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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

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ahrscheinlich. Zum mindesten hätte dann Waffenstillstand beschlossen werden müffen.

Burenstreiche.

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Marburg

Dienstag. 26 Februar 1901.

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von Reichstagsmandaten mehr als bisher heran­zuziehen, skeptisch gegenüber. Der kleine Ge werbetreibende ist ebenso wie der länd­liche Kleinbesitzer sehr selten in der Lage, auf längere Zeit in Berlin zu weilen. In kleinen Betrieben ist die Anwesenheit des Unter­nehmers die Hauptbedingung, eine Entschädigung kann darüber keinesfalls hinweghelfen. Dafür ist zu fürchten, daß sich die Uebernahme von Parlamentsmandaten immer mehr zu einem Berufe entwickelt, daß also die Wahlen immer mehr einen persönlichen Character annehmen und wirklich vornehme Elemente aus allen Volksschichten noch mehr als jetzt schon fernhalten.

vierteljährlicher Be,n,»pretS: bei der Expedition 8 ML, bei eilen Postämtern 8.26 ML (e$cL Bestellgeld).

Der südafrikanische Krieg.

Eine sensationelle Nachricht.

Das Londoner BlattWeehly Despatch'" neidet unterm 24. Februar: Gestern erging die inberufung zu einemKabinetsrath, worin be­hutsame militärische Angelegen­ei ten erwogen werden sollen. Anlaß dazu tb ein Telegramm Kitcheners, das meldet, Kotha habe einen Abgesandten geschickt mit der jlittheilung, Botha gebe zu, daß er umzingelt mb infolge dessen aktiv nsu nsähig sei, er litte um eine Zusammenkunft behufs Ver­einbarung einer allgemeinen Ueber- Mabe. Kitchener setzte die Zusammenkunft auf Ktn 27. Februar, 2 Uhr Nachmittags, fest.

I Wir hoffen, daß sich diese Nachricht als un- Mßchtig herausstellt. Stutzig muß von dorn- Merein machen, daß eine so bedeutsame Nachricht M einem ganz unbekannten Blättchen zuerst Erscheint. Man sollte annehmen, daß das riegsamt eine derartige Nachricht schleunigst eröffentlicht hätte. Dann aber ist auch zu be- chten, daß am 23. der Kabinetsrath ein- erufen sein soll. Dann muß aber spätestens m 22. Botha den angeblichen Abgesandten zu itchener gesandt haben. Daß dieser dann erst

Ich gehe mit," erklärte dieser.Ich fühle ohnedies das Bedürfnis nach frischer Luft. Ich habe den ganzen Vormittag hinter den Büchern gesessen."

Vorwärts also!" rief Fritzi und schlug klirrend die Schlittschuhe aneinander.

Nach wenigen Minuten befanden sich die jungen Leute auf dem Wege durch den Thier- garte» »ach der Eisbahn. Es war in der That ein herrlicher, sonnenklarer, milder Wintertag, aber noch kalt genug, um nicht Schnee und Eis zum Tauen zu bringen. Wie tausend und aber­tausend Diamanten funkelte es auf den schnee­bedeckten Zweigen, von denen ein feiner Schnee­schauer niederrieselte, wenn der leichte Südost­wind durch die Büsche streifte. Die Sonne blitzte vom wolkenlosen Himmel nieder und lag mit blendendem Glanz auf den toeiten, tief­verschneiten Rasenflächen. In dem niedrigen Buschwerk raschelten die schwarzen Amseln, die in dem trockenen Laube nach Futter suchten und hoch über den Häuptern der Spaziergänger strich eine Schaar Krähen schwerfälligen Fluge« ihren Horsten in dem fernen Grünewald zu.

Das herrliche Wetter hatte eine große Menschenmenge ins Freie gelockt, deren Ziel fast ausnahmslos die große Eisbahn im Westen bildete, auf der heute ein glänzendes Winterfest abgehalten werden sollte. Wie ein großer Fest­saal erschien die rings von Gebäuden umgebene Eisbahn, auf der hohe Masten errichtet waren, die mit Fahnen und Festons geschmückt, aus ihrer Spitze riesige elektrische Lampen trugen. Allerhand bunte Bauten standen auf dem weiten Platz, in denen Restaurants und Cafes auf-

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ütarbara Markt 21. Telephon 66

gewesen seien. Jeder Verwaltung den Forts,, Maße dienstbar macht und daß man die Eisenbahn­einnahmen mehr mit den Staatsfinanzen als mit dem Verkehr in Verbindung bringt.

Minister v. Thielen räumt ein, daß der Offen­bacher Bahnhof zu klein geworden ist, meint aber, eine Betriebsgefahr läge nicht vor. In der Ein­führung neuer und praktischer Erfindungen find wir kaum hinter einem europäischen Staate zurückgeblieben. Auf der Konferenz, die nach dem Offenbacher Eisen­bahnunglück hier getagt hat, trat das Streben nach Fortschritt wieder deutlich hervor. Man entschied sich für Vorsignale. Dagegen hielt man die heutigen v-Wagen für Wiederstandsfähiger, alg Wagen mit Thüren an den Längsseiten und meinte auch, daß die Zeit für die Einführung der elektrischen Beleuchtung noch nicht gekommen sei.

kann als hochbesriedigend bezeichnet werden. Die Ge­hälter und Löhne haben eine Höhe erreicht wie in keinem anderen Staate. Der innere Bureaudienst ist vereinfacht worden, fo daß wir heute 7 Millionen weniger aufwenden als 1891. Das Betriebsmarterial

der Nähe von Heidelberg den nach annesburg fahrenden Postzug aus Hinterhalt an. Der Zug wurde durch Explosion, welche die Schienen aufriß, zum jen gebracht. Die Buren eröffneten ein er auf den Zug; fünf Passagiere und ein »ldat wurden hierbei verwundet. Hierauf nnen Truppen an, die die Buren vertrieben.

DemReuter'schen Büreau" wird aus radock telegraphirt: Ein Burenkommando, das it mehr als einem Monat unbehelligt auf dem ipitzkop sich aufgehalten hatte, hat jetzt vier itunben westlich von Karreefontein ein iget aufgeschlagen. Die Postsachen für arreefontein wurden am 21. d. M. von den luten aufgefangen und verbrannt.

11 Englische Phantasien.

L In welch kindischer Weise sich die englische ,Wuth über den letzten Mißerfolg bei der Ver- Mgung De Wets äußert, davon giebt die

Umschau.

Anwesenheitsgelder für Reichstags­abgeordnete.

c. Wie namens der konservativen Reichstags­fraktion der Abg. Rettich erklärt hat, hält deren Mehrheit auch heute noch an dem Standpunkte, die Einführung der Reichstagsdiäten abzulehnen, fest. Gleichwohl haben die Konservativen für Ueberweisung des Antrags an eine Kommission gestimmt. Alle übrigen Parteien sind für den Antrag, sein Zustandekommen ist also jedenfalls gesichert. Man hofft durch die Auszahlung von Anwesenheitsgelder im Betrage von je 20 Mk. für den Tag, die Frequenz des Hauses zu heben; wir zweifeln an einem solchen Erfolge. Es wäre auch thatsächlich fein sehr schönes Zeichen, wenn die In­haber des höchsten Ehrenamts zu dessen gewissenhafter Ausübung sich durch eine Zwanzig- Mark-Taxe gewinnen lassen würden. Noch immer glauben wir, daß die unmäßige Aus­dehnung der Debatten zur Verödung des Reichs­tags geführt hat und daß eine so hohe Beschluß­fähigkeitsziffer , wie wir sie haben, nicht erforderlich ist. Den größten Nutzen würde die Sozialdemokratie von der Anwesenheitsgelder- Einführung haben, sie würde sich dadurch die Zahlung ihrer Parteidiäten ersparen und für die Kasse etwa 30 000 Mk. jährlich gewinnen. Wir stehen auch der Annahme, daß es nach Ge­währung von baren Entschädigungen leichter sein würde, Angehörige des gewerblichen Mittel­standes von Stadt und Land zur Uebernahme

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M«M -Ungefähr 300 Buren griffen am 20. Febr.

Daily Mail" ein Pröbchen. Das Jingoblatt läßt sich von ihrem Mitarbeiter aus Zoutpan telegraphieren:De Wet ist wegen der hart­näckigen Verfolgung durch unsere Truppen furcht­bar entmuthigt und er weinte (!) gestern Abend, als er von unserer Annäherung hörte. Er läuft davon wie ein furchtsames Kaninchen (!) sobald er nur unsere Patrouillen zu sehen be­kommt. Seine Leute find vollständig demo- ralifirt; sie fliehen unaufhörlich, ohne einen Schuß abzufeuern. In Trupps von 50 und 00 Mann deserttren fle, um von dem übermäßig strengen Kommandanten loszukommen. De Wet ist selbst niemals in der Feuerlinie, wenn seine Leute überhaupt fechten. Er überläßt die gefährliche Arbeit seinen Unterkommandanten. Im Ganzen hat De Wet bereits über vier­hundert Pferde, mehrere hunderttausend Patronen und 6000 Granaten sowie mehr als 60 Wagen verloren, seit er in die Kapkolonie eingebrochen ist" Und das nennt sich wahrheitsgetreue englische Berichterstattung!

gethan waren und die ebenfalls im Glanze elektrischer Flammen erstrahlten.

Eine fröhliche Menschenmenge auf Stahl­schuhen oder in Schlitten fluthete auf der weiten Fläche hin und wieder. Mehrere Musikkapellen spielten lustige Weisen, nach denen einzelne Gruppen Quadrillen und Eontretänze auf­führten. Hier ließ sich ein berühmter Schlitt­schuhläufer aus Norwegen sehen dort produzierte sich eine in polnischem Nationalkostüm auf­geputzte Künstlergesellschaft kurz überall herrschte Lust und Fröhlichkeit, strahlte aus den lachenden Augen und glühte auf den ftfischen, gerötheten Wangen.

Arm in Arm glitten Henning und Käthe in gleichmäßigem Lause dahin. Die lebhafte Fritzi war schon längst ihren Blicken entschwunden, ein junger Offizier ihrer Bekanntschaft hatte sie davongeführt. Das Brautpaar schwieg. Ein glücklicher Ausdruck umschwebte die Lippen Käthes und leise preßte fie den Arm ihres Verlobten, der ihr mit zärtlichem Danke in die Augen sah.

Käthe fühlte fich unaussprechlich glücklich in dem Besitz des geliebten Mannes; kein Wölkchen schien den Himmel ihre- Glückes zu trüben, heiter und sorglos lag die Zukunft vor ihr. War sie auch jetzt noch oft schweigsam, so war doch der sinnende Ernst aus ihren Zügen gewichen,

Und auch Henning fühlte sich zufrieden. In einsamen Stunden freilich wollten ihn oft­mals Zweifel an den Bestand diese» ruhigen Glücks überkommen; er verzagte bann an fich selbst und klagte sich an, daß er Käthe nicht

so liebte, wie sie es verdiente. Wenn er dann aber wiederum in ihre Augen blickte wenn sich ihre Hand innig in die feinige schmiegte dann schwanden diese Wolken des Zweifels und die Erinnerung an frühere Wünsche und Hoff­nungen versank tu der schönen, stilleu.friedlichen Gegenwart.

Ist da« nicht Fritzi, welche dort in eiligem Laufe mit einer jungen Dame auf uns zu- kommt?" fragte Käthe nach einer Weile, indem sie auf die beiden zierlichen Mädchengestalten wies, welche Hand in Hand daher glitten.

Ja, eS ist Fritzi aber wen hat fie denn da wahrhaftig eS ist nein daS ist ja nicht möglich!"

Henning fühlte, wie eine heiße Glut in seine Wangen schoß.

Kennst Du die Dame?"

Nein da« heißt nur flüchtig kom«, laß un« ihnen ausweichen! Die beide» haben sich wahrscheinlich ihre kleinen Geheinisse anzuvertrauen."

Aber es war zu spät. Fritzi schoß bereit« heran, die scheinbar widerstrebende Freundin hinter fich herziehend.

Denkt Euch, wen ich getroffen habe!, rief sie athemlos lachend.Ganz zufällig Kitty von Weferling! Sie wollte nicht mit­kommen, aber ich ließ fie nicht los und da ist fie!"

Die Bewegungendes übermüthigen Mädchen« waren so hastig, daß Kitty von Weferling bei­nahe gefallen wäre, wenn Henning sie nicht noch rechtzeitig aufgefangen hätte.

(Fottsetzung folgt.)

Deutsches Reich

»erlitt, 25. Februar.

lieber Idas Befinden der Kaiserin Friedrich ist in Schloß Friedrichshof am Sonntag folgendes Bulletin ausgegeben worden:

Bei Ihrer Majestät der Kaiserin und Königin §riedrich hatte sich seit der im October vorigen ahres überstandenen akuten Erkrankungen sowohl der Kräftezustand wie das Allgemeinenbefinden lang­sam gehoben. Ihre Majestät find andauernd fieber­frei, die Nahrungsaufnahme ist hinreichend, nur der Schlaf ist durch Schmerzen gestört. Die Be­schwerden verursachenden chronischen Leiden machten in den letzten Monaten nur geringe Fort- schritte. Ihre Majestät sind täglich mehrere Stunden außer Bett und verbleiben bei günstiger Witterung kurze Zeit im Freien. Gcz. Prof. Renvers. Gez. Leibarzt Dr. Spielhagen.

Die letzte Gelegenheit, Ostergrüße mit der Feldpost nach China zu schicken, dürfte die am nächsten Freitag, den 1. März von Berlin abgehende Postverbindung nach Ostasien bieten. Sie gelangt am Mtttwoch, den 3. April nach Schanghai und kann, falls günstige Schiffsverbindung mit Taku vorliegt, Tientsin und Peking noch bis zum Osterfeste (7. April erreichen. Diese Feldpost befördert nur geschlossene Briefe und Postkarten. Schlußzeit für Berlin ist Freitag ftüh 10 Uhr. Eine Gelegenheit, Feldpost­anweisungen nach China zu schicken, bietet erst wieder die am 4. März von Berlin abgehende Feldbriefpost.

Abg. Dr. am Zehnhoff (6.): Der Minister der öffentlichen Arbeiten empfiehlt uns den Bau von Kanälen, um die Transvortkosten zu verbilligen. Ver­langen wir aber eine Verminderung der Transpott­kosten auf der Eisenbahn, dann winkt er ab. Unstr Eisenbahnnetz ist keineswegs schon ausgebaut. So fehlen in der Eifel mindestens fünf Bahnen. Was die Tattsreform angeht, so betrachten wir es heute bei der gewaltigen Höhe der Staatsschulden als Unrecht gegenüber der großen Maffe der Steuerzahler, das Gesammterträgniß der Eisenbahnen nur zu Gunsten derer zu betrachten, die die Bahn ost be­nutzen müssen. Die zehntägige Dauer der Retour- billetS könnte man aber als Kompensation für Bahn­steigkarten und Platzkarten ruhig gewähren. Den Preis der Platzkarten in v-Zügen sollte man besser auf das Billet schlagen.

Abg. Graf Limburg-Stirum (t.) meint, daß die Perionentarise nicht herabgesetzt zu werden brauchen. Zu bedauern sei, daß die anderen Bundesstaaten, die in die preußisch-hessische Finanzgemeinschaft eintreten wollen, nur Vortheile, nicht aber auch Lasten über­nehmen wollen.

Frhr v. Zedlitz (frt.): Die pessimistische Auf­fassung von der künftigen Entwickelung unserer Eisenbahn, die kürzlich ein Artikel des .Staats­anzeigers" zum Ausdruck gebracht habe, theile er nicht. Die Üeberschüsse würden werter wachsen. Diese Ueberschüsse seien aber auch bisher keineswegs aus­schließlich zur Balancierung des Etats verwendet worden. Auch in Zeiten des Niederganges dürfe die volkswitthschaftliche Bedeutung der Eisenbahn nicht verkannt und die Eisenbahn nicht vom rein finanziellen Standpunkte betrachtet werden. Die Verbilligung der Personentattfe sei nicht annähernd so begründet, wie eine Tarifermäßigung für einzelne Güter.

Abg. Dr. Sattler (nl.) betont gleichfalls, daß die Eisenbahn nicht als Finanzquelle benutzt werden dürfe. Preußen könne ruhig abwarten, ob fich weitere süddeutsche Staaten der Finanzgemeinschaft anschließen wollen; Ausdehnungsgelüste seien nicht vorhanden. Die Ermäßigung der Gütettarife sei zweifellos bring-

ist wesentlich vermehrt worden. Wir können der Zu­kunft mit Ruhe entgegensehen. (Beifall.)

Abg. S a e n g e r (frf. Vp.) weist die Krittk zurück, die der Minister bei der Besprechung der Interpellation über das Offenbacher Eisenbahnunglück an seinen Aus­führungen geübt hat, die zwar scharf, aber berechtigt tadelt, daß sich die Eisenbahn- chtttt nicht in dem erwünschten

5 (Nachdruck verboten.)

Schwester Katharina.

Roma« von O. Elster.

^Fortsetzung^

7. Kapitel.

Wollen wir nicht zur Eisbahn gehen? Da« fetter ist so herrlich!"

. Mit diesen Worten stürmte Fritzi in daS immer, in welchem der Oberst mit seiner Gattin, Bming und Käthe im gemächlichen Geplauder n einer Tasse Kaffee saßen.

iWildsang Du!" drohte der alte Herr, der 1) in den letzten Wochen wieder sehr erholt ttte, feinem Töchterchen.Willst Du un« Kthe schon wieder entführen?"

Ich glaube, Papa", entgegnete Fritzi schel- »?ch,Du bist verliebter in Käthe, al» Henning, achtest fie am liebsten den ganzen Tag für kch in Anspruch nehmen!"

Aber, Fritzi," mahnte Frau von Sartfelb.

Ja, e« ist aber wahr seit Käthe und Enning verlobt find, find sie furchtbar lang- *itig geworden," erklärte Fritzi entrüstet.

Man lachte.DaS Schicksal aller Braut- Sa*e," sagte der Oberst lachend.Aber dies- W stimme ich Fritzi zu Ihr solltet wirklich 68 schönen Tag zu einem Spaziergang nach $ Eisbahn benutzen. Ich habe gelesen, daß Eu*e ein großes Fest auf der Eisbahn gefeiert *tben soll."

. .Ich begleite Fritzi sehr gern," entgegnete freundlich,wenn Henning es mir er-

Parlamerttarisches.

Abgeordnetenhaus.

a. Berlin, 23. Februar.

Auf der Tagesordnung steht die zweite Lesung des Etat der Eisenbahnverwaltung. DieBe- sprechung bei den ordentlichen Einnahmen, Personen- und Güterverkehr.

Minister v. Thiele»: Der Etat ist auch dies­mal mit großer Vorsicht aufgestellt worden. Die Ver- anschlagten Einnahmen werden trotz der absteigenden Konjunktur erreicht, wenn auch nicht, wie im Vorjahr, überschritten werden. ES ist ein Vorzug eine» so großen Etats, wie des vorliegenden, daß er Ausfälle im einzelnen leicht ertragen kann. Der Ueberfchuß ist trotz der höheren Ausgaben wesentlich gestiegen. Die Finanzielle Entwickelung unseres Eisenbahnwesens

kt, Ei uf den 27. die Zusammenkunft anberaumt, ist ~ - -----

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