Kriege allmählich zu ermüden, schneller als erwartet, bereits jetzt erreicht haben. Ob Milner von Pretoria aus weitere Verhandlungen mit Botha anknüpfen wird, bleibt noch dahingestellt.
Im Kern scheint an diesen Nachrichten etwas wahres zu sein, denn aus Brüssel kommt die Nachricht, Botha sei von einem in Pietersburg im Nordosten von Transvaal abgehaltenen Rathe ermächtigt worden, die Uebergabe unter der Bedingung anzubieten, daß alle gefangenen Büren auf St. Helena in Freiheit gesetzt werde«, die Afrikander - Rebellen straflos bleiben, eine gewisse Unabhängigkeit für Transvaal und die Oranjefluß-Kolonie unter der Oberhoheit der britischen Krone gewährt und alles konfiszirte Eigenthum zurückgegeben werde. Kitchener sei nicht abgeneigt, diese Bedingungen anzunehmen, aber die britische Regierung bestehe auf der bedingungslosen Kapitulation und der Verbannung Krügers, sowie der übrigen Mitglieder der früheren Regierungen Transvaals und des Oranje-Freistaates.
Englische Uebergrisfe.
Die „K. Z." erhält den Brief eines als britischer Kriegsgefangener in Ceylon festgehaltenen Deutschen aus Natal, der beim Einbruch der Buren in Natal gezwungen worden, den Buren Polizeidienst zu leisten. Die britischen Behörden forderten den Deutschen auf, nach Newcastle zu kommen, um irgend welche Auskunft zu geben. Er folgte ahnungslos der Aufforderung, wurde jedoch inl Gefängniß geworfen und nach Ceylon abgeschoben, trotzdem der deutsche Konsul in Natal durch amtliches Schreiben bestätigte, daß der Deutsche durch seinen erzwungenen Dienst die Neutralität nicht verletzt habe. Die„K.Z." betont, der Fall erscheine den zuständigen Stellen einer besonderen Beachtung werth. Die englischen Behörden haben die schriftliche amtliche Bekundung des deutschen Konsuls in einer Weise außer Acht gelaßen, die dringend der Aufklärung bedarf. Was den „zuständigen Stellen" an diesem Fall, der doch wahrlich nicht vereinzelt dasteht, so plötzlich auffällt, ist nicht recht ersichtlich. Das ungewöhnliche Eintreten der „K. Z." für einen Deutschen gegen die zärtlich geliebten englischen Behörden läßt den ganzen Vorfäll sehr verdächtig erscheinen. Sollte es sich etwa nur um ein Paradestücklein handeln, um die unbequemen Nörgeler zu befriedigen? — Uebrigens bedarf der Fall nicht nur der „Aufklärung", sondern auch des hoffentlich recht energischen Ersuchens an die Londoner Regierung, in Zukunft die Deutschen und ihre Vertreter im AuSlande etwa mehr zu respektieren.
Alle die wilden Kämpfe gegen die aufrührerischen HereroS unter ihre» Häuptling Kahimema und die hinterlistigen Khauas- Hottentotten unter ihrem „Groß - Kapitän" Nicodemus hat Henning von Bartfeld mit durchgefochten. In den wilden zerriffenen Klüften des Felsengebirges von Damaraland hat er sich herumgeschlagen mit den HereroS, die die Oberherrschaft Deutschla«dS nicht anerkennen wollten; von Norden nach Süden hat er die deutsche Kolonie durchzogen, bald sich vor den rebellischen Horden in den Felshöhlen des Gebirges verbergend, bald auf flinkem Roß über die Steppe dahinjagend, bald am stille« Wachtfeuer ruhend, bald im KampfeSgetümmel mit dem wilden Feinde. Der Gott der Schlachten hat ihn und feinen treuen Begleiter, Wilhelm Dube, in allen Fährlichkeiten beschützt; manchen Kameraden hat er an seiner Seite dahinfinken sehen, manchem braven Kampfgenoffen zum letzten Mal die Hand gedrückt.
Jetzt ist der Aufstand niedergeschlagen; nur an der Grenze, wo das wilde Gebirgsland in die unermeßlichen Steppen der Kalahari-Wüste übergeht, gährt noch die Empörung von Zeit zu Zeit empor, denn hierhin haben sich die aufrührerischen Hereros und Hottentotten zurückgezogen, um ihre Raubzüge in das Land der friedlichen Ansiedler zu unternehmen. Einzelne Stationen find an der Grenze errichtet .worden, um dem räuberischen Gesindel entgegenzutreten, einfache Blockhäuser au» rohen Steinen und Baumstämmen errichtet und mit einem Steindamm umgeben.
Aus der kleinen Station Rietfontän an der Grenze der Kalahari-Wüste liegt Henning mit
Die englischen Verluste.
Nach Mittheilung des Kriegsamts belaufen sich die Gesammtverluste in Südafrika während des Monats Februar einschließlich der Invaliden und nach Hause gesandten Mannschaften aus 95 Offiziere und 2274 Mann. Seit Beginn des Krieges sind in Südafrika im Ganzen gefallen 664 Offiziere und 13137 Mann. Die Gesammtzahl der Verluste ausschließlich der Invaliden, die sich wieder erholt haben, beläuft sich auf 685 Offiziere und 16174 Mann. Vorsichtiger Weise erzählt das Kriegsamt nicht, wieviel Leute außerdem infolge Krankheit gestorben find.
Umschau.
Eine Rede unseres Kaisers.
Nachträglich wird bekannt, daß unser Kaiser in Wilhelmshaven bei der Ausfahrt der für Kiautschou bestimmten Ablösungsmannschaften eine Rede gehalten hatte. Ihr Wortlaut war folgender:
„ Soldaten! Ihr fahrt hinüber in ein fremdes Land, welches durch die Ereigniffe der letzten Monate erfahren hat, was deutsche Disziplin, deutsche Tapferkeit und deutsche Manneszucht bedeuten. Der Fremde hat erfahren, was es heißt, denDeutschenKaiser und seine Soldatenbeleidigen. Eine ernste Lehre ist unserem Feinde ertheilt worden und alle Nationen haben kennen gelernt, wie deutsche Soldaten kämpfen, siegen und sterben. Alle haben Achtung vor unserer Kriegskunst und Ausbildnng bekommen. Möget ihr denn in der Fremde tadellose Manneszucht, Gehorsam, Tapferkeit und alle guten Eigenschaften an Geist und Körper bekunden. Möget ihr dafür sorgen, daß der Ruhm des Vaterlandes auf der ganzen Erde bekannt werde, daß das Wappenschild der Armee und Marine unversehrt und die Fahnen unbefleckt erhalten bleiben. Ich erwarte, daß ihr dasselbe leisten werdet wie eure Kameraden, die auswärts find."
Unerhörte Preistreiberei nenwt der jetzt vorliegende schriftliche Bericht der Budgetkommisfion das Vorgehen der Firmen Krupp und Stumm gegen die Marineverwaltung eines Panzerplattenwerkes auf Reichskosten, weil es dem Marineamt der Vereinigten Staaten gelungen ist, Kruppsche Panzerplatten zu einem Preise von 1920 Mk. zu erlangen, während die deutsche Marineverwaltung 232 0 Mk. oder rund 400 Mark mehr für die Tonne zahlen muß. Der Bericht der Budgetkommission
20 Reitern und einigen HereroS und Negern als Diener und Pferdewärter.
Es war ein einsames, wildes Leben da draußen am Rande der unendlichen Wüste und doch liebte Henning dasselbe in der Gemüthsstimm- ung, in der er sich befand. Er empfand keine Sehnsucht nach dem Treiben der Welt, «ach dem Lärm der großen Städte und de» Ver- gnügunge« der Gesellschaft. Hier war er auf seine eigene Kraft gestellt, an der Grenze des civilisierten Lebens, das er gegen das Ueber- wuchern einer wilden, barbarischen Welt schützte. Hier war er Soldat im wahre«, edelsten Sinne des Wortes, er stand auf der Wacht, wohin ihn sein Fürst gesandt, gegen die räuberischen Feinde der Zivilisation, der edelsten Güter seines Volkes, seines Vaterlandes.
Er war viel ernster geworden in dem Jahr des blutigen Kampfes; er hatte über manche Dinge tiefer und gründlicher nachdenken gelernt, als früher. Wenn er mit zerrißenem Herzen und tiefverwundeter Seele den heimischen Boden verlaßen, wenn er mit Unfrieden in der Brust und Zweifel in der Seele hierhergekommen, halb aus Abenteuerlust, halb aus Verzweiflung an dem Glücksstern seines LebenS, jetzt hatte er sich zum Frieden durchgerungen und ein stolze«, edles Selbstbewußtsein erfüllte ihn, das ihn vor jedem Zweifel und jedem Unfrieden schützte.
In seinem eigenen Schicksal sah er das Schicksal seines Volkes.
Auch er mußte heraus aus der dumpfen Enge seines bisherigen Daseins — auch sein Volk mußte hinaus in die Welt, mußte seine Wimpel wehen laßen auf den Meeren, seine Banner aufpflanzen in fernen Landen, um seinen
rechnet nun aus, daß jeder Jahresetat der deutschen Marine etwa 7500 Tonnen Nickel- stahlpanzerplatten und bei einem um 400 Mk. höheren Preis für die Tonne die Nachforderung der deutschen Fabrikanten einen Nachtheil von etwa 3 Mill. Mk. jährlich für das Deutsche Reich oder einen Gesarnrntnachtheil von 60 Mill. Mark für die Dauer der Bauzeit des Flottenprogramms enthält.
DaS ist allerdings eine unerhörte Preistreiberei. Es ist wohl nicht daran zu zweifeln, daß der Reichstag sich der Resolution der Budgetkommission anschließen wird.
Deutsches Reich
Berlik», 6. März.
— Die Ausbildung des Kronprinzen im aktive« Dienst bei der Kavallerie wird demnächst erfolgen. In Potsdam verlautet darüber, daß der Kro«. Prinz am 22. März, dem Geburtstage Kaiser Wil- Helm? I. zum Rittmeister im Regiment der Gardes du Corps befördert werden soll. Bei diesem Regiment haben auch Kaiser Wilhelm I. und Kaiser Friedrich ihre kavalleristische Ausbildung erhalten, während Kaiser Wilhelm II., der Chef des Regiments ist, seinen aktiven Kavalleriedienst im Leib-Garde-Husaren-Regi- rnent erledigte.
Parlamentarisches.
Reichstag.
a. Berlin, 5. März.
Bei beßer besuchtem Hause und starkem Andrange zu den Tribünen begann der Reichstag heute die zweite Lesung des Etats des Auswärtige» Amts, für die eine Debatte großen Stils über die auswärtige Lage, über Begleiterscheinungen der letzten Englandfahrt, über die Noten des russischen Finanzministers und dergl. mehr angekündigt worden war.
Nach einem kurzen Referat des Berichterstatters der Kommission Prinz Arenberg erhält das Wort
Abg. S ch ä d l e r der sich in anerkennens- werther Weise über die Politik des neuen Kanzlers aussprach und an diesen die Anfrage richtete, über unser derzeitiges Verhältniß zu England und zu Rußland. Er erwähnte dabei die Mißstimmung, die sich weitere Kreise des Volkes über gewiffe Begleiterscheinungen der letzten Englandfahrt bemächtigt habe, und gab der Hoffnung Ausdruck, daß der Kanzler verwandschaftlichen Rücksichten keinen Einfluß auf die Politik einräumen werde.
Auf die sich daran anschließende formelle Anfrage des Abg. Graf Stolberg (f.) über die Bedeutung der Preßfehde des russischen Finanzministers nahm daS Wort
Reichskanzler Graf Bülow: Der Besuch des Kaisers in England war kein politischer, auch kein höfischer, sondern ein rein menschlicher. Wie lange der Enkel an dem Sterbebett der Großmutter zu weilen hatte, darüber hatte allein das Gefühl, allein der Kaiser selbst zu entscheiden. Das englische Volk hat seine Dankbarkeit dafür zu erkennen gegeben. Seit dem Dezember hat sich in unseren Beziehungen
Gedankenreichthum, feine hohe Gesittung feine Ideale fremden Völkern zu bringen, die noch in der Finsternis des Barbarenthums schmachteten! —
Die kleine Station Hennings lag am Fuße eines vielfach zerklüfteten Bergzuges, über welchen ein Paß nach der dichter besiedelten Gegend vo« Windhoek, dem Hauptort de» ganzen Landes, führte. Diesen Paß sollte die Station schützen.
Nach Osten zu breitete sich die Wüste endlos unabsehbar aus. In wellenförmigen Eand- hügeln lag sie da. Aber trotz des sandigen Bodens überzog die Ebene ein grüner Grasteppich und Gruppen einzelner alter K'gungbäume und stacheliger Mimosen krönten hie und da die flachen Erhebungen. In den Bodensenkungen sammelte sich das Waßer und bildete kleine Sümpfe, um welche sich ein dichter Kranz von saftigen Schilfpflanzen und höheren Bäumen erhob.
Diese Waßerstellen, die manchmal kleinen Seen glichen, waren die Sammelstellen für die maßenhaften Sumpfvögel und die anderen wilden Tiere der Wüste. Zu Hunderten und aber Hunderten ka»en die Schnepfen und Sumpfhühner herangeschwirrt; stolze Flamingos gingen hier auf die Jagd und Scharen von allerhand wilden Gänsen und Enten bevölkerten die Wassertümpel.
Wenn der Abend sich niedersenkte, dann durchstrichen die schlanken Gestalten der Giraffe« das krachende Schilf und Herden von Antilopen zogen herbei, um ihren Durst zu löschen, während in dem Dickicht der Schakal knurrte und bellte ■nb durch daS oft mannshohe Gras die gierige Hyäne schlich.
(KoRsetzun, feilt.)
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Mit dem KreisSlatt für die Kreise Marburg «ud Kirchhain.
viertelfShrllcher Bezuzsprets: bei der Expedition 8 ML, QJTO amIimma Erscheint täglich außer an Werktagen nach Soun- uns Fetrrtagen.
bei allen P-stLmt«« 3LS Mk. tex-L. BefteLgeld). Sonntagsbeilage: Jll»strikte» Lountagsblatt.
S«4«»ti»n„ebShr: die gespast«» Zette »iwr Ims Rxee to $f|U 7 «Nöi*, 1OH1 Drmk und »erlag: Joh. Sog. Soch, UuiversitätS-Buchdruckerei
SteclLM»: die Zeil» «i Wg. 5)0ItlTCT|ta(f, 7. UtuTJ 1901. M-rbura Markt 81. — Telephon SS
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(Nachdruck verboten.)
Die erfolgreichen Operationen Botha's, welche die Engländer ebenso wenig wie die glücklichen Wegungen De Mets zu verhindern im Stande aren, haben natürlich ebenso befestigend auf ie Entschlüße der Buren gewirkt, wie sie in ondon die Unlust zur Fortführung der Mampagne vertieften und den Wunsch nach an-
ogn .75, 4.25
r, Preis rt-Ba 28.
hüben die angeknüpften Verhandlungen sich voll- Mdig zerschlagen, und alle Behauptungen zum
irz 1901
L. S,
Der südafrikanische Krieg.
Friedensverhandlungen.
Eine intereßante Enthüllung über die
dessen Basis „bedingungslose Uebergabe" war, mhaltbar geworden ist, während man anderer- its auch mit der unter den Buren stetig zu- hrnenden Kriegsmüdigkeit zu rechnen vorgiebt. ie Unterhandlungen mit Botha begannen durch s bekannte Friedenskomitee in Pretoria, fanden nn ihre Fortsetzung durch die Mission der ttin des Generalkommandanten und scheinen etzt sogar auch auf direktem Wege durch arlamentäre stattgefunden zu haben. Botha ll zunächst sich mit englischer Einwilligung an n Präsidenten Krüger gewandt haben, der mtürlich ebenso wie der Kommandant selbst auf Unabhängigkeit der'Republiken bestand, ein Zugeständniß, was in London und in Pretoria wieder nicht gemacht werden wollte. Somit
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■ glichen Kapitulationsverhandlungen mit Botha ithsicn ,mmt aus England. In London wurde in
fbiern Club, dem verschiedene Mitglieder der 10011^ egierung angehören, erzählt, daß die Initiative noch 2-4 i den Verhandlungen mit Botha von Eng- gründf. x |gnt> ausging. Die englische Regierung habe IfenfA9'^ >rch Lord Kitchener thatsächlich seit längerer
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- das englische Volk selbst und auch anscheinend >cHriln,, jßDon überzeugt, daß der bisherige Standpunkt,
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- sie nöthigen Anwerbungen mit besserem Resultate 11.c nai als bisher fortsetzen zu können man sträubt sich wir alls Mürlich hier offiziell noch mit aller Macht Jefaunt« dagegen, den Buren das Zugeständniß zu machen, ■ und en daß sie ihre Absicht die Engländer in diesem hen" za d —
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. ^IT^^wljmbaren Friedensbedingungen verstärkten. Zum * . . Überfluß werden die Kitchener'schen Truppen- en HM jorberungen auf jeden Fall dringender, ohne rt be: daß man im Kriegsamte eine Aussicht sähe,
. Pr. Resx wißen, den Buren zu bewilligenden Bein ,350, ® ingungen, soweit sie nicht auf Unabhängigkeit —inausliefen, herbeizuführen. „Man ist nämlich WÄej - so heißt eS in der betr. Meldung — in I (jf tzowning-Street längst ebenso kriegsmüde, wie
Schwester Katharina.
Roman von O. Elster.
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(Fortsetzung.)
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& „Und Du, meine thenre Elfriede," fuhr M Käthe fort, „erfüll? Deine Pflichten Deinen Stern, Deiner Familie gegenüber!"
jjr, Die edle Festigkeit Käthe's blieb nicht ohne - Einfluß auf Fritzi. Sie richtete sich empor und - Ächte unter Thränen lächelnd Ulrich die Hand.
„Lebewohl, Ulli," flüsterte sie, „und behalte »ich lieb . . ."
9»
10. Kapitel.
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l. »“Arfa?® Blut und Wunden, in dem fast an jedem - Che» läge der Tod auS dem sicheren Rohr der feind- diebesf ft« Flinten oder von der Lanzenspitze eines ssiutdürstigen Gegners dem jungen Officier der ^^serlichen Schutztrnppe gedroht hat.
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tri;. Alf dampfen und Mühseligkeiten reich — ein Jahr c. zo ds Blut und Wunden, in dem fast an jedem
*'* Er beugte sich tiefbewegt über ihre Hand M und küßte sie innig.
„Lebewohl — ich werde dieser Stunde gedenken. Ich will nicht klagen und seufzen —
-ch will ein Mann sein — lebewohl, meine y Kfriede - lebewohl
- Roch einmal zog er sie an seine Brust und 96* We sie. Dann riß er sich loS, eilte davon. 77. *orf sich in einen Seßel und verbarg das Antlitz
*8 die Hände.
97* = Käthe legte den Arm um Fritzi.
„Komm," sagte sie leise. „Ihr werdet Euch 90* »ledersehen — SÄ'*