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Donnerstag, 14. März 1901. 36' 3*8'

Zur parlamentarischen Lage

iftrohe.

(U kau iesucht. affe 17.

Junge den Arbeitsstoff gesichtet und das herausgesvcht, , was bis zum Beginn der Osterferien noch er-

. Obwohl das Osterfest noch in ziemlicher mn Ferne liegt, wirft es bereits, auf parla- inneru> mentarischem Gebiete wenigstens, seine Schatten voraus. Im Bureau des Reichstags hat man

tnnovt ledigt werden soll. Da nach altem Brauch in

gK» der Charwoche keine Sitzungen mehr stattfinden imb da man diesmal allgemein das Bedürfniß U empfindet, aus Rücksicht auf der letzten Tage » Oual auch in der Woche vorher zu feiern, so ciae »sollen die Osterferien am 22. bezw. 23. März ent Meintreten. Der Reichstag hat also kaum noch und »zwei Arbeitswochen vor sich. In der begonnenen » Woche soll die zweite Lesung des Etats durch- » geführt werden, so daß die darauf folgende Woche nur noch der dritten Lesung des Etats »Vorbehalten bleibt. Die Fraktionen haben sich Mbei der zweiten Lesung auf das Rothwendigste » beschränk und sich mancherlei Sonderwünsche 746 »für die Generaldebatte der dritten Lesung vor- » behalten. Für die Parteien, die aus dem »Standpunkt nationaler Wirthschaftspolitik stehen, ist die Hauptsorge die Vorlegung des ^DM neuen Zolltarifs. Man hat sich in der zweiten ----- Lesung mit der Mittheilung des Reichsschatz- 1 sekretärs, daß der neue Zolltarif fertig gestellt I A sei und sich in der Reichsdruckerei zur Druck- I r legung befinde, begnügt. Da inzwischen Nach- * v richten aufgetaucht sind, die ein weiteres Hinaus­schreiten der Sache befürchten lassen, so wird

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diese Frage bei der dritten Lesung einen breiten Raum einnehmen. Die Sozialdemokraten werden, wie wir hören, beim Etat des Reichs­kanzlers einhaken, der sich nach seiner Erklärung zu Gunsten der Erhöhung der Ge­treidezölle bei der Linken keiner besonderen Sympathien mehr erfreut. In jedem Falle ist diesmal eine rechtzeitige Fertigstellung des Etats gewährleistet, der Reichstag braucht nicht, wie es wiederholt vorgekommen ist, zu einem Nothgesetz seine Zuflucht zu nehmen. Das rechnerische Ergebniß des Reichshaushalts­etats läßt sich dahin zusammenfaffen, daß der Reichstag im Etat einen Abstrich von 20V» Millionen vorgenommen hat; hiervon entfallen auf den Reichseisenbahnetat rund fünf Millionen,

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auf den Militär - Etat 7 Millionen, auf den Marine-Etat 5 Millionen und auf den Kolonial- Etat 4 Millionen. Der Hauptabstrich beim letzteren bezieht sich auf das Projekt der ost­afrikanischen Centralbahn. Dieser Abstrich ist fein endgiltiger, die Ablehnung bezieht sich mehr auf die Form, in der die Vorlage an den

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(Nachdruck verboten.)

teilte

Schwester Katharina.

Roman von O. Elster.

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(Fortsetzung.)

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(1748

Henning hatte sich emporrichten wollen, aber die Lider waren ihm wieder zugefallen, er war aufs Neue entschlummert und hatte ihr Bild mit in seine Träume hinübergenommen.

Und jetzt, an dem sonnigen, hellen Tage, in dem wohligen Gefühl der zurückkehrenden Ge­sundheit, trat ihm die Erscheinung seiner nächt­lichen Traumes wieder deutlich vor Augen; wäre es ihm nicht ganz unmöglich erschienen, er hätte darauf schwören mögen, daß Käthe in der That neben seinem Lager geseffen habe.

Än Da öffnete sich die Thür und der Arzt, eine Schwester und Wilhelm Dube traten ein. Die f Schwester machte sich an dem Fenster zu schaffen, Ifo daß Henning ihr Antlitz nicht sehen konnte, [ während Doktor Richter an sein Bett trat.

Na Herr von Bartfeld," sagte er freund­lich,heute schauen wir ja schon ganz anders ßa»S den Augen! Noch einige Wochen Geduld tttnb wir können, wenn auch nicht nach Deutschland so doch nach einem hübschen wüschen Kurort Oberitaliens abreisen."

392

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iJch glaube, lieber Doktor, daß ich meine ykur auch in der Heimat abhalten kann." ^Darüber sprechen wir noch, lieber Freund, stweilen Ruhe Geduld und Stillliegen. Er untersuchte die Wunden, maß die Körper- ^eratur und zeigte sich sehr zufrieden.

,Jn acht Tagen bringen wir Sie zum ersten

Reichstag gebracht wurde. Man wollte den Bau einem Bankkonsortium überlasten, das Reich sollte eine Zinsgarantie übernehmen. Diese Form wurde beanstandet, weil sie im wesentlichen eine Bürgschaft des Reiches für einen verhältnißmäßig hohen Profit des Groß­kapitals bedeutet hätte. In der Budgetkommission tauchte der Gedanke auf, ob es nicht bester sei, die Bahn aus Reichsmitteln zu bauen, um dem Reiche schließlich den vollen Gewinn zuzuführen. Eine Einigung ist nicht erzielt worden, die beiden Grundfragen, ob und wie die Bahnen gebaut werden sollen, sind nach wie vor offen. Nach den neuesten Erklärungen des Kolonial­direktors Dr. Stübel wird dem Reichstage dem­nächst eine zweite verbesserte Centralbahnvorlage zugehen.

Wenn der Reichstag in die Osterpause tritt, wird sonach von den Vorlagen, die in der laufenden Session fertig zu stellen sind, im wesentlichen nur der Reichshaushalts-Etat zum Abschluß gebracht sein, sodaß auf die nächste Arbeitsperiode während der Zeit von Ostern bis Pfingsten noch ein großes Arbeitspensum entfällt. Hierzu gehört vor allem die China­vorlagen Nr. 2, die Seemannsordnung, die beiden Vorlage betreffend das Urheber- und Verlagsrecht, die Novelle zum Weingesetz, das gestern eingegangene Saccharingesetz, die Novelle zum Militärpensionsgesetz und manches andere. Diese Vorlagen haben erst zum geringsten Theil die Kommission beschästigt, werden also dem Reichstage noch viel Arbeit machen. Da der bereits erwähnte neue Zolltarif erst «och den Bundesregierungen zur Begutachtung vor­gelegt werden soll und dann im Bundesrath durchberaten werden muß, wo er zweifellos noch einer Ausschußberathung unterworfen wird, so ist es sehr unwahrscheinlich, daß er noch vor den Pfingstferien an den Reichstag gelangen kann. So ist denn mit Sicherheit auch diesmal darauf zu rechnen, daß die Reichs­tagssession, die eine kürzere sein sollte, sich bis in den Hochsommer ausdehnen wird, und feine Gewähr dafür geboten, daß der neue Zolltarif rechtzeitig unter Dach und Fach gebracht wird. a.

Der südafrikanische Krieg.

Vom Kriegsschauplatz

liegt uns folgende Meldung vor: Die Buren sprengten bei Shelbon, nur etwa 120 Kilometer nordöstlich von der Hafenstadt Port Elizabeth, die Eisenbahnlinie, durchschnitten die Drähte

Mal in8 Freie," meinte der Arzt und wollte sich entfernen.

Henning hielt ihn jedoch zurück.

Sagen Sie mal, lieber Doktor ich hatte diese Nacht einen wunderlichen Traum! Ich glaubte in der Krankenwärterin eine be­kannte, mir sehr teure Dame zu erkennen wie gesagt, ei« wunderlicher Traum, aber so deutlich, so körperlich greifbar, daß ich fast glaube, e» sei gar kein Traum gewesen. Ich befinde mich doch hier in dem Militärlazart nicht wahr?"

Freilich," entgegnete der Arzt lächend. Aber die großmüthige Spende eines Herrn Gehrmann in Deutschland hat uns in den Stand gesetzt, das kleine Lazaret zu einem prächtigen Krankenhaus zu erweitern. Und da ist dann auch die Tochter des Herrn Gehrmann gekommen, um uns zu helfen, da« Krankenhaus einzurichten ..."

Die Tochter de« Herrn Gehr- mann?!"

Ja, Schwester Katharina, wie sie sich jetzt nennt. Sie kennen die Dame von früher? Sehen Sie doch, da steht sie."

Er trat zur Seite und wies lächelnd auf Käthe, deren Wangen eine tiefe Glut überflammte, während in ihren Augen Thränen standen.

Käthe!" rief Henning und streckte ihr beide Hände entgegen.Sie Sie hier?"

Sie eilte auf ihn zu und ergriff feine Hände.

Ja, ich bin es, Henning," sprach sie mit bebender Stimme.

Wie ist es möglich?"

Habe ich Ihnen nicht gesagt," fuhr sie fort, daß ich nicht Zurückbleiben würde, wenn es

und zerstörten den Bahnhof. Nachdem sie ihren Zweck erreicht hatten, zogen sie sich nach Osten zurück, oder, wie der englische Bericht sagt, sie wurden in dieser Richtung vertrieben.

Commandant Jooste über die Lage.

In einer Versammlung der Burenfreunde in Münster äußerlt sich der Burenkommandant Jooste wie folgt:Die Kunde von den Friedens­verhandlungen ist eine alte Geschichte, sie liegt im Bereiche der Möglichkeit, aber ich glaube nicht daran, am wenigsten glaube ich, daß Botha sich ergeben wird. Wenn er Frieden schließt, so thut er das, wonach wir alle uns sehnen, wir und alle unsere Freunde in Deutsch­land, nach Frieden und Freiheit für unser Land. Daß er sich bedingungslos ergiebt, daß er den edlen Präsidenten Steijn und den tapferen General De Wet ihrem Schicksal über­läßt, das ist eine Lüge, die niemals wahr werden kann." Und an anderer Stelle :Botha hat nicht das Recht, Frieden zu schließen, Botha ist nicht der Gott von Transvaal: unser Volk führt den Krieg, und das Volk macht bei uns alles." In Bezug auf die gegenwärtige Stimmung der Buren führte Jooste aus.Wir sind jetzt soweit, daß wir nichts mehr zu ver­lieren haben, das Blut ist uns warm geworden, und jeder schreit nach Rache."

Eine Proklamation Dewet's.

Der General Dewet und der Präsident Steijn haben gemeinschaftlich am 14. Januar d. I. eine Proklamation erlassen, die mit Anklagen über die bekannte grausame Art der auch auf Frauen, Greise und Kinder ausgedehnten eng­lischen Kriegführung eingeleitet wird nnb bann weiter in wortgetreuer Uebersetzung folgender­maßen lautet:

Sie verkünden der ganzen Welt, die Republiken seien erobert, der Krieg sei aus und es seien nur noch hie und da einige Räuberbanden übrig, die in unver­antwortlicher Weise die Feindseligkeiten fortsetzten. Tas ist eine Lüge. Nein, die Republiken sind noch nicht erobert, der Krieg ist noch nicht vorüber und die Truppen der beiden Republiken werden noch ebenso wie im Beginn des Krieges von verantwort­lichen Führern befehligt mit dem Willen der beiden Regierungen. Die Burenkommandos können nicht durch Behauptungen von Roberts und Kitchener in raubende Streifbanden verwandelt werden und eben­sowenig wird, solange fortdauernd gekämpft wird, dem Kriege ein Ende gemacht durch die Versicherung, daß er aus sei. Wann war denn der Krieg aus? Nach dem Schlag am Spionskop? Nach Paardeberg? Nach der Besetzung von Bloemfontein oder Pretoria? Oder gar nach den Gefechten bei Dewetsdorp und Kommandonek, wo die Freiwilligen gefangen ge­nommen und die Engländer gänzlich geschlagen wurden?

Die Buren würden die Namen Menschen nicht verdienen, wenn sie die Engländer nicht züchtigten,

gilt, die Pflicht dem Vaterlanbe gegenüber zu erfüllen? Jeber an seinem Platze, Henning Sie im Kampf, Gesunbheit unb Leben für die heiligsten Güter unseres Daterlanbes einsetzenb ich an bem Lager ber Kranken unb Ver- tounbeten."

O, Sie ebelfte aller Frauen!" flüsterte er tief ergriffen unb preßte seine Lippen auf ihre Hänbe.

Nicht so, Henning," wehrte sie sanft ab. »Sie haben Ihre Pflicht gethan ich erfülle bie meinige.*

So erzählen Sie mir doch ..."

Nicht jetzt. Sie müssen ruhig sein unb Gebulb haben. WaS sagte ber Doktor? Ruhe Gebulb unb Stillliegen! Fügen wir uns also bem Befehle des Arzte-. Aber ich bleibe bei Ihnen ich komme jeben Tag einige Stunden, um mit Ihnen zu plaudern. Dann erzähle ich Ihnen, wie das Alles gekommen und welche Kämpfe eS mich gekostet hat, von meinen lieben Eltern die Erlaubniß zu bekommen, hier­her fahren zu dürfen. Jetzt aber Ruhe Ge­duld und Stillliegen."

Sie lächelte ihm freundlich zu und strich leise mit der Hand über sein Haupt. Er fiel in die Kissen zurück, die sie mit leichter sanfter Hand ordnete. Ein wohlige? Gefühl überkam ihn; er kam sich wie ein Kind vor, an dessen Krankenbett die sorgende, liebende Mutter wacht.

Noch einmal küßte er leicht Küthes Hand, dann schloß er die Augen und blieb ruhig unb still liegen.

Seit diesem Tage besserte sich der Zustand Hennings zusehends. Schon nach wenigen Tagen

die Frauen mißhandeln und aus bloßer Zerstörungs- wuth Haus und Herd verwüsten. Daher haben wir wieder einen Theil unserer Burghers nach der Kap. kolonie geschickt, nicht nur um Krieg zu führen, sondern auch, um im Stande zu sein, Rache zu üben. Wir warnen also die englischen Offiziere, daß, wenn sie nicht mit dem Zerstören von Privateigenthum in den beiden Republiken aufhören, wir uns durch die Zer­störung des Eigenthums englischer, uns nicht wohl­gesinnter Unterthanen in der Kapkolonie rächen locrden. Aber um allen Mißverständnissen zuvorzukommen, erklären wir hier öffentlich, daß wir die Frauen und Kinder nicht belästigen werden, was auch die eng- lischen Truppen den unsrigen angethan haben mögen. Wir fordern nichts von unseren Brüdern in der Kap- Monte, aber wir appelliren an sie und an die ganze zivilisirte Welt, uns im Namen der Menschlichkeit und des Christenthums zu helfen, der barbarischen Kriegführung der Engländer em Ende zu machen. Wir werden allezeit beten, daß der Gott unserer Väter uns nicht in diesem schrecklichen Ringen verläßt.

Deutsches Reich

Brrli«, 13. März.

Unser Kaiser beglücktwünschte den Prinz- regenten mit folgendem Telegramm:

Ich kann es mir am Tage der Feier Deines Jubelfestes nicht versagen, Dir alle innigen und auf­richtigen Wünsche, die Dir mein Sohn von mir über­bringt, auch noch persönlich zu bekräftigen und Dir wiederholt zu versichern, daß mit viel Liebe und Freund- schäft ich heute Deiner gedenke.

Der Prinzregent erwiderte mit folgendem Telegramm:

Von Herzen danke ich Dir für den wiederholten Ausdruck so inniger warmer Glückwünsche zu meinem Jubelfeste, Deinen geliebten Sohn, welcher wohlbe­halten hier eingetroffen ist, hatte ich schon zu begrüßen die Freude."

Der Tod des Frhr. v. Stummm machte eine Reichstags - Ersatzwahl im Kreise Ottweiler- St. Wendel nöthig. Im Jahre 1888 erhielt Frhr. v. Stumm 12287 Stimmen: auf den Kandidaten des Centrums fielen 12 493, auf den ber Nationalliberalen 2918 und auf den der Sozialdemokratie 112 Stimmen. In der Stichwahl siegte Frhr. v. Stumm mit 16896 Stimmen, während der Zentrumskandidat 13432 auf sich bereinigte.

DieKonservative Korr." schreibt: Es ist ein starkes Stück, wenn in einem Staatsbetriebe, dem es bereits von seiner- vorgesetzten Behörde untersagt worden ist, die Arbeiterschaft an Sonn- und Festtagen zu beschäftigen, dennoch nach einer kurzen Anstandspause an dieser sogar ge­setzlich verbotenen Praxis festgehalten wird. Diese Praxis wird so streng befolgt, daß es den Arbeitern in jenem Betriebe absolut unmöglich ist, den Gottes­dienst zu besuchen. Die Arbeiter werden nicht etwa schichtweise, sondern in ihrer Gesamtheit konsequent an Sonn- und Festtagen bis Mittags 1 Uhr beschäftigt; Urlaub" wird nur sehr widerwillig ertheilt. Das ist ein ganz ungehöriger aber auch ein unerträglicher Zustand, den Die Vorgesetzte Zentralbehörde unter allen Umständen und zwar endgültig wird beseitigen müssen. Soviel uns bekannt ist, besteht die Absicht, die Sache im Landtage zur Sprache zu bringen; dort wird auch der Staatsbetrieb näher bezeichnet und

durfte er baS Bett für einige Stunden verlassen und in einem bequemen Sessel am offenen Fenster fitzen, durch welches bie milben Lüfte bes Sommer- hereinwehten.

Wenn sein Auge so über bie freunbliche Lanbschaft von Winbhoek hinwegschweiste, dann kam ihm fein Leben in den letzten zwei Jahren wie ein Traum vor.

Dort am Fuße deS sanft ansteigenden Hügel- lag daS weißschimmernde Gebäude der Landes­hauptmannschaft, umgeben von einem dichten Kameldornpark. Hundert Schritt aufwärts am Hügel schaute das HauS des Landeshauptmann- mit seinen breiten schattigen Veranden und den AuSficht-thurm aus einem Bananen- und Palmen­hain hervor. Dahinter liegen bie Kasernen ber Schutztruppe unb aus ber höchsten Stelle Winbhoeks thürrnt sich bie Feste auf, welche für eine Besatzung von 200 Mann eingerichtet ist. Die beutsche Flagge flattert ans bem Regierungs- gebäube unb auf bei Feste von Winbhoeck: ein Wahrzeichen de» Schutzes für bie Ansiedler, deren Besitzungen sich auf der anderen Seite der Feste nach der Ebene zu erschließen. Dort schimmert die Sonne auch auf bem Kreuz und der Spitze bei Kirchturmes, in dessen Schutz bas Pfarrhaus unb bie Schule liegen. &at man bie Stores unb Gehöfte ber Ansiebler hinter sich, bann beginnt daS Hüttenbors der Ein­geborenen : Hereros, Hottentotten, Baftarb- unb Koffern, bas bis weit in denBusch" und die Felsenwilbnis des Gebirges hineinreicht.

(Fortsetzung folgt.)