besestwt I unb Jöber. Es notiren je noch Dual.:

Wetterauer M. 17,35 -17,50, kurhesi M- "0,00-00,00, norddeutscher M. 00,00-00,00, rüst. N- 7,601«,20, Redwlnter M. 17,65-18,00, Kansas oom-mm' ;iata 17,25-18,00, Rumänier I Sl-r ,00 00,00, Roggen, hiesiger Di. 14,6514 75 I Pfalzer M. 00,0000,00, russischer M. 14 no 1520' ni«ttQu0'(bet M. 00,000*3,00, Gerste, lüesiae M'

I 00,0000,0(1, Pfälzer M. 00,00 00,00, fränkische M I 22'®2~00,00, Riedgerste M. 00,0000,00, ungarische I W- 00.00-00M, Hafer, hies.M. 15,0015,50, Wurttem- 1 bergcr 311.00,0000,00, bayerischerM.15,0015 75 russi-

Mais mixed M. 11,4511,65, %.r6bQtrQ 2)1. 00,000000. Alles per 100 Kilo netto «n't Ö oco hier Mehl unverändert. Es notiren: ^Elrenmehl hiesiges Str. 0 M. 25,75-26,25, feinere Marken M. 28,50-29,00, Nr. 1 M. 24,50-25,00 fe uere Marken M. 25,25-25,75, Nr. 2 M. 23 50-24 00' !e um Marken M. 24,25-24,75, Nr. 3M. 2150-22 00 w Marken M.22,25-22,75! Nr.4M. 1875-1925 t Siar230^24 005_si^0'2i5'hiesiges Nr. 0 9tr- 1 M. 20,5021,50, Nr. 2 M l4^. 15,25. Alles per 100 Kilo incl. Sack loco hier, il/lerartikel hoher. Es notiren: Weizen» föalen M. 4,8;>o,00, Weizenkleie M. 4,855,00, Roggenkleie M. 5 2a5,40, Futtermehl M. 6, 5 -7 00 Biertreber, getrocknet, M. 5,40-5,45 je nach Dualität' Alles per 50 Kilo netto effecttv loco hier.

Frankfurt, 22. April. (Viehmarkt.) Zum Verkauf standen : 414 Ochfen, 45 Bullen, 717 Mhe, Kinber unb ©tiere, 3H5 Kalber, 302 Schafe und 1406 gdbtoetne. Bezahlt wurde für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qual. 67-69 M., 2. Dual. 6^64 M., 3. Dual »860 M., 4. Dual. 00 -00 M.

L 5355 M., 2. Dual. 49 -50 Pi.

Stiere und Rinder 1. Dual. 6062 M 2. Dual. 55-57 M., 3. Dual. 43 -45 M., 4. Dual. 3233 M., 5. Dual. 3031 M Bezahlt «h»1 FUAlb ^A^%eroit6t: Kälber 1. Dual. <880 '^5., 2. Dual. <0-73 Pfg., 3. Dual. 60-63 -Pfg., 4. Dual. 0000 Pfg., Schafe und Hammel ^u°l-58-60 Pfg.. 2. Dual. 54-56 Pfg., FdS 0000 Pfg., Lchweme 1. Dual. 5900 Pfg., 2. Dual. 5758 Pfg., 3. Dual. 5000 Pfg , 4. Dual. 00 00 Pfg. Bezahlt wurde für 1 Pfund Lebendgewicht. Kalber 1- eual 46-49 Pfg., 2. Dual. 42-44 Pfg Schweiß l-Dual. 4600 Pfg., 2. Dual. 45 Pfg. Au- Oester- wch standen 120 Ochsen und 4 Bullen jum Berkausi Geschäft gut, Markt geräumt. 1

trügerische Manipulationen an sich gebracht, unter­schlagen. In einem Nachbardorfe bei Chartres drangen zwei Landstreicher in das Haus eines Landwirths. der abwesend war, und töbteten bie f un i schlafenden Kinder. Ter heimkehrende Baier wurde von den Mördern niedergeschlagen und schwer verwundet. Die Verbrecher entflohen unter Mitnahme cin.r größeren Geldsumme und zahlreicher Werthgegenstande. - In Folge der starken Schnee- und Regenfalle der letzten Zeit ist im westlichen

des Staates Newyork, in West-Peunsylvanien, Ost-Ohio und West-Virginien Hochwasser eiugetrcten. Viele Fabriken in Pittsburg stehen theilweise unter Walser. Ebenso ist ein Theil von Beaver Falls über­schwemmt

Bei antwortlich für die Redaktion: Hans Hurt.: io Mardnr«.

~ diatz ««d Fern. Die Gefammtzahl ber Thphusfalle im zweiten Bataillon bes 8. bayerischen Jnfanteneregiments in Metz beträgt gegenwärtig 282 , o . unb bie Zahl ber Tobesfälle 12. Ein Zugang an 3» *C« ZollVerhaNdl«»ae«. ausgesprochenen Typhusfällen in den letzten zwei I Sttlitt 23 Avril Tina sr.vy <r

Tagen fand nicht statt. Als typhusverdächtig stehen ^tti flirr'"' v -erI- Tagebl.

gegenwärtig noch 12 Personen unter Beobachtung I .q1 ,.toI^e.n - die bayerische Regierung habe in In dem Befinden des größten Theiles der Schwer- Berlin eine Erklärung abgeben taffen, daß tränten ift eme wesentliche Besserung eingetreten. I namentlich die Erhöhung deS GetreiderolleS

Mann Besatzung find 4 ertrunken. Ein großer I ^er ,^en neen Zolltarif nut Sachverständigen Wal dbrand wüthete, wie aus Siegburg gemeldet I oerathen unb Werde kaum vor Ende dieses ,n.,bcn Forsten der Königlichen Oberförsterei ! JahreS sich darüber äußern können (??'!

Siebengebirge, dem ungefähr 400 Morgen Waldbestand 27 «innen,

3um Opfer fielen. Nur durch die hingebende Thätig- I 3««l BrtMtr Vorfall

s-g,nw-rd-r«-,,°r- lungen, des Feuers Herr zu werben. Weg^en I "^rWeiland in Bremen

schwerer Urkundenfälschung, Betrugs und V e r u n - bereits dem Reichsgericht eingesandt seien treuungen im Amte ist ber Geheime erpebirenbe I konstatirt dieNatlib. Korresp " daß die Bar- f*« -ich- «6g,rw %. Auch hat im Laufe bes letzten Vierteljahres in wieberholten I ® "ie Aerzte ihr Gutachten über den Fallen Äaffenantoeifungen, die ihm in seiner Eigen- Geisteszustand noch nicht abgegeben.

schäft als Slinifterialbeamter zugänglich waren, mit I .t

den Unterschriften der ersten Beamten des Ministeriums I ^Cttt KreuzerJagd .

des Innern gefälscht, die Summen an der Staatskasse I ®erlitt, 23. April. DerLoc.-Anr " meldet abgehoben, sowie amtliche Gelder, die er durch be- I «u8 Kiel: Auf dem KreuzerJagd" der von i