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wissenschaftliches Gutachten über die Getreidczölle.
Marburg
Mittwoch, 27. Februar 1901.
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Eoan- uns Feiertagen. «omrtaLSbellage: JllnstrirteS SountagSblatt.
D«ck und Verlag: Joh. lag. «och, UniverfitätS-Buchdruckerei jRarbnra Markt 21. — Telephon 65
36 Jahrg.
Dem ersten Bande der vom Verein für Ewlpolitik herauSgegebenen „Beiträge zur ^sten Handelspolitik Deutschlands, ist soeben t zweite Band gefolgt. An der Spitze dessen steht eine umfangreiche Abhandlung über Bt Agrarzölle" von Dr. Heinrich Dade. fei diese Abhandlung, die uns noch nicht Biegt, macht die „Kreuz - Zeitung" folgende Koben.
T$er Derfaffer beginnt mit der zutreffenden Wstellung, daß in der gesammten Landwirth- Mft des deutschen Reiches die Anschauung fafdjt, daß beim Abschluß der letzten Handels- rträge die Jntereffen der heimischen Land-
I ilthschaft nicht in genügender Weise gewahrt ilden seien und untersucht, ob diese Anschau- ig berechtigt sei. Er kommt sodann auf ninb einer Zusammenstellung der Zollermäßi- ngen fast aller Erzeugnisse von Ackerbau, chzucht, Weinbau und eines großen Theils rstwirthschaftlicher und gärtnerischer Pro- «te zu dem Schluffe, daß nicht geleugnet feien könne, daß die letzten Handelsverträge I unglücklicher Verbindung mit Meistbe- feistigungsverträgen von dem im Laufe der fetziger Jahre errichteten Bollwerk gegen die «andrängende Fluth der landwirtschaftlichen fenkurrenz der überseeischen Exportländer manch Mtigen Stein und festen Halt mit fortgeriffen Ben. Wenn man weiter in Erwägung ziehe, M der Schutzzoll der deutschen Industrie in fe Handelsverträgen nur eine geringe Ab' itöielung erfabren habe, so werde man, äußert )r.$abe, die tiefgehende Mißstimmung der land- üthschaftlichen Bevölkerung verständlich finden iti ihre Behauptung, daß die letzten Handels- rträge in der Hauptsache auf ihre Kosten geschloffen seien, für zutreffend halten.
Der Verfaffer erörtert nun die Frage, ob ! Handelsverträge allein die Preissenkung der iwirthschaftlichen Erzeugnisse herbeigeführt 6t und äußert nach ausführlichen Untersuchgen der Preisbewegung, es sei nicht zu ignen, daß nach dem Abschluffe der Verträge i deutsche Landwirthschaft sich in einer sehr ckenden Lage befunden habe und eine Ent- thung für viele ihrer wichtigsten Erzeugniffe !bt habe, wie fie vor den Handelsverträgen Mick bis zum Jahre 1850 nicht eingetreten und wie fie, wenigstens für Getreide und in k ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, etwa 11820—1840 festgestellt werden könne. Nun
könne man sagen, daß die Handelsverträge, wenn sie auch den Preisfall des Getreides nicht ganz verschuldet, doch indirekt infolge der durch sie erleichterten Verkehrs- und Handelsbedingungen die Ueberfchwemmung des deutschen Marktes mit ausländischem Getreide befördert haben; dazu komme, daß zu der gleichen Zeit, da bei uns die Zölle ermäßigt wurden, Frankreich, Italien und Spanien ihre Getreidetarife bedeutend erhöht hätten. Die Freihändler behaupten allerdings, es werde bei uns nicht mehr als der Bedarf an Getreide importirt. Dr. Dade ist anderer Meinung; er schreibt: „Man darf hiernach nicht ohne Ueber- treibung sagen, daß in den 5 Jahren nach 1892 der Ernteertrag im Deutschen Reiche so ergiebig war, daß er für die Ernährung der Bevölkerung bei nur geringer Einfuhr ausgereicht hätte, und daß etwa 1 Million Tonnen der Einfuhr für die Ernährung nicht durchaus erforderlich waren, sondern nur dazu beigetragen haben, den Preis des Brotgetreides fast auf das Niveau eines Schleuderpreises herabzudrücken". Dr. Dade erkennt also nach genauen Untersuchungen dieNothwendigkeit einer Zollerhöhung durchaus an und erörtert nunmehr die Frage, wie hoch künftig der Zoll zu be- meffen fei und welche Höhe vom volkswirth- schaftlichen Standpunkte gerechtfertigt erscheine.
Es -scheint nun dem Verfafler eine exakte Beantwortung auf die Vorfrage nach den Produktionskosten des Getreides unmöglich, so nimmt er auf Grund langjähriger Erfahrungen und Beobachtungen aus der land- wirthfchaftlichen Praxis an, daß die Produktionskosten für die Tonne Weizen im Deutschen Reiche bei Zugrundelegung mehrere Erntejahre zwischen 170—200 Mk., für die Tonne Roggen zwischen 140—170 Mk. je nach Klima, Boden, Betriebsweise und Absatzverhältnissen schwanken; er trifft dabei so ziemlich mit der Schätzung des ehemaligen Landwirthschastsministers Dr. von Lucius zusammen, der die Produktionskosten für Roggen und Weizen mit 190 Mk. annahm. Diesen Kosten stellt Dr. Dade den 40jährigen Durchschnittspreis von 1866—1899, in dem die hohen Konjunkturen der 60er und 70er Jahre und der Niedergang in den 80er und 90er Jahren gleichmäßig enthalten find, gegenüber, und gelangt unter der Annahme, daß die Land- wirthschast in den letzten zwei Jahrzehnten ihre Roherträge noch gesteigert habe, zu dem Er- gebniß, daß in den letzten acht Erntejahren der Weizenzoll 65 Mk., der Roggenzoll 54 Mk. für die Tonne hätte betragen müßen, daß aber unter allen Umständen eine Dif ferenzirung
des Weizen und Roggenzolles im neuen Tarife erforderlich sei, da die Gleichstellung der beiden Zölle sich nicht begründen lasse.
Zweifelsohne wird dieses neueste wissenschaftliche Gutachten in den „Beiträgen" des Vereins für Sozialpolitik nicht mit dem gleichen Wohlwollen von freihändlerischer Seite aufgenommen werden wie der „Beitrag" des Pro- feßors Dr. Eonrad im ersten Bande. Der Unterschied zwischen den beiden Abhandlungen ist aber hauptsächlich der, daß Dr. Dade auf Grund zuverlässiger Statistiken exakte Berechnungen angestellt hat, während Professor Conrad auf Grund der diskreditirten Hirsch- bergschen Privatstatistik über Berliner Brod- preise und auf Grund des freihändlerischen Rechenexempels von der Belastung der fünf- köpfigen Arbeiterfamilie von vornherein zu einem der Zollerhöhung ungünstigen Resultat gelangt ist. Während Dr. Dade den Nachweis liefert, daß die Landwirthschaft an einem ruinösen Preisdruck leidet, folgert Dr. Eonrad nach freihändlerischer Methode auS der Verkaufs-, Zwangsversteiger- ungs-, Verpachtung- usw. -Statistik, daß es der Landwirthschaft — auf dem Papier — garnicht fo schlecht gehe. Wir meinen, wenn Unbefangene diese beiden Abhandlungen lesen, so kann es ihnen nicht schwer fallen auf Grund objektiver Anschauung sich darüber ein Urtheil zu bilden, welcher diese „Beiträge" den That- sachen entspricht. Wir meinen, daß die Ausführungen des Herrn Dr. Dade den Freihändlern eine harte Nuß zu knacken geben; zu widerlegen werden fie darin nicht viel finden.
Umschau.
BeachteuSwerthe Lehren.
In einem im „Berliner Tageblatt" veröffentlichten Artikel des Hauptmanns a. D. Staven- Hagen „über die Landesvertheidigung Englands" heißt es am Schluß:
„Freilich das muß betont werden, nachdem das Königthum nur noch den Schatten feiner früheren Machtfülle repräsentirt, nachdem die Korruption riesige Fortschritte gemacht hat und durch Zerstörung des Bauern- und Mittelstandes, deS kriegstüchtigen Kernes jeder Nation, die Zahl der wirklich Wehrpflichtigen in dem stark bevölkerten, aber nur unermeßlichen Reich- thum und drückenste Armuth kennenden Lande Überaus abgenommen hat, dürfte die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht schon auf praktische Schwierigkeiten stoßen. Nur ein starker Regent und eine Reform und sittliche Erhebung des
ganzen Volkes können die Sünden von Jahrzehnten wieder gutmachen.
Diese durchaus zutreffenden Bemerkungen des bekannten Militärschriststellers wiederzugeben, muß dem „Berliner Tageblatt" eine gewaltige Ueberwindung gekostet haben.
Deutsches Reich
®erlitt, 26. Februar.
— Die „Tägl. Rdsch." erfährt aus bester Quelle, dah der Zustand der Kaiserin Friedrich leider mehr als alles zu wünschen übrig läßt. Krebs, Waßersucht und ihre Begleiterscheinungen haben eine Verwüstung angerichtet, die den Tod als Erlösung erscheinen läßt Die öffentliche Meinung ließ sich bis in die letzten Tage durch die Ausfahrten irreleiten, die die hohe Frau von Zeit zu Zeit unternimmt. ES handelt sich aber dabei nicht um den Eintritt einer Besserung, sondern um rein hygienische Maßnahmen.
— Zum ersten Male hat in Verbindung mit der Viehzählung am 1. Dezember 1900 eine Obstbaumzählung stattgefunden. Dieselbe ergab in Preußen 90222375 Obstbäume. Vom Gesammtbestande der Apfel-, Birn-, Pflaumen- und Kirschbäume entfielen Hundertstel auf Ostpreußen 4,03, Westpreußen 3,61, den Stadtkreis Berlin 0,02, Brandenburg 11,98, Pommern 4,03, Posen 5,31, Schlesien 13,15, Sachsen 16,36, Schleswig-Holstein 2,67, Hannover 10,57, Westfalen 6,62, Hessen-Nassau 7,44, Rheinland 13,83 und Hohenzollern 0,38.
— Der Gewerbeverein und der Handwerkerverband aus Mannheim lehnten das Ersuchen des Sandelsvertragsvereins um Theilnahme an einer rote st Versammlung gegen die Getreidezollerhöhung mit der Begründung ab, daß ein genügender Schutz der Landwirthschaft auch im Interesse des Handwerkerstandes liege.
— Viel bemerkt wird die auffallend lange Dauer der am Sonnabend abgehaltenen Sitzung des preußischen Staatsmini st eriums, die unter dem Vorsitz des Ministerpräsidenten Grafen v. Bülow stattfand. Sie dauerte bis 9 Uhr Abends: an ihr nahmen außer den preußischen Ministern auch die Staatssekretäre Gras von Posadowskh, Freiherr v. Thielmann, v. Podbielski und Tirpitz theil. Wie es heißt, haben wichtige zollpolitische Fragen auf der Tagesordnung gestanden.
— Die in Berlin zusammengetretene Hauptversammlung des Vereins deutscher Maschinenbauanstalten nahm zu der Zollfrage einstimmig folgende Resolution an:
„Die gegenwärtigen Einfuhrzölle für Maschinen und Landfahrzeuge stehen in keinem Verhältniß zu den Zöllen für Guß- und Walzeisen, sowie anderen Halbfabrikaten, indem fie unter Berücksichtigung des sich ergebenden Abfalls nicht einmal die Zölle für die Baustoffe decken. Auf die hohen staatlichen Lasten, welche auf den Löhnen durch die soziale Gesetzgebung ruhen, ist keine Rücksicht genommen. Der Verein deutscher Maschinenbauanstalten spricht die Erwartung aus, daß bei der Neuregelung des Zolltariss dieser Sachlage Rechnung getragen werde"
(Nachdruck verboten.)
Schwester Katharina.
Roman von O. Elster.
lFortsetznng.)
„Gnädiges Fräulein — welche Ueberrafchung! ty, fei nicht fo wild!" rief Henning erstaunt b erschreckt aus.
„Verzeihen Sie, Herr von Bartfeld, meine Pwollte Zudringlichkeit," begann Kitty von |erling, deren liebliches Gesicht eine tiefe Ph überflammte. „Aber Fritzi ließ sich nicht teifen ..."
Lfi das wäre noch bester," lachte diese, ’e müßen doch Henning begrüßen und auch beliebe Käthe, meine gute, liebe Schwägerin." .Wir haben Ihre Verlobungsanzeige er« kn, Herr von Bartfeld — nochmals meinen kckwunsch."
Kam e8 Hennig nur so vor oder bebte h# Stimme bei diesen Worten in der •t? Ein peinigendes Gesetz! regte sich in Herzen. Er wandte sich rasch seiner
Sut zu, die schweigend dastand.
.Liebe Käthe — Fräulein von Weferling, Tochter des Herrn Landrath von Weferling, : so freundlich war, Papa nach seinem bösen 8ti aufzunehmen."
Käthe bot Fräulein von Weferling die Hand. .Ich freue mich, Sie kennen zu lernen, feiges Fräulein — in der Familie meines ^utigams habe ich schon oft von Ihnen gehört. Die beiden jungen Damen reichten sich die
Rasch zog Kitty dann ihre Hand zurück und verbeugte sich schweigend, «ie sie einander so gegenüber standen, trat
der Gegensatz ihrer Persönlichkeiten deutlich hervor. Die schlanke Käthe überragte die kleine zierliche und doch ebenmäßig gebaute Gestalt Kittys fast um Haupteslänge. Das Antlitz Käthes hatte in seiner stolzen Ruhe klassische Züge, das reizende dunkeläugige Gesicht Kittys, umrahmt von einem Gewirr licht brauner Löckchen, konnte man mit dem Köpfchen einer VenuS von Correggio vergleichen. Ein unendlicher Zauber, ein kindlich süßer Hauch lag auf diesem lieblichen ovalen Gesicht und die schwellenden Lippen des kleinen MundeS mußten gar reizend, kindlich-schelmisch lächeln können.
Auch jetzt schwebte ein Lächeln, um diese weichen Lippen, doch schien ein halb verlegener halb herber Zug darin verborgen und in den großen braunen Augen leuchtete es auf, wie der Abglanz eines verlorenen, rasch erlöschenden Sonnenstrahl».
Auch in der Toilette der beiden Damen machte sich ein gewißer Gegensatz geltend. Bei Käthe eine gediegene, aber etwas gesuchte Einfachheit, bei Kitty eine zierliche Eleganz, die jedoch ihrer ganzen Persönlichkeit durchaus angemeffen und natürlich erschien.
„Denkt Euch nur, wie ich Kitty gefunden habe," nahm jetzt Fritzi wieder das Wort, die verlegene Pause unterbrechend. „In einer großen Gesellschaft von Offizieren und Damen — fie arrangierten gerade einen Contre — ich ' habe ihnen Kitty fast mit Gewalt entführen müßen. Sie böse Kitty, warum haben Sie denn gar nichts von sich hören lasten?"
„Sind gnädiges Fräulein schon längere Zeit in Berlin?" fragte Henning.
„Seit vier Wochen. Mein Vater mußte
den Sitzungen des Abgeordnetenhauses beiwohnen."
„Und kein Sterbenswörtchen laßen Sie da von sich hören?" rief Fritzi entrüstet.
„Meine Eltern hatten sich vorgenommen, Ihren Eltern einen Besuch zu machxn. Aber wir hatten immer so viel gesellschaftliche Verpflichtungen ..."
Daß Sie darüber Ihre alten Freunde vergeßen haben!"
„O nein, Fritzi. Ich habe oft an Sie gedacht, " entgegnete Kitty freundlich.
„Aber wir dürfen Sie Ihrer Gesellschaft nicht länger entziehen," fuhr Henning fort. „Gestatten Sie, daß wir Sie den Herrschaften wieder zuführen."
„Bitte — ich werde sie schon finden. . ." Aber schon glitt Henning an ihrer Seite dahin, während Käthe und Fritzi folgten.
Die Dämmerung toar'eingetreten, die elektrischen Lampen flammten auf und die Menschenmenge hatte sich noch vermehrt. In der Mitte des Platzes war ein starkes Gedränge, Henning und Kitty wurden von Käthe und Fritzi getrennt. Schweigend glitten sie eine Weile neben einander hin. In Hennings Herzen quoll es schmerzlich empor. Er fühlte, daß Kitty ähnliche Gedanken wie er selbst hegte, daß auch sie unter diesem plötzlichen Wiedersehen litt. Er fühlte, daß, was auch zwischen sie getreten war, die Leidenschaft, welche er für dieses reizende, liebenswürdige Geschöpf empfunden, noch nicht überwunden war, daß das alte Wünschen und Hoffen mit verstärkter Gewalt in seinem Herzen wieder emportauchte — und mit einem Male ward er sich bewußt, daß er nicht die wahre,
richtige Liebe war, welche ihn mit seiner Braut verband!
Wie einBlitzstrahl traf dieseErkenntnißseinHerz.
„Fräulein Kitty," stammelte er leise mit bebender Stimme — „haben Sie mir verziehen —?'
Sie zuckte auf — ein stolzer Blick traf ihn.
„WaS sollte ich Ihnen zu verzeihen habe», Herr von Bartfeld?" fragte fie kalt und doch hörte er ein leichtes Zittern in ihrer Stimme.
„Haben Sie vergeßen — ganz vergeßen, Fräulein Kitty ..."
„Ich bitte — nicht solche Worte —"
„Sie denken schlecht von mir . . ."
„Wie sollte ich dazu kommen?"
„ Sie müßen schlecht von mir denken — aber ich schwöre Ihnen, Fräulein Kitty, Sie thun mir unrecht! Ich — ich — oh, wenn ich nur wüßte, wie ich Ihnen erklären soll, wie daS Alles gekommen!"
„Sie brauchen mir gar keine Erklärungen zu geben, Herr von Bartfeld," entgegnete fie mit stolzer Ruhe. „Ich bin nicht berechtigt, irgend welche Erklärung zu fordern. Sie sprachen vorhin von Vergeßen. Ich weiß wirklich nicht, waS Sie damit meinen. Ich habe nichts zu vergeßen und zu verzeihen. Wenn wir im Herbst einige freundliche, schöne Tage miteinander verlebten — nun, so laßen Sie unS die Erinnerung an diese freundliche Zeit bewahren, wie wenn man sich eines schönen TraumeS erinnert."
„Kitty. . ."
„Ohne Sentimentalität, Herr Leutnant. Und nun — dort sehe ich meine Gesellschaft — leben Sie wohl!" (Fortsetzung folgt.)