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Der südafrikanische Krieg.
Präsident Krüger über die Lage der Buren.
Der bekannte französische Journalist Henri de Houx hat den Präsidenten Krüger in Utrecht besucht, um ihn über Verschiedenes zu befragen. Darnach hat sich Krüger, der frischer und energischer denn je auSgesehen und noch immer auf den endgiltigen Sieg der Sache seines Volkes rechnen soll, folgendermaßen ausgesprochen :
Er erklärte zunächst nachdrücklich, daß die englischen Berichte aus Südafrika, besonders die, welche Botha als bereit hingestellt hatten, mit K i t ch e n e r über die theilweise Ausgabe der Unabhängigkeit der beiden Republiken zu verhandeln, durch und durch lügenhaft seien. Der Ton ihrer neuesten Erklärungen beweise das übrigens zur Genüge. Wenn die Engländer die Wahrheit so entstellten, müsse es in Südafrika für die Sache der Unabhängigkeit gut stehen. Erst wenn sie sich entschließen würden, der Wahrheit voll und ganz die Ehre zu geben, würde er sich beunruhigt fühlen. „Ich versichere, daß Botha nie eine zweideutige Bemerkung über die Frage der Unabhängigkeit entschlüpft ist", rief Präsident Krüger aus. „Schon der ironische Ton seiner letzten Depesche beweist, daß er stets Herr der Auseinandersetzungen geblieben ist und daß er die Haltung des Mannes bewahrt hat, der zuhört, aber nicht eines solchen, der zustimmt. Die Unabhängigkeit ist der einzige Schatz, an dem wir unverrückt festhalten, dem ton alle anderen Güter geopfert haben, für den unsere Mitbürger ihre Höfe verlassen und ihr Leben in die Schanze geschlagen haben; um die nationale Unabhängigkeit zu wahren, haben sich unsere Frauen und Kinder zu einer zeitweiligen Knechtschaft im englischen Lager verurtheilen lassen. Und wenn die Engländer nicht mit Blindheit geschlagen wären, wenn sie ihr eigenes Interesse richtig erkennen würden, wenn sie nicht rettungslos dem Jrrthum und der Ungerechtigkeit sich ausgeliefert hätten, würden sie uns zunächst die Unabhängigkeit zugestchen, die wir verlangen, weil wir, um sie uns mit Sicherheit zu wahren, zu vielen Zugeständnissen und Opfern bereit wären, und dadurch würde der Stiebe in Südafrika für alle Zeiten besiegelt sein. — )ir erklären uns von vornherein zu allen Erörterungen über die Ausdehnung der zu gewährenden Zugeständnisse bereit. Nur eine Sache behalten wir uns vor, das Recht auf unsere Unabhängigkeit. Ich gehe noch weiter: wir sind sogar zum Opfer unserer Freiheit bereit, wenn ein Schiedsrichter erklären sollte, daß die eine oder andere Republik sich etwas hat zu Schulden kommen lassen, was sie derselben unwürdig erscheinen ließe, ein öffentliches Verbrechen, ein Attentat gegen das Völkerrecht, eine Verletzung der göttlichen und menschlichen Gesetze, eine Feigheit oder eine unwürdige Thal. Wenn etwas dergleichen bewiesen würde, so würden wir uns dem Rechtsspruche fügen. Aber wir find darüber völlig beruhigt. David flehte zu dem Herrn und fragte ihn, ob er oder sein Volk ein Vergehen auf sich lasten hätte. Da er wußte, daß er, wenn auch nicht fleckenlos, so doch reiner als seine Feinde war, zitterte er nicht mehr und schöpfte Vertrauen. Wie David, wissen auch wir, daß wir sündenfreier als unsere Angreifer und Bedränger find, daß unsere Sache eine heilige und gerechte ist: wir sürchten nicht vas Urtheil gerechter Männer und wir vertrauen auf die Gnade de3 Herrn unseres Gottes.'
Der Präsident kam dann auf den Einbruch derBurenkolonnen in die Kapkolonie zu sprechen und erklärte, daß S t e i j n und D e W e t ihren dabei verfolgten Zweck erreicht hätten, der darin bestand, sich frische Pferde zu verschaffen und die Engländer ßu zwingen, ihre Streitkräfte aus weite Strecken zu zersplittern, wodurch Botha, der in Osttransvaal etwas in die Enge getrieben worden war, Luft geschafft wurde. Auf einen allgemeinen Aufstand der Afrikander habe man nie gerechnet, da eine solche mangels Vorbereitungen, Verproviantirungs- und Munitionsmagazinen, sowie genügender Kohäsions- kraft aus so weiten Räumen unmöglich wäre. Die Wiederaufnahme der Arbeiten in den Bergwerken bezeichnete Krüger als undurchführbar und als eine Flunkerei der Engländer und machte dabei auf die Thatsache aufmerksam, daß, so lange die Buren in ihrem eigenen Lande Herren waren, trotz der Kriegswiren „das internationale Depot" unangetastetgeblieben war, während seit dem Eindringen der Engländer in das Transvaalgebiet sie unausgesetzt Zerstörungen preisgegeben sind. Dann erhob zum Schluffe Präsident Krüger die Stimme zu der feierlichen Versicherung, daß die Buren im Stande find, den Krieg in eine „undenkliche Zukunft" fortzuführen. „Wir haben Kämpen, Waffen und Munition in genügenden Mengen. Ueberall, wo wir kämpfen können, wird es stets im gegebenen Augenblicke am rechten Orte gut berittene, gut bewaffnete und völlig ausgerüstete Kommandos geben. Die Hoffnung, uns durch Ermattung oder Ausrottung nieder zu bekommen, ist eine vergebliche. Gott ist mit uns und die Nationen stehen mit ihren glühenden Syinpathieen auf unserer Seite."
lieber bi e englische Auffassung der Lage
schreibt man aus London: Die von der englischen Regierung anläßlich der jüngsten Erörterungen der Lage in Südafrika abgegebenen Erklärungen haben den Eindruck hinterlassen, haß in den Friedensbedingungen unter das Maß dessen, was Lord Kitchener in seinem letzten Briefe an Botha geboten, nicht herabgegangen werden wird. Die Regierung ist nicht gewillt, blos um den Krieg zum Abschlüsse zu bringen, Zugeständnisse zu machen, die, wenn sie ursprünglich gewährt worden wären, den Krieg überhaupt verhütet hätten. Bei diesem Anlasse drücke die Regierung ihr volles Vertrauen in den Gouverneur, Sir Alfred Milner, aus, dem die Gegner die Hauptschuld an dem Scheitern der Friedensverhandlungen zuschreiben. Als das wichtigste Ergebniß der Verhandlung wird die Mittheilung deS Kriegsministers Brodrick angesehen, daß seit dem 1. Januar 21000 Mann Verstärkungen in den südafrikanischen Häfen gelandet sind und daß, die gegenwärtig auf dem Wege befindlichen Offiziere und Mannschaften hinzugerechnet, Lord Kitchener vor dem Ende dieses Monats 43000 Mann frischer Truppen zur Verfügung haben wird.
Vom Kriegsschauplatz.
Einem den „Central News" aus Standerton unterm 4. April zugehenden Telegramm zufolge haben die Engländer dreiBurenkvmmandos angegriffen, die eine stark verschanzte Stellung
49) (Nachdruck verboten.)
Schwester Katharina.
Roman von O. Elster.
(Schluß.)
„Papa Gehrmann,' versetzte Henning gerührt, „Sie sind doch ein ganz prächtiger, famoser, lieber Kerl ..."
„Schmeicheln mir, Henning, mein Junge. Aber nun fix . .
„Wie soll ich Ihnen im Namen KitthS danken? Denn Papa Gehrmann, wir beide find schon längst einig — es lag nur noch an KitthS Mutter ..."
„Die Frau Baronin hab' ich jetzt überredet. — Aber nun kein Wort von Dank mehr! Wenn ich Euch jungem Volk die Wege zum Glück etwas geebnet habe — na, mir hat eS Freude gemacht und — meiner Käthe auch."
„Wie? Käthe weiß . . .?"
„Na ja — Käthe hat mich ja hergeschickt!"
„Sie? Die Großmütigste — Edelste von Allen
„Ja, nun ist'S zu spät, Rettmetsterchen! Jetzt nimmt meine Käthe Sie doch nicht mehr. — Also, soll ich mit der Baronin sprechen?"
„Thun Sie es bitte — ich spreche inzwischen mit Kitty."
Er eilte Kitty nach, die soeben auf die Terrasse getreten war, um den Kaffeetisch zu ordnen.
Aber Papa Gehrmann und die Baronin warteten vergeblich, Henning und Kitty kehrten nicht zurück.
Endlich begab sich die Baronin auf die Veranda — richtig, da saßen Henning und Kitty in einer lauschigen Ecke — Hand in Hand — und plauderten, und von Zeit zu Zeit schlang Henning den Arm um Kitty und küßte sie. Und Kitty wehrte sich gar nicht, sondern lag glücklich und selig im Arm deS Geliebten.
An demselben Abend gab eS noch ein fröhliches Verlobungsfest, an welchem auch die braven Dragoner auf dem Wirthschaftshof theilnahmen, indem Papa Gehrmann ihnen auS dem nächsten Wirthshause mehrere Fässer Bier holen ließ.
Der Wachtmeister schickte einen Reiter nach dem Regimentsquartier, theilte dem Herrn Regimentsadjutanten das freudige Ereigniß mit und ließ für den andern Morgen um die Regimentsmusik zu einem Ständchen bitten.
Am Morgen in aller Frühe formierte der Wachtmeister die Schwadron auf dem Schloß- Hofe, und als Kitty eben aus ihren glücklichen Träumen erwachte, da schmetterten die Trompeten und die Drogoner riefen dem Bräutchen ihres Rittmeisters ein brausendes Hurrah zu.
Dann ritten sie ab — kaum daß Kitty Zeit fand, Henning lebewohl zu sagen. Lange noch stand sie am Fenster und winkte mit dem Tuche und in der Ferne verhallte daS Lied der Dragoner:
im Osten von Vryheig in der Nähe von Smalldeel inne hatten. Die Buren, die unter Grobelaars Befehl standen, wiesen den Angriff der Engländer vermittelst einer Flankenbewegung zurück. General Dartnell ließ darauf einen Frontangriff machen, dem die Buren im Anfang einen hartnäckigen Wiederstand entgegensetzten; sie zogen sich erst zurück, als die Engländer sich ihnen bis aus kurze Entfernung genähert hatten, und jene befürchten mußten, daß ihre Stellung umgangen werden würde. Die Engländer erbeuteten einen Proviantzug mit Tausenden von Rindern und Schafen und machten eine große Zahl Gefangene. Die Verluste waren auf beiden Seiten bedeutend.
Umschau.
Gesuche von Kriegsinvaliden.
Im Hinblick auf den zur Zeit dem Reichstag vorliegenden Entwurf zu einem Gesetze, betr. die Versorgung der Kriegsinvaliden uud der Kriegshinterbliebenen, gehen im Kriegsministerium in großer Zahl Gesuche von Kriegs- invalden und Kriegshinterbliebenen ein, die ihre baldige Umpensionirung bezw. die Erhöhung der Bezüge erstreben.
Derartige Gesuche sind aber, wie das Kriegsministerium mittheilt, völlig zwecklos, solange der vorbezeichnete Entwurf nicht zum Gesetz erhoben. Aber auch wenn dies geschehen sein wird, liegt zu solchen Gesuchen kein Anlaß vor, da die durch dieses Gesetz gewährten höheren Versorgungsgebührnisse seitens der Militärbehörden zur Anweisung kommen werden, ohne daß eS hierzu eines Antrag? bedarf.
Im übrigen mag auch darauf hingewiesen werden, daß Gesuche in Invaliden und Unterstützungsangelegenheiten am zweckmäßigsten seitens der Kriegstheilnehmer an die Bezirks- seldwebel, seitens der Hinterbliebenen an die Ortsbehörden gerichtet werden, die in dem einen wie in dem anderen Falle solche Gesuche am schnellsten einer sachgemäßen Behandlung bezw. denjenigen Stellen zuführen, welche über die Gesuche zu entscheiden haben. Wenn hingegen die Gesuche an höhere Behörden gerichtet werden, so wird dadurch ihre Erledigung nur verzögert.
Lehrlingsfrage und Fortbildungsschulwesen.
Der Minister für Handel und Gewerbe hat es in einem Rundschreiben als erwünscht bezeichnet, daß die Innungen beschlöffen, vor der Lossprechung eines Lehrlings das Fortbildungs- schulzeugniß einzufordern und ungenügende Leistungen sowie tadelhaftes Betragen durch Nachlerxrn zu bestrafen. Der Regierungspräsident ersucht dann die betreffenden Behörden,
„Ja, treu ist die Soldatenliebe —
Ja Liebe — ja Liebe —--"
In seinem Zimmer saß der Oberst von Bartfeld und hielt den Brief in der Hand, in dem Henning ihm seine Verlobung mittheilte. Er dachte an die Stunde im Park von Schloß Weferlingen, wie er vor Jahren Henning gewarnt, der Stimme seines Herzens Gehör zu schenken.
Und nun war eS doch so gekommen, wie er damals gefürchtet! Jahre lagen zwischen damals und jetzt, Jahre des Kämpfens und deS Ringens, aber die Stimme der Herzens hatte niemals geschwiegen und die Liebe hatte den Sieg davongetragen.
„Was ist all unser Denken und Wünschen, meine liebe Käthe," sagte er mit nachdenklichem Lächeln zu dieser, welche xeben ihm stand. „Du solltest meine liebe Tochter werden — und jetzt ist doch Alles so ganz anders gekommen!"
„Und e§ ist gut, daß es so gekommen ist," flüsterte Käthe tief bewegt und beugte sich zärtlich über den alten Mann.
„Ist das Dein Ernst, Käthe? Ist eS denn gar so leicht, auf seines Herzens liebsten Wunsch zu verzichten, mein armes Kind?"
„Nein, Vater —“ entgegnete Käthe mit leise bebender Stimme — „es ist nicht leicht. Aber wenn man nur da? Glück des geliebten Mannes vor Augen und im Herzen hat — dann ge
die Vorstände der Innungen hiervon in Keimtniß zu setzen. Verschiedene Innungen haben bereits im Sinne dieser Verfügung beschlossen.
Deutsches Reich
Berlin, 9. April.
— Der Kaiser beabsichtigt in der zweiten Hälfte des Mai zu einigen Festspiel-Abenden nach Wiesbaden zu gehen, um Josef Lauff's neuestes Werk sowie die Opern „Othello" von Verdi mit Paul Kalisch in der Titelrolle und Nicolais „Lustige Weiber von Windsor" zu sehen.
— Der Grobherzog Friedrich Franz IV. von M e cklenburg-Schwerin vollendet am 9. April sein 19. Lebensjahr; er wird damit volljährig und übernimmt die Regierung, die für ihn sein Oheim, der Herzog Johann Albrecht, als Regent bisher geführt hat.
— Die „National - Zeitung" macht darauf aufmerksam, daß in der rheinischen Provinzial-Versamm- lung des Bundes der Landwirthe, obwohl die dort angenommene Resolution „nach der Sammlungsseite neigte", wieder die Forderung eines 7,50 Mk.-Zolles -von führender agrarischer Seite" erhoben sei und in der Bundeskorrespondenz wiederholt worden sei. Im Anschluß hieran zitirt sie dann die in der Centrumspresse enthaltenen Waruungen vor zu weit gehenden Zollerhöhungcn mit der Bemerkung, daß abzuwarten sein werde, ob diese Warnungen bei der konservativen Partei Gehör finden werden. Dazu bemerkt nun die „Kreuzztg.": Die National-Zeitung" hätte sich die letztere Bemerkung ersparen können. Denn von konservativer Seite hat man sich bisher wohl gehütet, für den zu fordernden Getreidezoll eine b e st i m m t e Zahl zu nennen, hier hat man sich vielmehr auf das Verlangen einer angemessenen Erhöhung des Zolles beschränkt. Was in dieser Beziehung als angemeffen zu betrachten ist, wird sich zeigen, wenn der Zolltarif dem Reichstage vorliegt. Die Konservativen wissen sehr wohl, daß sie, wenn ihre Forderungen Ersolg haben sollen, der Unterstützung anderer Parteien im Reichstage bedürfen. Diese Erkenniniß reicht aus, um sie vor der Erhebung „übertriebener Forderungen" zu schützen.
— Rach den vorläufigen Ergebnissen der Vieh- und Obstbaumzählung in Preußen läßt sich erkennen, daß obwohl das bei der Viehzählung am 1. Dezember zu ermittelnde Lebendgewicht noch nicht festgestellt werden konnte, doch die Entwickelung des Viehstandes in Preußen dein gestiegenen Fleischkonsum nicht nur Rechnung getragen hat, sondern daß der D i e h st a n d sich st ä r k e r v c r - mehrt als die Bevölkerung. Einen wesentlichen Rückgang hat nur die Schafzucht genommen, welche innerhalb der 8 Jahre vom 1. Dezember 1891 bis 1. Dezember 1900 van 10109594 Stück sich auf 6984430, also um 30,8 Proz. verminderte. Der Viehbestand, der außerdem für die Bevölkerung am wesentlichsten in Betracht kommt, war am 1. December 1900 folgender: Rinder 10865296, gegenüber 9871571 am 1. December 1892; Schweine 10954002 gegenüber 7725601 am 1. December 1892; also um 10,1 Proz. und 41,8 Proz. höher. — Die Geflügelzucht, die noch einer bedeutenden Entwickelung fähig ist, wies am 1. December 1900 38437895 Stück Federvieh auf; eine Zählung am 1. December 1892 war nicht vorgenomwen. Die erstmalige Zählung der Obstbäume in Preußen am 1. December 1900 ergab 90220375 Stück.
winnt man den Sieg auch über sein eigenes Wünschen."
„Käthe —"
Er zog da? edle Mäbchen an sich. Sie sank vor ihm in die Kniee uxb barg ihr Haupt in seinen Schoß unb weinte leise. Sanft streichelte er ihren blonden, schlichten Scheitel.
Dann richtete sie sich empor unb blickte ihn lächelnb an, während» ihre Augen in schweren Thränen schimmerten.
„Da? Glück ber Anderen soll fortan auch mein Glück sein", sagte sie mit bewegter Stimme. „Ich bleibe ja bei Euch als Eure Tochter, als Eure Schwester. Don jetzt ab sollt Ihr mich aber auch nicht mehr Käthe nennen — sondern Schwester Katharina, daS ist mein Name geworben unb in ihm verkörpert sich mein Leben."
„Mögen Dich bie Anderen nennen, wie eS ihnen beliebt — mir bleibst Du meine liebe, theure Tochter — unb nur Du sollst mir eixst bie brechenden Augen zubrücken. Versprichst Du eS mir, meine Tochter?"
„Ich verspreche es Dir, Vater ..."
„So habe auch ich mein Theil an dem Elück", sagte ber alte Oberst tief bewegt und schloß sie in seine Arme.
Regungslos blieb sie an seiner Brust liegen, ix ihrem Herzen wohnte der Frieden, der höher ist, als alles Glück auf Erden.
Ende.